Gutartige Brusttumoren
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 19. August 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Das Abtasten der Brust gehört zur Standardkontrolle bei jedem Frauenarztbesuch. Auch zu Hause sollte die Brust regelmäßig selbst auf Knoten untersucht werden. Meist handelt es sich um gutartige Brusttumoren und keine Symptome einer Krebserkrankung, doch sollte dies immer von einem Arzt abgeklärt werden.
Inhaltsverzeichnis |
Was sind gutartige Brusttumoren?
Gutartige Brusttumoren, auch benigne Tumoren der Mamma genannt, sind Veränderungen der Brust ohne bösartiges Wachstum. Bei einem gutartigen Tumor liegt keine Brustkrebserkrankung vor. Es gibt verschiedene Arten dieser gutartigen Veränderungen:
Eine Wucherung des Binde- und Drüsengewebes wird als Fibroadenom bezeichnet. Es ist als klar abgegrenzter, glatt begrenzter und gut verschieblicher Knoten zu ertasten und der häufigste gutartige Brusttumor junger Frauen.
Ein Lipom ist eine Wucherung der Fettgewebszellen und ist meist sehr klein. Auch eine mit Flüssigkeit gefüllte Zyste kann sich als tastbarer Knoten bemerkbar machen. Ähnlich dem Fibroadenom ist der Phylloidtumor. Er erwächst ebenfalls aus dem Bindegewebe, kann aber sehr schnell sehr groß und sogar bösartig werden. Diese Art gutartiger Brusttumoren ist aber eher selten.
Ein weiterer seltener Tumor ist das intraduktale oder Milchgangspapillom. Die Wucherung entsteht aus dem auskleidenden Gewebe der Milchdrüsengänge. Der blumenkohlartige, kleine Tumor sitzt meist genau unter der Brustwarze.
Langsam wachsende und kleine Wucherungen des Drüsengewebes werden als Adenome bezeichnet. Auch sie sind eher selten.
Ursachen
Meist sind die gutartigen Brusttumoren harmlos. Woher sie kommen ist bisher nicht vollständig abgesichert. Eine Ursache könnten hormonelle Einflüsse sein. So scheinen Faktoren wie beispielsweise die Einnahme der Antibabypille, eine Schwangerschaft und die Stillzeit das Risiko einer Tumorentwicklung zu senken.
Das Brustgewebe ist sehr sensibel gegenüber Schwankungen des Östrogen- und des Progesteronspiegels während des Menstruationszyklus. Weiterhin treten gutartige Brusttumoren vor allem bei jungen Frauen auf.
Auch eine Infektion kann Knoten in der Brust hervorrufen. Eine Entzündung des Brustgewebes wird Mastitis genannt. Sie tritt besonders häufig bei stillenden Frauen auf. Wird die Haut der Brustwarze beim Stillen verletzt, können dort leicht Bakterien eintreten und eine Infektion auslösen.
Frauen, die ein Brustwarzenpiercing tragen, sind besonders gefährdet für Infektionen. Weitere Ursachen für gutartige Brusttumoren können reguläre Veränderungen des Brustgewebes, Verletzungen oder Medikamente sein.
Symptome, Beschwerden & Anzeichen
Gutartige Brusttumoren gehören zu verschiedenen Arten von Tumoren und rufen daher auch unterschiedliche Symptome hervor. Oft kommt es zu gar keinen Beschwerden. Jedoch hängen die eventuell auftretenden Symptome von der Art des Tumors ab. So gehören zu den gutartigen Brusttumoren Fibroadenome, Adenome, Lipome, Phylloidtumoren und das intraduktale Papillom.
In der Regel sind junge Frauen betroffen. Als die häufigsten gutartigen Brusttumoren kommen die Fibroadenome infrage. Diese verursachen gewöhnlicherweise keine Beschwerden. Sie werden meist als harte Knoten zufällig bei der Selbstuntersuchung der Brust ertastet. Nur bei sehr schlanken Frauen können die Knoten auch durch Sichtung als Schwellung entdeckt werden, wenn sie sich direkt unter der Haut befinden.
Beschwerden treten nur in seltenen Fällen während der Schwangerschaft auf, weil es da eventuell zu Entzündungen kommen kann. Lipome fühlen sich im Gegensatz zu den Fibroadenomen weich an. Aber auch Lipome rufen keine Beschwerden hervor. Gut zu ertasten sind die sogenannten Phylloidtumoren, da sie sehr schnell wachsen und eine beachtliche Größe erreichen können. Da der Tumor gegen die Brusthaut wächst, kommt es häufig zu deren Hervorwölben.
Manchmal wächst er durch die Haut und sieht dann blumenkohlartig aus. Das intraduktale Papillom ist aufgrund seiner Weichheit nur schwer zu ertasten. Es macht sich aber durch einen milchigen Ausfluss aus der Brustwarze bemerkbar. Beim Adenom der Brustwarze kann es auch zu einem blutigen Ausfluss kommen. Eine bösartige Entartung tritt bei den gutartigen Brusttumoren nur sehr selten auf.
Diagnose & Verlauf
Oft zeigen die gutartigen Brusttumore bis zu einer bestimmten Größe keinerlei Symptome. Beim Milchgangspapillom kann aus der Brustwarze ein blutiger oder milchiger Ausfluss auftreten.
Meist wird der Knoten aber erst entdeckt, wenn er groß genug ist, um ertastet werden zu können. Ein wichtiges Diagnosemittel ist daher die Selbstuntersuchung, also das Abtasten der eigenen Brust. Wichtig ist es dabei auch, auf Besonderheiten des Knotens zu achten, zum Beispiel, ob er sich während des Menstruationszyklus verändert.
Wird ein Knoten entdeckt, sollte der Frauenarzt aufgesucht werden. Er tastet die Brust genau ab und ordnet gegebenenfalls eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) oder eine Mammografie an. Ob ein Knoten gutartig oder bösartig ist, lässt sich am Tastbefund allein nicht entscheiden – auch nicht von einem erfahrenen Arzt. Deshalb folgt auf jeden neu entdeckten Knoten eine Ultraschalluntersuchung, ab dem 40. Lebensjahr zusätzlich eine Mammografie und im Zweifelsfall die Entnahme einer Gewebeprobe.
Um festzustellen, ob der Tumor gutartig oder bösartig ist, wird eine kleine Gewebeprobe entnommen (Stanzbiopsie) und untersucht. Die gutartigen Brusttumore wachsen meist langsam, zerstören kein umliegendes Gewebe und bilden keine Metastasen. Deshalb sind meistens die Prognosen positiv und der Verlauf günstig.
Das Abtasten der Brust gehört zur Standardkontrolle bei jedem Frauenarztbesuch. Auch zu Hause sollte die Brust regelmäßig selbst auf Knoten untersucht werden. Meist handelt es sich um gutartige Brusttumoren und keine Symptome einer Krebserkrankung, doch sollte dies immer von einem Arzt abgeklärt werden.
Komplikationen
Ein Knoten in der Brust bedeutet, dass eine Gewebeveränderung heranwächst, die abgeklärt werden muss. Dabei spielt keine Rolle, ob es sich um die weibliche oder männliche Brust handelt. Bei beiden Geschlechtern treten Knoten in der Brust auf und müssen jederzeit fachmännisch untersucht werden.
Ohne Behandlung können sie ungehindert weiterwachsen und großen Schaden anrichten. Und nicht nur das Wachsen stellt sich als Problem dar. Aus einer harmlosen Verhärtung wird dagegen nur in seltenen Ausnahmefällen ein bösartiger Tumor; sie muss deshalb nicht zwangsläufig entfernt, wohl aber beobachtet werden. Nur ein Arzt ist in der Lage festzustellen, um welche Art von Tumor es sich handelt.
Zu Komplikationen behandelter Knoten in der Brust kommt es dann, wenn die Wundversorgung nicht aseptisch durchgeführt wurde. An der Operationsstelle treten Entzündungen auf oder die Narbe verschließt sich nicht. Falls ein maligner Tumor diagnostiziert wurde, können Komplikationen durch eine Chemotherapie auftreten.
Mussten wegen eines bösartigen Befundes Lymphknoten in der Achselhöhle entfernt oder bestrahlt werden, kann sich ein Lymphödem entwickeln. Der Arm wird unnatürlich dick und nur ganz selten bildet sich die Schwellung selbst bei speziellen Behandlungen vollständig zurück. Mit manueller Lymphdrainage und Kompression lassen sich die Beschwerden jedoch meist gut in Grenzen halten.
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Bei einer Knotenbildung im Brustgewebe ist ein Arzt grundsätzlich zu konsultieren. Männer wie Frauen sollten unverzüglich einen Kontrollbesuch bei einem Arzt in Anspruch nehmen, sobald sich auffällige Verhärtungen oder andere Veränderungen innerhalb des Brustgewebes ergeben. Kommt es zu Schwellungen, der Bildung von Geschwüren, Hautveränderungen oder Verfärbungen, muss ein Arzt aufgesucht werden.
Treten Schmerzen auf oder können wiederholt ohne äußere Einwirkungen blaue Flecken auf der Brust wahrgenommen werden, ist eine Abklärung bei einem Arzt notwendig. Kommt es zu einem ziehenden Gefühl in der Brust innerhalb von Bewegungsabläufen oder treten Beschwerden bei der Verrichtung allgemeiner Tätigkeiten auf, wird ein Arzt benötigt. Wächst die Brust ungewöhnlich an, wird ein Spannungsgefühl in der Brust bemerkt oder kommt es zu Veränderungen der Empfindungen auf der Haut, sollte ein Arztbesuch erfolgen.
Bei Taubheits- oder Sensibilitätsstörungen der Brust ist Vorsicht geboten und ein Arzt aufzusuchen. Stellen sich bei Patienten mit diagnostizierten gutartigen Tumoren Veränderungen oder Unregelmäßigkeiten ein, muss unverzüglich ein Arzt konsultiert werden.
In einigen Fällen können gutartige Tumore in einen bösartigen Krankheitsverlauf umschlagen. Daher ist schnellstmöglich ein weiterer Kontrollbesuch vonnöten. Wird über die Brustwarze Flüssigkeit verloren, gilt dies als ungewöhnlich und sollte abgeklärt werden. Bei innerer Unruhe, psychischen Problemen oder Verhaltensauffälligkeiten sollte ebenfalls ein Arztbesuch stattfinden.
Behandlung & Therapie
Die jeweilige Behandlung hängt davon ab, was für ein gutartiger Brusttumor vorliegt. Eine Entzündung des Brustgewebes bei einer Frau in der Stillzeit kann mit Antibiotika und warmen Kompressen behandelt werden. Hat sich ein Abszess gebildet, muss dieser oft erst vom Arzt entleert werden. Gegen einen gutartigen Tumor selbst richten Antibiotika dagegen nichts aus; sie helfen nur bei einer bakteriellen Entzündung.
Milchgangspapillome können sich in Einzelfällen zu bösartigen Tumoren entwickeln. Daher müssen sie regelmäßig kontrolliert und eventuell operativ entfernt werden.
Viele gutartige Brusttumore werden operativ entfernt. Besteht kein besonderer Leidensdruck bei der Patientin, reicht es oft aus, sehr kleine, langsam wachsende Wucherungen zu beobachten und regelmäßig zu kontrollieren. Nur selten entwickeln sich gutartige Brusttumoren zu einer bösartigen Tumorerkrankung. Sie erhöhen meist auch nicht das Risiko einer Brustkrebserkrankung.
Beim seltenen Phylloidtumor ist es wichtig, dass der Tumor mit einem ausreichenden Sicherheitsabstand vollständig entfernt wird, da er sich sonst nach der Operation neu bilden und in seltenen Fällen auch bösartig entarten kann. Meist muss dafür nicht die komplette Brust entfernt werden.
Aussicht & Prognose
Gutartige Brusttumoren haben allgemein eine sehr günstige Prognose. Ein wichtiger Grund hierfür liegt im langsamen Wachstum der betroffenen Zellen. Anders als bei bösartigen Tumoren wird das umliegende Gewebe nicht zerstört und es bilden sich keine Metastasen.
Die Wahrscheinlichkeit der Entartung, also des Wandels zu einem bösartigen Tumor, ist bei gutartigen Brusttumoren sehr gering. Da die Wahrscheinlichkeit mit steigendem Alter etwas ansteigt, wird bei älteren Erkrankten insgesamt häufiger eine operative Entfernung durchgeführt.
Bei einigen kleinen und vereinzelt vorkommenden Tumoren wie den Fibroadenomen genügen regelmäßige Kontrollen durch den Frauenarzt. Ein negativer Verlauf ist nicht zu erwarten.
Wächst ein gutartiger Brusttumor jedoch weiter, verursacht er Beschwerden oder bleibt die Diagnose unsicher, wird eine operative Entfernung angestrebt. Häufig machen diese Tumoren sich lange nicht bemerkbar. Größere Wucherungen können das umliegende Gewebe dabei verdrängen, ohne es zu zerstören.
Der gutartige Phylloidtumor bildet sich nach Operationen häufig erneut. Daher muss insbesondere dieser Tumor vollständig entfernt werden. Eine Brustentfernung ist bei gutartigen Brusttumoren normalerweise nicht nötig. Die Prognose für die vollständige Heilung nach der Entfernung eines Brusttumors ist sehr gut.
Vorbeugung
Bisher sind keine speziellen Maßnahmen bekannt, um das Risiko für gutartige Brusttumore zu senken. Wichtig ist vor allem eine möglichst frühzeitige Behandlung. Dafür sind eine regelmäßige Selbstuntersuchung und regelmäßige Kontrollen beim Frauenarzt unerlässlich. Jeder neu entdeckte Knoten sollte vom Gynäkologen abgeklärt und bekannte gutartige Brusttumoren, die nicht entfernt wurden, regelmäßig kontrolliert werden.
Nachsorge
Bei gutartigen Brusttumoren sind meist verschiedene Nachsorge-Maßnahmen notwendig. Üblicherweise wird der Tumor oder die Tumoren operativ entfernt. Die Operationsnarben in diesem Bereich heilen in der Regel gut ab. Daher sind nur wenige postoperative Untersuchungen zur Kontrolle notwendig. Eine intensive Nachsorge ist jedoch notwendig, wenn es zu Komplikationen wie etwa Entzündungen kommt.
Nach erfolgreicher Entfernung des gutartigen Brusttumors zielen die Nachsorge-Untersuchungen vor allem darauf ab, ein Wiederauftreten von Tumoren rechtzeitig zu bemerken. Bestimmte Formen von Tumoren regen das Wachstum des umliegenden Gewebes stark an. Es kommt dadurch vermehrt zur Bildung neuer Geschwulste. Bei einzelnen Formen, etwa dem Phylloidtumor, ist auch das Risiko einer bösartigen Entartung leicht erhöht.
Die Kontrollintervalle nach der Entfernung gutartiger Brusttumoren werden in Absprache mit dem Facharzt festgelegt. Innerhalb der ersten fünf Jahre sollte die Brust mehrmals jährlich von einem Arzt untersucht werden. Als bildgebende Kontrolle dient dabei zunächst die Sonografie; eine Mammografie kommt vor allem ab dem 40. Lebensjahr hinzu, weil sie bei jungen Frauen mit dichtem Drüsengewebe wenig aussagekräftig ist und mit einer Strahlenbelastung einhergeht.
Zudem sollten die Betroffenen die Brust selbst abtasten, um etwaige Veränderungen im Gewebe zu erkennen. Kommt es zu Verhärtungen, Hautveränderungen oder anderen Auffälligkeiten im Bereich der Brust, sollte unabhängig von den vorgesehenen Untersuchungsintervallen ein Facharzt konsultiert werden. Dies ist auch anzuraten, wenn es zur Bildung von Tumoren in anderen Körperregionen kommt wie etwa unter der Achsel.
Das können Sie selbst tun
Gutartige Brusttumoren bedürfen in der Regel keiner therapeutischen Behandlung, sodass auch im Alltag durch die Betroffenen in der Regel keine Selbsthilfe notwendig ist. Das Wachstum der gutartigen (benignen) Tumoren wie zum Beispiel des Fibroadenoms lässt sich ohnehin nicht selbst beeinflussen.
Manchmal ist es möglich, dass etwa ein Fibroadenom aufgrund seiner Lage oder Größe drücken oder im Rahmen von PMS und anderen Zyklusstörungen die Beschwerden wie Schmerzen der Brust vor der Periode etwas verstärken kann. In diesen Fällen sind kühlende Umschläge mit Quark ein probates und nebenwirkungsarmes Hausmittel. Auf den Tumor selbst haben solche Hausmittel keinen Einfluss; sie lindern lediglich die Beschwerden. Zudem empfiehlt es sich wie bei anderen Brustbeschwerden (etwa der Mastopathie auch), nicht ständig die Brust beziehungsweise einen eventuell spürbaren gutartigen Brusttumor zu betasten.
Es gibt Fälle, in denen eine Frau auch psychisch schlecht mit der Tatsache zurechtkommt, dass sie einen gutartigen Brusttumor hat. Nach einer gesicherten Diagnose durch den Facharzt, etwa durch bildgebende Verfahren oder eine Biopsie, ist es dann wichtig, dass die Frau keine übersteigerten Ängste vor der gutartigen Geschwulst entwickelt.
Hier helfen das gezielte Informieren über die Harmlosigkeit des Befunds sowie das konsequente Einhalten der herkömmlichen Vorsorgeuntersuchungen im Rahmen der Krebsvorsorge. Bleibt der gutartige Tumor weiter unauffällig, kann die Frau im Alltag zunehmend entspannt und gelassener mit der Diagnose umgehen.
Quellen
- Janni, W., Hancke, K., Fehm, T., Scholz, C. (Hrsg.): Facharztwissen Gynäkologie.
ISBN: 9783437239175
- Kiechle, M. (Hrsg.): Gynäkologie und Geburtshilfe.
ISBN: 9783437424076
- Kaufmann, M., Costa, S. D., Scharl, A. (Hrsg.): Die Gynäkologie.
ISBN: 9783642209222
- Weyerstahl, T., Stauber, M.: Duale Reihe Gynäkologie und Geburtshilfe.
ISBN: 9783132411012
- Ulrich, U. A. (Hrsg.): Gynäkologische Onkologie.
ISBN: 9783110612615
