Zahnarzt

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 6. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Der Gang zum Zahnmediziner, umgangssprachlich auch als Zahnarzt bezeichnet, stellt heutzutage eine ganz wesentliche Maßnahme dar, um einen hohen Beitrag zur eigenen Gesundheitsfürsorge zu leisten. Der Besuch beim Zahnarzt ist nicht nur entscheidend, um die Vitalität und Funktionsfähigkeit des Kauapparates zu gewährleisten. Auch in Bezug auf eine Zahnästhetik für ein attraktives Lächeln kann der Zahnarzt viel tun.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Zahnarzt?

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Der Zahnarzt beschäftigt sich mit verschiedenen prophylaktischen und therapeutischen Maßnahmen, die mit den Zähnen, dem Kiefer und dem Mund zusammenhängen.

Die Ausbildung zum Zahnarzt ist äußerst umfangreich und intensiv. Das mehrjährige Studium der Zahnmedizin umfasst ein vorklinisches und ein klinisches Studium. Für alle, die das Studium ab dem Wintersemester 2021/22 aufgenommen haben, gilt allerdings eine neu gefasste Approbationsordnung: Sie gliedert das Studium in drei Abschnitte der Zahnärztlichen Prüfung und zieht praktische zahnmedizinische Inhalte vor. Wer vorher begonnen hat, schließt nach der alten Ordnung ab.

Der Zahnarzt beschäftigt sich mit verschiedenen prophylaktischen und therapeutischen Maßnahmen, die mit den Zähnen, dem Kiefer und dem Mund zusammenhängen. Diese beinhalten ebenfalls alle diagnostischen Verfahren sowie die Beratung und die Überweisung zu anderen zahnmedizinischen Fachgebieten.

Zu den Studienfächern gehören die Biochemie sowie der Bau und die Funktionsweise des menschlichen Körpers. Die Lehre von den Geweben sowie von den zahntechnischen Werkstoffen hat ebenso eine große Bedeutung wie die Zahnersatzkunde und allgemeine Wissenszweige wie Biologie, Chemie und Physik. Weiterführende klinische Ausbildungen des Zahnarztes erfolgen in Innerer Medizin, Hautmedizin, Radiologie, Zahnerhaltung und Arzneimittelkunde.

Wichtig sind für den Zahnarzt die Hygiene und Sterilisation, die allgemeine und spezifische Chirurgie sowie die Parodontologie. Teilgebiete der Zahnmedizin sind die Kieferorthopädie und -chirurgie sowie die Implantatversorgung und die sogenannte Kariologie.

Ausbildung & Qualifikation

Ein Zahnarzt benötigt eine fundierte Ausbildung in der Zahnmedizin, die mit einem abgeschlossenen Studium der Zahnmedizin an einer Universität beginnt. Die Regelstudienzeit beträgt nach der Approbationsordnung für Zahnärzte und Zahnärztinnen fünf Jahre und sechs Monate; das Studium umfasst theoretische sowie praktische Inhalte in den Bereichen Anatomie, Physiologie, Pathologie und die verschiedenen Fachgebiete der Zahnheilkunde. Das Studium schließt mit dem Dritten Abschnitt der Zahnärztlichen Prüfung ab, der zur Approbation als Zahnarzt führt. Ein Praktisches Jahr wie im Studium der Humanmedizin ist in der Zahnmedizin nicht vorgesehen; stattdessen sind ein einmonatiger Pflegedienst und eine vierwöchige Famulatur abzuleisten.

Zahnärzte tragen eine erhebliche ethische Verantwortung, da sie für die Mundgesundheit ihrer Patienten sorgen und somit wesentlich zur allgemeinen Gesundheit beitragen. Sie müssen sich an hohe ethische Standards halten, die die Patientenrechte, den Schutz der Privatsphäre und die Verpflichtung zu kontinuierlicher Fortbildung umfassen. Diese ethischen Grundsätze gewährleisten eine sichere und verantwortungsvolle Patientenversorgung.

Der Unterschied zwischen einem Zahnarzt und ähnlichen Berufsgruppen wie Zahntechnikern oder Dentalhygienikern liegt in der Art der Ausbildung und den Befugnissen. Während Zahntechniker hauptsächlich mit der Herstellung von Zahnersatz und kieferorthopädischen Apparaturen betraut sind, konzentrieren sich Dentalhygieniker auf präventive Maßnahmen wie Zahnreinigungen und die Patientenaufklärung zur Mundhygiene. Zahnärzte hingegen sind umfassend in Diagnose, Behandlung und Prävention von Zahn- und Mundkrankheiten geschult und dürfen chirurgische Eingriffe durchführen, Behandlungen planen und komplexe diagnostische Entscheidungen treffen. Entscheidend für diesen Unterschied ist die Approbation: Nur der Zahnarzt besitzt sie und darf deshalb eigenverantwortlich Zahnheilkunde ausüben. Der Zahntechniker erlernt ein Handwerk in einer dualen Berufsausbildung, der Dentalhygieniker erwirbt seine Qualifikation über eine Aufstiegsfortbildung der Zahnärztekammern; beide arbeiten ohne Approbation und im Auftrag beziehungsweise nach Anordnung des Zahnarztes.

Aufgabenbereich

Der Aufgabenbereich eines Zahnarztes ist vielfältig und umfasst verschiedene Aspekte der Mundgesundheit, Prävention, Diagnose und Behandlung von Zahn- und Mundkrankheiten. Ein zentraler Teil der Arbeit eines Zahnarztes besteht in der Durchführung von regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen, um Zahnerkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Diese Untersuchungen beinhalten die Überprüfung von Zähnen, Zahnfleisch, Kiefer und Mundschleimhaut auf Anzeichen von Karies, Zahnfleischerkrankungen oder anderen pathologischen Zuständen.

Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Prophylaxe. Zahnärzte beraten Patienten in Fragen der Mundhygiene, wie z.B. der richtigen Zahnputztechnik, der Verwendung von Zahnseide und der Bedeutung einer zahngesunden Ernährung. Sie führen professionelle Zahnreinigungen durch, um Plaque und Zahnstein zu entfernen, und bieten Fluoridbehandlungen sowie Versiegelungen an, um die Zähne vor Karies zu schützen.

Für Kinder und Jugendliche ist ein Teil dieser Vorsorge gesetzlich verankert. Nach § 22 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch können sich Versicherte, die das sechste, aber noch nicht das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben, zur Verhütung von Zahnerkrankungen untersuchen lassen. Die Individualprophylaxe umfasst dabei den Zahnfleischbefund, die Aufklärung über Krankheitsursachen und ihre Vermeidung, die Erhebung von Vergleichswerten zur Mundhygiene, Motivation und Anleitung zur Mundpflege sowie die Härtung des Zahnschmelzes; die Versiegelung der Fissuren an den Molaren ist als eigener Leistungsanspruch geregelt. Der Zahnarzt dokumentiert diese Untersuchungen, weshalb sie zugleich die Grundlage für spätere Ansprüche bilden.

Die konservierende Zahnheilkunde ist ein bedeutender Teil der Tätigkeit eines Zahnarztes. Hierzu gehören die Diagnose und Behandlung von Karies, die Füllung von Löchern, Wurzelkanalbehandlungen zur Rettung erkrankter Zähne und die Rekonstruktion von Zähnen mit verschiedenen Füllungsmaterialien. Zahnärzte sind auch für die Restauration von Zähnen verantwortlich, die durch Trauma oder Krankheit geschädigt wurden, indem sie Kronen, Brücken oder Veneers anfertigen und einsetzen.

Zahnärzte haben auch eine Schlüsselrolle in der Prothetik, die sich mit der Ersetzung fehlender Zähne durch Zahnersatz wie Prothesen, Implantate oder Brücken befasst. Diese Eingriffe erfordern eine genaue Planung und Durchführung, um die Funktion und Ästhetik des Gebisses wiederherzustellen und gleichzeitig den Patientenkomfort zu gewährleisten.

Im Bereich der Oralchirurgie führen Zahnärzte verschiedene Eingriffe durch, wie die Entfernung von Weisheitszähnen, die Freilegung verlagerter Zähne oder die Vorbereitung des Kiefers für Implantate; die Versorgung von Kieferfrakturen gehört dagegen in die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Diese Eingriffe können unter örtlicher Betäubung oder in Zusammenarbeit mit einem Anästhesisten unter Vollnarkose durchgeführt werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der zahnärztlichen Arbeit ist die Kieferorthopädie, bei der Zahnärzte Fehlstellungen von Zähnen und Kiefer korrigieren. Sie passen Zahnspangen oder andere kieferorthopädische Apparaturen an, um Zahnfehlstellungen zu korrigieren und die Funktion und Ästhetik des Bisses zu verbessern.

Zusätzlich sind Zahnärzte oft in der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches tätig, einschließlich Parodontitisbehandlungen. Sie sind auch geschult, orale Symptome systemischer Erkrankungen zu erkennen und Patienten bei Bedarf an entsprechende Spezialisten weiterzuleiten.

Neben der praktischen Arbeit sind Zahnärzte auch für administrative Aufgaben zuständig, wie die Führung von Patientenakten, die Einhaltung von Hygienevorschriften und die Verwaltung der Praxisorganisation. Insgesamt spielt der Zahnarzt eine umfassende Rolle in der Aufrechterhaltung und Förderung der Mundgesundheit, wobei er sowohl präventive als auch kurative Maßnahmen ergreift.

Spezialisierungen

Zahnärzte können sich nach der Approbation in verschiedenen Fachgebieten weiterbilden und spezialisieren. Eine der häufigsten Spezialisierungen ist die Kieferorthopädie, die sich mit der Diagnose und Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen befasst. Kieferorthopäden verwenden Apparaturen wie Zahnspangen und Aligner, um die Zahnstellung zu korrigieren.

Eine weitere wichtige Spezialisierung ist die Oralchirurgie, die komplexe chirurgische Eingriffe im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich umfasst. Oralchirurgen führen Operationen wie Zahnextraktionen, Implantatsetzungen und Kieferrekonstruktionen durch.

Die Endodontie ist eine Spezialisierung, die sich auf die Behandlung von Zahnmark- und Wurzelkanalerkrankungen konzentriert. Endodontisten sind Experten in der Durchführung von Wurzelkanalbehandlungen und der Rettung stark geschädigter Zähne.

Parodontologie ist ein weiteres Fachgebiet, das sich mit der Prävention, Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates befasst. Parodontologen behandeln unter anderem Parodontitis und führen regenerative Therapien durch.

Prothetik ist die Disziplin, die sich mit dem Ersatz fehlender Zähne durch Prothesen, Brücken oder Implantate beschäftigt. Spezialisten in der Prothetik sorgen für funktionellen und ästhetischen Zahnersatz.

Zudem gibt es die Spezialisierung in der Kinderzahnheilkunde, die auf die speziellen Bedürfnisse und Behandlungen von Kindern ausgerichtet ist. Diese Zahnärzte sind darauf spezialisiert, die Mundgesundheit von Kindern zu fördern und kinderfreundliche Behandlungsansätze zu bieten.

Nicht jede dieser Spezialisierungen ist allerdings eine Fachzahnarztbezeichnung. Bundesweit vorgesehen sind als Fachgebiete nur die Kieferorthopädie, die Oralchirurgie und das Öffentliche Gesundheitswesen; die Parodontologie und die Allgemeine Zahnheilkunde bestehen nur in einzelnen Kammerbereichen. Endodontie, Prothetik und Kinderzahnheilkunde werden dagegen über Fortbildungen erworben und dürfen nur als Tätigkeitsschwerpunkt angegeben werden.

Behandlungen

Die vom Zahnarzt ausgeführten Maßnahmen beinhalten die prophylaktische Therapie der Zähne im Rahmen der Fluoridierung zur Reduzierung der Kariesentstehung sowie die gezielte Zahnsteinentfernung. Darüber hinaus ist die Sanierung der kariösen Zähne ein zentraler Aufgabenbereich. Die Ozonbehandlung der Zähne wird vereinzelt angeboten, zählt aber nicht zu den anerkannten Standardverfahren der Kariestherapie. Der Zahnarzt führt ebenso eine Schwangerschafts- und Ernährungsberatung durch. Ein Zahnarzt nimmt aufwendige Wurzelbehandlungen, die Abtrennung der entzündeten Wurzelspitzen und eine mikrochirurgische Wurzelkanaltherapie vor.

Bei Erkrankungen des Zahnhalteapparates und der Zähne, die früher als Parodontose bezeichnet wurden, können verschiedene Eingriffe vom Zahnarzt durchgeführt werden, die frei liegende Zahnhälse und das rückläufige Zahnfleisch selbst betreffen. Fachlich gilt dieser Begriff heute als veraltet; die Erkrankung wird als Parodontitis bezeichnet, weil ihr eine bakteriell ausgelöste Entzündung zugrunde liegt und nicht ein reiner Gewebeschwund. Typisch sind in diesem Zusammenhang lasergestützte Verfahren. Der Zahnarzt ist der richtige Ansprechpartner, wenn es um die Auswahl und die Versorgung mit Zahnersatz geht und Knirsch- oder Anti-Schnarch-Schienen eingesetzt werden müssen.

In Abhängigkeit von der Ausbildung kann der Zahnarzt erkrankte Zähne ziehen oder Weisheitszähne operativ entfernen. Auch Maßnahmen zur ästhetischen Verschönerung sind vom Zahnarzt realisierbar. Bei kleinen und praxistauglichen, ambulanten Eingriffen ist der Zahnarzt in der Lage, eine örtliche Betäubung vorzunehmen und nach einem begrenzten operativen Eingriff die entsprechende medikamentöse Nachsorge zu gewährleisten.

Diagnose- & Untersuchungsmethoden

Der Zahnarzt ist nicht nur präventiv und therapeutisch tätig. Mit hochwertigen und empfindlichen Diagnosegeräten kann der Zahnarzt Erkrankungen der Zähne, des Zahnfleisches und der Knochensubstanz des Kiefers erkennen. Er nutzt dafür das herkömmliche und digitale Röntgen oder die sogenannte Intraoralkamera. Auch verschiedene Testverfahren wie der Speicheltest und die Computertomographie sind sinnvolle technische und diagnostisch aussagekräftige Hilfsmittel des Zahnarztes. Für dreidimensionale Aufnahmen des Kiefers wird in der Zahnmedizin heute überwiegend die digitale Volumentomographie (DVT) eingesetzt, die mit einer geringeren Strahlendosis auskommt als die klassische Computertomographie.

Bei der Behandlung der Patienten stützt sich der Zahnarzt auf Dentallaser, leistungsfähige Bohrer und Schleifer, die ultraschallgestützt arbeiten und mit einer Wasserkühlung kombiniert sind. Außerdem ist die Bestimmung der Zahnfarbe mit digitalen Geräten möglich.

Die CEREC-Technik ist eine Variante, um benötigte Zahnkronen, Inlays und Veneers direkt während der Behandlung vom Zahnarzt zu bearbeiten. Dieses Verfahren basiert auf einer computer- und kameragestützten Arbeitsweise und ermöglicht dem Zahnarzt eine sofortige Bereitstellung dieser Zahnersatzelemente für die Patienten.


Moderne Technologien und Hilfsmittel

Ein Zahnarzt verwendet eine Vielzahl von diagnostischen Geräten, Instrumenten und Ausrüstungen, um präzise Diagnosen zu stellen und Behandlungen durchzuführen. Eines der grundlegendsten Instrumente ist der zahnärztliche Spiegel, der zusammen mit einer Sonde verwendet wird, um Zähne und Zahnfleisch gründlich zu inspizieren. Die Sonde hilft, Karies und Zahnfleischtaschen zu erkennen.

Für genauere Diagnosen nutzt der Zahnarzt Röntgengeräte, die eine detaillierte Ansicht der Zahnstruktur, der Wurzeln und des umgebenden Knochens ermöglichen. Es gibt verschiedene Arten von Röntgenbildern, wie intraorale Aufnahmen, die detaillierte Bilder einzelner Zähne liefern, und panoramische Röntgenbilder, die den gesamten Kieferbereich darstellen.

Zur Entfernung von Plaque und Zahnstein verwendet der Zahnarzt Handinstrumente wie Scaler und Küretten sowie Ultraschallgeräte. Diese Ultraschallgeräte erzeugen Vibrationen, die hartnäckigen Zahnstein lösen und entfernen.

Für restaurative Behandlungen werden Bohrer und Füllungsinstrumente verwendet, um kariöse Stellen zu entfernen und Füllungen präzise einzubringen. Zahnärzte nutzen auch Lichtpolymerisationsgeräte, um lichthärtende Füllmaterialien auszuhärten.

Zusätzlich kommen bei der Wurzelkanalbehandlung Endodontie-Instrumente wie Feilen und Reamer zum Einsatz, um die Wurzelkanäle zu reinigen und zu formen. Für chirurgische Eingriffe werden spezielle zahnärztliche Chirurgieinstrumente wie Skalpellklingen, Hebel und Zangen benötigt.

Moderne Zahnarztpraxen verfügen auch über intraorale Kameras, die hochauflösende Bilder von Zähnen und Zahnfleisch machen, und digitale Scanner, die 3D-Abdrücke für die Herstellung von Zahnersatz erfassen. Diese Instrumente und Geräte sind entscheidend für eine präzise Diagnose und eine effektive Behandlung.

Worauf sollte der Patient achten?

Bei der Auswahl des Zahnarztes ist überwiegend die Mundpropaganda ausschlaggebend. Darüber hinaus ist es unverzichtbar, auf die Leistungsspektren sowie auf die Angaben über die Ausbildung des Zahnarztes zu achten. Diese sind meist im Wartezimmer einsehbar.

Auch die Mitarbeiter an der Rezeption geben gern Auskunft über die Möglichkeiten. Das Ambiente in der Praxis sollte ansprechend sein. Die Praxis sollte einen sauberen Eindruck machen und das Wartezimmer etwas Ablenkung bieten. Dies gilt ebenfalls für das Auftreten des Personals. Freundlichkeit, Geduld und ein verständnisvoller Umgang sind ideal.

Schmerzpatienten sollten vom Zahnarzt zeitnah und kurzfristig behandelt werden können. Sachkompetenz und ein auf das Wohlbefinden des Patienten ausgerichteter professioneller Umgang sind wichtig, um auch auf Angstpatienten eingehen zu können.

Auf die Kosten wirkt sich die eigene Vorsorge unmittelbar aus. Beim Zahnersatz zahlt die gesetzliche Krankenversicherung nach § 55 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch befundbezogene Festzuschüsse, die zunächst 60 Prozent der für die Regelversorgung festgesetzten Beträge ausmachen. Wer seine Zähne regelmäßig gepflegt und in den letzten fünf Jahren vor Beginn der Behandlung die vorgesehenen Untersuchungen in Anspruch genommen hat, erhält 70 Prozent; nach zehn Kalenderjahren ohne Unterbrechung sind es 75 Prozent. Gemeint sind damit die zahnärztlichen Untersuchungen, die bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres halbjährlich und danach jährlich vorgesehen sind. Nachgewiesen werden diese Untersuchungen über das Bonusheft, das in der Praxis bei jedem Vorsorgetermin abgezeichnet wird. Ein Heil- und Kostenplan vor Beginn einer prothetischen Behandlung macht den verbleibenden Eigenanteil vorab sichtbar und ist deshalb der geeignete Zeitpunkt für Rückfragen.

Quellen

  • Hellwig, E., Schäfer, E., Klimek, J., Attin, T.: Einführung in die Zahnerhaltung.
    ISBN: 9783769137859
  • Wolf, H. F., Rateitschak-Plüss, E. M., Rateitschak, K. H.: Parodontologie.
    ISBN: 9783131698032
  • Schwenzer, N., Ehrenfeld, M. (Hrsg.): Zahnärztliche Chirurgie.
    ISBN: 9783132430327
  • Weber, T.: Memorix Zahnmedizin.
    ISBN: 9783132417779
  • Meyer-Lückel, H., Paris, S., Ekstrand, K. (Hrsg.): Karies.
    ISBN: 9783131693211

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