Bing-Test

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 2. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Der Bing-Test ist eines von mehreren bekannten subjektiven Hörtestverfahren, bei denen mittels bestimmter Stimmgabelversuche bei verminderter Hörleistung erkannt werden kann, ob eine einseitige Schallleitungs- oder Schallempfindungsstörung vorliegt. Beim Bing-Test wird das unterschiedliche Hörempfinden zwischen Knochen- und Luftschall bei abwechselndem Verschluss und wieder Öffnen des äußeren Gehörgangs genutzt.

Inhaltsverzeichnis

Was ist der Bing-Test?

Bing Test
Wie alle Stimmgabelprüfungen ist auch der Bing-Test in der Durchführung relativ einfach. Bei Verdacht auf eine einseitige Hörfunktionsminderung kann mittels Bing-Test erkannt werden, ob ein Schallleitungs- oder ein Schallempfindungsproblem vorliegt.

Der Bing-Test wird meist mithilfe der Rydel-und-Seiffer-Stimmgabel durchgeführt, die eigens für Stimmgabel-Hörtests und für neurologische Vibrationstests konzipiert wurde. Wie alle Stimmgabelprüfungen ist auch der Bing-Test in der Durchführung relativ einfach. Bei Verdacht auf eine einseitige Hörfunktionsminderung kann mittels Bing-Test erkannt werden, ob ein Schallleitungs- oder ein Schallempfindungsproblem vorliegt. Die Stimmgabel wird angeschlagen und der Fuß der Gabel fest auf den Knochenfortsatz des Schläfenbeins hinter der Ohrmuschel (Processus mastoideus) gehalten und der äußere Gehörgang abwechselnd mit dem Finger verschlossen und wieder geöffnet.

Falls sich im Hörempfinden zwischen kurzzeitig verschlossenem und geöffnetem Gehörgang keine Änderung ergibt, liegt eine Schallleitungsstörung vor. Wird der Ton der Stimmgabel bei verschlossenem Gehörgang deutlich lauter gehört, liegt an dem betreffenden Ohr eine Schallempfindungsstörung vor. Da sich bei Normalhörenden ein qualitativ gleicher Effekt auf insgesamt höherem Lautstärkeniveau einstellt, muss vor dem Bing-Test das Hörvermögen, z. B. per Tonaudiogramm, getestet werden, um Fehlinterpretationen zu vermeiden. Der Bing-Test wurde ursprünglich unter dem Begriff Faux-Bing, also falscher Bing, bekannt.

Wenn der Fuß der schwingenden Stimmgabel auf die Mitte des Schädels eines Patienten mit einer einseitigen Schallleitungsstörung gesetzt wird, hört der Patient den Ton auf dem gestörten Ohr lauter. Wird jetzt zusätzlich das normalhörende Ohr mit dem Finger verschlossen, wandert der Ton nicht etwa auf die andere Seite zum „gesunden“ Ohr, dessen Gehörgang jetzt mit dem Finger verschlossen ist, sondern der Patient hört den Ton nach wie vor mit dem Ohr mit Schallleitungsstörung lauter.

Funktion, Wirkung & Ziele

Bei der Überprüfung von Hörstörungen geht es nicht nur darum, wie stark das Hörempfinden vermindert ist, sondern im Sinne einer anschließenden zielgerichteten Therapie oder technischen Unterstützung des Hörvermögens ist die Unterscheidung zwischen Schallleitungs- und Schallempfindungsstörungen enorm wichtig. Eine Schallleitungsstörung liegt vor, wenn im „mechanischen“ Teil des Hörorgans, der das äußere Ohr und die Gehörknöchelchen des Mittelohrs umfasst, ein Glied in der Übertragungskette Funktionsstörungen aufweist.

Eine Schallempfindungsstörung liegt vor, wenn in dem „elektrischen“ Teil des Hörvorgangs, der die Umwandlung der mechanischen Schallwellen in elektrische Nervenimpulse im Innenohr, die Weiterleitung der Signale in das ZNS und die Weiterverarbeitung der Signale im ZNS umfasst, eine der Komponenten eine Funktionsstörung aufweist. Ein Schall, der hauptsächlich über den Schädelknochen das Ohr erreicht, wird Knochen- oder Körperschall genannt. Er versetzt ebenso wie der durch die Luft und den äußeren Gehörgang übertragene Schall das Trommelfell und die Gehörknöchelchen in Schwingungen. Ein Teil der Schwingungsenergie wird allerdings in diesem Fall vom Trommelfell nach außen zurückgeworfen, so dass sich insgesamt eine Abschwächung der Lautstärke ergibt.

Wird der äußere Gehörgang verschlossen, wird der vom Trommelfell in den Gehörgang abgestrahlte Teil des Schalls wieder auf das Trommelfell zurückreflektiert (in diesem Fall durch den Finger). Der Patient oder Proband hört jetzt den durch Körperschall übertragenen Ton wesentlich lauter. Der Bing-Test macht sich dieses Phänomen, das auch als Okklusionseffekt bezeichnet wird, zunutze. Der Bing-Test wird bei Patienten mit einseitiger Hörschwäche angewandt und gibt Klarheit darüber, ob eine Schallleitungs- oder eine Schallempfindungsstörung vorliegt. Hinter der Ohrmuschel des Ohrs mit der Hörschwäche wird der Fuß der angeschlagenen Stimmgabel fest auf den knöchernen Fortsatz des Schläfenbeins (Warzenfortsatz oder Processus mastoideus) gehalten und der äußere Gehörgang mehrmals mit dem Finger verschlossen und wieder geöffnet.

Falls der Patient keinen Unterschied in der Lautstärke des Tons zwischen der verschlossenen und der unverschlossenen Phase des Gehörgangs empfindet, liegt eine Schallleitungsstörung vor; wird der Ton beim Verschluss deutlich lauter, spricht das bei nachgewiesener Hörminderung für eine Schallempfindungsstörung. Die Schallempfindungsstörung kann mehrere Ursachen haben, entweder liegt eine Störung der Sinneszellen in der Hörschnecke (Cochlea) im Innenohr vor, so dass der mechanisch ankommende Schall nicht ordnungsgemäß in elektrische Nervenimpulse übersetzt wird oder die Übertragungsleitung, der Gehörnerv (Nervus vestibulocochlearis), weist eine Störung auf oder die Signale können im Gehirn nicht ordnungsgemäß zu entsprechenden Höreindrücken verarbeitet werden.


Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren

Alle bekannten Stimmgabel-Verfahren zur Überprüfung des Gehörs – so auch der Bing-Test – werden nicht-invasiv und vollkommen frei von Chemikalien oder Medikamenten durchgeführt. Der Bing-Test verursacht darüber hinaus keine Schmerzen und ist frei von Nebenwirkungen. Etwaige Risiken und Gefahren sind nicht bekannt. Die Untersuchungsergebnisse des Bing-Tests, die aufgrund der Subjektivität eher qualitativen Charakter tragen, können durch ein objektives Verfahren mit quantitativ vergleichbaren Werten ergänzt werden. Es handelt sich dabei um Impedanzmessungen des Trommelfells.

Das wichtigste Verfahren ist die Tympanometrie, bei der der äußere Gehörgang verschlossen und ein Prüfton in den Gehörgang abgegeben wird. Es wird dann die Reflexion des Trommelfells bei verschiedenen Tonhöhen, Tonstärken und bei verschiedenen Drücken im äußeren Gehörgang von leichtem Überdruck bis zu leichtem Unterdruck gemessen. Es können so auch die differenten Werte zwischen Körper- und Luftschall quantitativ ausgewertet werden. Es bleibt festzuhalten, dass der subjektive Bing-Test wie auch die anderen Stimmgabeltests wichtige qualitative Aussagen über das Vorliegen einer Schallleitungs- oder einer Schallempfindungsstörung liefern kann, dass sich aber bei positivem Befund weitere objektive Diagnoseverfahren mit quantifizierbaren Parametern empfehlen.

Herkunft und Namensgeber

Benannt ist der Test nach dem Wiener Ohrenarzt Albert Bing (1844–1922), der das Verfahren 1891 unter dem Titel „Ein neuer Stimmgabelversuch" beschrieb. Bing arbeitete in einer Zeit, in der die Stimmgabel das wichtigste Werkzeug der Ohrenheilkunde war: Ein Gerät zur Messung von Hörschwellen stand noch nicht zur Verfügung, und die Unterscheidung zwischen einer Störung der Schallübertragung und einer Störung der Schallverarbeitung musste allein aus dem Vergleich von Hörempfindungen abgeleitet werden.

Sein Versuch trat neben die bereits gebräuchlichen Prüfungen, die bis heute geläufig sind – den Weber-Versuch, bei dem geprüft wird, zu welcher Seite ein auf die Schädelmitte gesetzter Ton wandert, und den Rinne-Versuch, der Luft- und Knochenleitung desselben Ohres gegeneinanderstellt. Bings Beitrag bestand darin, den Okklusionseffekt systematisch nutzbar zu machen, also die Beobachtung, dass ein über den Knochen geleiteter Ton lauter wird, sobald man den Gehörgang verschließt. Dass dieses Prinzip mehr als ein Jahrhundert später unverändert gelehrt wird, liegt an seiner Unabhängigkeit von Technik: Der Versuch funktioniert überall dort, wo eine Stimmgabel und ein ruhiger Raum vorhanden sind.

Das verwendete Instrument

Für Stimmgabelprüfungen kommen Gabeln mit vergleichsweise tiefer Schwingung zum Einsatz, weil tiefe Töne besser über den Knochen übertragen werden. Weit verbreitet ist die Rydel-Seiffer-Stimmgabel, die zusätzlich mit aufschraubbaren Gewichten an den Zinken versehen ist. Diese Gewichte senken die Schwingungszahl und tragen eine Skala, an der sich das Vibrationsempfinden abschätzen lässt – ein Grund, weshalb dieselbe Gabel auch in der neurologischen Untersuchung verwendet wird.

Auf die Handhabung kommt es an. Angeschlagen wird die Gabel an einer nachgiebigen Stelle, etwa am Handballen oder am eigenen Knie; ein Schlag gegen eine harte Kante erzeugt zusätzliche Obertöne und einen unsauberen Klang. Der Fuß der Gabel muss anschließend fest und flächig auf dem Knochen aufliegen, weil ein loser Kontakt die Übertragung dämpft. Da die Schwingung von selbst abklingt, wird der Wechsel zwischen verschlossenem und offenem Gehörgang zügig und mehrfach durchgeführt, damit der Vergleich nicht durch das bloße Leiserwerden des Tons verfälscht wird.

Ablauf der Untersuchung

Eine Vorbereitung ist nicht nötig; der Versuch findet im Sitzen statt und lässt sich in jeder Sprechstunde, am Krankenbett oder beim Hausbesuch durchführen. Sinnvoll ist ein möglichst ruhiger Raum, weil Umgebungsgeräusche leise Hörempfindungen überdecken.

Vor der Prüfung sollte der Gehörgang betrachtet werden. Ein Pfropf aus Ohrenschmalz, ein Fremdkörper oder eine Schwellung wirkt selbst wie eine Schallleitungsstörung und würde das Ergebnis in eine falsche Richtung lenken; die Otoskopie gehört deshalb zum Untersuchungsgang dazu. Anschließend erklärt der Untersucher, worauf der Patient achten soll: nicht darauf, ob er etwas hört, sondern darauf, ob der Ton lauter oder leiser wird, wenn das Ohr zugehalten wird.

Der Fuß der angeschlagenen Gabel wird hinter der Ohrmuschel auf den Knochenfortsatz gesetzt. Während der Ton anhält, wird der Gehörgang mehrfach mit dem Finger verschlossen und wieder freigegeben. Der Patient meldet nach jedem Wechsel, ob sich die Lautstärke verändert hat. Geprüft wird üblicherweise auch die Gegenseite, um einen Vergleichswert zu haben. Der gesamte Vorgang nimmt nur einen kleinen Teil des Untersuchungstermins ein und erfordert weder Betäubung noch eine Nachbeobachtung.

Deutung des Ergebnisses

Für den Ausgang des Versuchs haben sich zwei Bezeichnungen eingebürgert. Wird der Ton beim Verschließen des Gehörgangs deutlich lauter, tritt der Okklusionseffekt also wie erwartet auf, spricht man von einem positiven Ergebnis. Bleibt die Lautstärke unverändert, spricht man von einem negativen Ergebnis.

Die Aussage dieser beiden Ausgänge ist unterschiedlich stark. Ein fehlender Okklusionseffekt am schlechter hörenden Ohr ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Störung im übertragenden Teil des Hörorgans liegt – dort also, wo der Schall mechanisch weitergegeben wird. Der Effekt kann in diesem Fall nicht entstehen, weil der Weg, den er nutzt, bereits gestört ist. Ein vorhandener Okklusionseffekt zeigt dagegen zunächst nur, dass die mechanische Übertragung funktioniert. Erst zusammen mit dem Nachweis, dass tatsächlich eine Hörminderung vorliegt, wird daraus der Hinweis auf eine Störung der Schallempfindung. Genau deshalb ist eine vorausgehende Hörprüfung unverzichtbar: Bei einem normal hörenden Menschen fällt der Versuch ebenfalls positiv aus, ohne dass daraus irgendeine Erkrankung folgt.

Ein Ergebnis, das der Patient nur unsicher beschreibt oder das bei Wiederholung wechselt, sollte nicht gedeutet werden. Es ist üblich, den Versuch mehrfach durchzuführen und ihn zusammen mit den übrigen Stimmgabelprüfungen zu bewerten, statt eine einzelne Angabe zur Grundlage einer Einordnung zu machen.

Was aus dem Befund folgt

Deutet der Versuch auf eine Störung der Schallleitung, richtet sich die weitere Suche auf äußeren Gehörgang und Mittelohr. Infrage kommen unter anderem eine Verlegung durch Ohrenschmalz, ein Loch im Trommelfell, eine Flüssigkeitsansammlung hinter dem Trommelfell wie beim Paukenerguss, eine Mittelohrentzündung, eine Versteifung der Gehörknöchelchenkette bei der Otosklerose oder eine Unterbrechung dieser Kette nach Verletzung. Diese Gruppe ist deshalb bedeutsam, weil sich viele ihrer Ursachen behandeln lassen – teils durch Reinigung oder Medikamente, teils operativ.

Deutet der Versuch dagegen auf eine Störung der Schallempfindung, liegt die Ursache im Innenohr, im Hörnerv oder in der Verarbeitung im Gehirn. Häufige Beispiele sind die altersbedingte Schwerhörigkeit (Presbyakusis), die Lärmschwerhörigkeit, ein Hörsturz sowie Schäden durch bestimmte Arzneimittelgruppen, die als innenohrschädigend bekannt sind. Bei einer einseitigen Störung dieser Art wird auch an einen gutartigen Tumor des Hörnervs gedacht, das Akustikusneurinom. Die Behandlungswege unterscheiden sich grundlegend von denen der Schallleitungsstörung und reichen von der Versorgung mit einem Hörgerät bis zum Cochlea-Implantat. Eine plötzlich aufgetretene einseitige Hörminderung gilt als Anlass, zeitnah ärztlichen Rat einzuholen, statt den Verlauf abzuwarten.

Fehlerquellen und Grenzen

Der Bing-Test ist ein subjektives Verfahren: Er beruht vollständig auf dem, was der Patient angibt. Daraus ergeben sich seine wesentlichen Schwächen. Kinder, Menschen mit eingeschränktem Sprachverständnis und Patienten mit Aufmerksamkeits- oder Gedächtnisstörungen können den geforderten Vergleich oft nicht zuverlässig treffen. Auch die Erwartungshaltung spielt eine Rolle, weshalb Fragen, die eine bestimmte Antwort nahelegen, vermieden werden sollten.

Hinzu kommt ein akustisches Problem: Schall, der über den Schädelknochen läuft, erreicht beide Innenohren. Bei einem hochgradig eingeschränkten oder tauben Ohr kann deshalb in Wahrheit die Gegenseite antworten, ohne dass der Patient dies bemerkt. In solchen Fällen ist eine apparative Prüfung mit gezielter Vertäubung des nicht untersuchten Ohres erforderlich, die mit der Stimmgabel nicht möglich ist.

Schließlich liefert der Versuch keinerlei Zahlenwert. Er trennt zwei Störungsarten voneinander, sagt aber nichts darüber aus, wie stark die Hörminderung ausgeprägt ist, welche Tonhöhen betroffen sind und wie sich das Sprachverstehen verhält. Ein unauffälliges Ergebnis schließt eine Hörstörung nicht aus, insbesondere nicht eine beidseitige, gleichmäßig ausgeprägte.

Verhältnis zu den anderen Stimmgabelprüfungen

In der Praxis werden die Stimmgabelversuche kombiniert, weil jeder eine andere Frage beantwortet. Der Weber-Versuch prüft, zu welcher Seite ein mittig aufgesetzter Ton wandert, und liefert damit einen Seitenvergleich. Der Rinne-Versuch stellt Luft- und Knochenleitung desselben Ohres gegenüber und beantwortet die Frage nach der Schallleitung direkt. Der Bing-Test nutzt mit dem Okklusionseffekt einen dritten, unabhängigen Weg zu derselben Unterscheidung.

Sein Wert liegt genau in dieser Unabhängigkeit: Er kann eine Aussage stützen, die aus einem der anderen Versuche gewonnen wurde, und er kann Widersprüche sichtbar machen. Ein weiterer, seltener eingesetzter Stimmgabelversuch prüft mit Druckveränderungen im Gehörgang die Beweglichkeit der Gehörknöchelchenkette und wurde vor allem im Zusammenhang mit der Otosklerose beschrieben. Alle diese Prüfungen bleiben orientierende Verfahren. Sie stehen am Anfang der Abklärung und werden bei jedem auffälligen Ergebnis durch messende Untersuchungen ergänzt – durch die Audiometrie mit Ton- und Sprachprüfung, durch die Tympanometrie und, bei Verdacht auf eine Störung von Hörnerv oder Hörbahn, durch die Hirnstammaudiometrie.

Bedeutung in der heutigen Praxis

Trotz der Verfügbarkeit genauer Messtechnik hat der Bing-Test seinen Platz behalten. Er ist überall dort einsetzbar, wo kein Audiometer zur Verfügung steht – in der Notaufnahme, auf Station, in der hausärztlichen Sprechstunde und bei bettlägerigen Patienten. Er liefert innerhalb kürzester Zeit eine Richtungsangabe, die darüber entscheidet, wie dringlich und in welche Richtung weiter abgeklärt wird. Als Ersatz für eine Audiometrie ist er dagegen nicht gedacht; sein Ergebnis wird als Hinweis dokumentiert und nicht als abschließender Befund.

Quellen

  • Mrowinski, D., Scholz, G., Steffens, T.: Audiometrie.
    ISBN: 9783132452459
  • Kompis, M.: Audiologie.
    ISBN: 9783456862453
  • Strutz, J., Mann, W. (Hrsg.): Praxis der HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie.
    ISBN: 9783132454606
  • Lenarz, T., Boenninghaus, H.-G.: Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde.
    ISBN: 9783642211300
  • Füeßl, H. S., Middeke, M.: Anamnese und klinische Untersuchung.
    ISBN: 9783132443099

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