CBD bei Arthrose - hilfreich bei Schmerzen und Entzündungen

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 2. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Arthrose ist eine der häufigsten Gelenkerkrankungen in unserer Gesellschaft und kommt deutlich häufiger vor als zum Beispiel die Rheumatoide Arthritis, das sogenannte Gelenkrheuma. In Deutschland haben fast 20% aller Menschen Arthrose. Frauen sind dabei 2 Mal häufiger betroffen als Männer.

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Da Arthrose am häufigsten bei älteren Menschen auftritt, wird in den nächsten Jahren mit einem weiteren Anstieg der Arthrose Betroffenen aufgrund des demografischen Wandels zu rechnen sein.

Inhaltsverzeichnis

Was genau ist Arthrose?

Arthrose
Schematische Darstellung Unterschied zwischen gesundem Gelenk, Arthritis und Arthrose. Klicken, um zu vergrößern.

Arthrose ist eine Erkrankung, die sich aus zwei Komponenten zusammensetzt. Zum einen beschreibt sie die Zerstörung des gelenkschützenden Knorpels und zum anderen die folgenden knöchernen Veränderungen der beteiligten Gelenkpartner. Betroffene verlieren dadurch die Fähigkeit sich frei zu bewegen, besonders wenn Knie- und Hüftgelenke an der Arthrose erkranken.

Man spricht bei der Arthrose vom frühen und späten Stadium. Andere wiederum teilen die Krankheit je nach Schädigung des Knorpels in mehrere Stadien ein.

Im Frühstadium liegen bereits Veränderungen im Knorpel und manchmal auch schon kleine Knorpelschäden von wenigen Quadratzentimetern vor. Ein deutliches Zeichen für eine Arthrose sind die daraufhin auftretenden Knochenverdichtungen, welche direkt unter dem erkrankten Knorpel liegen und im Röntgenbild deutlich erkennbar sind.

Im Spätstadium, welches oft erst nach vielen Jahren erreicht wird, ist der Knorpel im erkrankten Bereich vollständig abgerieben und nicht mehr vorhanden, wodurch die Knochen der Gelenkpartner, jetzt wesentlich dichter, härter und im Röntgenbild deutlich erkennbar, direkt aneinander reiben und kein Gelenkspalt mehr vorhanden ist. Des Weiteren liegen Knochenveränderungen wie knöcherne Zacken oder Ausziehungen (Osteophyten) vor und das Gelenk erscheint größer und aufgetrieben. Die Osteophyten können bei Bewegung zusätzlich aneinander reiben und so Schmerzen verursachen.

Info:

Arthrose ist bislang nicht heilbar. Die Behandlungen beschränken sich auf Schmerz- und Rheumamedikamente und Physiotherapie.

Experten teilen eine Arthrose Erkrankung zusätzlich in eine primäre und sekundäre Arthrose ein, wobei sich hier auf die Ursachen der Knorpelveränderungen bezogen wird.

Primär: Knorpelinhärente Schäden aufgrund biologischer Ursachen

Sekundär: Mechanische Belastungen, metabolische Störungen und Entzündungen

In den meisten Fällen werden den Patienten daher schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente verschrieben. Hier kommt nun das CBD-Öl ins Spiel, dem aufgrund seines Gehalts an Cannabidiol eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben wird. So nutzen bereits viele Menschen mit Arthrose und ähnlichen Beschwerden CBD EXTRA's CBD Öl, um ihre Schmerzen zu lindern.

CBD Wirkung bei Arthrose

Hanfoel
Cannabis-Produkte werden auch heute noch misstrauisch beäugt – allerdings haben sie einige gesundheitsfördernde Eigenschaften, bei denen sich ein genauerer Blick lohnt. © yanadjan - Fotolia.com

Wie bei vielen anderen Erkrankungen wird dem Cannabisöl auch bei einer Arthrose eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben.

Den positiven Einfluss der CBD Tropfen führen Forscher darauf zurück, dass Cannabidiol als natürliches Cannabinoid der Hanfpflanze in der Lage ist, mit dem Endocannabinoiden Systems ECS unseres Körpers zu interagieren und damit Einfluss auf viele wichtige Prozesse zu nehmen.

Bereits 2007 wurde in einer Veröffentlichung des American College of Rheumatology berichtet, dass die für die Schmerzwahrnehmung zuständigen Nerven mit Cannabinoid-Rezeptoren besetzt sind. Daran knüpft die Annahme an, dass CBD die mit einer Arthrose verbundenen chronischen Schmerzen lindern könne.

Info:

Immer häufiger widmen sich Forscher der Frage, wie Cannabidiol Menschen mit Arthrose helfen kann. So veröffentlichte die Fachzeitschrift „Pain“ 2017 eine Studie, in der im Tierversuch beobachtet wurde, dass CBD Gelenkentzündungen reduzieren und Nervenzellen schützen kann.

Durch die ihm zugeschriebene schmerzlindernde Wirkung soll CBD Öl es den Betroffenen ermöglichen, wieder mehr Bewegung in ihren Alltag zu integrieren, gelenkschonenden Sport zu treiben und damit die Gelenke durch den Muskelaufbau vor weiteren Schäden zu schützen.

Dosierung von CBD Öl bei Arthrose

Eine pauschal festgeschriebene Dosierungsempfehlung von CBD Öl bei Arthrose gibt es nicht. Als natürliche Substanz hat CBD Öl unterschiedliche Auswirkungen auf jeden Körper. Das hängt von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Gewicht, dem Alter und der individuellen körperlichen Konstitution.

Aus Erfahrungsberichten von Anwendern geht hervor, dass üblicherweise mit einer niedrigen Konzentration begonnen und die Menge anschließend in kleinen Schritten gesteigert wird. Über die im Einzelfall geeignete Dosierung entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt.

Kann man bei der Einnahme von CBD etwas falsch machen?

CBD gilt als gut verträglich, falsch machen kann man bei der Einnahme aber durchaus etwas: Größere Mengen können Übelkeit und ausgeprägte Schläfrigkeit hervorrufen, und vor allem sind die Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln zu beachten (siehe unten).

Üblich ist die sogenannte sublinguale Einnahme: Die CBD Tropfen werden unter die Zunge gegeben und dort kurz behalten, bevor sie heruntergeschluckt werden. Auf diesem Weg gelangt der Wirkstoff Cannabidiol rascher in den Blutkreislauf und kann entsprechend schneller wirken.

Nebenwirkungen von CBD bei Arthrose

Immer wieder werden die Fragen nach den Nebenwirkungen laut. CBD gilt als gut verträglich, nebenwirkungsfrei ist es jedoch nicht. Beschrieben sind unter anderem Müdigkeit, Durchfall und Appetitverlust; aus den Zulassungsstudien des Arzneimittels Epidyolex sind außerdem Erhöhungen der Leberwerte bekannt. Zu den Reaktionen des Körpers auf die zusätzliche Zufuhr eines Cannabinoids gehören:

Häufig treten diese Reaktionen vor allem dann auf, wenn CBD zu Beginn zu hoch dosiert wird.

Wechselwirkungen bei der Einnahme von CBD Öl

Cannabidiol wird in der Leber über das Cytochrom-P450-System abgebaut und kann dadurch den Abbau anderer Arzneimittel beeinflussen. CBD Öl sollte aufgrund solcher Wechselwirkungen (Verstärkung bzw. Abschwächung der Wirkung) nicht ohne ärztliche Rücksprache mit folgenden Medikamentenarten eingenommen werden:

  • Säurehemmer
  • Gerinnungshemmer

Auch bei folgenden Nahrungsergänzungsmitteln kann es in Verbindung mit CBD zu einer vermehrten Schläfrigkeit kommen:

  • Kava
  • Hopfen
  • Katzenminze
  • Melatonin

Prophylaxe mit Cannabinoiden

Dem CBD Öl wird nicht nur eine Linderung von Schmerzen und Entzündungen zugeschrieben; es wird auch zur vorbeugenden Einnahme angeboten. Ein Nutzennachweis dafür fehlt.

Die körpereigenen Cannabinoide gelten als bedeutsam für das innere Gleichgewicht des Organismus; dass ein Mangel daran Krankheiten entstehen lässt, ist eine bislang unbewiesene Annahme, aus der die vorbeugende Anwendung von CBD abgeleitet wird. Den im Vollspektrum CBD Öl enthaltenen Terpenen und Cannabinoiden werden zudem viele gesundheitsfördernde Eigenschaften für den menschlichen Körper zugeschrieben.

CBD Öl kaufen

Mittlerweile gibt es außer CBD Öl noch viele andere Produkte wie CBD Kapseln und CBD Liquids zu kaufen. CBD Öl ist dabei immer noch das beliebteste Produkt bei den Anwendern.

Wer CBD Öl kaufen möchte, kann dies ruhigen Gewissens online bei zertifizierten Herstellern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz tun. Dabei sollte man darauf achten, dass es sich um Shops mit einem ausführlichen Impressum, einem Trusted Shop Siegel und einem Zertifizierungsnachweis handelt.

Als Kaufberatung kann man zusätzlich auf die vielen veröffentlichten CBD Erfahrungen von Anwendern zurückgreifen. Natürlich könnte man CBD Öl auch in einer Apotheke kaufen. Doch zu einem ist das Angebot meist nicht so groß und zum anderen sind die Preise hier noch deutlich höher, was jedoch keine Garantie für eine bessere Qualität darstellt.

Was Cannabidiol ist und wie es sich von THC unterscheidet

Cannabidiol, abgekürzt CBD, ist einer der Pflanzenstoffe der Hanfpflanze. Neben ihm enthält die Pflanze eine ganze Reihe verwandter Verbindungen, die zusammen als Cannabinoide bezeichnet werden. Der bekannteste unter ihnen ist Tetrahydrocannabinol, kurz THC. Beide Stoffe stammen aus derselben Pflanze, unterscheiden sich in ihrer Wirkung aber deutlich: THC ist für den Rauschzustand verantwortlich, den der Konsum von Cannabis auslöst, während CBD diese berauschende Wirkung nicht hat.

Diese Unterscheidung ist der Grund, warum CBD-Produkte anders behandelt werden als Cannabis als Rauschmittel. Für den Hanf, aus dem CBD-Erzeugnisse gewonnen werden, gelten Obergrenzen für den THC-Gehalt. Verwendet werden Sorten, die von vornherein nur sehr wenig THC bilden. Vollständig THC-frei sind die daraus hergestellten Öle in der Regel dennoch nicht, weil sich die Stoffe bei der Gewinnung nicht restlos trennen lassen.

Unterschieden wird beim Angebot häufig zwischen sogenannten Vollspektrum-Ölen, die neben CBD auch weitere Pflanzenstoffe der Hanfpflanze enthalten, und Erzeugnissen, die auf isoliertes Cannabidiol beschränkt sind. Der Anbieterschaft gilt das breitere Stoffgemisch als vorteilhaft, weil sich die Bestandteile gegenseitig verstärken sollen. Ein Nachweis für dieses Zusammenspiel steht aus.

Rechtliche Einordnung

Die rechtliche Lage der CBD-Erzeugnisse ist unübersichtlich und wird von der Frage bestimmt, als was ein Produkt in den Verkehr gebracht wird. Als Arzneimittel ist ein Cannabidiol-Präparat in der Europäischen Union zugelassen, allerdings nicht für Gelenkbeschwerden, sondern für bestimmte, seltene und schwer behandelbare Formen der Epilepsie im Kindesalter. Dieses Präparat ist verschreibungspflichtig, standardisiert im Gehalt und wurde in klinischen Studien geprüft.

Die frei verkäuflichen Öle sind demgegenüber keine Arzneimittel. Sie werden je nach Anbieter als kosmetische Erzeugnisse, als Aromaprodukte oder als Nahrungsergänzung angeboten, wobei die Einstufung als Lebensmittel wegen der europäischen Regeln für neuartige Lebensmittel umstritten ist. Aus dieser Einordnung folgt zweierlei: Für die Produkte liegt kein behördlich geprüfter Wirksamkeitsnachweis vor, und krankheitsbezogene Werbeaussagen sind für sie rechtlich nicht zulässig. Wer auf einer Produktseite liest, ein Öl helfe gegen Arthrose, sollte diese Aussage entsprechend einordnen.

Davon zu trennen ist wiederum das medizinische Cannabis, das Ärztinnen und Ärzte unter bestimmten Voraussetzungen verordnen können. Dabei handelt es sich um standardisierte Arzneimittel, deren Abgabe über die Apotheke erfolgt und deren Einsatz an eine ärztliche Indikationsstellung gebunden ist. Ein frei gekauftes Öl aus dem Versandhandel ist damit nicht vergleichbar.

Was sich über die Wirkung bei Arthrose sagen lässt

Der Stand ist nüchtern: Ein Nachweis, dass CBD den Verlauf einer Arthrose beeinflusst oder ihre Beschwerden zuverlässig lindert, liegt bislang nicht vor. Die vorhandenen Untersuchungen stammen überwiegend aus dem Labor und aus Tierversuchen, und was dort beobachtet wird, lässt sich nicht ohne Weiteres auf den Menschen übertragen. Studien am Menschen, die groß genug angelegt sind und gegen ein Scheinpräparat prüfen, fehlen für dieses Anwendungsgebiet weitgehend. Die medizinischen Empfehlungen zur Behandlung der Arthrose führen Cannabidiol dementsprechend nicht als Behandlungsoption auf.

Wichtig ist auch die Unterscheidung zwischen Schmerzlinderung und Krankheitsverlauf. Selbst wenn sich eine Linderung von Beschwerden zeigen ließe, wäre damit nichts darüber gesagt, ob der Knorpelabbau aufgehalten wird. Ein Mittel, das Schmerzen dämpft, kann sogar dazu verleiten, ein Gelenk stärker zu belasten, als ihm guttut.

Dass viele Anwender die Einnahme dennoch als hilfreich erleben, hat nachvollziehbare Gründe, die nichts mit einer Wirkung des Stoffes zu tun haben müssen. Arthrosebeschwerden verlaufen typischerweise in Wellen mit besseren und schlechteren Phasen. Wer in einer schlechten Phase mit einem neuen Mittel beginnt, erlebt die anschließende Besserung leicht als dessen Verdienst, obwohl sie dem natürlichen Verlauf entspricht. Hinzu kommen die Erwartung an ein bewusst ausgewähltes und häufig nicht billiges Produkt und die verstärkte Aufmerksamkeit für den eigenen Körper. Erfahrungsberichte, auch viele davon, können einen Wirksamkeitsnachweis deshalb nicht ersetzen.

Behandlungen mit belegtem Nutzen

Wer unter einer Arthrose leidet, sollte wissen, welche Maßnahmen sich in der Behandlung als nützlich erwiesen haben, bevor er sich Verfahren ohne Nachweis zuwendet. An erster Stelle steht regelmäßige, gelenkschonende Bewegung. Sie erhält die Beweglichkeit, kräftigt die Muskulatur, die das Gelenk führt und entlastet, und wirkt den Beschwerden entgegen. Angeleitet wird sie in der Physiotherapie und der Krankengymnastik, wo auch die für das betroffene Gelenk passenden Bewegungsformen ausgewählt werden.

Bei Übergewicht entlastet eine Gewichtsabnahme die tragenden Gelenke unmittelbar; für Knie- und Hüftgelenke ist dieser Zusammenhang gut untersucht. Hilfsmittel wie Gehstöcke, Einlagen oder angepasstes Schuhwerk können die Belastung ebenfalls verringern. Wärme- und Kälteanwendungen werden je nach Beschwerdebild eingesetzt und sind unaufwendig anzuwenden.

Für die Schmerzbehandlung stehen Arzneimittel zur Verfügung, deren Auswahl von den Begleiterkrankungen und den übrigen eingenommenen Mitteln abhängt und deshalb in die ärztliche Entscheidung gehört. Örtlich anwendbare Zubereitungen kommen bei einzelnen betroffenen Gelenken infrage. Führt eine fortgeschrittene Arthrose zu erheblichen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen, ist der Ersatz des Gelenks durch eine Endoprothese ein etabliertes Verfahren; bei Knie und Hüfte gehört es zu den häufigsten Operationen überhaupt.

Qualität und Kennzeichnung der Produkte

Weil die frei verkäuflichen Öle keine Arzneimittel sind, unterliegen sie auch nicht der für Arzneimittel vorgeschriebenen Qualitätssicherung. Untersuchungen von Verbraucherorganisationen haben wiederholt beanstandet, dass der tatsächliche Gehalt an Cannabidiol von der Angabe auf der Packung abweicht, und dass einzelne Erzeugnisse mehr THC enthalten als erlaubt. Auch Rückstände aus dem Anbau oder aus dem Herstellungsverfahren sind bei einzelnen Produkten beanstandet worden.

Wer sich dennoch für ein solches Produkt entscheidet, sollte auf eine vollständige Anbieterkennzeichnung, eine nachvollziehbare Angabe des Gehalts und auf unabhängige Laboranalysen achten, die sich auf die tatsächlich gekaufte Herstellungsserie beziehen. Ein Prüfsiegel eines Bewertungsportals sagt etwas über die Abwicklung eines Kaufs aus, aber nichts über den Inhalt der Flasche.

Wann ärztlicher Rat nötig ist

Ein ärztliches Gespräch ist vor der Einnahme immer dann angezeigt, wenn regelmäßig andere Arzneimittel eingenommen werden, weil Cannabidiol in den Abbau zahlreicher Wirkstoffe eingreift. Das betrifft nicht nur die weiter oben genannten Gruppen, sondern kann grundsätzlich jedes Mittel betreffen, das über dieselben Enzyme der Leber verstoffwechselt wird. Auch bei bestehenden Lebererkrankungen ist Vorsicht geboten.

Unabhängig davon gilt: Neu aufgetretene, rasch zunehmende oder mit Schwellung, Rötung, Überwärmung und Fieber einhergehende Gelenkbeschwerden gehören ärztlich abgeklärt, weil dahinter eine entzündliche Gelenkerkrankung oder eine Gelenkinfektion stehen kann, die eine andere und rasche Behandlung erfordert. Eine Rheumatoide Arthritis beispielsweise ist keine Arthrose und wird grundlegend anders behandelt. Das eigentliche Risiko der Selbstbehandlung liegt weniger in den Nebenwirkungen des Mittels als darin, dass eine wirksame Behandlung dadurch aufgeschoben wird.

Medizinische Anmerkung: Dieser Artikel ist keine medizinische Beratung, Diagnose, Behandlung oder (Kauf)Empfehlung. Alle Inhalte sind nur zur Information gedacht. Nehmen Sie keine Arzneimittel oder andere Wirkstoffe, wenn Sie deren Auswirkung auf Ihren Körper nicht kennen oder verstehen. Bei allen Fragen zu Ihrer Gesundheit, konsultieren Sie daher bitte immer erst einen Arzt.

Quellen

  • Müller-Vahl, K. R., Grotenhermen, F.: Cannabis und Cannabinoide in der Medizin.
    ISBN: 9783954668304
  • Niethard, F. U., Pfeil, J., Biberthaler, P.: Orthopädie und Unfallchirurgie.
    ISBN: 9783132443136
  • Wirth, C. J., Mutschler, W. (Hrsg.): Praxis der Orthopädie und Unfallchirurgie.
    ISBN: 9783131406439
  • Herold, G.: Innere Medizin 2026.
    ISBN: 9783982116655
  • Beer, A.-M., Adler, M. (Hrsg.): Leitfaden Naturheilverfahren für die ärztliche Praxis.
    ISBN: 9783437319365

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