Oszillographie
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 4. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Die Oszillographie ist ein in der Bevölkerung eher unbekanntes medizinisches Verfahren. Die Oszillographie wird zumeist bei Durchblutungsstörungen angewendet. Besonders Volumenänderungen von Gewebe und das Ein- und Ausströmen von Blut stehen hier im Fokus.
Inhaltsverzeichnis |
Was ist die Oszillographie?
Unter Oszillographie versteht man gemeinhin ein Verfahren, mit dem die arterielle Durchblutung der Hände, Füße und Beine gemessen wird. Zur Durchführung einer Oszillographie wird ein Oszillograph verwendet, mit dessen Hilfe ein Arzt die Vergrößerung des Beinumfangs, die durch den Puls in den Arterien verursacht wird, messen und vom Oszillographen aufzeichnen lassen kann.
Die dabei entstehenden Aufzeichnungen werden Oszillogramm genannt und sind durch stark an- und schnell wieder abfallende Kurven gekennzeichnet. Heutzutage werden die meisten Oszillogramme digital und nicht mehr analog wiedergegeben. Im Gegensatz zu anderen Verfahren, mit denen man die arterielle Durchblutung messen kann, ist die Oszillographie ein nichtinvasives Verfahren.
Das heißt, dass der Arzt dabei nicht in den Körper des Patienten eindringen muss, sondern alles von außerhalb durchführen kann. Aufgrund dessen gilt die Oszillographie als besonders schonendes und risikoarmes Verfahren zur Erkennung von Durchblutungsstörungen.
Fachlich gehört die Oszillographie zu den Funktionsuntersuchungen der Gefäße. Sie beantwortet nicht die Frage, wie die Schlagadern gebaut sind oder wo genau sie sich verengen, sondern die Frage, wie viel Blut in einem Abschnitt von Arm oder Bein ankommt. Damit steht sie zwischen der körperlichen Untersuchung, bei der der Arzt den Puls tastet, Hautfarbe und Hauttemperatur beurteilt, und den bildgebenden Verfahren, die den Verlauf der Gefäße darstellen. Durchgeführt wird sie vor allem in der Angiologie, in der Gefäßchirurgie und in gefäßmedizinisch ausgerichteten Praxen.
Die häufigste Ursache der Durchblutungsstörungen, um die es dabei geht, ist die Arteriosklerose, also die Verhärtung und Verengung der Schlagadern durch Ablagerungen in der Gefäßwand. Weil dieser Vorgang sich über Jahre entwickelt, bemerken Betroffene ihn oft erst, wenn die Muskulatur unter Belastung nicht mehr genug Blut erhält. Ein Verfahren, das die Durchblutung ohne Belastung für den Patienten wiederholt messen kann, ist deshalb gerade für die Verlaufsbeobachtung nützlich.
Geschichte & Entwicklung
Die Oszillographie geht auf die mechanische Aufzeichnung des Pulses zurück, wie sie im 19. Jahrhundert entwickelt wurde. Der französische Physiologe Étienne-Jules Marey baute in den 1860er Jahren einen Sphygmographen, der die Pulswelle als Kurve auf Papier festhielt. Damit war der Gedanke geboren, den Blutstrom nicht nur zu ertasten, sondern sichtbar zu machen.
Anfang des 20. Jahrhunderts kamen Oszillometer auf. Sie maßen die Pulsationen eines Arms oder Beins unter einer aufgepumpten Manschette und übersetzten sie in einen Zeigerausschlag. Aus diesen Geräten entwickelte sich die mechanische Oszillographie, die den Ausschlag nicht mehr nur anzeigte, sondern als fortlaufende Kurve aufzeichnete.
Um die Mitte des 20. Jahrhunderts gehörte die Oszillographie zu den Standarduntersuchungen bei Verdacht auf arterielle Durchblutungsstörungen. Ultraschallverfahren standen damals noch nicht zur Verfügung, und eine Darstellung der Gefäße mit Röntgenkontrastmittel war aufwendig und für den Patienten belastend.
Mit der Doppler-Sonographie und der Messung des Blutdrucks am Knöchel verlor die Oszillographie ab den 1970er Jahren an Bedeutung. Sie ist heute nicht mehr das erste Verfahren bei Verdacht auf eine Durchblutungsstörung. Erhalten hat sie sich in digitaler Form: Moderne Geräte zeichnen die Pulskurve elektronisch auf und werten sie rechnerisch aus. Vor allem dort, wo die Blutdruckmessung am Knöchel unzuverlässig ist, wird sie weiterhin eingesetzt.
Einsatz & Indikation
Eine Oszillographie wird durchgeführt, wenn der Verdacht auf eine arterielle Durchblutungsstörung der Arme oder Beine besteht. Typische Anlässe sind Schmerzen in den Waden, die beim Gehen auftreten und in Ruhe wieder nachlassen (Schaufensterkrankheit), kalte oder blasse Füße, schlecht heilende Wunden am Unterschenkel oder am Fuß sowie ein abgeschwächt tastbarer Puls.
Der häufigste Anlass ist die Frage nach einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit. Daneben wird die Oszillographie bei anfallsartigen Durchblutungsstörungen der Finger eingesetzt, etwa beim Raynaud-Syndrom, sowie bei Beschwerden, die nur in bestimmten Körperhaltungen oder bei bestimmten Bewegungen auftreten.
Ein weiterer Anlass ergibt sich aus den Risikofaktoren für Gefäßverengungen. Wer raucht, an Diabetes mellitus leidet, einen erhöhten Blutdruck oder eine Fettstoffwechselstörung hat, trägt ein erhöhtes Risiko für arterielle Durchblutungsstörungen; kommen Beschwerden an den Beinen hinzu, gehört eine Messung der Durchblutung zur Abklärung. Bei einer Wunde am Fuß oder Unterschenkel, die über längere Zeit nicht abheilt, dient sie außerdem der Frage, ob die Wundheilung überhaupt durch eine ausreichende Durchblutung getragen wird; davon hängt ab, welche Behandlung sinnvoll ist. Auch bei anfallsartigen Weißverfärbungen der Finger, wie sie im Rahmen einer Sklerodermie oder einer Vaskulitis vorkommen können, wird die Messung an den Fingern eingesetzt.
Sinnvoll ist die Untersuchung außerdem zur Verlaufskontrolle. Sie lässt sich beliebig oft wiederholen und zeigt, ob sich die Durchblutung nach einer Behandlung, nach einer Gefäßoperation oder unter einem Gehtraining verändert hat.
Einen besonderen Stellenwert hat die Oszillographie bei Menschen mit Diabetes mellitus oder einer Nierenschwäche. Bei ihnen sind die Beinarterien häufig so verkalkt, dass sie sich mit einer Manschette kaum zusammendrücken lassen; die sonst übliche Blutdruckmessung am Knöchel liefert dann falsch hohe Werte. Die Pulskurve der Oszillographie ist in diesen Fällen häufig noch verwertbar; ergänzend wird der Blutdruck an den Zehen gemessen.
Nicht geeignet ist die Oszillographie dagegen, um den genauen Ort einer Engstelle zu bestimmen. Dafür sind bildgebende Verfahren erforderlich.
Vorteile & Nutzen
Der größte Vorteil der Oszillographie ist, dass sie ohne Eingriff in den Körper auskommt. Es werden weder Kontrastmittel gespritzt noch Röntgenstrahlen eingesetzt, und der Patient muss sich auf die Untersuchung nicht vorbereiten.
Die Messung ist schnell durchführbar, kostengünstig und beliebig wiederholbar. Sie belastet den Patienten kaum und eignet sich deshalb auch für Menschen in schlechtem Allgemeinzustand.
Anders als bildgebende Verfahren zeigt die Oszillographie nicht den Bau der Gefäße, sondern deren Funktion: Sie beantwortet die Frage, wie viel Blut in einem Abschnitt der Gliedmaße tatsächlich ankommt. Gerade an den kleinen Schlagadern der Finger und Zehen, die sich im Ultraschall nur schwer darstellen lassen, ist das ein Vorteil.
Weil sich die Messung an mehreren Etagen — Oberschenkel, Unterschenkel und Knöchel — nacheinander durchführen lässt, erlaubt sie zudem eine grobe Einordnung, in welcher Höhe die Durchblutung nachlässt. Ihre Grenzen liegen dort, wo es auf den genauen Ort und die Ausdehnung einer Engstelle ankommt: Diese Fragen beantworten Ultraschall- und Röntgenverfahren besser.
Funktion, Wirkung & Ziele
Eine Oszillographie kann entweder an den Beinen oder aber an den Zehen und Fingern durchgeführt werden. Dabei werden dem Patienten an Fingern und Zehen bzw. an den Beinen und Knöcheln Manschetten angelegt und anschließend aufgepumpt. Die Volumenänderungen in den Arterien der von den Manschetten umschlossenen Körperteile übertragen sich dann auf die Manschetten und von dort aus auf das Messgerät.
Bei der Oszillographie der Zehen und Finger sitzt oder liegt der Patient während der Messung regungslos. Diese Messung dient dazu, mögliche Durchblutungsstörungen in den winzig kleinen Schlagadern der Hände und Füße zu erkennen. Da von Durchblutungsstörungen betroffene Gefäße häufig so klein sind, dass man sie mit anderen Verfahren, wie beispielsweise einer Ultraschalluntersuchung, nicht zuverlässig erkennen bzw. darstellen kann, ist die Oszillographie hierbei besonders hilfreich.
Ergänzend wird an Fingern und Zehen die Photoplethysmographie eingesetzt, bei der die Durchblutung anstelle aufgepumpter Manschetten mit Hilfe von Lichtsignalen gemessen wird. Beide Verfahren werden z.B. zur Diagnostik des Raynaud-Syndroms angewandt, bei dem sich die Finger und Hände der Betroffenen aufgrund von Durchblutungsstörungen weiß verfärben.
Bei der Oszillographie der Beine kann der auf dem Rücken liegende Patient nach einer ersten Messung im Ruhezustand zusätzlich aufgefordert werden, Zehenstände und Kniebeugen zu machen. Nach jeder dieser beiden kurzen körperlichen Ertüchtigungen wird dann eine erneute Messung durchgeführt und mit den beiden anderen verglichen.
Dieser Vergleich ermöglicht es dem Arzt zu überprüfen, ob der Patient entweder nur bei Belastung oder auch im Ruhezustand Durchblutungsstörungen in den Beinen hat. Dieses Verfahren wird unter anderem zur Diagnose der Peripheren Arteriellen Verschlusskrankheit genutzt.
Eine weitere, spezielle Form der Oszillographie ist die sogenannte Funktions-Oszillographie, bei der der Patient während der Messungen bestimmte Bewegungen mit seinen Armen durchführen muss. Dies dient der Aufspürung sogenannter funktioneller Durchblutungsstörungen, also Durchblutungsstörungen, die nur bei bestimmten Bewegungen mit den Armen, etwa dem Verschränken der Arme hinter dem Kopf, auftreten. Alle diese unterschiedlichen Formen der Oszillographie dienen aber lediglich dem Zweck der Erkennung von Durchblutungsstörungen bzw. der Krankheiten, die diese verursachen. Eine Therapie dieser Krankheiten kann die Oszillographie hingegen nicht leisten.
Durchführung & Ablauf
Für die Untersuchung ist keine Vorbereitung nötig. Der Patient muss weder nüchtern sein noch Medikamente absetzen. Wichtig ist lediglich, dass er vor der Messung einige Minuten zur Ruhe kommt, denn körperliche Anstrengung und Kälte verändern die Durchblutung. Der Untersuchungsraum sollte angenehm warm sein.
Der Patient legt sich auf den Rücken auf eine Liege. Um die zu untersuchenden Abschnitte — meist Oberschenkel, Wade und Knöchel, bei Bedarf auch Finger oder Zehen — werden Manschetten gelegt und auf einen festgelegten Druck aufgepumpt.
Mit jedem Herzschlag dehnen sich die Arterien. Diese Volumenänderung überträgt sich auf die Luft in der Manschette und wird vom Messgerät als Kurve aufgezeichnet. Für jede Etage entsteht so ein eigenes Oszillogramm, das mit dem der Gegenseite verglichen wird.
Bestehen trotz unauffälliger Ruhewerte Beschwerden beim Gehen, schließt sich eine Messung nach Belastung an, etwa nach Zehenständen und Kniebeugen. Der Grund dafür ist, dass eine Engstelle in Ruhe noch ausreichend umgangen werden kann, unter Belastung aber nicht mehr: Der Muskel benötigt dann mehr Blut, als über die verengte Strecke nachfließt. Die gesamte Untersuchung nimmt in der Regel nicht viel Zeit in Anspruch. Der Arzt beurteilt anschließend Höhe und Form der aufgezeichneten Kurven und bespricht das Ergebnis mit dem Patienten.
Für diese Beurteilung sind vor allem zwei Merkmale maßgeblich. Ein kräftiger, spitz zulaufender Ausschlag spricht für eine gute Durchblutung des gemessenen Abschnitts; ein flacher, verstrichener Ausschlag spricht dafür, dass weiter oben im Gefäßverlauf weniger Blut nachströmt. Aus dem Vergleich der Etagen untereinander lässt sich abschätzen, ab welcher Höhe die Durchblutung nachlässt, und aus dem Vergleich mit der Gegenseite, ob nur ein Bein betroffen ist. Ein einzelner Wert für sich genommen sagt wenig aus; erst der Vergleich macht das Ergebnis verwertbar.
Damit dieser Vergleich aussagekräftig bleibt, achtet der Untersucher auf gleichbleibende Bedingungen. Kälte lässt die kleinen Schlagadern enger werden, Anspannung und Zittern überlagern die Kurve, und auch die Lage des Beins verändert das Ergebnis. Aus demselben Grund werden Manschettengröße und Manschettendruck nicht beliebig gewählt, sondern nach dem Umfang der gemessenen Körperstelle festgelegt.
Risiken & Nebenwirkungen
Wie bereits angedeutet, gilt die Oszillographie als ein besonders schonendes und risikoarmes Verfahren zur Erkennung von Durchblutungsstörungen. Nennenswerte Risiken oder Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Lediglich der Druck der aufgepumpten Manschetten kann für kurze Zeit unangenehm sein. Über offenen Wunden, frischen Verletzungen oder frisch operierten Stellen werden die Manschetten nicht angelegt; bei einer frischen Thrombose der Beinvenen entscheidet der Arzt, ob die Untersuchung durchgeführt werden kann.
Gegenüber einer CT- oder MRT-Untersuchung ist die Oszillographie zudem sehr kostengünstig, und sie kommt ohne Kontrastmittel aus. Sie liefert allerdings kein Bild der Gefäße, sondern beurteilt, wie gut die Durchblutung von Beinen, Händen und Füßen tatsächlich funktioniert.
CT und MRT zeigen umgekehrt den Verlauf der Gefäße und den Ort einer Engstelle, sagen aber wenig darüber aus, wie stark die Durchblutung dadurch beeinträchtigt ist. Die beiden Herangehensweisen ersetzen einander deshalb nicht, sondern ergänzen sich.
Wichtiger als die Risiken sind bei diesem Verfahren die Grenzen der Aussagekraft. Ein unauffälliges Ergebnis in Ruhe schließt eine Durchblutungsstörung nicht aus, solange nicht auch unter Belastung gemessen wurde. Umgekehrt kann eine flache Kurve auch andere Gründe haben als eine Engstelle, etwa eine ausgeprägte Herzschwäche, eine unregelmäßige Herzschlagfolge oder eine ungünstig sitzende Manschette. Der Befund wird deshalb nicht für sich allein bewertet, sondern zusammen mit den Beschwerden, dem Tastbefund und den übrigen Untersuchungsergebnissen. Über die Frage, ob eine Behandlung notwendig ist und welche, entscheidet das Gesamtbild.
Alternativen
Steht eine Oszillographie nicht zur Verfügung oder reicht ihr Ergebnis für die Fragestellung nicht aus, kommen mehrere andere Verfahren infrage.
An erster Stelle steht die Doppler-Sonographie. Mit ihr wird der Blutdruck am Knöchel und am Oberarm gemessen und ins Verhältnis gesetzt; dieser Vergleichswert gilt heute als Basisuntersuchung bei Verdacht auf eine periphere arterielle Verschlusskrankheit. Zusätzlich macht das Verfahren das Strömungsgeräusch des Blutes hörbar.
Die farbkodierte Duplexsonographie verbindet das Ultraschallbild mit der Flussmessung. Sie stellt Engstellen und Verschlüsse unmittelbar dar, kommt ohne Strahlenbelastung aus und ist an den Bein- und Armarterien das wichtigste bildgebende Verfahren.
Bei der Angiographie werden die Gefäße mit Kontrastmittel sichtbar gemacht, als Röntgen-, CT- oder MRT-Untersuchung. Sie liefert die genaueste Darstellung des Gefäßverlaufs und wird vor allem dann eingesetzt, wenn eine Aufdehnung, eine Stenteinlage oder eine Operation geplant ist.
Bei stark verkalkten Beinarterien, wie sie bei langjährigem Diabetes oder bei einer Nierenschwäche vorkommen, tritt die Messung des Blutdrucks an den Zehen an die Stelle der Messung am Knöchel. Die kleinen Zehenarterien sind von der Verkalkung der Gefäßwand meist weniger betroffen und lassen sich daher noch zuverlässig zusammendrücken. Diese Messung ist auch beim diabetischen Fußsyndrom gebräuchlich, wenn zu klären ist, ob eine Wunde am Fuß bei der vorhandenen Durchblutung abheilen kann.
Für die Beurteilung der Fingerdurchblutung, etwa beim Raynaud-Syndrom, stehen daneben die Kapillarmikroskopie und die Messung des Blutdrucks an den Fingern zur Verfügung.
Die Verfahren ersetzen einander in der Praxis nicht, sondern werden je nach Fragestellung nacheinander eingesetzt.
Quellen
- Hoffmann, U., Weiss, N., Czihal, M., et al. (Hrsg.): Klinische Angiologie.
ISBN: 9783662608807
- Meletiadis, K., Pfeifer, J.: Gefäßmedizin. Diagnostik, Therapie, Nachsorge.
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- Debus, E. S., Gross-Fengels, W. (Hrsg.): Operative und interventionelle Gefäßmedizin.
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- Hirsch, T., Schick, K., Stücker, M. (Hrsg.): Referenz Phlebologie.
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- Herold, G.: Innere Medizin 2026.
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