Heileurythmie
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 2. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Eurythmie ist Teil der anthroposophischen Medizin. Es handelt sich dabei um eine Bewegungskunst, die als Therapieform genutzt wird. Entwickelt wurde die Heileurythmie vom Begründer der Anthroposophie Rudolf Steiner.
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Was ist Heileurythmie?
Eurythmie kann mit "schöne Bewegung" übersetzt werden. Die Eurythmie ist fester Bestandteil der Anthroposophie. Die Anthroposophie ist eine Weltanschauung, die von Rudolf Steiner ins Leben gerufen wurde. Teil der Anthroposophie ist die wissenschaftlich nicht anerkannte anthroposophische Medizin.
Es handelt sich dabei um eine holistische Komplementärmedizin, die in vielen Ländern ergänzend zur Schulmedizin praktiziert wird. Die Eurythmie wurde von Rudolf Steiner selbst entwickelt. Angeregt wurde sie durch die Anfrage einer Mutter, die für ihre Tochter eine Ausbildung in Bewegungskunst suchte. Steiner erschuf die Eurythmie als eine Art Gebärdensprache und verstand sie als expressionistischen Ausdruck von Kunst. Durch den Körper sollte das ausgedrückt werden, was durch Sprache nicht ausgedrückt werden konnte. Dafür entwickelte Rudolf Steiner viele verschiedene Eurythmieformen zu Musikstücken oder zu Gedichten. Diese werden als Choreografien bezeichnet und in speziellen Eurythmieschulen gelehrt.
Die erste Eurythmieschülerin unterrichtete Steiner im Jahr 1911. Im Laufe der Jahre gab es immer mehr Eurythmieinszenierungen. Bereits im Jahr 1924 wurden die ersten Eurythmieschulen in Stuttgart und in Dornach begründet. Heute ist die Eurythmie ein Unterrichtsfach an Waldorfschulen. Dort wird die Bewegungskunst von der ersten bis zur elften Klasse unterrichtet. Auch in Waldorfkindergärten wird Eurythmie praktiziert. Der Schulunterricht ist dabei kein Heilverfahren, sondern ein künstlerisches Fach, das in der Gruppe stattfindet und weder eine Diagnose noch eine ärztliche Verordnung voraussetzt. Die Heileurythmie setzt an anderer Stelle an: Sie ist an eine bestimmte Beschwerde gebunden, wird einzeln erteilt und endet, wenn das gesetzte Ziel erreicht ist oder sich zeigt, dass es nicht erreicht wird. Heileurythmie wird unter anderem in anthroposophischen Krankenhäusern oder Arztpraxen angeboten. Im Gegensatz zur Eurythmie werden bei der Heileurythmie die Übungen alleine durchgeführt.
Ausgearbeitet wurde die Bewegungskunst von Steiner gemeinsam mit Marie von Sivers, die später seine Frau wurde und die Bühnenarbeit maßgeblich prägte. Die Heileurythmie entstand rund ein Jahrzehnt später und war von Anfang an an die Zusammenarbeit mit Ärzten gebunden: Im Frühjahr 1921 hielt Steiner in Dornach einen eigenen Kurs für Ärzte und Eurythmisten, in dem er die Übungen der Bühneneurythmie für therapeutische Zwecke umformte. Im selben Jahr eröffnete Ita Wegman in Arlesheim bei Basel die erste anthroposophische Klinik, in der die Heileurythmie regelmäßig angewendet wurde.
Der Unterschied zwischen Eurythmie und Heileurythmie liegt nicht nur darin, dass die Übungen einzeln statt in der Gruppe ausgeführt werden. Die Bewegungen sind kräftiger, werden wiederholt und sind auf einen bestimmten Laut oder eine bestimmte Übungsfolge beschränkt, die der Therapeut auswählt. Grundlage bleibt die Vorstellung, dass jedem Laut der Sprache eine bestimmte Bewegung entspreche und dass diese Bewegung auf den Menschen zurückwirke — eine Annahme, die aus der Anthroposophie stammt und außerhalb dieser Weltanschauung nicht geteilt wird.
Ausgeübt wird die Heileurythmie von Heileurythmisten. Ihre Ausbildung setzt in der Regel eine mehrjährige künstlerische Eurythmieausbildung voraus, an die sich eine Zusatzausbildung anschließt. Der Beruf ist in Deutschland nicht staatlich anerkannt und nicht geschützt; die Ausbildungsgänge und die Zulassung zur Berufsausübung regeln die anthroposophischen Berufsverbände selbst. Verordnet wird die Heileurythmie üblicherweise von Ärzten mit anthroposophischer Zusatzausbildung, die zugleich die schulmedizinische Diagnose stellen.
Funktion, Wirkung & Ziele
Die Kosten für die Heileurythmie können von gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Das Bundessozialgericht entschied 2005, dass gesetzliche Krankenkassen Leistungen der anthroposophischen Medizin — ausdrücklich auch die Heileurythmie — erstatten dürfen. Verpflichtet sind sie dazu nicht; die Versorgung mit anthroposophischer Medizin ist deshalb nur in wenigen Rahmenverträgen der gesetzlichen Krankenkassen verankert.
In der Praxis bedeutet das: Wer eine Heileurythmie in Anspruch nehmen möchte, klärt die Kostenfrage vor Beginn mit der eigenen Krankenkasse und lässt sich die Zusage schriftlich geben. Kommt keine Übernahme zustande, handelt es sich um eine Selbstzahlerleistung; da die Behandlung als Serie über Wochen angelegt ist, summieren sich die Beträge. Private Krankenversicherungen richten sich nach dem jeweiligen Tarif, der Behandlungen besonderer Therapierichtungen einschließen kann, aber nicht muss.
Die Ursache für Krankheit liegt der Anthroposophie zufolge in einer Störung der leiblichen, seelischen und geistig-individuellen Ebene des Betroffenen. Die gezielten Übungen der Eurythmie zielen darauf ab, die gestörten Bereiche durch Bewegungen wieder zu harmonisieren. Die Empfindungen und Gefühle des Menschen sollen von außen nach innen fließen. Damit soll eine Umkehr erreicht werden. Normalerweise treten Emotionen und Empfindungen über Gestik und Mimik von innen nach außen. Dadurch sollen die Empfindungen positiv beeinflusst werden. Sie sollen die einzelnen Ebenen harmonisieren und so für ein Gleichgewicht sorgen.
Die Heileurythmie basiert somit auf einer holistischen Betrachtung des Menschen.
Zugrunde liegt dabei ein Menschenbild, das über den Körper hinausgeht. Die Anthroposophie unterscheidet neben dem physischen Leib weitere „Wesensglieder“, denen sie Wachstum, Empfindung und Ich-Bewusstsein zuordnet. Krankheit wird als Missverhältnis zwischen diesen Gliedern gedeutet, und die heileurythmische Übung soll dort ausgleichend eingreifen. Diese Vorstellungen sind Bestandteil einer Weltanschauung; sie sind weder aus naturwissenschaftlichen Befunden abgeleitet noch mit deren Mitteln überprüfbar. Wer sich für die Behandlung entscheidet, sollte das wissen, weil es die Erklärungen bestimmt, die er dort für seine Beschwerden erhält.
Die Anthroposophen gehen davon aus, dass auch körperliche Erkrankungen ihre Ursachen häufig auf der seelischen oder geistigen Ebene haben. Umgekehrt kann auch eine seelische Störung organisch bedingt sein. Die Heileurythmie soll durch ihre sanften Bewegungsabläufe alle Ebenen miteinander verbinden und so einen gesundheitsfördernden Austausch zwischen den einzelnen Ebenen fördern.
Heileurythmie wird in freien Praxen, in Kliniken, Schulen, Kindergärten, heilpädagogischen und sozialtherapeutischen Einrichtungen, in Sanatorien und in Rehabilitationszentren eingesetzt.
Von der Physiotherapie unterscheidet sie sich dabei in Ziel und Begründung. Die Physiotherapie arbeitet an nachvollziehbar beschreibbaren Größen — Beweglichkeit eines Gelenks, Kraft einer Muskelgruppe, Gangbild — und misst ihren Erfolg an deren Veränderung. Die Heileurythmie zielt demgegenüber auf ein Gleichgewicht, das sich einer Messung entzieht, und wählt die Übungen nicht nach dem betroffenen Körperteil, sondern nach der Zuordnung von Lauten zu Krankheitsbildern aus. Beide Verfahren schließen einander nicht aus; sie beantworten aber verschiedene Fragen, und eine notwendige krankengymnastische Behandlung wird durch heileurythmische Übungen nicht ersetzt.
Die Bewegungsübungen können im Liegen, im Stehen oder im Sitzen durchgeführt werden. Welche Ausgangsstellung gewählt wird, richtet sich nach Kraft, Gleichgewicht und Belastbarkeit des Patienten und wird im Verlauf angepasst. Selbst Patienten, die kaum in der Lage sind, sich zu bewegen, können Heileurythmie mit Hilfe des Therapeuten durchführen.
Bei Kindern wird Heileurythmie vor allem zur Behandlung von Haltungsstörungen, Bettnässen, Wahrnehmungsstörungen, Entwicklungsstörungen und Schlafstörungen eingesetzt. Auch Fehlsichtigkeit oder Verhaltensauffälligkeiten sind mögliche Indikationen.
Gerade bei Kindern ist dabei zwischen den Anwendungsgebieten zu unterscheiden. Bei Haltungsschwächen, bei Unruhe und bei Schwierigkeiten mit der Bewegungskoordination ist eine angeleitete, regelmäßige Bewegungsübung nachvollziehbar hilfreich, ganz gleich, unter welchem Namen sie angeboten wird. Bei Bettnässen und bei Entwicklungsstörungen gehört dagegen zunächst eine ärztliche Abklärung an den Anfang, weil beide Beschwerdebilder körperliche Ursachen haben können, die einer eigenen Behandlung bedürfen. Bei Fehlsichtigkeit schließlich lässt sich die Brechkraft des Auges durch Bewegungsübungen nicht verändern; wird die Anpassung einer Sehhilfe hinausgezögert, kann das bei Kindern die Entwicklung des Sehens beeinträchtigen.
In der Rehabilitation kommt Heileurythmie vor allem im Bereich der Inneren Medizin zum Einsatz. So werden Herz-Kreislauferkrankungen, Asthma, allergische Erkrankungen, Neurodermitis und Krebserkrankungen begleitend mit Heileurythmie behandelt.
In der Rehabilitation und in der Begleitung chronisch Kranker wird die Heileurythmie überwiegend als ergänzendes Angebot geführt. Die anthroposophischen Kliniken selbst beschreiben sie nicht als eigenständige Behandlung schwerer Erkrankungen, sondern als einen Baustein neben der üblichen medizinischen Versorgung. Sinnvoll erscheint sie vor allem dort, wo Bewegung, Struktur und Zuwendung ohnehin zum Behandlungsziel gehören — etwa in der Nachsorge, bei anhaltender Erschöpfung und in der Begleitung langwieriger Erkrankungen.
Bei älteren Menschen kommt Heileurythmie häufig präventiv zur Gesunderhaltung zum Einsatz. Die psychische und die physische Beweglichkeit stehen dabei im Vordergrund. Auch die Lebenskräfte sollen durch die Bewegungsübungen der Heileurythmie gestärkt und stimuliert werden. Des Weiteren wird Heileurythmie bei Parkinson, Alzheimer, Demenz und Schlaganfall angewendet. Dadurch soll der aktuelle Gesundheitszustand verbessert oder zumindest gehalten werden.
Eine Behandlung beginnt mit einem ausführlichen Gespräch und der Beobachtung der Bewegung. Danach wählt der Therapeut einzelne Laute oder Übungsfolgen aus, die der Patient nachvollzieht — etwa weit ausholende Armbewegungen für die Vokale oder gegliederte, rhythmisch gesetzte Bewegungen für die Konsonanten. Ergänzt werden diese Laute durch Übungen, die sich auf die Bewegungsrichtung, das Gleichgewicht oder den Rhythmus beziehen. Die Sitzungen sind kurz, folgen aber über Wochen dicht aufeinander, und zwischen den Terminen üben die Patienten selbständig weiter. Genau diese regelmäßige eigene Übung gilt in der anthroposophischen Literatur als entscheidend für den Erfolg.
Was sich dabei tatsächlich beobachten lässt, ist zunächst das, was jede angeleitete Bewegungsübung mit sich bringt: eine bewusstere Körperwahrnehmung, ein geübteres Gleichgewicht, eine regelmäßige Tagesstruktur und die verlässliche Zuwendung einer Fachperson. Diese Anteile sind bei der Heileurythmie besonders groß, weil sie als Einzeltherapie über einen längeren Zeitraum stattfindet. Sie erklären einen Teil der berichteten Besserungen, ohne dass dafür auf die Annahmen der Anthroposophie zurückgegriffen werden müsste.
Untersucht ist die Heileurythmie überwiegend in Beobachtungsstudien, in denen der Verlauf behandelter Patienten über längere Zeit verfolgt wurde. Solche Studien zeigen häufig Besserungen, können aber nicht zwischen der Wirkung des Verfahrens und dem natürlichen Verlauf, der Zuwendung oder der Erwartung der Teilnehmer unterscheiden, weil eine Vergleichsgruppe fehlt. Vergleichende Studien mit einer Kontrollgruppe sind selten, und eine Scheinbehandlung lässt sich bei einem Bewegungsverfahren kaum herstellen: Weder Patient noch Therapeut können darüber im Unklaren bleiben, welche Übungen ausgeführt werden. Ein Wirksamkeitsnachweis nach den Maßstäben der evidenzbasierten Medizin liegt für die einzelnen Anwendungsgebiete deshalb nicht vor.
Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren
Die Therapieentscheidungen der Anthroposophie beruhen hingegen meistens auf Erkenntnissen, die aus Einzelfällen gewonnen wurden. Die Behandlungserfolge der Anthroposophischen Medizin führen Kritiker auf die Zuwendung des Therapeuten zurück. Die empathische Pflege des Therapeuten führe beim Patienten zu einer Besserung der Symptome. Eine weitere Theorie ist, dass die Behandlungserfolge rein auf dem Placeboeffekt beruhen. Außerhalb der anthroposophischen Medizin wird die Heileurythmie deshalb allenfalls als ergänzendes oder vorbeugendes Angebot angesehen. Ernsthafte Erkrankungen sollten mit der Heileurythmie nicht behandelt werden. Das gilt unabhängig davon, wie überzeugt der Anbieter auftritt: Je schwerwiegender die Erkrankung, desto weniger Zeit bleibt für Versuche, deren Nutzen offen ist. Die Heileurythmie selbst ist körperlich wenig belastend; unmittelbare Nebenwirkungen sind kaum zu erwarten.
Eine Gefahr besteht allerdings, wenn ernste Erkrankungen übersehen und nicht schulmedizinisch therapiert werden. Vor Anwendung der Heileurythmie sollte deshalb immer ein Arzt aufgesucht werden. Anhaltende Beschwerden, Gewichtsverlust ohne erkennbaren Grund, Fieber über längere Zeit, Blut im Stuhl oder Urin und neu aufgetretene Ausfälle gehören in jedem Fall abgeklärt, bevor irgendeine ergänzende Behandlung begonnen wird. In den anthroposophischen Krankenhäusern wird die Heileurythmie in der Regel auch nicht als solitäres Therapieverfahren, sondern immer in Ergänzung zu anderen Therapieverfahren genutzt. Wer bei der Behandlung auf die Heileurythmie nicht verzichten möchte, sollte sich deshalb einen versierten anthroposophischen Arzt suchen. Dieser kann den Behandlungsplan abstimmen und zudem abschätzen, wann schulmedizinische Therapieverfahren zum Einsatz kommen müssen.
Ausdrücklich zu unterscheiden ist die Heileurythmie von der anthroposophischen Arzneimitteltherapie. Deren Präparate — etwa Zubereitungen aus der Mistel, die begleitend bei Krebserkrankungen angeboten werden — sind Arzneimittel und können sehr wohl unerwünschte Wirkungen haben, von örtlichen Reaktionen an der Einstichstelle bis zu Fieber. Die Aussage, anthroposophische Verfahren seien unbedenklich, trifft auf eine Bewegungstherapie zu, nicht aber auf jedes Angebot, das unter derselben Bezeichnung gemacht wird.
Körperliche Grenzen hat die Heileurythmie dort, wo die Übungen selbst zur Belastung werden. Bei akuten Entzündungen, frischen Verletzungen, ausgeprägter Erschöpfung, starkem Schwindel und in der unmittelbaren Zeit nach einer Operation wird üblicherweise pausiert oder auf Übungen im Liegen ausgewichen. Bei Menschen mit einer Sturzneigung wird im Sitzen geübt oder gesichert.
Am schwersten wiegt jedoch ein anderer Punkt. Eltern und Patienten, die sich der anthroposophischen Medizin zuwenden, treffen dort gelegentlich auf eine Deutung von Krankheit als sinnvollem Entwicklungsschritt, der nicht vorschnell unterdrückt werden solle. Diese Sichtweise kann dazu führen, dass wirksame Behandlungen später begonnen oder ganz unterlassen werden. Bei ernsten Erkrankungen und bei Kindern ist das der entscheidende Einwand: Nicht die Bewegungsübung schadet, sondern die versäumte Behandlung. Die Heileurythmie eignet sich deshalb als Ergänzung — als Ersatz für eine notwendige ärztliche Therapie ist sie ungeeignet.
Quellen
- Rosenhauer-von Löwensprung, S., Rosenhauer-von Löwensprung, N.: Anthroposophische Medizin in der Naturheilpraxis.
ISBN: 9783132442986
- Melchart, D. (Hrsg.): Naturheilverfahren.
ISBN: 9783794526154
- Kraft, K., Stange, R. (Hrsg.): Lehrbuch Naturheilverfahren.
ISBN: 9783830453338
- Dickhuth, H.-H., Mayer, F., Röcker, K., Berg, A. (Hrsg.): Sportmedizin für Ärzte.
ISBN: 9783769136111
- Senf, W., Broda, M., Voos, D., Neher, M. (Hrsg.): Praxis der Psychotherapie.
ISBN: 9783132420793
