Melodische Intonationstherapie

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 3. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Nach einem Schlaganfall oder einem Schädel-Hirn-Trauma erleiden Patienten oft einen mehr oder minder ausgeprägten Sprachverlust. Zur Wiedererlangung der Sprache wird seit geraumer Zeit die Melodische Intonationstherapie eingesetzt. Eine Behandlungsmethode, die den Patienten über den Gesang den Weg zurück zur Sprache eröffnen soll.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Melodische Intonationstherapie?

Melodische Intonationstherapie
Zur Wiedererlangung der Sprache, nach einem Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma, wird seit geraumer Zeit die Melodische Intonationstherapie eingesetzt. Eine Behandlungsmethode, die den Patienten über den Gesang den Weg zurück zur Sprache eröffnen soll.

Das sogenannte Broca-Zentrum in der linken Gehirnhälfte ist das motorische Sprachzentrum und somit für die Sprache zuständig. Wird dieses Areal durch einen Schlaganfall oder Unfall zerstört, sind die Patienten entweder gar nicht mehr in der Lage zu sprechen oder nur noch rudimentär. Ihre Sätze klingen nicht flüssig, sondern abgehackt, wie im Telegrammstil. Der Verlust der Sprache bedeutet für alle Betroffenen eine erhebliche psychische Belastung. Und das Wiedererlernen von Worten und Sätzen erweist sich als ein mühsamer und langer Weg.

Dieser soll durch die Melodische Intonationstherapie, kurz MIT, erheblich erleichtert werden. Die ersten Ansätze dazu stammen von dem amerikanischen Neurologen Charles Mills, der bereits 1904 über die Behandlung von Sprachverlusten berichtete; dass Betroffene zwar nicht mehr sprechen, aber noch singen können, war schon im 18. Jahrhundert beschrieben worden. Auf der Basis dieser Erkenntnisse wurde im Laufe der 1970er Jahre die Melodische Intonationstherapie entwickelt. Dabei machten sich die Neurologen die Tatsache zunutze, dass das Gehirn sehr lernfähig ist. Sobald das Gehirn dazu angeregt wird, entstehen ständig neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen.

Wird ein Teil des Gehirns beschädigt, kann ein anderer Teil dessen Arbeit übernehmen. Das ist auch der Fall, wenn das Broca-Zentrum zerstört wird. Dieses Zentrum ist bei Rechtshändern in der linken Hirnhälfte angesiedelt (bei Linkshändern liegt die Sprachdominanz meist ebenfalls links, seltener rechts oder beidseitig). Insofern ist die rechte Hirnhälfte bis zu einem gewissen Grad in der Lage, die Aufgaben der beschädigten linken Hirnhälfte zu übernehmen. Während in der linken Hirnhälfte Sprache verarbeitet wird, ist die rechte Hirnhälfte für Musik zuständig. Das gilt auch für die Sprachmelodie, für die musikalischen Aspekte der Sprache, und für wichtige Funktionen, die das Singen unterstützen.

Neuere Forschungen deuten allerdings darauf hin, dass es nicht allein die Töne sind, die den Menschen nach einem Gehirnausfall das Sprechen wieder ermöglichen. Eine große, wenn nicht gar die größte, Rolle spielt offenbar der Rhythmus. Gerade bei einem Schlaganfall haben Patienten Schwierigkeiten mit dem Takt. Ein rhythmischer Taktgeber, ein Metronom etwa, oder gezieltes rhythmisches Sprechen, Klatschen oder Klopfen scheinen die Sprechmotorik der Patienten deutlich zu verbessern. Daher werden bei der MIT Musik und Rhythmus verbunden.

Funktion, Wirkung & Ziele

Um mit der Melodischen Intonationstherapie Erfolge zu erzielen, sind einige Voraussetzungen notwendig. Es darf nur eine Hirnhälfte betroffen sein, und zwar nur das Broca-Areal, also das Sprachzentrum. Während der Patient selbst kaum oder gar nicht mehr sprechen kann, sollte hingegen sein Sprachverständnis noch einigermaßen funktionieren.

Es ist wichtig, dass er sich zumindest seiner sprachlichen Fehler bewusst ist und die Fähigkeit zu einer Selbstkorrektur aufbringt. Erforderlich ist außerdem eine außerordentliche Motivation des Patienten. Die MIT erfordert von den Therapieteilnehmern eine hohe Aufmerksamkeitsspanne und viel Geduld. Die Behandlung selbst wird als Gruppen- oder Einzeltherapie angeboten. In der Regel wird mit Einzeltherapien begonnen; wie oft und wie lange geübt wird, legt der behandelnde Sprachtherapeut fest. Bei fortschreitender Behandlung nehmen die meisten Patienten das Gruppenangebot gerne in Anspruch.

Die MIT besteht aus zwei Grundelementen: aus Melodie und Rhythmus. Die Therapie beginnt mit einfachen Sätzen oder Wortfolgen, wie etwa „Guten Morgen“. Der Therapeut singt diese Worte den Patienten vor, die er mit einem rhythmischen Klopfen untermalt. Die Patienten singen die Worte nach und klopfen ihrerseits mit der linken Hand den Rhythmus, um die rechte Hirnhälfte zu aktivieren. Ziel ist es, den Patienten wieder eine einfache Alltagskommunikation zu ermöglichen. Die Therapie besteht aus vier Stufen, die sich ihrerseits aus mehreren Schritten zusammensetzen. Die MIT gilt als abgeschlossen, wenn die Aufgaben der letzten Stufe überwiegend sicher bewältigt werden. Bei vielen Patienten ist schon nach wenigen Wochen eine deutliche Besserung zu verzeichnen. Sie sind wieder in der Lage, kleine Sätze wie „Ich habe Hunger“ verständlich zu artikulieren.

Berichtet wird von Patienten, die vor Beginn der Behandlung kein einziges Wort mehr sprechen konnten und im Verlauf einer längeren Behandlungsserie wieder über einen deutlich erweiterten Wortschatz verfügten. Und es gibt Beispiele, wonach Patienten nach einer MIT flüssige Vorträge hielten. Anhand von Magnetresonanzaufnahmen konnte auch nachgewiesen werden, dass sich das Gehirn der Patienten nach einer MIT veränderte. So zeigte sich, dass die rechte Gehirnhälfte stärker aktiv war als vor Beginn der MIT. Ein Hinweis darauf, dass die rechte Seite Funktionen der geschädigten linken Hirnhälfte übernommen hat. Die vorliegenden Studien zur MIT umfassen allerdings meist nur kleine Patientenzahlen, sodass ihre Wirksamkeit bislang nicht abschließend belegt ist.


Ablauf und Aufbau der Therapie

Die Melodische Intonationstherapie arbeitet mit sehr einfachen musikalischen Mitteln. Die Sätze werden nicht frei gesungen, sondern auf zwei gleichbleibenden Tonhöhen intoniert, die in der ursprünglichen Form einen Abstand von drei Halbtönen haben, also eine kleine Terz. Welche Silbe den höheren und welche den tieferen Ton bekommt, ergibt sich aus der natürlichen Sprechmelodie: Betontes liegt oben, Unbetontes unten. Der Sprechgesang übertreibt damit nur, was in der normalen Sprache ohnehin angelegt ist. Zugleich wird das Tempo deutlich verlangsamt.

Dazu kommt der zweite Grundbestandteil, das Klopfen. Der Therapeut führt die linke Hand des Patienten und klopft mit ihr genau einen Schlag pro Silbe. Das Klopfen wirkt dabei wie ein Metronom: Es gibt das Tempo vor und liefert für jede einzelne Silbe einen Anstoß, an dem sich das Sprechen ausrichten kann.

Der Aufbau folgt einer festen Reihenfolge, die von der gemeinsamen zur eigenständigen Äußerung führt. Am Beginn steht das Vorsingen durch den Therapeuten, meist zunächst als bloßes Summen der Melodie. Dann wird die Wendung gemeinsam intoniert. Im nächsten Schritt zieht sich der Therapeut zurück und lässt seine Stimme allmählich verstummen, während der Patient weitersingt. Danach folgt das unmittelbare Nachsingen ohne Begleitung, und am Ende steht die Antwort auf eine Frage: Der Patient soll die geübte Wendung selbst hervorbringen, weil die Situation sie verlangt, nicht weil sie ihm vorgesprochen wurde. Erst wenn dieser Schritt gelingt, ist eine Wendung wirklich verfügbar.

Der Schwierigkeitsgrad wächst dabei in mehreren Stufen. Zu Beginn stehen sehr kurze Wendungen von zwei bis drei Silben, später solche mit fünf und mehr Silben. Je Stufe wird mit einer überschaubaren Zahl häufig gebrauchter Wörter und Alltagswendungen gearbeitet; in der ursprünglichen Beschreibung sind es rund zwanzig je Stufe. Ausgewählt wird nach Nützlichkeit im Alltag: Begrüßungen, einfache Wünsche, Angaben zur eigenen Person. Am Ende der Behandlung steht der Übergang zurück in die gewöhnliche Sprache. Melodie und Klopfen werden schrittweise zurückgenommen, bis aus dem Sprechgesang gesprochene Sätze mit normaler Sprechmelodie geworden sind. Wie lange eine Behandlung dauert und wie oft geübt wird, ist nicht einheitlich geregelt; die in der Fachliteratur beschriebenen Programme unterscheiden sich in Sitzungsdauer, Häufigkeit und Gesamtdauer erheblich voneinander.

Wer die Therapie durchführt und in welchem Rahmen

Durchgeführt wird die Melodische Intonationstherapie von Fachleuten für Sprachtherapie, also von Logopäden, akademischen Sprachtherapeuten oder klinischen Linguisten. Eine musikalische Ausbildung des Patienten ist nicht erforderlich; auf Seiten des Therapeuten ist die sichere Handhabung der beiden Tonhöhen und des Taktes hingegen Voraussetzung, weil die Methode gerade von der Gleichmäßigkeit lebt.

Der Ort der Behandlung ergibt sich aus dem Krankheitsverlauf. In den ersten Wochen nach einem Schlaganfall oder einer Hirnverletzung findet die Sprachtherapie meist im Krankenhaus und in der anschließenden Rehabilitation statt, häufig täglich und eingebettet in ein Programm aus Physiotherapie, Ergotherapie und ärztlicher Behandlung. Später wird ambulant weiterbehandelt, in einer sprachtherapeutischen Praxis oder in einer Tagesklinik. Die ambulante Sprachtherapie wird ärztlich verordnet; die Kosten übernehmen die Krankenkassen im Rahmen der Heilmittelversorgung. Die Melodische Intonationstherapie ist dabei kein eigener Leistungsposten, sondern ein Verfahren innerhalb der verordneten Sprachtherapie.

Angehörige werden in der Regel einbezogen, denn geübte Wendungen setzen sich nur fest, wenn sie im Alltag auch verlangt werden. Wie das geschieht, wird mit dem Therapeuten abgesprochen; von eigenmächtigen Übungsversuchen mit Melodie und Takt ist abzuraten, weil ein falsch eingeübtes Muster später mühsam wieder aufgelöst werden muss. Wichtiger als das Mitüben ist ohnehin etwas anderes: Betroffenen Zeit zu lassen, sie nicht zu unterbrechen und Sätze nicht für sie zu vollenden.

Abgrenzung zu anderen Verfahren

Die Melodische Intonationstherapie ist ein Verfahren innerhalb der Aphasietherapie, nicht deren Ersatz. Die üblichen sprachtherapeutischen Ansätze arbeiten am Benennen, am Satzbau, am Verstehen und am Lesen und Schreiben; sie setzen dabei voraus, dass ein Rest sprachlicher Produktion vorhanden ist, an den sich anknüpfen lässt. Genau hier liegt der Unterschied: Die Melodische Intonationstherapie kann auch dort beginnen, wo zunächst gar nichts mehr gesprochen wird, und sie zielt vorerst auf einen kleinen Bestand fester Wendungen, nicht auf freie Sprache.

Von der Musiktherapie ist sie trotz der musikalischen Mittel klar zu trennen. Die Musiktherapie arbeitet mit Musik als Ausdrucks- und Beziehungsmedium und verfolgt seelische, körperliche und soziale Ziele; die Melodische Intonationstherapie benutzt Melodie und Takt lediglich als Werkzeug, um die Sprachproduktion in Gang zu bringen, und gibt beides am Ende wieder auf. Auch das gemeinsame Singen bekannter Lieder, das vielen Betroffenen leichtfällt, ist noch keine Melodische Intonationstherapie: Solche Lieder sind fest eingeschliffene Abläufe, während es dem Verfahren gerade um frei bildbare Äußerungen geht.

Daneben stehen Verfahren, die allein mit dem Takt arbeiten, etwa rhythmisches Sprechen oder das Sprechen zu einem Taktgeber, ohne dass eine Melodie hinzukommt. Führt keiner dieser Wege zu ausreichender Verständigung, kommen unterstützte Kommunikationsformen in Betracht: Bildtafeln, Symbolkarten oder Sprachcomputer. Sie stehen nicht in Konkurrenz zur Sprachtherapie, sondern sichern die Verständigung, solange und soweit die Sprache selbst nicht ausreicht.

Wissenschaftliche Einordnung

Beschrieben wurde das Verfahren 1973, als eine Bostoner Arbeitsgruppe um Martin L. Albert, Robert W. Sparks und Nancy A. Helm es in einer neurologischen Fachzeitschrift vorstellte. Seitdem ist es fester Bestandteil der Aphasietherapie geblieben und wird in zahlreichen Abwandlungen angewandt.

Die Bewertung der Wirksamkeit fällt zurückhaltender aus, als die Verbreitung vermuten lässt. Übersichtsarbeiten bemängeln übereinstimmend die Qualität der vorliegenden Wirksamkeitsuntersuchungen. Eine kritische Durchsicht aus dem Jahr 2014 kam zu dem Ergebnis, dass von vierzehn ausgewerteten Untersuchungen nur fünf das ursprüngliche Verfahren tatsächlich umsetzten und diese fünf zusammen lediglich einunddreißig Patienten umfassten. Erschwerend kommt hinzu, dass unter demselben Namen sehr unterschiedliche Programme laufen, was den Vergleich der Ergebnisse zusätzlich erschwert.

Offen ist auch, welcher Bestandteil eigentlich wirkt. Der Gedanke, die rechte Hirnhälfte werde über die Melodie zur Übernahme sprachlicher Aufgaben angeregt, stützt sich auf ihre Rolle bei der Verarbeitung von Klangfarbe, übergreifenden musikalischen Merkmalen und Sprechmelodie; hinzu kommt, dass das langsamere Tempo des Singens die Abhängigkeit von der geschädigten linken Seite verringern könnte. In kontrollierten Untersuchungen erwies sich rhythmisches Sprechen jedoch als ebenso wirksam wie melodisches Singen, so dass der Takt als der entscheidende Bestandteil des unmittelbaren Erleichterungseffekts gilt. Ein weiterer Befund weist in dieselbe Richtung: Für die Wortproduktion bei nichtflüssiger Aphasie erwies sich das gemeinsame Sprechen mit dem Therapeuten als wirksamer denn das Singen für sich genommen.

Für Betroffene bedeutet das keine Absage an die Methode, wohl aber eine nüchterne Erwartung. Die Melodische Intonationstherapie ist ein anerkannter Weg, bei schwerer nichtflüssiger Aphasie überhaupt wieder ins Sprechen zu kommen. Wie weit jemand damit kommt, lässt sich vorher nicht sagen, und ein Ausbleiben von Fortschritten ist kein Zeichen mangelnder Anstrengung, sondern hängt von Ort und Ausmaß der Hirnschädigung ab.

Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren

Die Melodische Intonationstherapie ist zwar nicht die einzige Sprachtherapie, die nach Gehirnausfällen eingesetzt wird. Sie bietet aber all jenen Patienten eine Chance, bei denen konventionelle Behandlungsmethoden versagen. Dann nämlich, wenn besonders schwer geschädigte Patienten ihre Sprachfähigkeit vollständig verloren haben.

Hier stoßen die herkömmlichen Sprachtherapien an ihre Grenzen, da sie zumindest einen Rest an Sprachvermögen voraussetzen, um die Behandlung überhaupt beginnen zu können. Mit der MIT haben diese Patienten die Möglichkeit, erst einmal ein paar Worte und einfache Sätze zu erlernen. Das wiederum eröffnet den Betroffenen den Weg, später mit anderen Therapien weiterzumachen, um ihren Sprach- und Wortschatz kontinuierlich zu vergrößern. Eigene körperliche Risiken sind für die Melodische Intonationstherapie nicht bekannt. Geeignet ist sie aber nicht für jeden: Sie setzt ein weitgehend erhaltenes Sprachverständnis und eine auf die linke Hirnhälfte begrenzte Schädigung voraus. Die hohen Anforderungen an Aufmerksamkeit, Motivation und Ausdauer können Betroffene überfordern, und bleiben die erhofften Fortschritte aus, kann das die ohnehin große psychische Belastung nach dem Sprachverlust verstärken.

Zwei praktische Voraussetzungen werden vor Beginn geklärt, weil das Verfahren vollständig über das Ohr arbeitet: ein ausreichendes Hörvermögen und, falls eine Schwerhörigkeit besteht, eine passende Hörgeräteversorgung. Zu bedenken ist außerdem, dass eine depressive Verstimmung nach einer Hirnschädigung häufig vorkommt und Antrieb wie Aufmerksamkeit mindert. Sie wird dann mitbehandelt, statt die ausbleibenden Fortschritte dem Patienten anzulasten.

Quellen

  • Schneider, B., Wehmeyer, M., Grötzbach, H.: Aphasie.
    ISBN: 9783662628348
  • Grohnfeldt, M. (Hrsg.): Kompendium der akademischen Sprachtherapie und Logopädie.
    ISBN: 9783170292970
  • Decker-Voigt, H.-H., Oberegelsbacher, D., Timmermann, T.: Lehrbuch Musiktherapie.
    ISBN: 9783825252953
  • Decker-Voigt, H.-H., Weymann, E. (Hrsg.): Lexikon Musiktherapie.
    ISBN: 9783801728366
  • Schindelmeiser, J.: Neurologie für die Sprachtherapie.
    ISBN: 9783437450839

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