Elektrotherapie

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 2. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Im Rahmen einer Elektrotherapie wird elektrischer Strom zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Hierbei hängen die applizierte Stromstärke, Frequenz und Impulsweite vom zugrundeliegenden Beschwerdebild ab. In den meisten Fällen stellt die Elektrotherapie eine begleitende Maßnahme zur Therapie der Grunderkrankung dar.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Elektrotherapie?

Elektrotherapie
Die Elektrotherapie ist eine therapeutische Anwendung mit elektrischem Strom in der allgemeinen Medizin und in der Physikalischen Therapie.

Die physiotherapeutische oder medizinische Applikation von elektrischem Strom wird als Elektrotherapie bezeichnet und zielt in aller Regel auf eine Schmerzlinderung, Verbesserung gestörter Gelenk- und Muskelfunktionen sowie die Optimierung der Durchblutung und somit der Trophik (Versorgungs- und Stoffwechselzustand) des therapierten Gewebes.

Dabei kommen in Abhängigkeit von der spezifisch vorliegenden Erkrankung bzw. vom individuellen Beschwerdebild verschiedene Frequenzen (galvanischer, nieder-, mittel-, hochfrequenter Strom) an verschiedenen Körperbereichen therapeutisch zum Einsatz. Die am häufigsten angewandten Methoden sind die Galvanotherapie, bei welcher Gleichstrom eingesetzt wird, die niederfrequente Reizstromtherapie und die hochfrequente Kurzwellentherapie.

Insbesondere bei Schmerzsyndromen des Bewegungsapparates, verschleißbedingten Wirbelsäulenveränderungen, muskulären Verspannungen und Zerrungen, geschwächter oder gelähmter Muskulatur sowie bei Inkontinenz infolge einer Beeinträchtigung der Blasen- oder Beckenbodenmuskulatur wird die Elektrotherapie angewandt.

Funktion, Wirkung & Ziele

Vermittels elektrischer Reize sollen im Rahmen der Elektrotherapie Nervenreaktionen ausgelöst werden, die zur Schmerzlinderung sowie Verbesserung der Durchblutung und Funktionsfähigkeit gestörter Muskelareale beitragen. Die Wirkweise hängt vom spezifisch gewählten Verfahren der Elektrotherapie ab, das wiederum mit der zugrundeliegenden Symptomatik bzw. Erkrankung korreliert.

Grundlegend ist allerdings die Leitfähigkeit des menschlichen Organismus, die durch das Blut- und Lymphsystem, die Gehirnflüssigkeit, den Urin sowie durch die Organe und Muskulatur gewährleistet wird. Als Stromquellen dienen bei tragbaren Geräten Akkumulatoren oder Batterien. Im Rahmen einer galvanischen Elektrotherapie mit Gleichstrom (0 Hz) soll durch die zu den Elektroden wandernden positiven und negativen Ionen (elektrisch geladene Teilchen) eine Linderung der Schmerzsymptomatik erzielt werden, wobei durch Plattenelektroden oder hydroelektrische Teil- oder Vollbäder (Stangerbad) der Gleichstrom auf den Organismus übertragen wird.

Reizstrom
Die Transkutane Elektrische Nervenstimulation (TENS) ist eine medizinische Elektrotherapie. Ziel dieser Therapie ist es, der Schmerzleitung dienende Nervenbahnen so zu beeinflussen, dass die Schmerzweiterleitung zum Gehirn verringert oder verhindert wird. Klicken, um zu vergrößern.

Zusätzlich sollen die Durchblutung und der Stoffwechsel (insbesondere Zellwachstum und –teilung) im therapierten Areal gefördert und dadurch die Heilung unterstützt werden. Eine Elektrotherapie mit niederfrequentem Reizstrom (1 bis 1000 Hz) dient der Stimulierung von Muskel- und Nervenfasern, wodurch die Muskulatur zunächst kontrahiert, um anschließend zu entspannen. Diese Therapieform wird insbesondere bei partiell gelähmter oder geschwächter Muskulatur (Muskelatrophie) zur Sicherstellung ihrer Funktion und Vermeidung einer weiteren Schwächung angewandt, wobei in Abhängigkeit vom Erkrankungsstadium unterschiedlich niedrige Frequenzen eingesetzt werden.

Die transkutane elektrische Nervenstimulation (kurz TENS) stellt eine besondere Form der Behandlung muskuloskelettaler Schmerzen bei Neuralgien oder Tumorschmerzen dar, wenn die Symptomursache nicht beseitigt werden kann. Dabei kann der Betroffene die Stromstärke, Frequenz (bis 200 Hz) und Impulsweite, die über Elektroden über den schmerzhaften Bereichen in den Organismus geleitet werden, eigenständig regulieren. Mittelfrequenter Interferenz- bzw. Wechselstrom (1000 bis 100.000 Hz) kommt zur Schmerzlinderung und/oder Stimulierung der Muskeltätigkeit zum Einsatz.

Durch die gesteigerte Durchblutung sollen zudem eine Lockerung der Muskulatur sowie eine Reduktion von Schwellungen (insbesondere Ödemen) erreicht werden. Die Hochfrequenz- bzw. Kurzwellentherapie (über 100.000 Hz) bedingt eine Erwärmung von tiefer lokalisiertem Gewebe, die ebenfalls schmerzlindernd und durchblutungsfördernd wirken soll. Diese Form der Elektrotherapie kommt in erster Linie bei Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates und der Atemwege (chronische Bronchitis) zum Einsatz.


Geschichte & Entwicklung

Die Vorstellung, Beschwerden mit elektrischen Reizen zu behandeln, ist wesentlich älter als die Fähigkeit, Strom zu erzeugen. Aus der Antike ist überliefert, dass der römische Arzt Scribonius Largus die Auflage eines Zitterrochens bei Kopfschmerzen und Gichtbeschwerden empfahl – dieser Fisch gibt elektrische Schläge ab. Über die Wirkung solcher Anwendungen lässt sich aus heutiger Sicht nichts sagen; bemerkenswert ist allein, wie früh der Gedanke einer elektrischen Behandlung des Körpers auftaucht.

Eine wissenschaftliche Grundlage erhielt er erst im 18. Jahrhundert. Der italienische Arzt und Naturforscher Luigi Galvani beobachtete, dass sich die Muskeln präparierter Froschschenkel unter dem Einfluss von Elektrizität zusammenziehen. Aus seinen Versuchen und der Auseinandersetzung mit Alessandro Volta, der die Ursache in der Berührung verschiedener Metalle sah, entwickelte sich das Verständnis dafür, dass Nerven und Muskeln elektrisch erregbar sind.

Im 19. Jahrhundert wurde daraus ein medizinisches Anwendungsgebiet. Der französische Arzt Guillaume Duchenne de Boulogne untersuchte systematisch, welche Muskeln sich von welchen Hautpunkten aus reizen lassen, und legte damit die Grundlage sowohl der Elektrodiagnostik als auch der gezielten elektrischen Muskelreizung. Nach dem britischen Physiker Michael Faraday, auf dessen Induktionsapparat die verwendeten Wechselströme zurückgingen, wurde die Behandlung mit solchen Strömen als Faradisation bezeichnet, die Behandlung mit Gleichstrom nach Galvani als Galvanisation. Beide Begriffe sind in Fachtexten bis heute anzutreffen.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam die Beobachtung hinzu, dass Wechselströme sehr hoher Frequenz den Körper durchfließen, ohne Nerven und Muskeln zu erregen, dabei aber Wärme erzeugen. Sie eröffnete die Hochfrequenzanwendungen, aus denen einerseits die Erwärmung tiefer gelegener Gewebe hervorging, andererseits – mit ungleich höherer Leistung – die Hochfrequenzchirurgie und damit die Elektrokoagulation.

Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert erlebte die Elektrotherapie eine Blütezeit, in der ihr weit mehr zugeschrieben wurde, als sich später halten ließ; elektrische Apparate wurden gegen die unterschiedlichsten Leiden angeboten. Die spätere Entwicklung bestand wesentlich darin, das Anwendungsgebiet auf das einzugrenzen, was sich begründen lässt.

Iontophorese und Anwendung im Bad

Eine eigene Gruppe innerhalb der Elektrotherapie bilden Verfahren, bei denen der Gleichstrom nicht selbst die Wirkung tragen soll, sondern als Träger dient.

Bei der Iontophorese wird ein Wirkstoff auf die Haut aufgebracht und anschließend Gleichstrom angelegt. Da sich elektrisch geladene Teilchen im elektrischen Feld zur jeweils entgegengesetzt geladenen Elektrode hin bewegen, sollen sie auf diesem Weg tiefer in das Gewebe gelangen, als es beim bloßen Auftragen der Fall wäre. Eine besondere Form ist die Behandlung übermäßigen Schwitzens an Händen und Füßen: Dabei werden die Hände oder Füße in Wasserwannen gestellt, durch die Gleichstrom fließt; ein Wirkstoff wird hier nicht zugesetzt.

Bei den hydroelektrischen Bädern übernimmt das Wasser die Aufgabe der Elektrode. Im Stangerbad wird der Strom durch die Wanne geleitet, in der die behandelte Person liegt; über die Anordnung der Elektroden lässt sich beeinflussen, welche Körperabschnitte bevorzugt durchflossen werden. Beim Zwei- oder Vierzellenbad werden statt eines Vollbades nur einzelne Wannen für Arme und Beine verwendet. Die Wärme des Wassers und die entspannte Lagerung sind bei diesen Anwendungen Teil der Behandlung – das erschwert es zugleich, den Anteil des Stromes am Ergebnis zu bestimmen.

Ablauf einer Behandlung

Am Anfang steht eine ärztliche Verordnung, die das Verfahren, den Körperabschnitt und die Zahl der Anwendungen festlegt. In der Praxis oder Klinik folgen ein Gespräch über Vorerkrankungen und Implantate sowie eine Inspektion der Haut im vorgesehenen Behandlungsgebiet.

Die Elektroden werden je nach Verfahren als Klebeelektroden oder als Plattenelektroden mit feuchten Schwammtaschen angelegt. Die Feuchtigkeit dient dabei nicht der Wirkung, sondern der Sicherheit: Sie sorgt für einen gleichmäßigen Übergang und verhindert, dass sich der Strom an einzelnen trockenen Stellen zusammendrängt.

Die Stromstärke wird langsam gesteigert und richtet sich nach der Rückmeldung der behandelten Person. Diese Rückmeldung ist das wichtigste Sicherheitssignal der gesamten Behandlung – und zugleich der Grund, weshalb bei gestörtem Empfinden im Behandlungsgebiet besondere Vorsicht geboten ist: Wo Wärme und Schmerz nicht wahrgenommen werden, fehlt die Warnung, bevor ein Schaden entsteht. Die beabsichtigte Empfindung wird meist als deutliches, gleichmäßiges Kribbeln oder Prickeln beschrieben; Brennen, Stechen oder eine punktuell zunehmende Wärme sind dagegen Anlass, die Anwendung zu unterbrechen.

Während der Behandlung liegt oder sitzt die behandelte Person ruhig; die Geräte arbeiten selbsttätig und werden vom Therapeuten überwacht. Nach dem Abnehmen der Elektroden wird die Haut angesehen. Eine leichte, rasch abklingende Rötung unter den Elektroden ist gewöhnlich. In aller Regel steht die Elektrotherapie nicht für sich allein, sondern wird mit aktiver Übungsbehandlung, Krankengymnastik oder Massage verbunden.

Eine Besonderheit gilt für die Reizstrombehandlung gelähmter oder deutlich geschwächter Muskulatur. Hier genügt es nicht, ein Gerät einzuschalten; die passende Impulsform muss zuvor bestimmt werden. Dazu wird geprüft, wie der Muskel auf unterschiedlich lange und unterschiedlich stark ansteigende Reize antwortet. Ein Muskel, dessen Nervenversorgung erhalten ist, spricht auf sehr kurze Impulse an; hat er seine Nervenversorgung verloren, benötigt er deutlich längere und langsamer ansteigende Impulse, um überhaupt zu reagieren. Aus diesem Unterschied ergibt sich nicht nur die Einstellung des Gerätes, sondern auch ein Hinweis auf den Zustand des versorgenden Nerven, der im Verlauf wiederholt geprüft werden kann.

Wer die Behandlung durchführt und wie sie verordnet wird

Durchgeführt wird die Elektrotherapie überwiegend von Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten sowie von Masseuren und medizinischen Bademeistern – in Praxen der Physiotherapie, in Abteilungen für physikalische Medizin und in Einrichtungen der Rehabilitation. Ärztliche Fachgebiete, die sie häufig verordnen, sind die Orthopädie, die Neurologie sowie die physikalische und rehabilitative Medizin.

In Deutschland zählt die Elektrotherapie zu den Heilmitteln. Bei entsprechender Indikation wird sie ärztlich verordnet, und die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt sie in diesem Rahmen; es gelten die üblichen Zuzahlungsregelungen für Heilmittel. Verordnet wird sie meist nicht allein, sondern zusammen mit einer aktiven Maßnahme. Wird sie ohne medizinische Begründung oder über den verordneten Rahmen hinaus gewünscht, ist sie selbst zu tragen. Für die Anwendung zu Hause können Geräte zur transkutanen Nervenstimulation ärztlich verordnet werden; hier gelten eigene Regelungen, und eine Einweisung in die Handhabung gehört dazu.

Risiken & Gefahren

Risiken, Nebenwirkungen oder Gefahren resultieren bei einer Elektrotherapie aus einer unsachgemäßen Anwendung. So kann eine zu hohe Dosierung beispielsweise zu Hautschädigungen sowie einer gestörten Durchblutung und zu Sensibilitäts- und Herzrhythmusstörungen führen.

Insbesondere die niederfrequente Reizstromtherapie kann in den Bereichen, in denen über Elektroden der Kontakt mit der Haut hergestellt wird, zu Verbrennungen führen, weshalb beispielweise ein feuchter Schwamm zum Schutz der Haut zum Einsatz kommen sollte. Eine hochfrequente Elektrotherapie im Bereich der Gebärmutter ist zudem bei Vorliegen einer Schwangerschaft kontraindiziert, da hier ein erhöhtes Risiko für fetale bzw. embryonale Missbildungen (sogenannter teratogener bzw. fruchtschädigender Effekt) besteht.

Darüber hinaus sollte eine Elektrotherapie nicht appliziert werden, wenn Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen, akute Entzündungen, Thrombosen (Blutgerinnsel), offene Hautareale, Arteriosklerose oder andere arterielle Durchblutungsstörungen feststellbar sind. Zudem ist eine Elektrotherapie bei Metallen im Körper des Betroffenen (z.B. Gelenkprothesen wie Knieendoprothesen) und Herzschrittmachern ausgeschlossen.

Ferner liegt bei Malignomen (bösartige Tumorerkrankungen), einer Hämophilie (erhöhte Blutungsneigung) sowie fieberhaften Krankheitsverläufen eine Kontraindikation vor. Für Personen, die Angst vor Strom haben, sollte ebenfalls eine Alternative zur Elektrotherapie in Betracht gezogen werden.

Wirksamkeit und wissenschaftliche Einordnung

Unter dem Begriff Elektrotherapie werden sehr verschiedene Verfahren zusammengefasst, deren Nutzen sich nicht einheitlich beurteilen lässt. Wer nach der Wirksamkeit „der“ Elektrotherapie fragt, stellt daher eine Frage, die sich so nicht beantworten lässt; sinnvoll ist sie immer nur für ein bestimmtes Verfahren bei einem bestimmten Beschwerdebild.

Unstrittig ist der physikalische Vorgang: Niederfrequente Ströme erregen Nerven und Muskeln, hochfrequente Ströme erwärmen Gewebe. Weniger eindeutig ist, welchen Beitrag das zur Besserung von Beschwerden leistet. Für die Reizung geschwächter Muskulatur und für die Behandlung von Schmerzen liegen Untersuchungen vor, deren Ergebnisse uneinheitlich ausfallen; sie unterscheiden sich in Stromform, Elektrodenlage, Behandlungshäufigkeit und in den untersuchten Beschwerdebildern so stark, dass sie sich schwer zusammenfassen lassen. Hinzu kommt eine methodische Schwierigkeit: Eine überzeugende Scheinbehandlung ist kaum möglich, denn wer ein Kribbeln spürt, weiß, dass das Gerät eingeschaltet ist.

Aus diesen Gründen wird die Elektrotherapie in der Fachliteratur überwiegend als begleitende Maßnahme eingeordnet – als etwas, das eine Behandlung unterstützen kann, das aber weder die Behandlung der Ursache noch die aktive Übungsbehandlung ersetzt. Für Betroffene ist daraus vor allem eines abzuleiten: Bleibt eine Besserung über den vereinbarten Behandlungszeitraum aus, ist das ein Anlass, das Vorgehen mit der verordnenden Ärztin oder dem verordnenden Arzt neu zu besprechen, statt die Anwendungen unbegrenzt fortzuführen.

Abgrenzung zu verwandten Verfahren

Die Elektrotherapie gehört zur physikalischen Therapie und steht dort neben Verfahren, die mit anderen physikalischen Reizen arbeiten: der Wärmetherapie mit Packungen und Bädern, der Kältebehandlung, der Behandlung mit Ultraschallwellen, der Massage und der Lymphdrainage. Häufig werden mehrere dieser Anwendungen miteinander verbunden.

Die Elektrostimulation ist kein Gegenbegriff, sondern ein Teilbereich: Sie bezeichnet die gezielte Reizung von Nerven und Muskeln und umfasst neben äußerlich angelegten Elektroden auch implantierte Systeme wie den Herzschrittmacher, die im engeren Sinn nicht mehr zur physikalischen Therapie zählen.

Nicht zur Elektrotherapie gehören zwei Gruppen von Verfahren, die ebenfalls mit Strom zu tun haben. Die einen messen nur: Elektromyographie, Elektroneurographie, Elektrokardiogramm und Elektroenzephalographie zeichnen elektrische Vorgänge des Körpers auf, ohne behandeln zu wollen. Die anderen schädigen absichtlich: Bei der Elektrokoagulation ist die Erhitzung und Verödung von Gewebe der Zweck des Eingriffs. Beiden Gruppen gemeinsam ist mit der Elektrotherapie allein das Mittel; das Ziel unterscheidet sie grundlegend von einer Behandlung, die Nerven und Muskeln reizen und dabei unversehrt lassen will.

Quellen

  • Wenk, W.: Elektrotherapie.
    ISBN: 9783642200298
  • Kerkhof, P. van: Evidenzbasierte Elektrotherapie.
    ISBN: 9783662707319
  • Niethard, F. U., Biberthaler, P., Pfeil, J.: Orthopädie und Unfallchirurgie.
    ISBN: 9783132443136
  • Speckmann, E.-J., Hescheler, J., Köhling, R. (Hrsg.): Physiologie.
    ISBN: 9783437411045
  • Herold, G.: Innere Medizin 2026.
    ISBN: 9783982116655

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