Hautkrebs erkennen und behandeln

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 2. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Die Haut kann, wie die anderen Organe des menschlichen Körpers, Sitz gutartiger und bösartiger Geschwülste und Geschwüre sein. Die bösartigen sind in der Mehrzahl Krebsarten oder doch dem Krebs praktisch gleichzusetzende Geschwülste, so dass man sie, ohne ihnen Gewalt anzutun, im Rahmen der Krebsproblematik abhandeln kann. Beim Hautkrebs ist mit der UV-Strahlung anders als bei vielen anderen Krebsarten ein wesentlicher Auslöser bekannt; warum die Erkrankung im Einzelfall entsteht, lässt sich dennoch nicht immer erklären.

Inhaltsverzeichnis

Vorkommen von Hautkrebs

Hautkrebs
Das maligne Melanom oder schwarzer Hautkrebs ist ein hochgradig bösartiger Tumor der Pigmentzellen (Melanozyten).

Der Krebs zerstört nicht nur das Terrain, auf dem er wächst, sondern siedelt mit der Zeit über die zugehörigen Lymphbahnen und Lymphknoten Metastasen ab, die auf dem Blutweg weiter in andere Körperregionen und Organe gelangen und schließlich zum Tod des Betroffenen führen, sofern dem wilden Wachstum nicht rechtzeitig und radikal Paroli geboten wird.

Auf den ersten Blick unterscheidet sich also der Hautkrebs in seinem Verhalten nicht grundsätzlich vom Krebs anderer Organe; bei näherer Betrachtung können wir jedoch einige Besonderheiten erkennen, die sehr wohl der Rede wert und überdies so prägnant sind, dass sie sich jedermann verhältnismäßig leicht plausibel machen lassen.

Die Haut ist als größtes und gewichtigstes Organ des Körpers zugleich seine äußere Hülle; ihre normalen und krankhaften Zeichen sind dem suchenden Auge und dem tastenden Finger direkt zugänglich. Diese Tatsache hilft, alle ihre Veränderungen früher und schneller zu erkennen als andernorts. Bei mikroskopischer Prüfung der Gewebsstruktur erweist sich auch der Hautkrebs als außerordentlich vielgestaltig, wesentlich vielgestaltiger, als die mit bloßem Auge sichtbaren Oberflächenveränderungen zunächst vermuten lassen.

Doch ist es hier wie anderwärts, dass nämlich die Raritäten erheblich geringere praktische Bedeutung haben als die Durchschnittsbefunde. Ziemlich genau 98 Prozent aller bösartigen Hautgeschwülste verteilen sich auf drei voneinander gut unterscheidbare Krankheitsbilder, deren typische Eigenschaften relativ leicht erkennbar sind: das Basaliom, das Hautkarzinom und das bösartige Melanom.

Die daneben gelegentlich vorkommenden Sonderformen brauchen hier nicht erwähnt zu werden; wohl aber ist grundsätzlich darauf hinzuweisen, dass bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen anderer Organe die von dort ausgehenden Metastasen sich von Fall zu Fall auch einmal in oder auf der Haut festsetzen können. Form und Verhalten solcher Hautmetastasen tragen die Merkmale der jeweiligen Primärgeschwülste.

Hautkarzinom

Melanom Hautkrebs
Schematische Darstellung zur Anatomie und Aufbau der Haut mit Schwarzem Hautkrebs. Klicken, um zu vergrößern.

Das Hautkarzinom, der Krebs im engeren Sinn, nimmt innerhalb von Wochen und Monaten deutlich an Größe zu; sein Verhalten entspricht ganz dem mit Recht gefürchteten Verhalten des echten bösartigen Geschwürs. Die Krebszellen dringen ebenso ungehemmt wie rücksichtslos zerstörend in das sie umgebende Gewebe ein und können vor allem über die Lymphbahnen zu bedrohlichen Metastasen in entfernt liegenden Körperbereichen und Organen führen. Durch überschnelles Wachstum zerfällt die ursprünglich meist knotige Geschwulst und entwickelt sich auch äußerlich sichtbar zu einem nicht mehr abheilenden Geschwür.

Das Hautkarzinom entsteht vor allem, wie das anschließend erwähnte Basaliom, im Gesicht und an den Händen. Nicht zu vergessen ist aber, dass auch Übergangsregionen von Haut zu Schleimhaut, beispielsweise im Lippen-Mund-Bereich und im Genitalbereich, Sitz eines Karzinoms sein können. Wenn sich sekundär auf einem vorgeschädigten Terrain Hautkrebs entwickelt, handelt es sich dabei, von den Pigmentgeschwülsten abgesehen, fast ausschließlich um das Hautkarzinom. Noch wesentlich häufiger als dem Hautkarzinom begegnet man dem aus grundlegend anderen Zellelementen bestehenden sogenannten Basaliom bzw. Basalzellenkrebs.

Basalzellenkrebs

Ihm fehlen entscheidende Eigenschaften der echten bösartigen Geschwulst. Wenn es auch örtlich außerordentliche Gewebszerstörungen verursachen kann, bleibt sein Wachstum trotzdem auf die Umgebung des Entstehungsortes begrenzt; es setzt keine Metastasen und zeigt folglich auch nicht die heimtückische Bösartigkeit des eigentlichen Krebses. Das erkennt man nicht zuletzt daran, dass seine Größenzunahme erst in Monaten und Jahren deutlich wird. Nicht selten kommen Basaliome im höheren Alter auch in der Mehrzahl vor, gelegentlich ebenfalls an der im allgemeinen nicht frei getragenen Körperhaut.

Maligne Melanom

Mit Abstand seltener, aber auch gefährlicher als die beiden erstgenannten Krankheitsbilder, ist das aus pigmenthaltigen Zellen aufgebaute bösartige Melanom; es wächst meist unerwartet schnell und bildet sehr bald Metastasen in der eigenen Umgebung, den zugehörigen Lymphknoten sowie in anderen Organen. Bei berechtigtem Verdacht auf Vorliegen einer bösartigen Pigmentgeschwulst tut gleichermaßen Vorsicht wie Eile not, denn die Aussichten sind deutlich ungünstiger als bei den anderen Hautkrebsarten.

Die Schwere der Melanomerkrankung und die Erfolgsquote der Melanombehandlung berechtigen zu einer größeren Besorgnis, sollen und dürfen aber nicht zu einer uferlosen Melanomfurcht führen, denn dazu sind bösartige Melanome zu selten, gutartige Pigmentgeschwülste dagegen alltäglich.

Melanome kommen mindestens ebenso häufig an den übrigen Hautregionen wie im Gesicht vor. Da sie manchmal durch Entartung vorhandener Leberflecken und Muttermäler entstehen, häufiger aber auf zuvor unauffälliger Haut, ist es ratsam, einen Hautarzt aufzusuchen, wenn solche Male plötzlich wachsen, jucken, dunkler werden, entzündliche Veränderungen zeigen oder bluten, wenn die Pigmentierung auf die Umgebung übergreift oder wenn neue, auffällige Pigmentflecke entstehen. Er wird die Sorge solcher Patienten verstehen, auch wenn sie vielleicht unbegründet ist; in jedem Fall ist er in der Lage, ihnen Gewissheit zu verschaffen. Schließlich und endlich kann er auch einmal ein gewöhnliches Pigmentmal vorsichtshalber entfernen.

Ursachen

In ihrer Gesamtheit betrachtet, gehören die bösartigen Geschwülste der Haut zu den häufigsten Krebserkrankungen überhaupt. Außerdem sind sie in der Mehrzahl sogenannte Alterserkrankungen. Sie beginnen also – das maligne Melanom ausgenommen – kaum je vor dem zwanzigsten Lebensjahr; ihre Häufigkeit nimmt aber bis zum achtzigsten kontinuierlich zu. Männer und Frauen sind dabei ziemlich gleichmäßig betroffen. Die Entstehung eines Hautkrebses ist an jeder Hautstelle möglich, doch entstehen Basaliome und Hautkarzinome speziell an frei getragenen, belichteten Partien, also Gesicht und Handrücken, eine Tatsache, die auf die Mitbedeutung äußerlicher Entstehungsursachen hinweist.

Als solche gelten Hitze, Sonnenlicht, ultraviolette Strahlung – auch aus Solarien – ebenso wie Röntgenstrahlen und bestimmte die Krebsentstehung fördernde Chemikalien und Arbeitsstoffe. Gelegentlich kann Hautkrebs auch aus ursprünglich gutartigen, aber chronisch entzündeten Hautveränderungen und ständig eiternden, nicht heilenden Geschwüren entstehen.

Obschon das komplette Ursachenspektrum des Hautkrebses noch ebenso wenig ganz erforscht und bekannt ist, wie das der meisten anderen Krebserkrankungen, bieten diese wenigen, aber tausendfach bewiesenen epidemiologischen Daten zusammen mit der Tatsache, dass der Hautkrebs eben ein Krebs der Haut und damit ein von Anbeginn an sichtbarer und der radikalen Behandlung leicht und direkt zugängiger Krebs ist, doch ein großes und fast stets ausreichendes Maß an Möglichkeiten der Vorbeugung und noch mehr der rechtzeitigen und damit erfolgreichen Behandlung.


Behandlung & Therapie

Wie bei kaum einer anderen Krebserkrankung ist die Mithilfe des Kranken selbst nicht nur ungewöhnlich wichtig, sondern auch leicht möglich. Wer im reiferen Alter irgendwo an seiner Haut, besonders aber im Gesicht und an den Händen, schorf- und warzenartige Gebilde oder oberflächliche Geschwüre beobachtet, die langsam größer werden und nach sechs bis acht Wochen immer noch nicht heilen, der sollte Verdacht schöpfen und einen fachkundigen Hautarzt konsultieren. Hautkrebs üblicher Art fällt nicht nur früh auf, sondern ist auch relativ leicht und erfolgreich zu behandeln, wenn es rechtzeitig und gründlich geschieht.

Unter diesen Voraussetzungen liegen die Erfolgsquoten - von den bösartigen Melanomen abgesehen — meist über 95 Prozent, so dass übertriebene Krebsfurcht hier unbegründet ist. Zum sicheren Erkennen gehört im allgemeinen die mikroskopische Untersuchung einer kleinen, operativ entnommenen Geschwulstprobe; für das bösartige Melanom gelten auch in dieser Hinsicht andere Regeln. Die Behandlung muss im Prinzip radikal sein, das heißt, die Krebsgeschwulst wird operativ entfernt oder mit entsprechend wirksamen Strahlen zerstört. Gelegentlich können auch örtlich oder allgemein wirksame chemisch-pharmazeutische Heilmittel eingesetzt werden.

Je harmloser der Hautkrebs ist, desto mehr kann die Behandlung auf individuelle Besonderheiten des Kranken und seiner Geschwulst Rücksicht nehmen; je gefährlicher er scheint, um so rigoroser muss die Entfernung erfolgen. Selbstverständlich ist auch Hautkrebs in seinen verschiedenen Variationen und Abstufungen schließlich und letztlich eine sehr ernstzunehmende bösartige Erkrankung, aber man kann ihn frühzeitig sehen und rechtzeitig fassen. Diese Eigenheit bietet eine für den Kranken, wie für den Arzt in der gesamten Krebsbekämpfung nahezu einmalige Erfolgschance.

Selbstuntersuchung und die ABCDE-Regel

Weil die Haut sichtbar ist, kann jeder Mensch sie selbst beobachten. Als Merkhilfe für die Beurteilung von Pigmentmalen hat sich die ABCDE-Regel eingebürgert. A steht für Asymmetrie: Ein Mal, dessen Hälften einander nicht entsprechen, ist verdächtiger als ein rundes oder gleichmäßig ovales. B steht für die Begrenzung: unscharfe, ausgefranste oder unregelmäßige Ränder sind auffällig. C steht für Colour, die Farbe: Ein Mal, das mehrere Brauntöne, schwarze, rote, graue oder weißliche Anteile mischt, verdient Aufmerksamkeit. D steht für den Durchmesser; die Regel nennt hier fünf Millimeter als Schwelle. E steht für Erhabenheit und Entwicklung: Ein Mal, das sich über das Hautniveau erhebt oder sich in Größe, Form, Farbe oder Oberfläche verändert, gehört untersucht.

Keines dieser Merkmale beweist für sich genommen etwas, und ihr Fehlen schließt nichts aus. Ergänzend hilft ein einfacher Vergleich: Wer viele Male hat, dessen Male ähneln einander meist. Ein einzelnes, das aus der Reihe fällt, ist ein Grund zur Vorstellung beim Hautarzt. Für die nicht pigmentierten Formen gilt die Regel ohnehin nicht; hier sind es die raue, schuppende oder verkrustete Stelle und die kleine Wunde, die nicht zuheilt, auf die zu achten ist.

Ärztliche Untersuchung und Früherkennung

Die ärztliche Beurteilung beginnt mit der Inspektion der gesamten Haut einschließlich Kopfhaut, Ohren, Fußsohlen, Zehenzwischenräumen und Nägeln – also der Stellen, die man selbst nicht überblickt. Dabei wird ein Auflichtmikroskop verwendet, ein Handgerät mit Lichtquelle und Vergrößerung, das Strukturen unter der Hornschicht sichtbar macht und die Unterscheidung zwischen harmlosen und verdächtigen Malen erheblich verbessert. Bei Menschen mit sehr vielen Malen kann eine Fotodokumentation angelegt werden, damit sich Veränderungen im Vergleich zur Voraufnahme erkennen lassen.

In Deutschland gehört eine Untersuchung zur Früherkennung von Hautkrebs ab einem bestimmten Lebensalter zum Leistungsangebot der gesetzlichen Krankenversicherung und wird in festen Abständen angeboten. Wer ein erhöhtes Risiko trägt, wird unabhängig davon in kürzeren Abständen kontrolliert. Als Risikogruppen gelten unter anderem Menschen mit sehr heller Haut, mit zahlreichen oder auffälligen Malen, mit Hautkrebs in der eigenen Vorgeschichte oder in der Familie, Menschen mit ausgeprägten Lichtschäden der Haut sowie Personen, die nach einer Organtransplantation dauerhaft Medikamente zur Immunsuppression einnehmen. Auch wer im Freien arbeitet, ist über die Jahre stärker belastet.

Was der Befund bedeutet

Ein auffälliger Befund ist zunächst ein Verdacht und keine Diagnose. Gesichert wird sie durch die feingewebliche Untersuchung. Bei verdächtigen Pigmentmalen wird dazu in der Regel das gesamte Mal entfernt und anschließend untersucht, nicht nur ein Stück davon. Der Befund gibt neben der Art der Geschwulst auch an, wie tief sie in die Haut reicht und ob sie im Gesunden entfernt wurde; daraus ergibt sich das weitere Vorgehen. Fällt die Untersuchung harmlos aus, ist die Sache mit der Entfernung erledigt.

Ein unauffälliges Untersuchungsergebnis bedeutet, dass zum Zeitpunkt der Untersuchung nichts Verdächtiges zu finden war. Es ist keine Zusage für die Zukunft: Hautkrebs kann in den Jahren danach neu entstehen, auch an zuvor unauffälliger Haut. Deshalb wird die Untersuchung wiederholt, und deshalb bleibt die eigene Beobachtung zwischen den Terminen wichtig. Umgekehrt gilt: Wer zwischen zwei Kontrollterminen eine Veränderung bemerkt, sollte nicht bis zum nächsten Termin warten.

Behandlungsverfahren im Überblick

Die vollständige operative Entfernung mit einem Sicherheitsabstand im gesunden Gewebe ist das Standardverfahren. Wie groß dieser Abstand gewählt wird, hängt von der Art der Geschwulst und ihrer Ausdehnung ab. In Regionen, in denen möglichst wenig Gewebe geopfert werden soll – im Gesicht, an den Ohren, an den Händen –, kommt die mikroskopisch kontrollierte Chirurgie zum Einsatz: Die Schnittränder werden feingeweblich untersucht, und nachgeschnitten wird nur dort, wo noch Tumorzellen nachweisbar sind.

Für oberflächliche Formen und für Vorstufen wie die Aktinische Keratose stehen Verfahren zur Verfügung, die ohne Skalpell auskommen: das Vereisen mit flüssigem Stickstoff, äußerlich anzuwendende Mittel, die über Wochen aufgetragen werden, und die photodynamische Therapie, bei der die Haut mit einer lichtempfindlich machenden Substanz vorbehandelt und anschließend bestrahlt wird. Eine Strahlentherapie kommt vor allem infrage, wenn eine Operation wegen des Ortes oder des Allgemeinzustands nicht möglich ist.

Beim Melanom richtet sich das weitere Vorgehen nach der Eindringtiefe. Ab einer bestimmten Tiefe wird der Wächterlymphknoten untersucht, also der Lymphknoten, der das Gebiet als erster entwässert. Bei fortgeschrittener Erkrankung haben Verfahren, die das Immunsystem gegen die Tumorzellen richten (Immuntherapie), sowie zielgerichtete Medikamente, die an bestimmten Veränderungen der Tumorzellen ansetzen, die Behandlung verändert; die klassische Chemotherapie ist dabei in den Hintergrund getreten. Welche Behandlung im Einzelfall geeignet ist, wird in der Regel in einer gemeinsamen Besprechung mehrerer Fachrichtungen festgelegt.

Vorbeugung

Der wichtigste beeinflussbare Faktor ist die UV-Belastung. Vorbeugung heißt vor allem, die Sonne in den Stunden um die Mittagszeit zu meiden und Schatten zu nutzen. Kleidung, Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille schützen zuverlässiger als jedes Präparat; Sonnenschutzmittel ergänzen diesen Schutz an den Stellen, die frei bleiben. Ein Sonnenbrand ist keine Bagatelle, sondern ein Schaden, der sich über die Jahre summiert – besonders in der Kindheit. Der Besuch im Solarium setzt die Haut derselben Art von Strahlung aus wie die Sonne und wird deshalb nicht als Ersatz für Vorsicht, sondern als zusätzliche Belastung betrachtet.

Für Menschen, die beruflich im Freien arbeiten, gehören Schutzmaßnahmen zur Arbeitssicherheit. Und wer bereits einen Hautkrebs hatte, hat ein erhöhtes Risiko, einen weiteren zu entwickeln; für diese Gruppe sind konsequenter Schutz und regelmäßige Kontrollen besonders wichtig.

Nachsorge

Nach einer Behandlung schließen sich Kontrolluntersuchungen an, deren Abstände sich nach Art und Ausdehnung der Erkrankung richten und mit den Jahren größer werden. Untersucht werden dabei die Narbe und ihre Umgebung, die gesamte übrige Haut sowie die zugehörigen Lymphknotengebiete; bei fortgeschrittenen Befunden kommen bildgebende Untersuchungen und Laborkontrollen hinzu. Die Nachsorge dient zwei Zwecken zugleich: dem Erkennen eines Rückfalls und dem Auffinden eines zweiten, unabhängig entstandenen Hautkrebses. Die eigene Beobachtung der Haut bleibt auch hier Teil der Nachsorge und wird in der Regel angeleitet.

Quellen

  • Plewig, G., Ruzicka, T., Kaufmann, R., Hertl, M. (Hrsg.): Braun-Falco's Dermatologie, Venerologie und Allergologie.
    ISBN: 9783662495445
  • Moll, I. (Hrsg.): Dermatologie.
    ISBN: 9783132446045
  • Hiddemann, W., Bartram, C. (Hrsg.): Die Onkologie.
    ISBN: 9783540797241
  • Petres, J., Rompel, R.: Operative Dermatologie.
    ISBN: 9783642347894
  • Sterry, W.: Kurzlehrbuch Dermatologie.
    ISBN: 9783131462725

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