Feuermal

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 18. August 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Ein Feuermal oder Naevus flammeus ist eine gutartige, angeborene Gefäßfehlbildung. Die genaue Ursache ist bis heute nicht endgültig geklärt. Es kann auch zusammen mit anderen Krankheiten auftreten. Die Behandlung eines Feuermals sollte frühzeitig begonnen werden. Ein Feuermal kann auch ein Hinweis auf weitere Fehlbildungen der Gefäße sein. So können beispielsweise die Gefäße der Hirnhäute, aber auch die Knochen ebenfalls betroffen sein.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Feuermal?

Feuermal
Im Allgemeinen führt ein Feuermal allerdings immer zu einer geröteten Haut, wobei die Haut ihre Farbe bei einer Druckausübung weiterhin verändert.
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Bei einem Feuermal handelt es sich um eine Fehlbildung der kleineren Hautgefäße (Kapillaren). Die Fehlbildung ist gutartig und meist angeboren. In seltenen Fällen kann sich ein Feuermal auch erst in der frühkindlichen Lebensphase entwickeln.

Feuermale können überall am Körper auftreten. Es werden zwei Formen der Fehlbildung unterschieden. Die häufiger auftretende Form ist das symmetrische Feuermal. Es tritt bei 30 bis 50 Prozent aller Kinder auf und bildet sich in 70 bis 80 Prozent der Fälle in den ersten Lebensjahren von alleine zurück. Eine Sonderform ist dabei der sogenannte Storchenbiss im Nacken.

Die zweite, wesentlich seltenere Form ist das asymmetrische Feuermal. Davon sind nur rund 0,1 bis 0,3 Prozent der Neugeborenen betroffen. Etwa fünf Prozent der asymmetrischen Feuermale sind Teilsymptome von anderen Krankheiten. In diesen Fällen liegen weitere Fehlbildungen von größeren Gefäßen oder auch der Knochen oder dem Fettgewebe vor. Die asymmetrische Form kann überall am Körper auftreten und ohne Behandlung bleibt das Feuermal ein Leben lang bestehen.

Ursachen

Die Entstehung eines Feuermals konnte bislang noch nicht umfassend geklärt werden. Sicher ist nur, dass die Fehlbildung nicht genetisch vererbt wird, sofern sie als Einzelphänomen auftritt und nicht mit weiteren Fehlbildungen einhergeht.

Es gibt weit verbreitete Gerüchte, die jedoch allesamt falsch sind. Feuermale werden weder durch eine falsche Lebensführung der Mutter während der Schwangerschaft, noch durch besondere Ereignisse in der Zeit der Schwangerschaft oder während der Geburt ausgelöst. In seltenen Fällen treten Feuermale zusammen mit anderen Fehlbildungen im Rahmen eines Krankheitsbildes auf.

Dazu gehören das Sturge-Weber-Syndrom, das Proteus-Syndrom und das Klippel-Trénaunay-Weber-Syndrom. In diesen Fällen gibt es einen genetischen Zusammenhang zwischen weiteren Fehlbildungen verschiedener Art und dem Feuermal.

Nach heutigem Kenntnisstand liegt dem asymmetrischen Feuermal in vielen Fällen eine Genveränderung zugrunde, die erst nach der Befruchtung in einzelnen Zellen des Embryos entsteht (am häufigsten im Gen GNAQ). Weil nur ein Teil der Körperzellen sie trägt, wird sie nicht an die Kinder weitergegeben – die Male sind also weder vererbt noch vererbbar.


Symptome, Beschwerden & Anzeichen

Ein Feuermal kann zu verschiedenen Beschwerden führen und in der Regel auch in verschiedenen Ausprägungen auftreten. Im Allgemeinen führt ein Feuermal allerdings immer zu einer geröteten Haut, wobei die Haut ihre Farbe bei einer Druckausübung weiterhin verändert. Schmerzen verursacht ein Feuermal in der Regel nicht.

Ein Feuermal kann dabei auch die Ästhetik des Patienten deutlich einschränken und verringern, sodass sich die meisten Patienten mit dieser Beschwerde nicht mehr schön fühlen und dabei auch an einem verringerten Selbstwertgefühl oder an Minderwertigkeitskomplexen leiden. Dadurch kann es auch zu psychischen Beschwerden und zu Depressionen kommen. Weiterhin führt die Beschwerde auch zu Mobbing bei Kindern oder auch zu Hänseleien.

Vor allem im Gesicht kann das Feuermal die Ästhetik deutlich einschränken. Sollte sich das Feuermal in der Nähe der Augen befinden, so kann es dadurch zu einem Grünen Star und dabei im schlimmsten Fall zu einem kompletten Sehverlust kommen. Daher sind in diesem Fall regelmäßige augenärztliche Kontrollen notwendig. Es können sich auch Knoten bilden, die zu Blutungen führen können. Die Lebenserwartung des Betroffenen wird durch die Beschwerde allerdings nicht negativ beeinflusst.

Diagnose & Verlauf

Ein Feuermal kann anhand seines Erscheinungsbildes ohne weitere Untersuchungen diagnostiziert werden. Da Feuermale jedoch auch zusammen mit weiteren Fehlbildungen auftreten können, sollten die betroffenen Kinder dahin gehend sorgfältig und genau untersucht werden.

Befindet sich das Feuermal im Gesichtsbereich, sollten sowohl die Hirnströme, als auch der Augendruck regelmäßig gemessen werden, da es auch zu einem Glaukom (grüner Star) führen kann. Besondere Aufmerksamkeit verlangt ein Feuermal, das die Stirn, das Oberlid und die Schläfe betrifft, also das Versorgungsgebiet des ersten Trigeminusastes: Hier kann ein Sturge-Weber-Syndrom mit einer entsprechenden Gefäßfehlbildung an der Hirnhaut dahinterstecken. Zum Nachweis oder Ausschluss gilt heute die Magnetresonanztomografie des Kopfes als das aussagekräftigste Verfahren, während die Messung der Hirnströme (EEG) vor allem der Beurteilung von Krampfanfällen dient. Bei der Diagnose ist es außerdem wichtig, ein Feuermal von einem Blutschwämmchen zu unterscheiden. Das Blutschwämmchen (Hämangiom) ist eine gutartige Gefäßgeschwulst, die meist erst in den ersten Lebenswochen erscheint, dann rasch wächst und sich in den folgenden Jahren von selbst wieder zurückbildet. Das asymmetrische Feuermal ist dagegen eine Fehlbildung der Gefäße, die von Geburt an vorhanden ist, mit dem Kind mitwächst und sich niemals von allein zurückbildet. Bei einem unbehandelten Feuermal entwickeln sich Gewebeverdickungen und weitere Gefäßerweiterungen.

Schwärzliche Knoten können sich bilden, welche aufplatzen und bluten können. Dazu leiden viele Betroffene häufig unter starken psychologischen Belastungen aufgrund ihres veränderten Aussehens. Daher ist eine frühzeitige Diagnose und Behandlung eines Feuermals unbedingt ratsam.

Komplikationen

Ein Feuermal kann zu unterschiedlichen Komplikationen führen. Diese hängen von der Position und der Ausprägung des Symptoms ab. In den meisten Fällen ist die betroffene Hautstelle rot gefärbt. Ebenso ändert sich die Verfärbung der Stelle bei Druckausübung.

Sollte sich das Feuermal im Gesicht befinden, muss dieses regelmäßig untersucht werden. Hierbei kann es zur Ausbildung eines grünen Stars kommen. Ebenso können sich aus dem Feuermal dunkle Knoten bilden. Diese können aufplatzen und Blutungen verursachen.

In den meisten Fällen haben die Feuermale einen starken negativen Einfluss auf die psychische Situation des Betroffenen. Die meisten Menschen fühlen sich mit dem Feuermal nicht schön, was zu einem verringerten Selbstwertgefühl führt. Dabei kann es auch zu starken psychischen Problemen und Depressionen kommen.

Aus diesem Grund ist eine frühzeitige Behandlung notwendig, um solche Folgeschäden zu vermeiden. Ein Feuermal kann allerdings mit Hilfe von Make-Up bedeckt werden, sodass es zu keinen weiteren Beschwerden kommt. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine dauerhafte Lösung. Mit Hilfe eines Lasers kann das Feuermal auch behandelt werden. Die Behandlung ist allerdings schmerzhaft und wird bei Kindern deshalb häufig in einer Narkose durchgeführt; ein vollständiges Verschwinden des Feuermals lässt sich nicht in jedem Fall erreichen.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Unter drei Gesichtspunkten ist es sinnvoll, einen Arzt im Zusammenhang mit einem Feuermal aufzusuchen. Beim ersten Fall geht es darum, mögliche Begleiterkrankungen, die im Zusammenhang mit einem Feuermal stehen können, zu erkennen. Hierunter fallen etwa das Sturge-Weber-Syndrom, das Proteus-Syndrom und etwa zwei Dutzend weitere Syndrome, die mit dem Feuermal assoziiert sein können. Häufig macht eine entsprechende Abklärung eine genetische Analyse notwendig. Dadurch, dass das Feuermal in fast allen Fällen schon bei der Geburt auffällig ist, obliegt das Abklärenlassen einer möglichen Krankheit den Eltern.

Im zweiten Fall geht es um Feuermale, die sich im Gesicht befinden. Dadurch, dass diese veränderlich sein können (Blutansammlungen), ist beispielsweise eine regelmäßige Augenkontrolle sinnvoll. Schließlich können sich erweiterte Gefäße auf den Augendruck auswirken und die Augen dadurch schädigen.

Der dritte Aspekt ist ein ästhetischer: Abhängig von der Lage des Feuermals kann es zu ästhetischen und psychischen Beeinträchtigungen beim Betroffenen führen. In solchen Fällen kann der Gang zu einer entsprechend spezialisierten dermatologischen oder schönheitschirurgischen Praxis ratsam sein.

Insgesamt ist der Naevus flammeus aber nicht behandlungsbedürftig, da er als harmlos zu erachten ist. Er selbst wird den Betroffenen nicht körperlich oder gesundheitlich einschränken. Lediglich mögliche Begleitumstände kommen als Grund einer Behandlung infrage. Wird eine Behandlung gewünscht, sollte sie allerdings möglichst früh begonnen werden: Der Farbstofflaser erzielt bei kleinen Kindern die besten Ergebnisse, weil die Gefäße dann noch feiner liegen und die zu behandelnde Fläche kleiner ist.

Behandlung & Therapie

Es gibt zwei Möglichkeiten, ein Feuermal zu behandeln. Die einfachste Methode ist die Abdeckung des Mals mit Camouflage oder Make-up. Diese Methode ist jedoch sehr zeitaufwändig und bringt nur eine bedingte Verbesserung mit sich.

Es handelt sich dabei um eine nicht invasive, also nicht in das Gewebe eindringende Maßnahme, welche nur eine kosmetische Verbesserung bringt. Die Abdeckung mit Camouflage ist nicht nur sehr zeitaufwendig, sondern muss auch durch fachkundige Anleitung erlernt werden.

Alternativ dazu kann ein Feuermal auch entfernt werden. Dies geschieht durch eine Laser-Therapie. Die Behandlung erfolgt mit einem blitzlampengepumpten Farbstofflaser, kurz FPDL genannt. Er gilt als Behandlung der Wahl und sollte möglichst früh im Kindesalter eingesetzt werden; meist sind mehrere Sitzungen im Abstand einiger Wochen nötig. Dabei wird durch kurze Pulslängen ein Zerplatzen oder Zerreißen der kleinen Gefäße im Bereich des Feuermals ausgelöst.

Aussicht & Prognose

Die Prognose bei einem ausgedehnten Feuermal (Naevus flammeus) ist nicht besonders gut. Obwohl das Feuermal harmlos sein kann, handelt es sich in der Regel um eine bleibende Entstellung. Diese geht auf eine Störung bei der vorgeburtlichen Bildung der Blutgefäße zurück.

Da ein Feuermal lebenslang auf der Haut bestehen bleibt, sind zumindest im Gesichtsbereich kosmetische Kaschierungsmöglichkeiten ein Weg, damit umzugehen. Da solche Feuermale oft ausgedehnt, bläulich bzw. dunkelrot und etwas erhaben sind, lassen sie sich nur schwer unauffällig kaschieren. Daher sind die Aussichten, es weniger augenfällig aussehen zu lassen, begrenzt. Die Prognose einer Laserbehandlung ist auch nicht immer vielversprechend.

Zwar kann eine Laserbehandlung die Ausdehnung eines ausgedehnten Feuermals verringern. Oft kann es jedoch durch das Lasern nicht komplett entfernt werden. Positiver ist die Prognose lediglich bei kleinen Feuermalen. Auch hier besteht ein gewisses Restrisiko, dass die Laserbehandlung einem Wiederauftreten des Feuermals nicht entgegenwirken kann. Besonders ausgedehnte Feuermale im Gesicht können die Betroffenen seelisch stark belasten. Zur Prognose gehören daher auch die Entwicklung sozialen Meidungsverhaltens, von Depressionen oder mangelndem Selbstwertgefühl.

Ist das Feuermal Teil eines Sturge-Weber- oder Klippel-Trenaunay-Syndroms, sind schwere Beeinträchtigungen am Skelett oder den Gefäßen die Folge. Beim Sturge-Weber-Syndrom stehen dabei allerdings nicht Skelettveränderungen im Vordergrund, sondern Krampfanfälle (Epilepsie), Entwicklungsverzögerungen und der grüne Star; Fehlbildungen an Knochen und Gefäßen einer Gliedmaße sind kennzeichnend für das Klippel-Trénaunay-Syndrom. Hier ist die Prognose besonders schlecht, da es gravierende medizinische Auffälligkeiten gibt.


Vorbeugung

Es gibt bislang keine vorbeugenden Maßnahmen gegen das Entstehen eines Feuermals. Jedoch ist eine frühzeitige Behandlung ratsam, um weitere Komplikationen zu vermeiden. Dabei gilt es besonders psychische Belastungen, die durch ein unbehandeltes Feuermal entstehen können, zu vermeiden. Diesen kann durch eine frühzeitige Entfernung oder Abdeckung des Feuermals entgegen gewirkt werden.

Nachsorge

Einem Feuermal lässt sich nicht vorbeugen. Daher kann die Nachsorge nicht darauf zielen, ein erneutes Auftreten zu verhindern. Vielmehr geht es darum, Komplikationen zu umgehen und den Alltag lebenswert erscheinen zu lassen. Dieses spielt insbesondere dann eine Rolle, wenn eine Laserbehandlung keine vollständige Entfernung zulässt.

Ärzte können lediglich versuchen, den psychischen Druck von den Patienten zu nehmen. In der Psychotherapie lässt sich das Selbstwertgefühl stärken. Mittel gegen eine Depression und Isolation können dort erörtert werden. Auch empfiehlt sich der Einsatz von Schminke und Make-up. Hellgrüne Farbe verdeckt den dunkelroten Ton des Feuermals.

Gelingt die Verödung des Mals mittels Lasertechnik oder befindet es sich an einer unauffälligen Stelle, entfällt die Nachsorge in der Regel völlig. Denn es liegt keine Problematik vor. Wichtig ist in diesem Zusammenhang allerdings, dass der Arzt zuvor die Hauterscheinung von anderen Krankheiten abgegrenzt hat.

Insbesondere ist sicherzustellen, dass kein Blutschwämmchen vorliegt. Hierbei handelt es sich um einen gutartigen Gefäßtumor, der sich – anders als das Feuermal – meist von selbst wieder zurückbildet. Darüber hinaus treten die Male selten mit einem anderen Leiden wie dem Sturge-Weber-Syndrom und Klippel-Trénaunay-Syndrom auf. Es ist der ärztliche Nachweis wichtig, dass es sich nicht um diese schwerwiegenden Erkrankungen handelt.

Das können Sie selbst tun

Im Alltag bestehen durch ein Feuermal zwar keinerlei physische Einschränkungen, jedoch fühlen sich Betroffene häufig psychisch eingeschränkt, insbesondere wenn sich das Feuermal im Gesicht befindet. Das Feuermal kann zur Belastung werden, sobald es als Stigma empfunden wird und das Selbstwertgefühl darunter leidet. Die damit einhergehenden Probleme können stark sein und bis hin zu schweren Depressionen reichen. Soziale Isolation und Rückzug in die Einsamkeit können die Folge sein.

Diese Komplikationen im Alltag entstehen jedoch schleichend, so dass man ihnen gut entgegenwirken kann. Es gilt, das Selbstbewusstsein von Betroffenen im Alltag zu stärken, sie sozial einzubinden und durch Bestärkung, Aktivitäten und Unterstützung Tendenzen des Rückzugs oder der Scham zu mindern. Achtsamkeits- und Meditationstechniken können zur Selbstannahme beitragen, ebenso regelmäßige sportliche Betätigung.

Feuermale können im Alltag auch mittels Spezial-Make-Up überdeckt werden. Dies stellt natürlich keine dauerhafte Lösung dar, wird jedoch bei Betroffenen häufig als Entlastung empfunden. Die Schminktechniken müssen zunächst erlernt werden, die Prozedur selbst ist zeitaufwändig und nicht immer ist das Resultat völlig zufriedenstellend. Je nach dem, wo sich ein Feuermal befindet, lässt sich dieses im Alltag auch durch Kleidungsstücke überdecken.

Quellen

  • Höger, P. H.: Kinderdermatologie.
    ISBN: 9783132420649
  • Plewig, G., Ruzicka, T., Kaufmann, R., Hertl, M. (Hrsg.): Braun-Falco's Dermatologie, Venerologie und Allergologie.
    ISBN: 9783662495445
  • Moll, I. (Hrsg.): Duale Reihe Dermatologie.
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  • Sterry, W., Burgdorf, W., Worm, M. (Hrsg.): Checkliste Dermatologie.
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  • Speer, C. P., Gahr, M., Dötsch, J. (Hrsg.): Pädiatrie.
    ISBN: 9783662572948

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