Tularämie (Hasenpest)

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 31. August 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Bei der Tularämie handelt es sich um eine hochansteckende, in Deutschland sehr selten vorkommende Infektion, die durch Säugetiere auf den Menschen übertragen werden kann. Aufgrund des pestähnlichen Verlaufes und des vorwiegenden Vorkommens bei Wildkaninchen und Hasen spricht man auch von der Hasenpest. Hochansteckend bedeutet dabei, dass bereits sehr wenige Erreger für eine Infektion ausreichen; eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist dagegen nicht bekannt.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Tularämie?

Hasenpest
Die Hasenpest führt bei Tieren und Menschen zu unterschiedlichen Symptomen. Die namensgebenden Nagetiere entwickeln meist einige Tage nach der Infektion eine Septikämie, die sich über den ganzen Körper ausbreitet.
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Tularämie wird ausgelöst durch das Bakterium Francisella tularensis, demnach handelt es sich um eine bakterielle Infektion. Da die Krankheit von kleinen Säugetieren auf den Menschen übertragbar ist, spricht man hier von einer Zoonose.

In Deutschland ist die Krankheit nur sehr selten vertreten, das vorwiegende Vorkommen liegt in Nordosteuropa, Asien und Nordamerika. Das Krankheitsbild kann je nach Eintrittsstelle des Erregers unterschiedlich sein, einige Beispiele sind:

Ulzeroglanduläre Tularämie: Geschwürbildung an der Eintrittsstelle sowie plötzliches Fieber

Glanduläre Tularämie: Schwellungen der Lymphknoten

Okuloglanduläre Tularämie: Bindehautentzündung mit Schwellung der Lymphknoten vor dem Ohr, wenn der Erreger über das Auge eindringt

Oropharyngeale Tularämie: Halsschmerzen und Rachenentzündung nach Aufnahme des Erregers über kontaminierte Lebensmittel oder Wasser

Pulmonale (pneumonische) Tularämie: Husten, Atemnot und Brustschmerzen nach dem Einatmen erregerhaltiger Stäube oder Aerosole; sie gilt als die gefährlichste Verlaufsform

Abdominale (intestinale) Tularämie: Typhusähnliches Krankheitsbild, Milz und Leber schwellen an, Durchfall, Erbrechen, Übelkeit und Schmerzen im Bauchbereich (Organe der Bauchhöhle sind befallen)

Ursachen

Der Tularämie liegt eine bakterielle Infektion mit Francisella tularensis zugrunde. Vor allem Zecken können den Erreger über lange Zeit in sich tragen und weitergeben; daneben kommen blutsaugende Insekten wie Bremsen und Stechmücken als Überträger in Betracht. Zudem ist das Bakterium fähig in gefrorenem Hasenfleisch bis zu drei Jahre zu überleben.

Die Parasiten, die den Erreger in sich tragen, können durch einen Stich das Bakterium sowohl auf den Menschen als auch auf Säugetiere übertragen. Weitere Wege einer Infektion mit Tularämie kommen durch Kontakt mit infizierten Säugetieren zustande. Dieser Kontakt kann in Form von Bissen oder Kratzern infizierter Tiere geschehen, ebenfalls ist es möglich den Erreger durch direkten Kontakt mit Ausscheidungen oder Blut infizierter Tiere aufzunehmen.

Um sich mit Tularämie zu infizieren ist jedoch kein direkter Kontakt nötig, der Erreger der Tularämie kann auch über die Luft oder kontaminiertes Wasser aufgenommen werden.

Symptome, Beschwerden & Anzeichen

Die Hasenpest führt bei Tieren und Menschen zu unterschiedlichen Symptomen. Die namensgebenden Nagetiere entwickeln meist einige Tage nach der Infektion eine Septikämie, die sich über den ganzen Körper ausbreitet. Die betroffenen Tiere zeigen als typische Begleiterscheinungen Fieber, eine erhöhte Atemfrequenz und vergrößerte Lymphknoten sowie eine vergrößerte Milz.

Darüber hinaus wirken die Tiere stark geschwächt. Meistens sterben die Nager etwa zwei Wochen nach der Infektion an einer Blutvergiftung. Infizierte Hunde sterben in der Regel nicht an der Hasenpest, sie können nach einer Infektion aber staupeähnliche Symptome entwickeln. Beim Menschen geht eine Infektion mit dem Bakterium Francisella tularensis meist zeitnah mit Symptomen einher, die einem grippalen Infekt ähneln.

Die Patienten leiden zunächst an Fieber und Kopfschmerzen. Oftmals treten zu diesen Symptomen noch Übelkeit und Erbrechen hinzu. Bei vielen Betroffenen kommt es außerdem zu einer Schwellung der Lymphknoten an der Stelle, an der das Bakterium in den Körper gelangt ist. Wird die Infektion nicht erkannt und mit Antibiotika behandelt, kann sich ein lebensbedrohlicher Zustand einstellen.

Dieser wird oftmals durch starken Schüttelfrost und Bauchschmerzen angekündigt. Bei vielen Patienten tritt auch eine starke Rachenentzündung auf. Die Hasenpest geht beim Menschen nicht mit Symptomen einher, die für diese Krankheit spezifisch sind, weshalb sie nur durch eine Laboruntersuchung zweifelsfrei festgestellt werden kann.

Diagnose & Verlauf

Die Diagnosestellung der Tularämie ist oft nicht eindeutig zu stellen und bleibt teilweise sogar ganz aus, da der Verlauf der Krankheit teilweise dem eines grippalen Infektes ähnelt.

Jedoch kann anhand der häufig vorkommenden Symptome, wie Geschwürbildung an Haut und Schwellung der Lymphknoten, auf eine Tularämie zurückgeschlossen werden. Früher war eine direkte Diagnose nur mittels Tierversuch möglich. Hierzu wurde eine Blutprobe entnommen und einem Versuchstier injiziert. War der Erreger vorhanden, ließ sich dies anhand der Antikörper-Bildung des Versuchstieres nachweisen. Heute wird der Erreger stattdessen direkt nachgewiesen: mit einem Gentest (PCR) aus einem Abstrich der Eintrittsstelle, aus Punktat eines geschwollenen Lymphknotens oder aus Gewebe, ergänzt durch eine Anzucht in besonders gesicherten Speziallaboren. Am häufigsten wird die Diagnose über Antikörper im Blut gestellt, die allerdings erst rund zwei Wochen nach Krankheitsbeginn nachweisbar sind. Bei diesem Antikörpernachweis ist zu beachten, dass es aufgrund der Ähnlichkeit des Tularämie-Erregers zu den Brucellen zu Kreuzreaktionen und damit zu einer Fehldiagnose kommen kann.

Beim Menschen beträgt die Inkubationszeit 1 – 10 Tage, nach dieser Zeit treten die typischen Symptome auf. Wird die Tularämie frühzeitig erkannt und angemessen mit Antibiotika behandelt, kommt es kaum zu Komplikationen, bleibt die Krankheit jedoch unbehandelt, so kann sie tödlich enden. Die häufig genannte Sterblichkeit von 30 bis 60 Prozent bezieht sich dabei auf schwere, unbehandelte Verläufe des aggressiveren, in Nordamerika verbreiteten Subtyps, vor allem auf die über die Lunge verlaufende Form. Der in Europa und damit auch in Deutschland vorkommende Subtyp holarctica verläuft deutlich milder, Todesfälle sind hier sehr selten. Ist die Krankheit einmal überstanden, so besteht eine über Jahre anhaltende Immunität gegenüber dem Tularämie-Erreger; erneute Erkrankungen sind selten, aber nicht ausgeschlossen.

Komplikationen

Bei fehlender oder unzureichender Behandlung kann die Tularämie verschiedene Beschwerden hervorrufen, aus denen ernsthafte Komplikationen hervorgehen können. Typisch für die Hasenpest ist die auffällige Lymphknotenschwellung an der Infektionsstelle, die gelegentlich mit Fieber und einem generellen Krankheitsgefühl verbunden ist. Bei einem schweren Verlauf steigt das Fieber auf über 40 Grad Celsius und ruft Herz-Kreislauf-Beschwerden, Dehydration und andere Komplikationen hervor.

Einige Patienten leiden zudem an Bauchschmerzen und starken Kopfschmerzen, beides mit einem starken Unwohlsein und einer Abnahme der Lebensqualität verbunden. Die charakteristische Rachenentzündung kann sich ausbreiten und unter Umständen eine Entzündung der Nasennebenhöhlen oder sogar eine Lungenentzündung hervorrufen. Die Hasenpest begünstigt außerdem die Entstehung von Geschwüren auf der Haut, die sich ebenfalls entzünden können oder Blutungen und Narben hervorrufen.

Die medikamentöse Behandlung mittels Antibiotika wie Doxycyclin oder Gentamicin geht manchmal mit Neben- und Wechselwirkungen einher. Problematisch sind vor allem Magen-Darm-Beschwerden, da diese mit den Symptomen der Tularämie korrelieren und somit starke Schmerzen und Fieber hervorrufen können. Unter Doxycyclin kann die Haut außerdem empfindlich auf Sonnenlicht reagieren. Gentamicin kann bei längerer Anwendung die Nieren sowie das Gehör und den Gleichgewichtssinn schädigen; Nierenwerte und Wirkstoffspiegel im Blut werden deshalb ärztlich überwacht. Ein eigenmächtiger Abbruch der Behandlung ist dennoch keine Lösung: Nebenwirkungen sind dem Arzt zu melden, der die Dosis anpassen oder auf ein anderes Präparat ausweichen kann.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Bei einer Tularämie ist der Betroffene in jedem Falle auf eine medizinische Untersuchung und Behandlung angewiesen, da es dabei auch nicht zu einer selbständigen Heilung kommen kann. Je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser ist meistens auch der weitere Verlauf. Im schlimmsten Fall kann es durch die Tularämie sogar zum Tod des Betroffenen kommen, sodass schon bei den ersten Beschwerden und Anzeichen der Krankheit ein Arzt zu kontaktieren ist. Ein Arzt ist bei der Tularämie vor allem dann aufzusuchen, wenn nach dem Kontakt mit Wildtieren oder nach einem Zeckenstich plötzlich hohes Fieber auftritt, wenn sich an der Stelle eines Stichs oder einer kleinen Wunde ein Geschwür bildet oder wenn die Lymphknoten in deren Nähe schmerzhaft anschwellen.

Weiterhin können auch die Beschwerden einer gewöhnlichen Grippe auf diese Krankheit hinweisen. Die meisten Patienten leiden an starken Schmerzen im Bauch und auch an einer Entzündung im Hals oder im Rachen. Verschwinden die Beschwerden der Grippe nicht nach einigen Tagen, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Bei der Tularämie kann entweder ein Allgemeinarzt oder direkt ein Krankenhaus aufgesucht werden. Kommt es zu hohem Fieber mit Bewusstseinstrübung, zu Atemnot oder zu Anzeichen eines Kreislaufversagens, besteht Lebensgefahr; dann ist sofort der Notruf 112 zu wählen. Für dringende, aber nicht lebensbedrohliche Beschwerden außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116 117 erreichbar.

Behandlung & Therapie

Eine Behandlung von Tularämie geschieht mit einem Antibiotikum, hierbei kann es sich um Doxycyclin, Ciprofloxacin oder Gentamicin handeln. Lange Zeit galt Streptomycin als das Mittel, mit dem die größten Erfolge zu verzeichnen waren. Streptomycin ist in Deutschland heute jedoch nicht mehr im Handel. Als Mittel der Wahl gelten inzwischen Ciprofloxacin oder Doxycyclin bei leichten bis mittelschweren Verläufen und Gentamicin bei schweren Verläufen. Von Sulfonamiden und Penicillin sollte abgesehen werden, da hier eine Resistenz seitens des Erregers besteht. Das Antibiotikum der Wahl sollte 10 – 17 Tage lang eingenommen werden, um einen Rückfall zu verhindern und ein gänzliches Auskurieren der Tularämie zu gewährleisten. Auch wenn das Fieber rasch zurückgeht, darf die Behandlung nicht vorzeitig abgebrochen werden.


Vorbeugung

Gegen Tularämie besteht bereits ein Impfstoff, jedoch ist dieser auf dem deutschen Markt nicht verfügbar. Ein Vorbeugen gegen Tularämie ist aber auch durch Einhalten einfacher Verhaltensregeln möglich.

So sollte beim Kontakt mit Wildtieren stets auf das Tragen von Einmalhandschuhen geachtet werden und der Umgang mit verdächtigen Tieren gänzlich gemieden werden. Zudem sollten bei der Verarbeitung von Wildtieren, wozu unter anderem das Häuten und Ausnehmen zählen, staubdichte Atemmasken getragen werden. Damit wird vor allem der besonders gefährlichen pulmonalen Form vorgebeugt, die durch das Einatmen erregerhaltiger Stäube entsteht. Besondere Risikogruppen stellen hier Tierärzte, Waldarbeiter und Jäger dar.

Der Nachweis von Francisella tularensis ist in Deutschland nach dem Infektionsschutzgesetz namentlich meldepflichtig. Das untersuchende Labor meldet den Befund an das zuständige Gesundheitsamt, das den Infektionsweg ermittelt und weitere Betroffene ausfindig machen kann.

Nachsorge

Bei der Tularämie (Hasenpest) wird der Umfang der Nachsorgemaßnahmen von der Art des Krankheitserregers und der Schwere des Krankheitsverlaufs bestimmt. Krankheitserreger der Tularämie können im Wesentlichen der Subtyp „F. tularensis“ und der Subtyp „holarctica“ sein. Der Subtyp „F. tularensis“ ist in Nordamerika verbreitet. In 30 bis 60 Prozent der unbehandelten schweren Verläufe, vor allem bei der über die Lunge verlaufenden Form, führt der Erreger zum Tod des Erkrankten.

Im Todesfall fokussiert sich die Nachsorge auf die Trauerbewältigung. Für die Angehörigen ersten Grades ist ärztlich eine psychologische Beratung beziehungsweise Betreuung empfohlen. Der Subtyp „holarctica“ kommt fast ausschließlich in Europa vor. Die Wahrscheinlichkeit, an einer vom Subtyp „holarctica“ verursachten Tularämie zu sterben, tendiert gegen null.

Die Therapie der Tularämie wird sowohl beim Subtyp „F. tularensis“ als auch beim Subtyp „holarctica“ grundsätzlich klinisch medikamentös begonnen (Ciprofloxacin als Monotherapie). Nach dem klinischen Aufenthalt wird bei der Nachsorge die medikamentöse Therapie circa 14 Tage fortgesetzt. Um den Erfolg der Therapie zu kontrollieren, sind in der Nachsorge auch Blutanalysen vorgesehen.

Oft kommt es beim Subtyp „holarctica“ sogar zu einer Spontanheilung. Beim Subtyp „F. tularensis“ hingegen ist regelmäßig ein schwerer Krankheitsverlauf zu erwarten. Sekundär können hier Symptome wie Endokarditis, schwere Septikämie, Pneumonien sowie Leber- und Nierenversagen auftreten. Neben dem Fortsetzen der medikamentösen Therapie steht dann im Mittelpunkt der Nachsorge zusätzlich die Versorgung der Symptome.

Das können Sie selbst tun

Eine Tularämie wird mittels Antibiotika wie Ciprofloxacin, Doxycyclin oder Gentamicin behandelt. Die Medikamente müssen streng nach den Vorgaben des Arztes eingenommen werden. Zudem ist eine frühzeitige Einleitung der Therapie wichtig, um einen schweren Krankheitsverlauf zu vermeiden.

Die ärztliche Behandlung lässt sich durch Bettruhe und eine angepasste Ernährung unterstützen. Der geschwächte Körper benötigt ausreichend Flüssigkeit und Nährstoffe, insbesondere in der akuten Phase der Erkrankung. Später sollte Schonkost verzehrt werden, um den gereizten Magen-Darm-Trakt nicht weiter zu belasten. Weil das Leiden zu Bindehautbeschwerden und damit zu Sehstörungen führen kann, sollte in dieser Zeit auf das Autofahren verzichtet werden. Das Gleiche gilt für das Bedienen schwerer Maschinen. Bei äußerlichen Entzündungen oder Geschwüren helfen Pflegemittel aus der Apotheke. In Rücksprache mit dem Arzt können Salben aus natürlichen Stoffen probiert werden.

Schwangere Frauen, bei denen die Hasenpest diagnostiziert wurde, müssen sich an eine Fachklinik wenden. Auch in der Schwangerschaft wird die Tularämie mit Antibiotika behandelt, da die Infektion unbehandelt lebensbedrohlich verlaufen kann. Einzelne Wirkstoffe wie Doxycyclin sind in dieser Zeit jedoch nicht geeignet, so dass der Arzt ein anderes Präparat auswählt. Auf eine antibiotische Behandlung zu verzichten oder sie durch Hausmittel zu ersetzen, ist keine Option.

Grundsätzlich gelten bei der Hasenpest also Schonung und Ruhe, in Verbindung mit der Befolgung der ärztlichen Vorgaben. Betroffene können sich in Internetforen oder in einem Fachzentrum mit anderen Erkrankten austauschen. Wichtig ist auch die Unterstützung des Partners oder einer anderen Bezugsperson.

Quellen

  • Suerbaum, S., Burchard, G.-D., Kaufmann, S. H. E., Schulz, T. F. (Hrsg.): Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie.
    ISBN: 9783662613849
  • Suttorp, N., Mielke, M., Kiehl, W., Stück, B. (Hrsg.): Infektionskrankheiten.
    ISBN: 9783131585813
  • Bauerfeind, R., Kimmig, P., Schiefer, H.G., Schwarz, T., Slenczka, W., Zahner, H.: Zoonosen.
    ISBN: 9783769138337
  • Jung, N., Rieg, S. (Hrsg.): Klinikleitfaden Infektiologie.
    ISBN: 9783437223228
  • Löscher, T., Burchard, G.-D., Hoerauf, A., et al. (Hrsg.): Tropenmedizin. Reisemedizin – Globale Gesundheit.
    ISBN: 9783437216428

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