Die Samen der Cannabispflanze


Qualitätssicherung am 12. Mai 2020 von Dipl.-Biol. Elke Löbel

"Ich leide bereits seit einigen Jahren an Schlaflosigkeit. Das macht mich total mürbe, ich bin schlecht gelaunt und sehr schnell gereizt. Eine Freundin hat mich dann vor kurzem auf CBD Öl aufmerksam gemacht. Zuerst war ich sehr skeptisch, aber heute bin ich ihr unfassbar dankbar. Ich schlafe seit der Einnahme der Tropfen viel besser und vor allem tiefer. Das wirkt sich positiv auf meine gesamte Vitalität, Stimmung und auch mein Immunsystem aus."

Inhaltsverzeichnis

Was genau ist Cannabis?

Die meisten Hanfarten sind getrenntgeschlechtig, das heißt, männliche und weibliche Blüten wachsen nicht auf derselben Pflanze.

Cannabis und Hanf können als Synonyme verwendet werden. Hanf gehört zu den Hanfgewächsen und kann weltweit als eine der ältesten Nutzpflanzen bezeichnet werden. Nutzpflanze deshalb, weil Hanf mittlerweile überwiegend aus wirtschaftlichen Gründen angebaut wird.

Er ist ein bedeutsamer Rohstoff sowohl für die Textilindustrie und Bauwirtschaft als auch ein wertvolles Arznei- und Rauschmittel. Cannabis besteht aus Fasern, Samen, Blättern und Blüten und aus diesen Bestandteilen können eine Vielzahl an Produkten hergestellt werden. Einige Beispiele werden im Folgenden kurz aufgelistet:

  • Fasern: Seile
  • Samen: Speiseöl
  • Getrocknete Blüten, Blätter und Blütenstände: Haschisch und Marihuana

Ist Cannabis legal?

Cannabis-Produkte werden auch heute noch misstrauisch beäugt – allerdings haben sie einige gesundheitsfördernde Eigenschaften, bei denen sich ein genauerer Blick lohnt. © yanadjan - Fotolia.com

In vielen Ländern auf der ganzen Welt ist der Anbau von Cannabispflanzen legal. Solltest Du dich für den Anbau von Hanfpflanzen oder den Kauf von Hanfsamen interessieren, dann informiere dich bitte vorher eingehend bei der lokalen Behörde.

Die Gesetzeslage variiert von Land zu Land enorm, sodass dieser Weg der sicherste ist und Du sofort auf dem aktuellsten Wissensstand bist. Einzelne Präparate wie zum Beispiel CBD-Extrakte mit weniger als 0,2 Prozent THC wirken nicht psychoaktiv und sind daher laut aktueller Gesetzeslage in Deutschland legal.

Welche Hanfsamenarten gibt es?

Für den Anbau von qualitativ sehr hochwertigem Cannabis stehen grundsätzlich vier Hanfsamenarten zur Verfügung. Die selbstblühenden Samen oder auch Autoflowering Hanfsamen sind für eine einfache Ernte, welche mehrfach pro Jahr stattfinden kann, bekannt.

Aufgrund einer besonderen Züchtungsweise brauchen keine Lichtzyklen oder Blütezeiten eingehalten werden. Die Samen blühen in einem gewissen Reifestadium von selbst. Die zweite Art sind die regulären Hanfsamen. Aus regulären Hanfsamen wachsen sowohl weibliche als auch männliche Cannabispflanzen, also so wie es von der Natur vorgegeben und vorgesehen wurde. Feminisierte Cannabissamen sind die dritte Hanfsamenart und hieraus entstehen nur weibliche Pflanzen.

Diese Sorte wird von professionellen Anbauern stark präferiert, aber auch Anfänger kaufen diese Samen sehr gerne. Abschließend müssen noch die CBD Hanfsamen als vierte Gruppe erwähnt werden. Cannabidiol, oder kurz CBD, wird aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen und ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid. Aus medizinischer Sicht wird es sehr unterschiedlich eingesetzt und gegen vielfache Symptome verwendet.

CBD wird als Nahrungsergänzungsmittel verkauft und ist nicht rezeptpflichtig. Seiten wie Zamnesia geben Dir einen übersichtlichen Einblick in die Welt der Hanfsamen sowie gute Tipps beim Hanfsamen bestellen.

Was ist beim Thema Lagerung zu beachten?

In trockenem Zustand ist Saatgut sehr lange haltbar und man kann die Samen bedenkenlos lagern. Dabei sind nur ein paar Kleinigkeiten wichtig, welche nun kurz erklärt werden.

Der wohl beste Ort für die Lagerung ist der Keller. Des Weiteren sollte man beachten, dass das Saatgut keiner direkten Lichteinstrahlung ausgesetzt wird. Dies kann man durch lichtundurchlässige Behältnisse verhindern. Wenn der Hanfsamen durch Feuchtigkeit die Möglichkeit bekommt aufzuquellen, dann beginnt er zu keimen. Möchtest Du nach dem Kauf Deiner Hanfsamen noch nicht sofort mit dem Einsetzen beginnen?

Dann achte darauf, dass die Samen bei einer angemessene Temperatur auf den perfekten Zeitpunkt warten können. Auch kannst du die gekauften Hanfsamen problemlos in deinem Kühlschrank oder im Gefrierfach lagern. Solltest Du dich dann irgendwann entscheiden mit dem Anbau zu beginnen, dann gib den Hanfsamen genug Zeit sich zu akklimatisieren. Nach dem erfolgreichen einsetzen dürfen die Samen reichlich Sonnenlicht abbekommen, damit sie zu einer schönen Hanfpflanze wachsen können.

Was ist ein Vaporisator?

Mit Hilfe eines Vaporisator oder Vaporizer können spezielle Wirkstoffe gezielt verdampfen. Das Gerät, dass speziell für die Verdampfung von Pflanzenmaterialien entwickelt wurde, bietet im Gegensatz zum verbrennen (Oxidation) weitaus mehr Vorteile.

Wichtig ist, dass der Vaporizer mit niedriger Temperatur betrieben wird, da dies eine bessere Extraktion bedeutet. Durch das Verdampfen entstehen keine unerwünschten Nebenprodukte wie Toxide und andere Gifte. So können aktive Wirkstoffe von beispielsweise Cannabis oder anderen Kräutern und Pflanzen freigesetzt werden. Die abgespaltenen Wirkstoffe werden mit Hilfe des Dampfes inhaliert oder in einem kleinen Beutel gesammelt, um ihn dann konsumieren zu können.

Die Extraktionsbehälter der Geräte bestehen aus Metall oder Glas. Vaporizer sind in ganz verschiedenen Formen, Größen und Farben erhältlich. So gibt es mobile Ausführungen oder aber Geräte für zu Hause, welche einen festen Platz wie zum Beispiel auf dem Tisch haben sollten. Tragbare Vaporizer sind sehr einfach zu bedienen und passen in jede Hosentasche. Einschränkungen sind im Bereich der Temperatur und bei anderen Einstellungen zu verzeichnen.

Stationäre Vaporizer oder auch Tisch-Vaporizer genannt, sind an eine externe Energiequelle gebunden. Sie sind wesentlich größer und weisen eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten auf. So lässt sich die Temperatur individuell einstellen und auch die Füllmenge kann der Nutzer selber bestimmen.

Im Lieferumfang enthalten sind häufig Mundstücke und Erweiterungen für Wasserpfeifen. Da die Temperatureinstellung enorm wichtig für die Potenzialausschöpfung der Pflanze ist, wird im Folgenden tabellarisch auf die optimale Temperatur einiger Wirkstoffe hingewiesen:

  • THC: 157°C
  • CBD: 170°C
  • Delta-8-THC: 175°C
  • CBN: 185°C
  • CBC: 220°C
  • THCV: 220°C

Wie funktionieren Vaporizer?

Bei Verdampfern wird der Mechanismus des konvektiven oder konduktiven Erwärmens benutzt. Was bedeutet das? Verdampfer, die nach dem konvektiven Prinzip arbeiten, nutzen den Mechanismus des Wärmetransports oder auch der Wärmemitführung. Die Luft wird in der Kammer erwärmt, sodass sich die Stoffe der Kräuter oder der Pflanze in Dampf umwandeln.

Im Gegensatz dazu gibt es Verdampfer, welche nach dem Prinzip der konduktiven Erwärmung arbeiten. Diese Geräte erhitzen eine kleine Oberfläche, auf welcher zum Beispiel der Cannabis liegt. Um eine gleichmäßige Erwärmung und Dampfbildung zu gewährleisten, muss der konduktive Verdampfer zeitweise geschüttelt werden.

Welche Vorteile birgt das Vaporisieren?

Die Vorteile werden zur besseren Übersicht stichpunktartig aufgeführt:

  • Weniger Chemikalien werden inhaliert, da das Material nicht verbrennt
  • Es werden mehr Geschmack und Aromen freigesetzt, welche normalerweise beim Rauchen verloren gehen
  • Verdampfer erzeugen weniger Rauch und es bleiben keine Gerüche in der Umgebungsluft zurück
  • Höhere Dosen von THC werden in Dampf umgewandelt
  • Auch sehr trockener Cannabis kann noch verwendet werden. Als Faustregel gilt: je trockener der Cannabis, desto niedriger die verwendete Temperatur.

Medizinische Anmerkung: Rauchen ist schädlich und kann zu Erkrankungen führen. Dieser Artikel ist keine medizinische Beratung, Diagnose, Behandlung oder (Kauf)Empfehlung. Alle Inhalte sind nur zur Information gedacht. Nehmen Sie keine Arzneimittel oder andere Wirkstoffe, wenn Sie deren Auswirkung auf Ihren Körper nicht kennen oder verstehen. Bei allen Fragen zu Ihrer Gesundheit, konsultieren Sie daher bitte immer erst einen Arzt.

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