Interpersonelle Psychotherapie
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 2. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Die interpersonelle Psychotherapie ist eine Kurzzeittherapie von bis zu 20 Sitzungen vorwiegend zur Behandlung akuter Depressionen.
Die Behandlung wird in drei Abschnitte gegliedert und konzentriert sich auf den Ausbau zwischenmenschlicher Beziehungen, die möglicherweise Auslöser der Depression sind. Während der Sitzungen geht es darum, dass der Patient lernt, mit den besonderen aktuellen Schwierigkeiten praktisch, emotional und kommunikativ umzugehen.
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Was ist die interpersonelle Psychotherapie?
Die interpersonelle Psychotherapie (IPT) ist eine Kurzzeittherapie, die vorwiegend zur Behandlung akuter Depressionen angewandt wird.
Die therapeutischen Ansätze, die auf kurzfristigen, praktischen Nutzen für den Patienten ausgerichtet sind, basieren auf den interpersonalen Theorien des US-amerikanischen Psychiaters Harry Stack Sullivan, die er in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts postulierte. Ebenso flossen in die IPT Erkenntnisse des britischen Psychiaters John Bowlby ein, der ab den 1950er Jahren in seiner Bindungstheorie von der Erkenntnis leiten ließ, dass aktuelle Bindungen und Beziehungen einen wichtigeren Einfluss auf das Verhalten haben als frühkindliche Erlebnisse.
Die IPT wurde ab den frühen 1970er Jahren von dem US-amerikanischen Psychiater Gerald Klerman und seiner Frau, der Epidemiologin Myrna Weissman, wesentlich entwickelt. Die Autoren hatten nicht die Absicht, eine neue Behandlungsmethode in der Psychotherapie zu schaffen, sondern es handelte sich mehr um eine Zusammenfassung der bis dahin üblichen Arbeitsmethoden, um bei der Behandlung von Depressionen eine Vergleichsmöglichkeit zu einer medikamentösen Behandlung zu schaffen. Es stellte sich allerdings dann heraus, dass die IPT besonders effektiv in der Behandlung von akuten Depressionen war. Weiterentwicklungen zu den heutigen Therapieformen fanden dann sukzessive bis in die 1980er Jahre hinein statt; das ausführliche Behandlungsmanual, auf das sich die Ausbildung bis heute stützt, erschien 1984.
Ausgehend von der Annahme, dass sich akute Depressionen immer in einem interpersonellen Kontext entwickeln, konzentriert sich die therapeutische Arbeit auf praktische Hilfestellung für den Patienten. Es kommen interpersonelle Techniken wie Kommunikationsanalyse, Gefühlsaktualisierungen und auch Rollenspiele zum Einsatz. Inspiriert von den praktischen therapeutischen Erfolgen wurde die IPT auch zur Behandlung Jugendlicher und zur Paarberatung weiter ausgebaut und entsprechend modifiziert. An einigen Kliniken wurde die interpersonelle Psychotherapie zu einer stationären Behandlungsmethode weiter entwickelt und wird auch als Gruppentherapie angewandt.
Funktion, Wirkung & Ziele
Die IPT begreift Depressionen immer als eine multifaktoriell bedingte Krankheit, deren einzelne Auslöser in der Therapie berücksichtigt werden müssen. Die Behandlung gliedert sich in drei Abschnitte, die initiale, die mittlere und die Beendigungsphase und erstreckt sich auf 12 bis maximal 20 Sitzungen à 50 Minuten. In der initialen Phase, die ein bis drei Sitzungen umfasst, geht es um eine ausführliche Anamnese und um Aufklärung des Patienten über die Behandlungsmethode. Ebenso fällt in die initiale Phase die Festlegung der Therapieziele gemeinsam mit dem Patienten.
Die konkreten Ziele werden im Behandlungsvertrag niedergelegt und festgeschrieben, wobei die depressive Periode des Patienten bereits jetzt in interpersonellen Kontext gesetzt wird. Die mittlere Phase ist die eigentliche Arbeitsphase, in der mit dem Patienten zusammen eine Anpassung an die sozialen Verhältnisse „trainiert“ wird, die als Auslöser für die Depression oder andere psychischen Probleme gelten. Der Patient lernt den Umgang mit den aktuellen zwischenmenschlichen Konflikten, und es werden neue Bindungen und Beziehungen aufgebaut. Dabei stehen die Emotionen und soziale Einordnung des Patienten immer als Berücksichtigungskriterium im Mittelpunkt.
In der Beendigungsphase, die ein bis maximal drei Sitzungen umfasst, wird nach einer Zusammenfassung des bisher erlernten neuen und modifizierten Umgangs mit den auslösenden sozialen Konflikten und der eigenen Rolle ein Ausblick auf die Zukunft erarbeitet. Die IPT kann bei Vorliegen bestimmter Indikationen auf Empfehlung des Therapeuten von einer medikamentösen Behandlung begleitet werden. Der therapeutische Ansatz liegt mehr in der Bewältigung des hier und jetzt als in der Aufarbeitung möglicher früherer seelischer Traumata. Das bedeutet, dass die Therapie einen sehr direkten Bezug zu den aktuellen Konflikten im derzeitigen sozialen Umfeld herstellt. In der praktischen Durchführung wird mit lösungsorientierten Gesprächs- und Rollentechniken gearbeitet, die es dem Patienten ermöglichen, persönliche Konflikte innerhalb seines aktuellen sozialen Netzwerks zu identifizieren und zu lösen.
Kernpunkt der evidenzbasierten IPT bleibt immer der Aus- und Aufbau bestehender und neuer sozialer Beziehungen im Kontext der individuellen Persönlichkeit des Patienten. Eine Besonderheit besteht darin, dass die Patienten zur aktiven Mitarbeit angehalten werden. Sie bekommen „Hausaufgaben“, um beispielsweise Erlerntes zu festigen, und sie können im Rahmen der Therapie um ein eigenständiges Erarbeiten bestimmter Themen gebeten werden. Die Methoden und Arbeitstechniken der interpersonellen Psychotherapie sind unter anderem in Deutschland und in vielen anderen Ländern in Europa, Asien, Afrika und Australien wissenschaftlich anerkannt. Von der wissenschaftlichen ist allerdings die sozialrechtliche Anerkennung zu unterscheiden: In Deutschland zählt die interpersonelle Psychotherapie nicht zu den Richtlinienverfahren, für die die gesetzlichen Krankenkassen eine ambulante Psychotherapie bezahlen. Sie wird vor allem in Kliniken sowie als Bestandteil einer anerkannten Therapie eingesetzt; der Anerkennungsstand von Psychotherapieverfahren ändert sich allerdings von Zeit zu Zeit. Das Studium der IPT-Arbeitsmethoden wurde an einigen Universitätskliniken in die Weiterbildung und Spezialisierung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie übernommen.
Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren
Darüber hinaus besteht das Risiko, dass sich die behandelte Symptomatik aus verschiedensten Gründen sogar verschlechtert. Beispielsweise können unerwartete Komplikationen auftreten, dem Therapeuten können gravierende Therapiefehler unterlaufen oder der Verlauf der Krankheit kann sich aus anderen Gründen verschlechtern. Nach dem Konzept der interpersonellen Psychotherapie sollen derartige Risiken dadurch verringert werden, dass vielfach mit Rollenspielen und praktischen Übungen gearbeitet wird, die dem Therapeuten laufend Rückmeldung über den Behandlungsfortschritt geben.
Die vier Problembereiche
Die interpersonelle Psychotherapie ordnet die Beschwerden nicht einer Ursache in der Vergangenheit zu, sondern einem von vier gegenwärtigen Problembereichen. Welcher davon im Mittelpunkt steht, wird zu Beginn gemeinsam festgelegt; meist wird ein Bereich als Schwerpunkt gewählt, gelegentlich zwei.
Der erste Bereich ist die Trauer nach dem Tod einer nahestehenden Person. Gemeint ist nicht die Trauer, die zum Leben gehört, sondern ein Trauerprozess, der stockt, sich ungewöhnlich lange hinzieht oder erst mit Verzögerung einsetzt. In der Behandlung wird der Verlust ausführlich besprochen, auch mit seinen widersprüchlichen Gefühlen, und es wird nach Wegen gesucht, wieder neue Beziehungen aufzunehmen.
Der zweite Bereich ist der Rollenwechsel. Damit sind Lebensveränderungen gemeint, die die Stellung eines Menschen in seinem Umfeld verändern: die Geburt eines Kindes, ein Berufswechsel, der Eintritt in den Ruhestand, ein Umzug, eine Trennung, der Auszug der Kinder oder der Beginn einer schweren körperlichen Erkrankung. Solche Übergänge bringen Verluste mit sich, auch wenn sie von außen als Fortschritt erscheinen. Die Arbeit richtet sich darauf, die alte Rolle realistisch zu würdigen und die Anforderungen der neuen anzunehmen.
Der dritte Bereich ist der interpersonelle Rollenkonflikt. Hier stehen Auseinandersetzungen im Vordergrund, in denen zwei Menschen unvereinbare Erwartungen aneinander haben – in der Partnerschaft, in der Familie, am Arbeitsplatz. Zunächst wird geklärt, in welchem Stadium der Konflikt steckt: ob noch miteinander verhandelt wird, ob die Beteiligten in einer Sackgasse festsitzen und einander ausweichen, oder ob die Beziehung bereits vor der Auflösung steht. Daraus ergeben sich sehr unterschiedliche Ziele – im einen Fall eine Verständigung, im anderen ein geordneter Abschied.
Der vierte Bereich betrifft Menschen mit dauerhaft wenigen oder wenig tragfähigen Beziehungen. Anders als in den ersten drei Bereichen gibt es hier kein auslösendes Ereignis, sondern ein länger bestehendes Muster aus Rückzug und Alleinsein. Dieser Bereich gilt als der schwierigste, weil weniger konkretes Material aus dem Alltag zur Verfügung steht; gearbeitet wird dann stärker an früheren Beziehungen und an dem, was sich in der Zusammenarbeit mit dem Therapeuten zeigt.
Arbeitsweise in der Sitzung
Zu Beginn der Behandlung erstellen Therapeut und Patient ein Verzeichnis der wichtigen Bezugspersonen: wer dazugehört, wie eng die Beziehung ist, was beide Seiten voneinander erwarten, wo es Streit gibt und wo Unterstützung. Diese Beziehungsanalyse macht sichtbar, welche Kontakte tragen und welche belasten, und sie liefert das Material, mit dem später gearbeitet wird.
Eine Besonderheit des Verfahrens besteht darin, dass die Depression ausdrücklich als Erkrankung benannt wird und dem Patienten für die Dauer der Behandlung eine Krankenrolle zugestanden wird. Damit ist gemeint, dass seine verminderte Belastbarkeit nicht als Charakterschwäche oder Faulheit gilt, sondern als Folge einer behandelbaren Krankheit. Diese Entlastung ist Teil des Konzepts – zugleich ist sie befristet gedacht, denn zum Behandlungsziel gehört die Rückkehr in die üblichen Aufgaben und Beziehungen.
Die einzelnen Sitzungen beginnen meist mit der Frage, wie es dem Patienten seit dem letzten Mal ergangen ist. Die Antwort wird nicht nur als Stimmungsbericht behandelt, sondern mit den Ereignissen der vergangenen Zeit verknüpft: Was ist geschehen, mit wem, und wie hat sich das auf das Befinden ausgewirkt? So soll der Zusammenhang zwischen Stimmung und Beziehungsereignissen für den Patienten selbst erfahrbar werden.
Zu den Arbeitsmitteln gehört die Kommunikationsanalyse. Ein konkretes Gespräch – ein Streit, eine missglückte Bitte, ein Schweigen am Abendbrottisch – wird Schritt für Schritt nacherzählt und daraufhin untersucht, was gesagt, was nur gedacht und was missverstanden wurde. Bei der Entscheidungsanalyse werden Handlungsmöglichkeiten gesammelt und ihre wahrscheinlichen Folgen durchgespielt, bevor eine davon ausgewählt wird. Im Rollenspiel lässt sich ein bevorstehendes Gespräch üben. Ausdrücklich ermutigt wird der Ausdruck von Gefühlen, auch von solchen, die als unpassend empfunden werden, etwa Ärger auf eine verstorbene oder auf eine pflegebedürftige Person.
Zwischen den Sitzungen probiert der Patient das Besprochene im Alltag aus; in der folgenden Stunde wird ausgewertet, was gelungen ist und was nicht. Die Arbeit bleibt dabei auf den vereinbarten Schwerpunkt bezogen. Dieses Festhalten am Fokus gilt als eines der Merkmale, die das Verfahren von offener geführten Gesprächsbehandlungen unterscheiden.
Abgrenzung zu anderen Psychotherapieverfahren
Für Laien sind die Begriffe Psychologie, Psychotherapie und Psychiatrie leicht zu verwechseln. Die interpersonelle Psychotherapie ist ein Psychotherapieverfahren; durchgeführt wird sie von ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten. Ein Psychologe ohne psychotherapeutische Qualifikation behandelt keine Krankheiten, und Medikamente kann nur ärztliches Personal verordnen. Wird die Behandlung mit Medikamenten kombiniert, liegen deren Verordnung und Überwachung deshalb in ärztlicher Hand.
Gegenüber der kognitiven Verhaltenstherapie unterscheidet sich das Verfahren vor allem im Ansatzpunkt: Dort stehen Denkmuster und Verhaltensgewohnheiten des Einzelnen im Mittelpunkt, hier die Ereignisse und Konflikte im Beziehungsumfeld. Beide Verfahren sind zeitlich begrenzt, arbeiten mit einem Behandlungsplan und verlangen die aktive Mitarbeit des Patienten; die interpersonelle Psychotherapie verzichtet aber auf das systematische Prüfen und Umformen einzelner Gedanken.
Von der Psychoanalyse und den tiefenpsychologisch begründeten Verfahren trennt sie der Gegenwartsbezug. Zwar teilt sie deren Überzeugung, dass Beziehungen für das seelische Befinden entscheidend sind – der Einfluss von Sullivan und Bowlby ist hier deutlich –, sie rekonstruiert aber nicht die Kindheit und macht die Beziehung zum Therapeuten nicht zum eigentlichen Arbeitsfeld.
Von der klientenzentrierten Psychotherapie unterscheidet sie die Struktur: Dort bestimmt der Klient von Stunde zu Stunde das Thema, hier wird zu Beginn ein Schwerpunkt vereinbart, an dem sich die weitere Arbeit ausrichtet.
Obwohl es um Beziehungen geht, ist die interpersonelle Psychotherapie weder eine Paartherapie noch eine Familientherapie: Behandelt wird die einzelne Person, die Bezugspersonen sind in aller Regel nicht anwesend. Begleitende Gespräche mit Angehörigen sind möglich, ersetzen aber nicht die Arbeit mit dem Patienten selbst.
Rahmen, Voraussetzungen und Grenzen
Angeboten wird das Verfahren vor allem in psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken, in Tageskliniken und in Ambulanzen, häufig als ein Baustein innerhalb eines größeren Behandlungsprogramms. In der ambulanten Versorgung in Deutschland begegnet es Patienten seltener, weil es nicht zu den Verfahren gehört, für die die gesetzlichen Krankenkassen eine ambulante Psychotherapie bezahlen. Therapeuten mit einer Zulassung für ein anerkanntes Verfahren können einzelne Elemente jedoch in ihre Arbeit aufnehmen. Vorausgesetzt wird dafür eine eigene Fortbildung, denn die scheinbare Schlichtheit der Methode täuscht über die Anforderungen an die Gesprächsführung hinweg.
Auf Patientenseite gehört zu den Voraussetzungen die Bereitschaft, über die eigenen Beziehungen zu sprechen und im Alltag etwas auszuprobieren. Wer eine Behandlung sucht, in der er vor allem zuhören und Ratschläge entgegennehmen möchte, wird mit dem Verfahren wenig anfangen können. Nötig ist außerdem eine gewisse Belastbarkeit, weil die Auseinandersetzung mit Verlusten und Konflikten vorübergehend anstrengend sein kann.
Grenzen hat die Methode dort, wo ein anderes Problem im Vordergrund steht: bei akuter Selbstgefährdung, bei einer Abhängigkeitserkrankung, die den Alltag bestimmt, oder bei akuten psychotischen Zuständen ist zunächst eine andere, meist ärztlich geführte Behandlung erforderlich. Ob ambulant, teilstationär oder stationär behandelt wird, entscheidet sich nach der Schwere der Beschwerden und nicht nach dem gewählten Verfahren.
Zum Abschluss gehört ausdrücklich die Vorbereitung auf die Zeit danach. Besprochen wird, woran der Patient eine erneute Verschlechterung frühzeitig erkennen kann und an wen er sich dann wendet. Bei wiederkehrenden depressiven Erkrankungen sind Erhaltungssitzungen in größeren Abständen möglich, die das Erreichte sichern sollen.
Wissenschaftlich ist das Verfahren vergleichsweise gut untersucht. Es gehörte in den großen amerikanischen Vergleichsuntersuchungen zur Behandlung der Depression seit den 1980er Jahren regelmäßig zu den geprüften Behandlungen, häufig neben der kognitiven Verhaltenstherapie und einer medikamentösen Therapie. Darauf beruht sein Platz in den Leitlinien zur Depressionsbehandlung – ein Platz, der sich, wie oben beschrieben, nicht mit der sozialrechtlichen Lage in Deutschland deckt.
Quellen
- Falkai, P., Laux, G., Deister, A., Möller, H.-J. (Hrsg.): Duale Reihe Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.
ISBN: 9783132432673
- Berger, M. (Hrsg.): Psychische Erkrankungen. Klinik und Therapie.
ISBN: 9783437224850
- Senf, W., Broda, M., Voos, D., Neher, M. (Hrsg.): Praxis der Psychotherapie.
ISBN: 9783132420793
- Hoyer, J., Knappe, S. (Hrsg.): Klinische Psychologie & Psychotherapie.
ISBN: 9783662618134
- Heuft, G., Conrad, R.: Lehrbuch Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.
ISBN: 9783608402179
