Schimmelpilze

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 1. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

Sie sind hier: Startseite Krankheitserreger Schimmelpilze

Schimmelpilze kommen im Alltag häufiger vor. Sie können sich zum Beispiel auf Obst und Gemüse oder an Decken und Wänden befinden. Weil die Mikroorganismen unter Umständen gesundheitsschädlich sind, ist eine zügige Entfernung wichtig.

Inhaltsverzeichnis

Was sind Schimmelpilze?

Schimmelpilze
Schimmelpilze können sich auf sämtlichen Materialien verbreiten: Auf Oberflächen, Böden, Lebensmitteln, Pflanzen, Totholz oder im Bad. In der Natur verrichten Schimmelpilze nützliche Aufgaben.
© cegli – stock.adobe.com

Schimmelpilze sind genauso Pilze wie Champignons oder andere Speisepilze. Allerdings sind sie wesentlich kleiner. Letztendlich besteht der Schimmelpilz aus einem Geflecht feiner Schlingen, die insgesamt an Wurzeln erinnern. Die einzelnen Fäden werden als Hyphen bezeichnet. Bei dem Myzel handelt es sich um den eigentlichen Schimmelpilz. Das Myzel besteht aus allen Hyphen. Es ist mit bloßem Auge nicht erkennbar, stellt das wurzelartige Geflecht des Pilzes dar und kann sowohl innerhalb von Materialien sitzen als auch auf ihnen. In der medizinischen Pilzkunde bilden die Schimmelpilze neben den Dermatophyten und den Hefen die dritte Gruppe des sogenannten DHS-Systems. Diese Einteilung richtet sich danach, welche Krankheitsbilder die Pilze hervorrufen, und nicht nach ihrer Verwandtschaft; Hautpilze wie Trichophyton sind deshalb zwar ebenfalls Fadenpilze, zählen aber nicht zu den Schimmelpilzen.

Vorkommen, Verbreitung & Eigenschaften

Der Begriff Schimmelpilz umfasst verschiedene Mikroorganismen, die typische Pilzsporen und Fäden ausbilden. Insgesamt wurden bislang ungefähr 100.000 Pilzarten überhaupt beschrieben. Wissenschaftler gehen jedoch davon aus, dass die Zahl weitaus höher liegt; Schätzungen sprechen von 250.000 und mehr Arten. Wie viele davon Schimmelpilze sind, lässt sich nicht angeben, denn der Begriff fasst nach Aussehen und Lebensweise zusammen, was verwandtschaftlich weit auseinanderliegt.

Schimmelpilze können sich auf sämtlichen Materialien verbreiten: Auf Oberflächen, Böden, Lebensmitteln, Pflanzen, Totholz oder im Bad. In der Natur verrichten Schimmelpilze nützliche Aufgaben. So zerkleinern sie in Wäldern zum Beispiel morsche Baumstämme und machen damit Platz für neue Pflanzen. Der Pilz ist dazu in der Lage, viele Materialien vollkommen zu befallen und zu zersetzen. Letztendlich benötigt der Schimmelpilz nur eine organische Grundlage, um sich zu vermehren. Diese steckt jedoch in weitaus mehr Gegenständen als nur in Lebensmitteln. Dazu gehören zum Beispiel auch Tapeten, Papier, Leder, Stoffe, Lacke, PVC oder Kleister. Pilze brauchen Kohlenstoff zum Überleben. Diesen entziehen sie aus den Materialien, welche sie befallen.

Während die im Material wachsenden Pilzfäden für das menschliche Auge nicht erkennbar sind, sind es die in die Luft wachsenden Fäden mit ihren Sporen, die den sichtbaren Belag bilden. Über diese Sporen vermehrt sich der Schimmelpilz. In der Regel lässt sich ein Schimmelpilz an schwarzen, dunkelbraunen oder grünen Flecken erkennen. Diese tauchen überall dort auf, wo es den Sporen gelungen ist, sich anzusiedeln. Denn die eigentliche Verbreitung findet über die Sporen statt. Diese werden meistens mithilfe der Luft transportiert. Da die Sporen schwerer sind als Luft, gleiten sie zu Boden, wenn es windstill ist. Sobald die Sporen sich auf Materialien ablagern, die für ihre Vermehrung geeignet sind, können nach einiger Zeit weitere Schimmelflecken beobachtet werden. Schimmelsporen lassen sich beinahe überall finden. Sie kommen bereits in der Natur vor. Im Sommer können pro Kubikmeter etwa 3000 Sporen nachgewiesen werden, im Winter sind es immerhin noch 50.

Schimmelpilze wachsen am besten, wenn die relative Feuchte unmittelbar an der besiedelten Oberfläche bei etwa 90 Prozent liegt. Sie können sich jedoch auch bei niedrigeren Werten entwickeln; als unterste Grenze gelten etwa 60 Prozent. Im besten Fall liegt die Temperatur bei 20 bis 30°C. Weiterhin gelingt es ihnen, sich bei 0 bis 45°C zu verbreiten. Eine solche Umgebung entspricht jedoch keiner optimalen Situation aus Sicht des Pilzes.

Der Schimmelpilz benötigt kein Licht, um zu wachsen. Insgesamt sind die Ansprüche eines Schimmelpilzes also eher gering. Dementsprechend sollten Luftfeuchtigkeit und Temperatur in der eigenen Wohnung ebenso im Blick behalten werden wie sämtliche Lebensmittel.


Krankheiten & Beschwerden

Problematisch werden Schimmelsporen in geschlossenen Räumen, da hier die Konzentration deutlich steigt. Dementsprechend nehmen Menschen, in deren Wohnungen Schimmel an den Wänden oder Decken hängt, überdurchschnittlich viel Schimmel auf. Dabei können schwere gesundheitliche Folgen nicht ausgeschlossen werden.

Sporen von Schimmelpilzen sind meistens so klein, dass sie problemlos in den Körper eindringen, zum Beispiel über die Atmung. Viele der Sporen weisen eine Größe von weniger als 10 µm im Durchschnitt auf. Schimmelpilze können den menschlichen Körper teilweise stark belasten und beeinträchtigen.

Sie gelangen auf verschiedenen Wegen in den Organismus. Zum einen können sie eingeatmet werden, zum anderen verbreiten sie sich durch die Aufnahme verschimmelter Lebensmittel im Magen-Darm-Trakt. Typischerweise wirken sich Schimmelpilze damit vermehrt auf innere Organe aus.

Problematisch sind insbesondere ihre Stoffwechselprodukte. Pilze stellen Giftstoffe her, die in Krebserkrankungen und Leberschäden resultieren können. Diese Giftstoffe werden als Mykotoxine bezeichnet; zu den bekanntesten zählen die von einigen Aspergillus-Arten gebildeten Aflatoxine, die vor allem in Nüssen, Trockenfrüchten und Getreide auftreten. Mykotoxine sind hitzebeständig und werden beim Kochen oder Backen nicht zerstört, auch wenn der Pilz selbst dabei abstirbt. Darüber hinaus begünstigen Schimmelpilze die Entwicklung einer Allergie. Für eine allergische Reaktion sind Stoffe verantwortlich, die auf der Oberfläche des Pilzes gefunden werden können. Es handelt sich um so genannte Enolasen. Dabei weist ein Pilz in der Regel verschiedene Enolasen auf. Dadurch kann es manchmal schwierig sein, die körperlichen Reaktionen auf einen Schimmelpilz zurückzuführen. Sobald der Körper eine Allergie gegen einen Schimmelpilz entwickelt, kommt es in der Regel überall dort zu den Symptomen, wo der Pilz vertreten ist.

Insgesamt lösen Schimmelpilze verschiedene Symptome aus. Dazu gehören zum Beispiel Magen-Darm-Beschwerden, Husten, Schnupfen, Bindehautentzündungen, Asthma, Hautveränderungen, Migräne oder Gelenkbeschwerden. Wurde der Schimmel verzehrt, äußern sich manchmal Bauchschmerzen. Daher sollten Lebensmittel mit Schimmelflecken stets entsorgt werden. Das Wegschneiden ist meistens nicht ausreichend. Schließlich deutet der sichtbare, sporentragende Belag darauf hin, dass es dem Pilz bereits gelungen ist, die gesamte Speise zu befallen. Die Ausbildung von Sporen ist ein Hinweis darauf, dass der Pilz neue Lebensmittel für sein Überleben benötigt.

Darüber hinaus ist es wichtig, dass eine befallene Tapete oder Wand ausreichend behandelt wird. Ansonsten können sich die beschriebenen Beschwerden bemerkbar machen.

Bau und Vermehrung

Die Pilzfäden der meisten Schimmelpilze sind durch Querwände in einzelne Abschnitte unterteilt, die untereinander in Verbindung bleiben. Bei einer Gruppe – zu ihr gehören die auf Brot und Obst häufigen Köpfchenschimmel – fehlen diese Querwände weitgehend, sodass der ganze Faden ein durchgehender Schlauch mit vielen Zellkernen ist. Ein Teil des Geflechts durchzieht das befallene Material und nimmt Nährstoffe auf, ein anderer Teil wächst in die Luft hinein und trägt dort die Sporen. Nur dieser Luftanteil ist als flaumiger oder pudriger Belag zu sehen.

Die Zellwand der Pilze besteht nicht aus Zellulose wie bei Pflanzen, sondern im Wesentlichen aus Chitin – demselben Stoff, aus dem auch der Panzer der Insekten aufgebaut ist – und aus langkettigen Zuckern. Blattgrün besitzen Pilze nicht, sie können ihre Nahrung also nicht selbst aufbauen. Stattdessen geben sie Enzyme nach außen ab, zerlegen damit Stärke, Fette, Eiweiße und pflanzliche Fasern bereits außerhalb der Zelle und nehmen erst die löslichen Bruchstücke auf. Diese Verdauung von außen ist der Grund dafür, dass ein befallenes Lebensmittel weit über den sichtbaren Fleck hinaus verändert sein kann.

Die Vermehrung erfolgt überwiegend ungeschlechtlich über Sporen. Je nach Gruppe werden sie an pinsel- oder gießkannenartig verzweigten Trägern nach außen abgeschnürt oder in einem geschlossenen Behälter gebildet und bei dessen Aufplatzen freigesetzt. Die Farbe eines Schimmelrasens rührt von den Farbstoffen dieser Sporen her; das Fadengeflecht selbst ist meist farblos. Viele Arten bilden daneben auch geschlechtliche Formen aus, und manche überdauern ungünstige Zeiten in dickwandigen Dauerzellen, die Trockenheit und Nährstoffmangel lange überstehen.

Häufige Gattungen und ihre Standorte

Der Begriff Schimmelpilz fasst Arten zusammen, die einander in Aussehen und Lebensweise ähneln, ohne dass sie näher miteinander verwandt sein müssen. Die meisten gehören zu den Schlauchpilzen, die Köpfchenschimmel dagegen zu einer ganz anderen Verwandtschaftsgruppe. Zu den Köpfchenschimmeln zählen unter anderem der Brotschimmel und Arten, die in Blumenerde und auf verderbendem Obst wachsen; sie fallen durch ihr rasches, in die Höhe schießendes Wachstum auf, das ein Glas Marmelade binnen weniger Tage überziehen kann.

Am bekanntesten sind die Gattungen Aspergillus, wegen der Form ihrer Sporenträger auch Gießkannenschimmel genannt, und Penicillium, der Pinselschimmel. Aspergillus-Arten ertragen Trockenheit und Wärme besonders gut und finden sich in Gewürzen, Nüssen, Getreide, Kompost und Blumenerde. Eine von ihnen, Aspergillus fumigatus, wächst noch bei Körpertemperatur und darüber – eine Voraussetzung dafür, dass ein Umweltpilz überhaupt im Menschen wachsen kann. Penicillium-Arten bevorzugen kühlere Bedingungen und sind die typischen Verderbniserreger von Obst, Brot, Marmelade und Käse in Kühlschrank und Vorratsraum.

Im Freien überwiegen andere Gattungen. Der dunkel gefärbte Cladosporium und der ebenfalls dunkle Alternaria besiedeln absterbende Pflanzenteile; ihre Sporen bestimmen in der warmen Jahreszeit die Sporenmenge der Außenluft und spielen bei der Schimmelpilzallergie eine große Rolle. Fusarium-Arten befallen Getreide und Mais bereits auf dem Feld und sind vor allem wegen der Giftstoffe von Bedeutung, die sie dabei im Korn hinterlassen.

Feuchtigkeit als entscheidende Bedingung

Von allen Voraussetzungen für das Wachstum ist die Feuchtigkeit die einzige, die sich in Wohnräumen wirklich beeinflussen lässt: Nährstoffe stecken in Staub, Tapeten, Kleister und Anstrichen praktisch überall, und die Zimmertemperatur ist ohnehin günstig. Maßgeblich ist dabei nicht die Feuchtigkeit der Raumluft, sondern diejenige an der Oberfläche selbst. Kühlt eine Wandfläche unter die Temperatur der Raumluft ab, schlägt sich dort Wasser nieder, und genau an dieser Stelle wächst der Pilz – auch wenn die Luft im Zimmer keineswegs feucht wirkt.

Solche kalten Flächen entstehen bevorzugt in Außenwandecken, hinter dicht an die Wand gestellten Schränken, an Fensterlaibungen und dort, wo die Wärmedämmung unterbrochen ist. Hinzu kommen Nässe aus Bauschäden, aufsteigende Feuchtigkeit in Kellern und der Wasserdampf, der beim Duschen, Kochen, Wäschetrocknen und durch Zimmerpflanzen entsteht. Regelmäßiges Lüften mit weit geöffneten Fenstern führt diesen Wasserdampf ab, während ein dauerhaft gekipptes Fenster die Laibung auskühlt und den Befall eher begünstigt.

Nicht jeder Befall ist sichtbar. Schimmel wächst auch hinter Tapeten, unter Bodenbelägen, in Hohlräumen und in Dämmschichten. Ein muffiger, erdig-modriger Geruch ohne erkennbaren Fleck gilt als Hinweis darauf; er entsteht durch flüchtige Stoffwechselprodukte der Pilze. Kleine Flecken lassen sich meist selbst beseitigen. Bei größeren Flächen und bei Befall in der Bausubstanz wird dagegen empfohlen, Ursache und Sanierung fachlich klären zu lassen, weil sonst nur das Sichtbare entfernt wird und der Schimmel an derselben Stelle wiederkehrt.

Schimmelpilze als Krankheitserreger

Neben der Allergie und den Giftstoffen gibt es einen dritten Weg, auf dem Schimmelpilze schaden können: Sie werden selbst zu Krankheitserregern. Bei einem Menschen mit gesunder Abwehr geschieht das kaum. Die eingeatmeten Sporen werden von den Flimmerhärchen der Atemwege nach außen befördert und von Fresszellen unschädlich gemacht, bevor sie auskeimen können. Man spricht deshalb von Gelegenheitserregern: Sie nutzen eine Lücke, wenn eine solche entsteht.

Gefährdet sind vor allem Menschen mit stark geschwächter Abwehr – etwa nach einer Organtransplantation oder Knochenmarktransplantation, während einer Chemotherapie, bei Leukämie oder unter längerer Behandlung mit Glukokortikoiden und anderen Immunsuppressiva. Bei ihnen kann ein Pilz aus der Umgebungsluft in das Lungengewebe einwachsen und über die Blutbahn weitere Organe erreichen. Diese eindringende Verlaufsform ist selten, aber schwerwiegend. Daneben gibt es Formen, die keine geschwächte Abwehr voraussetzen: In vorbestehenden Hohlräumen der Lunge kann sich ein Pilzball bilden, und bei Asthma oder Mukoviszidose kann eine anhaltende Besiedlung der Bronchien eine dauerhafte allergische Entzündung unterhalten. Auch die Nasennebenhöhlen, der äußere Gehörgang und vorgeschädigte Nägel können besiedelt werden.

Für den Nachweis werden Sekrete oder Gewebeproben mikroskopiert und angezüchtet; ergänzend lassen sich Zellwandbestandteile des Pilzes im Blut bestimmen und sein Erbgut mit der Polymerase-Kettenreaktion nachweisen. Der Nachweis von Sporen in der Raumluft allein sagt dagegen nichts darüber aus, ob jemand erkrankt ist. Behandelt wird mit Antimykotika wie Voriconazol, Posaconazol, Amphotericin B oder Caspofungin. Erschwert wird das dadurch, dass bei Aspergillus fumigatus zunehmend Stämme auftreten, die gegen die Azol-Wirkstoffe unempfindlich sind; als eine Ursache wird der Einsatz verwandter Wirkstoffe im Pflanzenschutz diskutiert.

Nutzen in Lebensmittelherstellung, Medizin und Technik

Nicht jeder Schimmelpilz ist unerwünscht. Einige werden seit Langem gezielt eingesetzt, und die Entdeckung eines von ihnen hat die Medizin verändert: 1928 fiel Alexander Fleming auf, dass ein Schimmelpilz auf einer Bakterienkultur einen Hof bildete, in dem keine Bakterien wuchsen. Der Stoff, den der Pilz dort abgab, wurde später als Penicillin zum ersten breit angewandten Antibiotikum. Bis heute stammen mehrere wichtige Arzneistoffe aus Schimmelpilzen, darunter cholesterinsenkende Wirkstoffe aus der Gruppe der Statine.

In der Lebensmittelherstellung sorgen Pinselschimmel für die weiße Rinde und die blaugrüne Aderung bestimmter Käsesorten sowie für den Edelschimmel auf luftgetrockneter Rohwurst, wo sie zugleich unerwünschte Keime zurückdrängen. In Ostasien dienen Aspergillus-Arten dem Aufschluss von Reis und Sojabohnen und stehen damit am Anfang von Sojasauce, Miso und Reiswein. Industriell werden Schimmelpilze zur Herstellung von Zitronensäure genutzt, von Enzymen für Waschmittel und Backwaren sowie von Grundstoffen für weitere chemische Verfahren.

Ein Schimmelpilz zählt zudem zu den am besten untersuchten Modellorganismen der Biologie: Am Roten Brotschimmel Neurospora crassa wurde in den 1940er Jahren erkannt, dass einzelne Erbanlagen jeweils die Bildung eines bestimmten Enzyms steuern – eine der Grundeinsichten der Genetik. Pilze wachsen rasch, brauchen wenig Platz und lassen sich in großer Zahl untersuchen, weshalb sie bis heute in der Forschung eingesetzt werden.

Am Umgang mit Schimmel auf Lebensmitteln, die nicht dafür vorgesehen sind, ändert dieser Nutzen allerdings nichts. Bei den erwünschten Kulturen handelt es sich um ausgewählte, seit Langem geprüfte Stämme, die unter kontrollierten Bedingungen aufgebracht werden. Welcher Pilz sich dagegen zufällig auf einer Speise angesiedelt hat und ob er Giftstoffe bildet, lässt sich mit bloßem Auge nicht erkennen.

Quellen

  • Suerbaum, S., Burchard, G.-D., Kaufmann, S. H. E., Schulz, T. F. (Hrsg.): Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie.
    ISBN: 9783662613849
  • Kayser, F. H., Böttger, E. C., Deplazes, P., et al.: Taschenlehrbuch Medizinische Mikrobiologie.
    ISBN: 9783132447936
  • Hof, H., Dörries, R. (Hrsg.): Medizinische Mikrobiologie.
    ISBN: 9783132423558
  • Neumeister, B., Geiss, H. K., Braun, R. W., Kimmig, P. (Hrsg.): Mikrobiologische Diagnostik.
    ISBN: 9783137436027
  • Kroegel, C., Costabel, U., Bals, R., et al. (Hrsg.): Referenz Pneumologie.
    ISBN: 9783132416789

Das könnte Sie auch interessieren