Risikofreies Staubsaugen bei Allergien

Medizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 21. November 2024
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Bodenstaubsauger mit hochmodernen Feinfiltersystemen - Risikofreies Staubsaugen bei Allergien

Eine triefende Nase und tränende Augen sind nicht nur die typischen Symptome bei Heuschnupfen, sondern können auch Anzeichen für eine Überreaktion auf Feinstaub in den eigenen vier Wänden sein. Allergiker und Asthmatiker müssen stets besonderen Wert darauf legen, mögliche Allergene im Haushalt konsequent und sorgfältig zu beseitigen.

Vielleich kennen Sie als Allergiker jedoch das Problem, dass die Symptome sich beim Putzen und Staubsaugen sogar noch verstärken. Dies liegt daran, dass die mit freiem Auge nicht erkennbaren Allergene von vielen Staubsaugern nicht ausreichend gefiltert und daher mit der Abluft wieder ausgeblasen werden.

Untersuchungen zeigten, dass die Raumluft in Wohnungen und Häusern meist um ein Vielfaches schadstoffbelasteter ist als die Außenluft, weshalb Hausstauballergien zunehmen und heute ebenso weit verbreitet sind wie Heuschnupfen. Wenn Ihre Beschwerden sich während der Hausarbeit verschlimmern oder im Winter ebenso auftreten wie im Frühjahr und Sommer, ist es höchste Zeit, einen neuen Staubsauger anzuschaffen, der mit einem hochmodernen Filtersystem ausgestattet ist.

Inhaltsverzeichnis

Wenn der herkömmliche Bodenstaubsauger zur Gefahr wird

Milben sind nicht nur im Hausstaub zu finden, sondern auch in Federbetten und Matratzen. Also überall dort, wo Milben Nahrung finden. Klicken, um zu vergrößern.

Allergiker reagieren auf Hausstaub meist mit Schnupfen, Juckreiz, Husten oder tränenden Augen, für Asthmatiker stellen Allergene im Haushalt mitunter sogar eine ernsthafte gesundheitliche Gefahr dar. Bei vielen Asthmatikern und Allergikern kommt es durch das Einatmen von Staubpartikeln zu Atemnot, die in manchen Fällen sogar lebensbedrohliche Ausmaße annehmen kann.

Wenn Sie selbst oder Familienmitglieder unter solchen Immunüberreaktionen leiden, lohnt sich die Investition in einen hochwertigen Bodenstaubsauger beispielsweise einer renommierten Marke wie Siemens, der ausdrücklich für Menschen mit Allergien geeignet ist.

Die in den letzten Jahren ständig weiterentwickelten, hochtechnisierten Filtersysteme verhindern, dass die eingesaugten Schmutz- und Staubpartikel sich mit der Abluft wieder im Raum verteilen. Dadurch gewährleisten sie ein für Allergiker weitgehend gefahrloses Staubsaugen.

Die wichtigsten Kriterien für den Kauf

Zu den heute führenden Filtersystemen, die für absolute Reinheit der Raumluft sorgen, zählt der sogenannte HEPA-oder High-Efficiency-Particulate-Air-Filter, der bis zu 0,1 Mikrometer große Staubpartikel zurückhalten kann.

Die diesen Systemen zugrundeliegende Technik wurde von US-amerikanischen Wissenschaftlern bereits in den 1940er Jahren entwickelt, um radioaktive Substanzen aus der Luft zu filtern. Heute kommen solche Filter in der Forschung, in Operationssälen und auf den Intensivstationen von Krankenhäusern zu Einsatz. HEPA-Filter werden in Verbindung mit intelligenten Luftaustritt-Kontrollsystemen seit einigen Jahren auch in hochwertige Modelle eingebaut, die besonders für Menschen mit Hausstaubmilbenallergie empfohlen werden, da die Abluft bei solchen Geräten sauberer ist als die normale Umgebungsluft.

Auch Staubsaugermodelle, die mit Schwebstoff- oder Mikrofeinfiltern ausgestattet sind, versprechen Allergikern eine risikofreie Anwendung. Allerdings reicht die Bezeichnung "für Allergiker empfohlen" alleine nicht aus, um eine zu hundert Prozent sichere Reinigung zu garantieren. Wenn das Gehäuse des Staubsaugers beispielsweise nicht ausreichend abgedichtet ist, kann auch das beste Filtersystem nicht verhindern, dass es während des Saugens doch einmal zu einem allergischen Anfall kommt. Daher sollten Sie beim Kauf auf folgende Kriterien achten:

  • Bewertungen unabhängiger Verbraucherschutzorganisationen wie ÖKO Test oder Stiftung Warentest
  • Ein hoher Staubpartikel-Rückhaltegrad
  • Gleichzeitig ein optimales Saugergebnis
  • Leichte Handhabung durch geringes Gewicht
  • Geringer Energieverbrauch


Die wichtigsten Funktionen & Ausstattungselemente

Die Hausstaubmilben zählen zu den Spinnentieren. Die häufigsten Hausstaubmilbenarten sind Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae. Klicken, um zu vergrößern.

Ein Hochleistungshygienefilter ist Grundvoraussetzung dafür, dass der Staubsauger auch für den Gebrauch in Haushalten, in denen Allergiker leben, geeignet sind. Darüber hinaus ist es auch wichtig, alle Schmutzpartikel regelmäßig zu beseitigen, um die Allergenkonzentration zu minimieren.

Die Verlegung von wischbaren glatten Böden wie Fliesen oder Parkett ist nicht immer möglich, und bei Teppichen muss besonders auf eine umfassende Reinigung geachtet werden. Vor allem in hochflorigen Teppichen setzen sich Allergene leicht fest, weshalb der Bodenstaubsauger auch mit zusätzlichem Zubehör ausgestattet sein sollte, mit dem Staubpartikel, Haare und Schmutz aus allen Fasern gründlich entfernt werden können. Wählen Sie daher ein Haushaltsgerät, der über folgende Zusatzteile verfügt:

  • Eine höhenverstellbare Turbo- oder Elektrobürste
  • Polsterdüse
  • Fugendüse

Auch das Wechseln des Staubbeutels ist ein für Allergiker wichtiger Punkt, denn wenn dabei Schmutzpartikel austreten, können diese einen Allergieanfall auslösen. Achten Sie daher auch auf die Art der mit Ihrem neuen Staubsauger benutzten Staubbeutel. Diese sollten auf jeden Fall mit einer verschließbaren Abdeckklappe versehen sein.

Idealerweise sind die Staubbeutel innen auch mit einem antibakteriellen Material beschichtet, denn dadurch wird verhindert, dass sich die Allergene wie Keime, Schimmelsporen und Hausstaubmilben im Staubsauger vermehren können. Dennoch sollten sie als Allergiker beim Beutelwechsel stets eine Atemschutzmaske tragen, um das sonst unvermeidbare Einatmen von Staubpartikeln zu verhindern.

Staubsaugerlösungen für Allergiker: Gesundheitsvorteile

Staubsaugen ist für Allergiker oft eine Herausforderung, da herkömmliche Staubsauger Allergene wie Hausstaub, Pollen und Milbenkot aufwirbeln können, anstatt sie effektiv zu entfernen. Risikofreies Staubsaugen ist jedoch möglich, wenn geeignete Technologien und Geräte verwendet werden, die speziell auf die Bedürfnisse von Allergikern abgestimmt sind.

Der wichtigste Faktor ist ein HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Air), der in modernen Staubsaugern Allergene effizient zurückhält. HEPA-Filter entfernen mindestens 99,95 % der Partikel bis zu einer Größe von 0,3 Mikrometern, was Pollen, Milben und sogar Schimmelsporen einschließt. Dadurch wird verhindert, dass allergieauslösende Partikel wieder in die Raumluft gelangen.

Auch Beutelsysteme bieten Vorteile für Allergiker, da sie den direkten Kontakt mit Staub minimieren. Moderne Staubsaugerbeutel sind oft mehrlagig und verschließbar, wodurch die Entsorgung hygienisch und allergenfrei gestaltet werden kann. Im Gegensatz dazu setzen beutellose Modelle häufig Staub frei, wenn der Behälter geleert wird, was für Allergiker problematisch sein kann.

Eine weitere hilfreiche Technologie sind Wasserfiltersysteme, bei denen Staub und Allergene im Wasser gebunden werden. Diese Systeme verhindern das Aufwirbeln von Feinstaub und sorgen gleichzeitig für eine Erfrischung der Raumluft. Wasserstaubsauger eignen sich besonders gut für Menschen mit starken Allergien oder Asthma.

Das richtige Zubehör ist ebenfalls entscheidend. Polster- und Matratzenaufsätze sowie spezielle Bürsten für Teppiche und Hartböden helfen, Allergene gezielt zu entfernen. Matratzenaufsätze können tief in Stoffe eindringen und Milbenkot effektiv entfernen, während Hartbodenbürsten Staubpartikel ohne Aufwirbeln aufnehmen.

Zusätzlich sollte der Staubsauger eine hohe Saugleistung bei geringer Lautstärke bieten, um eine gründliche Reinigung zu gewährleisten, ohne Staub zu verteilen. Regelmäßige Wartung und der rechtzeitige Austausch von Filtern und Beuteln sind essenziell, um die optimale Leistung und allergenfreie Nutzung zu gewährleisten.

Risikofreies Staubsaugen schützt nicht nur Allergiker vor Beschwerden wie Niesen, Juckreiz oder Atemnot, sondern trägt auch zur Verbesserung der Raumluftqualität bei und fördert langfristig eine gesunde Wohnumgebung. Moderne Staubsaugerlösungen sind somit ein wichtiger Bestandteil im Alltag von Allergikern.

Die Bedeutung der Raumluft beim Staubsaugen

Für Allergiker ist die Qualität der Raumluft ein entscheidender Faktor für das Wohlbefinden, insbesondere beim Staubsaugen. Während herkömmliche Staubsauger oft Staub und Allergene aufwirbeln, wodurch die Belastung der Atemwege steigt, gibt es mittlerweile Lösungen, die das Staubsaugen nicht nur hygienisch, sondern auch risikofrei machen.

Der Schlüssel zu besserer Raumluft beim Staubsaugen liegt in der Filtertechnologie. Moderne Staubsauger sind mit HEPA-Filtern ausgestattet, die kleinste Partikel, wie Hausstaub, Pollen, Milbenkot und sogar Feinstaub, effektiv zurückhalten. Diese Filter verhindern, dass aufgesaugte Allergene wieder in die Raumluft gelangen, und schaffen so ein gesünderes Raumklima. Für Allergiker sind Geräte mit HEPA-Filter mindestens der Klasse 13 zu empfehlen, da sie bis zu 99,95 % aller Partikel herausfiltern.

Ein weiterer Faktor ist das Design des Staubsaugers. Modelle mit geschlossenen Systemen stellen sicher, dass weder Staub noch Luft unkontrolliert austreten. Dies minimiert das Risiko für Allergiker, während das Staubsaugen gleichzeitig effektiv bleibt. Einige Staubsauger verwenden auch Aktivkohlefilter, die Gerüche und chemische Partikel aus der Luft entfernen können, was besonders bei empfindlichen Atemwegen hilfreich ist.

Eine innovative Lösung für Allergiker sind Wasserstaubsauger, bei denen der Staub in Wasser gebunden wird. Dadurch werden aufgewirbelte Partikel praktisch eliminiert, und die Luft im Raum fühlt sich nach dem Saugen erfrischt an. Diese Geräte sind besonders für Haushalte mit Allergikern oder Asthmatikern geeignet, da sie nicht nur reinigen, sondern die Luftqualität aktiv verbessern.

Zusätzlich spielt die Einsatzfrequenz eine Rolle. Regelmäßiges Staubsaugen – idealerweise mindestens zweimal pro Woche – reduziert die Belastung durch Allergene nachhaltig. Es ist auch ratsam, beim Staubsaugen Fenster zu öffnen, um die Raumluft zu erneuern und verbliebene Partikel auszulüften.

Für Haushalte mit Teppichen oder Stoffmöbeln gibt es spezielle Aufsätze, die tief sitzende Allergene lösen und aufsaugen können, ohne Staub aufzuwirbeln. Ebenso sollten Allergiker auf Geräte mit leisem Betrieb achten, um Stress zu minimieren, der sich negativ auf das Immunsystem auswirken könnte.

Das richtige Staubsaugersystem kann nicht nur Allergiesymptome lindern, sondern auch die allgemeine Luftqualität verbessern. So wird Staubsaugen zu einem aktiven Beitrag für die Gesundheit.

Staubsaugen: Effektiver Schutz vor Hausstaubmilben

Hausstaubmilben gehören zu den häufigsten Auslösern für Allergien und können Beschwerden wie Niesen, Juckreiz, Atemprobleme und sogar Asthma verschlimmern. Risikofreies Staubsaugen spielt eine zentrale Rolle dabei, die Belastung durch Hausstaubmilbenallergene zu minimieren und eine gesündere Umgebung für Allergiker zu schaffen.

Hausstaubmilben leben bevorzugt in Polstermöbeln, Teppichen, Matratzen und Stoffen, wo sie sich von Hautschuppen ernähren. Ihre Ausscheidungen enthalten Proteine, die allergische Reaktionen hervorrufen. Beim Staubsaugen können diese Allergene aufgewirbelt und in der Luft verteilt werden, was das Problem verschlimmert. Der Einsatz von Staubsaugern mit speziellen Funktionen kann jedoch gezielt helfen.

HEPA-gefilterte Staubsauger sind unverzichtbar, um Milbenkot effektiv zu entfernen. HEPA-Filter fangen Partikel bis zu einer Größe von 0,3 Mikrometern ein, einschließlich Allergene aus Milbenkot. Dies verhindert, dass diese Partikel wieder in die Raumluft gelangen, und sorgt für ein spürbar allergenfreieres Umfeld.

Zusätzlich sind Spezialaufsätze wie Matratzen- oder Polsterdüsen hilfreich. Diese dringen tief in Stoffe ein und entfernen Milbenkot und abgestorbene Hautschuppen, die als Nahrung für Milben dienen. Vibrationsaufsätze lösen tief sitzende Allergene noch gründlicher und erhöhen die Reinigungswirkung.

Für empfindliche Allergiker sind Wasserstaubsauger eine weitere effektive Option. Diese Geräte binden Allergene in einem Wasserfilter, sodass keine Partikel mehr in die Raumluft abgegeben werden. Gleichzeitig sorgen sie für eine erfrischte, saubere Luft, was besonders in Schlafzimmern von Vorteil ist.

Regelmäßigkeit ist entscheidend: Matratzen, Teppiche und Polstermöbel sollten mindestens einmal pro Woche mit einem geeigneten Staubsauger gereinigt werden. Teppichböden sollten dabei gründlich abgesaugt und Matratzen regelmäßig gewendet und abgesaugt werden, um die Milbenpopulation zu kontrollieren.

Für Allergiker, die besonders empfindlich auf Staub reagieren, kann das Tragen einer Staubmaske während des Staubsaugens hilfreich sein, um eingeatmete Partikel zu reduzieren. Alternativ können andere Familienmitglieder oder professionelle Reinigungsdienste hinzugezogen werden, um den Kontakt mit Allergenen zu minimieren.

Durch gezielte Maßnahmen beim Staubsaugen lässt sich die Allergenbelastung durch Hausstaubmilben deutlich reduzieren, was langfristig die Lebensqualität von Allergikern verbessert. Kombiniert mit anderen Hygienemaßnahmen kann dies einen entscheidenden Beitrag zur Gesundheitsvorsorge leisten.

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