Blasenpflaster

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 11. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Wo man früher ein gewöhnliches Wundpflaster auf eine Blase am Fuß klebte, wählt man heute ein Blasenpflaster. Das lässt darauf schließen, dass der Bedarf hoch ist. Schlecht angepasstes Schuhwerk oder rutschende Strümpfe, die zur Blasenbildung führen, sind Verursacher. Haben sie eine Blasenbildung nach sich gezogen, hilft ein Blasenpflaster, den Druck und weitere Reibung zu vermindern. Ohne Blasenpflaster könnten auch Marathonläufer mit schlecht sitzendem Schuhwerk nicht weiterlaufen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Blasenpflaster?

Per Definition ist ein Blasenpflaster ein Wundpflaster, das sich besser als herkömmliche Wundpflaster zur Erstversorgung von Blasen an Füßen oder Händen eignet.

Der hygienische Schnellverband für Blasen wirkt druckentlastend und schützt die entstehende Blase vor weiterer Belastung und dem Durchscheuern. Verschiedene Hersteller bieten Blasenpflaster unterschiedlicher Qualität an.

Geschichte

Blasenpflaster
Per Definition ist ein Blasenpflaster ein Wundpflaster, das sich besser als herkömmliche Wundpflaster zur Erstversorgung von Blasen an Füßen oder Händen eignet.

Die Geschichte der Blasenpflaster ist eng mit der Entwicklung moderner Wundversorgung und speziell konzipierter Schutzmaterialien verbunden. Blasenpflaster, wie wir sie heute kennen, sind ein relativ neues Phänomen, das erst in den letzten Jahrzehnten populär geworden ist.

In den frühen 1900er Jahren waren allgemeine Wundpflaster bereits im Einsatz, jedoch gab es keine speziellen Produkte für Blasen. Blasen wurden oft mit hausgemachten Mitteln oder einfachen Verbänden behandelt. Die Notwendigkeit einer speziellen Behandlung für Blasen wurde erkannt, als Menschen zunehmend aktiver wurden und mehr Zeit auf den Füßen verbrachten, insbesondere durch die Zunahme von Sport und Freizeitaktivitäten.

Die eigentliche Innovation in der Entwicklung von Blasenpflastern kam mit dem Aufkommen von Hydrokolloid-Verbänden in den 1980er Jahren. Diese Technologie wurde ursprünglich für chronische Wunden und Druckgeschwüre im medizinischen Bereich entwickelt. Hydrokolloid-Materialien sind besonders geeignet für die Behandlung von Blasen, da sie ein feuchtes Heilungsumfeld schaffen, das den Heilungsprozess beschleunigt und gleichzeitig schützt, indem es eine Barriere gegen Bakterien und Schmutz bildet.

Die Verwendung von Hydrokolloid-Material in Blasenpflastern wurde schnell populär, da sie nicht nur Schutz bietet, sondern auch den Schmerz signifikant reduziert und die Mobilität während des Heilungsprozesses verbessert. Heute sind Blasenpflaster in verschiedenen Größen und Formen erhältlich und werden von Sportlern, Wanderern und alltäglichen Fußgängern gleichermaßen geschätzt.

Vorteile & Nutzen

Blasenpflaster bieten gegenüber anderen Produkten zur Wundbehandlung, wie traditionellen Pflastern oder Bandagen, mehrere spezifische Vorteile, insbesondere bei der Behandlung von Blasen:

Schmerzlinderung und Komfort: Blasenpflaster sind mit einem Gel oder Hydrokolloid ausgestattet, das beim Auftragen auf die Blase einen Polstereffekt erzeugt. Dieses Polster schützt die Blase vor weiterem Reiben und Druck, was sofortige Schmerzlinderung bietet und das Tragegefühl verbessert. Das macht sie besonders vorteilhaft für Personen, die weiterhin aktiv bleiben müssen, wie Sportler oder Wanderer.

Feuchtes Heilungsumfeld: Hydrokolloid-Pflaster schaffen ein optimales, feuchtes Heilungsumfeld, das die Heilung beschleunigt. Sie halten die Wunde feucht, was den Heilungsprozess fördert und das Risiko einer Narbenbildung minimiert. Im Vergleich dazu können herkömmliche Pflaster die Wunde austrocknen lassen, was den Heilungsprozess verlangsamt und schmerzhafter macht.

Wasserfestigkeit und Atmungsaktivität: Viele Blasenpflaster sind wasserfest, ermöglichen jedoch gleichzeitig die Atmungsaktivität der Haut. Sie schützen die Wunde vor Wasser, Schmutz und Bakterien, während sie der Haut erlauben zu atmen, was Infektionen vorbeugt und den Komfort erhöht.

Langlebigkeit: Blasenpflaster haften oft besser und länger auf der Haut als gewöhnliche Pflaster. Sie können mehrere Tage getragen werden, ohne dass sie ausgetauscht werden müssen, selbst bei täglichen Aktivitäten wie Duschen oder Sport. Dies reduziert die Notwendigkeit häufiger Wechsel, was sowohl praktisch als auch kosteneffektiv ist.

Einfache Anwendung: Die Anwendung von Blasenpflastern ist in der Regel einfach und unkompliziert. Sie sind oft so konzipiert, dass sie leicht auf die betroffene Stelle aufgetragen und entfernt werden können, ohne die empfindliche oder verletzte Haut zu reißen.

Diese Kombination aus Schutz, Heilungsförderung und Benutzerfreundlichkeit macht Blasenpflaster zu einer bevorzugten Wahl für die schnelle und effektive Behandlung von Blasen.

Formen, Arten & Typen

Es gibt verschiedene Formen, Arten und Typen von Blasenpflastern, bei denen leichte Qualitätsunterschiede und verschiedene Größen eine Rolle spielen.

Gemeinsam ist ihnen, dass sie nach dem Aufbringen den Druckschmerz reduzieren und das Weitergehen ermöglichen. Qualitativ fallen im Praxistest aber Unterschiede auf. Zwei namhafte Hersteller versprechen für ihre Blasenpflaster gute Haltbarkeit und lange Haftfähigkeit. Die aber ist nicht bei jedem Blasenpflaster garantiert. Damit man nicht sieht, dass ein Blasenpflaster appliziert wurde, sind Blasenpflaster transparent oder hautfarben.

Sie sollen dank ihrer Konstruktion Schmutz, Keime und Wasser von der Blase abhalten. Zugleich wird die Regeneration durch die Reibungsverminderung nach der Applikation des Blasenpflasters schneller möglich. Hydrokolloid-Blasenpflaster arbeiten nach dem Prinzip der feuchten Wundheilung und bleiben deshalb so lange auf der Haut, bis sie sich von selbst ablösen; ein Abtrocknen der Blase an der Luft ist dafür nicht erforderlich. Ein Hersteller bietet hautfarbene Blasenpflaster speziell für Zehen und andere für die Ferse.

Der Preis ist für fünf Stück recht ansehnlich, der Nutzwert aber hoch. Die Druckentlastung ist beim Blasenpflaster beider Hersteller spürbar. Als Ergänzung werden Blasengels und Druckstopp-Polster angeboten, die man individuell zuschneiden kann. Ob diese sinnvoll sind, muss jeder selbst ausprobieren. Interessant sind die durchsichtigen Hydrokolloid-Blasenpflaster beider Hersteller, da sie austretende Blasenflüssigkeit aufsaugen können. Sie bilden eine gepolsterte Schicht auf der bereits geöffneten Blase und entlasten den Fuß von weiterem Druck.

Aufbau, Funktion & Wirkungsweise

Je nachdem, ob man es mit einem speziell zugeschnittenen Blasenpflaster für Zehen und Finger oder die Ferse zu tun hat, ist die Form des Blasenpflasters leicht unterschiedlich.

Im Wesentlichen lehnt die Konstruktion von Blasenpflastern sich an die von Wundpflastern an. Im Gegensatz dazu besteht ein Blasenpflaster aus einer flexiblen, meist durchsichtigen Folie, die die normalen Bewegungen am Fuß mitmacht. Dank der glatten Oberfläche bleibt das Blasenpflaster weder am Strumpf noch am Schuhrand hängen und löst sich nicht so leicht ab.

Ein dünnes Wundpolster entlastet die Stelle vom Druck und kann die Schmerzen deutlich lindern. Große oder kleine Blasenpflaster können auch größeren wunden Stellen am Fuß etwas Schutz entgegensetzen. Eine Blase kann an jeder Stelle am Fuß oder an den Händen entstehen und verschieden ausgedehnt sein. Unter dem Fuß – über den der Körper Feuchtigkeit an die Umgebung abgibt – ist besonders hohe Haftfähigkeit erforderlich, damit sich das Blasenpflaster nicht nach kurzer Zeit ablöst.

Dank der Applikation von Hydrokolloiden auf dem Pflasterpolster bleibt die Blase weich, ist steril abgedeckt und wird durch das Blasenpflaster im Abheilungsprozess gefördert. Die Hydrokolloidteilchen nehmen dabei austretende Wundflüssigkeit auf und quellen zu einem Gel, das die Wunde feucht hält und ein Verkleben der Auflage mit der Wunde verhindert.


Medizinischer & gesundheitlicher Nutzen

Der medizinische und gesundheitliche Nutzen beim Blasenpflaster ist ähnlich hoch wie beim Wundpflaster. Schmerzfreiheit, Druckentlastung, sterile Wundabdeckung und die Vermeidung von Verletzungen tiefer gehender Hautschichten stehen beim Blasenpflaster im Vordergrund.

Als einzeln verpackter oder leicht zuschneidbarer Wundschnellverband kann das Blasenpflaster im Wanderrucksack oder beim Stadtbummel mitgeführt werden. So kann man das Blasenpflaster bereits applizieren, wenn man ein Wundwerden verspürt. Ein rechtzeitig aufgebrachtes Blasenpflaster kann die Blasenbildung verhindern oder verzögern.

Die großflächige Gel- bzw. Hydrokolloidfüllung schützt die wundgeriebene Stelle und polstert sie ab. Ein Blasenpflaster schützt bereits offene Blasen vor Verschmutzung und lindert den Schmerz.

Anwendung & Sicherheit

Die korrekte Anwendung von Blasenpflastern ist entscheidend, um den größtmöglichen Nutzen zu erzielen und die Heilung von Blasen effektiv zu unterstützen. Zunächst sollten die Hände gründlich gewaschen werden, um eine Verschmutzung der Blase zu vermeiden. Die betroffene Stelle sollte sauber und trocken sein, bevor das Blasenpflaster aufgebracht wird.

Dies stellt sicher, dass das Pflaster optimal haftet. Die Blase selbst sollte nicht aufgestochen werden, da das Pflaster ein geschlossenes und feuchtes Heilungsumfeld schaffen soll, das die natürliche Heilung fördert. Das Pflaster sollte glatt auf die Blase aufgelegt werden, ohne Falten zu werfen, um Druckstellen zu vermeiden. Nach dem Aufkleben sollte das Pflaster so lange wie möglich ungestört bleiben, oft hält es mehrere Tage, selbst beim Duschen oder Schwimmen.

In Bezug auf die Sicherheit sind Blasenpflaster im Allgemeinen sehr sicher, vorausgesetzt, sie werden wie vorgesehen verwendet. Allergische Reaktionen oder Hautirritationen können jedoch bei einigen Personen auftreten, besonders wenn sie gegen bestimmte Materialien sensibel sind, die in den Pflastern verwendet werden.

Die Qualitätskontrolle bei der Herstellung von Blasenpflastern ist streng, da sie als Medizinprodukte gelten. Als Medizinprodukt durchläuft ein Blasenpflaster kein arzneimittelrechtliches Zulassungsverfahren, sondern ein Konformitätsbewertungsverfahren nach der EU-Medizinprodukteverordnung; die CE-Kennzeichnung belegt, dass das Produkt die grundlegenden Sicherheits- und Leistungsanforderungen der Verordnung erfüllt; eine arzneimittelrechtliche Wirksamkeitszulassung ist sie nicht. Hersteller müssen sicherstellen, dass ihre Produkte unter sterilen Bedingungen produziert und in versiegelten Verpackungen geliefert werden, um Kontamination zu vermeiden.

Zusätzlich müssen die Produkte verschiedene Standards und Normen erfüllen, die ihre Sicherheit und Leistungsfähigkeit belegen. Diese Maßnahmen helfen, das Risiko von Infektionen zu minimieren und die Zuverlässigkeit des Produkts zu gewährleisten. Jede Charge von Blasenpflastern wird üblicherweise getestet, um Konsistenz und Qualität vor der Freigabe auf den Markt zu garantieren.

Wie eine Blase entsteht

Eine Reibungsblase ist weder eine Verbrennung noch eine Quetschung, sondern die Folge wiederholter Scherbelastung. Bei jedem Schritt verschiebt sich die Oberfläche der Oberhaut ein Stück gegen die tieferen Schichten. Hält diese Verschiebung über viele Schritte an, gibt der Zusammenhalt innerhalb der Oberhaut nach; in den entstandenen Spalt tritt Gewebsflüssigkeit ein, und das Blasendach hebt sich ab. In einem Laborversuch, bei dem an der Ferse gesunder Freiwilliger unter kontrollierter Belastung gezielt Blasen erzeugt wurden, bildeten sich diese bei der Mehrzahl der Teilnehmer binnen weniger Minuten, begleitet von einem messbaren Temperaturanstieg an der betroffenen Stelle.

Daraus folgt, warum nicht der Druck allein die Blase macht, sondern die Bewegung im Schuh. Eine Stelle, an der der Schuh fest anliegt, ohne zu wandern, ist weniger gefährdet als eine, an der bei jedem Schritt Bewegung entsteht – gleich ob der Schuh dort zu eng oder zu weit ist.

Eine zweite Bedingung wird häufig übersehen: die Feuchtigkeit der Haut. In einer Untersuchung an Fernwanderern war die gemessene Hautfeuchte an den Füßen derjenigen, die Blasen bekamen, höher als bei den übrigen Teilnehmern. Ein Laborversuch fand nach dem Wässern des Fußes unter Belastung einen rascheren Temperaturanstieg und leitete daraus ein erhöhtes Blasenrisiko ab. Warum feuchte Haut anfälliger ist, gilt nicht als abschließend geklärt; die Autoren führen es auf veränderte Reibungsverhältnisse zwischen Haut, Strumpf und Schuh zurück.

Darin liegt ein scheinbarer Widerspruch, der sich auflöst, sobald man zwischen unverletzter und verletzter Haut unterscheidet. Auf noch unversehrter Haut erhöht Feuchtigkeit das Risiko, dass überhaupt eine Blase entsteht. Ist die Blase erst da, fördert eine feuchte Umgebung die Wundheilung. Vorbeugung zielt deshalb auf eine trockene Hautoberfläche, Versorgung auf ein feuchtes Wundbett – dasselbe Wort meint an beiden Stellen etwas anderes.

Rechtliche Einordnung

Wie streng ein Blasenpflaster geprüft wird, hängt von seiner Risikoklasse ab, und die Zuordnung ist weniger eindeutig, als sie wirkt. Regel 4 in Anhang VIII der Medizinprodukteverordnung ordnet nicht invasive Produkte, die mit verletzter Haut in Berührung kommen, der Klasse I zu, wenn sie als mechanische Barriere, zur Kompression oder zur Aufnahme von Wundflüssigkeit dienen. Sind sie dagegen vorwiegend dazu bestimmt, die Mikroumgebung der verletzten Haut zu beeinflussen, fallen sie in die höhere Klasse IIa. Ein einfaches Polsterpflaster gehört damit in die untere, ein Hydrokolloid-Pflaster, das ausdrücklich ein feuchtes Wundmilieu herstellen soll, in die höhere Klasse.

Der Unterschied entscheidet darüber, wer prüft. Bei Produkten der Klasse I stellt der Hersteller die EU-Konformitätserklärung selbst aus, nachdem er die technische Dokumentation erstellt hat. Eine Benannte Stelle wird nur eingeschaltet, wenn das Produkt steril in den Verkehr gebracht wird, und ihre Beteiligung beschränkt sich dann ausdrücklich auf die Herstellung und Aufrechterhaltung der Sterilität. Bei Klasse IIa bewertet die Benannte Stelle darüber hinaus die technische Dokumentation zumindest eines repräsentativen Produkts jeder Produktkategorie. In keinem der beiden Fälle wird verglichen, ob ein Pflaster besser wirkt als ein anderes; geprüft wird, ob es die grundlegenden Sicherheits- und Leistungsanforderungen erfüllt und hält, was der Hersteller ihm zuschreibt.

Nach dem Verkauf greift die Marktüberwachung. Schwerwiegende Vorkommnisse mit einem Produkt sowie Sicherheitskorrekturmaßnahmen im Feld muss der Hersteller den zuständigen Behörden über ein elektronisches System melden; in Deutschland ist dafür das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zuständig. Erwartete Nebenwirkungen, die in der Produktinformation dokumentiert sind, fallen nicht darunter – eine bekannte Hautreizung durch den Klebstoff löst also keine Einzelmeldung aus.

Eine dritte Einordnung betrifft die Kosten. Das Fünfte Buch Sozialgesetzbuch bestimmt, dass Verbandmittel Gegenstände sind, deren Hauptwirkung darin besteht, oberflächengeschädigte Körperteile zu bedecken, Körperflüssigkeiten von ihnen aufzusaugen oder beides zu erfüllen. Ausdrücklich hält das Gesetz fest, dass diese Eigenschaft nicht entfällt, wenn ein Gegenstand ergänzend weitere Wirkungen entfaltet, die ohne pharmakologische, immunologische oder metabolische Wirkungsweise der Wundheilung dienen – und nennt als erstes Beispiel, dass er eine Wunde feucht hält. Das Wirkprinzip des Hydrokolloid-Pflasters ist damit gesetzlich als verbandmitteltypisch eingeordnet und nicht als arzneiliche Wirkung.

Alternativen

Für Personen, die Blasenpflaster nicht verwenden können oder möchten, gibt es verschiedene alternative Methoden zur Behandlung und Vorbeugung von Blasen:

Moleskin: Dieses weiche, gepolsterte Material kann zugeschnitten werden, um genau über die Blase oder die gefährdete Stelle zu passen. Moleskin polstert und schützt die Haut, indem es Reibung absorbiert und somit die Bildung von Blasen verhindert oder bestehende Blasen schützt.

Flüssiger Hautschutz: Produkte wie flüssige Bandagen schaffen eine schützende Schicht über der Haut. Diese Art von Schutzmittel trocknet zu einem dünnen Film, der die Haut vor weiterer Reibung schützt und die Heilung fördert, ohne die Notwendigkeit eines physischen Pflasters.

Gel-Pads: Ähnlich wie Blasenpflaster bieten Gel-Pads Schutz und Polsterung für Bereiche, die anfällig für Blasen sind. Sie sind besonders nützlich in Schuhen, die an bestimmten Stellen reiben, und können wiederverwendet werden.

Antireibungssticks und -cremes: Diese Produkte werden direkt auf die Haut aufgetragen, um Reibung zu reduzieren. Sie sind besonders beliebt bei Sportlern, um Blasen zu verhindern, und können auch verwendet werden, um Komfort in neuen oder unbequemen Schuhen zu erhöhen.

Natürliche Heilmittel: Einige bevorzugen natürliche Methoden wie die Anwendung von Aloe Vera oder Teebaumöl, die beide kühlende und heilende Eigenschaften besitzen. Diese Mittel können helfen, Entzündungen zu lindern und die Haut zu beruhigen.

Jede dieser Methoden bietet eine Alternative oder Ergänzung zu traditionellen Blasenpflastern, wobei die Auswahl je nach individuellen Bedürfnissen, Aktivitäten und Hautverträglichkeiten getroffen werden sollte. Ein regelmäßiger Wechsel von Schuhen und das Tragen von gut sitzenden, qualitativ hochwertigen Socken kann ebenfalls helfen, Blasen vorzubeugen.

Quellen

  • Protz, K., Timm, J. H.: Moderne Wundversorgung.
    ISBN: 9783437278877
  • Dissemond, J., Kröger, K. (Hrsg.): Chronische Wunden.
    ISBN: 9783437256424
  • Moll, I. (Hrsg.): Duale Reihe Dermatologie.
    ISBN: 9783132446052
  • Dirschka, T., Oster-Schmidt, C., Schmitz, L. (Hrsg.): Klinikleitfaden Dermatologie.
    ISBN: 9783437223037
  • Raschka, C., Nitsche, L. (Hrsg.): Praktische Sportmedizin.
    ISBN: 9783131756114

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