LASIK
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 3. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Wieder scharf sehen können - ohne Brille oder Kontaktlinsen - das verspricht LASIK. LASIK (Laser-in-situ-Keratomileusis) ist ein seit 1990 durchgeführtes Verfahren der Augenoperation mittels Laser. Ziel ist die Korrektur optischer Fehlsichtigkeiten. LASIK ist gefragt: Allein in Deutschland beläuft sich die Zahl der Augenlaseroperationen auf mehr als 100.000 jährlich. Der Verband der Spezialkliniken Deutschlands für Augenlaser und Refraktive Chirurgie e.V. hatte für die Jahre bis 2015 eine jährliche Steigerung der LASIK-Operationen um durchschnittlich sieben Prozent erwartet; dieser Zeitraum ist inzwischen abgelaufen. Keine Frage: LASIK boomt, LASIK gilt gegenwärtig als das Verfahren der refraktiven Chirurgie.
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Was ist LASIK?
Im Gegensatz zu Brillen oder Kontaktlinsen, die nur "Hilfsmittel" zur Korrektur einer bestehenden Sehschwäche sind, setzt die LASIK an der Wurzel des Übels an: der Sehschwäche an sich.
LASIK gilt als probates Verfahren einer Augenoperation bei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus. Die Grenzen der Korrektur betragen: -10 Dioptrien bei Kurzsichtigkeit, +4 Dioptrien bei Weitsichtigkeit und 5 Dioptrien bei Astigmatismus. Diese Grenzen sind jedoch nicht als starr zu verstehen: Neben landes- und klinikspezifischen Besonderheiten können auch lasertypische Konstellationen diese Grenzen verschieben, so dass letztlich ein oder zwei Dioptrien mehr oder weniger die Folge sein können.
Wichtigste Voraussetzung für die LASIK ist eine bestimmte Dicke der Hornhaut. Die nach der Operation verbleibende Restdicke darf nicht weniger als 250 µm betragen. Ist diese nicht gewährleistet, darf die Operation nicht durchgeführt werden.
Eine weitere Kontraindikation, nach der sich eine LASIK-Behandlung verbietet, betrifft chronisch progressive Hornhauterkrankungen. Das Gleiche gilt für Augenerkrankungen wie Glaukom und Katarakt. Auch Allgemeinerkrankungen - zum Beispiel Autoimmunkrankheiten - verbieten eine LASIK-Operation.
Geschichte & Entwicklung
Der Gedanke, die Brechkraft des Auges durch ein Umformen der Hornhaut zu verändern, ist älter als der Laser. Der spanische, in Kolumbien tätige Augenarzt José Ignacio Barraquer entwickelte ab den späten 1940er-Jahren die Keratomileusis: Er löste eine dünne Scheibe von der Hornhaut ab, formte sie außerhalb des Auges um und setzte sie wieder ein. Die dafür nötigen Geräte - ein hobelartiges Instrument zum Abtrennen der Scheibe und eine Drehbank zu ihrer Bearbeitung - entstanden in den 1960er-Jahren. Das Verfahren blieb aufwendig und schwer beherrschbar, legte aber den Grundgedanken fest, an dem sich alle späteren Entwicklungen orientierten.
Der zweite Baustein kam aus der Physik. 1983 beschrieben der US-amerikanische Augenarzt Stephen Trokel und der Photochemiker Rangaswamy Srinivasan, dass sich Hornhautgewebe mit einem Excimerlaser abtragen lässt, ohne das umliegende Gewebe nennenswert zu erhitzen. Damit stand ein Werkzeug zur Verfügung, das genauer arbeitete als jede mechanische Bearbeitung.
Zusammengeführt wurden beide Linien gegen Ende der 1980er-Jahre: Statt die abgetrennte Scheibe außerhalb des Auges zu bearbeiten, ließ man sie am Auge und trug das darunterliegende Gewebe mit dem Laser ab. 1990 erschien die erste Arbeit unter der Bezeichnung "Laser in situ Keratomileusis", aus der sich die Abkürzung LASIK ableitet; sie stammte von dem Griechen Ioannis Pallikaris an der Universität Kreta und beruhte zunächst auf Untersuchungen im Tiermodell, denen im Jahr darauf die Anwendung beim Menschen folgte. Der Italiener Lucio Buratto stellte 1992 in Mailand eine verwandte Technik vor.
Seit Anfang der 2000er-Jahre steht für das Anlegen des Flaps neben dem mechanischen Klingeninstrument der Femtosekundenlaser zur Verfügung; diese Abwandlung wird als Femto-LASIK bezeichnet.
In Deutschland begleitet die Entwicklung seit 1995 die Kommission Refraktive Chirurgie, eine gemeinsame Einrichtung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft und des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands. Sie bewertet die Verfahren nach dem Stand der Wissenschaft und unterscheidet dabei zwischen dem Anwendungsbereich, in dem ein Verfahren als geeignet gilt und Nebenwirkungen selten sind, und dem Grenzbereich, in dem es zwar noch angewendet werden kann, aber mit zunehmend schlechteren Ergebnissen, häufigeren Nebenwirkungen und erhöhten Anforderungen an die Aufklärung. Außerhalb dieser beiden Bereiche gilt die Anwendung als nicht empfehlenswert.
Voruntersuchung & Eignung
Ob eine LASIK überhaupt infrage kommt, entscheidet sich nicht im Operationssaal, sondern in einer ausführlichen Voruntersuchung. Sie dauert deutlich länger als der Eingriff selbst und dient vor allem dazu, Gründe gegen die Operation zu finden.
Am Anfang stehen die Bestimmung der Sehschärfe und die Messung der Brechkraft. Häufig wird sie zusätzlich unter Tropfen wiederholt, die den Ringmuskel der Augenlinse vorübergehend ruhigstellen. Ohne diesen Schritt kann das Auge durch eigene Anspannung nachkorrigieren und das Messergebnis verfälschen. Wer Kontaktlinsen trägt, muss sie vor der Vermessung eine Zeit lang weglassen, denn sie verformen die Hornhaut; bei formstabilen Linsen ist diese Pause länger als bei weichen. Ebenso wird verlangt, dass sich die Brillenwerte über einen längeren Zeitraum nicht mehr nennenswert verändert haben - eine noch fortschreitende Sehschwäche würde das Ergebnis der Operation wieder einholen.
Den Kern der Untersuchung bildet die Vermessung der Hornhaut. Bestimmt werden ihre Dicke und ihre Form über die gesamte Fläche. Das dient nicht nur der Planung des Abtrags, sondern soll vor allem eine beginnende krankhafte Verdünnung und Vorwölbung der Hornhaut aufdecken, den Keratokonus. Bleibt er unerkannt, kann die Gewebeentnahme die ohnehin geschwächte Hornhaut weiter destabilisieren. Gemessen wird außerdem, wie weit sich die Pupille in Dunkelheit öffnet: Reicht sie über die behandelte Zone hinaus, sind Blendungserscheinungen und Lichthöfe bei Nacht wahrscheinlicher.
Beurteilt werden ferner der Tränenfilm und die Netzhaut. Wer schon vor dem Eingriff unter trockenen Augen leidet, muss damit rechnen, dass sich die Beschwerden verstärken. Die Untersuchung des Augenhintergrunds soll Löcher und Risse der Netzhaut aufdecken, die bei ausgeprägter Kurzsichtigkeit häufiger vorkommen und vor einer Laserbehandlung der Hornhaut versorgt werden sollten.
Neben den bereits genannten Gegenanzeigen sprechen weitere Umstände gegen eine LASIK oder verschieben sie: eine Schwangerschaft und die Stillzeit, weil die Brechkraft des Auges in dieser Zeit hormonell bedingt schwanken kann; ein schlecht eingestellter Diabetes mellitus; wiederkehrende Entzündungen der Hornhaut durch Herpes simplex; sowie ausgeprägte Benetzungsstörungen der Augenoberfläche. Zur Aufklärung gehört auch der Hinweis, dass die Operation nichts an der später einsetzenden Alterssichtigkeit ändert: Eine Lesebrille wird im höheren Lebensalter in der Regel dennoch nötig.
Funktion, Wirkung & Ziele
Mit Hilfe eines Präzisionsskalpells, eines Mikrokeratoms, wird der so genannte Flap - das ist ein kleiner Deckel - auf der Hornhautoberfläche kreiert. Dazu wird die obere schmerzempfindliche Schicht der Hornhaut mittels eines sehr dünnen Schnitts an einer Außenseite aufgeklappt. So lässt sich die darunter befindliche Schicht freilegen und an verschiedenen Stellen gezielt Hornhaut abtragen.
Letzteres verrichtet der Laser: Im Mikrometerbereich modelliert der Laserstrahl das Hornhautgewebe und verleiht der Hornhaut so exakt die richtige Krümmung. Anschließend wird der Flap in seine Ausgangsposition zurückgeklappt. Schon nach wenigen Minuten ist der ambulante Eingriff vorbei, und der Patient kann - versehen mit Anweisungen für sein Verhalten in den folgenden Tagen - nach Hause gehen.
Bereits kurz nach dem Eingriff sollte sich das scharfe Sehen einstellen - zumindest im Idealfall. Natürlich muss insbesondere der Regeneration des Flaps einige Zeit zugebilligt werden, weshalb auch Augenreiben o. ä. strikt zu unterbleiben hat. Und: In den ersten Nächten nach der Behandlung ist eine Augenklappe ohnehin ein absolutes Muss genauso wie Augentropfen.
Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren
Wenn auch Fremdkörpergefühle beim Augenzwinkern oder trockene Augen sowie Blendeffekte bei Sonnenlicht und in der Nacht häufige Begleiterscheinungen nach einer LASIK-Operation sind, so bilden sich diese bei den meisten Patienten in den ersten Monaten wieder zurück; bei einem Teil der Operierten bleiben trockene Augen jedoch dauerhaft bestehen.
Zu Komplikationen während der Operation kommt es nach den Beobachtungen der Fachliteratur selten. Sie beziehen sich in der Regel auf den Flap. Nicht zuletzt spielen neben individuellen Einflussfaktoren und der zu korrigierenden Dioptrienzahl auch die Erfahrung des operierenden Arztes sowie die eingesetzte Technik eine entscheidende Rolle für den Erfolg der LASIK-Behandlung.
Risiken ergeben sich auch aus dem LASIK-Verfahren selbst: Das Präparieren des Flaps kann zum Beispiel zum Durchtrennen von Hornhautnerven führen. Unter den Flap können auch Epithelzellen einwachsen, welche Trübungen nach sich ziehen. Im schlimmsten Fall kann der Flap auch abreißen - insbesondere nach Sportunfällen.
Eingewachsene Epithelzellen und ein Abriss des Flaps sind selten; das Durchtrennen von Hornhautnerven gehört dagegen zum Verfahren und erklärt die anfangs trockenen Augen. Das gravierendste Problem jedoch betrifft die strukturelle Schwächung der Hornhaut nach der Gewebereduktion. Doch geschulte Ärzte und moderne Geräte minimieren diese Schwächen des LASIK-Verfahrens weitgehend.
Die Ergebnisse der LASIK sind offenbar insgesamt zufriedenstellend, wie Aussagen von Patienten belegen: Eine amerikanische Fachgruppe wertete Arbeiten aus zwei Jahrzehnten weltweit aus und kam auf eine Zufriedenheit von gut 95 Prozent der Behandelten. Allerdings ist auch LASIK nicht frei von Risiken und möglichen Komplikationen, wobei hier die Meinungen und Einschätzungen der Augenärzte und anderer Experten teilweise auseinander gehen. Die Abwägung von Risiken und Nutzen sorgen immer wieder für kontroversen Gesprächsstoff in der Fachwelt.
Lange Zeit lagen über eventuelle LASIK-Spätfolgen keine Ergebnisse vor, da LASIK-Operationen erst seit 1990 durchgeführt werden. Nach heutigem Kenntnisstand liegen inzwischen Nachbeobachtungen über viele Jahre vor; für sehr lange Zeiträume ist die Datenlage aber weiterhin begrenzt. Diskutiert wird nicht zuletzt über die medizinische Notwendigkeit der LASIK: Einige Fachleute sehen in ihr dann auch eher eine "Lifestyle-OP". Hinzu kommt, dass viele Patienten die LASIK offenbar nicht ernst genug nehmen: Sie betrachten sie nicht wirklich als Operation, die sie aber doch ist.
Um so wichtiger scheint eine sach- und fachgerechte Aufklärung der Patienten, damit am Ende die sichtbare Lebensqualität auch Realität werden kann. Die verbleibende Fehlsichtigkeit liegt nach dem LASIK-Eingriff mit modernen Geräten bei einem Großteil der Behandelten nahe am ins Auge gefassten Zielwert; genau getroffen wird dieser aber nicht bei jedem, und eine Nachkorrektur kann nötig werden. Ein offenbar kalkulierbares Risiko - wie der scharfe Blick dann später verrät.
Nachsorge & Heilungsverlauf
Der Flap wird nach dem Eingriff nicht vernäht. Er saugt sich am darunterliegenden Gewebe fest und heilt am Rand an, bleibt aber in den ersten Tagen empfindlich gegen Druck und Verschiebung. Daraus ergeben sich die meisten Verhaltensregeln, die der Arzt mitgibt: Reiben am Auge ist zu unterlassen, nachts wird für eine begrenzte Zeit eine Schutzschale oder Augenklappe getragen, und Schwimmbad, Sauna, stark staubige Umgebungen sowie Augen-Make-up werden vorübergehend gemieden. Sportarten mit der Gefahr eines Schlags auf das Auge kommen erst deutlich später wieder infrage.
Verordnet werden in der Regel Augentropfen aus zwei Gruppen: entzündungshemmende Präparate mit Kortison und Antibiotika zur Vorbeugung einer Infektion. Beide werden nur für einen begrenzten Zeitraum angewendet. Befeuchtende Tränenersatzmittel begleiten die Heilung oft länger, weil beim Anlegen des Flaps Hornhautnerven durchtrennt werden und das Auge dadurch vorübergehend weniger Tränenflüssigkeit bildet.
Die erste Kontrolle findet üblicherweise am Tag nach der Operation statt, weitere folgen über Wochen und Monate. Das Sehvermögen ist in dieser Zeit nicht von Anfang an stabil: Viele Behandelte bemerken schwankende Sehschärfe, Lichthöfe um Lampen und eine erhöhte Blendempfindlichkeit, die sich meist zurückbilden. Das endgültige Ergebnis lässt sich deshalb erst nach einigen Monaten beurteilen. Bleibt danach eine störende Restfehlsichtigkeit, ist unter Umständen eine Nachkorrektur möglich - allerdings nur, wenn die Hornhaut dafür noch genügend Dicke besitzt.
Zwei Punkte bleiben lebenslang bedeutsam. Zum einen ist die Schnittstelle des Flaps eine Schwachstelle, die auch nach Jahren noch durch eine kräftige Verletzung des Auges verschoben werden kann. Zum anderen verändert der Gewebeabtrag die Messbedingungen am Auge: Der Augeninnendruck wird nach einer LASIK tendenziell zu niedrig gemessen, was die Früherkennung eines Glaukoms erschwert, und die Berechnung einer Kunstlinse bei einer späteren Operation des Grauen Stars wird ungenauer. Wer sich einer LASIK unterzogen hat, sollte das deshalb bei jeder späteren augenärztlichen Untersuchung angeben und die Unterlagen der Voruntersuchung aufbewahren.
Abgrenzung zu anderen Verfahren
LASIK ist nicht das einzige Verfahren der refraktiven Chirurgie, und sie ist nicht für jede Ausgangslage die passende Wahl.
Bei den Oberflächenverfahren - bekannt als PRK und LASEK - wird kein Flap angelegt. Stattdessen wird die oberste Zellschicht der Hornhaut entfernt und der Laser trägt unmittelbar an der Oberfläche ab; die Zellschicht wächst anschließend nach. Weil kein Schnitt in tiefere Schichten erfolgt, entfallen die flapbedingten Risiken, und es bleibt mehr tragendes Gewebe stehen. Der Preis dafür ist ein unangenehmerer Heilungsverlauf: Die Augen schmerzen in den ersten Tagen deutlich stärker, und es dauert länger, bis sich das Sehvermögen einstellt. Oberflächenverfahren kommen deshalb vor allem dann infrage, wenn die Hornhaut für eine LASIK zu dünn ist oder wenn ein erhöhtes Verletzungsrisiko gegen einen Flap spricht.
Ein neueres Verfahren arbeitet ausschließlich mit dem Femtosekundenlaser: Er schneidet im Inneren der Hornhaut ein linsenförmiges Gewebescheibchen aus, das durch einen kleinen Zugang entnommen wird. Ein großflächiger Deckel entfällt dabei.
Ist die Fehlsichtigkeit für eine Hornhautbehandlung zu stark oder die Hornhaut ungeeignet, kann statt eines Abtrags eine zusätzliche Kunstlinse in das Auge eingesetzt werden, ohne die eigene Linse zu entfernen. Bei älteren Menschen, bei denen ohnehin eine Trübung der Augenlinse besteht, kann auch der Austausch der körpereigenen Linse gegen eine Kunstlinse die Fehlsichtigkeit mitkorrigieren. Und schließlich bleiben Brille und Kontaktlinsen jederzeit eine gleichwertige Möglichkeit, die Fehlsichtigkeit auszugleichen - sie sind die einzige Variante, die sich rückgängig machen lässt.
Kosten & Kostenübernahme
Eine LASIK gilt in Deutschland in aller Regel als Selbstzahlerleistung. Die gesetzliche Krankenversicherung sieht Brille und Kontaktlinsen als ausreichende Versorgung einer Fehlsichtigkeit an, sodass die Operation nicht zum Leistungskatalog gehört. In begründeten Einzelfällen - etwa bei einer nachgewiesenen Unverträglichkeit von Kontaktlinsen in Verbindung mit einem stark unterschiedlichen Brechwert beider Augen - kann ein Antrag auf Kostenübernahme gestellt werden; ein Anspruch ergibt sich daraus nicht. Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen handhaben die Erstattung unterschiedlich, weshalb sich eine schriftliche Klärung vor dem Eingriff empfiehlt.
Bei Preisangaben lohnt der genaue Blick darauf, was enthalten ist. Angebote beziehen sich häufig auf ein einzelnes Auge. Ob die ausführliche Voruntersuchung, sämtliche Nachkontrollen und eine eventuell nötige Nachkorrektur eingeschlossen sind, unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter und macht den Unterschied zwischen zwei Angeboten oft größer, als der genannte Grundpreis vermuten lässt. Weil es sich um einen dauerhaften Eingriff an einem gesunden Organ handelt, wiegen die Sorgfalt der Voruntersuchung und die Erfahrung des Operateurs für das Ergebnis schwerer als der Preis.
Quellen
- Kohnen, T. (Hrsg.): Refraktive Chirurgie.
ISBN: 9783662609453
- Lang, G. K., Lang, S. J., Lang, G. E., Esser, J.: Augenheilkunde.
ISBN: 9783132454446
- Grehn, F.: Augenheilkunde.
ISBN: 9783662591536
- Kampik, A., Grehn, F., Messmer, E., Lagrèze, W. A. (Hrsg.): Facharztprüfung Augenheilkunde.
ISBN: 9783132438002
- Herold, G.: Innere Medizin 2026.
ISBN: 9783982116655

