Refraktive Chirurgie

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 4. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Die Bezeichnung Refraktive Chirurgie dient als Sammelbegriff für Augenoperationen, bei denen die Gesamtbrechkraft des Auges verändert wird. Auf diese Weise benötigt der Patient im günstigen Fall keine Brille oder Kontaktlinsen mehr.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Refraktive Chirurgie?

Refraktive Chirurgie
Die Bezeichnung Refraktive Chirurgie dient als Sammelbegriff für Augenoperationen, bei denen die Gesamtbrechkraft des Auges verändert wird.

Unter der refraktiven Chirurgie werden sämtliche operativen Eingriffe am Auge verstanden, die zur Veränderung der Gesamtbrechkraft des Auges führen. Mit diesen Verfahren ist es möglich, konventionelle Sehhilfen wie eine Brille oder Kontaktlinsen zu ersetzen. Die refraktive Chirurgie gilt als effektiv und sicher zur Korrektur von Augenfehlsichtigkeiten.

Ihren Anfang nahm die refraktive Chirurgie im frühen 20. Jahrhundert. In den 30er Jahren wurden die ersten Studien zur Modellierung der Hornhaut vorgenommen, die Experimente zur radiären Keratotomie einschlossen, um Kurzsichtigkeit zu korrigieren. Diese Verfahren wiesen seinerzeit allerdings nicht selten Komplikationen auf, wie das Vernarben der Kornea. Ab dem Jahr 1978 kam die radiäre Keratotomie verstärkt in den USA und der UdSSR zum Einsatz. 1983 wurde erstmalig die refraktive Korrektur mithilfe eines Excimer-Lasers beschrieben. Die erste Behandlung am Menschen fand 1987 in Berlin mit der photorefraktiven Keratektomie (PRK) statt.

In den folgenden Jahren schloss sich die Weiterentwicklung dieser Methode zum LASEK-Verfahren an. Ab 1989 ließ sich die Keratomileusis mit der Excimer-Lasermethode kombinieren. Das neue Verfahren erhielt die Bezeichnung LASIK (Laser-in-situ-Keratomileusis).

Wie verbreitet die Eingriffe in Deutschland sind, lässt sich nicht genau angeben. Sie werden überwiegend privat abgerechnet und nicht zentral erfasst, weshalb die kursierenden Schätzungen zur jährlichen Zahl weit auseinandergehen. Übereinstimmend wird von einer über die Jahre steigenden Tendenz berichtet.

Die Bezeichnung Keratomileusis, die in den Namen der heutigen Laserverfahren fortlebt, stammt aus einer älteren Entwicklungslinie. Der in Bogotá tätige Augenarzt José Ignacio Barraquer arbeitete ab den 1940er Jahren daran, eine Hornhautscheibe abzutrennen, sie in ihrer Form zu verändern und wieder aufzusetzen. Von ihm stammt auch die Einsicht, dass die Brechkraftänderung von der Dicke des abgetragenen Gewebes und vom Durchmesser der Abtragungszone abhängt – ein Zusammenhang, der bis heute jede Planung eines Eingriffs bestimmt. Die frühen Schnittverfahren an der Hornhaut gehen auf japanische Arbeiten der 1930er Jahre zurück; in der UdSSR wurde die radiäre Keratotomie ab den 1970er Jahren zu einem Verfahren mit standardisierter Schnittführung ausgebaut, bevor die Lasertechnik sie ablöste.

Nicht jede Fehlsichtigkeit und nicht jedes Auge eignet sich für einen solchen Eingriff. Vorausgesetzt wird in der Regel, dass der Patient volljährig ist und dass sich seine Werte über etwa ein Jahr nicht mehr wesentlich verändert haben, weil der Erfolg der Korrektur sonst durch ein weiteres Fortschreiten wieder aufgezehrt würde. Die Hornhaut muss ausreichend dick und in ihrer Form regelmäßig sein; ein Keratokonus, also eine fortschreitende kegelförmige Vorwölbung, schließt die abtragenden Verfahren aus. Weitere Ausschlussgründe sind unbehandelte Augenerkrankungen wie ein Glaukom oder eine Netzhautablösung, ein fortgeschrittener Grauer Star, ausgeprägte Formen des trockenen Auges sowie akute Entzündungen wie eine Bindehautentzündung. Auch während Schwangerschaft und Stillzeit wird abgeraten, weil die Brechkraft in dieser Zeit schwanken kann.

Funktion, Wirkung & Ziele

Zur Anwendung kommt die refraktive Chirurgie zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Stabsichtigkeit. Ein axialer refraktiver Sehfehler liegt vor, wenn die Augapfellänge und die Brennweite des Optiksystems nicht miteinander übereinstimmen. Von Kurzsichtigkeit (Myopie) ist die Rede, wenn der Augapfel zu lang zur Augenbrechkraft ausfällt.

Dagegen kommt es bei einem zu kurzen Augapfel zu Weitsichtigkeit (Hyperopie). Sind im Optiksystem des Auges unterschiedliche Brennpunkte in verschiedenen Meridianen vorhanden, handelt es sich um eine Stabsichtigkeit (Hornhautverkrümmung). Mithilfe der Methoden der refraktiven Chirurgie kann die Gesamtbrechkraft des optischen Systems derart angepasst werden, dass die Umwelt auf der Netzhaut scharf erscheint. Dabei wird entweder die Brechkraft der Hornhaut verändert oder die Augenlinse durch Implantation ersetzt bzw. ergänzt. Die Korrektur der Brechkraft findet durch das Verändern der Hornhautkrümmung statt.

Zu diesem Zweck trägt der Augenarzt mit einem Laser Gewebe ab oder nimmt definierte Einschnitte vor. Durch den Augeninnendruck kommt es dabei zu einer veränderten Form. Während bei Kurzsichtigkeit eine Verringerung der Brechkraft erzielt wird, erfolgt bei Weitsichtigkeit eine Erhöhung der Brechkraft. Ursächlich nicht behoben werden kann mithilfe der refraktiven Chirurgie allerdings die Altersweitsichtigkeit. So ist eine therapeutische Wiederherstellung der Akkommodationsfähigkeit nicht möglich. Lange galt die Altersweitsichtigkeit damit als operativ nicht angehbar. Heute stehen jedoch Verfahren zur Verfügung, die den Sehfehler ausgleichen, ohne die Akkommodation zurückzubringen – etwa Multifokal- und Tiefenschärfe-Linsen sowie Laserkorrekturen mit unterschiedlicher Einstellung beider Augen (Monovision).

In der heutigen Zeit haben sich in erster Linie Laserverfahren zur Anwendung der refraktiven Chirurgie durchgesetzt. Als gängigste Methode gilt das LASIK-Verfahren. Mithilfe eines feinen Femtosekundenlasers oder eines Mikrokeratoms schneidet der Augenarzt eine Lamelle mit einem Durchmesser von 8 bis 9,5 Millimetern in die Hornhaut des Auges. Danach klappt er die Lamelle zur Seite und behandelt die Fehlsichtigkeit mithilfe von Lasertechnik. In der Regel werden nur 30 Sekunden je Laserbestrahlung benötigt, was aber letztlich vom Ausmaß der Fehlsichtigkeit abhängt.

Die LASIK-Methode hat den Vorteil, dass die Patienten schon einige Stunden nach dem Eingriff wieder die volle Sehkraft haben. So muss das Epithel nicht wieder nachwachsen, weil es bei der Operation lediglich beiseite geschoben wird. Darüber hinaus verspürt der Patient fast keine Schmerzen. Zur Anwendung kommt das LASIK-Verfahren bei kleinen bis mittleren Korrekturen. Der Sehfehler-Bereich schwankt zwischen +4 und -10 Dioptrien.

Eine weitere Methode der refraktiven Chirurgie stellt das LASEK-Verfahren dar. Bei diesem Eingriff wird Gewebe von der Hornhaut abgetragen. Mithilfe von Alkohol löst der Augenarzt das Epithel komplett ab. Nach dem Eingriff erhält der Patient einen Wundverband, der die Hornhaut schützt. Als Variante der LASEK-Methode gilt das EpiLASEK-Verfahren. Bei dieser Methode wird das Epithel mit einem Mikrokeratom abgehoben.

Das älteste Laserverfahren der refraktiven Chirurgie stellt die photorefraktive Keratektomie dar. Der Augenarzt entfernt bei diesem Eingriff das Epithel mit einem Spezialhobel. Anschließend muss es sich neu bilden. Bis sich die Sehstärke wieder einstellt, dauert es eine gewisse Zeit. Ebenfalls zur refraktiven Chirurgie gehört das Einsetzen von Intraokularlinsen, bei denen es sich um Kunstlinsen aus unterschiedlichen Materialien handelt, die biokompatibel sind. Sie werden in das Auge implantiert, wodurch sie dessen Gesamtbrechkraft verändern.

Ein neueres Verfahren, das ohne die beschriebene Lamelle auskommt, ist die Lentikelextraktion, die unter der Bezeichnung SMILE bekannt geworden ist. Dabei schneidet ein Femtosekundenlaser innerhalb der Hornhaut ein linsenförmiges Gewebescheibchen aus, das der Operateur durch einen wenige Millimeter breiten Zugang am Rand entnimmt. Weil die Hornhautoberfläche dabei weitgehend geschlossen bleibt, entfallen die Komplikationen, die mit einer aufgeklappten Lamelle zusammenhängen. Das Verfahren wird seit den 2010er Jahren angeboten und kommt vor allem bei Kurzsichtigkeit und Stabsichtigkeit zum Einsatz.

Bei den Linsenverfahren ist zwischen zwei grundsätzlich verschiedenen Wegen zu unterscheiden. Wird eine zusätzliche Kunstlinse zur körpereigenen Linse hinzugesetzt, spricht man von einer phaken Intraokularlinse; die eigene Linse bleibt erhalten, und der Eingriff ist im Grundsatz umkehrbar. Wird die körpereigene Linse dagegen entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt, entspricht das technisch der Operation des Grauen Stars, wird hier aber allein zur Korrektur der Brechkraft vorgenommen. Der Austausch kommt vor allem bei stärkeren Fehlsichtigkeiten und bei älteren Patienten in Betracht, bei denen ohnehin mit einer Linsentrübung zu rechnen ist.

Vor jedem Eingriff steht eine ausführliche Voruntersuchung. Dazu gehören die Bestimmung der Brechkraft mit und ohne erweiterte Pupille, eine Vermessung der Hornhautoberfläche, die Messung der Hornhautdicke, die Prüfung des Tränenfilms, die Bestimmung der Pupillenweite bei Dunkelheit sowie die Untersuchung von Linse und Netzhaut. Wer Kontaktlinsen trägt, muss sie vor der Vermessung eine Zeit lang weglassen, weil sie die Form der Hornhaut vorübergehend verändern. Für die fachliche Einordnung gibt es in Deutschland die Kommission Refraktive Chirurgie, ein gemeinsames Gremium der augenärztlichen Fachgesellschaft und des Berufsverbandes. Sie beschreibt für die einzelnen Verfahren Anwendungs- und Grenzbereiche und nennt Bedingungen, die eingehalten werden sollen; dazu zählt unter anderem, dass nach der Abtragung ein ausreichend dickes Hornhautbett stehen bleibt, für das üblicherweise ein Mindestwert von 250 Mikrometern angesetzt wird.

Der Eingriff selbst findet ambulant statt. Betäubt wird mit Augentropfen; eine Narkose ist nicht erforderlich. Ein Lidsperrer hält das Auge offen, sodass der Patient nicht blinzeln kann, und ein Fixierlicht gibt die Blickrichtung vor. Die eigentliche Laseranwendung dauert nur kurz, für die Vorbereitung beider Augen ist mit einer knappen Stunde in der Klinik zu rechnen. Fahren darf der Patient danach nicht; eine Begleitperson ist sinnvoll. In den ersten Stunden sind Fremdkörpergefühl, Lichtempfindlichkeit und Tränen üblich. Für die erste Nacht wird häufig eine Schutzschale empfohlen, damit im Schlaf nicht am Auge gerieben wird. Eine Kontrolle erfolgt am Tag nach dem Eingriff, weitere folgen in größeren Abständen. Schwimmbad, Sauna und Augen-Make-up sind für einige Zeit zu meiden. Wie lange die einzelnen Einschränkungen gelten, richtet sich nach dem gewählten Verfahren und wird bei der Entlassung schriftlich mitgegeben; die Oberflächenverfahren erfordern dabei mehr Geduld als die LASIK, weil die abgetragene Deckschicht erst wieder zuwachsen muss.

Für den Alltag bedeutet ein gutes Ergebnis nicht in jedem Fall völlige Brillenfreiheit. Ziel ist eine Sehschärfe, die für die alltäglichen Aufgaben ohne Sehhilfe ausreicht; eine geringe Restfehlsichtigkeit kann bleiben, und für einzelne Tätigkeiten kann weiterhin eine Brille sinnvoll sein. Wie genau das Ergebnis ausfällt, hängt von der Ausgangslage ab und lässt sich vorher nur mit einer gewissen Streubreite angeben.


Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren

Wie bei allen anderen Operationsverfahren besteht auch bei der refraktiven Chirurgie die Möglichkeit von Risiken und Nebenwirkungen. Aus diesem Grund sollte vor der Entscheidung für einen Eingriff dieser Art stets ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem Augenarzt stattfinden.

Zu den häufigsten Komplikationen refraktiver Augenoperationen gehört die Beeinträchtigung der Sehkraft. Diese kann sich u. a. durch eine eingeschränkte Sicht in der Dämmerung oder während der Dunkelheit bemerkbar machen. Als weitere Nebenwirkungen kommen ein Glanzeffekt, das Entstehen von Lichthöfen oder Halos sowie eine verminderte Kontrastsensitivität infrage. Mitunter werden vom Patienten Erscheinungen im Sichtfeld wahrgenommen. Ebenso sind nach dem Eingriff Über- oder Unterkorrekturen denkbar. Sie entstehen, wenn die Brechkraft zu stark oder zu wenig verändert wurde.

In manchen Fällen ist eine Nachbehandlung erforderlich, um die Komplikationen zu korrigieren. Dabei kann ein erneuter Eingriff hilfreich sein. Manche Patienten leiden auch unter weiteren Nebenwirkungen wie Augenreizungen, Rötungen oder starkem Tränenfluss. Trockene und gereizte Augen zählen dabei zu den häufigsten Beschwerden nach einer LASIK; sie bilden sich meist innerhalb einiger Monate zurück.

Die gefürchtetste, wenn auch seltene Spätkomplikation ist die Keratektasie: Die Hornhaut ist durch die Abtragung so weit geschwächt, dass sie sich unter dem Augeninnendruck allmählich vorwölbt, ähnlich wie bei einem Keratokonus. Aus diesem Grund werden Hornhautdicke und Regelmäßigkeit der Oberfläche vor dem Eingriff so gründlich geprüft, und aus diesem Grund gibt es Untergrenzen für das stehen bleibende Gewebe. Kommt es dennoch dazu, stehen als Behandlung eine Quervernetzung des Hornhautgewebes, formstabile Kontaktlinsen und im äußersten Fall eine Hornhauttransplantation zur Verfügung.

Ein Teil der möglichen Störungen hängt unmittelbar an der Lamelle des LASIK-Verfahrens. Sie kann unvollständig geschnitten werden, sich nach dem Eingriff verschieben oder Falten werfen, und es kann Deckgewebe unter sie einwachsen. Auch eine Entzündung in der Grenzschicht zwischen Lamelle und Unterlage ist möglich. Diese Gruppe von Komplikationen entfällt bei den Oberflächenverfahren und bei der Lentikelextraktion, die ohne eine solche Lamelle arbeiten. Dafür ist bei der photorefraktiven Keratektomie und beim LASEK-Verfahren mit stärkeren Beschwerden in den ersten Tagen zu rechnen, solange das Epithel noch nicht geschlossen ist, und es kann zu einer vorübergehenden feinen Trübung der Hornhaut kommen. Eine Hornhautentzündung durch Erreger ist bei allen Verfahren möglich, aber selten; ihr wird mit antibiotischen Augentropfen vorgebeugt, die zusammen mit entzündungshemmenden Tropfen für die Zeit nach dem Eingriff verordnet werden.

Zu bedenken ist außerdem, dass eine Laserkorrektur die Berechnung einer Kunstlinse erschwert, falls Jahre später der Graue Star operiert werden muss. Die veränderte Hornhaut liefert Messwerte, die von den üblichen Formeln nicht ohne Weiteres richtig verarbeitet werden. Patienten sollten die Unterlagen ihres refraktiven Eingriffs deshalb dauerhaft aufbewahren und sie später vorlegen. Auch die Alterssichtigkeit tritt unabhängig von der Korrektur mit den Jahren ein; wer sich in jungen Jahren von der Brille für die Ferne befreit hat, braucht später gegebenenfalls eine Lesebrille.

Die Kosten trägt in aller Regel der Patient selbst. Die gesetzliche Krankenversicherung sieht Brille und Kontaktlinsen als ausreichende Versorgung an und übernimmt refraktive Eingriffe deshalb üblicherweise nicht; Ausnahmen kommen allenfalls bei besonderer medizinischer Begründung in Betracht, etwa wenn eine Sehhilfe aus anderen Gründen nicht getragen werden kann. Private Versicherungen und Beihilfestellen entscheiden nach den jeweiligen Bedingungen. Zwischen Aufklärung und Eingriff sollte genügend Zeit liegen, damit Nutzen, Grenzen und Risiken in Ruhe abgewogen werden können; die Aufklärung gehört zur ärztlichen Pflicht und sollte auch die Frage einschließen, welche Nachbehandlung im Fall eines unbefriedigenden Ergebnisses überhaupt noch möglich wäre.

Quellen

  • Kohnen, T. (Hrsg.): Refraktive Chirurgie.
    ISBN: 9783662609453
  • Lang, G. K., Lang, S. J. (Hrsg.): Augenheilkunde.
    ISBN: 9783132454446
  • Grehn, F.: Augenheilkunde.
    ISBN: 9783662591536
  • Pfeiffer, N., Cursiefen, C., Holz, F. G., et al. (Hrsg.): Die Augenheilkunde.
    ISBN: 9783662658239
  • Salmon, J. F.: Kanskis Klinische Ophthalmologie.
    ISBN: 9783437234859

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