Sexualmedizin
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 4. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Die Sexualmedizin ist die Sparte der Medizin, die sich mit sexuellen Störungen und deren Behandlung befasst. Sie kann sich damit auf organischer und psychischer Ebene abspielen.
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Was ist die Sexualmedizin?
Grob lässt sich die Sexualmedizin in die zwei Bereiche der organischen und der psychologischen bzw. psychiatrischen Behandlung unterteilen. Sie befasst sich mit allen Störungen sexueller Natur. Zunächst befasst sich die Sexualmedizin mit sexuellen Problemen wie körperlichen Störungen bei Männern und Frauen, mit der Findung der sexuellen Identität sowie mit dem Umgang und der Lebensführung mit einer sexuellen Neigung und Abweichung von der gesellschaftlichen Norm. Von der Sexualmedizin zu unterscheiden ist die Sexualtherapie: Die Sexualmedizin ist ein ärztliches Fachgebiet, für das die Ärztekammern eine eigene Zusatz-Weiterbildung anbieten, während die Sexualtherapie ein Behandlungsverfahren bezeichnet, das auch von psychologischen Psychotherapeuten durchgeführt wird.
Dabei kann die Sexualmedizin alleine oder in Verbindung mit einem anderen Gesundheitszustand zum Einsatz kommen. Viele Männer im mittleren bis hohen Alter leiden beispielsweise an Erektionsstörungen, die Grundursache aber kann eine einsetzende Herzerkrankung sein. In diesen Fällen kommt die Sexualmedizin begleitend zur Herzbehandlung zum Einsatz. An dieser Stelle kommen aber auch bereits psychologische Berater ins Spiel. Neben den sexuellen Problemen, die durch medikamentöse oder psychologische Behandlung regulierbar sind, gibt es in der Sexualmedizin auch den Bereich der potenziell gefährlichen Paraphilien. Deren Behandlung reicht meist in den psychiatrischen Bereich, da es sich hierbei um schwerwiegende Störungen handelt, zu denen beispielsweise Nekro- oder Pädophilie gehören.
Als eigenständiges Forschungs- und Lehrgebiet ist die Sexualmedizin vergleichsweise jung. Der Berliner Arzt Iwan Bloch prägte 1907 den Begriff der Sexualwissenschaft, und 1919 eröffnete Magnus Hirschfeld in Berlin das erste Institut für Sexualwissenschaft, das 1933 von den Nationalsozialisten zerstört wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute sich das Fach nur langsam wieder auf; 1959 entstand an der Universität Hamburg ein eigenes Institut für Sexualforschung. International prägend wurden die Arbeiten des US-amerikanischen Forscherpaares William Masters und Virginia Johnson, das ab den 1960er-Jahren den körperlichen Ablauf der sexuellen Reaktion beschrieb und daraus ein übungsorientiertes Behandlungskonzept ableitete. Auf dieser Grundlage entwickelte sich die heutige Arbeitsteilung zwischen einer ärztlich und organisch ausgerichteten Sexualmedizin und einer psychotherapeutisch ausgerichteten Sexualtherapie. Dass beide Stränge über Jahrzehnte hinweg getrennt voneinander gewachsen sind, erklärt, warum sich ihre Bezeichnungen bis heute so leicht verwechseln lassen.
Die Zusatz-Weiterbildung setzt eine abgeschlossene Facharztweiterbildung voraus und wird berufsbegleitend erworben; sie verbindet Kursanteile mit der Arbeit an eigenen Fällen unter Supervision, denn ein großer Teil der sexualmedizinischen Tätigkeit besteht im Gespräch. Weil sexuelle Beschwerden an ganz unterschiedlichen Stellen des Körpers und der Lebensgeschichte ihren Ursprung haben können, arbeitet das Fach ausgesprochen fächerübergreifend: Gynäkologie, Urologie, Andrologie, Endokrinologie, Neurologie, Psychosomatik und Psychiatrie steuern jeweils einen Teil bei. Von einer behandlungsbedürftigen sexuellen Funktionsstörung ist dabei erst die Rede, wenn die Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen und die Betroffenen darunter leiden. Ein Verhalten, das von statistischen Durchschnittswerten abweicht, ist für sich genommen kein Krankheitszeichen. Die internationale Klassifikation ICD-11 trägt dem Rechnung, indem sie die sexuellen Funktionsstörungen nicht mehr unter den psychischen Erkrankungen führt, sondern in einem eigenen Kapitel zur sexuellen Gesundheit.
Behandlungen & Therapien
Häufige Fälle in der medikamentösen Sparte der Sexualmedizin befassen sich mit der Libido und sexuellem Verlangen, der Potenz oder der Fruchtbarkeit. Insbesondere bei Frauen hängen Sexualmedizin und Gynäkologie manchmal eng zusammen, etwa wenn es um Fragen nach der weiblichen Sexualität vor und während einer Schwangerschaft und nach einer Geburt geht. Bei derartigen Problemen können Medikamente dem Betroffenen helfen, wieder sexuelle Lust zu verspüren, nachlassender Potenz auf die Sprünge zu helfen oder gemeinsam mit einem Partner schwanger zu werden.
Neben medikamentösen Therapien kommen manchmal auch operative Verfahren in Frage. Da die menschliche Sexualität aber auch maßgeblich von der Psyche beeinflusst wird, gibt es die psychologische Sparte der Sexualtherapie, die begleitend zur Sexualmedizin eingesetzt werden kann und manche Probleme auch allein ohne medikamentöse und operative Verfahren behandelt. Im psychischen Spektrum begleitet die Sexualmedizin auch Menschen, die sich über ihre sexuelle Identität oder Orientierung unsicher sind, bei deren Klärung. Ziel ist dabei stets, zu einem eigenen Verständnis zu finden, und nie, eine Neigung in eine bestimmte Richtung zu verändern.
In manchen Fällen führt die psychologische Sparte der Sexualmedizin auch zur organischen Sparte, etwa wenn sich ein Patient eine operative Geschlechtsangleichung wünscht, da er das Gefühl hat, das falsche biologische Geschlecht zu haben. Die psychologische Sparte der Sexualmedizin geht dabei über in den psychiatrischen Bereich, der sich mit dem Umgang mit Paraphilien auseinandersetzt, die zur Folge haben, dass der Betroffene nicht nur selbst leidet, sondern anderen Mitgliedern der Gesellschaft damit schadet. Die Transidentität selbst gehört nicht in diesen Bereich: Sie gilt heute nicht mehr als psychische Störung; die ICD-11 führt sie als „Geschlechtsinkongruenz“ außerhalb des Kapitels der psychischen Erkrankungen.
Zu den häufigsten Anlässen, die in eine sexualmedizinische Sprechstunde führen, gehören bei Männern Erektionsstörungen und ein als zu früh erlebter Samenerguss, bei Frauen nachlassendes sexuelles Verlangen, ein ausbleibender Orgasmus sowie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Hinter solchen Beschwerden steht selten eine einzige Ursache. Diabetes mellitus, Bluthochdruck, eine Verkalkung der Gefäße, neurologische Erkrankungen wie die Multiple Sklerose, Operationen und Bestrahlungen im kleinen Becken, ein Mangel an Testosteron oder Funktionsstörungen der Schilddrüse wirken sich unmittelbar auf die Sexualfunktion aus, ebenso die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren. Häufig übersehen wird der Einfluss von Arzneimitteln: Antidepressiva, Betablocker und weitere dauerhaft eingenommene Präparate können sexuelle Funktionsstörungen überhaupt erst auslösen. Weil die Grunderkrankung meist weiterbehandelt werden muss, prüft die Sexualmedizin gemeinsam mit dem verordnenden Arzt, ob sich das Behandlungsschema verändern lässt; eigenmächtig abgesetzt werden sollte ein solches Medikament nicht.
Die Behandlung besteht dabei seltener aus einem einzelnen Eingriff als aus mehreren aufeinander abgestimmten Bausteinen. Am Anfang steht regelmäßig die sachliche Aufklärung, denn ein beträchtlicher Teil der geschilderten Probleme beruht auf falschen Vorstellungen darüber, was in welchem Lebensalter und in welcher Lebenssituation üblich ist. Dazu kommen Beratung und, wo eine Partnerschaft besteht, deren Einbeziehung. Bei Beschwerden im Bereich des Beckens kann Beckenbodentraining hinzutreten, bei einem hormonellen Mangelzustand eine Hormontherapie; Hilfsmittel und operative Verfahren bleiben klar umrissenen Indikationen vorbehalten. Die Kosten trägt die gesetzliche Krankenversicherung, soweit eine Krankheit behandelt wird. Eine ausdrückliche Ausnahme macht das Sozialgesetzbuch für Arzneimittel, die überwiegend der Steigerung der Potenz oder der sexuellen Leistungsfähigkeit dienen: Sie sind von der Verordnung zulasten der Kassen ausgeschlossen und müssen selbst bezahlt werden.
Ein wachsender Teil der sexualmedizinischen Arbeit entfällt auf Menschen mit chronischen Erkrankungen. Nach der Behandlung einer Krebserkrankung, nach einem Herzinfarkt, bei Rheuma, bei Lähmungen oder nach einer Operation an Harnblase oder Darm verändern sich Körperbild, Empfinden und Bewegungsmöglichkeiten oft erheblich, ohne dass dies in der Nachsorge von selbst zur Sprache käme. Die Sexualmedizin greift diese Fragen auf und klärt, was möglich ist, welche Hilfsmittel es gibt und welche Befürchtungen unbegründet sind. Hinzu kommt die sexuelle Gesundheit im weiteren Sinn: Fragen der Verhütung, ein unerfüllter Kinderwunsch sowie Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Geschlechtskrankheiten.
Praktisch stößt der Zugang zu dieser Versorgung allerdings an Grenzen. Eigene sexualmedizinische Sprechstunden gibt es vor allem an Universitätskliniken und in wenigen spezialisierten Praxen; niedergelassene Ärzte mit der entsprechenden Zusatz-Weiterbildung sind vergleichsweise selten. Der erste Weg führt deshalb in aller Regel über den Hausarzt, den Frauenarzt oder den Urologen, der die Beschwerden einordnet, die naheliegenden körperlichen Ursachen abklärt und bei Bedarf weiterverweist. Wer sein Anliegen dort anspricht, verliert damit keine Zeit, sondern durchläuft den üblichen ersten Schritt.
Diagnose & Untersuchungsmethoden
Wie bei jedem möglicherweise seelisch bedingten Problem muss zunächst eine organische Ursache ausgeschlossen werden. Zudem können sexuelle Probleme auch auf andere Grunderkrankungen hindeuten, sodass die Sexualmedizin zur Entdeckung einer bislang nicht entdeckten körperlichen Erkrankung führen kann. Dabei wird zunächst der allgemeine Gesundheitszustand des Patienten untersucht, ein Blutbild gemacht, der Blutdruck überprüft und auf Mangelerscheinungen hin getestet. Geschlechtsspezifische Untersuchungen der Geschlechtsorgane können hinzukommen. Frauen etwa kennen die Untersuchung des Muttermundes beim Gynäkologen mit Abstrich, doch auch ein Ultraschallbild oder Tastuntersuchungen können Aufschluss geben.
An die körperliche Untersuchung schließen sich je nach Beschwerdebild gezielte Zusatzuntersuchungen an. Eine Blutuntersuchung klärt den Hormonstatus, also unter anderem Testosteron, Prolaktin und die Schilddrüsenwerte. Bei Verdacht auf eine Durchblutungsstörung kommt eine Ultraschalluntersuchung der zuführenden Gefäße in Frage, bei Verdacht auf eine Nervenschädigung eine neurologische Abklärung. Weil sexuelle Beschwerden nicht selten das erste bemerkbare Zeichen einer Gefäßerkrankung sind, gehören auch Blutzucker- und Blutfettwerte zum Untersuchungsprogramm. Standardisierte Fragebögen ergänzen die ärztlichen Befunde: Sie erfassen, wie stark die Beschwerden ausgeprägt sind, und machen den Verlauf unter der Behandlung vergleichbar.
Um zu erfahren, unter welchen sexuellen Problemen der Patient leidet und woher sie kommen könnten, darf aber auch in der Sexualmedizin eine Anamnese nicht fehlen - wie in jedem anderen Aspekt der Medizin. Im psychologischen Bereich wird ähnlich gearbeitet, wobei zur Behandlung eines erkannten Problems in der psychologischen Sexualmedizin mehrere Methoden zum Einsatz kommen. Da sexuelle Probleme häufig aus der Kindheit und den frühen Erfahrungen eines Menschen herrühren, arbeiten manche Psychologen im Bereich der Sexualmedizin mit der Psychoanalyse nach Freud. Heute überwiegen in der Sexualtherapie allerdings verhaltenstherapeutische, systemische und paartherapeutische Ansätze; rein tiefenpsychologische Verfahren sind seltener geworden. Weiterhin können Methoden wie die Achtsamkeit dem Patienten helfen, sich selbst und seine eigenen sexuellen Empfindungen besser kennen zu lernen. Die Wahl der Methode hängt davon ab, welchen psychologischen Schulen ein Sexualtherapeut folgt und welches Problem bei seinem Klienten vorliegt.
Die Sexualanamnese selbst stellt an das Gespräch besondere Anforderungen. Viele Betroffene sprechen ihr Anliegen von sich aus nicht an, sondern warten darauf, dass der Arzt es tut; umgekehrt fällt auch Ärztinnen und Ärzten die Frage danach oft schwer. Ein ungestörter Raum, ausreichend Zeit und eine sachliche, wertfreie Sprache gehören deshalb zum Verfahren. Erfragt wird unter anderem, seit wann die Beschwerden bestehen, ob sie von Anfang an vorhanden waren oder erst im Lauf des Lebens aufgetreten sind und ob sie in allen Situationen auftreten oder nur in bestimmten. Diese Unterscheidung hat unmittelbare Folgen für die weitere Abklärung: Treten die Beschwerden nur in bestimmten Situationen oder mit einem bestimmten Partner auf, spricht das eher für seelische oder partnerschaftliche Ursachen; bestehen sie durchgehend und auch unabhängig von der Partnersituation, rückt eine körperliche Grundlage in den Vordergrund. Für alles Besprochene gilt die ärztliche Schweigepflicht ausnahmslos, auch gegenüber Angehörigen.
Steht die Diagnose, folgt die Aufklärung über die Behandlungsmöglichkeiten und, wo mehrere Wege offenstehen, die gemeinsame Entscheidung mit dem Patienten. Nicht jede Störung lässt sich vollständig beseitigen. Bei bleibenden körperlichen Einschränkungen, etwa nach einer Operation an der Prostata oder bei einer fortschreitenden neurologischen Erkrankung, verschiebt sich das Ziel: Dann geht es darum, ein befriedigendes Sexualleben unter veränderten Bedingungen zu ermöglichen, statt einen früheren Zustand wiederherzustellen. Wo die Beschwerden erkennbar in der Paarbeziehung wurzeln, verweist die Sexualmedizin an eine Paartherapie oder an eine Sexualtherapie; umgekehrt schicken Psychotherapeuten ihre Klienten zur organischen Abklärung in die Sexualmedizin. Diese wechselseitige Überweisung ist der Regelfall und kein Zeichen dafür, dass eine Behandlung gescheitert wäre.
Im Falle von Paraphilien mit dem Risiko, anderen Menschen durch sie zu schaden, wird der Betroffene meistens psychiatrisch betreut und je nach Gefährlichkeit für die Gesellschaft anders behandelt. Es gibt durchaus Paraphilien, mit denen der Betroffene aber gut leben kann - er bleibt ein Leben lang straffrei, da er gelernt hat, seine sexuellen Bedürfnisse in gesunde Bahnen zu lenken. In anderen Fällen dagegen muss die Sexualmedizin darin bestehen, den Betroffenen permanent zu überwachen, da das Risiko zu hoch ist, dass er einem unbeteiligten Dritten schaden könnte. Diese Art der Behandlung ist jedoch nur in seltenen Fällen notwendig. Der weit überwiegende Teil der Anliegen, die in eine sexualmedizinische Sprechstunde führen, hat damit nichts zu tun. Seelisch begründete sexuelle Probleme sind einer Psychotherapie in vielen Fällen gut zugänglich; wie lange sie dauert und wie weit die Beschwerden zurückgehen, hängt allerdings von deren Ursache, von ihrer bisherigen Dauer und von der Lebenssituation der Betroffenen ab.
Für Menschen mit einer sexuellen Präferenz für Kinder, die noch keine Straftat begangen haben, bestehen in Deutschland seit 2005 eigene Präventionsangebote an mehreren Universitätskliniken. Sie arbeiten unter der ärztlichen Schweigepflicht und sollen Betroffene erreichen, bevor es überhaupt zu einer Tat kommt. Fachlich wird dabei zwischen der sexuellen Präferenz, die sich nach heutigem Kenntnisstand nicht umkehren lässt, und dem Verhalten unterschieden, das sehr wohl steuerbar ist; genau an diesem Punkt setzt die Behandlung an. Auch das zeigt, wie weit das Fach reicht: Die Sexualmedizin bewegt sich zwischen der Sprechstunde für alltägliche Beschwerden, der Betreuung schwer kranker Menschen und einer Aufgabe, die zugleich dem Schutz Dritter dient.
Quellen
- Beier, K. M., Bosinski, H. A. G., Loewit, K.: Sexualmedizin.
ISBN: 9783437180781
- Nieschlag, E. (Hrsg.): Andrologie.
ISBN: 9783662619001
- Michel, M. S., Thüroff, J. W. (Hrsg.): Die Urologie.
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- Falkai, P., Laux, G., Deister, A., Möller, H.-J. (Hrsg.): Duale Reihe Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.
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- Kaufmann, M., Costa, S. D., Scharl, A. (Hrsg.): Die Gynäkologie.
ISBN: 9783642209222
