Blutgruppenbestimmung

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 2. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Mithilfe der Blutgruppenbestimmung kann ein Mensch einer Blutgruppe im A-B-0- oder einem anderen System zugeordnet werden. Am häufigsten werden bei der Blutgruppenbestimmung Angaben zur A-B-0-Blutgruppe sowie zum Rhesusfaktor gemacht.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Blutgruppenbestimmung?

Blutgruppenbestimmung
Die Kenntnis der Blutgruppe ist entscheidend im Falle einer notwendigen Bluttransfusion, da dabei bestimmte Eigenschaften des Spender- und Empfängerbluts miteinander übereinstimmen müssen.

Es gibt eine Reihe von Blutgruppensystemen, von denen einige heute als veraltet gelten und andere immer noch verwendet werden, um die Kompatibilität des Blutes zweier Menschen zu bestimmen. Die heutige Blutgruppenbestimmung ist ein festgelegter Untersuchungsgang, der in den Richtlinien der Bundesärztekammer zur Hämotherapie geregelt ist.

Bestimmt werden dabei die Blutgruppe im A-B-0-System sowie der Rhesusfaktor. Die Kenntnis der Blutgruppe ist entscheidend im Falle einer notwendigen Bluttransfusion, da dabei bestimmte Eigenschaften des Spender- und Empfängerbluts miteinander übereinstimmen müssen, um eine potenziell lebensgefährliche Unverträglichkeitsreaktion zu vermeiden. Zudem wird eine Blutgruppenbestimmung in der Schwangerschaft vorgenommen und kann lebensrettend werden, wenn eine rhesusnegative Frau Antikörper gegen ihr rhesuspositives Kind bildet - die Antikörperbildung kann bereits in der ersten Schwangerschaft einsetzen und gefährdet dann vor allem Kinder in Folgeschwangerschaften.

Bei Patienten, die häufiger Bluttransfusionen erhalten müssen, wird auch das Kell-System in die Blutgruppenbestimmung einbezogen. Wichtig ist, vor einem Ernstfall eine Blutgruppenbestimmung durchzuführen, da nach einer Bluttransfusion eine Bestimmung durch die Entstehung von Mischblut erschwert werden kann - das erhöht auch das Risiko eventueller Komplikationen bei weiteren Transfusionen.

Funktion, Wirkung & Ziele

Die Blutgruppenbestimmung mit Bestimmung des Rhesusfaktors und der A-B-0-Blutgruppe ist eine Maßnahme, die viele Patienten freiwillig vornehmen lassen. Werden sie etwa in einen Unfall verwickelt und brauchen medizinische Hilfe, kann dieses Wissen viel wert sein und kostbare Zeit sparen. Die häufigsten Verwendungszwecke für die Blutgruppenbestimmung sind folgende:

  • Vorbereitung auf eventuelle Bluttransfusionen: vor Operationen oder bei körperlichem Zustand, der eine Bluttransfusion notwendig machen könnte
  • Schwangerschaftsvorsorge: Vorbereitung auf die Geburt und Erkennung eines negativen Rhesusfaktors der Mutter
  • Forensik: Identifizierung von Menschen mithilfe bekannter Blutgruppenfaktoren (nur begleitend zu anderen molekularen Methoden)
  • Vaterschaftsfeststellung: Blutgruppen sind vererbbar, daher können sie bei der Bestimmung der biologischen Vaterschaft ersten Aufschluss geben

Jede noch so klein erscheinende Operation birgt Risiken, eines davon sind Blutungs- und Gerinnungsstörungen. Zwar wird der Patient vorher darauf untersucht, jedoch kann eine starke Blutung bei jeder Operation auftreten. In diesem Fall wäre eine schnelle Bluttransfusion notwendig und die Zeit zur Blutgruppenbestimmung würde fehlen. Daher wird vorher vorsichtshalber Blut entnommen und auf Blutgruppe und Rhesusfaktor getestet, um im Ernstfall schnell transfundieren zu können.

Gleiches gilt auch bei der Schwangerschaft, auch bei spontanen und natürlichen Geburten kann es durch Verletzungen oder idiopathische Ursachen zu starken Blutungen kommen. Auch in diesen Situationen reicht die Zeit zur Blutgruppenbestimmung nicht mehr aus, die Frau braucht sofort Hilfe. Wer Blut spenden möchte, bekommt dieses in der zu spendenden Menge abgenommen und es wird daraufhin mit einer kleinen Probe aus dem Spenderblut getestet, um welche Blutgruppe es sich handelt. Dies bekommt der Spender auch mitgeteilt, was vielfach der Anlass zur Blutspende ist. Heutzutage seltener wird die Blutgruppenbestimmung in der forensischen Medizin durchgeführt.

Früher diente sie zur Feststellung einer Vaterschaft, war jedoch nicht so sicher wie die heutige DNA-Probe. Väter, die sich der biologischen Vaterschaft unsicher sind, lassen als ersten Anhaltspunkt jedoch auch heute noch die Blutgruppe bestimmen, da diese weit günstiger als ein DNA-Test ist - da die Blutgruppe vererbbar ist, kann sie die Vaterschaft immerhin ausschließen, wenn das Kind eine Blutgruppe hat, die es vom Vater nicht haben kann. Zur begleitenden Identifikation von Personen kann die Blutgruppenbestimmung in der Gerichtsmedizin herangezogen werden, wurde allerdings in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer mehr von der DNA-Untersuchung abgelöst.


Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren

Eine Blutgruppenbestimmung ist eine Laboruntersuchung, die vom Patienten eine Blutentnahme fordert. Entnommen wird dabei nur eine geringe Menge Blut - es sei denn, die Blutgruppenbestimmung wird genutzt, um gleichzeitig noch weitere Untersuchungen zu veranlassen.

Für eine Blutgruppenbestimmung allein genügt meist aber eine kleine Ampulle mit wenigen Millilitern Blut. Streng genommen muss der Patient dafür nicht nüchtern sein und es wäre für seinen Kreislauf sogar besser, er wäre es nicht. Da allerdings viele Ärzte mehr als nur die Blutgruppenbestimmung zur gleichen Zeit vornehmen, bestellen sie Patienten gern morgens noch vor dem Frühstück dafür in die Praxis. Mithilfe einer feinen Injektionsnadel wird beispielsweise in der Armbeuge Blut entnommen, der Patient kann aber auch jede andere geeignete Stelle dafür anbieten. An der Einstichstelle kann es anschließend zu einem kleinen Bluterguss kommen, der binnen weniger Tage abheilt.

Hierzulande sind Infektionen an der Einstichstelle sehr selten, da diese sehr klein ist und eine Entnahme zur Blutgruppenbestimmung immer in steriler Umgebung mit vorheriger Desinfizierung der Stelle vorgenommen wird. Erschwert werden kann die Blutentnahme durch eine bereits bestehende Trypanophobie, also die ausgeprägte Angst vor Nadeln und Injektionen.

Anders als bei Patienten, für die die Blutentnahme lediglich unangenehm ist, erleben Betroffene hierbei eine weit stärkere Angst und die Blutgruppenbestimmung wird schlimmstenfalls unmöglich. Verwechslungen der Blutprobe im Labor können dagegen lebensgefährlich werden, wenn der Patient daraufhin das falsche Blut erhält: Die Antikörper des Empfängers greifen die übertragenen roten Blutkörperchen dann an und zerstören sie. Unmittelbar vor jeder Übertragung wird deshalb zusätzlich ein Bedside-Test am Krankenbett durchgeführt.

Das A-B-0-System

Die Blutgruppe wird durch Merkmale bestimmt, die auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen sitzen. Es handelt sich dabei um Zuckerstrukturen, die von körpereigenen Enzymen an eine gemeinsame Grundstruktur angehängt werden. Wird das Merkmal A angehängt, liegt die Blutgruppe A vor, wird B angehängt, die Gruppe B; sind beide vorhanden, spricht man von AB. Fehlen beide Anhänge, bleibt die unveränderte Grundstruktur übrig, und man spricht von der Gruppe 0.

Die Besonderheit dieses Systems liegt darin, dass jeder Mensch von sich aus Antikörper gegen diejenigen Merkmale besitzt, die er selbst nicht trägt — auch dann, wenn er nie fremdes Blut erhalten hat. Wer der Gruppe A angehört, trägt Antikörper gegen B, wer der Gruppe B angehört, solche gegen A. Bei der Gruppe 0 sind Antikörper gegen beide Merkmale vorhanden, bei der Gruppe AB keine von beiden. Diese von Natur aus vorhandenen Antikörper sind der Grund, weshalb eine Verwechslung im A-B-0-System so rasch zu einer schweren Reaktion führt: Es braucht keine vorherige Sensibilisierung, die Antikörper sind bereits da.

Die Merkmale werden vererbt. Die Anlagen für A und B setzen sich gegenüber der Anlage für 0 durch, weshalb sich aus der Blutgruppe eines Kindes und der eines Elternteils bestimmte Kombinationen ausschließen lassen — der Vererbungsgang ist die Grundlage dafür, dass die Blutgruppe eine Vaterschaft ausschließen, aber nicht beweisen kann.

Das Rhesus-System

Neben dem A-B-0-System ist das Rhesus-System das wichtigste. Es umfasst mehrere Merkmale, von denen eines im Alltag im Vordergrund steht: das Merkmal D. Wer es trägt, gilt als rhesuspositiv, wer es nicht trägt, als rhesusnegativ. Anders als im A-B-0-System besitzen rhesusnegative Menschen keine von Natur aus vorhandenen Antikörper gegen D. Sie können solche Antikörper aber bilden, wenn sie mit dem Merkmal in Berührung kommen — durch eine Bluttransfusion mit unpassendem Blut oder durch den Übertritt kindlicher Blutzellen während einer Schwangerschaft oder unter der Geburt.

Das erklärt, warum eine einmal erfolgte Sensibilisierung lebenslang bedeutsam bleibt und warum die Rhesuseigenschaft in der Schwangerenvorsorge einen so festen Platz hat. Sind die einmal gebildeten Antikörper vorhanden, können sie in einer folgenden Schwangerschaft die roten Blutkörperchen eines rhesuspositiven Kindes angreifen; das entstehende Krankheitsbild wird als Morbus haemolyticus neonatorum bezeichnet. Um dem vorzubeugen, wird rhesusnegativen Schwangeren in festgelegten Situationen ein Präparat mit vorgefertigten Anti-D-Antikörpern gegeben, das die kindlichen Zellen abfangen soll, bevor das mütterliche Abwehrsystem auf sie reagiert. Die Einzelheiten dieser Vorsorge legt die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt fest.

Weitere Blutgruppensysteme

Über A-B-0 und Rhesus hinaus sind zahlreiche weitere Systeme bekannt. Praktische Bedeutung haben vor allem jene, gegen deren Merkmale sich vergleichsweise häufig Antikörper bilden. Dazu zählen neben dem im Artikel bereits genannten Kell-System unter anderem die Systeme Duffy und Kidd sowie weitere Merkmale innerhalb des Rhesus-Systems selbst. Antikörper gegen solche Merkmale entstehen nicht von Natur aus, sondern erst nach einem Kontakt; man nennt sie deshalb irreguläre Antikörper.

Aufgespürt werden sie mit dem Antikörpersuchtest, der zusammen mit der Blutgruppenbestimmung durchgeführt wird. Wird ein irregulärer Antikörper gefunden, muss künftig Blut ausgewählt werden, dem das entsprechende Merkmal fehlt — was die Auswahl je nach Merkmal erheblich einschränken kann. Betroffene erhalten darüber einen Ausweis, der bei jeder späteren Behandlung vorzulegen ist. Bei Menschen, die absehbar über lange Zeit auf Transfusionen angewiesen sind, etwa bei Thalassämie oder Sichelzellanämie, wird von vornherein eine erweiterte Merkmalsbestimmung durchgeführt, um die Bildung solcher Antikörper möglichst zu vermeiden.

Wie im Labor bestimmt wird

Der Untersuchungsgang besteht bei Erwachsenen aus zwei einander ergänzenden Teilen. Im ersten Teil werden die roten Blutkörperchen des Patienten mit Testseren zusammengebracht, die bekannte Antikörper gegen A, gegen B und gegen D enthalten. Aus dem Muster der Verklumpungen ergibt sich, welche Merkmale die Zellen tragen.

Im zweiten Teil wird die umgekehrte Frage gestellt: Das Serum des Patienten wird mit Testzellen bekannter Blutgruppe zusammengebracht, um zu prüfen, ob die erwarteten natürlichen Antikörper tatsächlich vorhanden sind. Beide Teile müssen zueinander passen. Widersprechen sie einander, gilt die Blutgruppe als nicht bestimmt, und es wird weiter untersucht. Diese doppelte Absicherung ist der Grund, weshalb die Blutgruppenbestimmung als vergleichsweise sicheres Verfahren gilt.

Technisch geschieht das heute meist nicht mehr auf einer Glasplatte, sondern in kleinen Säulen oder Kammern, in denen die verklumpten Zellen zurückgehalten und die nicht verklumpten durchgelassen werden. Das Ergebnis ist dadurch besser ablesbar und lässt sich maschinell erfassen und dokumentieren. Vor einer geplanten Transfusion wird die Blutgruppe zudem aus zwei unabhängig voneinander gewonnenen Proben bestimmt, damit eine Verwechslung bei der Entnahme auffällt.

Grenzen und Besonderheiten

Nicht jedes Ergebnis ist auf Anhieb eindeutig. Es gibt Untergruppen des Merkmals A, die nur schwach ausgeprägt sind, und ebenso Varianten des Merkmals D, die mit üblichen Testseren nur schwach oder gar nicht reagieren. Solche Konstellationen werden mit ergänzenden Verfahren geklärt. Im Zweifel wird ein Patient als rhesusnegativ behandelt, wenn er Blut erhalten soll, und als rhesuspositiv, wenn er Blut spendet — die jeweils vorsichtigere Annahme.

Bei Neugeborenen ist die Prüfung des Serums nicht verwertbar, weil die natürlichen Antikörper erst in den Monaten nach der Geburt gebildet werden; bei ihnen stützt sich die Bestimmung auf die Untersuchung der Zellen. Auch nach einer Transfusion kann die Bestimmung erschwert sein, weil zwei Zellpopulationen nebeneinander vorliegen. Nach einer Stammzelltransplantation kann sich die Blutgruppe eines Menschen sogar dauerhaft ändern, weil die blutbildenden Zellen im Knochenmark vom Spender stammen. Erkrankungen, die die Zelloberfläche verändern, sowie bestimmte Behandlungen können das Ergebnis ebenfalls beeinflussen; solche Zusammenhänge sind dem Labor mitzuteilen.

Blutgruppenausweis und Notfall

Viele Menschen tragen einen Blutgruppenausweis bei sich, häufig zusammen mit einem Organspendeausweis. Ein solcher Ausweis ist im Notfall nützlich, weil er einen Hinweis gibt und die Suche nach passenden Konserven vorbereiten hilft. Er ersetzt die Bestimmung im Labor jedoch nicht: Vor einer Transfusion wird die Blutgruppe immer aus einer aktuellen Probe des Patienten bestimmt, und unmittelbar vor der Übertragung erfolgt zusätzlich der Bedside-Test am Krankenbett. Ein Eintrag im Ausweis, in einem Impfpass oder im Vorsorgeheft der Schwangerschaft ist damit eine Information, aber keine Freigabe.

Ist die Zeit für eine Bestimmung nicht vorhanden, greifen Notfallregelungen. In dieser Lage werden Konserven verwendet, die für Empfänger nahezu aller Blutgruppen geeignet sind, bis das Ergebnis der Bestimmung vorliegt. Die Kosten der Untersuchung tragen die Krankenkassen, wenn sie medizinisch begründet ist, etwa vor einem Eingriff oder im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge. Wer seine Blutgruppe lediglich aus eigenem Interesse wissen möchte, muss die Untersuchung in der Regel selbst bezahlen.

Geschichte des Verfahrens

Vor der Entdeckung der Blutgruppen waren Übertragungen von Blut ein Glücksspiel: Manche Patienten überstanden sie, andere erlitten schwere, oft tödliche Reaktionen, ohne dass ein Grund erkennbar war. Die Erklärung fand zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Wiener Arzt Karl Landsteiner, der beobachtete, dass sich das Blut verschiedener Menschen im Reagenzglas unterschiedlich verhielt: Bestimmte Kombinationen verklumpten, andere nicht. Daraus leitete er die ersten Blutgruppen ab; die vierte, seltenere Gruppe beschrieben kurz darauf Mitarbeiter seines Umfelds. Für diese Arbeit erhielt Landsteiner später den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin.

Damit war die Grundlage geschaffen, Spender und Empfänger vor einer Übertragung aufeinander abzustimmen — erst dadurch wurde die Bluttransfusion von einem Wagnis zu einem planbaren Verfahren. Das Rhesus-Merkmal wurde einige Jahrzehnte später beschrieben und erklärte eine Reihe von Unverträglichkeiten, die im A-B-0-System nicht zu verstehen waren; zugleich klärte es die Ursache schwerer Erkrankungen von Neugeborenen rhesusnegativer Mütter auf. In der Folge kamen zahlreiche weitere Systeme hinzu, und aus der einfachen Verklumpungsprobe auf der Glasplatte entwickelte sich der heutige, in Richtlinien festgelegte Untersuchungsgang.

Quellen

  • Kiefel, V., Sachs, U. J. (Hrsg.): Transfusionsmedizin und Immunhämatologie.
    ISBN: 9783662718247
  • Hallbach, J.: Klinische Chemie und Hämatologie.
    ISBN: 9783132457225
  • Niederau, C., Böhm, B. O. (Hrsg.): Klinikleitfaden Labordiagnostik.
    ISBN: 9783437210945
  • Renz, H. (Hrsg.): Praktische Labordiagnostik.
    ISBN: 9783111328195
  • Eucker, J., Scholz, C. (Hrsg.): Klinikleitfaden Hämatologie Onkologie.
    ISBN: 9783437212833

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