O'nyong-nyong-Fieber
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 21. August 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
Sie sind hier: Startseite Krankheiten O'nyong-nyong-Fieber
Das O'nyong-nyong-Fieber ist eine Viruserkrankung, die durch das gleichnamige Virus ausgelöst wird. Die Krankheit ist in Schwarzafrika verbreitet und wird vorwiegend durch Stechmücken übertragen. Tödliche Verlaufsformen sind bisher nicht bekannt, sodass eine relativ günstige Prognose für die Patienten besteht. Fieber, das während oder nach einem Aufenthalt in Afrika auftritt, muss dennoch immer unverzüglich ärztlich abgeklärt werden: Die wichtigste Differenzialdiagnose ist die Malaria, die genauso beginnt, unbehandelt aber innerhalb weniger Tage tödlich verlaufen kann.
Inhaltsverzeichnis |
Was ist das O'nyong-nyong-Fieber?
Bei Infektionskrankheiten treten Mikroorganismen wie Viren, Bakterien oder Pilze in einen Organismus ein, um sich abzusiedeln und zu vermehren. Stechmücken sind als Überträger unterschiedlicher Virusinfektionen bekannt. Einer dieser Erreger ist das O'nyong-nyong-Virus, das vor allem in Schwarzafrika verbreitet ist.
Sowohl in Kenia und Malawi als auch Mosambik, Tansania und Uganda wurde bislang von der Krankheit berichtet. Dasselbe gilt für schwarzafrikanische Gebiete wie Senegal und die Zentralafrikanische Republik. Das Virus zirkuliert damit sowohl im Osten als auch im Westen Afrikas südlich der Sahara. Infizierte leiden nach dem Stich am sogenannten O'nyong-nyong-Fieber. Dieses Fieber kommt in Schwarzafrika relativ häufig vor.
In den betroffenen Gebieten hat ein erheblicher Teil der Bevölkerung die Viruserkrankung bereits durchgemacht; je nach Region fanden Untersuchungen bei etwa 3 bis 56 Prozent der Getesteten Antikörper gegen das Virus. Erstmals beschrieben wurde das Fieber im Rahmen einer folgenreichen Epidemie, die ab 1959 in Uganda für Schlagzeilen sorgte und bis 1962 andauerte. Rund zwei Millionen Menschen waren damals von der Erkrankung betroffen; in einzelnen betroffenen Gemeinden erkrankten schätzungsweise bis zu 80 Prozent der Bewohner. Wörtlich übersetzt bedeutet „O'Nyong-nyong“ „Gelenkbrechen“. Vermutlich liegt ein extrahumanes Reservoir für das Virus vor.
Ursachen
Aus diesem Grund treten bei RNA-Viren Synthesefehler auf, die mit hoher Mutationsrate verbunden sind. Während sich RNA-Viren vermehren, verändern sie so jede zehntausendste Base. Virusmutanten entstehen, die den Viren beim Versteckspiel mit dem humanen Immunsystem helfen.
RNA-Viren wie das O'nyong-nyong-Virus werden vor allem über den Stich von bestimmten Mücken auf den Menschen übertragen. Zu diesen Mückenarten zählen Anopheles funestus und Anopheles gambiae. Bei beiden Arten handelt es sich um dämmerungs- und nachtaktive Mücken, die vor allem in der Nähe von stehenden Gewässern vorkommen. Anopheles gambiae brütet dabei vor allem in kleinen, besonnten Regenpfützen und Wasseransammlungen, Anopheles funestus in größeren, dauerhaften und bewachsenen Gewässern wie Sumpf- und Seerändern. Das O'nyong-nyong-Virus scheint enge Verwandtschaft zum ebenso Fieber-auslösenden Chikungunya-Virus zu besitzen. Bei der Übertragung unterscheiden sich die beiden Erreger jedoch deutlich: Das Chikungunya-Virus wird von tagaktiven Mücken der Gattung Aedes übertragen, während das O'nyong-nyong-Virus das einzige bekannte Virus dieser Gruppe ist, das von Anopheles-Mücken weitergegeben wird – denselben Mücken, die auch die Malaria übertragen.
Symptome, Beschwerden & Anzeichen
Patienten mit O'nyong-nyong-Virus leiden nach einer gewissen Inkubationszeit an einem Fieberleiden, das mit unterschiedlichen Begleitsymptomen einhergeht. In der Regel beträgt die Inkubationszeit nach dem Stich einer Mücke etwas mehr als eine Woche. In dieser Woche zeigen die Betroffenen keine Symptome.
Erst danach setzt Schüttelfrost ein, der mit Infektionsanzeichen wie Kopfschmerzen vergesellschaftet ist. Das Fieber wird von Schwellungen der Lymphknoten begleitet, die die Aktivität des Immunsystems anzeigen. Betroffen sind dabei typischerweise die Lymphknoten am hinteren Hals; sie gelten als das Merkmal, an dem sich das O'nyong-nyong-Fieber am ehesten vom sehr ähnlich verlaufenden Chikungunya-Fieber unterscheiden lässt. Ihren Namen haben Fieber und Virus aufgrund der Gelenkschmerzen erhalten, die charakteristischerweise eintreten.
Darüber hinaus kommt es im Verlauf der Fiebererkrankung zu Myalgien und einer starken Abnahme der Leukozyten. Entzündungen im Bereich der Mundschleimhaut sind ein verbreitetes Symptom des Virus. Die Lymphozyten machen dabei einen zunehmend größeren Anteil der weißen Blutkörperchen aus, sodass eine relative Lymphozytose vorliegt.
Die Gelenkschmerzen im Rahmen der Viruserkrankung sind meist symmetrisch ausgeprägt und bestehen für mehrere Wochen. Symptome wie Schleimhautentzündungen und Ausschläge bilden sich nach rund zwei Wochen zurück. In Einzelfällen kann die Erkrankung 'still' verlaufen und hat in diesem Fall kein Krankheitsgefühl zur Folge.
Diagnose & Krankheitsverlauf
Bei entsprechenden Symptomen stellt der Arzt die Diagnose auf das O'nyong-nyong-Fieber mittels typischer Reiseanamnese. Die Verdachtsdiagnose wird über den Antikörpernachweis im Blut gesichert. Dieser Nachweis ist deshalb erforderlich, weil die klinische Symptomatik anderen Viruserkrankungen gleichen kann. In der ersten Krankheitswoche befindet sich das Virus selbst im Blut und lässt sich dort über einen Nukleinsäurenachweis (RT-PCR) direkt bestimmen. Da die Antikörper gegen das O'nyong-nyong-Virus stark mit denen des nahe verwandten Chikungunya-Virus kreuzreagieren, kann ein einfacher Antikörpertest die beiden Erkrankungen nicht sicher auseinanderhalten; dafür sind Spezialuntersuchungen wie ein Neutralisationstest nötig.
Noch vor allen Untersuchungen auf das Virus muss bei Fieber nach einem Aufenthalt in Afrika eine Malaria ausgeschlossen werden. Dafür werden ein Blutausstrich und ein sogenannter Dicker Tropfen unter dem Mikroskop untersucht, häufig ergänzt durch einen Malaria-Schnelltest. Diese Untersuchung duldet keinen Aufschub und wird auch nachts und am Wochenende durchgeführt.
Mit dem Antikörpernachweis führt der Arzt also eine differentialdiagnostische Abgrenzung gegenüber ähnlichen Viren durch. Für Patienten mit O'nyong-nyong-Fieber besteht eine relativ günstige Prognose. Tödliche Verlaufsformen sind nicht bekannt. Normalerweise bildet sich die Krankheit binnen Wochen vollständig zurück und hat eine lange anhaltende Immunität zur Folge.
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Das O'nyong-nyong-Fieber tritt nur bei Menschen auf, die in den betroffenen Gebieten Afrikas südlich der Sahara leben oder sich dort für einige Zeit aufhalten. Kommt es in der Region nach dem Stich einer Stechmücke zu gesundheitlichen Unregelmäßigkeiten, sollten diese beobachtet werden. Bleiben die Beschwerden auf die Einstichstelle beschränkt, wird meist kein Arzt benötigt, da sich die Folgen des Insektenstichs innerhalb kurzer Zeit vollständig zurückbilden. Durch eine Kühlung der betroffenen Stelle sowie der Nutzung einer entsprechenden Salbe zur Heilung eines Insektenstichs kann der Genesungsprozess gefördert werden.
Anders verhält es sich, sobald Fieber hinzukommt. Fieber während oder nach einem Aufenthalt in Afrika ist immer ein Grund, noch am selben Tag einen Arzt aufzusuchen – auch dann, wenn es zwischenzeitlich wieder abklingt und sich Beschwerdefreiheit einstellt. Dahinter kann eine Malaria stecken, die ebenso mit Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen beginnt wie das O'nyong-nyong-Fieber, unbehandelt aber innerhalb weniger Tage tödlich verläuft. Da die Erkrankung erst Wochen bis Monate nach der Rückkehr ausbrechen kann, sollte auch später auftretendes Fieber dem Arzt gegenüber immer mit dem Hinweis auf die Reise verbunden werden. Treten dabei Benommenheit, Verwirrtheit, Atemnot oder eine ausgeprägte Kreislaufschwäche auf, ist über die Notrufnummer 112 sofort der Rettungsdienst zu alarmieren.
Entwickeln sich einige Tage nach dem Insektenstich Verschlechterungen des Gesundheitszustandes, sollten diese von einem Arzt abgeklärt werden. Bei anhaltendem Fieber, Schüttelfrost sowie Schmerzen wird ein Arzt benötigt. Vorrangig müssen schwere Erkrankungen ausgeschlossen werden, da bei dem O'nyong-nyong-Fieber oftmals keine weiteren Behandlungsschritte eingeleitet werden. Schwellungen, Schmerzen der Gelenke sowie Einschränkungen der Bewegungsmöglichkeiten sind einem Arzt vorzustellen.
Ein Krankheitsgefühl, Angstzustände oder eine innere Unruhe können auftreten. Nehmen die Beschwerden an Intensität zu, sollte ein Arztbesuch erfolgen. Entzündungen oder Unregelmäßigkeiten der Schleimhäute weisen auf eine Krankheit hin, die behandelt und medizinisch versorgt werden muss. Veränderungen des Hautbildes, Schwindel oder ein allgemeines Unwohlsein sind mit einem Arzt zu besprechen.
Behandlung & Therapie
Für Patienten mit O'nyong-nyong-Fieber steht keine kausale Therapie zur Verfügung. Anders als gegen andere Viruserkrankungen können sich Reisende auch nicht gegen das Virus impfen lassen, bevor sie sich in schwarzafrikanische Gebiete begeben. Da keine ursächliche Therapie zur Verfügung steht, erfolgt die Behandlung der Erkrankung ausschließlich symptomatisch.
Gegen die starken Gelenkschmerzen können die Patienten zum Beispiel Schmerzmittel erhalten. Die Gabe von Schmerzmitteln sollte allerdings nicht zu langfristig erfolgen, da die gebräuchlichen Präparate bei längerer Anwendung Magen, Nieren und Leber schädigen können. Fiebersenkende Medikamente sind nicht zwingend zu verabreichen und werden nur gegeben, wenn das Fieber bedrohliche Höhe erreicht. Grundsätzlich können die Patienten ihren Körper beim Kampf gegen das Virus unterstützen.
Zu den supportiven Maßnahmen zählt vor allem hinreichende Flüssigkeitsaufnahme. Vor allem heißer Tee kann die Symptome auf lange Sicht lindern. Obwohl keine Impfung gegen das O'Nyong-nyong-Fieber zur Verfügung steht, existieren einige Vorbeugemaßnahmen. Wer diese präventiven Schritte vor und bei Aufenthalten in Schwarzafrika verfolgt, erkrankt idealerweise nicht an dem Fieber.
Aussicht & Prognose
Wer sich in den Tropen mit dem O'nyong-nyong-Fieber ansteckt, kann mit einer guten Prognose für den Ausgang der Infektion rechnen. Das Fieber, das vornehmlich in Schwarzafrika verbreitet ist, endet dem bisherigen Wissensstand gemäß nie tödlich. Viele Menschen in schwarzafrikanischen Ländern wurden bereits von einer Stechmücke mit dem O'nyong-nyong-Fieber infiziert. Das gleichnamige Virus wird zu den Togaviren gerechnet.
Manchmal verläuft eine Infektion mit dem O'nyong-nyong-Virus still und unbemerkt. In anderen Fällen führt sie zu Gliederschmerzen, Ausschlag, entzündeten Schleimhäuten und Schüttelfrost. Diese Symptome verschwinden nach einigen Wochen wieder. Damit das O'nyong-nyong-Fieber nicht mit anderen Krankheiten ähnlicher Symptomatik verwechselt werden kann, ist eine Abgrenzung durch Differenzialdiagnostik sinnvoll.
Die Aussichten sind auch deshalb gut, weil die Betroffenen nach der Erholung von den Symptomen des O'nyong-nyong-Fiebers lang anhaltend immunisiert sind. Die Symptome verlaufen meist mild und klingen ohne besondere Behandlung wieder ab. Bei Fieber, Schmerzen und Schüttelfrost ist dennoch umgehend ein Arzt aufzusuchen. Es könnte sich auch um eine behandlungsbedürftige Erkrankung wie Malaria oder ein anderes tropisches Fieber handeln.
Gegen das O'nyong-nyong-Fieber steht derzeit keine vorbeugende Impfung zur Verfügung. Die Erkrankung kann nur symptomatisch behandelt werden. Als Vorbeugung gegen Mückenstiche, die das O'nyong-nyong-Fieber übertragen, ist eine den Körper bedeckende Kleidung die sinnvollste Maßnahme.
Vorbeugung
Im Kontext des O'Nyong-nyong-Fiebers beschränken sich die Vorbeugemaßnahmen auf Schritte, die den infektionsübertragenden Mückenstich verhindern sollen. Zu diesen Schritten zählt die Bekleidung mit langen Kleidungsstücken. Kurze Hosen und T-Shirts laden die übertragenden Mücken geradezu zu einem Stich ein. Schutz vor Mückenstichen gewähren außerdem Moskitonetze. Da die Überträgermücken vor allem in der Dämmerung und nachts stechen, ist das Schlafen unter einem imprägnierten Moskitonetz die wirksamste Einzelmaßnahme.
Darüber hinaus stehen Sprays zum Schutz vor Insektenstichen im Allgemeinen zur Verfügung. Da die übertragenden Mückenarten in der Regel in der Dämmerung und nachts sowie in der Nähe von stehenden Gewässern aktiv sind, sollten zu diesen Zeiten Aufenthalte in Gewässernähe vermieden werden. Eine hundertprozentige Prävention versprechen diese Vorbeugemaßnahmen zwar nicht, zumindest senken sie aber das Risiko einer Infektion mit dem Virus.
Weil dieselben Anopheles-Mücken auch die Malaria übertragen, schützt der Mückenschutz zugleich vor dieser erheblich gefährlicheren Erkrankung. Für viele Reisegebiete wird darüber hinaus eine medikamentöse Malariavorbeugung empfohlen; welche Maßnahme für welches Ziel sinnvoll ist, sollte vor der Reise reisemedizinisch besprochen werden.
Nachsorge
Beim O'nyong-nyong-Fieber sind die Maßnahmen einer direkten Nachsorge in den meisten Fällen stark eingeschränkt. Aus diesem Grund sollte der Betroffene idealerweise schon frühzeitig einen Arzt aufsuchen, um das Auftreten von anderen Beschwerden oder Komplikationen zu verhindern. Je früher dabei ein Arzt aufgesucht wird, desto besser ist meistens auch der weitere Verlauf der Erkrankung.
Das O'nyong-nyong-Fieber wird nicht unmittelbar von Mensch zu Mensch übertragen, sondern ausschließlich über den Stich einer Mücke; eine Absonderung des Erkrankten ist deshalb nicht erforderlich. In der ersten Krankheitswoche befindet sich das Virus allerdings im Blut, sodass eine stechende Mücke es aufnehmen und an andere Menschen weitertragen kann – in dieser Zeit sollte sich der Betroffene besonders konsequent vor Mückenstichen schützen. Die Erkrankung heilt in der Regel von selbst aus; die frühzeitige Diagnose bleibt dennoch wichtig, weil sich mit ihr gefährlichere Fiebererkrankungen ausschließen lassen. Viele Patienten nehmen Medikamente gegen Fieber und Schmerzen ein.
Dabei ist immer auf eine richtige Dosierung und ebenso auf eine regelmäßige Einnahme zu achten, um die Beschwerden zu lindern. Bei starken Nebenwirkungen oder bei Unklarheiten zur Einnahme ist dabei immer zuerst ein Arzt zu konsultieren. Ebenso sollten die Patienten Bettruhe einhalten, wobei sie in ihrem Alltag nicht selten auf die Hilfe und Pflege der eigenen Familie angewiesen sind. Da das O'nyong-nyong-Fieber nach heutigem Kenntnisstand nicht tödlich verläuft, ist die Lebenserwartung des Betroffenen durch die Erkrankung nicht verringert.
Das können Sie selbst tun
Das O'nyong-nyong-Fieber ist eine Infektionskrankheit, die durch Viren ausgelöst wird. Sie werden durch Mücken übertragen, die hauptsächlich in Schwarzafrika heimisch sind.
Wie bei den meisten von Viren ausgelösten Erkrankungen gibt es nur die Möglichkeit, die einzelnen Symptome des O'nyong-nyong-Fiebers zu behandeln. Bei Schüttelfrost mit hohem Fieber empfehlen sich beispielsweise kalte Wadenwickel. Auch Schwellungen sollten gekühlt werden. Solange nicht ärztlich geklärt ist, wodurch das Fieber ausgelöst wird, sollte auf Acetylsalicylsäure und andere entzündungshemmende Schmerzmittel verzichtet werden: Bei einem Dengue-Fieber, das ähnlich beginnt und ebenfalls in Afrika vorkommt, erhöhen diese Wirkstoffe die Blutungsneigung. Paracetamol ist in dieser Situation das sicherere Mittel. Bei Fieber nach einem Aufenthalt in den Tropen sollte grundsätzlich ein Arzt hinzugezogen werden, der sich mit Tropenerkrankungen auskennt. Während der Erkrankung ist es für die Patienten ratsam, sich zu schonen oder gar Bettruhe einzuhalten.
Im Allgemeinen ist das O'nyong-nyong-Fieber in wenigen Wochen ausgeheilt. Doch bis es soweit ist, sollten die Patienten ihre körpereigene Immunabwehr stärken, um sie im Kampf gegen die Viren zu unterstützen. Dabei sind Giftstoffe wie Alkohol oder Nikotin zu meiden. Der Patient sollte zudem auf eine gesunde Ernährung achten, die viel frisches Obst und Gemüse, aber gleichzeitig auch ausreichend Kalorien enthält. Wichtig ist ebenfalls, viel zu trinken, und zwar hauptsächlich Wasser, heiße Tees oder auch dünne Suppen. Je nach Außentemperatur sollten Erwachsene zwei bis drei Liter Flüssigkeit am Tag aufnehmen; für Kinder gelten deutlich geringere Mengen, die sich nach Alter und Körpergewicht richten.
Quellen
- Löscher, T., Burchard, G.-D., Hoerauf, A., et al. (Hrsg.): Tropenmedizin.
ISBN: 9783437216428
- Suttorp, N., Mielke, M., Kiehl, W., Stück, B. (Hrsg.): Infektionskrankheiten.
ISBN: 9783131585813
- Suerbaum, S., Burchard, G.-D., Kaufmann, S. H. E., Schulz, T. F. (Hrsg.): Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie.
ISBN: 9783662613849
- Modrow, S., Truyen, U., Schätzl, H.: Molekulare Virologie.
ISBN: 9783662617809
- Jung, N., Rieg, S. (Hrsg.): Klinikleitfaden Infektiologie.
ISBN: 9783437223228

