Fluorose
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 18. August 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Die Fluorose ist eine Erkrankung, die verschiedene Körperbereiche betreffen kann. Um eine Fluorose zu bekämpfen, muss zunächst eine überhöhte Fluoridzufuhr gestoppt werden.
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Was ist Fluorose?
Unter dem Begriff der Fluorose werden in der Medizin Erkrankungen zusammengefasst, die auf eine Überversorgung des menschlichen Organismus mit Fluor (einem Spurenelement, das sich unter anderem in Knochen und Zähnen findet) zurückzuführen sind.
Zu den Formen einer Fluorose zählen beispielsweise die Zahn- und die Knochenfluorose (Skelettfluorose). Während die Zahnfluorose die häufigsten Fälle einer Erkrankung an Fluorose ausmacht, tritt die Skelettfluorose vergleichsweise selten auf. Eine vorliegende Zahnfluorose kann sich je nach Schweregrad beispielsweise äußern in stellenweise bräunlich-gelblichen oder kreidig-weißen Verfärbungen der Zähne.
Die Widerstandsfähigkeit des Zahnschmelzes gegenüber Karies ist bei einer Fluorose, die die Zähne betrifft, erst in schweren Ausprägungen mit Schmelzabplatzungen herabgesetzt. Leichte Zahnfluorosen sind dagegen ein rein kosmetisches Problem: Der Zahn ist nicht geschädigt und eher besser als schlechter vor Karies geschützt. Im Rahmen einer Fluorose, die an den Knochen auftritt, kann es unter anderem zu einer Verhärtung bzw. Verdichtung von Knochenmaterial kommen; hierdurch verlieren betroffene Knochen an Elastizität und werden brüchiger.
Ursachen
Eine Fluorose wird hervorgerufen durch eine längerfristig überhöhte Fluoridzufuhr. Zu den möglichen Ursachen einer solchen Überversorgung mit Fluor zählt beispielsweise eine langfristige Aufnahme von Trinkwasser, das eine natürliche, hohe Fluoridsättigung aufweist. In verschiedenen Ländern wird dem Trinkwasser Fluor hinzugefügt, weshalb in entsprechenden Gebieten ein erhöhtes Aufkommen von Fluorose beobachtet wird. In Deutschland wird das Trinkwasser nicht fluoridiert; die Zahnfluorose ist hierzulande deshalb selten und meist nur schwach ausgeprägt.
Chronisch überdosiert kann Fluor im Körper außerdem durch eine längerfristige Einnahme von Fluoridpräparaten sein, die stark konzentriert sind. Da auch verschiedene Produkte zur Zahnpflege mit Fluor angereichert sind, kann vor allem bei Kindern eine Fluorose gelegentlich auch auf ein häufiges Verschlucken entsprechender Zahncreme während der Zahnreinigung zurückzuführen sein.
Symptome, Beschwerden & Anzeichen
Je nach Form einer Fluorose kann die Erkrankung eine Reihe von Symptomen und Beschwerden hervorrufen. Bei der Zahnfluorose stellen sich braune bis weiße Verfärbungen und Flecken auf den Zähnen ein, die im Verlauf zunehmen und schließlich auch psychische Beschwerden hervorrufen können. Die Knochenfluorose ruft zunächst keine eindeutigen Symptome hervor.
Mit dem Fortschreiten der Krankheit kommt es zu einer Versteifung der Wirbelsäule und zu einer Verdickung der Knochen, wodurch die Knochen und Gelenke empfindlicher werden. Betroffene erleiden häufiger Knochenbrüche und sind körperlich insgesamt weniger leistungsfähig. Die Knochenfluorose kann bleibende Bewegungseinschränkungen sowie Gelenkverschleiß, Fehlhaltungen und andere Folgebeschwerden hervorrufen.
Die akute Fluoridvergiftung führt nach wenigen Minuten bis Stunden zu Übelkeit und Erbrechen. Die Betroffenen leiden an Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich auch an Verstopfung. Im Verlauf der Erkrankung kann es zu Schwindel, Bewusstseinsstörungen und Ausfallerscheinungen kommen.
Zudem stellen sich Herz-Kreislauf-Beschwerden ein, die sich beispielsweise durch Schweißausbrüche, Herzrasen und Panikattacken äußern können. Die Symptome einer Fluorose können sich schleichend entwickeln oder akut auftreten, immer abhängig davon, wie intensiv der Betroffene dem Stoff ausgesetzt ist. Bei einer frühzeitigen Behandlung können schwere Komplikationen meist vermieden werden.
Diagnose & Verlauf
Je nach Form einer Fluorose gestaltet sich die Diagnostik verschieden; so kann die Verdachtsdiagnose Zahnfluorose von einem Zahnmediziner häufig bereits aufgrund der typischerweise vorliegenden Symptome gestellt werden.
Bei dem Verdacht auf eine Fluorose, die die Knochen betrifft, können sogenannte bildgebende Verfahren wie das Röntgen weitere diagnostische Hinweise geben: Eine vorliegende Skelettfluorose ist auf Röntgenaufnahmen beispielsweise aufgrund von deutlichen Knochenneubildungen zu erkennen, die den Knochen vollkommen weiß erscheinen lassen. Allgemeine Hinweise auf eine Fluorose kann außerdem die Bestimmung des Fluoridgehalts in Blut und Urin geben.
Werden keine Gegenmaßnahmen getroffen, um eine vorliegende Fluorose zu bekämpfen, so nehmen die Symptome im Krankheitsverlauf in der Regel zu. Während eine Zahnfluorose sich im Anfangsstadium beispielsweise durch lediglich minimale Verfärbungen an den Zähnen zeigen kann, nehmen die Zähne in späteren Stadien häufig flächige, kreidig-weiße Verfärbungen an; die Zähne werden zunehmend porös und können sich zersetzen. Spätere Stadien von Knochenfluorose können aufgrund der Knochenneubildungen in einigen Fällen beispielsweise zu Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit führen.
Komplikationen
Bei einer akuten Fluoridvergiftung kann es im schlimmsten Falle zum Tode kommen. Dieser Fall wird allerdings nur dann erreicht, wenn eine sehr große Menge Fluorid auf einmal aufgenommen wurde. In den meisten Fällen bilden sich bei der Fluorose Flecken auf den Zähnen aus. Diese können weiß oder braun sein.
Auch die Knochen sind weniger belastbar, sodass die Gefahr eines Knochenbruches erhöht ist. Bei einer akuten Fluoridvergiftung kommt es auch zu Durchfall, Erbrechen und Übelkeit. Die Lebensqualität wird durch die Erkrankung verringert, schwere körperliche Belastungen können nicht mehr durchgeführt werden.
Falls die überhöhte Fluoridzufuhr gestoppt wird, können sich die Beschwerden an den Knochen teilweise zurückbilden, sodass es zu keinen weiteren Komplikationen kommt. Bereits entstandene Verfärbungen der Zähne bleiben dagegen bestehen, sie schreiten aber auch nicht weiter fort. Da auch die Zähne bei der Fluorose betroffen sind, ist eine Behandlung durch den Zahnarzt sinnvoll, um das Aussehen der Zähne zu verbessern. In der Regel gelingt das mit zahnfarbenen Füllungen oder Verblendungen.
Hierdurch kommt es zu keinen weiteren Beschwerden. Falls die Fluorose akut durch die erhöhte Einnahme an Fluor auftritt, kann es zum Tode kommen. Daher ist in diesem Fall eine dringende medizinische Versorgung notwendig. In schweren Fällen wird der Magen des Patienten ausgespült.
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Eine akute Fluorid-Vergiftung muss sofort behandelt werden. Hat zum Beispiel ein Kind eine ganze Tube Zahnpasta geschluckt, ist ein Arztbesuch angezeigt. Warnzeichen, die auf eine Vergiftung hindeuten, sind Übelkeit und Erbrechen, Blässe und Durchfall. Bei Krampfanfällen, Bewusstseinsstörungen oder Kreislaufproblemen ist umgehend der Notruf 112 zu wählen.
Zudem können Blutgerinnungsstörungen und Herzrhythmusstörungen auftreten, die ebenfalls sofort abzuklären sind. Eine Fluorose muss nicht unbedingt behandelt werden. Meistens treten die Beschwerden nur an den Zähnen auf und schreiten nicht weiter fort, sobald der Betroffene auf eine andere Zahnpasta wechselt bzw. die Einnahme von Fluortabletten reduziert wird.
Mit stark sichtbaren gelblich-braunen Verfärbungen sollte unbedingt zum Zahnarzt gegangen werden. Gezogen werden müssen die betroffenen Zähne dabei nicht: Eine Zahnfluorose ist nicht ansteckend und breitet sich nicht auf andere Zähne aus; die Verfärbungen lassen sich zahnärztlich überdecken. Ein Arztbesuch ist außerdem erforderlich, wenn die Verwendung einer fluorhaltigen Zahnpasta weitere Beschwerden verursacht.
So sollte mit Magen-Darm-Beschwerden oder Kopfschmerzen zum Hausarzt gegangen werden, der eine mögliche Fluorose feststellen und den Patienten an einen Zahnarzt weiterleiten kann. Patienten mit Fluorose sollten sich regelmäßig beim zuständigen Arzt untersuchen lassen, um Komplikationen auszuschließen.
Behandlung & Therapie
Wurde eine Fluorose diagnostiziert, ist es zunächst wichtig, die überhöhte Fluorzufuhr zu unterbrechen. Ist dies möglich, können sich krankheitsbedingte Veränderungen an den Knochen teilweise wieder zurückbilden.
Welche Behandlungsschritte sich der Regulation der zugeführten Fluoridmenge bei einer Zahnfluorose anschließen, ist abhängig von den Zahnschäden, die durch die Erkrankung bereits entstanden sind. In der Regel ist es in der Zahnmedizin ein Ziel, angegriffene Zähne zu erhalten. Sind einzelne oder mehrere Zähne aber durch die Auswirkungen einer Fluorose sehr stark beschädigt, kann es notwendig werden, entsprechende Zähne zu entfernen bzw. künstlich zu ersetzen.
Eine sogenannte akute Fluorose (eine Fluoridvergiftung) bedarf in einigen Fällen einer notfallmedizinischen Versorgung bzw. kann (vor allem bei Kindern) lebensbedrohlich sein. Eine solche akute Fluorose kann auftreten in Folge einer einmalig aufgenommenen (in der Regel unbeabsichtigten), toxischen Menge an Fluor. Zu den medizinischen Maßnahmen bei einer akuten Fluorose zählt unter anderem ein Ausspülen des Magens; im Idealfall sollte dies spätestens zwei Stunden nach Aufnahme des Fluorids erfolgen. Lange Zeit galt die Magenspülung als Standardmaßnahme bei Vergiftungen. Heute wird sie nur noch in Ausnahmefällen durchgeführt; im Vordergrund steht die frühzeitige Gabe calciumhaltiger Getränke wie Milch, die das Fluorid im Magen bindet.
Aussicht & Prognose
Bei Fluorose ist zwischen der akuten und chronischen Verlaufsform zu unterscheiden. Eine akute Fluorose ist zwar unangenehm, nach Aufnahme kleinerer Mengen bei einem ansonsten gesunden erwachsenen Menschen aber nicht gefährlich. Es kommt zu Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall und es kann eine begleitende Parästhesie auftreten. Sobald der Fluorid-Überschuss ausgeschieden ist, verschwinden die Symptome wieder und dem Patienten geht es bald wieder besser. Bei Kindern ist die toxische Dosis Fluorid geringer, sodass es bei ihnen zu schlimmeren Symptomen kommen kann als beim Erwachsenen.
Die chronische Fluorose hat langfristigere Auswirkungen, die sich an den Knochen oder Zähnen bemerkbar machen können. In den Zähnen führt übermäßige Zufuhr von Fluorid zu weißen Flecken und hellen, großflächigen Verfärbungen auf den Zähnen. Je nach Schweregrad stellt das fleckige Aussehen für den Betroffenen ein ästhetisches Problem dar. Außerdem kommt es an den betroffenen Stellen schneller zur Abnutzung der Zähne, da es sich um eine Veränderung der mineralischen Zusammensetzung des Zahnschmelzes handelt und er keinen ausreichenden Schutz der Zähne mehr gewährleisten kann.
Betrifft die Fluorose die Knochen, verdicken sich bestimmte Strukturen der Knochen, wodurch diese anfälliger für Brüche und Frakturen werden. Außerdem können die Gelenke in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sein oder lassen sich schlimmstenfalls gar nicht mehr bewegen, wenn sie von der Verdickung durch die Fluorose betroffen sind.
Vorbeugung
Einer Fluorose kann vorgebeugt werden, indem die Menge der eigenen Fluoridaufnahme (soweit möglich) kontrolliert wird. Werden aus gesundheitlichen Gründen Fluoridpräparate eingenommen, kann es sinnvoll sein (sofern im jeweiligen Einzelfall medizinisch vertretbar), eine Dosierung zu vermeiden, die eine tägliche Fluoridmenge von 2 Milligramm überschreitet. Bei Kindern genügt für die Zahnpflege eine erbsengroße Menge fluoridhaltiger Kinderzahnpasta; damit ist eine Fluorose praktisch nicht zu befürchten.
Nachsorge
Die Maßnahmen oder Möglichkeiten der Nachsorge bei einer Fluorose sind sehr stark von der genauen Ursache und den genauen Beschwerden der Fluorose abhängig. Aus diesem Grund kann hierbei keine allgemeine Prognose gegeben werden. In erster Linie muss jedoch die Erkrankung selbst oder ihre Grunderkrankung behandelt werden, wobei vor allem die erhöhte Zufuhr an Fluorid zuerst gestoppt werden muss.
Sollte es sich bei der Fluorose um eine Vergiftung handeln, sind in der Regel keine weiteren Maßnahmen der Nachsorge mehr notwendig. Nach der Entgiftung sollte der Betroffene die erhöhte Quelle an Fluorid meiden und nicht erneut die erhöhte Menge aufnehmen. Dabei ist auch auf eine entsprechend richtige Ernährung zu achten, wobei auch ein Arzt Hilfe leisten kann.
Sollte die Fluorose zu Schäden an den Zähnen führen, müssen diese richtig behandelt werden. In der Regel sollte direkt nach der Entgiftung ein Zahnarzt aufgesucht werden, um weitere Komplikationen im Mundraum zu verhindern. Bei einer sehr hohen Menge an Fluorid sollte jedoch sofort ein Krankenhaus aufgesucht oder über den Notruf 112 ein Notarzt gerufen werden. Die Lebenserwartung wird durch eine chronische Fluorose in der Regel nicht verringert.
Das können Sie selbst tun
Zunächst sollten alle Fluorquellen im Haushalt überprüft werden: In Zahnpasta und Speisesalz sind zum Teil nennenswerte Mengen enthalten. Im Handel sind fluoridfreie Zahnpasta sowie zusatzfreies Salz erhältlich. Sollten Kindern Fluortabletten im Zuge der zahnärztlichen Prophylaxe verabreicht werden, ist deren weitere Einnahme mit dem behandelnden Arzt zu besprechen. Fluoridhaltige Zahnpasta ist allerdings der wichtigste und am besten belegte Schutz vor Karies und sollte nicht ohne zahnärztlichen Rat weggelassen werden; durch normales Zähneputzen entsteht keine Fluorose.
Da Fluor die Calciumreserven im Körper angreift, sollte auf eine vitalstoff- und calciumreiche Ernährung geachtet werden. So können die körpereigenen Depots wieder aufgefüllt werden. Besonders viel Calcium enthalten Milchprodukte sowie grüne Gemüse wie Brokkoli und Grünkohl. Auch Mineralwässer können zu einer guten Calciumversorgung beitragen.
Bereits vorhandenen Verfärbungen an den Zähnen soll mit Kokosöl entgegengewirkt werden. Diesem wird eine aufhellende und zugleich antibakterielle Wirkung zugeschrieben. Ein Wirksamkeitsnachweis dafür fehlt jedoch: Fluorosebedingte Verfärbungen sitzen im Zahnschmelz und lassen sich durch äußerliche Anwendungen nicht entfernen. Kokosöl ersetzt daher keine zahnärztliche Behandlung. Der Zahnarzt wird immer versuchen, erkrankte Zähne zu erhalten. In einigen Fällen muss jedoch ein Austausch mit künstlichem Zahnersatz erfolgen. Bei einer akuten Fluorose – welche oft Kinder betrifft – ist eine notärztliche Behandlung vonnöten. Im Krankenhaus kann der Magen ausgepumpt und gespült werden, um die Vergiftungsreaktion einzudämmen.
Um die Zähne vor Karies zu schützen, ohne Fluorid zuzuführen, wird die Homöopathie als Alternative angeboten. Die Mittel Calcium fluoratum (D12), Calcium phosphoricum (D6) sowie Silicea sollen sich stärkend auf Zähne, Zahnfleisch und Mundflora auswirken. Ein Wirksamkeitsnachweis für homöopathische Mittel in der Kariesvorbeugung besteht nicht; sie ersetzen weder die zahnärztliche Vorsorge noch den nachgewiesenen Kariesschutz durch Fluorid. Wichtig ist ebenso ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt, da eine saure Mundflora den Zahnschmelz angreift.
Quellen
- Hellwig, E., Schäfer, E., Klimek, J., Attin, T.: Einführung in die Zahnerhaltung.
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- Geibel, M.-A.: Erkrankungen der Mundschleimhaut in der zahnärztlichen Praxis.
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- Schwenzer, N., Ehrenfeld, M., Eckelt, U. (Hrsg.): Zahnärztliche Chirurgie.
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- Biesalski, H.-K., Bischoff, S. C., Pirlich, M., Weimann, A. (Hrsg.): Ernährungsmedizin.
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- Marquardt, H., Schäfer, S. G., Barth, H., et al. (Hrsg.): Toxikologie.
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