Test d2

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 5. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Die moderne Psychologie wendet zur Beurteilung der Konzentrationsleistung verschiedene Tests an. Einer der auch heute noch am häufigsten durchgeführten Tests ist der d2 Test. Bei ihm handelt es sich um einen Aufmerksamkeits-Belastungs-Test, den der deutsche Psychologie-Professor Rolf Brickenkamp 1962 entwickelte. Teilnehmer sind einzelne Personen, aber auch ganze Gruppen von Probanden. Der d2 Test zählt zu den am weitesten verbreiteten Konzentrationsverfahren im deutschen Sprachraum und liegt seit 2010 in einer überarbeiteten und neu normierten Fassung vor.

Inhaltsverzeichnis

Was ist der Test d2?

Test d2
Die moderne Psychologie wendet zur Beurteilung der Konzentrationsleistung verschiedene Tests an. Einer der auch heute noch am häufigsten durchgeführten Tests ist der d2 Test.

Der d2 Test wurde im Auftrag des Technischen Überwachungsvereins (TÜV) für Menschen konzipiert, die sich auf eine Stelle als Berufskraftfahrer bewerben wollten. Er ist für Personen von 9 bis 60 Jahren geeignet und beurteilt die Fähigkeit, sich für eine bestimmte Zeitdauer auf eine bestimmte Arbeit zu konzentrieren und dabei eine möglichst fehlerfreie Leistung (hohe Arbeitsgenauigkeit) zu erbringen.

Gemessen wird mit dem d2 Test nicht die allgemeine geistige Leistungsfähigkeit, sondern ein eng umrissener Ausschnitt daraus: die Fähigkeit, unter Zeitdruck sehr ähnlich aussehende Zeichen rasch und zuverlässig voneinander zu unterscheiden. Fachlich wird diese Leistung als konzentrierte Aufmerksamkeit bezeichnet. Sie zerfällt in mehrere Anteile, die das Verfahren getrennt ausweist: das Arbeitstempo, die Sorgfalt und die Gleichmäßigkeit, mit der über die gesamte Testdauer hinweg gearbeitet wird. Weil die einzelne Entscheidung denkbar einfach ist – der Teilnehmer muss lediglich Striche zählen –, wirken sich Vorwissen und Bildungsstand auf das Ergebnis weniger stark aus als bei vielen anderen psychologischen Verfahren. Ein Intelligenztest ist der d2 damit ausdrücklich nicht; über die Begabung eines Menschen sagt sein Testwert nichts aus.

Fachlich gehört das Verfahren zur Gruppe der Durchstreichtests. Deren gemeinsames Merkmal ist eine sehr einfache, gleichförmige Aufgabe, die in großer Menge und unter Zeitdruck zu bewältigen ist. Aussagekräftig wird ein solcher Test nicht durch die Schwierigkeit der einzelnen Entscheidung, sondern durch deren Zahl und durch die Notwendigkeit, die Aufmerksamkeit über mehrere Minuten hinweg auf gleichem Niveau zu halten. Darin liegt die Nähe zu der Fragestellung, aus der das Verfahren hervorgegangen ist: Wer ein Fahrzeug führt, muss über lange Zeit unauffällige Reize sicher auseinanderhalten, ohne dass die einzelne Unterscheidung anspruchsvoll wäre.

Der d2 Test erfüllt die für Standard-Tests erforderlichen Kriterien Validität, Reliabilität und Objektivität. Er ist einfach anwendbar. Testdurchführung und Auswertung erfordern nur wenig Zeitaufwand. Außerdem hat er eine hohe Effizienz und verursacht nur geringe Kosten. Aktuell sind die überarbeitete Fassung d2-R und die PC-Version (d2-C) erhältlich. Die Ergebnisse des Tests bilden die für den jeweiligen Teilnehmer typische, nicht jedoch seine maximale Aufmerksamkeitsleistung ab.

Was die drei genannten Kriterien im Einzelnen bedeuten, lässt sich am d2 anschaulich zeigen. Objektivität heißt, dass das Ergebnis nicht davon abhängt, wer den Test vorgibt und wer ihn auswertet: Der Wortlaut der Anweisung ist vorgegeben, die Zeiten sind festgelegt, und die Auswertung erfolgt mit einer Schablone, die keinen Ermessensspielraum lässt. Reliabilität meint die Zuverlässigkeit der Messung, also die Frage, ob derselbe Mensch unter gleichen Bedingungen ein ähnliches Ergebnis erreicht. Validität schließlich fragt danach, ob das Verfahren tatsächlich erfasst, was es zu erfassen vorgibt, und nicht etwa Lesegeschwindigkeit oder Fingerfertigkeit. Zu dieser Frage liegen für den d2 Untersuchungen an sehr unterschiedlich zusammengesetzten Gruppen vor.

Die heute gebräuchliche Fassung d2-R wurde von Rolf Brickenkamp gemeinsam mit Lothar Schmidt-Atzert und Detlev Liepmann herausgegeben und im Jahr 2010 veröffentlicht. Die zugehörigen Normen wurden 2007 und 2008 an einer Stichprobe von rund 4.000 Personen zwischen neun und sechzig Jahren gewonnen, die in sieben Altersgruppen aufgeteilt wurde; bedeutsame Unterschiede zwischen den Geschlechtern ergaben sich dabei nicht. Das Rohergebnis eines Teilnehmers wird deshalb nie für sich allein betrachtet, sondern mit den Werten seiner Altersgruppe verglichen und in einen Standardwert sowie einen Prozentrang umgerechnet. Der Prozentrang gibt an, wie viel Prozent der Vergleichsgruppe ein gleich gutes oder schlechteres Ergebnis erzielt haben.

Durchführen lässt sich der d2 sowohl mit einer einzelnen Person als auch mit einer ganzen Gruppe, was ihn für Reihenuntersuchungen brauchbar macht. Da die Aufgabe ohne Sprache auskommt, ließ sich das Verfahren vergleichsweise leicht in andere Sprachen übertragen; entsprechende Fassungen sind international im Gebrauch. Wie andere psychologische Testverfahren unterliegt der d2 dem Urheberrecht und wird nur an Personen mit einer entsprechenden fachlichen Qualifikation abgegeben – nicht zuletzt deshalb, weil ein Verfahren, dessen Aufgaben allgemein bekannt sind, seinen Zweck verliert.

Funktion, Wirkung & Ziele

Am häufigsten wird der d2 Test in der Kinder- und Jugendpsychiatrie (Erziehungs- und Schulberatung) angewandt. Weitere Einsatzgebiete sind Verkehrspsychologie, Klinische Psychologie und Neuropsychologie. In der Berufsberatung und bei Berufs-Einstellungstests dient er dazu festzustellen, ob die Bewerber für die ausgeschriebene Stelle geeignet sind. Die Messgenauigkeit des d2 fällt nicht für alle Kennwerte gleich hoch aus: Für die Schnelligkeit und die Konzentrationsleistung gibt der Herausgeber hohe Werte an, für die Fehlerrate nur befriedigende.

Die Einsatzgebiete unterscheiden sich darin, welche Frage jeweils an das Ergebnis gestellt wird. In der Neuropsychologie dient der Test vor allem der Verlaufsbeobachtung: Nach einem Schlaganfall oder einer Hirnverletzung lässt sich mit ihm abschätzen, wie belastbar die Aufmerksamkeit eines Patienten wieder ist und ob sich der Zustand über Wochen hinweg bessert. Entsprechend gehört er in der Rehabilitation zum üblichen Bestand. In der Verkehrspsychologie geht es dagegen um eine Vorhersage, denn das rasche Erkennen und Unterscheiden unauffälliger Zeichen ähnelt dem, was im Straßenverkehr verlangt wird. Bei der Abklärung einer ADHS im Kindesalter wiederum liefert der d2 einen Baustein unter mehreren; die Diagnose selbst wird nicht aus einem Testwert gestellt, sondern aus dem Gesamtbild von Vorgeschichte, Verhaltensbeobachtung und Auskünften von Eltern und Schule.

Der Aufmerksamkeits-Test dauert etwa 8 Minuten. Auf den eigentlichen Test entfallen dabei ungefähr 4 Minuten und 40 Sekunden. Nach der Durchführung des d2 erfolgt eine standardisierte Auswertung mithilfe eines Schablonen-Satzes (Zeitdauer: ca. 5 Minuten) und die Interpretation des Test-Ergebnisses. Der d2 besteht aus 14 Zeilen mit 47 (heute 57) p und d Zeichen. Den beiden Buchstaben sind jeweils 1 bis 4 Striche zugeordnet, die darüber, darunter und darüber und darunter angeordnet sind. Die Testperson hat für jede Reihe 20 Sekunden Zeit. Sie soll eine möglichst hohe Anzahl d's mit zwei Strichen durchstreichen (daher der Name des Tests).

Nicht durchgestrichen werden dürfen d's mit einem, drei und vier Strichen. Überhaupt nicht durchgestrichen werden dürfen sämtliche p's. Ziel ist, möglichst wenig Fehler zu machen, wobei Zeichen-Auslassungen ebenfalls als Fehler gelten. Die Durchführung von d2 sieht folgendermaßen aus: Der Testleiter erklärt den Test-Teilnehmern genau, was zu machen ist. Dann erfolgt ein Probe-Durchlauf. Nach dem Beginn des eigentlichen Tests bringt er die Testpersonen jeweils nach 20 Sekunden dazu, die nächste Zeile zu bearbeiten. In der Auswertung werden alle Verwechslungs- und Auslassungsfehler addiert, durch die Gesamt-Anzahl der bearbeiteten Zeichen dividiert und anschließend mit 100 multipliziert (Fehlerquote). Als Auslassungsfehler werden Zeichen gewertet, die gestrichen werden müssen, von der Testperson jedoch nicht gestrichen wurden. Bei Verwechslungsfehlern werden falsche Zeichen gestrichen.

Auslassungsfehler kommen im d2 Test häufiger vor als Verwechslungsfehler. Die Berechnung der Fehlerquote nach der herkömmlichen Methode wird heute durch den so genannten Konzentrationsleistungswert ersetzt, da dieser Indikator als verfälschungsresistenter gilt als die Gesamt-Leistung abzüglich der Fehler-Anzahl. Um ihn zu ermitteln, werden die Verwechslungsfehler von der Anzahl der richtig durchgestrichenen Zeichen abgezogen. Um herauszufinden, wie die Konzentrationsfähigkeit im Laufe des d2 Tests abnimmt, wird eine Arbeitskurve erstellt. Dazu verbindet der Testleiter die jeweils letzten bearbeiteten Zeichen miteinander. Eine andere Möglichkeit herauszufinden, wie die Aufmerksamkeitskurve verläuft, besteht darin, dass der Test in zwei Hälften geteilt und für jede eine separate Fehlerquote errechnet wird.

Die Auswertung mündet nicht in eine einzige Zahl, sondern in mehrere Kennwerte, die verschiedene Seiten derselben Leistung beschreiben. Die Gesamtzahl der bearbeiteten Zeichen bildet allein das Arbeitstempo ab und sagt für sich genommen nichts über die Sorgfalt aus. Die Fehlersumme setzt sich aus den Auslassungs- und den Verwechslungsfehlern zusammen; ins Verhältnis zur bearbeiteten Menge gesetzt, ergibt sie die bereits beschriebene Fehlerquote, den Fehlerprozentwert, und damit ein Maß für die Genauigkeit. Die fehlerbereinigte Leistung und der Konzentrationsleistungswert verrechnen Tempo und Sorgfalt miteinander. Die Schwankungsbreite schließlich stellt die stärkste der bearbeiteten Zeilen der schwächsten gegenüber und beschreibt damit die Stetigkeit über den Testverlauf. In der revidierten Fassung wurden diese Größen neu gefasst; an die Stelle der bearbeiteten Zeichen tritt dort die Zahl der bearbeiteten Zielobjekte als reines Maß für das Tempo.

Aussagekräftig wird der Test erst durch die Zusammenschau dieser Werte. Zwei Teilnehmer können denselben Konzentrationsleistungswert erreichen und dabei völlig verschieden gearbeitet haben: Der eine hat wenige Zeichen bearbeitet und kaum einen Fehler gemacht, der andere sehr viele bei entsprechend höherer Fehlerzahl. Für die Beurteilung ist dieser Unterschied bedeutsam, etwa mit Blick auf eine Tätigkeit, bei der es weniger auf Schnelligkeit als auf Genauigkeit ankommt. Tempo und Sorgfalt werden deshalb nicht nur miteinander verrechnet, sondern auch nebeneinandergestellt.

Mögliche Test-Ergebnisse sind: hoch konzentriert (große Sorgfalt, hohes Arbeitstempo), pedantisch (große Sorgfalt, niedriges Arbeitstempo), gestörte Konzentration (geringe Sorgfalt, geringes Arbeitstempo) und das Übersprungssyndrom. Es ist durch viele Auslassungsfehler gekennzeichnet und muss differenziert interpretiert werden. Nur eingeschränkt aussagekräftig ist der d2 Konzentrationstest bei Menschen mit hirnorganischen Störungen und verhaltensgestörten Kindern, da er keine genauen Aussagen über die tatsächliche Leistungsfähigkeit dieser Testpersonen zulässt. Manche Testleiter führen ihn jedoch bei letzteren durch und interpretieren die festgestellten Testergebnisse dann dementsprechend vorsichtig.

Praktisch ist der d2 Test anspruchslos: Für die Durchführung genügen ein Testbogen, ein Stift, eine auf die Sekunde genaue Zeitmessung und ein ruhiger Raum. Umso wichtiger ist, dass der Testleiter sich genau an den vorgegebenen Wortlaut der Anweisung hält und die Zeilenwechsel exakt einhält. Schon geringe Abweichungen verschieben das Ergebnis und machen den Vergleich mit den Normwerten unbrauchbar. Rückfragen sind nach dem Startzeichen nicht mehr vorgesehen; alles Notwendige muss im Probe-Durchlauf geklärt worden sein. Bei der revidierten Fassung erleichtern Durchschreibbögen die Auswertung, weil sich die Markierungen des Teilnehmers auf einem darunterliegenden Blatt bereits neben den richtigen Lösungsfeldern abbilden.


Risiken, Gefahren & Besonderheiten

Der d2 Test in seiner revidierten Fassung von 2010 (d2-R) enthält den ursprünglichen Aufgaben-Typ, der jedoch neu normiert wurde und mehr Zeichen enthält. Außerdem sind die Anweisungen ausführlicher und die Auswertung des Ergebnisses einfacher gestaltet. Trotz seiner Standardisierung und hohen Aussagefähigkeit empfehlen Experten, den d2 nicht als alleinigen Test zur Beurteilung der Konzentrationsleistung einzusetzen, da es während des Testablaufs immer wieder zum Auftreten von beeinträchtigenden Faktoren kommt.

Das Testergebnis wird beispielsweise durch Motivationsdefizite und emotionale und situative Probleme negativ beeinflusst. Ein weiteres Problem stellt das Übersprungssyndrom dar: Sehr viele Zeichen werden bearbeitet, wobei die Fehlerquote extrem hoch ist. Auch zuvor nicht diagnostizierte akute Sehstörungen, eine motorische Einschränkung der Schreibhand und Verhaltensstörungen können das Testergebnis verfälschen.

Außerdem kommt es bei der Durchführung des d2 Tests immer wieder zu negativen Fake-Ergebnissen. Bei Testpersonen, die alle Zeichen bearbeitet, dabei jedoch eine extrem hohe Anzahl von Verwechslungsfehlern erzielt haben, liegt der Verdacht nahe, dass sie im d2 Test mit voller Absicht schlechter abschneiden möchten, als es ihrer tatsächlichen Leistungsfähigkeit entspricht. Für Teilnehmer über 60 Jahren liegen keine eigenen Vergleichswerte vor; die Normen des Verfahrens reichen von 9 bis 60 Jahren.

Ein Gesichtspunkt, der bei der Deutung leicht übersehen wird, ist die Wiederholung. Wer den d2 kurz hintereinander mehrfach bearbeitet, kennt die Aufgabe bereits und erreicht allein deshalb ein besseres Ergebnis. Bei Verlaufsuntersuchungen, etwa im Rahmen einer Rehabilitation, muss dieser Übungseffekt mitbedacht werden: Ein gestiegener Testwert belegt für sich genommen noch keine gebesserte Aufmerksamkeit. Umgekehrt sagt ein einmalig schwaches Ergebnis wenig aus, wenn der Teilnehmer an diesem Tag müde, krank oder aufgeregt war.

Auch die Voraussetzungen auf Seiten des Teilnehmers sollten vor der Durchführung geklärt sein. Der Test verlangt, sehr ähnliche Zeichen sicher zu unterscheiden; eine benötigte Sehhilfe muss deshalb getragen werden, und eine unerkannte Sehschwäche führt zu einem Ergebnis, das die Konzentrationsfähigkeit unterschätzt. Ebenso setzt das Durchstreichen eine ausreichend bewegliche Schreibhand voraus. Und die Aufgabe selbst muss verstanden worden sein: Bei Sprachbarrieren oder sehr jungen Kindern ist der Probe-Durchlauf keine Formsache, sondern der eigentliche Prüfstein dafür, ob das Ergebnis überhaupt verwertbar ist.

Anders als ein Fragebogen zur Persönlichkeit lässt sich ein Leistungstest nach oben hin nicht verfälschen: Wer mehr Zeichen richtig bearbeiten möchte, als er kann, scheitert schlicht daran. Verfälschbar ist er nur nach unten, und genau darauf zielt der oben beschriebene Verdacht bei einer auffällig hohen Zahl von Verwechslungsfehlern. Ein solcher Verdacht ist allerdings kein Beweis. Er verlangt, das Ergebnis mit anderen Beobachtungen abzugleichen, statt es für sich zu nehmen.

Fachliche Auseinandersetzungen mit dem Verfahren richten sich weniger auf die Aufgabe als auf die Frage, wie gut die Vergleichswerte die Bevölkerung abbilden; in Testrezensionen wird unter anderem die Zusammensetzung der Eichstichprobe erörtert. Für die Praxis folgt daraus keine Ablehnung des Tests, wohl aber der Hinweis, den Standardwert als Anhaltspunkt und nicht als Messgröße mit Nachkommastelle zu lesen. Für berufsbezogene Eignungsbeurteilungen besteht mit der Norm DIN 33430 zudem ein eigener Rahmen, der Anforderungen an Auswahl, Durchführung und Auswertung solcher Verfahren beschreibt.

Ein körperliches Risiko ist mit einem Verfahren aus Papier und Bleistift nicht verbunden; die Gefahren des d2 liegen in seiner Deutung. Ein Testwert beschreibt eine Leistung an einem bestimmten Tag unter bestimmten Bedingungen. Welche Folgerungen daraus für eine Schullaufbahn, eine Bewerbung oder eine Behandlung gezogen werden, bleibt eine fachliche Entscheidung, die weitere Informationen einbezieht und die der Test nicht abnimmt.

Quellen

  • Lehrner, J. (Hrsg.): Klinische Neuropsychologie.
    ISBN: 9783709100639
  • Karnath, H.-O., Goldenberg, G., Ziegler, W. (Hrsg.): Klinische Neuropsychologie - Kognitive Neurologie.
    ISBN: 9783132447073
  • Sturm, W. (Hrsg.): Lehrbuch der klinischen Neuropsychologie.
    ISBN: 9783827416124
  • Goldenberg, G.: Neuropsychologie.
    ISBN: 9783437211737
  • Hoyer, J., Knappe, S. (Hrsg.): Klinische Psychologie & Psychotherapie.
    ISBN: 9783662618134

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