Levomepromazin
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 12. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Levomepromazin ist ein Wirkstoff, der ein viel weiteres Anwendungsspektrum bietet, als die meisten Menschen vermuten oder wissen. Es gehört zwar in erster Linie zu den Neuroleptika, besitzt aber Wirkeigenschaften, welche die Anwendung auch in anderen medizinischen Bereichen erlauben. Das betrifft vor allem die Nebenwirkungen dieses Wirkstoffes.
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Was ist Levomepromazin?
Levomepromazin gehört von seiner Struktur her zu den Phenothiazinen. Chemisch gesehen handelt es sich hier um eine sogenannte „trizyklische Verbindung“. Der mittlere Ring dieser Verbindung ist ein Heterozyklus, der ein Stickstoff- und ebenso ein Schwefelatom besitzt.
Phenothiazin, welches die Wirkstoffgruppe des Levomepromazins ist, ist die Basis für verschiedene Medikamente, die in erster Linie als Neuroleptika eingesetzt werden. Phenothiazine können verschiedene Strukturen aufweisen, daher werden sie in drei Gruppen eingeteilt:
1. die aliphatischen Phenothiazine,
2. Piperidine und
3. die Piperazine.
Levomepromazin ist ein niederpotentes Neuroleptikum. Wie alle anderen relevanten Phenothiazin- Derivate weist auch das Levomepromazin eine besondere Eigenschaft auf, welche sich in der Medizin neben der ursprünglichen Anwendung zu Nutze gemacht wird.
Normalerweise macht Levomepromazin – sollte der Patient oder die Patientin nicht paradox auf die Einnahme reagieren – sehr müde. Daher wird Levomepromazin auch gerne als Medikation zum Schlafanstoß bei Ein- und Durchschlafstörungen, aber auch zur Beruhigung verordnet.
Der Begriff „niederpotent“ ist erklärungsbedürftig. Die neuroleptische Potenz beschreibt nicht, wie stark ein Mittel überhaupt wirkt, sondern wie stark es gegen die Kernbeschwerden einer Psychose wirkt. Hochpotente Wirkstoffe binden fest an die Dopaminrezeptoren und wirken kräftig gegen Wahn und Halluzinationen, machen aber weniger müde. Bei niederpotenten Wirkstoffen ist es umgekehrt: Sie beruhigen stark und wirken schwächer gegen die psychotischen Beschwerden, und die Menge, die für eine antipsychotische Wirkung nötig wäre, fällt entsprechend hoch aus. Ein niedrig eingestufter Wirkstoff ist also kein schwaches Medikament, sondern ein anders gelagertes.
Wie breit das Wirkprofil dieses Stoffes ist, führt die Fachinformation im Einzelnen auf. Sie beschreibt es als ausgeprägt psychomotorisch dämpfend und sedierend und führt daneben eine schmerzlindernde, gegen Erbrechen gerichtete, antiallergische, stimmungsaufhellende und örtlich betäubende Wirkung auf. Nur schwach antipsychotisch wirkt der Stoff, und die Fachinformation führt das ausdrücklich auf die lediglich mäßige Blockade der Dopaminrezeptoren zurück. Levomepromazin verstärkt außerdem die Wirkung von Narkose- und Schmerzmitteln und dämpft die Temperaturregulation im Gehirn.
Pharmakologische Wirkung
Jedoch ist nicht nur ein einziger Dopaminrezeptor vorhanden, sondern eine ganze Gruppe verschiedener Rezeptoren, die sich um die Verarbeitung der Dopamin- abhängigen Impulse kümmern. Grob werden diese Dopaminrezeptoren in D1 – und D2 Rezeptoren unterteilt. Levomepromazin entfaltet seine Wirkung hauptsächlich an den D2-Rezeptoren und wird daher als Dopaminantagonist bezeichnet. Es spricht vor allem die postsynaptischen Rezeptoren im mesolimbischen System an, indem es diese blockiert und somit die Wirkung des körpereigenen Botenstoffes Dopamin dämpft.
Levomepromazin ist ein niederpotentes Neuroleptikum mit nur leicht antipsychotischer Wirkung. Die jedoch stark sedierende Komponente wird bei der Anwendung als therapeutischen Effekt genutzt. Die schwache Wirkung gegen Psychosen lässt sich auch nicht durch höhere Dosierungen erzielen. Dies kumuliert nur die in diesem Fall unerwünschten Nebenwirkungen, da durch die höhere Dosierung auch jene Rezeptoren blockiert werden, welche ursprünglich gar nicht angesprochen werden sollten.
Zur Aufnahme und zum Abbau hält die Fachinformation fest, dass ein erheblicher Teil des geschluckten Wirkstoffs schon bei der ersten Leberpassage umgesetzt wird, sodass nur etwa die Hälfte den Blutkreislauf erreicht – mit beträchtlichen Unterschieden von Mensch zu Mensch. Nach einer Spritze in den Muskel wird der Höchstwert im Blut deutlich früher erreicht als nach der Tablette. Der Wirkstoff verteilt sich weit im Gewebe; eine Blutwäsche beeinflusst seinen Verlauf im Blut nicht nennenswert. Phenothiazine überwinden die Plazentaschranke und sind in der Muttermilch nachgewiesen worden.
Für Wechselwirkungen bedeutsam ist, dass Levomepromazin ein Hemmstoff des Leberenzyms CYP2D6 ist. Arzneistoffe, die über dieses Enzym abgebaut werden, können dadurch höhere Blutspiegel erreichen und stärker wirken; die Fachinformation nennt unter anderem Risperidon, Haloperidol, Amitriptylin, Captopril, Ondansetron, Codein, Celecoxib und Flecainid. In umgekehrter Richtung senken Carbamazepin und Barbiturate den Levomepromazin-Spiegel, weil sie dessen Abbau beschleunigen, während Arzneimittel, die den Abbau in der Leber hemmen – etwa orale Verhütungsmittel –, die Wirkung verstärken können. Mit Phenytoin kann sich dessen Abbau so verändern, dass giftige Blutspiegel erreicht werden. Anticholinerg wirkende Parkinson-Mittel wie Biperiden schwächen die Wirkung von Levomepromazin ab; umgekehrt verstärken Anticholinergika dessen eigene anticholinerge Effekte.
Medizinische Anwendung & Verwendung
Levomepromazin gehört zu den Phenothiazinen und ist ein niederpotentes Neuroleptikum. Es findet seine Anwendung hauptsächlich als Medikation zur Dämpfung von Unruhezuständen und Erregungszuständen; bei Angststörungen wird es außerhalb der Zulassung eingesetzt.
Zugelassen ist Levomepromazin in Deutschland zur Dämpfung psychomotorischer Unruhe- und Erregungszustände im Rahmen psychotischer Störungen, bei akuten Erregungszuständen im Rahmen manischer Episoden sowie als Teil einer Kombinationstherapie bei schweren oder chronischen Schmerzen. Alle weiteren Anwendungen des Wirkstoffs – etwa als Schlafmittel, gegen Übelkeit oder bei Allergien – erfolgen außerhalb der Zulassung. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sollen den Wirkstoff nicht erhalten.
Außerdem wird es bei Schlafstörungen als schlafanstoßendes Medikament verordnet, da es eine stark sedierende Komponente hat. Weiterhin findet es als Begleitmedikation bei chronischen Schmerzen seine Anwendung. Neuroleptika finden sich hauptsächlich in der Schizophrenie-Therapie wieder, da sie die Eigenschaft besitzen, antipsychotisch und sedativ zu wirken.
Allerdings ist bei Levomepromazin die antipsychotische Wirkung zu schwach ausgeprägt, was es als alleinige Medikation bei der Behandlung von Psychosen ungeeignet macht. Für solche Krankheitsbilder gibt es Neuroleptika mit stärker antipsychotischer Wirkung. Neuroleptika werden aufgrund ihrer verschiedenen Wirkmechanismen in zwei Generationen eingeteilt. Levomepromazin wird zusammen mit Promethazin zur 1. Generation gezählt.
Levomepromazin dürfte als Medikament mit dem Handelsnamen „Neurocil“ bekannt sein. Promethazin wird meist unter dem Namen Atosil® vertrieben. Auch wenn beide Medikamente zu den niederpotenten Neuroleptika der 1. Generation zählen, finden sie in der Medizin keine ausschließlich äquivalente Anwendung, da sich die beiden Medikamente in bestimmten Wirkmechanismen unterscheiden.
Levomepromazin wird neben der Behandlung von psychischen Erkrankungen und deren Auswirkungen nicht nur als Schlafmittel, sondern auch bei der Therapie von chronischen und akuten Allergien verwendet, da es, wie das Promethazin auch, nicht nur zu den niederpotenten Neuroleptika zählt, sondern auch zu den Antihistaminika. Daher kann es in bestimmter Dosierung als Mittel gegen Übelkeit eingesetzt werden.
Risiken & Nebenwirkungen
Es muss auch bedacht werden, dass die Rezeptoren, welche mit diesem Medikament gezielt angesprochen und beeinflusst werden sollen, bei jedem Menschen eine individuelle Sensibilität aufweisen. Dies gilt ganz besonders bei der Anwendung von Medikamenten, die Einfluss auf Abläufe und chemische Prozesse im Gehirn haben. Unerwünschte Wirkungen können besonders hier fatale Auswirkungen auf die Vitalfunktionen und das Verhalten des Anwenders haben. Ein großes Risiko birgt die Gefahr, dass der Patient oder die Patientin paradox auf Levomepromazin reagiert.
Das bedeutet, eine bereits vorhandene Unruhe, Angst oder Erregung wird massiv erhöht oder erst überhaupt hervorgerufen, wenn es beispielsweise aufgrund seiner antiemetischen Wirkung gegen Übelkeit oder bei Allergien als Antihistaminikum eingesetzt wird. Die Gefahr von Nebenwirkungen steigt natürlich auch je nach Höhe der Dosierung. Eine Überdosierung, unabhängig davon ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt, kann weitreichende Folgen haben.
Unruhezustände und Erregung dürften noch die harmloseren Konsequenzen sein. Schon eine leichte Überdosierung kann den Anwender, je nach Empfindlichkeit seiner Rezeptoren, intensivstationspflichtig machen, da beispielsweise auch massive Herzrhythmusstörungen und Atemdepression ausgelöst werden können. Wie bei jedem anderen Medikament besteht natürlich auch das Risiko der absoluten Unverträglichkeit, was allergische Reaktionen bis hin zum allergischen Schock verursachen kann.
Die Fachinformation nennt darüber hinaus eine Gruppe von Nebenwirkungen, die für die älteren Neuroleptika kennzeichnend ist: Bewegungsstörungen. Häufig sind Frühdyskinesien mit Zungen-Schlund-Krämpfen, Schiefhals oder Blickkrämpfen, ein Parkinson-Syndrom mit Zittern, Steifigkeit und Bewegungsarmut sowie eine Akathisie, also ein quälender Bewegungsdrang. Nach langer Anwendung können Spätdyskinesien vor allem im Mundbereich hinzukommen, die die Behandlung überdauern und manchmal nicht mehr zurückgehen. Selten tritt ein lebensbedrohliches malignes neuroleptisches Syndrom mit hohem Fieber, Muskelstarre und vegetativer Entgleisung auf, das ein sofortiges Absetzen erfordert. Sehr häufig kommt es vor allem zu Behandlungsbeginn zu einem Blutdruckabfall beim Aufstehen und zu beschleunigtem Herzschlag.
Aus der Blockade der Dopaminrezeptoren folgt eine Wechselwirkung, die in der entgegengesetzten Richtung wirkt wie die Parkinson-Behandlung: Die gleichzeitige Anwendung mit Levodopa oder mit Dopaminagonisten kann deren Wirkung abschwächen. Bei einem Parkinson-Syndrom, das nicht selbst durch Medikamente ausgelöst wurde, darf Levomepromazin deshalb nur unter besonderer Vorsicht angewendet werden.
Zu den Gegenanzeigen zählt die Fachinformation neben der Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, gegen Thioxanthene und gegen Phenothiazine die akute Vergiftung mit Alkohol, Schlaf-, Schmerz- oder Psychopharmaka, den Kreislaufschock, das Koma und eine Leistungsminderung des blutbildenden Systems. Davon zu unterscheiden sind die Umstände, unter denen der Wirkstoff nur mit besonderer Vorsicht gegeben werden darf; diese Liste ist lang und reicht von Leber- und Nierenschwäche über eine Vorschädigung des Herzens, prolaktinabhängige Geschwülste, schwere Blutdruckstörungen, hirnorganische Erkrankungen und frühere Krampfanfälle bis zum Grünen Star, zu Störungen der Harnentleerung, zur Vergrößerung der Vorsteherdrüse, zu langsamem Herzschlag, zu Kaliummangel und zum angeborenen langen QT-Syndrom.
Zwei Kontrollen begleiten die Behandlung von Anfang an. Vor dem Beginn wird das Blutbild überprüft, und bei abweichenden Werten darf die Behandlung nicht begonnen werden; anschließend wird es in kurzen Abständen und später in größeren Abständen weiter kontrolliert. Sinkt die Zahl der weißen Blutkörperchen rasch ab oder verändert sich das Blutbild in anderer Weise, wird sofort abgebrochen. Deshalb sollen Fieber, Entzündungen an Zahnfleisch und Mundschleimhaut, Halsschmerzen oder grippeähnliche Beschwerden – besonders in den ersten Behandlungsmonaten – nicht selbst behandelt, sondern umgehend ärztlich abgeklärt werden. Die zweite Kontrolle gilt dem Herzen und der Leber: Zu Beginn werden eine Herzstromkurve abgeleitet und die Leberwerte bestimmt, bei längerer Behandlung in regelmäßigen Abständen erneut. Levomepromazin kann die QT-Zeit im EKG verlängern, in sehr seltenen Fällen bis hin zu lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen vom Typ der Torsade de Pointes; tritt das ein, wird die Behandlung abgebrochen.
Das Nebenwirkungsprofil der älteren Neuroleptika reicht über die Bewegungsstörungen hinaus. Sehr häufig sind Müdigkeit zu Beginn der Behandlung und ein vermindertes Schwitzen. Häufig treten Gewichtszunahme, Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Appetitverlust, ein trockener Mund, Störungen der Harnentleerung, ein Gefühl der verstopften Nase, Blickkrämpfe, Störungen der Naheinstellung des Auges und ein erhöhter Augeninnendruck auf. Gelegentlich kommt es zu Pigmenteinlagerungen in Hornhaut und Linse, zu allergischen Hautreaktionen und zu einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht sowie zu vorübergehenden Leberfunktionsstörungen mit Abflussstörungen der Galle und Gelbsucht. Selten ist ein Darmverschluss durch Lähmung der Darmmuskulatur, sehr selten sind Schäden an den Blutzellen, ein Delir sowie Brustdrüsenvergrößerung beim Mann, Zyklusstörungen, Milchfluss und sexuelle Funktionsstörungen. Die Fachinformation hält an anderer Stelle fest, dass zahlreiche Neuroleptika beim Menschen den Spiegel des Hormons Prolaktin anheben.
Drei Warnhinweise betreffen besondere Patientengruppen. Im Zusammenhang mit Antipsychotika sind Blutgerinnsel in den Venen und deren Verschleppung in die Lunge berichtet worden, also Thrombosen und Lungenembolien. Ältere Menschen mit einer Demenz, die mit herkömmlichen Antipsychotika behandelt wurden, hatten in zwei großen Anwendungsstudien ein leicht erhöhtes Sterberisiko gegenüber Unbehandelten; wie hoch dieses Risiko genau ist und woran es liegt, ist offen. Für Verhaltensstörungen bei Demenz ist Levomepromazin nicht zugelassen. Hinzu kommt ein erhöhtes Risiko für Ereignisse an den Hirngefäßen, das in kontrollierten Studien für einige neuere Antipsychotika bei Demenzkranken gefunden wurde und sich für andere Wirkstoffe nicht ausschließen lässt; bei erhöhtem Risiko für einen Schlaganfall ist der Wirkstoff deshalb mit Vorsicht anzuwenden. Schließlich senkt Levomepromazin die Krampfschwelle: Wer zu Krampfanfällen neigt, ist gefährdet, und begünstigt werden sie durch hohe Anfangsmengen, eine rasche Steigerung und ein abruptes Absetzen hoher Mengen. Ein bestehendes Anfallsleiden ist bei fortgeführter antiepileptischer Behandlung jedoch keine unbedingte Gegenanzeige.
Die blutdrucksenkende Begleitwirkung verdient eine eigene Bemerkung, weil sie sich im Behandlungsverlauf ändert. In der Regel lässt sie bei längerer Anwendung nach. Wird die Einnahme für einige Tage unterbrochen und danach wieder aufgenommen, kann der Blutdruck erneut abfallen – der Körper hat die Gewöhnung in dieser Zeit verloren. Bei einer Operation ist deshalb sorgfältig auf einen Blutdruckabfall zu achten, und die Menge des Narkose- oder Beruhigungsmittels muss unter Umständen verringert werden. Wird Levomepromazin zusammen mit Schmerz-, Schlaf- oder Beruhigungsmitteln oder anderen zentral dämpfenden Arzneistoffen angewendet, können Müdigkeit und eine Dämpfung der Atmung verstärkt auftreten; dasselbe gilt in Verbindung mit bestimmten Polypeptid-Antibiotika. Die Wirkung blutdrucksenkender Mittel kann verstärkt werden.
Wird versehentlich oder absichtlich zu viel eingenommen, entsteht ein charakteristisches Bild: Schläfrigkeit bis zum Koma, Verwirrtheits- und Erregungszustände, Herzschwäche, Rhythmusstörungen, niedriger Blutdruck, beschleunigter Herzschlag und Veränderungen der Herzstromkurve. Dazu treten trockene Schleimhäute, Verstopfung bis zum Darmverschluss, Harnverhalt, weite Pupillen, Krampfanfälle, eine zu niedrige oder zu hohe Körpertemperatur und Bewegungsstörungen. Gefürchtet sind die Folgen an der Atmung – Blaufärbung, Atemdämpfung, Atemstillstand, Verschlucken und Lungenentzündung. Eine Blutwäsche bringt in dieser Lage keinen wesentlichen Nutzen; behandelt wird auf der Intensivstation, und für die Anhebung des Blutdrucks schreibt die Fachinformation bestimmte Kreislaufmittel vor und schließt Adrenalin ausdrücklich aus.
Quellen
- Benkert, O., Hippius, H. (Hrsg.): Kompendium der psychiatrischen Pharmakotherapie.
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- Falkai, P., Laux, G., Deister, A., Möller, H.-J. (Hrsg.): Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.
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- Geisslinger, G., Gudermann, T., Hinz, B., et al.: Mutschler Arzneimittelwirkungen.
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