Skelettszintigraphie
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 4. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Die Skelettszintigraphie oder Knochenszintigraphie dient dazu, aktive Veränderungen in den Knochen festzustellen. Normale, gesunde Knochen werden ständig umgebaut. Insbesondere dort, wo starke Beanspruchungen am Knochen auftreten, wird unablässig Kalziumphosphat ein- und ausgebaut. Dieser Phosphatstoffwechsel lässt sich mit der Skelettszintigraphie darstellen, sodass krankhafte Veränderungen des Knochens frühzeitig erkannt werden können.
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Was ist Skelettszintigraphie?
Bei der Skelettszintigraphie, die auch Knochenszintigramm genannt wird, handelt es sich um eine Untersuchungsmethode, die dem Nachweis von Arealen dient, die einem erhöhten Knochenstoffwechsel unterliegen. Bei Erkrankungen wie Metastasen verschiedener maligner Tumore, Frakturen (Knochenbrüche), entzündlichen Veränderungen und auch Arthrose kommt es zu einer gesteigerten Aktivität in den betroffenen Arealen, die mittels Skelettszintigraphie sichtbar gemacht werden kann.
Das Untersuchungsprinzip bei der Skelettszintigraphie beruht darauf, dass sich radioaktiv markierte Phosphate an Knochenoberflächen mit gesteigerter Stoffwechselaktivität anlagern. Auf diese Weise kann mit einer geringen Strahlenbelastung das komplette Skelettsystem des Körpers dargestellt und der gesamte Körper auf einen krankhaft erhöhten Knochenumbau untersucht werden.
Dies ist ein enormer Vorteil, den die Skelettszintigraphie gegenüber der Röntgenuntersuchung hat, bei der nur einzelne Abschnitte des Skeletts abgebildet werden.
Geschichte & Entwicklung
Die Skelettszintigraphie hat ihren Ursprung in der Entwicklung der Nuklearmedizin in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Erste Ansätze zur bildgebenden Darstellung von Knochen mithilfe radioaktiver Substanzen wurden in den 1950er Jahren erprobt. Dabei wurde zunächst Phosphor-32 (32P) verwendet, ein Betastrahler, der sich in stoffwechselaktiven Knochenarealen anreicherte.
Ein bedeutender Fortschritt gelang in den 1960er Jahren mit der Einführung von Technetium-99m (99mTc), einem Gammastrahler mit kurzer Halbwertszeit, das eine verbesserte Bildgebung und geringere Strahlenbelastung ermöglichte. Besonders wichtig war die Entwicklung von 99mTc-markierten Phosphonaten in den 1970er Jahren, die sich gezielt in mineralisierenden Knochenstrukturen anreicherten und somit eine präzisere Diagnose von Knochenerkrankungen erlaubten.
Parallel zur Verbesserung der Radiopharmaka entwickelte sich auch die Gammakamera-Technologie, die erstmals in den 1950er Jahren von Hal Anger vorgestellt wurde. Diese Kameras ermöglichten eine detaillierte Abbildung der Verteilung radioaktiver Substanzen im Skelett und führten zur routinemäßigen Anwendung der Skelettszintigraphie in der klinischen Diagnostik ab den 1970er Jahren.
Heute wird die Skelettszintigraphie insbesondere zur Erkennung von Knochenmetastasen, Entzündungen, Frakturen und degenerativen Erkrankungen genutzt und hat sich als unverzichtbare Methode in der Nuklearmedizin etabliert.
Einsatz & Indikation
Eine Skelettszintigraphie wird durchgeführt, wenn ein Verdacht auf krankhafte Veränderungen im Knochenstoffwechsel besteht, die mit anderen bildgebenden Verfahren wie Röntgen oder CT nicht ausreichend erkennbar sind. Sie ist besonders sensitiv für frühe Stadien von Knochenerkrankungen, da sie funktionelle Veränderungen bereits vor strukturellen Schäden sichtbar machen kann.
Ein häufiger Einsatzbereich ist die Diagnose von Knochenmetastasen, insbesondere bei Patienten mit Tumorerkrankungen wie Brust-, Prostata- oder Lungenkrebs. Die Skelettszintigraphie kann Metastasen frühzeitig nachweisen und ermöglicht eine umfassende Beurteilung des gesamten Skeletts.
Auch bei unklaren Knochenschmerzen, bei denen die Ursache nicht durch andere Verfahren geklärt werden kann, wird die Untersuchung eingesetzt. Dies gilt insbesondere für die Suche nach Mikrofrakturen, Stressfrakturen oder versteckten Brüchen, die auf Röntgenbildern oft nicht sichtbar sind.
Darüber hinaus ist die Skelettszintigraphie essenziell zur Diagnostik von entzündlichen oder degenerativen Knochenerkrankungen, wie Morbus Paget, Osteomyelitis oder rheumatoider Arthritis. Sie hilft, das Ausmaß einer Entzündung oder degenerativen Veränderung zu bestimmen und ermöglicht eine gezielte Therapieplanung.
Auch bei Prothesenlockerungen oder -infektionen kann die Skelettszintigraphie wertvolle Hinweise liefern, indem sie Entzündungsreaktionen und veränderte Knochenumbauprozesse sichtbar macht.
Nicht zuletzt dient die Skelettszintigraphie der Verlaufsbeurteilung. Wird eine bekannte Knochenerkrankung behandelt, lässt sich im Abstand von Monaten vergleichen, ob die Stoffwechselaktivität in den betroffenen Bezirken zurückgeht, gleich bleibt oder zunimmt. Solche Vergleiche sind umso aussagekräftiger, je ähnlicher die technischen Bedingungen sind, weshalb Folgeuntersuchungen nach Möglichkeit in derselben Abteilung angesetzt werden.
Vorteile & Nutzen
Die Skelettszintigraphie bietet mehrere Vorteile gegenüber anderen bildgebenden Verfahren wie Röntgen, CT oder MRT, insbesondere in der Früherkennung und Beurteilung von Knochenerkrankungen.
Ein wesentlicher Vorteil ist ihre hohe Sensitivität. Während Röntgenaufnahmen oft erst dann Veränderungen im Knochen zeigen, wenn bereits strukturelle Schäden vorliegen, kann die Skelettszintigraphie funktionelle Veränderungen im Knochenstoffwechsel bereits in einem sehr frühen Stadium erkennen. Dadurch ist sie besonders nützlich bei der Diagnose von Knochenmetastasen, Entzündungen oder Stressfrakturen, die auf konventionellen Bildern häufig unauffällig bleiben.
Ein weiterer Vorteil ist die Ganzkörperdarstellung. Während CT und MRT meist nur auf bestimmte Körperregionen beschränkt sind, ermöglicht die Skelettszintigraphie eine vollständige Untersuchung des gesamten Skeletts in einer einzigen Untersuchung. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn es darum geht, multiple Metastasen oder weit verbreitete Knochenerkrankungen zu erkennen.
Zusätzlich bietet die Methode eine relativ geringe Strahlenbelastung im Vergleich zu CT-Scans, die oft mehrere Röntgenaufnahmen benötigen. Zudem ist sie minimalinvasiv, da lediglich eine intravenöse Injektion des Radiopharmakons erforderlich ist.
Die Skelettszintigraphie ist zudem eine kosteneffiziente Untersuchungsmethode, da sie in vielen Fällen aufwendigere und teurere Verfahren wie MRT oder CT ergänzen oder sogar ersetzen kann, wenn es um die initiale Diagnostik geht.
Funktion, Wirkung & Ziele
Anwendung findet die Skelettszintigraphie beim Nachweis bzw. Ausschluss von Tumoren des Knochens, Metastasen des Skeletts, unerkannten Brüchen sowie Entzündungen an Knochen oder Gelenken. Auch bei Verdacht auf die Lockerung von Prothesen (Hüft- oder Kniegelenk-Endoprothese), bei postoperativen und posttraumatischen Komplikationen sowie bei unklaren Knochen- bzw. Gelenkschmerzen findet die Skelettszintigraphie Anwendung.
Vor der eigentlichen Skelettszintigraphie ist es nötig, dem Patienten ein schwach radioaktives Mittel zu verabreichen. Dies geschieht in der Regel über eine Kanüle in der Armvene. Dieses Mittel sammelt sich nach der Verabreichung zuerst in den Weichgeweben und lagert sich dann allmählich an den Knochen an. Das Mittel wird je nach Gewebeart oder Veränderung unterschiedlich stark aufgenommen.
Je nach Aufgabenstellung variiert auch die Zeit, bis bei der Skelettszintigraphie eine optimale Darstellung möglich ist. In den meisten Fällen können nach ca. zwei Stunden die ersten Aufnahmen und nach weiteren ein bis zwei Stunden die Spätaufnahmen erfolgen. Beim 2- bzw. 3-Phasen-Skelettszintigramm finden die Aufnahmen direkt nach Einspritzen des Mittels statt.
Der Patient sollte sich während der Skelettszintigraphie möglichst wenig bewegen. Notfalls werden Pausen eingelegt. Ein Aufnahmegerät, z. B. eine Gamma-Kamera, registriert die radioaktiven Strahlen, aus denen dann das Bild erzeugt wird. Areale, in denen viel radioaktives Mittel aufgenommen wurde, werden dabei anders dargestellt als Bereiche mit geringerer Anreicherung. Oftmals genügt ein zweidimensionales Bild, jedoch ist es möglich, nach Verarbeitung mittels Computer auch ein dreidimensionales Bild bzw. eine Reihe von Schichtbildern zu erzeugen. Wie weit diese Ergänzung reicht, entscheidet die Fragestellung.
Da die Skelettszintigraphie sehr empfindlich auf Veränderungen des Knochenstoffwechsels anspricht, werden Veränderungen an den Knochen selbst dann aufgezeigt, wenn eine Röntgenuntersuchung noch keinen Befund ergibt. So können bei Krebspatienten auftretende Tochtergeschwülste des Tumors im Skelett schon im Frühstadium erkannt werden. Ebenso lassen sich bei Entzündungen Lage, Ausdehnung und Intensität der Herde darstellen.
Durchführung & Ablauf
Der Ablauf einer Skelettszintigraphie gliedert sich in mehrere Phasen und dauert in der Regel mehrere Stunden.
Vorbereitungen im engeren Sinne verlangt die Untersuchung kaum. Der Patient muss nicht nüchtern erscheinen, und die gewohnten Medikamente werden in der Regel weiter eingenommen. Wichtig ist allein, dass das nuklearmedizinische Personal von einer bestehenden Schwangerschaft, von einer Stillzeit und von kürzlich durchgeführten Untersuchungen mit anderen radioaktiven Stoffen erfährt. Metallteile in der Kleidung werden vor der Aufnahme abgelegt, weil sie die Strahlung abschirmen und im Bild als Aussparung erscheinen können.
Zunächst wird dem Patienten eine geringe Menge einer radioaktiv markierten Substanz, meist Technetium-99m-markierte Phosphonate, über eine Vene injiziert. Diese Substanz verteilt sich im Blutkreislauf und lagert sich innerhalb von zwei bis drei Stunden gezielt in stoffwechselaktiven Knochenbereichen an. Während dieser Wartezeit kann der Patient normalerweise die Klinik verlassen oder sich im Wartebereich aufhalten.
Zu dieser Wartezeit gehört ein praktischer Hinweis: Weil sich das Mittel im Urin sammelt, wird der Patient gebeten, kurz vor der Bildaufnahme die Blase zu entleeren. Eine gefüllte Blase überstrahlt sonst das Becken und kann Befunde am Kreuzbein oder an den Beckenschaufeln verdecken. Aus demselben Grund wird darauf geachtet, dass keine Urinreste an der Kleidung haften, die sich im Bild als vermeintlicher Herd darstellen würden.
Je nach Fragestellung werden manchmal bereits unmittelbar nach der Injektion erste Aufnahmen gemacht. Dies ist vor allem bei Verdacht auf entzündliche Prozesse oder Durchblutungsstörungen sinnvoll, da sich so die Durchblutung und Frühverteilung des Radiopharmakons beurteilen lassen.
Diese Abfolge wird als Zwei- oder Drei-Phasen-Skelettszintigramm bezeichnet, und die einzelnen Phasen tragen eigene Namen. Die Durchblutungsphase in den ersten Sekunden nach der Injektion zeigt den Zustrom des Mittels über die Arterien, die anschließende Weichteilphase seine Verteilung im Gewebe der betroffenen Region und die Spätaufnahme nach mehreren Stunden schließlich seine Einlagerung in den Knochen. Erst der Vergleich dieser Bilder gibt Hinweise darauf, ob hinter einer Anreicherung eine Entzündung steht oder eine rein knöcherne Veränderung.
Nach der Wartezeit erfolgt die eigentliche Bildaufnahme mit einer Gammakamera, die die von den radioaktiven Substanzen abgegebene Gammastrahlung erfasst. Der Patient liegt dabei ruhig auf einer Liege, während die Kamera das Skelett scannt. Die Aufnahme dauert etwa 20 bis 40 Minuten, je nach Anzahl und Art der benötigten Bilder.
Die Liege ist dabei nach allen Seiten offen; über und unter ihr bewegen sich die Kameraköpfe langsam entlang. Anders als bei der Magnetresonanztomographie gibt es weder eine enge Röhre noch nennenswerten Lärm, was die Untersuchung auch für Menschen mit Platzangst erträglich macht. Wer wegen Schmerzen nicht lange still liegen kann, sollte das vorher ansprechen: Die Aufnahme lässt sich unterbrechen, und eine Schmerzbehandlung vor dem Termin ist möglich.
Nach der Untersuchung kann der Patient seinen Alltag normal fortsetzen. Die radioaktive Substanz wird über die Nieren ausgeschieden, daher wird empfohlen, viel zu trinken, um die Ausscheidung zu beschleunigen.
Ergänzend werden von einzelnen Körperregionen Schichtaufnahmen angefertigt, häufig in Verbindung mit einer unmittelbar anschließenden Computertomographie. Diese Kombination ordnet den Stoffwechselbefund einer genauen anatomischen Stelle zu und hilft, eine verschleißbedingte von einer tumorbedingten Anreicherung zu unterscheiden.
Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren
Die Strahleneinwirkung bei der Skelettszintigraphie ist im Vergleich zu einer Computertomographie nicht erhöht. Schon nach kurzer Zeit zerfällt der radioaktive Stoff und wird mit dem Urin aus dem Körper ausgeschieden.
Die Aufnahme selbst erzeugt keine Strahlung, es werden nur die Strahlen aufgefangen, welche durch das Mittel erzeugt wurden. Da die Untersuchung, vom Einstich bei der Injektion abgesehen, schmerzfrei und die Strahlenbelastung gering ist, kann die Skelettszintigraphie auch bei Kindern sinnvoll sein. Bei Schwangeren wird sie jedoch nur durchgeführt, wenn es keine diagnostischen Alternativen gibt.
Da die Radioaktivität des bei der Skelettszintigraphie gegebenen Radiopharmakons gering ist, tritt auch keine höhere Strahlenbelastung auf. Sie entspricht ungefähr der Belastung durch natürliche Radioaktivität innerhalb eines Jahres. Das Risiko, durch eine Skelettszintigraphie Strahlenschäden zu erleiden, ist äußerst gering, kann jedoch nicht völlig ausgeschlossen werden. Deshalb werden diese Untersuchungen nicht als Routineuntersuchung, sondern nur ganz gezielt eingesetzt.
In seltenen Fällen können an der Injektionsstelle für die radioaktive Substanz Infektionen, Nervenschädigungen oder Narbenbildung auftreten. Auch allergische Reaktionen auf das eingespritzte Mittel sind bei der Skelettszintigraphie möglich. Diese sind aber nur selten so schwerwiegend, dass sie ernste Komplikationen nach sich ziehen.
Für die Umgebung des Patienten ergibt sich aus der Untersuchung nur eine geringe Belastung. Dennoch wird nach nuklearmedizinischen Untersuchungen üblicherweise geraten, für den Rest des Tages engen und langen Körperkontakt mit kleinen Kindern und mit Schwangeren zu meiden. Stillenden Frauen nennt das nuklearmedizinische Personal eine Zeitspanne, für die das Stillen zu unterbrechen ist. Diese Vorsichtsmaßnahmen dienen dazu, unnötige Strahlung zu vermeiden, und nicht der Abwehr einer konkreten Gefahr.
Zu bedenken ist außerdem, dass die hohe Empfindlichkeit der Methode eine Kehrseite hat. Eine vermehrte Anreicherung zeigt einen gesteigerten Knochenumbau an, sagt aber nichts darüber aus, wodurch er zustande kommt. Verschleiß, ein abgeheilter Bruch, eine Entzündung und eine Metastase können sich ähnlich darstellen. Auffällige Bezirke werden deshalb regelmäßig mit einem weiteren Verfahren abgeklärt, und der szintigraphische Befund allein trägt keine Behandlungsentscheidung. Umgekehrt können Absiedlungen, die den Knochen eher auflösen als umbauen, der Darstellung entgehen, sodass ein unauffälliges Ergebnis einen Befall nicht in jedem Fall ausschließt.
Alternativen
Es gibt mehrere alternative Verfahren zur Skelettszintigraphie, die je nach Fragestellung oder Kontraindikationen eingesetzt werden können. Besonders bei Patienten, für die eine Skelettszintigraphie nicht in Frage kommt – etwa in der Schwangerschaft oder bei einer sehr seltenen Unverträglichkeit gegen das Radiopharmakon –, sind diese Methoden eine wertvolle Alternative.
Eine wichtige Alternative ist die Magnetresonanztomographie (MRT). Sie bietet eine hochauflösende Darstellung von Knochen und Weichteilen, ohne ionisierende Strahlung. Besonders vorteilhaft ist sie bei entzündlichen Veränderungen, Knochenmarködemen und Tumorbefall, allerdings ist sie als Ganzkörperuntersuchung weniger verbreitet und oft zeitaufwendiger.
Auch die Computertomographie (CT) kann eingesetzt werden, insbesondere zur detaillierten Beurteilung der Knochenstruktur. Sie eignet sich gut zur Darstellung von Frakturen oder Tumorläsionen, ist jedoch weniger sensitiv für frühe metabolische Veränderungen. Zudem ist die Strahlenbelastung höher als bei einer Skelettszintigraphie.
Eine weitere Option ist die Positronen-Emissions-Tomographie (PET), oft kombiniert mit CT (PET/CT). Besonders mit Fluor-18-markiertem Natriumfluorid (18F-NaF) kann eine noch präzisere Darstellung des Knochenstoffwechsels erfolgen. Die PET ist jedoch teurer und nicht flächendeckend verfügbar.
Für spezifische Fragestellungen kann auch das konventionelle Röntgen genutzt werden, insbesondere bei Frakturen oder degenerativen Veränderungen, allerdings ist es weniger empfindlich für Frühstadien von Erkrankungen.
Quellen
- Dietlein, M., Kopka, K., Schmidt, M. (Hrsg.): Nuklearmedizin.
ISBN: 9783132439269
- Schicha, H., Schober, O. (Hrsg.): Nuklearmedizin.
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- Reiser, M., Kuhn, F.-P., Debus, J.: Duale Reihe Radiologie.
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- Niethard, F. U., Pfeil, J., Biberthaler, P.: Orthopädie und Unfallchirurgie.
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- Schmoll, H.-J. (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie.
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