Kunsttherapie

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 3. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Eine Fachrichtung unter den künstlerischen Therapien im rehabilitativen, klinisch-psychischen und sozial-präventiven Bereich ist die Kunsttherapie.

Die Kunsttherapie nutzt das gestalterische Arbeiten als Zugang zum eigenen Erleben. Gewohnheiten, Einseitigkeit oder Schwerfälligkeit sollen sich über den schöpferischen Vorgang lösen lassen. Durch methodisch-interventionelle Erlebnisformen und Ausdrucksmöglichkeiten ist es so möglich, innerpsychische Zustände und Gefühle in Form eines Bildes, einer Grafik, einer Fotografie oder Plastik auszudrücken und darüber hinaus mehr über das Innenleben, die Emotionen und Psyche des Patienten zu erfahren.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Kunsttherapie?

Kunsttherapie
Kunsttherapie ist relativ jung auf psychotherapeutischem Gebiet und soll die Fähigkeit des Menschen fördern, seine Umwelt und Gefühle unmittelbar über seine Sinne zu erfassen und überhaupt wahrzunehmen.

Kunsttherapie ist mit Bereichen der Psychologie, Pädagogik und Kunstwissenschaft verbunden. Sie kann sich auch noch einmal in Bereiche der Mal- und Gestaltungstherapie verzweigen, wobei bei der Maltherapie alleine die Malerei im Vordergrund steht, bei der Gestaltungstherapie der tiefenpsychologische Ansatz eine Rolle spielt, ohne von Kunst zu sprechen.

Kunsttherapie ist relativ jung auf psychotherapeutischem Gebiet und soll die Fähigkeit des Menschen fördern, seine Umwelt und Gefühle unmittelbar über seine Sinne zu erfassen und überhaupt wahrzunehmen. Der gestalterische Ausdruck in Form von bildender Kunst ermöglicht, sowohl zum eigenen Ich als auch zu anderen Menschen einen Kontakt herzustellen.

Behandlungen & Therapien

Innere Prozesse werden durch Kunst sichtbar gemacht. Das ist besonders bei somatischen und psychischen Erkrankungen hilfreich. Farben und Formauswahl stehen unmittelbar in Verbindung zur eigenen Lebensauffassung und den eigenen Erlebnissen.

Der Gestaltungsprozess ist dabei im therapeutischen Sinne genauso wichtig wie das fertige Werk. Es dient als Anschauungsmaterial und als Fläche, Handlungen und Denkweisen besser zu erfassen, dabei auch in sinnvoller Veränderung weiterzuentwickeln. Nicht selten werden bei der Kunsttherapie neue kreative Quellen entdeckt; nach dem Konzept der Kunsttherapie sollen dabei auch Selbstheilungskräfte gefördert und Veränderungsprozesse der Psyche angeregt werden.

Kunsttherapie und Kunstgeschichte stehen dabei in engem Zusammenhang. Über die Kunst versuchten einige Künstler ihre Gefühle auszudrücken und sich mit der Wirklichkeit intensiver auseinanderzusetzen. Bekannt sind das Bild „Der Schrei“ von Edvard Munch, die Kriegsgeschehens- und Albtraumbilder von Francisco de Goya oder der intensive und surreale Verarbeitungsprozess aller Schmerzen und Depressionen der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo.

Eine Weiterführung solcher Darstellungen innerer Gefühle wurde dann auch in Psychiatrien umgesetzt. Bekannt ist die Sammlung „Bildnerei der Geisteskranken“ von Hans Prinzhorn, der Werke von Psychiatriepatienten aus zahlreichen Anstalten zusammentrug und veröffentlichte, die in ihren Ausdrucksformen sehr bezeichnend sind. Zum Beispiel befindet sich darunter ein über Seiten lang mit gleichen Schriftzügen geschriebener Brief ohne Wortsinn.

Intellekt, also die Auseinandersetzung mit dem Umfeld und der Wirklichkeit, und Phantasie, als die Darstellung des inneren Prozesses, sind die wesentlichen Aspekte der Kunsttherapie als therapeutische Behandlung. Innerer und äußerer Ausdruck der schöpferischen Handlung ermöglichen einen Gestaltungsprozess, der wiederum dem Betrachter Deutungsmöglichkeit und Interpretation aller Gefühle gestattet.

Durch die Kunsttherapie soll die Kreativität gefördert und der Heilungsprozess unterstützt werden. Das wiederum ermöglicht eine innere Auseinandersetzung mit sich selbst, um darüber neue Lebensentscheidungen treffen zu können oder sich mit dem Sinn des eigenen Lebens tiefer zu beschäftigen. Kunst ist dabei eine Konfrontation mit der eigenen Innenwelt, in der nicht immer ganz klar sichtbar ist, wer und was der Mensch ist.

Erst durch den von innen nach außen beförderten Ausdruck in Form der Gestaltung von Bild oder Skulptur, Fotografie oder Grafik wird etwas Unverbindliches festgesetzt und ermöglicht einen Dialog. Dabei können durch den Therapeuten dann auch seelische Konflikte erfasst und zum Gesprächsthema werden. Die Deutung des Werkes bleibt dabei allerdings im Hintergrund. Es geht vielmehr um die Ausdrucksmöglichkeit selbst. So ist es nicht verwunderlich, dass neben der gestalterischen Darstellung auch andere Künste mit einbezogen werden, so z. B. Tanz, Musik oder Sprache.


Diagnose & Untersuchungsmethoden

Natürlich gibt es daneben psychologische Testverfahren, die als Diagnostik dienen. Solche sind der Rorschach-Test, bei dem der Patient anhand von Tintenklecksen deuten soll, was er sieht, der thematische Apperzeptionstest, bei dem dem Patienten Schwarz-Weiß-Bildtafeln mit alltäglichen Szenen gezeigt werden, die er interpretieren soll, und der Wartegg-Zeichentest, bei dem der Patient mit geometrischen Figuren nach genau definierten Vorgaben konfrontiert wird, in die er ein eigenes Bild zeichnen soll. Die Vorgaben können dabei mitbenutzt werden, die Wahl des Motivs bleibt dem Patienten überlassen.

Dem gegenüber stehen die üblichen kunsttherapeutischen Methoden zur künstlerischen Gestaltung. Dazu zählen das „Messpainting“, wobei durch spontanes und schnelles Malen und das Benutzen von viel Farbe die Kreativität angeregt werden soll, die Ausdrucksmalerei, bei der nicht das Ergebnis, sondern die Gestaltung selbst im Vordergrund steht, das begleitende Malen, das Formzeichnen oder das dialogische Malen, bei dem ein gemeinsames Bild gemalt wird.

Durch die Kunst entsteht ein Kontakt zwischen Therapeut und Patient und führt zu einer Interaktion in Einzelgesprächen oder auch in der Gruppe. Im Kern bildet die Therapie in ihren Schwerpunkten ein Beziehungsdreieck, auch als kunsttherapeutische Triade bezeichnet. Die drei Ebenen bilden die Gestaltung des Kunstwerks als Ausdrucksform und Selbstauseinandersetzung, die Beziehung zwischen Patient und Therapeut und die Betrachtung und Deutung des entstandenen Werkes.

Die Kunsttherapie orientiert sich dabei an verschiedenen Praktiken und Disziplinen, darunter z. B. an der Lehre von C. G. Jung. Sie wendet interdisziplinäre Methoden und verschiedene kreative Verfahren an, nutzt Grundlagen der Psychoanalyse, Psychologie und Verhaltenstherapie, aber auch Ansätze wie die systemischen Therapien oder die Anthroposophie.

Krankheiten haben immer ihre Ursachen. Die tiefere Auseinandersetzung mit der Krankheitssituation geht Hand in Hand mit der eigenen Biografie. Durch kunsttherapeutische Verfahren kann sich die Wahrnehmung des Patienten verändern und eine Fixierung auf seine Erkrankung lösen. Sie eignet sich daher für Menschen mit somatischen oder psychischen Störungen, aber auch in krisenhaften Entwicklungen oder in anderem psychosozialen Zusammenhang.

Geschichte & Entwicklung

Dass Menschen ihr Leid gestaltend verarbeiten, ist alt; die Kunsttherapie als benannte Behandlungsform ist es nicht. Ihr Vorlauf liegt in der Psychiatrie des frühen 20. Jahrhunderts, in der die Bilder von Patienten zunächst als Forschungsgegenstand entdeckt wurden. Der deutsche Psychiater und Kunsthistoriker Hans Prinzhorn (1886–1933) trug ab 1919 an der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg mehrere tausend Arbeiten von Patientinnen und Patienten zusammen und veröffentlichte 1922 die Auswertung unter dem Titel „Bildnerei der Geisteskranken“. Der Bestand ist als Sammlung Prinzhorn erhalten und wird heute an der Universität Heidelberg musealer Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Prinzhorn behandelte mit diesen Werken jedoch nicht; er untersuchte sie. Das Buch wirkte vor allem auf die Kunst der Moderne und veränderte den Blick auf das Gestalten psychisch kranker Menschen.

Den englischen Ausdruck „art therapy“ prägte 1942 der britische Künstler Adrian Hill. Er lag selbst mit einer Tuberkulose in einem Sanatorium und stellte beim Zeichnen fest, dass ihn die gestalterische Beschäftigung von der Krankheit ablenkte und ihn innerlich beteiligte. Aus dieser Erfahrung heraus begann er, auch mit Mitpatienten zu arbeiten, und beschrieb sein Vorgehen 1945 in dem Buch „Art Versus Illness“.

Etwa zeitgleich entwickelten sich in den Vereinigten Staaten zwei Traditionslinien, die bis heute nachwirken. Margaret Naumburg kam von der Pädagogik her und verstand das Bild psychoanalytisch: als eine Art symbolischer Rede, die anschließend gedeutet wird. Edith Kramer, von Haus aus Künstlerin, legte den Schwerpunkt dagegen auf den Gestaltungsvorgang selbst und darauf, dass belastende Gefühle in der Arbeit am Material eine Form finden. Diese beiden Pole — Deutung des Werkes einerseits, Wirkung des Tuns andererseits — kennzeichnen die Kunsttherapie bis heute.

Durchführung & Ablauf

Am Anfang steht ein Gespräch, in dem Anliegen, Vorgeschichte und die äußeren Bedingungen geklärt werden. Künstlerische Vorkenntnisse sind ausdrücklich nicht erforderlich, und wer meint, nicht malen zu können, ist deswegen nicht ausgeschlossen. Es geht nicht um Können.

Kunsttherapie findet einzeln oder in Gruppen statt, ambulant in einer Praxis oder im Rahmen eines Klinikaufenthalts. Der Raum ist als Atelier eingerichtet: Papier in verschiedenen Formaten, Bleistift und Kohle, Kreiden, Wasser- und Deckfarben, häufig auch Ton, Gips, Holz oder Materialien zum Collagieren. Die Auswahl ist Teil des Verfahrens, denn schon die Entscheidung für ein Material und ein Format sagt etwas über den augenblicklichen Zustand aus.

Eine Sitzung gliedert sich meist in drei Teile. Zunächst wird angekommen und besprochen, womit gearbeitet werden soll; manchmal gibt der Therapeut ein Thema vor, oft bleibt es dem Patienten überlassen. Dann folgt die Gestaltung, die den größten Teil der Zeit einnimmt und in der der Therapeut sich zurückhält; er begleitet, unterbricht aber nicht. Zum Schluss wird das Entstandene gemeinsam betrachtet. Dabei kommt zuerst der Gestaltende zu Wort. Der Therapeut deutet nicht über den Kopf des Patienten hinweg, sondern fragt nach: was auffällt, was schwerfiel, was überrascht hat.

Die Arbeiten bleiben in der Regel während der Behandlungszeit in der Einrichtung und werden aufbewahrt, sodass sich Veränderungen über die Wochen hinweg verfolgen lassen. Was mit ihnen geschieht, sollte vorher besprochen sein; sie unterliegen der Schweigepflicht wie alles andere aus der Behandlung auch. In Gruppen gilt zusätzlich, dass die Bilder der anderen nicht bewertet und nicht nach außen getragen werden.

Einsatzbereiche

In Deutschland ist die Kunsttherapie vor allem im stationären Bereich verbreitet, wo sie Teil eines Gesamtbehandlungsplans ist. Verbreitet ist sie in der Psychiatrie und in der Psychosomatik, in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, in der Suchtbehandlung sowie in psychosomatischen Rehabilitationskliniken.

Ein zweiter großer Bereich ist die Begleitung schwerer körperlicher Erkrankungen. In der Onkologie und in der Palliativmedizin wird sie eingesetzt, um Menschen einen Ausdruck für eine Situation zu geben, für die Worte oft nicht ausreichen. Auch in der Kinderheilkunde hat sie ihren Platz, weil Kinder sich gestaltend häufig leichter mitteilen als im Gespräch.

In der Altenhilfe und bei Demenz wird gestalterisch gearbeitet, um Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Kontakt zu unterstützen; hier steht weniger die Aufarbeitung als die Aktivierung und die gemeinsame Erfahrung im Vordergrund. Weitere Einsatzfelder liegen in der Neurologie, in der Rehabilitation und in der sozialen Arbeit, etwa in Einrichtungen der Jugendhilfe oder in der Arbeit mit geflüchteten Menschen.

Ausbildung & Berufsbild

Kunsttherapie wird in Deutschland an Fachhochschulen, Universitäten und Kunsthochschulen sowie an privaten Instituten gelehrt. Es gibt grundständige Studiengänge, die mit einem Bachelor abschließen, aufbauende Masterstudiengänge und berufsbegleitende Weiterbildungen, die sich an Menschen mit einem künstlerischen, pädagogischen, pflegerischen oder psychologischen Erstberuf richten. Zum Studium gehören in aller Regel eigene künstlerische Praxis, psychologische und medizinische Grundlagen, Selbsterfahrung und angeleitete Praktika.

Einheitliche und verbindliche Standards bestehen jedoch weder für die Hochschulen noch für die privaten Anbieter, und die Berufsbezeichnung Kunsttherapeut ist nicht geschützt. Fachverbände wie der Deutsche Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie versuchen, diese Lücke durch eigene Qualifizierungsrichtlinien zu schließen, an denen sie Ausbildungsgänge messen und Mitglieder aufnehmen. Für Interessierte ist die Verbandsmitgliedschaft daher ein brauchbarer erster Anhaltspunkt, ersetzt aber die Frage nach Studienabschluss, Umfang der Ausbildung und Berufserfahrung nicht.

Rechtlich ist zu beachten, dass Kunsttherapie in Deutschland nicht als Psychotherapie bezeichnet werden darf. Wer heilkundlich behandeln will, benötigt dafür eine eigene Erlaubnis. In Kliniken arbeiten Kunsttherapeuten deshalb im Team und unter ärztlicher oder psychotherapeutischer Gesamtverantwortung.

Wissenschaftliche Einordnung & Grenzen

Die Kunsttherapie gehört nicht zu den Verfahren, die die gesetzlichen Krankenkassen in der ambulanten Versorgung als eigenständige Behandlung tragen. Innerhalb eines stationären Aufenthalts oder einer Rehabilitationsmaßnahme wird sie dagegen regelmäßig als Bestandteil des Gesamtangebots erbracht, ohne dass dafür gesondert abgerechnet wird. Ambulante Angebote sind daher meist selbst zu zahlen; bei privaten Versicherungen richtet sich die Erstattung nach dem Vertrag.

Die Forschungslage ist begrenzt. Es liegen Einzelstudien zu verschiedenen Anwendungsfeldern vor, doch systematische Übersichtsarbeiten kommen zu keinem eindeutigen Ergebnis, und für die meisten Fragestellungen fehlen große, methodisch belastbare Untersuchungen. Ein Teil der Schwierigkeit liegt im Gegenstand selbst: Ein gestalterischer Prozess lässt sich nur schwer standardisieren und noch schwerer verblinden, was den üblichen Studienformaten entgegensteht. Aus dem Fehlen belastbarer Nachweise folgt nicht, dass die Kunsttherapie nichts bewirkt; es folgt aber, dass Wirksamkeitsversprechen zurückhaltend zu beurteilen sind.

Auch die diagnostische Seite verlangt Vorsicht. Ein Bild ist kein Messwert. Aus Farbwahl, Strichführung oder Motiv lässt sich keine Erkrankung ablesen, und die Aussagekraft der klassischen projektiven Testverfahren wird in der Fachwelt seit Langem unterschiedlich beurteilt. Kunsttherapeutische Beobachtungen sind ein Baustein neben Anamnese, Untersuchung und Gespräch, kein Ersatz dafür.

Risiken im Sinne körperlicher Nebenwirkungen sind bei der Kunsttherapie kaum zu erwarten. Belastend kann jedoch der Vorgang selbst werden: Beim Gestalten können Erinnerungen und Gefühle auftauchen, mit denen der Betroffene nicht gerechnet hat. Deshalb braucht es eine Begleitung, die das auffangen kann, und eine Einbindung in die übrige Behandlung. Als alleinige Maßnahme bei einer schweren psychischen Erkrankung ist die Kunsttherapie nicht geeignet; sie ersetzt weder eine Psychotherapie noch eine notwendige medikamentöse Behandlung.

Abgrenzung zu ähnlichen Verfahren

Die Kunsttherapie ist eine von mehreren künstlerischen Therapien, die sich vor allem im Medium unterscheiden. Die Musiktherapie arbeitet mit Klang, Rhythmus und Stimme, teils improvisierend, teils hörend. Tanz- und Bewegungstherapie nutzen die Bewegung als Ausdrucksform, die Theater- und Dramatherapie das Spiel mit Rollen, die Poesie- und Schreibtherapie das geschriebene Wort. In vielen Kliniken werden diese Angebote unter dem Dach der künstlerischen Therapien zusammengefasst.

Deutlicher ist die Grenze zur Ergotherapie. Diese arbeitet ebenfalls handelnd und verwendet zum Teil dieselben Materialien, verfolgt aber ein anderes Ziel: die Wiederherstellung von Handlungsfähigkeit im Alltag und im Beruf. Sie ist ein ärztlich verordnungsfähiges Heilmittel. Von einem betreuten Malkurs oder einem Beschäftigungsangebot unterscheidet sich die Kunsttherapie schließlich durch die therapeutische Zielsetzung und durch die Ausbildung der Begleitperson; das gemeinsame Gestalten allein macht noch keine Therapie.

Quellen

  • Menzen, K.-H.: Grundlagen der Kunsttherapie.
    ISBN: 9783825260583
  • Menzen, K.-H.: Praxis der Kunsttherapie.
    ISBN: 9783958539419
  • Senf, W., Broda, M., Voos, D., Neher, M. (Hrsg.): Praxis der Psychotherapie.
    ISBN: 9783132420793
  • Heuft, G., Conrad, R. (Hrsg.): Lehrbuch Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.
    ISBN: 9783608402179
  • Falkai, P. (Hrsg.): Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.
    ISBN: 9783132432659

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