Gesunde und gepflegte Zähne - 7 Tipps für eine bessere Zahngesundheit und Mundhygiene

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 2. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Ein gepflegtes Zahnbild und eine gute Mundgesundheit sind immer noch ein gesellschaftliches Schönheitsideal. Doch sind längst nicht alle Menschen mit einem makellosen Lächeln und einer einwandfreien Mundhygiene gesegnet. Zahnverfärbungen, Karies und Mundgeruch sind nicht nur unglaublich lästig im Alltag – viele Menschen schämen sich dermaßen für ihr schlechtes Zahnbild, dass sie sogar psychisch darunter leiden.

Zähneputzen
Unter Zähneputzen versteht man die in der Regel tägliche Pflege der Zähne und Zahnprothesen des Menschen, die nach zahnärztlicher Empfehlung mindestens zweimal täglich erfolgen sollte.

Dabei hat eine schlechte Zahngesundheit oder Mundgesundheit nicht immer unbedingt etwas mit mangelnder Zahnhygiene oder unregelmäßigen Zahnarztbesuchen zu tun. Einige Zahnprobleme sind Menschen schon in die Wiege gelegt und erblich bedingt. Ebenso kann eine falsche Ernährungsweise oder auch ein erhöhter Stress-Pegel die Zahngesundheit negativ beeinflussen.

Makellose Zähne und ein strahlend weißes Lächeln sind den meisten Menschen hierzulande ungeheuer wichtig. Denn gesunde und gepflegte Zähne sind ein Markenzeichen für Vitalität, Schönheit und Jugendlichkeit. Verschiedene Faktoren wie eine mangelhafte Pflege, der Konsum von Kaffee oder Nikotin oder sehr säurehaltigen Lebensmitteln können das Zahnbild und die Mundgesundheit nachhaltig verschlechtern. So ist es manchmal gar nicht so einfach seine Zähne dauerhaft gepflegt zu halten. Aus diesem Grund haben wir Ihnen im Folgenden einen Ratgeber entworfen, der Sie mit sieben Tipps für eine bessere Zahngesundheit und Mundhygiene unterstützt.

Inhaltsverzeichnis

Tipp 1: Mundgeruch wirksam in den Griff bekommen

Fast jeder vierte Erwachsene in Deutschland leidet unter chronischem Mundgeruch. So ist Mundgeruch oder in der Fachsprache auch Halitosis genannt ein weit verbreitetes Problem in Deutschland. Doch gilt Mundgeruch immer noch als absolutes Tabu-Thema in der Gesellschaft. Kaum jemand traut sich seine Mitmenschen anzusprechen und sie auf den Mundgeruch hinzuweisen.

Mundgeruch selbst ist meist keine Erkrankung, kann aber auf Karies oder eine Parodontitis hinweisen; zugleich kann der Leidensdruck für betroffene Patienten immens sein. Dabei gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten, um Mundgeruch zu beseitigen. Die Novacura Zahnärzte bieten diverse Hilfen bei Halitosis und empfehlen Menschen mit chronischem Mundgeruch eine ausgiebige Mundhygiene. Regelmäßiges und ausreichend langes Zähneputzen, sowie Mundspülungen können ein probates Mittel darstellen, um Mundgeruch zu beseitigen.

Als Hausmittel werden Salbei-Tee und der Verzicht auf bestimmte Lebens- und Genussmittel genannt. Bleibt die Geruchsbildung im Mundraum bestehen, können auch spezielle Zungenreiniger helfen, denn ein großer Teil der geruchsbildenden Beläge sitzt auf dem Zungenrücken. Bei sehr hartnäckigem Mundgeruch sollte man sich nicht scheuen mit seinem Zahnarzt über das Problem zu sprechen.

Chronischer Mundgeruch ist sehr verbreitet, so dass viele Zahnarzt-Praxen mit nützlichen Tipps und Ratschlägen weiterhelfen können. Betroffene müssen sich nur trauen dieses Thema offen beim Arzt anzusprechen, um eine Unterstützung zu erfahren. Demnach ist der erste Weg zur Verbesserung bei starkem Mundgeruch die Beratung durch medizinisches Fachpersonal.

Tipp 2: Zähneputzen – aber richtig!

Zahnbuerste
Das tägliche Benutzen der Zahnbürste und der Zahnpasta gehört zu den Grundlagen einer gesunden Mundhygiene. Wird das Zähneputzen häufig vergessen, kommt es sehr schnell zur Karies.

Zahnärztliche Fachgesellschaften empfehlen, mindestens zweimal am Tag die Zähne zu putzen. Dabei ist es am sinnvollsten morgens und abends eine gründliche Reinigung der Zähne und des Mundraums vorzunehmen. Eigentlich kann man annehmen, dass jeder Erwachsene genau weiß wie er beim Zähneputzen vorgehen muss, doch werden hierzulande häufig sehr große Fehler gemacht. Falsches Zähneputzen kann nicht nur Karies begünstigen, sondern auch das Zahnfleisch nachhaltig schädigen. So kommt es nicht nur auf die richtige Putz-Technik, sondern auch auf das richtige Instrument zur Zahnhygiene an.

Hier spielt es zunächst nur eine untergeordnete Rolle, ob man sich für eine Handzahnbürste oder elektrische Zahnbürste entscheidet. Viel wichtiger ist der Bürstenkopf der Zahnbürste. Den Bürstenkopf gilt es dabei individuell auf die Bedürfnisse seiner Zähne abzustimmen. Der Härtegrad, die Anordnung der Borsten sowie die Größe des Bürstenkopfes sind bei der Auswahl einer geeigneten Zahnbürste wichtige Merkmale. Auch hier kann man gemeinsam mit seinem Zahnarzt die Auswahl seiner Zahnbürste besprechen.

Tipp 3: Regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt vereinbaren

Ein schönes und makelloses Lächeln ist oftmals mit einigen Zahnbehandlungen verbunden. Kaum ein Mensch hat von Natur aus perfekte Zähne. Ebenso wenig bleiben die Zähne und die Mundhygiene in einem guten Zustand, wenn nicht regelmäßig ein Zahnarzt aufgesucht wird. Regelmäßige Kontrolltermine sind das A und O für perfekte Zähne und eine gute Zahngesundheit. Auch, wenn man keine Zahnprobleme hat, sollte man trotzdem nicht darauf verzichten mindestens alle sechs Monate einen Kontrolltermin beim Zahnarzt wahrzunehmen.

Tipp 4: Auf bestimmte Genussmittel und zu viel Zucker verzichten

Zucker, Kaffee, Tee und Nikotin schaden bekanntermaßen der Zahngesundheit und sorgen für unschöne Verfärbungen. Raucher und Kaffeetrinker kennen das Problem – doch lassen sich einige Laster einfach nicht abstellen. Der Konsum von verschiedenen Genussmitteln wie Kaffee oder Süßigkeiten ist in Maßen absolut in Ordnung. Nur sorgt ein Dauerkonsum oftmals dafür, dass auch die Zahngesundheit leidet. Demnach sollte man auf bestimmte Genussmittel und Zucker verzichten, um sein Zahnbild nicht weiter zu schädigen.

Tipp 5: Die Zahnzwischenräume sauber halten

Das Zähneputzen reicht nicht allein, um seinen Mundraum und seine Zähne strahlend weiß zu halten. So ist die Zahnpflege der Zahnzwischenräume ebenso wichtig, um Karies und Zahnschäden vorzubeugen. Mithilfe von Zahnseide oder Interdentalbürsten lassen sich auch die Zahnzwischenräume reinigen und die dortigen Beläge verringern. Mindestens einmal am Tag gilt es deshalb auch nach der Zahnreinigung mit Zahnseide für ein perfektes Reinigungsergebnis zu sorgen.

Tipp 6: Eine geeignete Zahnpasta verwenden

Zahnbürste
Das tägliche Benutzen der Zahnbürste gehört zu den Grundlagen einer gesunden Mundhygiene. Wird das Zähneputzen häufig vergessen, kommt es sehr schnell zur Karies.

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass sich Bakterien im Mundraum mit der Zeit an eine Zahnpaste gewöhnen und dadurch eine Resistenz entwickeln; belegt ist das nicht, und ein regelmäßiger Wechsel der Zahnpaste ist deshalb auch nicht nötig. Die Inhaltsstoffe können sich allerdings von Marke zu Marke und von Produkt zu Produkt deutlich unterscheiden, so dass ein Wechsel aus anderen Gründen sinnvoll sein kann. Zudem ist es wichtig, dass Zahncreme Fluorid enthält. Denn Fluorid härtet den Zahnschmelz und schützt so vor Karies; eine aufhellende Wirkung hat es dagegen nicht. Der übliche Wert von Fluorid in Zahncremes liegt für Erwachsene bei circa 1400 ppm; für Kinder werden niedriger dosierte Zahnpasten verwendet.

Tipp 7: Zwischendurch Kaugummis kauen

Für viele Menschen fühlen sich die Zähne nach einer Mahlzeit unsauber an, so dass eine Zahnreinigung die perfekte Lösung wäre, um den Belag von den Zähnen zu putzen. Doch kann man nicht überall jederzeit seine Zähne putzen. Um dennoch nicht auf sauberes und gepflegtes Mundgefühl verzichten zu müssen, kann es sich lohnen nach dem Essen ein zuckerfreies Kaugummi zu kauen. In Drogerien und Apotheken gibt es sogar spezielle Zahnpflegekaugummis. Das Zähneputzen ersetzen sie nicht; zuckerfreie Kaugummis regen aber den Speichelfluss an, der Säuren im Mund abpuffert.

Wie Karies und Zahnfleischentzündungen entstehen

Hinter den genannten Empfehlungen steht ein recht einfacher Vorgang. Auf der Zahnoberfläche bildet sich fortlaufend ein Zahnbelag, ein Biofilm aus Speichelbestandteilen und Bakterien, der auch Plaque genannt wird. Die darin lebenden Bakterien verstoffwechseln Zucker aus der Nahrung und geben dabei Säuren ab. Diese Säuren lösen Mineralien aus dem Zahnschmelz heraus. Der Speichel wirkt dem entgegen: Er verdünnt und puffert die Säure und liefert Mineralien für die Wiedereinlagerung. Solange sich beide Vorgänge die Waage halten, bleibt der Schmelz intakt. Überwiegt der Säureangriff über längere Zeit, entsteht zunächst eine entkalkte, weißlich erscheinende Stelle und später ein Defekt – die Karies.

Daraus erklärt sich, warum bei Zucker weniger die Menge auf einmal als die Häufigkeit über den Tag verteilt ins Gewicht fällt: Jede Zufuhr startet einen neuen Säureangriff, und dem Speichel bleibt zwischen den Mahlzeiten weniger Zeit für den Ausgleich. Aus demselben Grund werden gesüßte Getränke, die über längere Zeit in kleinen Schlucken getrunken werden, als besonders ungünstig angesehen. Säurehaltige Lebensmittel und Getränke wirken zusätzlich direkt auf den Schmelz ein, ohne dass Bakterien beteiligt sein müssen; man spricht dann von Erosion.

Am Zahnfleischsaum hat der Biofilm eine andere Folge. Bleibt er dort liegen, reagiert das Zahnfleisch mit einer Entzündung – der Gingivitis oder Zahnfleischentzündung. Sie äußert sich durch Rötung, Schwellung und Bluten beim Putzen und bildet sich zurück, wenn der Belag wieder entfernt wird. Bleibt sie über längere Zeit bestehen, kann sich die Entzündung auf den Zahnhalteapparat ausdehnen; dann handelt es sich um eine Parodontitis, bei der Bindegewebe und Knochen zurückgehen und Zähne im Verlauf locker werden können. Anders als die Zahnfleischentzündung heilt dieser Knochenverlust nicht von selbst wieder aus. Mineralisiert der Belag durch Einlagerung von Kalksalzen aus dem Speichel, entsteht Zahnstein, der sich mit der Zahnbürste nicht mehr entfernen lässt.

Professionelle Zahnreinigung und Prophylaxe

Weil sich an manchen Stellen auch bei sorgfältiger Pflege Belag hält – an eng stehenden Zähnen, unter Brückengliedern, an Rändern von Füllungen und Zahnersatz –, wird in Zahnarztpraxen die professionelle Zahnreinigung angeboten. Sie wird meist von besonders fortgebildetem Fachpersonal durchgeführt.

Der Ablauf ist im Kern überall ähnlich: Zunächst werden die Beläge erhoben, häufig mit einer Anfärbelösung sichtbar gemacht, dann werden harte und weiche Beläge oberhalb und knapp unterhalb des Zahnfleischsaums entfernt – mit Handinstrumenten, mit Ultraschall oder mit einem Pulverstrahlgerät. Anschließend werden die Zahnoberflächen poliert, damit sich neuer Belag schlechter anlagert, und in vielen Praxen wird zum Abschluss ein fluoridhaltiger Lack aufgetragen. Häufig schließt sich eine Beratung an, bei der die Putztechnik an den Stellen besprochen wird, an denen die Anfärbung Lücken gezeigt hat.

Unangenehm kann die Behandlung an entzündetem Zahnfleisch und an freiliegenden Zahnhälsen werden; empfindliche Patientinnen und Patienten können das vorher ansprechen. In welchem Abstand eine Reinigung sinnvoll ist, hängt vom Befund ab und wird individuell festgelegt. Bei den Kosten ist zu unterscheiden: Die Entfernung von Zahnstein und die zahnärztliche Kontrolle gehören zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung, die professionelle Zahnreinigung dagegen in der Regel nicht; viele Kassen beteiligen sich freiwillig, in unterschiedlichem Umfang. Auskunft darüber geben die Krankenkasse und die Praxis.

Zahngesundheit bei Kindern und im höheren Alter

Bei Kindern beginnt die Zahnpflege mit dem Durchbruch des ersten Zahns. Milchzähne sind keine Zähne minderer Bedeutung: Sie halten den Platz für die bleibenden Zähne frei, sind an der Entwicklung des Kiefers und an der Aussprache beteiligt, und Karies an ihnen kann auf die darunter liegenden Zahnkeime übergreifen. Für Kinder werden eigens niedriger dosierte Zahnpasten angeboten; welche Dosierung in welchem Alter angemessen ist, richtet sich nach den Empfehlungen der zahnärztlichen Fachgesellschaften und wird bei den Vorsorgeterminen besprochen. Ein eigenes Bild sind die Kreidezähne, eine Störung der Schmelzbildung mit weichen, empfindlichen Zähnen, deren Ursache nicht geklärt ist; sie erfordern eine engere zahnärztliche Begleitung. Auch die Kieferorthopädie gehört in diesen Lebensabschnitt: Feste Spangen erschweren die Reinigung erheblich, weshalb während der Behandlung besondere Hilfsmittel üblich sind.

Im höheren Lebensalter verschiebt sich das Bild erneut. Das Zahnfleisch zieht sich häufig zurück, wodurch Zahnhälse frei liegen; ihr Wurzelzement ist weicher als der Schmelz der Krone und wird leichter von Karies befallen. Viele Medikamente führen als Nebenwirkung zu Mundtrockenheit – und mit dem Speichel fehlt die natürliche Pufferung der Säuren. Herausnehmbarer Zahnersatz braucht eigene Reinigung, feste Versorgungen und Implantate eine besondere Aufmerksamkeit am Übergang zum Zahnfleisch. Wenn die Beweglichkeit der Hände nachlässt, werden Griffverdickungen, elektrische Bürsten und Halter für Zahnseide eingesetzt; bei Pflegebedürftigkeit gehört die Mundpflege zu den Aufgaben der Pflegenden.

Was die Zähne mit dem übrigen Körper zu tun haben

Der Mundraum ist kein abgeschlossener Bereich. Für die Parodontitis ist eine Wechselbeziehung zum Diabetes gut untersucht: Ein schlecht eingestellter Blutzucker begünstigt die Entzündung, und eine ausgeprägte Entzündung erschwert umgekehrt die Blutzuckereinstellung. Für Zusammenhänge mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und mit Komplikationen in der Schwangerschaft gibt es Hinweise; wie eng der Zusammenhang ist und wie viel davon auf gemeinsame Risikofaktoren entfällt, ist nicht abschließend geklärt. Rauchen gilt als eigenständiger Risikofaktor für Parodontitis und maskiert zugleich das Zahnfleischbluten, so dass eine Entzündung länger unbemerkt bleiben kann.

Umgekehrt wirken sich Erkrankungen auf den Mund aus. Häufiges Erbrechen, etwa bei Essstörungen oder bei anhaltendem Sodbrennen, greift den Zahnschmelz von innen an; die Schäden zeigen sich dann bevorzugt an den Innenflächen der oberen Frontzähne, also dort, wo sie beim Blick in den Spiegel am längsten verborgen bleiben. Auch Zähneknirschen hinterlässt Spuren: Es trägt Schmelz ab, kann Zähne empfindlich machen und mit Kiefer- und Kopfschmerzen einhergehen; behandelt wird es unter anderem mit einer im Labor angefertigten Schiene.

Wann ein Zahnarztbesuch nicht warten sollte

Manche Beobachtungen sind Hinweise, denen zeitnah nachzugehen ist, auch außerhalb des nächsten Kontrolltermins: Zahnfleisch, das über Wochen beim Putzen blutet; eine Schwellung im Bereich eines Zahns oder der Wange; anhaltender Schmerz, insbesondere klopfender oder nächtlicher Schmerz; ein Zahn, der sich locker anfühlt oder plötzlich beim Zubeißen stört; länger anhaltende Empfindlichkeit auf Kälte, Wärme oder Süßes; sowie jede Veränderung an der Mundschleimhaut, an Zunge oder Lippe, die nach zwei Wochen nicht abgeheilt ist. Wiederkehrende Aphthen sind meist harmlos, gehören bei häufigem Auftreten aber ebenfalls angesprochen; anhaltendes Zahnfleischbluten an einer einzelnen Stelle ist ein Hinweis auf einen umschriebenen Befund und nicht auf mangelnde Pflege im Ganzen. Bei einem unfallbedingt ausgeschlagenen Zahn zählt jede Minute – der Zahn wird nicht gereinigt oder trocken transportiert, sondern feucht, und es wird sofort eine zahnärztliche Versorgung aufgesucht.

Auf der anderen Seite ist Beschwerdefreiheit kein verlässlicher Beleg für gesunde Zähne. Karies verläuft in den Anfangsstadien schmerzlos, und die Parodontitis ist über weite Strecken ihres Verlaufs kaum spürbar. Genau darin liegt der Sinn regelmäßiger Kontrollen: Sie sollen Befunde zu einem Zeitpunkt sichtbar machen, an dem noch keine Beschwerden bestehen.

Quellen

  • Hellwig, E., Schäfer, E., Klimek, J., Attin, T.: Einführung in die Zahnerhaltung.
    ISBN: 9783769137842
  • Wolf, H. F., Rateitschak-Plüss, E. M., Rateitschak, K. H.: Parodontologie.
    ISBN: 9783131698032
  • Splieth, C. H., Santamaría, R. M., Schmoeckel, J. (Hrsg.): Kinderzahnheilkunde in der Praxis.
    ISBN: 9783868676938
  • Hurrelmann, K., Richter, M., Stock, S. (Hrsg.): Referenzwerk Prävention und Gesundheitsförderung.
    ISBN: 9783456863504
  • Biesalski, H.-K., Bischoff, S. C., Pirlich, M., Weimann, A. (Hrsg.): Ernährungsmedizin.
    ISBN: 9783132445956

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