Neuropsychologie

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 3. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Die Neuropsychologie ist eine Wissenschaft, die Neurowissenschaften und Psychologie miteinander verbindet. Als ihr häufigstes Anwendungsgebiet befasst sich die klinische Neuropsychologie mit Erkrankungen und Auffälligkeiten des zentralen Nervensystems, vor allem des Gehirns.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Neuropsychologie?

Neuropsychologie
Als ihr häufigstes Anwendungsgebiet befasst sich die klinische Neuropsychologie mit Erkrankungen und Auffälligkeiten des zentralen Nervensystems, vor allem des Gehirns.

Einer der Teilbereiche der Neuropsychologie ist die physiologische Psychologie. Diese befasst sich mit dem Aufbau und der Funktion des zentralen Nervensystems und dessen Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf kognitiven Vorgängen sowie Wahrnehmungsprozessen. Die klinische Neuropsychologie hingegen beschäftigt sich vor allem mit Erkrankungen des Nervensystems und ist damit eines der prominentesten Anwendungsfelder der Neuropsychologie.

Im Fokus der klinischen Neuropsychologie stehen insbesondere Erkrankungen des Gehirns, zum Beispiel verschiedene Formen der Demenz. Als weitere Subdisziplin der Neuropsychologie befasst sich die Neurochemopsychologie mit der Schnittmenge von Neurowissenschaften, (Bio-)Chemie und Psychologie. Die Neurochemopsychologie untersucht die Zusammenhänge von neurochemischen und psychischen Prozessen, wobei ihr besonderes Augenmerk auf Neurotransmittern (Botenstoffen zwischen Zellen) liegt. Ähnlich verhält es sich bei der Pharmakopsychologie, deren Gegenstand die Wirkung von Medikamenten und anderen chemischen Substanzen auf die Psyche und das Nervensystem ist.

Die Leitfrage, die alle diese Teilbereiche verbindet, lautet: In welchem Zusammenhang stehen Aufbau und Arbeitsweise des Gehirns mit dem, was ein Mensch wahrnimmt, denkt, fühlt und tut? Das Fach nähert sich ihr auf zwei Wegen. Der ältere ist der Rückschluss aus dem Ausfall: Wenn eine umschriebene Schädigung eine bestimmte Leistung stört, andere aber unberührt lässt, spricht das dafür, dass diese Leistung an die geschädigte Region gebunden ist. Der jüngere Weg führt über Verfahren, die die Tätigkeit des Gehirns beim gesunden Menschen sichtbar machen, während dieser eine Aufgabe bearbeitet. Beide Wege ergänzen einander, weil der eine zeigt, was ohne eine Region nicht mehr geht, und der andere, was mit ihr geschieht, wenn sie gebraucht wird.

Die Anfänge des Fachs liegen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als Ärzte erstmals systematisch Sprachstörungen von Patienten mit den bei der Obduktion gefundenen Schädigungen abglichen. Aus diesen Beobachtungen ging die Erkenntnis hervor, dass Sprachproduktion und Sprachverständnis an unterschiedliche Bereiche der linken Hirnhälfte gebunden sind; die betreffenden Regionen tragen bis heute die Namen ihrer Erstbeschreiber. Einen weiteren Schub gaben die beiden Weltkriege, als die Versorgung einer großen Zahl von Hirnverletzten dazu zwang, Ausfälle genauer zu beschreiben und Übungsprogramme zu entwickeln. Zu einem eigenständigen Anwendungsfach mit eigenen Verfahren wurde die Neuropsychologie im Verlauf der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, parallel zum Ausbau der neurologischen Rehabilitation und zur Verbreitung bildgebender Verfahren.

Gegenüber ihren Nachbarfächern lässt sich die Neuropsychologie recht klar abgrenzen. Die Neurologie behandelt die Erkrankung des Nervensystems selbst und wählt dafür ärztliche Mittel; die Neuropsychologie befasst sich mit deren Folgen für Denken, Erleben und Verhalten und arbeitet mit Untersuchungs- und Übungsverfahren. Die Psychiatrie hat psychische Erkrankungen zum Gegenstand, bei denen sich häufig keine umschriebene Hirnschädigung nachweisen lässt, während die klinische Neuropsychologie von einer solchen Schädigung ausgeht. Die Neuropsychologische Diagnostik wiederum ist kein eigenes Fach, sondern das Untersuchungsverfahren, mit dem die Neuropsychologie ihre Befunde erhebt. Neuropsychologen sind in der Regel Psychologen, die sich nach dem Studium zusätzlich für dieses Gebiet qualifiziert haben; sie arbeiten in Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen, Praxen und in der Forschung.

Neben der klinischen Arbeit gibt es weitere Anwendungsfelder. Die Neuropsychologie des Kindes- und Jugendalters befasst sich mit den Folgen früh erworbener Hirnschädigungen und mit Entwicklungsstörungen; sie muss dabei berücksichtigen, dass die betroffenen Leistungen zum Zeitpunkt der Schädigung häufig noch gar nicht ausgebildet waren, weshalb sich Ausfälle mitunter erst Jahre später zeigen. In der Entwicklungspsychologie und in der Grundlagenforschung liefert das Fach Modelle darüber, wie Wahrnehmung, Sprache, Gedächtnis und Handlungssteuerung aufgebaut sind. Hinzu kommt die gutachterliche Tätigkeit, bei der neuropsychologische Befunde in Verfahren zur Erwerbsfähigkeit, zu Unfallfolgen oder zur Beurteilung der Eignung zum Führen eines Fahrzeugs eingebracht werden.

Allen diesen Feldern liegt eine Grundannahme zugrunde, die das Fach von einer rein anatomischen Betrachtung trennt: Geistige Leistungen sind nicht einzelnen Punkten des Gehirns zugeordnet, sondern beruhen auf dem Zusammenwirken weit verteilter Bereiche. Eine Schädigung stört deshalb selten genau eine Fähigkeit, und dieselbe Fähigkeit kann durch Schäden an verschiedenen Stellen beeinträchtigt werden - eine Einsicht, die für die Auslegung von Untersuchungsbefunden erhebliche Folgen hat.

Behandlungen & Therapien

Die Neuropsychologie erforscht, diagnostiziert und behandelt eine Vielzahl von Erkrankungen, die das zentrale Nervensystem betreffen. Eine große Rolle in der klinischen Neuropsychologie spielen die dementiellen Erkrankungen. Bei der Alzheimer'schen Demenz beispielsweise treten spezifische Beeinträchtigungen kognitiver Funktionen auf. Sie betreffen vor allem das Kurzzeitgedächtnis sowie die zeitliche und räumliche Orientierung: Die betroffene Person erinnert sich nicht oder nur schwer an kürzliche Ereignisse, verliert unter anderem ihr Gespür für Zeit, kann das Datum nicht korrekt benennen oder weiß nicht, wo sie sich befindet.

Je nach Schweregrad der Alzheimer'schen Demenz können diese Symptome unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Verursacht werden die Beeinträchtigungen durch ein Absterben der Nervenzellen in einem bestimmten Teil des Gehirns, dem entorhinalen Kortex. Eine andere Erkrankung, die von der Neuropsychologie untersucht und behandelt wird, ist die Lernstörung bei Kindern. Eine Lernstörung liegt dann vor, wenn das Kind signifikante Defizite im Lesen, Schreiben und/oder Rechnen zeigt, die nicht durch unterdurchschnittliche Intelligenz oder mangelhafte Beschulung erklärt werden können.

Je nachdem, welche Fertigkeit nicht oder schlechter erlernt werden kann, wird die Lernstörung als Legasthenie (Beeinträchtigung des Lesens), Dyskalkulie (Beeinträchtigung des Rechnens) oder Dysgraphie (Beeinträchtigung des Schreibens) bezeichnet. Darüber hinaus befasst sich die klinische Neuropsychologie mit einer Vielzahl unterschiedlicher Störungen des Gedächtnisses und Bewusstseins, der Sprache, Handlungsausführung und Orientierung. Die Behandlung erfolgt in vielen Fällen interdisziplinär. Im Falle mancher Erkrankungen, zum Beispiel bei der Alzheimer'schen Demenz, ist eine Wiederherstellung der ursprünglichen kognitiven Leistungsfähigkeit nicht möglich.

In diesen Fällen ist die Behandlung darauf ausgerichtet, kleinere Verbesserungen zu erzielen, den Umgang mit der Krankheit im Alltag zu erleichtern und weitere Verschlechterungen zu verhindern oder den Krankheitsverlauf zumindest zu verlangsamen. Andere Krankheiten, wie neurologische Sehstörungen oder Lernstörungen, haben häufig eine bessere Prognose.

Über die genannten Krankheitsbilder hinaus lassen sich die Beeinträchtigungen, mit denen die klinische Neuropsychologie zu tun hat, in einige große Gruppen ordnen. Störungen der Aufmerksamkeit zeigen sich als verlangsamte Reaktion, als rasche Ermüdung oder als Unfähigkeit, mehrere Dinge gleichzeitig im Blick zu behalten; sie gehören zu den häufigsten Folgen einer Hirnschädigung und beeinträchtigen alle übrigen Leistungen mit. Gedächtnisstörungen betreffen je nach Ort der Schädigung eher das Neulernen oder eher den Zugriff auf früher Gelerntes. Störungen der Handlungsplanung und Selbststeuerung äußern sich weniger in Testergebnissen als im Alltag: Betroffene beginnen Aufgaben nicht, brechen sie ab, verlieren die Reihenfolge oder halten an einem einmal gefassten Vorgehen fest, obwohl es nicht zum Ziel führt.

Eine eigene Gruppe bilden Störungen der Sprache und der Wahrnehmung. Bei einer Aphasie ist der Gebrauch der Sprache in unterschiedlichem Ausmaß gestört, wobei die Behandlung überwiegend in der Logopädie liegt und die Neuropsychologie die begleitenden Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsanteile beisteuert. Bei einer Agnosie werden Sinneseindrücke zwar aufgenommen, aber nicht mehr als das erkannt, was sie darstellen. Beim Neglect wird eine Raum- oder Körperhälfte nicht mehr beachtet, ohne dass die Sinnesorgane geschädigt wären. Hinzu kommen Veränderungen von Stimmung, Antrieb und Verhalten nach Hirnschädigung sowie eine eingeschränkte Krankheitseinsicht, die für Angehörige oft belastender ist als die messbaren Leistungseinbußen.

Die zugrunde liegenden Ursachen sind vielfältig: Schlaganfall und Hirnblutung, Schädel-Hirn-Trauma, Hirntumoren, Entzündungen des Gehirns, Sauerstoffmangel nach einem Kreislaufstillstand, Multiple Sklerose sowie Epilepsie und ihre Behandlung. Auch bei fortschreitenden Erkrankungen gehört die neuropsychologische Einschätzung dazu, weil sie beschreibt, welche Fähigkeiten noch tragen.

In der Behandlung werden üblicherweise drei Ansätze unterschieden, die sich ergänzen. Die Wiederherstellung setzt auf gezieltes, oft computergestütztes Üben der gestörten Leistung. Die Kompensation ersetzt sie durch andere Wege, etwa durch Kalender, Notizbücher, Erinnerungsfunktionen des Telefons oder feste Handlungsabläufe. Die Anpassung verändert die Umgebung so, dass die verbliebenen Fähigkeiten ausreichen - durch Ordnung am Arbeitsplatz, reizarme Räume oder veränderte Aufgaben. Welcher Weg im Vordergrund steht, hängt von Art und Ausmaß der Schädigung, vom Zeitpunkt nach dem Ereignis und von den Zielen des Betroffenen ab. Zur Behandlung gehören außerdem die Aufklärung über die Erkrankung, die Einbeziehung der Angehörigen und die Begleitung bei der Rückkehr in Beruf oder Ausbildung; sie findet je nach Bedarf während einer stationären Rehabilitation oder ambulant statt und ist regelmäßig mit Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie verzahnt.


Diagnose & Untersuchungsmethoden

Eine der wichtigsten Aufgaben der klinischen Neuropsychologie besteht in der akkuraten Diagnostik. Mithilfe verschiedener psychologischer Tests können NeuropsychologInnen feststellen, ob bei einer Person eine kognitive Einschränkung vorliegt, und um welche Art der Beeinträchtigung es sich handelt. Diese Tests sind standardisiert und erlauben somit eine objektive Beurteilung. Bei der oben genannten Lernstörung besteht die Aufgabe von NeuropsychologInnen nicht nur darin, die Defizite in den schulischen Bereichen des Lesens, Schreibens und Rechnens unabhängig und zuverlässig festzustellen; sie müssen auch die Intelligenz des betroffenen Kindes sowie soziale und schulische Umstände berücksichtigen.

Auch motivationale und andere Probleme werden dabei überprüft, um eine andere Ursache als die Lernstörung auszuschließen. Einer der am weitesten verbreiteten neuropsychologischen Tests ist der „Mini-Mental-Status-Test“, der auch von Ärzten häufig verwendet wird. Dabei wird die getestete Person zunächst nach dem genauen Datum (Jahr, Monat, Tag, Wochentag) gefragt, um ihre zeitliche Orientierung grob einschätzen zu können. Anschließend absolviert die Testperson kleinere Aufgaben, zum Beispiel das Nachsprechen und Erinnern von Wörtern, das Vorwärts- und Rückwärtsbuchstabieren und das Benennen zweier Gegenstände. Diese Aufgaben erscheinen gesunden Personen häufig banal und einfach; Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen zeigen jedoch Schwierigkeiten bei der Anwendung dieser grundlegenden Fähigkeiten.

Auch vorübergehende Beeinträchtigungen durch Drogenkonsum und ähnliches können dadurch erkannt werden. Bei einem anderen neuropsychologischen Testverfahren, dem „Uhrentest“, soll die Testperson in einen vorgegebenen Kreis zunächst das Zifferblatt einer analogen Uhr und anschließend eine bestimmte Uhrzeit einzeichnen. Bei diesem Test handelt es sich um ein Verfahren, das vor allem für die Alzheimer'sche Demenz sensibel ist und unter Umständen sogar dann Defizite erkennen kann, wenn durch bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanztomographie (MRT) noch keine Veränderungen im Gehirn der Testperson zu erkennen sind. Die neuropsychologischen Tests stellen somit nicht nur ein ökonomisches, sondern auch ein sehr sensibles Messinstrument dar, das bereits geringe Abweichungen erkennen kann.

In der Praxis werden dabei immer verschiedene Tests miteinander kombiniert, um verschiedene Fähigkeitsbereiche abzudecken und Alternativerklärungen wie Intelligenz, motorische Beeinträchtigungen, Motivation und andere ausschließen zu können. Darüber hinaus bedient sich die Neuropsychologie verschiedener bildgebender Verfahren: Häufige Anwendung finden zum Beispiel Magnetresonanztomografie (MRT), Elektroenzephalografie (EEG), Magnetoenzephalographie (MEG) oder Positronen-Emissions-Tomographie (PET). Diese sind in der Lage, Struktur und Funktion des Gehirns sichtbar zu machen, um Unregelmäßigkeiten zu erkennen.

Was neuropsychologische Verfahren von einem allgemeinen Eindruck unterscheidet, ist ihre Prüfbarkeit. Ein Testverfahren muss unabhängig davon zu denselben Werten führen, wer es durchführt und auswertet, es muss bei wiederholter Anwendung hinreichend übereinstimmende Ergebnisse liefern, und es muss tatsächlich das erfassen, was es zu erfassen beansprucht. Erfüllt ein Verfahren diese Anforderungen, kann das Ergebnis einer einzelnen Person mit den Werten einer Vergleichsgruppe verrechnet werden, die nach Alter, Bildung und häufig auch Geschlecht zusammengestellt ist. Berichtet wird dann nicht die Rohpunktzahl, sondern der Rang im Vergleich zu dieser Gruppe. Erst dadurch lässt sich beurteilen, ob eine Leistung tatsächlich unterhalb dessen liegt, was von der betreffenden Person zu erwarten wäre.

Für die Forschung ist ein besonderes Argumentationsmuster kennzeichnend. Findet sich ein Patient, bei dem eine Leistung A gestört und eine Leistung B erhalten ist, und ein zweiter, bei dem es sich genau umgekehrt verhält, so spricht das dafür, dass beide Leistungen auf verschiedenen Grundlagen beruhen und nicht nur unterschiedlich schwer sind. Solche Gegenüberstellungen werden ergänzt durch Gruppenvergleiche zwischen Betroffenen und Gesunden und durch Versuchsanordnungen, in denen etwa Reaktionszeiten unter genau festgelegten Bedingungen gemessen werden. Aus der Verbindung von Einzelfallbeobachtung und Gruppenstatistik entstehen die Modelle, mit denen das Fach geistige Leistungen beschreibt.

Die bildgebenden Verfahren haben diese Arbeit erweitert, ohne die Verhaltensmessung zu ersetzen. Die Funktionelle Magnetresonanztomographie macht Durchblutungsänderungen sichtbar, die mit der Bearbeitung einer Aufgabe einhergehen, und erlaubt so Aussagen darüber, welche Regionen daran beteiligt sind. Verfahren, die elektrische oder magnetische Signale aufzeichnen, lösen dieselbe Frage zeitlich feiner auf und zeigen, wie schnell nacheinander Verarbeitungsschritte ablaufen. Mit der transkraniellen Magnetstimulation lässt sich die Tätigkeit einer umschriebenen Region vorübergehend beeinflussen, was den Rückschluss von der Struktur auf die Funktion stützt. Allen diesen Verfahren ist gemeinsam, dass sie einen Zusammenhang aufzeigen; ob eine Region für eine Leistung notwendig ist, lässt sich aus einem Aktivierungsmuster allein nicht ableiten.

Grenzen hat die neuropsychologische Untersuchung schließlich dort, wo die Bedingungen der Testsituation von denen des Alltags abweichen. Ein ruhiger Raum, klar umrissene Aufgaben und eine anwesende Untersuchungsperson können Leistungen ermöglichen, die zu Hause oder am Arbeitsplatz nicht mehr gelingen. Deshalb werden Testergebnisse regelmäßig durch Beobachtung in Alltagssituationen, durch Angaben von Angehörigen und durch Fragebögen ergänzt, bevor daraus Empfehlungen für Beruf, Alltag und weitere Behandlung abgeleitet werden.

Quellen

  • Sturm, W. (Hrsg.): Lehrbuch der klinischen Neuropsychologie.
    ISBN: 9783827416124
  • Goldenberg, G.: Neuropsychologie.
    ISBN: 9783437211737
  • Jäncke, L.: Lehrbuch kognitive Neurowissenschaften.
    ISBN: 9783456863467
  • Berlit, P. (Hrsg.): Klinische Neurologie.
    ISBN: 9783662606759
  • Falkai, P., Laux, G., Deister, A. (Hrsg.): Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.
    ISBN: 9783132432659

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