Methoden der Brustvergrößerung
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 3. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Diese Methoden sind bei einer Brustvergrößerung verbreitet:
In der heutigen Zeit sind Schönheitsoperationen deutlich verbreiteter, als das noch vor einigen Jahren der Fall gewesen ist. Das liegt unter anderem auch daran, dass solche Schönheitsoperationen insgesamt immer erschwinglicher geworden sind. Darüber hinaus gibt es immer mehr Frauen und auch Männer, die mithilfe von Schönheitsoperationen kleinere oder auch größere Veränderungen am eigenen Körper vornehmen wollen.
Eine der verbreitetsten Schönheitsoperationen bei den Frauen ist weiterhin eine Brustvergrößerung. Das liegt vor allem daran, dass es doch eine Vielzahl von Frauen gibt, die mit ihrer Brustgröße nicht zufrieden sind. Insgesamt gibt es deutlich mehr Frauen, die gerne einen größeren Busen haben wollen und sich dafür auch unter das Messer legen.
Wobei es aber auf der anderen Seite auch durchaus eine ganze Reihe von Frauen gibt, die sich aufgrund von besonders großen Brüsten für eine Brustverkleinerung entscheiden. In diesem Artikel wollen wir uns aber mit verbreiteten Methoden für eine angedachte Brustvergrößerung beschäftigen. Eine solche Brustvergrößerung kann man deutschlandweit durchführen lassen, wobei es für eine Brustvergrößerung in Dortmund eine Klinik mit sehr viel Erfahrung gibt.
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Verschiedene Methoden für eine Brustvergrößerung
Generell gibt es im Bereich der plastischen Chirurgie einige verschiedene Methoden für eine Brustvergrößerung. Zunächst einmal gilt es aus diesem Grund für die Frau mit dem Wunsch nach einer Brustvergrößerung, dass man sich über die verschiedenen Möglichkeiten informiert. An diesem Punkt stellt sich unter anderem die Frage, ob die Brüste mit künstlichen Implantaten vergrößert werden sollen. Bei diesen künstlichen Implantaten werden weitestgehend entweder Silikonimplantate oder aber Implantate mit einer Kochsalzlösung eingesetzt.
Alternativ gibt es in diesem Zusammenhang noch die Möglichkeit, über eine Brustvergrößerung mittels Eigenfett nachzudenken. Diese alternative Methode hat in den letzten Jahren starken Zulauf bekommen, weil es sich hierbei um eine natürliche Art der Brustvergrößerung handelt. Frauen, die einem operativen Eingriff zur Brustvergrößerung insgesamt kritisch gegenüberstehen, wurde außerdem eine nur zeitweise Vergrößerung der Brüste durch eine Hyaluronsäure-Unterspritzung angeboten; davon wird heute abgeraten.
Die Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten
Die verbreitetste Methode bei einer Brustvergrößerung ist noch immer der Einsatz von Implantaten aus Silikon. Solche Silikonimplantate werden schon am längsten für eine Vergrößerung der Brüste eingesetzt. Solche Implantate gibt es in unterschiedlichen Größen, sodass man selbst entscheiden kann, welche Größe die Brüste nach der operativen Vergrößerung haben sollen.
In Abhängigkeit von der Beschaffenheit der Brüste werden solche Silikonimplantate entweder hinter dem Brustmuskel oder aber zwischen Brustmuskel und Drüsengewebe eingesetzt. Bei einer hochwertigen Schönheitsoperation werden die ästhetischen Anpassungen nach Absprache der Vorstellungen der jeweiligen Patientin vorgenommen.
Der Schönheitschirurg kann die Implantate aus Silikon mittels verschiedener Schnitttechniken einsetzen. Speziell bei einem Einsatz von großen Implantaten bietet sich das Einsetzen mittels eines Schnittes in der vorhandenen Brustfalte an.
Die Brustvergrößerung mit Implantaten aus Kochsalzlösung
Wenn man als Patientin ein natürliches Füllmaterial bevorzugt, dann kann der Chirurg auf Kochsalzimplantate ausweichen; deren Hülle besteht allerdings ebenfalls aus Silikon. Diese Implantate sind bei einem Auslaufen für den Körper deutlich ungefährlicher. Außerdem werden solche Kochsalzimplantate zunächst ungefüllt in die Brust eingeführt.
Das hat im Vergleich einen deutlich kleineren Schnitt zur Folge und dadurch gibt es keine größeren sichtbaren Narben. Erst nach der Implantation wird eine Befüllung mit Kochsalzlösung bis zur gewünschten Brustgröße vorgenommen. Diese Kochsalzimplantate haben nur geringe gesundheitliche Risiken, können aber im Laufe der Zeit erschlaffen.
Die Brustvergrößerung mit Eigenfett
Ein recht neuer Trend bei der Brustvergrößerung ist das Lipofilling. Hierbei werden als Füllmaterial nur körpereigene Substanzen verwendet. Aus diesem Grund wird der Patientin bei einer ersten Operation an einer ausgewählten Körperstelle benötigtes Fettgewebe abgesaugt. Im zweiten Schritt wird dieses Fettgewebe dann bei einem weiteren operativen Eingriff unter das vorhandene Brustgewebe eingespritzt.
Bei dieser Methode werden nur kleine Schnitte benötigt, sodass nur kaum sichtbare Narben zurückbleiben. Eine solche Behandlung mit Eigenfett ist besonders sicher, weil dabei kein Fremdmaterial in den Körper eingebracht wird; allerdings wächst nur ein Teil des eingespritzten Fettgewebes dauerhaft mit dem vorhandenen Brustgewebe zusammen, sodass häufig mehrere Sitzungen nötig sind. Diese Methode kommt vor allem zum Einsatz, wenn nur kleinere Brustkorrekturen angedacht sind. Häufig handelt es sich hierbei um Anhebungen von hängenden Brüsten oder um eine Angleichung bei zwei verschieden großen Brüsten.
Eine Brustvergrößerung ohne Operation
Eine kurzfristige Brustvergrößerung wurde zeitweise auch ohne eine klassische Operation angeboten. Bei dieser Methode wurde ein gelartiges Füllmaterial auf Basis von Hyaluronsäure in das Brustgewebe gespritzt. Hierfür war keine Vollnarkose nötig und es folgten auch keine langwierigen Heilungsphasen. Das dafür verwendete Präparat kam für die Brust allerdings nur bis 2012 zum Einsatz; in Frankreich wurde es für die ästhetische Brustvergrößerung untersagt. Seither wird von Hyaluronsäure-Injektionen in die Brust abgeraten, weil sich Zysten bilden können, das Gel in benachbartes Gewebe wandern kann und sich die Brust auf der Mammographie nicht mehr vollständig beurteilen lässt.
Mehr als etwa eine Körbchengröße ließ sich damit ohnehin nicht erreichen, und das Ergebnis hielt nur begrenzte Zeit an, sodass die Behandlung wiederholt werden musste.
Quellen
- Kaufmann, M., Costa, S.-D., Scharl, A. (Hrsg.): Die Gynäkologie. Springer, Berlin 2013
- Schumpelick, V.: Operationsatlas Chirurgie. Thieme, Stuttgart 2009
- Vogt, P. M.: Praxis der Plastischen Chirurgie. Springer, Heidelberg Berlin 2011
