Spagyrik

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 4. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

Sie sind hier: Startseite Behandlungen Spagyrik

Die Spagyrik stellt ein uraltes Naturheilverfahren dar, welches von Paracelsus begründet wurde. Die in diesem Verfahren hergestellten Heilmittel sollen die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren. Es wurden verschiedene Verfahren zur Herstellung von Spagyrika entwickelt, die sich alle deutlich voneinander unterscheiden.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Spagyrik?

Spagyrik
Die Spagyrik stellt ein uraltes Naturheilverfahren dar, welches von Paracelsus begründet wurde. Die in diesem Verfahren hergestellten Heilmittel sollen die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren.

Die Spagyrik ist ein Naturheilverfahren, welches als pharmazeutische und therapeutische Umsetzung der Alchemie bezeichnet werden kann. Es funktioniert nach dem Prinzip "Trennen und Vereinigen".

Mithilfe von chemischen Verfahren werden pflanzliche und tierische Ausgangsstoffe zunächst mit Wasser versetzt, mit Hefe vergoren, destilliert, kalziniert und später wieder zusammengeführt. Meist werden heute Pflanzen und Kräuter verwendet. Nach dem Aufschluss und der Gärung erfolgt durch Destillation zunächst die Trennung der Stoffe. Nach der Definition der Spagyrik entspricht das der Trennung zwischen Körper, Geist und Seele. Der biologische Rückstand wird kalziniert (erhitzt und verascht). Dabei wird bei der Aufbereitung der Spagyrika die Destillation als wichtigster Arbeitsgang erachtet, die mehrmals durchgeführt werden muss, um die hochwertigen Extrakte von Giften zu befreien.

Die Spagyrik wird auf den Schweizer Arzt Theophrastus von Hohenheim (1493–1541), der auch als Paracelsus bekannt ist, zurückgeführt. Er fasste sie als praktische Anwendung der Alchemie zur Herstellung von Heilmitteln auf. Für Paracelsus waren sogar die Alchemie und die Spagyrik ein und dasselbe. Die alchemistische Philosophie fußte auf den Vorstellungen der Entien (Einflüsse auf den Körper), den vier Grundelementen (Feuer, Wasser, Erde und Luft) und weiteren Vorstellungen der damaligen Philosophie.

Der Name des Verfahrens beschreibt bereits sein Grundprinzip. Er wird auf die griechischen Wörter für "trennen" und für "zusammenfügen" zurückgeführt und benennt damit genau die beiden Arbeitsschritte, die jede spagyrische Herstellung durchläuft. Diese Namensdeutung stammt aus der alchemistischen Überlieferung selbst; sie ist Teil der Lehre und keine Beschreibung eines chemisch fassbaren Vorgangs. In der Vorstellungswelt der Alchemie wurden dem Ausgangsstoff drei Prinzipien zugeordnet, die als Sulphur, Mercurius und Sal bezeichnet wurden und mit Seele, Geist und Körper gleichgesetzt waren. Nach dieser Lehre soll die Trennung diese Anteile voneinander lösen, die anschließende Zusammenführung sie in gereinigter Form wieder vereinen. Die Begriffe stehen dabei nicht für die heute so benannten chemischen Elemente, sondern für Eigenschaften wie Brennbarkeit, Flüchtigkeit und Beständigkeit.

Innerhalb der Naturheilkunde wird die Spagyrik zu den komplementären Verfahren gezählt. Von der Phytotherapie, der Behandlung mit Pflanzenauszügen, unterscheidet sie sich dadurch, dass diese die Inhaltsstoffe einer Pflanze möglichst vollständig und unverändert in den Auszug überführen will, während die Spagyrik den Ausgangsstoff bewusst durch Gärung, Destillation und Veraschung umwandelt. Von der Homöopathie trennt sie das Herstellungsprinzip, von der Traditionellen Chinesischen Medizin und den Schüßler-Salzen unterscheidet sie sich sowohl in der Herkunft als auch in der Zubereitung. Gemeinsam ist diesen Verfahren, dass sie sich auf eigene Lehrgebäude stützen, die außerhalb der naturwissenschaftlich begründeten Medizin stehen. Angeboten und beraten werden Spagyrika in Deutschland vor allem in der Apotheke sowie durch Heilpraktiker und einzelne Ärzte mit naturheilkundlicher Ausrichtung.

Als Ausgangsmaterial dienen heute überwiegend Heilpflanzen, die aus der überlieferten Kräuterkunde bekannt sind, etwa Ringelblume, Kamille, Melisse, Johanniskraut oder Baldrian. Daneben kommen mineralische Zubereitungen und in einzelnen Traditionslinien auch Bestandteile tierischen Ursprungs zum Einsatz. Weil die Destillation ein zentraler Arbeitsschritt ist, enthalten viele fertige Zubereitungen ätherische Öle der Ausgangspflanze, was den charakteristischen Geruch der Präparate erklärt. Der Gehalt an pflanzlichen Inhaltsstoffen ist am Ende des mehrstufigen Verfahrens jedoch deutlich geringer als in einem gewöhnlichen Pflanzenauszug, weil Gärung, Erhitzung und mehrfache Destillation einen Teil der Substanzen verändern oder zurücklassen.

Paracelsus selbst ist eine widersprüchliche Gestalt der Medizingeschichte, und die Spagyrik ist nur ein Teil seines Wirkens. Er stellte sich gegen die an den Universitäten seiner Zeit gelehrte Säftelehre, lehrte in der Landessprache statt auf Latein und suchte die Ursachen von Krankheiten weniger in einem gestörten Gleichgewicht der Körpersäfte als in äußeren Einwirkungen auf den Körper. In die Arzneimittelkunde führte er mineralische und metallische Zubereitungen ein, die bis dahin kaum eine Rolle gespielt hatten. Von ihm stammt auch der bis heute geläufige Gedanke, dass allein die Menge darüber entscheidet, ob ein Stoff Heilmittel oder Gift ist. Dieser Grundsatz gehört zu den wenigen Bestandteilen seines Werks, die in die naturwissenschaftliche Medizin übergegangen sind. Sein alchemistisches Weltbild mit seinen Entsprechungen zwischen Gestirnen, Elementen und Organen ist dagegen nicht in die moderne Medizin eingegangen, wird in der Spagyrik jedoch weiterhin als Deutungsrahmen herangezogen. Wer heutige spagyrische Beschreibungen liest, begegnet deshalb regelmäßig Begriffen und Zuordnungen, die aus dem 16. Jahrhundert stammen.

Funktion, Wirkung & Ziele

Den im Rahmen der Spagyrik gewonnenen Heilmitteln wurden jedoch schon damals Heilwirkungen bei der Anwendung zugeschrieben. Ihre Herstellung erfolgt auch heute noch nach den gleichen Prinzipien der Trennung und der Zusammenführung. Körper, Geist und Seele werden zunächst separiert, gereinigt und wieder zusammengeführt.

Nach diesem Prinzip sollen auch die Trennung der biologischen Substanz, ihre Reinigung und ihre Zusammenführung funktionieren. Im Laufe der Zeit wurden nach diesem Prinzip mehrere spagyrische Heilsysteme entwickelt, die auf der Grundlage unterschiedlicher Trennungs- und Zusammenführungsmethoden durchgeführt wurden. Heute wird das Heilsystem nach Dr. Zimpel favorisiert. Der schlesische Ingenieur Dr. Zimpel, der von 1801 bis 1879 lebte, hielt die Destillation für den wichtigsten Herstellungsschritt und war der Meinung, durch ständige Destillationsvorgänge die Wirkung der Heilmittel noch zu verstärken.

Dabei wird die zunächst mazerierte und mittels Hefe vergorene Substanz mehrfach einer Destillation unterzogen sowie der pflanzliche Rückstand erhitzt und dabei verascht. Dieser Vorgang wird als Kalzinierung bezeichnet. Nach Beendigung dieser Prozedur wird der kalzinierte Rückstand noch mit destilliertem Wasser behandelt, sodass sich überflüssige Salze herauslösen. Dann erfolgt wieder die Zusammenführung der getrockneten Asche mit dem Destillat. Die Zusammensetzung des hergestellten Heilmittels hängt von dem eingangs gewählten biologischen Material und der Herstellungsweise ab. Es können Pflanzengemische, einzelne Pflanzen und Zusätze von anderen biologischen Materialien gewählt werden. Oft entstehen wohlriechende Wirkstoffe enthaltende Extrakte.

Auf der Grundlage der Methode von Dr. Zimpel wurden im 20. und 21. Jahrhundert noch weitere abgewandelte Methoden eingeführt, die auf weitere bekannte Spagyriker wie Johann Conrad Glückselig, Alexander von Bernus, Walter Strathmeyer und Frater Albertus zurückgehen. Mehrere namhafte Hersteller produzieren heute Spagyrika nach den unterschiedlichen Methoden. Die verwendeten Herstellungsverfahren weisen sehr große Unterschiede auf. Davon sind sechs Verfahren im Homöopathischen Arzneibuch als standardisierte Verfahren aufgeführt. Die nach diesen Verfahren hergestellten Arzneimittel werden rechtlich als homöopathische Arzneimittel angesehen. Für ihre Herstellung gelten strenge Anforderungen und sie dürfen nur nach behördlicher Genehmigung in Verkehr gebracht werden. Diese rechtliche Einordnung bedeutet jedoch nicht, dass Spagyrik und Homöopathie dasselbe wären: Die Homöopathie beruht auf dem Ähnlichkeitsprinzip und der stufenweisen Potenzierung, die Spagyrik dagegen auf der Aufbereitung der Ausgangsstoffe durch Gärung, Destillation und Kalzinierung.

Die Anwendung der Spagyrika soll immer nur eine Ergänzung zu konventionellen medizinischen Behandlungen oder anderen Naturheilverfahren sein. Hauptsächlich geht es darum, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Nach Ansicht der Spagyriker sollen die bei der Herstellung entstandenen Tinkturen noch heilkräftiger als die Ausgangsstoffe sein. Die Wirkung der Arzneimittel ist nach ihrer Ansicht in den einprogrammierten Gesetzmäßigkeiten des Lebens begründet. Spagyrika werden in Form von Tropfen, Salben, Cremes, Sprays, Tabletten, Einzelpräparaten oder Komplexmitteln angeboten.

Arzneimittelrechtlich ist zwischen einer Zulassung und einer Registrierung zu unterscheiden, und diese Unterscheidung wird von Anwendern häufig missverstanden. Ein zugelassenes Arzneimittel muss der Behörde Wirksamkeit, Unbedenklichkeit und gleichbleibende Qualität nachweisen und darf dann ein Anwendungsgebiet auf der Packung nennen. Ein registriertes homöopathisches Arzneimittel, und dazu zählen in der Regel die nach den Verfahren des Homöopathischen Arzneibuchs hergestellten Spagyrika, muss dagegen Qualität und Unbedenklichkeit belegen, nicht aber die Wirksamkeit; es darf im Gegenzug kein Anwendungsgebiet angeben. Wer auf einer Packung kein Anwendungsgebiet findet, hält also kein besonders vielseitiges Mittel in der Hand, sondern eines, für das ein Wirksamkeitsnachweis gar nicht verlangt wurde. Aussagen zum Einsatzbereich stammen in diesen Fällen aus Beipackzetteln der Anwendungslehre, aus Beratungsliteratur oder aus der Erfahrung des Behandlers.

In der praktischen Anwendung geht der Auswahl eines Mittels üblicherweise ein ausführliches Gespräch voraus. Erfragt werden nicht nur die Beschwerden, sondern auch Lebensumstände, Belastungen, Schlaf und Stimmungslage, weil die spagyrische Lehre den Menschen als Ganzes betrachten will und nicht nur das einzelne Symptom. Aus diesem Bild wird dann entweder ein Einzelmittel oder eine individuell zusammengestellte Mischung abgeleitet. Komplexmittel enthalten dagegen eine feststehende Kombination mehrerer Ausgangsstoffe und sind auf typische Beschwerdebilder hin zusammengestellt. Sie werden vor allem im Bereich der Selbstmedikation angeboten, etwa bei Erkältungsbeschwerden, innerer Unruhe, Schlafstörungen oder Verdauungsproblemen. Es handelt sich dabei durchweg um Anwendungsgebiete, die der Lehre und den Herstellerangaben entnommen sind; ein wissenschaftlicher Nachweis, dass die Mittel bei diesen Beschwerden mehr bewirken als eine Scheinbehandlung, liegt nicht vor.

Die Kosten für Spagyrika tragen Anwender in der Regel selbst. Die gesetzliche Krankenversicherung erstattet Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen nur in eng begrenzten Ausnahmefällen, und für Kassen, die naturheilkundliche Leistungen freiwillig in ihre Satzung aufgenommen haben, gelten jeweils eigene Bedingungen. Wer eine Erstattung anstrebt, klärt das daher vorab mit seiner Kasse. Bei privaten Versicherungen und Zusatzversicherungen richtet sich die Erstattung nach dem jeweiligen Vertrag.


Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren

Die Spagyrika werden bei den verschiedensten Erkrankungen und Symptomen eingesetzt. Ein wissenschaftlicher Nachweis der Wirksamkeit der Mittel wurde bisher nicht erbracht.

Oft werden jedoch erstaunliche Wirkungen berichtet, welche meist nur in geringem Maße auf die in bestimmten Pflanzen enthaltenen Wirkstoffe und in besonderem Maße vielleicht auf Placeboeffekte zurückzuführen sind. Bei Auftreten von Beschwerden sollte selbstverständlich immer erst der Arzt aufgesucht werden, um die Ursache der Erkrankung abzuklären. Eine Selbstmedikation von schwerwiegenden Erkrankungen allein nur mit Spagyrika kann fatale Folgen haben. Nebenwirkungen sind bei Spagyrika selten, aber möglich: Allergische Reaktionen auf Pflanzenbestandteile kommen vor, und viele spagyrische Tropfen enthalten Alkohol. Bei schweren Erkrankungen sind die Mittel unwirksam; wer sich allein auf sie verlässt, verzögert die notwendige Behandlung.

Dass die zusätzliche Einnahme von Spagyrika die Heilung beschleunigt, ist dagegen nicht belegt. Eine Schwierigkeit in der Erklärung der Wirkungsweise der Spagyrika liegt auch darin, dass es viele verschiedene Herstellungsverfahren gibt, die keinen einheitlichen Standard zulassen. Die Herstellung beruht nicht auf wissenschaftlicher, sondern auf mystischer Basis. Ihre Wirksamkeit wird immer noch auf der Grundlage der alten philosophischen Vorstellungen der Alchemie erklärt, in die auch astrologische Aspekte einfließen.

Über den Wirkstoffgehalt lassen sich berichtete Besserungen meist nicht erklären, weil die Konzentration sehr gering ist. Als Erklärung wird daher in erster Linie ein Placeboeffekt angenommen.

Hinzu kommen weitere Gründe, aus denen Erfahrungsberichte leicht überschätzt werden. Viele Beschwerden, bei denen Spagyrika eingesetzt werden, verlaufen in Schüben oder klingen von selbst wieder ab; wer ein Mittel im Beschwerdehöhepunkt einnimmt, erlebt die anschließende Besserung als dessen Wirkung, obwohl sie auch ohne Behandlung eingetreten wäre. Dazu kommt, dass Anwender ein Mittel meist zusätzlich zu anderen Maßnahmen nehmen und sich Wirkungen dann nicht mehr auseinanderhalten lassen. Auch Zuwendung, ein ausführliches Gespräch und die Erwartung an die Behandlung verändern das Befinden nachweislich. Für die Bewertung eines Verfahrens sind Erfahrungsberichte deshalb keine geeignete Grundlage, so überzeugend sie im Einzelfall wirken mögen.

Vorsicht ist bei bestimmten Personengruppen geboten. Weil viele spagyrische Zubereitungen Alkohol als Auszugs- und Konservierungsmittel enthalten, sind sie für Kinder, für Menschen mit einer Lebererkrankung und für alle, die eine Alkoholentwöhnung hinter sich haben, nicht ohne Weiteres geeignet; alkoholfreie Darreichungsformen wie Sprays oder Tabletten sind hier die naheliegende Alternative. In der Schwangerschaft und in der Stillzeit sollte eine Anwendung ärztlich abgesprochen werden. Da die Ausgangsstoffe pflanzlichen und teils tierischen Ursprungs sind, kann es bei entsprechender Veranlagung zu einer allergischen Reaktion kommen, die sich meist an der Haut, gelegentlich auch als Beschwerden im Mund- und Rachenraum zeigt. Auftretende Hautausschläge, Juckreiz oder Schwellungen sind ein Grund, die Anwendung zu beenden und ärztlichen Rat einzuholen.

Grundsätzlich sollte der behandelnde Arzt wissen, welche Präparate ein Patient zusätzlich einnimmt. Das gilt für spagyrische Mittel ebenso wie für Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Präparate, und es gilt besonders vor geplanten Operationen sowie bei einer dauerhaften Behandlung mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Der praktisch bedeutsamste Punkt bleibt jedoch ein anderer: Spagyrika sind ausdrücklich als Ergänzung gedacht. Wer eine notwendige ärztliche Abklärung hinausschiebt, weil er zunächst ein solches Mittel versuchen möchte, riskiert, dass eine behandelbare Erkrankung erst in einem späteren Stadium erkannt wird. Anhaltende oder sich verschlimmernde Beschwerden, Fieber ohne erkennbare Ursache, unerklärlicher Gewichtsverlust oder neu auftretende Schmerzen gehören ärztlich untersucht, unabhängig davon, welche ergänzenden Mittel jemand daneben anwenden möchte.

Ein eigenes Problem liegt in der Art, wie die Anwendungslehre mit Rückmeldungen umgeht. In manchen Darstellungen wird eine vorübergehende Verstärkung der Beschwerden zu Beginn der Anwendung als Zeichen dafür gedeutet, dass das Mittel wirke. Für eine solche Reaktion gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg, und sie hat aus Sicht der Bewertung einen erheblichen Nachteil: Wenn sowohl eine Besserung als auch eine Verschlechterung als Bestätigung gelten, lässt sich die Annahme durch keine Beobachtung mehr widerlegen. Für den Anwender bedeutet das etwas sehr Praktisches. Verschlimmern sich Beschwerden unter der Anwendung, ist das kein erwartbarer Zwischenschritt, sondern ein Anlass, die Anwendung zu unterbrechen und die Ursache abklären zu lassen.

Quellen

  • Kraft, K., Stange, R. (Hrsg.): Lehrbuch Naturheilverfahren.
    ISBN: 9783830453338
  • Melchart, D., Brenke, R. (Hrsg.): Naturheilverfahren.
    ISBN: 9783794526154
  • Genneper, T., Wegener, A. (Hrsg.): Lehrbuch Homöopathie.
    ISBN: 9783132403567
  • Bühring, U.: Lehrbuch Heilpflanzenkunde.
    ISBN: 9783132455290
  • Schmiedel, V., Matejka, R. (Hrsg.): Leitfaden Naturheilkunde.
    ISBN: 9783437056390

Das könnte Sie auch interessieren