Penisatrophie
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 21. August 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Der Penis ist der Inbegriff der Männlichkeit. Auch wenn die meisten Frauen der Größe des besten Stückes des Mannes (im Gegensatz zu seiner Funktionsfähigkeit) nur sekundäre Bedeutung beimessen, projizieren Männer ihren Selbstwert sehr wohl in die Länge und den Umfang ihres Geschlechtsteiles. Penisatrophie kann sehr stark ihre Lebensqualität einschränken, aber – welch gute Nachricht – es gibt Therapiemöglichkeiten.
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Was ist Penisatrophie?
Unter dem Wort Atrophie wird der krankhafte Gewebeschwund am männlichen Geschlechtsorgan verstanden. Das Wort „atrophia“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Abmagerung“ oder „Auszehrung“. Wenn bei der Penisatrophie der Penis schrumpft, hat das mit der Reduktion des Penisgewebes zu tun - sehr oft mit einer Einschränkung der Penisfunktion einhergehend.
Medizinisch gesehen ist die Penisatrophie kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Befund, der auf eine andere Grunderkrankung oder Behandlung hinweist. Für die Prognose ist deshalb nicht der Gewebeschwund selbst entscheidend, sondern seine Ursache.
Normalerweise kommt es erst in fortgeschrittenem Alter zu Atrophie: Männer über sechzig sind öfter davon betroffen als jüngere Männer. Das heißt aber nicht, dass nicht auch jüngere Männer eine Veränderung in Größe und Form ihres Penis bemerken können. Oft passt sich der Penis in seiner Form und Größe den äußeren Gegebenheiten an.
Jeder Mann kennt diese Veränderungen aufgrund von Hitze und Kälte oder starker beziehungsweise schwacher Durchblutung, die jedoch alle nichts mit echter Penisatrophie zu tun haben. Auch die Anhäufung oder Verminderung von Körperfett kann die Größe des Penis scheinbar verändern, seine eigentliche Größe bleibt aber dennoch immer dieselbe, er ist also nicht von Atrophie betroffen.
Ursachen
- Schwache Durchblutung oder Durchblutungsstörungen: Wenn der Penis schlecht durchblutet wird, kann das seine Größe reduzieren. Arteriosklerose, Herz-Kreislauf-Störungen und verminderte Durchblutung durch zu enge Kleidung oder zu hohes Körpergewicht können den Penis von der für das Penisgewebe nötigen Blutversorgung abschnüren.
Männer mit Kreislaufproblemen haben oft auch Probleme mit ihren Erektionen, da das Blut, das die Schwellkörper füllen sollte, bezüglich Druck und Menge nicht adäquat vorhanden ist.
- Niedriger Testosteronspiegel: Männer mit deutlich reduziertem Testosteronspiegel leiden öfter an Penisatrophie als andere Männer. Auch eine Verkleinerung der Hoden kommt im gleichen Atemzug vor. Der Testosteronspiegel sinkt aufgrund von höherem Alter, Chemotherapie, systemischen Erkrankungen oder von Strahlentherapie, besonders wenn sie gegen Prostatakrebs eingesetzt wird. Am stärksten senkt die medikamentöse Hormonentzugstherapie (Androgendeprivation) beim Prostatakrebs den Testosteronspiegel; eine Verkleinerung von Penis und Hoden ist dabei eine bekannte Nebenwirkung. Auch nach einer vollständigen operativen Entfernung der Prostata kann der Penis dauerhaft kürzer werden.
- Gewebskrankheiten wie die Peyronie-Krankheit (Schmerzen bei Erektionen, extreme Krümmung des Penis), die das Umgebungsgewebe des Penis beeinflusst, können ebenso oft in einer Verkleinerung, einer extremen Krümmung des Penis oder in einem Verlust der Erektionsfähigkeit resultieren.
- Chronische Hauterkrankungen des Penis: Der Lichen sclerosus (früher als Balanitis xerotica obliterans bezeichnet) führt zu einer Vernarbung von Vorhaut und Eichel und kann Gewebe dauerhaft schrumpfen lassen. Er sollte fachärztlich behandelt werden, weil aus den vernarbten Bezirken langfristig ein Peniskarzinom entstehen kann.
Symptome, Beschwerden & Anzeichen
Die Symptome sind äußerlich sofort zu erkennen: Der Penis ist mehr oder weniger stark verkleinert in Relation zu seinem früheren Zustand. Oft ist damit auch die Funktionsfähigkeit (sexuelle Betätigung, Erektion) eingeschränkt. Sehr selten gibt es Einschränkungen oder Beschwerden beim Wasserlassen.
Die Beschwerden sind zwar körperlicher Natur, die Auswirkungen auf die Psyche jedoch sehr viel gravierender und sehr viel einschränkender, was die Lebensqualität des Mannes betrifft. Oft kommt es zur Vereinsamung aufgrund von Scham, zur Einstellung sexueller Aktivitäten und zu einem Verlust des Selbstwertgefühls. Aus diesen Gründen ist es sehr wichtig, so schnell als möglich Hilfe zu suchen.
Bei jeder Penisveränderung sollte ohne falsche Scham der Hausarzt und in späterer Folge ein Urologe zu Rate gezogen werden. Eine Penisatrophie ist kein Grund zum Verzweifeln, es gibt Mittel und Wege, die Beschwerden zu lindern und zu überwinden. Neben der ärztlichen Behandlung ist häufig eine psychologische Unterstützung sinnvoll.
Diagnose & Krankheitsverlauf
Der Gewebeschwund selbst ist meist schon mit bloßem Auge zu erkennen. Es geht deshalb weniger um die Feststellung der Veränderung als um die Suche nach ihrer Ursache, nach der sich dann die Behandlung richtet. Wie weiter unten beschrieben, variieren Therapien stets bezüglich der Ursache.
Zur Ursachensuche gehören in der Regel eine Tastuntersuchung des Penis, eine Bestimmung des Testosteronspiegels im Blut sowie die Erfassung von Gefäßrisiken wie Diabetes, Bluthochdruck oder Rauchen. Verhärtungen, Vernarbungen oder eine nicht heilende Hautveränderung müssen fachärztlich abgeklärt werden, weil dahinter eine eigene behandlungsbedürftige Erkrankung stehen kann.
Komplikationen
Nicht selten leiden die Betroffenen dabei an einem verringerten Selbstwertgefühl und weiterhin auch an Minderwertigkeitskomplexen. In ausgeprägten Fällen führt die Penisatrophie zu starken Beschwerden, sodass ein Geschlechtsverkehr kaum möglich ist. Dies kann zu Spannungen mit dem eigenen Partner führen.
In vielen Fällen kann die Penisatrophie nicht ursächlich behandelt werden. Ebenso schämen sich die meisten Patienten für diese Krankheit und vermeiden daher den Gang zum Arzt. Liegt ein nachgewiesener Testosteronmangel vor, kann eine Hormonbehandlung das Penisgewebe günstig beeinflussen; eine Verlängerung des Penis lässt sich beim Erwachsenen dadurch jedoch nicht erreichen. Allerdings kann dabei kein positiver Krankheitsverlauf garantiert werden. Welche weiteren Beschwerden hinzukommen, hängt vor allem von der zugrunde liegenden Erkrankung ab.
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Veränderungen an den männlichen Geschlechtsorganen sollten grundsätzlich ärztlich untersucht werden. Handlungsbedarf besteht insbesondere dann, wenn sie über eine längere Zeit anhalten oder an Umfang und Intensität zunehmen. Stellen sich Unregelmäßigkeiten in verschiedenen Formen ein, wird zur Abklärung der Ursache eine umfangreiche Untersuchung benötigt. Beschwerden beim Wasserlassen, Störungen der Erektion oder während des sexuellen Aktes sind mit einem Arzt zu besprechen.
Kann die Erektion auch in Situationen ohne eine andere Person nicht aufrecht erhalten werden, ist eine Kontrolluntersuchung angezeigt. Bei optischen Veränderungen des Gewebes sowie bei Veränderungen der Größe des Penis besteht Anlass zur Besorgnis. Damit sich keine Folgeschäden entwickeln, ist ein Arztbesuch anzuraten. Unwohlsein, ein Krankheitsgefühl sowie allgemeine Unzufriedenheit sind Hinweise einer gesundheitlichen Beeinträchtigung. Es besteht Handlungsbedarf. Kommt es zu einem verminderten Selbstwertgefühl, dem Verlust der Lebensfreude sowie einem sozialen Rückzug, sollte ein Arzt konsultiert werden.
Depressive Verstimmungen, Teilnahmslosigkeit und eine Gewichtsveränderung weisen auf gesundheitliche Störungen hin. Ein Arzt wird benötigt, damit es zu keiner weiteren Verschlechterung des Wohlbefindens kommt. Partnerschaftsprobleme, Verhaltensauffälligkeiten, allgemeine Funktionsstörungen oder Aufmerksamkeitsdefizite sind Warnhinweise des Organismus. Ihnen sollte nachgegangen werden, damit ein Behandlungsplan erstellt werden kann. Anhaltende Emotionen wie Scham, Angst oder Ekel führen zu weiteren Problemen. Damit keine psychischen Erkrankungen entstehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Behandlung & Therapie
Wie die Penisatrophie behandelt wird, hängt von der Ursache ab, die sofort abgeklärt werden muss. Es sei allen Männern, die einen Verlust an Penisgewebe beobachten, angeraten, sich mit einem Experten in Verbindung zu setzen. Um den Blutfluss wieder anzuregen, muss eine Veränderung des Lebensstiles erfolgen wie etwa Gewichtsverlust oder gesunde Ernährung.
Medikamente gegen Gefäßerkrankungen können helfen, die Durchblutung zu verbessern und ein weiteres Fortschreiten des Gewebeschwunds zu bremsen. Bereits verlorenes Schwellkörpergewebe lässt sich damit allerdings nicht wieder aufbauen. Männer mit niedrigem Testosteronspiegel können sich einer Hormontherapie unterziehen, wobei hier die Nebeneffekte nicht zu unterschätzen sind.
Was das Umgebungsgewebe betrifft, gibt es auch hier viele Behandlungsmöglichkeiten: Neben der früher üblichen Gabe von Vitamin E kommen der Einsatz von Implantaten oder die Wiederherstellung mittels plastischer Chirurgie in Betracht. Lange Zeit wurde Vitamin E dabei als Standardmittel gegen krankhafte Gewebeveränderungen am Penis eingesetzt. Nach heutigem Kenntnisstand ist ein Nutzen für Vitamin E nicht belegt; die urologischen Leitlinien führen es nicht mehr als empfohlene Behandlung. Verlässlich wirksam sind bei ausgeprägtem Gewebeverlust nur die operativen Verfahren, also Implantate und plastische Chirurgie.
Von außen werden nährstoffreiche Peniscremes und Öle angeboten, die durch eine Vitaminformel das Penisgewebe dazu anregen sollen, neue Zellen zu bilden. Diese Formel setzt sich zusammen aus den Vitaminen A, C, E, D und B sowie Aminosäuren, Antioxidantien und Feuchtigkeitsspendern. Ein wissenschaftlicher Nachweis, dass solche Präparate verlorenes Penisgewebe zurückbringen, liegt jedoch nicht vor.
Aussicht & Prognose
Die Prognose bei einer Penisatrophie ist gebunden an die vorliegende Ursache des Gewebeschwunds. Grundsätzlich gehört die Einschränkung der Penisfunktion bei Männern in einem höheren Alter zu einem natürlichen Verlauf. Daher ist die Aussicht auf eine Verbesserung der Situation bei Männern jenseits des 60. Lebensjahres stark eingeschränkt. Früher wurden solche Veränderungen fast durchweg dem Alter selbst zugeschrieben. Nach heutigem Kenntnisstand steckt dahinter jedoch meist eine behandelbare Erkrankung der Blutgefäße, ein Diabetes oder ein Hormonmangel, sodass sich eine Abklärung auch im höheren Lebensalter lohnt.
Leidet der Betroffene unter einer Störung der Durchblutung, kann mit einer medizinischen Versorgung eine erhebliche Verbesserung der Situation erreicht werden. Sobald der Herz-Kreislauf stabil und dauerhaft funktioniert, verbessert sich im Normalfall die Funktionstätigkeit des männlichen Geschlechts. Bei einer gesunden Lebensweise und ausgewogenen Ernährung können deutliche Linderungen der Beschwerden beobachtet werden. Liegen Störungen des Hormonhaushalts vor, ist ebenfalls bei der Inanspruchnahme einer ärztlichen Behandlung eine gute Prognose möglich. Durch die Gabe von Hormonpräparaten kann ein Gleichgewicht hergestellt werden, sodass sich die Beschwerden deutlich bessern können. Mit dem Absetzen der Arzneien ist jedoch mit Rückfällen zu rechnen. Eine Testosteronbehandlung ist zudem nicht nebenwirkungsfrei und darf bei einem bestehenden Prostatakarzinom nicht gegeben werden; sie gehört deshalb in ärztliche Hand und erfordert regelmäßige Kontrollen.
Die weitere Aussicht ist bei Männern erheblich eingeschränkt, die unter einer Krebserkrankung oder einer genetisch bedingten Störung des Gewebes leiden. In diesen Fällen wird der Fokus der Therapie auf die Linderung der Beschwerden der Grunderkrankung gerichtet. Die Penisatrophie wird daher nicht vorrangig behandelt. Vielmehr geht es insgesamt um eine Verbesserung der Lebensqualität oder in schweren Fällen um Verlängerung der Lebenszeit.
Vorbeugung
Dass der Penisatrophie wirklich vorgebeugt werden kann, ist unwahrscheinlich. Alterungsprozesse bedingen nun einmal Gewebsverschlechterung und Gewebsverlust. Doch auch ältere Männer müssen sich nicht mit ihrem Schicksal abfinden, da neben Lebensstilveränderung sowohl Medikamente als auch die Chirurgie einen Beitrag leisten können.
Für jüngere Männer, die aufgrund von Krebs (Strahlen- und Chemotherapie) an Penisatrophie leiden, ist das Altersargument ein schwacher Trost, jedoch auch für sie gibt es Möglichkeiten der Hilfe. Effiziente Vorbeugung durch Krebsvorsorge ist in Bezug auf Verhinderung von Penisatrophie wahrscheinlich der einzig sinnvolle, gangbare Weg. Daneben schützt alles, was die Blutgefäße gesund hält: Verzicht auf das Rauchen, Bewegung, ein normales Körpergewicht sowie eine gute Einstellung von Blutdruck, Blutzucker und Blutfetten.
Nachsorge
In den meisten Fällen stehen Betroffenen bei der Penisatrophie keine besonderen und auch keine direkten Maßnahmen einer Nachsorge zur Verfügung. Daher müssen Betroffene schon sehr früh einen Arzt aufsuchen, damit es im weiteren Verlauf nicht zu Komplikationen oder zu anderen Beschwerden kommt, die die Lebensqualität des Betroffenen weiterhin verringern könnten. Eine Behandlung der Penisatrophie ist nicht immer notwendig.
Sie ist nur dann notwendig, wenn die Beschwerden Betroffenen stark stören und die Lebensqualität verringern. Im Allgemeinen wirkt sich dabei eine gesunde Lebensweise mit einer gesunden Ernährung und sportlichen Aktivitäten positiv auf den Verlauf der Penisatrophie aus. Dabei kann vor allem der Verlust von Gewicht bei einem Übergewicht die Beschwerden stark lindern.
Ebenso können die Beschwerden auch mit Hilfe von verschiedenen Medikamenten gelindert werden. Dabei sollte der Betroffene immer auf eine richtige Dosierung und auch auf eine regelmäßige Einnahme der Arzneimittel achten. Eine vollständige Rückbildung des verlorenen Gewebes lässt sich damit jedoch nicht erreichen. Die Penisatrophie selbst verringert dabei auch nicht die Lebenserwartung des Betroffenen.
Das können Sie selbst tun
Bei einer Penisatrophie ist häufig das Selbstbewusstsein des Betroffenen vermindert. Wichtig ist, private wie berufliche Erfolgserlebnisse aufzubauen und sich auf positive Elemente des Lebens zu konzentrieren. In Partnerschaften ist es hilfreich, wenn beide Partner offen und ehrlich miteinander über ihre Wahrnehmungen, Ängste und Gefühle sprechen. Andernfalls treten Komplikationen, Streitigkeiten oder Unstimmigkeiten auf, die zu einer Verschlechterung der allgemeinen Situation beitragen. Gemeinsam sollten hingegen Lösungen erarbeitet werden, so dass die Bedürfnisse aller Beteiligten bestmöglich gestillt werden können.
Betroffene einer Penisatrophie sollten sich bei sexuellen Funktionsstörungen mit alternativen sexuellen Praktiken beschäftigen. Die sexuelle Befriedigung kann auf verschiedenen Wegen außerhalb des gängigen Geschlechtsverkehrs eintreten. Daher kann eine Weiterentwicklung des bisher bekannten sexuellen Erlebens eine Verbesserung der Befindlichkeit für den Betroffenen wie auch den Partner bewirken. Zudem sollte der Patient vorhandene innere Stressoren abbauen. Durch die Nutzung von Entspannungsverfahren oder Wellnessprogrammen kann eine innere Balance und Harmonie hergestellt werden, die im Alltag als hilfreich wahrgenommen wird.
Der eigene Selbstwert sollte grundsätzlich nicht an der Geschlechtsfähigkeit oder an äußeren körperlichen Merkmalen gemessen werden. Fällt es dem Betroffenen schwer, dies eigenständig anzunehmen und zu fühlen, ist die Nutzung des psychotherapeutischen Angebots anzuraten. Kognitive Veränderungen und Bewusstwerdungsprozesse helfen, um mit der Penisatrophie ein erfülltes Leben zu genießen.
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Quellen
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- Nieschlag, E., Behre, H. M., Nieschlag, S., et al.: Andrologie.
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- Gschwend, J. E., Hautmann, R.: Urologie.
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