Paartherapie

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 4. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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In den meisten längeren Beziehungen gibt es Krisen, die ein Paar zu bewältigen hat. Wenn man Probleme allein nicht lösen kann, ist es sinnvoll, sich professionelle Hilfe in Form einer Paartherapie zu holen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Paartherapie?

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Als Paartherapie bezeichnet man eine psychologische Arbeit, bei der ein Paar unterstützt wird, seine Konflikte aufzuarbeiten und beizulegen.

Als Paartherapie bezeichnet man eine psychologische Arbeit, bei der ein Paar unterstützt wird, seine Konflikte aufzuarbeiten und beizulegen. In Deutschland ist sie eng verwandt mit der Eheberatung.

Beide gelten in der Regel nicht als heilkundliche Tätigkeit, solange keine behandlungsbedürftige Erkrankung behandelt wird. In der Paartherapie oder auch in der Eheberatung arbeiten vor allem Seelsorger, Psychologen und Sozialpädagogen. Meistens wird mit beiden Partnern gearbeitet, manchmal aber auch individuell.

Der Unterschied zu anderen Angeboten liegt weniger im Verfahren als im Gegenstand. Eine Psychotherapie im engeren Sinn behandelt eine Erkrankung eines einzelnen Menschen; die Paartherapie richtet sich auf das Zusammenspiel zweier Menschen und behandelt damit etwas, das keinem der beiden allein gehört. Der Therapeut arbeitet folglich nicht für einen der Partner, sondern für die Beziehung. Von einer Sexualtherapie unterscheidet sich die Paartherapie durch den breiteren Gegenstand, von einer Familientherapie dadurch, dass Kinder und weitere Familienmitglieder nicht regelhaft einbezogen werden. In der Praxis überschneiden sich diese Formen häufig, und viele Fachleute arbeiten in mehreren davon.

Da die Bezeichnung Paartherapeut nicht denselben Regeln unterliegt wie die im Psychotherapeutengesetz geschützten Berufsbezeichnungen, ist es für Ratsuchende sinnvoll, nach der Grundausbildung und der paartherapeutischen Zusatzqualifikation zu fragen. Ebenso gehören ein klarer Rahmen, eine Verständigung über Ziele und Kosten sowie Verschwiegenheit zu dem, was ein seriöses Angebot ausmacht.

Geschichte & Entwicklung

Paartherapie hat ihre Wurzeln in der Psychotherapie und ist eine vergleichsweise moderne Disziplin, die sich im 20. Jahrhundert entwickelt hat. Die Entstehung der Paartherapie begann in den 1920er Jahren, als die psychoanalytisch orientierte Einzeltherapie ihren Einfluss auf die Behandlung von Paaren ausübte. Hier wurden jedoch hauptsächlich individuelle Probleme der Partner behandelt, anstatt die Beziehung in den Mittelpunkt zu stellen.

In den 1950er und 1960er Jahren entwickelte sich die Paartherapie weiter, beeinflusst von der Humanistischen Psychologie und den systemischen Ansätzen. Pioniere wie Virginia Satir und Salvador Minuchin betonten die Bedeutung der Kommunikation und die Systemtheorie in der Arbeit mit Paaren und Familien.

In den 1970er Jahren wuchs das Interesse an empirischer Forschung in der Paartherapie, wobei John Gottman mit seinen Studien zur Vorhersage von Scheidungen und zur Kommunikationstherapie besonders hervorstach. In dieser Zeit wurde die kognitive Verhaltenstherapie zunehmend in die Paartherapie integriert.

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Paartherapie diversifiziert und weiterentwickelt. Verschiedene Ansätze wie die emotionsfokussierte Therapie und integrative Ansätze wurden entwickelt, um den vielfältigen Bedürfnissen von Paaren gerecht zu werden. Heute ist Paartherapie ein etabliertes Feld, das von Therapeuten weltweit praktiziert wird, um Paaren bei der Bewältigung ihrer Beziehungsprobleme zu helfen.

Einsatz & Indikation

Paartherapie wird durchgeführt, wenn Paare Schwierigkeiten haben, ihre Beziehungskonflikte eigenständig zu bewältigen, und Unterstützung bei der Kommunikation und Problemlösung benötigen. Häufige Gründe für eine Paartherapie sind:

Kommunikationsprobleme: Wenn Paare Schwierigkeiten haben, effektiv miteinander zu kommunizieren, und Missverständnisse und Konflikte häufig sind.

Vertrauensprobleme: Nach einem Vertrauensbruch, wie Untreue oder Lügen, kann eine Paartherapie helfen, das Vertrauen wiederherzustellen.

Intimitätsprobleme: Probleme mit der körperlichen oder emotionalen Intimität können zu Entfremdung und Frustration führen, was eine Therapie erforderlich machen kann.

Lebensveränderungen: Große Veränderungen wie der Verlust eines geliebten Menschen, Arbeitslosigkeit oder der Übergang in die Elternschaft können die Beziehung belasten.

Wiederholte Konflikte: Wenn Paare immer wieder dieselben Konflikte haben, ohne eine Lösung zu finden, kann ein Therapeut helfen, die zugrunde liegenden Muster zu erkennen und zu ändern.

Verschiedene Ziele: Wenn Partner unterschiedliche Zukunftspläne haben und keine gemeinsame Basis finden können, kann eine Paartherapie Klarheit und Einigung bringen.

Hinzu kommen Anlässe, die nicht in der Beziehung selbst entstehen, sondern von außen auf sie einwirken. Dazu zählen eine schwere oder länger dauernde Erkrankung eines Partners, eine psychische Erkrankung wie eine Depression oder eine Angststörung, eine Suchterkrankung, ein unerfüllter Kinderwunsch sowie anhaltende Belastungen im Beruf. In solchen Fällen geht es in der Therapie weniger um Schuld als um die Frage, wie das Paar mit einer Belastung umgeht, die keiner der beiden gewählt hat. Auch bei einer bereits entschiedenen Trennung wird eine Paartherapie in Anspruch genommen, etwa um die weitere Elternschaft zu regeln.

Paartherapie wird notwendig, wenn die Beziehung durch Konflikte oder Entfremdung beeinträchtigt wird und die Partner nicht in der Lage sind, diese Herausforderungen alleine zu bewältigen. Sie bietet Unterstützung und Werkzeuge, um die Kommunikation zu verbessern, Konflikte zu lösen und eine stärkere Verbindung aufzubauen.

Vorteile & Nutzen

Eine Paartherapie bietet gegenüber anderen Behandlungs- und Untersuchungsmethoden mehrere einzigartige Vorteile, insbesondere in Bezug auf Beziehungsprobleme:

Fokus auf die Beziehung: Im Gegensatz zu Einzeltherapie-Ansätzen, bei denen die individuelle Entwicklung im Vordergrund steht, konzentriert sich die Paartherapie auf die Dynamik und die Probleme in der Beziehung. Sie ermöglicht es, Beziehungsprobleme direkt anzugehen und Lösungen zu entwickeln, die für beide Partner funktionieren.

Verbesserte Kommunikation: Ein Hauptziel der Paartherapie ist die Verbesserung der Kommunikation zwischen den Partnern. Therapeuten vermitteln Techniken, die es Paaren ermöglichen, effektiver zu kommunizieren, Missverständnisse zu klären und ihre Gefühle und Bedürfnisse offen auszudrücken.

Konfliktlösung: Die Therapie bietet eine strukturierte Umgebung, in der Paare ihre Konflikte sicher und konstruktiv lösen können. Mit der Anleitung eines erfahrenen Therapeuten lernen Paare, negative Kommunikationsmuster zu erkennen und gesündere Wege zu finden, mit Konflikten umzugehen.

Stärkung der Bindung: Durch die Identifizierung von positiven Aspekten und Ressourcen in der Beziehung kann eine Paartherapie die emotionale Bindung zwischen den Partnern stärken, was zu mehr Intimität und Verständnis führt.

Individuelle Bedürfnisse: Obwohl die Paartherapie die Beziehung als Ganzes betrachtet, berücksichtigt sie auch die individuellen Bedürfnisse der Partner und hilft, ein Gleichgewicht zwischen beiderseitigen Bedürfnissen und Erwartungen zu finden.

Diese Vorteile machen die Paartherapie zu einer effektiven Methode, um Beziehungsprobleme direkt anzugehen und eine gesündere und stärkere Partnerschaft aufzubauen.

Funktion, Wirkung & Ziele

Eine Paartherapie ist sinnvoll, wenn ein Paar es nicht schafft, seine Probleme zusammen zufriedenstellend zu lösen, beide Partner aber an ihrer Beziehung arbeiten wollen.

Partnerschaftsprobleme sind belastend für beide Partner und können im ungünstigsten Fall krank machen und zu Depressionen führen. Das Ziel einer Paartherapie muss nicht immer der Erhalt einer Beziehung sein, manchmal kann es auch angezeigt sein, das Paar zu einer für beide annehmbaren Trennung zu begleiten. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für das Gelingen einer Paartherapie ist die Erkenntnis beider Partner, dass nicht einer der beiden an der Krise schuld ist.

In einer Paartherapie gibt es verschiedene Anwendungsverfahren:

In den psychoanalytischen Verfahren geht man davon aus, dass ein oder beide Partner neurotische Veranlagungen mitbringen. Der Psychotherapeut Jürg Willi spricht von Kollusion, z. B. ein Partner ist narzisstisch veranlagt und will bewundert werden, der Partner bewundert und idealisiert ihn. Solche Festschreibungen können immer problematisch werden, wenn ein Partner auf dieses Verhalten reduziert wird und darunter leidet.

Bei den humanistischen Verfahren spielt besonders die Paarsynthese von Michael Cöllen eine Rolle. Zentrale These ist, dass Liebe und Intimität schon früh im Leben angelegt sind und eine intime und emotionale Bindung einen wichtigen Grundstein für die Persönlichkeitsentwicklung bildet, besonders im Hinblick auf die Liebes- und Konfliktdynamik eines Paares. In der Therapie sollen narzisstische Störungen in der Paardynamik offengelegt und bearbeitet werden und Intimität in den verschiedenen Ebenen Körper, Gefühl, Seele, Sprache und Zeit soll gefördert und Liebe als Sinn- und Lebensorientierung verstanden werden.

In der Mehrgenerationen-Therapie wird die Ursache für die Paarkonflikte in den Herkunftsfamilien vermutet. Man nimmt an, dass es sich um einen immer wiederkehrenden Grundkonflikt über mehrere Generationen handelt, der das Paar einholt. Zentrale Begriffe in der Mehrgenerationen-Therapie sind Loyalität, Delegation und widersprüchliche Aufträge aus den Herkunftsfamilien.

Die systemische Paartherapie beschäftigt sich mit der Frage, welche "zirkulären Prozesse" den Paarkonflikt erhalten und unterscheidet dabei die Verhaltensebene, die Verhaltensmuster und die Konstruktion der Wirklichkeit. Wichtige Begriffe der Systemischen Paartherapie sind Zirkularität, Reframing, Neutralität, Lösungs- und Ressourcenorientierung sowie positive Konnotation.

Die kommunikationspsychologische Therapie hat das Ziel, die Kommunikation der Partner zu verbessern, damit sie einander besser verstehen. John Gottman nennt vier apokalyptische Reiter als typische Kommunikationsfallen einer Beziehung:

  • Kritik, Schuldzuweisungen, Anklagen
  • Verteidigung und Rechtfertigung
  • Verachtung und Geringschätzung
  • Mauern, Rückzug


Durchführung & Ablauf

Der Ablauf einer Paartherapie variiert je nach Therapeut und Ansatz, beinhaltet jedoch im Allgemeinen einige Standardphasen:

Einstiegsgespräch: Die Therapie beginnt meist mit einem Erstgespräch, in dem der Therapeut beide Partner kennenlernt und den Kontext der Probleme erfasst. Es wird die Beziehungsdynamik analysiert und gemeinsam Therapieziele festgelegt.

Problemidentifikation: In den folgenden Sitzungen werden spezifische Probleme, Konflikte und Kommunikationsmuster erarbeitet. Der Therapeut hilft dem Paar, die zugrunde liegenden Ursachen seiner Schwierigkeiten zu verstehen und bietet Perspektiven von außen.

Kommunikationstraining: Ein zentraler Bestandteil der Paartherapie ist das Erlernen neuer Kommunikationsfähigkeiten. Der Therapeut vermittelt Techniken zur Verbesserung des gegenseitigen Zuhörens, zum Ausdruck von Emotionen und Bedürfnissen sowie zur Konfliktlösung.

Verhaltensänderung: Paare werden ermutigt, neue Verhaltensweisen auszuprobieren, um negative Muster zu durchbrechen. Dies kann Aufgaben außerhalb der Sitzungen beinhalten, wie gemeinsame Aktivitäten oder Übungen, um positive Interaktionen zu fördern.

Verstärkung der Bindung: Der Therapeut unterstützt das Paar dabei, seine emotionale Bindung zu stärken und seine positive Interaktion zu fördern. Dies kann das Erkennen von Stärken in der Beziehung sowie das Aufarbeiten von Verletzungen beinhalten.

Evaluierung und Abschluss: Während der Therapie wird regelmäßig evaluiert, ob die gesetzten Ziele erreicht werden. Gegen Ende der Therapie besprechen die Partner gemeinsam mit dem Therapeuten ihre Fortschritte und erhalten Strategien, um die erlernten Fähigkeiten im Alltag beizubehalten.

Zum Rahmen gehört außerdem eine Verständigung darüber, wie mit Einzelgesprächen umgegangen wird. Manche Therapeuten führen zu Beginn mit jedem Partner ein Gespräch allein, um dessen Sicht ungefiltert zu hören. Damit stellt sich die Frage, was aus einem solchen Gespräch in die gemeinsame Sitzung getragen werden darf. Üblich ist es, diese Regel vorher offen zu vereinbaren, weil ein vom Therapeuten gehütetes Geheimnis die gemeinsame Arbeit belasten kann. Ebenso wird zu Beginn besprochen, wie viele Sitzungen zunächst vorgesehen sind und wann überprüft wird, ob die Arbeit weitergeführt werden soll.

Der Therapieprozess ist darauf ausgerichtet, den Partnern neue Perspektiven und Fähigkeiten zu vermitteln, um ihre Beziehung nachhaltig zu stärken.

Risiken, Gefahren & besondere Hinweise

Ein Risiko einer Paartherapie ist die Möglichkeit, dass am Ende der Therapie eine Trennung stehen kann.

Eine Paartherapie kann helfen, Konflikte und Kommunikationsmuster offenzulegen, sie kann aber keine Beziehung kitten. Wenn nicht ausreichend Liebe bei den Partnern vorhanden ist, kann auch eine Paartherapie nicht helfen. Auch ist eine Paartherapie nicht dazu da, einen der Partner grundsätzlich so zu verändern, dass dieser "beziehungstauglicher" wird.

Der Psychotherapeut Wolfgang Schmidbauer hält das Ertragen und Aushalten von Unterschieden der beiden Partner für die wichtigsten Eigenschaften in einer Paarbeziehung. Eine Paartherapie kann je nach zeitlichem Aufwand teuer sein, da Paartherapien nicht von den Kassen übernommen werden. Nebenwirkungen können sein, dass sich beide Partner in einer Paartherapie verändern, was wiederum eine neue Herausforderung für die Beziehung bedeuten kann.

Eine Voraussetzung, die vor Beginn zu klären ist, betrifft die Sicherheit beider Partner. Kommt es in der Beziehung zu körperlicher Gewalt oder zu massiver Einschüchterung, ist ein gemeinsames Gespräch kein geeigneter Rahmen: Was in der Sitzung offen ausgesprochen wird, kann für den bedrohten Partner nachher zum Nachteil werden. In solchen Fällen sind Schutz und getrennte Unterstützungsangebote vorrangig, und es gibt eigens dafür eingerichtete Beratungsstellen und Hilfetelefone.

Auch die Ausgangslage der beiden Partner kann sehr unterschiedlich sein. Kommt einer nur, um dem anderen einen Gefallen zu tun, oder hat er die Trennung innerlich bereits beschlossen, wird die gemeinsame Arbeit dadurch erschwert; es gehört daher zu den ersten Aufgaben des Therapeuten, die Anliegen beider Seiten offenzulegen. Ein weiterer Punkt betrifft die Haltung des Therapeuten selbst: Entsteht bei einem Partner der Eindruck, der Therapeut stehe auf der Seite des anderen, bricht die Arbeitsgrundlage weg. Wer diesen Eindruck hat, sollte ihn ansprechen; lässt er sich nicht ausräumen, ist ein Wechsel der Ansprechperson der sinnvollere Weg als ein stillschweigender Abbruch.

Alternativen

Wenn eine Paartherapie nicht möglich ist, gibt es mehrere alternative Ansätze, die Einzelpersonen und Paaren helfen können, Beziehungsprobleme zu bewältigen:

Einzeltherapie: Auch wenn sich diese Therapieform auf die individuelle Person konzentriert, kann sie indirekt zur Verbesserung der Beziehung beitragen. Sie bietet Raum, persönliche Probleme, die die Beziehung beeinflussen, zu verstehen und daran zu arbeiten, sodass positive Veränderungen auch die Partnerschaft betreffen.

Selbsthilfebücher und Online-Ressourcen: Viele Bücher und Online-Ressourcen bieten praktische Ratschläge und Übungen, um Paaren zu helfen, Kommunikationsprobleme und Konflikte anzugehen. Diese Materialien können als Anleitung dienen, wenn eine professionelle Therapie nicht möglich ist.

Mediation: Bei spezifischen Konflikten, wie beispielsweise Scheidungen oder finanziellen Streitigkeiten, kann eine Mediation eine gute Alternative zur Paartherapie sein. Ein Mediator vermittelt dabei zwischen den Parteien, um eine faire und einvernehmliche Lösung zu finden.

Workshops und Seminare: Manche Organisationen bieten Beziehungsworkshops und Seminare an, die Paaren helfen, ihre Kommunikationsfähigkeiten und ihr Verständnis füreinander zu verbessern.

Gruppentherapie: In bestimmten Fällen können Gruppen, die sich mit ähnlichen Problemen befassen, hilfreich sein. Die Teilnehmer können voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen.

Mentoring und Coaching: Paare können von Mentoren oder Coaches profitieren, die praktische Ratschläge und Übungen zur Verbesserung der Beziehung bieten.

Beratungsstellen freier und kirchlicher Träger: Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen der Kirchen, der Wohlfahrtsverbände und der Kommunen bieten Paar- und Familienberatung an, häufig kostenfrei oder gegen einen nach dem Einkommen bemessenen Beitrag. Sie sind damit vor allem dann eine Möglichkeit, wenn die Kosten einer privat bezahlten Paartherapie eine Hürde darstellen.

Jede dieser Alternativen kann Paaren helfen, Beziehungsprobleme anzugehen, wenn eine formelle Paartherapie nicht verfügbar oder nicht die passende Option ist.

Quellen

  • Rief, W.: Psychotherapie.
    ISBN: 9783437226014
  • Senf, W., Broda, M., Voos, D., Neher, M. (Hrsg.): Praxis der Psychotherapie.
    ISBN: 9783132420793
  • Margraf, J., Schneider, S. (Hrsg.): Lehrbuch der Verhaltenstherapie – Grundlagen, Diagnostik, Verfahren und Rahmenbedingungen.
    ISBN: 9783662549100
  • Beier, K. M., Bosinski, H. A. G., Loewit, K.: Sexualmedizin.
    ISBN: 9783437180781
  • Margraf, J., Schneider, S. (Hrsg.): Psychologische Therapie bei Indikationen im Erwachsenenalter.
    ISBN: 9783662549087

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