Ursachen und Behandlung von Schlaganfall
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 5. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Jeder kann durch Erkrankung der Möglichkeit beraubt werden, seinen ihm lieb gewordenen Lebensgewohnheiten, seiner Arbeit und anderem nachzugehen. An diesen Gedanken haben wir uns alle schon gewöhnt. Doch gestörtes Wohlbefinden, veränderter Tagesrhythmus, der Zwang zur Bettruhe, das Einnehmen von Medikamenten, vielleicht ein Krankenhausaufenthalt oder auch eine bevorstehende Operation nehmen dem Erkrankten meist nicht den Willen und die Zuversicht auf eine Wendung zum Besseren, auf die Wiedergewinnung der Gesundheit. Etwas anders steht es beim Schlaganfall, der - wie sein volkstümlicher Name sagt - überraschend, ja überfallartig oft aus heiterem Himmel kommt.
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Ursachen für Schlaganfall
Sehr häufig sind die Betreffenden und ihre Angehörigen der Meinung, alle ärztliche Kunst könne an dem Verlauf der Krankheit nichts ändern. Ist diese Einschätzung heute noch richtig? Die Altenmedizin, die Geriatrie, hat sich in den letzten Jahren auch mit der weiteren Erforschung des Schlaganfalls (Apoplexie) befasst und versucht, neue Wege in der Behandlung dieser Krankheitserscheinung zu finden. Die Erfolge ihrer Bemühungen geben uns heute das Recht, die eben aufgeworfene Frage zu verneinen. Auch hier hat uns das Wissen um die Ursachen und Vorgänge die Mittel zur weitgehenden Vorbeugung und erfolgreichen Behandlung in die Hände gegeben.
Zu diesem Wissen gehört an erster Stelle die Kenntnis der Umstände, die einen Schlaganfall wahrscheinlicher machen. Als wichtigster beeinflussbarer Faktor gilt der Bluthochdruck. Er schädigt über Jahre hinweg unbemerkt die Wände der kleinen Hirngefäße und begünstigt damit sowohl deren Verschluss als auch deren Zerreißen. Ihm zur Seite steht die Arteriosklerose der großen hirnversorgenden Schlagadern, vor allem eine Verengung der Halsschlagader (Karotisstenose): An ihrer rau gewordenen Innenwand lagern sich Gerinnsel an, die sich lösen und mit dem Blutstrom in das Gehirn geschwemmt werden können.
Eine zweite, ganz anders geartete Quelle solcher Gerinnsel ist das Herz. Beim Vorhofflimmern, der häufigsten Rhythmusstörung des höheren Lebensalters, gerät das Blut in den Vorhöfen ins Stocken und gerinnt dort; löst sich ein solcher Pfropf, kann er auf kurzem Weg eine Hirnarterie verstopfen. Hinzu kommen die Zuckerkrankheit, erhöhte Blutfettwerte, das Rauchen, reichlicher Genuss von Alkohol, Übergewicht, Bewegungsmangel und die nächtliche Schlafapnoe. Nicht beeinflussbar sind dagegen das Lebensalter, das Geschlecht und die familiäre Veranlagung.
Diese Aufzählung ist mehr als eine Liste, denn sie beschreibt zugleich das Programm der Vorbeugung: Jeder einzelne der beeinflussbaren Punkte lässt sich behandeln oder verändern, und wer mehrere davon zugleich angeht, erreicht mehr als mit einer einzelnen Maßnahme. Weil die genannten Veränderungen der Gefäße lange keine Beschwerden machen, kommt den regelmäßigen Kontrollen von Blutdruck, Blutzucker und Blutfetten dabei besonderes Gewicht zu.
Bekanntlich tritt der Hirnschlag oder Schlaganfall vorwiegend im 7. und 8. Lebensjahrzehnt auf. Die medizinische Statistik zeigt, dass noch etwa 17 Prozent der Männer und 29 Prozent der Frauen im Alter von 80 Jahren und darüber von ihm überrascht werden. Bis vor wenigen Jahren war man der Meinung, eine plötzlich auftretende Halbseiten-Lähmung der Extremitäten sei stets auf eine Blutung im Gehirn zurückzuführen.
Heute wissen wir, dass dies nur bei einem relativ kleinen Teil der Patienten zutrifft. Bei dem weitaus größten Teil aller Kranken, die einen sogenannten Schlaganfall mit Halbseitenlähmung oder Sprachstörungen erleiden, handelt es sich um einen plötzlich auftretenden Verschluss einer kleinen Hirnarterie, entweder durch einen Blutpfropf oder andere, den Blutstrom behindernde Erscheinungen.
Ein solcher Verschluss verhindert die Zufuhr von Sauerstoff und anderen Nährstoffen, besonders der für den Stoffwechsel der Hirnzellen außerordentlich wichtigen Glukose. Die höchst störanfällige Hirnzelle kann diese Unterbrechung ihres Stoffwechsels nur dann überstehen, wenn sie nur kurze Zeit anhält (deshalb ist ja auch bei der Wiederbelebung nach einem Kreislaufstillstand als Erstes die Blutversorgung des Gehirns durch die Herzdruckmassage zu sichern, ergänzt durch die künstliche Beatmung).
Dauert sie länger an, sterben die Nerven- und ihre Begleitzellen im betroffenen Versorgungsbezirk der Hirnpartie ab, und es kommt dort zu einem örtlichen Gewebstod, den man als lokalisierte Hirnerweichung bezeichnet. Der Stoffwechsel dieses Zellbereichs kann dann nicht wiederhergestellt werden, der Schaden ist also nicht zu "reparieren", das heißt irreparabel.
Verlauf
Der eben geschilderte Entstehungsvorgang einer Hirnerweichung kann auch sozusagen im Zeitlupentempo vor sich gehen, denn die Arterienverkalkung macht auch vor den Hirnschlagadern nicht halt; sie führt zu streckenweise auftretenden Verengungen der Strombahn.
Damit ist eine Verminderung und Verlangsamung des Blutstroms verbunden, die, je nachdem wo die Einengung sitzt, in einem Hauptgefäß oder einer der vielen kleinen Verzweigungen, in einem größeren oder kleineren Hirnabschnitt, eine Einschränkung der Versorgung der Hirnzellen mit Sauerstoff und Glukose zur Folge haben. Ist nun auch noch die Funktionsweise des Herzens geschwächt, so dass der nötige Druck fehlt, um das Blut durch die verengte Strombahn zu pumpen, tritt der Hirnstoffwechsel in ein kritisches Stadium.
Solch eine örtliche Mangeldurchblutung kann zum Beispiel auch dann auftreten, wenn der ganze Organismus "auf Sparflamme" läuft, wie im Schlaf, oder wenn der Körper nach einer Mahlzeit die Durchblutung der Verdauungsorgane zuungunsten der des Gehirns fördert. Wird die Durchblutung des Gehirns auf einen Bruchteil des normalen Bedarfs herabgemindert, kann eine Lähmung eintreten. Sie geht nur dann wieder vorüber, wenn die hirnarterielle Durchblutungsnot nicht sehr lange anhält.
So erklären sich die sogenannten leichten Schlaganfälle, deren Lähmungserscheinungen sich in Abhängigkeit vom Kreislauf zum Teil selbst und mehr oder weniger vollständig zurückbilden können. Hirnerweichungen oder Hirnblutungen, die größere Hirnabschnitte in ihrem Regulationsmechanismus ausschalten, haben - je nach dem Sitz, der durch sie bedingten Zerstörung von Hirngewebe - oft einseitige Lähmungen einzelner Körperpartien zur Folge, wobei das Sprechvermögen der Patienten in sehr unterschiedlichem Umfang betroffen und das Sprachverständnis völlig aufgehoben sein kann.
Das Bewusstsein der Betreffenden ist entweder zunächst völlig erhalten und kann dann im weiteren Verlauf verlorengehen, oder der Vorgang verläuft gerade umgekehrt: Es stellt sich sofort eine totale Ohnmacht ein, die in den folgenden Stunden oder Tagen wieder vorübergeht. Alle diese Erscheinungen können einzeln auftreten, aber auch ganz oder teilweise miteinander kombiniert sein.
Ursache für das unterschiedliche Krankheitsbild sind nicht nur Lage und Größe des betroffenen Gebietes, sondern örtliche Begleiterscheinungen im Gehirn, wie beispielsweise ein Ödem (Flüssigkeitsanreicherung) benachbarter Bezirke, das sich behandeln lässt. Der Schlaganfall ist also eine Erkrankung, deren Symptome auf einem zeitweiligen oder bleibenden Funktionsausfall eines oder mehrerer Bezirke des Gehirns beruhen.
Von den Durchblutungsstörungen abzugrenzen sind die Blutungen, die denselben plötzlichen Beginn haben und äußerlich dasselbe Bild erzeugen können. Bei der Hirnblutung im engeren Sinne zerreißt ein kleines Gefäß innerhalb des Hirngewebes; das austretende Blut verdrängt und zerstört die Umgebung und erhöht den Druck im Schädelinneren. Bei der Subarachnoidalblutung platzt dagegen eine sackförmige Aussackung einer Hirnarterie, ein Aneurysma, in den flüssigkeitsgefüllten Raum zwischen Gehirn und Hirnhäuten; sie kündigt sich meist durch einen schlagartig einsetzenden, so nie zuvor erlebten Kopfschmerz an. Weil die Behandlung beider Gruppen in entgegengesetzte Richtungen läuft, entscheidet diese Unterscheidung über jeden weiteren Schritt.
Für den Ausgang ist außerdem bedeutsam, dass nicht das gesamte betroffene Gebiet gleich schwer geschädigt ist. Um den Kern, in dem das Gewebe rasch zugrunde geht, liegt ein Randbezirk, der über Umgehungsgefäße noch notdürftig versorgt wird: Dort haben die Zellen ihre Arbeit eingestellt, sind aber noch nicht abgestorben. Ob sich dieser Randbezirk erholt oder dem Kern zufällt, entscheidet sich in den ersten Stunden. Daraus erklärt sich, warum die Zeit bis zum Behandlungsbeginn so schwer wiegt.
Im weiteren Verlauf treten Beschwerden hinzu, die nicht der Lähmung entspringen, sondern der Störung selbst. Häufig ist eine Schluckstörung: Wer sich beim Trinken verschluckt, ohne es zu bemerken, atmet Speichel und Nahrung ein und kann daran eine Lungenentzündung entwickeln; deshalb wird das Schlucken schon in den ersten Stunden geprüft. Bei Ausfällen der rechten Hirnhälfte kann ein Neglect auftreten, bei dem die Betroffenen die linke Körper- und Raumhälfte nicht mehr beachten, ohne blind oder gefühllos zu sein. In gelähmten Gliedmaßen entwickelt sich später oft eine Spastik, eine krampfhafte Erhöhung der Muskelspannung, die die Beweglichkeit zusätzlich einschränkt. Auch epileptische Anfälle (Epilepsie) und eine Depression nach dem Schlaganfall gehören zu den Folgen, die eigens erkannt und behandelt werden müssen.
Behandlung
Beim Verdacht auf einen Schlaganfall ist ohne Zögern der Notruf 112 zu wählen, denn jede Minute entscheidet über den Umfang des bleibenden Schadens. Laien können die wichtigsten Anzeichen mit dem sogenannten FAST-Test prüfen: Der Betroffene soll lächeln (Face – hängt ein Mundwinkel herab?), beide Arme mit den Handflächen nach oben ausstrecken (Arms – sinkt ein Arm ab?) und einen einfachen Satz nachsprechen (Speech – klingt die Sprache verwaschen oder gelingt der Satz nicht?). Trifft eines davon zu, zählt nur noch die Zeit (Time): sofort den Rettungsdienst rufen. Weitere Alarmzeichen sind plötzliche Sehstörungen oder Doppelbilder, ein einseitiges Taubheitsgefühl, Schwindel mit Gangunsicherheit sowie ein schlagartig einsetzender heftigster Kopfschmerz.
Selbstverständlich gehört jemand, der einen Schlaganfall erlitten hat, schnellstens in ärztliche Behandlung. Der Arzt nimmt eine Dringlichkeitstherapie vor, die das Ziel hat, die gestörte Hirndurchblutung und den gestörten Zellstoffwechsel sofort wieder in Gang zu bringen. Früher, als man die Ursache immer in einer Blutung sah, war man der Ansicht, der Patient müsse nach einem Gehirnschlag 4 bis 6 Wochen absolute Bettruhe haben, um eine Wiederholung der Blutung zu vermeiden und das geborstene Gefäß zuheilen zu lassen.
Dies ist heute überholt, wir kennen die Ursache des Schlaganfalls besser und wissen, dass sich diese lange Zeit des Zuwartens schädigend auf den Patienten auswirkt. Sie kann mit der Bewegungsarmut zur Ursache von Blutgerinnseln (Thrombose) in den Beinen werden und Komplikationen hervorrufen, wie das Durchliegen, die Bildung von Muskelkontrakturen, den Muskelschwund, das Absinken geistiger Potenzen und anderes mehr.
Da bei einem solchen krankhaften Vorgang im Gehirn wichtige zentralgesteuerte Funktionen gestört werden können, muss der Betreffende sofort in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Nur hier ist es möglich, eine Diagnose zu stellen, den Sitz der Schädigung genau zu lokalisieren und die notwendige intensive Notfallbehandlung in vollem Umfang durchzuführen. Mancher wird annehmen, ein sofortiger Transport könne dem Kranken schaden.
Aber das stimmt nicht. Es konnte nachgewiesen werden, dass der Soforttransport eines soeben an einem Schlaganfall Erkrankten keine zusätzliche Belastung darstellt. Dass solche Behandlung erfolgreich sein kann und oft auch die Lähmungen wieder verschwinden, sehen wir an vielen Patienten, die sich nach langen Jahren ihres Schlaganfalls auch heute noch ihres Lebens in geistiger Gesundheit erfreuen.
In der Klinik klärt heute zuerst eine Bildgebung des Kopfes, meist eine Computertomographie, ob eine Durchblutungsstörung oder eine Blutung vorliegt – ohne diese Unterscheidung ist keine gezielte Behandlung möglich. Liegt ein Gefäßverschluss vor, lässt sich das Gerinnsel medikamentös auflösen (Lysetherapie); dafür stehen in der Regel viereinhalb Stunden ab Beginn der Beschwerden zur Verfügung. Verschließt das Gerinnsel ein großes Hirngefäß, kann es zusätzlich über einen Katheter mechanisch herausgezogen werden (Thrombektomie). Die Behandlung erfolgt möglichst auf einer spezialisierten Schlaganfallstation, der Stroke Unit, an die sich frühzeitig Krankengymnastik, Ergotherapie und Sprachtherapie anschließen.
An die Akutbehandlung schließt sich die Suche nach der Ursache an, denn ohne sie lässt sich ein zweiter Schlaganfall nicht gezielt verhindern. Dazu gehören die Aufzeichnung des Herzrhythmus über längere Zeit, damit ein nur anfallsweise auftretendes Vorhofflimmern nicht übersehen wird, die Ultraschalluntersuchung der hirnversorgenden Halsgefäße, eine Untersuchung des Herzens mit dem Ultraschall sowie die Bestimmung von Blutdruck-, Blutzucker- und Blutfettwerten. Je nachdem, was sich findet, fällt die dauerhafte Vorbeugung verschieden aus: Stammt das Gerinnsel aus dem Herzen, kommen Gerinnungshemmer in Betracht, bei einer Veränderung der Gefäßwand dagegen Mittel, die das Verklumpen der Blutplättchen hemmen, dazu die Behandlung des Blutdrucks und der Blutfette, für die unter anderem Statine eingesetzt werden. Eine hochgradige Verengung der Halsschlagader lässt sich operativ ausräumen oder mit einer Gefäßstütze offen halten.
Ebenso wichtig wie die ärztliche Behandlung ist die Rehabilitation. Sie beginnt bereits auf der Station und wird nach dem Krankenhausaufenthalt in einer Rehabilitationseinrichtung fortgesetzt, deren Anforderungen sich danach richten, wie belastbar der Betroffene ist. Geübt wird dabei nicht nur das Gehen: Die Ergotherapie richtet sich auf Ankleiden, Essen, Schreiben und Haushalt, die Sprachtherapie auf Sprechen, Verstehen und Schlucken. Der größte Teil der Rückbildung geschieht in den ersten Monaten; Fortschritte sind aber auch danach möglich, weil benachbarte Hirnbereiche Aufgaben der ausgefallenen übernehmen können.
Für das Gelingen zählen die Angehörigen mit. Sie lernen, wie sie unterstützen, ohne dem Betroffenen abzunehmen, was er selbst noch schafft, und sie sind es, die Fortschritte im Alltag am ehesten bemerken. Die Anpassung der Wohnung, Hilfsmittel für Gehen, Ankleiden und Essen sowie der Anschluss an eine Selbsthilfegruppe gehören ebenfalls zu den Schritten, die die Rückkehr in das gewohnte Leben tragen. Nicht zuletzt braucht auch die pflegende Angehörige oder der pflegende Angehörige Entlastung; Beratungsstellen und Pflegekassen helfen dabei, sie zu organisieren.
Bei mehreren zur Gesundung geführt zu haben, bei vielen Besserung und Lebenserhaltung zu ermöglichen, ist ein schöner Anfangserfolg zur Beherrschung des Lebensprozesses auch im Alter. Der frohe und oft ausgesprochene Dank jener, die jetzt noch erleben können, wie von Jahr zu Jahr das Leben auf der Erde schöner wird, ist uns Ärzten ein dauernder Ansporn, Krankheitsursachen und Folgen immer besser beherrschen zu lernen, und damit den Menschen die Angst vor dem Lebensabend zu nehmen.
Quellen
- Berlit, P. (Hrsg.): Klinische Neurologie.
ISBN: 9783662606742
- Diener, H.-C., Steinmetz, H., Kastrup, O. (Hrsg.): Referenz Neurologie.
ISBN: 9783132413870
- Fink, G. R., Gold, R., Berlit, P. (Hrsg.): SOPs Neurologie.
ISBN: 9783132411104
- Diener, H.-C., Fink, G. R. (Hrsg.): Therapie-Handbuch Neurologie.
ISBN: 9783437210044
- Herold, G.: Innere Medizin 2026.
ISBN: 9783982116655
