Schulmedizin

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 4. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Die Schulmedizin umfasst alle diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen, die dem gedanklichen Ansatz von Ursache und Wirkung entsprechen und die nach anerkannten wissenschaftlichen Methoden stattfinden.

Dem gegenüber stehen die Alternativmedizin und Teile der Naturheilkunde, die der Schulmedizin eingefahrene Denk- und Arbeitsstrukturen unterstellen und sich nicht allein auf eine wissenschaftliche Methodik stützen. Der Begriff „Schulmedizin“ wird vor allem von Vertretern unkonventioneller Behandlungsformen benutzt, wenn sie ihre Methoden gegen die herkömmliche Medizin abgrenzen wollen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Schulmedizin?

Schulmedizin
Die Schulmedizin umfasst alle diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen, die dem gedanklichen Ansatz von Ursache und Wirkung entsprechen und die nach anerkannten wissenschaftlichen Methoden stattfinden.

Die Schulmedizin ist zunächst die allgemein anerkannte, an Universitäten gelehrte und angewandte klassische Medizin, die mittlerweile um verschiedene Bereiche erweitert wurde, so z. B. durch Aufnahme der Arbeitsmedizin, Psychosomatik, Soziologie oder Psychologie. Im Grunde ist der Begriff heutzutage kaum noch sehr präzise und wird eher umgangssprachlich genutzt. Ein neutraler Fachbegriff ist „Schulmedizin“ nicht: Er entstand im 19. Jahrhundert in der Abgrenzungspolemik gegen die damalige Universitätsmedizin. In der Fachsprache ist deshalb von evidenzbasierter oder von konventioneller Medizin die Rede.

Daneben wird die Schulmedizin häufig als eine Fixierung auf altbewährte Denkstrukturen betrachtet, wobei sie sich dem gegenüber aber immer wissenschaftlicher Methoden bedient. Sie orientiert sich an primären Krankheiten und isolierten Faktoren als Krankheitsursache. Der Mensch ist ein vernetztes System, sein Körper funktioniert durch biologische und biochemische Prozesse, aufgrund derer moderne Forschungsmethoden überhaupt stattfinden können. Seele und Geist oder das Gesamtkonzept von Körper, Seele und Geist, auf das die Naturheilkunde Wert legt, spielten dabei lange eine untergeordnete Rolle. Mit der Psychosomatik und der psychosozialen Medizin haben sie inzwischen jedoch einen festen Platz in Lehre und Versorgung.

Alternativmedizin und Naturheilkunde sind dabei nicht dasselbe: Naturheilverfahren wie Bewegungs-, Ernährungs- oder Wasseranwendungen sind zu einem Teil wissenschaftlich untersucht und werden auch von Ärzten eingesetzt, während unter Alternativmedizin vor allem Verfahren zusammengefasst werden, für die ein Wirknachweis aussteht.

Alternative Behandlungsformen basieren auf der These, dass der Mensch immer zunächst als gesund betrachtet wird und mit Erkrankungen kämpft, sobald das innere Gleichgewicht gestört wird, also auch Körper und Geist nicht mehr ausreichend miteinander in Verbindung stehen. So sollen zur Wiederherstellung der inneren Harmonie durch Vertrauen, Glauben und die Einnahme verschiedener Naturprodukte die Selbstheilungskräfte angeregt und Erkrankungen auf diesem Weg vorgebeugt werden. Gegenüber der Schulmedizin sind die Bereiche vielfältig und bauen auf verschiedene Methoden und Versorgung.

Die Schulmedizin richtet ihr Augenmerk mehr auf bekannte pharmazeutische und technische Errungenschaften, darunter verstärkt auf die Wirkung von Medikamenten und bestimmter Verfahren, die mit Wahrscheinlichkeit und in der Wiederholung zu bestimmten Ergebnissen und damit zu einer umfassenden Behandlung von Erkrankungen führen. Ebenso werden Risiken und Nebenwirkungen in die Erforschung miteinbezogen und erfordern eine Aufklärung auf diesem Gebiet. Die erwiesenen Wirkungsprozesse besagen allerdings nichts darüber, dass Heilungsvarianten im Bereich der Alternativmedizin keine Erfolge aufweisen. Im Grunde basiert die Schulmedizin auf Beweisen und ist damit eine medizinische Versorgung, die eine Behandlung auf der Grundlage aller wissenschaftlich zur Verfügung stehenden Quellen und Daten möglich macht.

Der Ausdruck „Schulmedizin“ ist nicht das einzige Wort, das von außen an die akademische Medizin herangetragen wurde. Bereits Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, prägte zu Beginn des 19. Jahrhunderts den Ausdruck „Allopathie“ für die herkömmliche Heilkunde – ein Gegenbegriff zu seiner eigenen Lehre, den die so Bezeichneten selbst nie übernommen haben. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde „Schulmedizin“ im Rahmen der propagandistisch geförderten „Neuen Deutschen Heilkunde“ als abwertendes Schlagwort gegen die Universitätsmedizin verwendet. Diese Vorgeschichte erklärt, warum der Ausdruck im heutigen Sprachgebrauch schillert: Er kann sachlich gemeint sein, trägt aber je nach Sprecher noch immer einen kritischen Unterton.

Was in der Fachsprache an seine Stelle getreten ist, hat einen eigenen Namen und ein ausgearbeitetes Verfahren: die evidenzbasierte Medizin. Der Ausdruck kam Anfang der 1990er Jahre an der kanadischen McMaster University auf. Der Epidemiologe David Sackett umschrieb sie als den gewissenhaften, ausdrücklichen und wohlüberlegten Gebrauch der jeweils besten verfügbaren Erkenntnisse für Entscheidungen über einen einzelnen Patienten. Sie ruht auf drei Säulen: der äußeren Studienlage, der klinischen Erfahrung der Behandelnden und den Werten und Wünschen des Patienten. Wer sie auf die Studienlage allein verkürzt, gibt sie unvollständig wieder.

Nicht jede Erkenntnis wiegt in diesem Rahmen gleich schwer. Am Anfang stehen Einzelfallberichte und Expertenmeinungen, darüber folgen Beobachtungsstudien, die Gruppen über die Zeit vergleichen, und an der Spitze die randomisierte kontrollierte Studie, bei der die Zuteilung zu Behandlung und Vergleichsgruppe dem Zufall überlassen und möglichst weder Patient noch Untersucher darüber informiert wird. Systematische Übersichtsarbeiten fassen alle zu einer Frage vorliegenden Studien nach festen Regeln zusammen. Ein wesentlicher Teil dieser Arbeit wird von der 1993 gegründeten Cochrane Collaboration geleistet, die ihren Namen dem britischen Epidemiologen Archie Cochrane verdankt. In Deutschland fließen die Ergebnisse in die Leitlinien der wissenschaftlichen Fachgesellschaften ein, deren Stufen von der einfachen Expertenempfehlung bis zur systematisch erarbeiteten und im Konsens verabschiedeten Fassung reichen.

Diese Selbstverpflichtung auf überprüfbare Belege schützt die konventionelle Medizin nicht vor Kritik aus den eigenen Reihen. Studien mit erwünschtem Ergebnis wurden lange häufiger veröffentlicht als solche ohne, weshalb heute Studienregister und die Pflicht zur Veröffentlichung auch negativer Ergebnisse gelten. Diskutiert werden ferner Interessenkonflikte bei herstellerfinanzierter Forschung, Über- und Unterversorgung, wirtschaftlicher Druck auf Kliniken und der Zeitmangel für das ärztliche Gespräch. Der Umstand, dass die Schulmedizin diese Einwände selbst formuliert, prüft und veröffentlicht, gehört allerdings ebenso zu ihrem Selbstverständnis wie die Ergebnisse, die sie vorlegt.

Behandlungen & Therapien

Die schulisch organisierten medizinischen Ausbildungsstätten, auf die der Wortbestandteil „Schul-“ zurückgeht, reichen in Europa bis ins frühe Mittelalter zurück. Eine der ältesten ist die Schule von Salerno, die zunächst zu einem Kloster gehörte und speziell für die Heilung erkrankter Mönche diente, sich dann aber im Laufe der Zeit zu einer der ersten medizinischen Universitäten in Europa entwickelte. Dort wurde z. B. die Anatomie eines Schweines mit der des Menschen verglichen und als ähnlich befunden.

Erste Kritik übte Paracelsus im 16. Jahrhundert. Er prangerte die Gewohnheit solcher höheren Schulen an, Ärzte auszubilden, die es nur dem Anschein nach waren. Im 19. Jahrhundert wurde der Begriff „Schulmedizin“ bereits abwertend verwendet, so durch den an der Homöopathie orientierten Arzt Franz Fischer.

Anfang des 20. Jahrhunderts erfolgte dann wieder eine Verdrängung der Alternativmedizin und Naturheilkunde durch die Schulmedizin. Das beruhte besonders auf den neuen pharmazeutischen und technischen Fortschritten im Bereich der Wissenschaft und Medizin, die mit Fakten und einer wissenschaftlichen Methode unterlegt waren, während die Alternativmedizin keine eindeutigen Ergebnisse liefern konnte, manche Annahmen auch als äußerst umstritten galten.

Ab Mitte des 20. Jahrhunderts erfuhr die Medizin jedoch erneut eine Umorientierung. Die Fachwelt erkannte immer häufiger eine Alternative zur Schulmedizin an und den Nutzen naturheilkundlicher Heilungsmöglichkeiten. Das beruhte auch auf den zahlreichen Heilerfolgen, die der Homöopathie zugeschrieben wurden, während die wissenschaftlichen Erklärungsmodelle eine äußerst geringe Rolle dabei spielten. Der Einfluss der Psyche auf den Körper war ein wichtiger Faktor. Körpereigene Selbstheilungskräfte sollten zur Heilung unterschiedlicher Krankheiten führen.

Ebenso wichtig war der Glaube, das Vertrauen, bestimmte wirksame Rituale und Anwendungen, die eine wesentliche Funktion im Zusammenspiel von psychischen und physischen Komponenten bei der Heilung boten. Die Schulmedizin wiederum warnte vor Heilungsprozessen, die aufgrund eines Placeboeffektes nicht von Dauer sein würden. Nach heutigem Kenntnisstand haben sich diese Bedenken für einen Teil der alternativen Verfahren bestätigt: Für die Homöopathie etwa konnten kontrollierte Studien bislang keine über den Placeboeffekt hinausgehende Wirkung nachweisen.

Dennoch wurden nach und nach immer mehr Bereiche geschaffen, die beide Richtungen zum Wohlergehen des Patienten miteinander verbanden, um eine optimale Behandlung zu ermöglichen. Die Bedeutung des naturheilkundlichen Bereichs zeigt sich auch an neuen Fachrichtungen an Universitäten.

Wer in Deutschland heilkundlich tätig sein darf, ist rechtlich seit langem geregelt, und diese Regelung hat sich mehrfach verschoben. Die Gewerbeordnung von 1869 führte die sogenannte Kurierfreiheit ein: Heilkunde durfte grundsätzlich jeder ausüben, geschützt war lediglich die Bezeichnung als Arzt. Erst das Heilpraktikergesetz von 1939 machte die Ausübung der Heilkunde ohne Approbation von einer behördlichen Erlaubnis abhängig – die Grundlage des Berufsbildes des Heilpraktikers, das in dieser Form international ungewöhnlich ist. Für Ärztinnen und Ärzte gilt daneben ein durchgehend geregelter Weg aus Studium, Staatsexamen, Approbation und anschließender Weiterbildung zum Facharzt, an den sich eine Fortbildungspflicht anschließt.

Das Behandlungsangebot der konventionellen Medizin ist breit. Es umfasst die Arzneimitteltherapie, die operativen Fächer der Chirurgie, die Strahlentherapie, physikalische Verfahren wie Physiotherapie und Massage, die Psychotherapie, die Ersatzverfahren wie Dialyse und Transplantation, die Intensivmedizin und die Palliativmedizin, die nicht mehr auf Heilung, sondern auf Beschwerdelinderung am Lebensende zielt. Der größte Zugewinn an Lebenserwartung ganzer Bevölkerungen ging historisch allerdings weniger von einzelnen Behandlungen aus als von der Hygiene, von sauberem Trinkwasser und von der Impfung – Maßnahmen also, die den Einzelnen erreichen, bevor er erkrankt.

Besonders streng ist der Nachweisweg für Arzneimittel. Vor der ersten Anwendung am Menschen stehen Laboruntersuchungen und Tierversuche; danach folgen Prüfungen an gesunden Freiwilligen, an kleinen und schließlich an großen Patientengruppen, bevor eine Behörde die Zulassung erteilt. Auch danach werden Verdachtsfälle unerwünschter Wirkungen fortlaufend gesammelt und ausgewertet, sodass ein Mittel bei neuen Erkenntnissen eingeschränkt oder vom Markt genommen werden kann. Grundlage der Forschung am Menschen ist die 1964 vom Weltärztebund verabschiedete Deklaration von Helsinki; jedes Vorhaben muss zuvor einer Ethikkommission vorgelegt werden. Daneben kennt das deutsche Arzneimittelrecht die sogenannten besonderen Therapierichtungen – Phytotherapie, Homöopathie und anthroposophische Medizin –, die nach dem Erkenntnismaterial ihrer jeweiligen Richtung beurteilt werden und für die eigene Sachverständigenkommissionen zuständig sind. Homöopathische Mittel können darüber hinaus lediglich registriert werden, ohne dass dafür ein Wirksamkeitsnachweis verlangt wird; sie tragen dann allerdings auch kein Anwendungsgebiet auf der Packung.

Für die Praxis folgt daraus vor allem eines: Wer neben einer ärztlichen Behandlung komplementäre Mittel anwendet, sollte dies im Sprechzimmer offen ansprechen. Pflanzliche Präparate sind nicht schon deshalb harmlos, weil sie frei verkäuflich sind; Johanniskraut etwa greift in den Abbau zahlreicher Arzneistoffe in der Leber ein und kann dadurch die Wirkung verschriebener Medikamente abschwächen. Umgekehrt lässt sich manches Verfahren gut ergänzend einsetzen, wenn beide Seiten voneinander wissen.


Diagnose & Untersuchungsmethoden

Dem Patienten selbst ist der Konflikt zwischen beiden Richtungen eher gleichgültig, da ihm die individuelle Behandlungserfahrung und Heilung wichtiger ist als die methodischen Vorgehensweisen. Die Schulmedizin stößt gerade im Bereich schwerer und unheilbarer Erkrankungen an ihre Grenzen und kann nicht immer überzeugende Lösungen aufweisen, so dass sich manche Patienten einer Alternative in Richtung Naturheilkunde zuwenden. Das Gleiche ist im Bereich psychosomatischer Störungen zu sehen, in denen sich verschiedene Gebiete geöffnet haben, die alternative Heilungsmethoden erforschen und anwenden.

Nach dem Selbstverständnis der Alternativmedizin ermöglicht gerade das Zusammenspiel von Körper und Geist den Heilungsprozess. Ist dieser nicht gegeben oder der Patient zu schwach, um durch Hoffnung und Glauben gegen die Krankheit anzukämpfen, kann auch die Naturheilkunde kaum helfen. Die Schulmedizin baut auf wissenschaftlich erforschte Methoden und Medikamente, deren Wirkung auf statistischer Beweiskraft basiert. Das Weglassen solcher Medikamente kann genauso zum Tod führen wie eine nichtwirksame Behandlung ohne wissenschaftliche Basis.

Der diagnostische Weg der konventionellen Medizin ist gestuft aufgebaut und beginnt nicht mit einem Gerät, sondern mit dem Gespräch. In der Anamnese werden Beschwerden, ihr zeitlicher Verlauf, Vorerkrankungen, Medikamente, Lebensumstände und Erkrankungen in der Familie erhoben; erfahrungsgemäß führt bereits sie in vielen Fällen auf die richtige Spur. Es folgt die körperliche Untersuchung mit ihren vier klassischen Handgriffen: Betrachten, Tasten, Beklopfen und Abhören. Erst danach kommen die apparativen Verfahren zum Einsatz, und zwar gezielt, um eine aus Anamnese und Untersuchung gewonnene Verdachtsdiagnose zu bestätigen oder auszuschließen.

Zum apparativen Bestand gehören die Laboruntersuchung von Blut, Urin und anderen Körperflüssigkeiten, die bildgebenden Verfahren vom Röntgen über den Ultraschall bis zur Computertomographie und zur Magnetresonanztomographie, die nuklearmedizinische Szintigraphie, die Endoskopie als direkte Betrachtung von Hohlorganen sowie die feingewebliche Untersuchung einer entnommenen Gewebeprobe, der Biopsie. Funktionsprüfungen wie das Elektrokardiogramm, die Ableitung der Hirnströme oder die Lungenfunktionsprüfung messen nicht die Gestalt eines Organs, sondern seine Leistung. Hinzugekommen sind mikrobiologische Erregernachweise und genetische Untersuchungen.

Kennzeichnend für die wissenschaftliche Medizin ist weniger die Zahl dieser Verfahren als der Umstand, dass jedes von ihnen selbst vermessen wird. Für einen Test wird angegeben, welchen Anteil der tatsächlich Erkrankten er erkennt und welchen Anteil der Gesunden er richtig als gesund einstuft. Aus diesen Werten und der Häufigkeit der Erkrankung ergibt sich, was ein Befund im Einzelfall überhaupt bedeutet: Wird ein sehr empfindlicher Test bei einer seltenen Erkrankung auf viele Beschwerdefreie angewendet, sind selbst bei guter Testgüte die meisten auffälligen Ergebnisse falsch positiv. Aus dieser Einsicht folgen die zurückhaltenden Empfehlungen zu Reihenuntersuchungen und die Diskussion über Überdiagnostik, also über Befunde, die zwar zutreffen, dem Betroffenen aber zeitlebens keine Beschwerden bereitet hätten.

Ergibt sich aus alledem kein eindeutiges Bild, arbeitet die Medizin mit der Differenzialdiagnose: Sie stellt die in Betracht kommenden Erkrankungen nebeneinander und grenzt sie schrittweise gegeneinander ab, wobei die gefährlichste zuerst ausgeschlossen wird. Bleibt am Ende keine gesicherte Ursache, wird dies als solches benannt, statt eine Erklärung zu behaupten – auch das gehört zur Methode. Für Untersuchungsverfahren aus dem alternativmedizinischen Umfeld wie die Deutung der Regenbogenhaut oder Messungen körpereigener Schwingungen liegen entsprechende Gütewerte nicht vor; sie lassen sich deshalb nicht in dieser Weise einordnen.

Quellen

  • Herold, G.: Innere Medizin 2026.
    ISBN: 9783982116655
  • Pschyrembel, W.: Pschyrembel Klinisches Wörterbuch.
    ISBN: 9783110783346
  • Kraft, K., Stange, R. (Hrsg.): Lehrbuch Naturheilverfahren.
    ISBN: 9783830453338
  • Kochen, M. M. (Hrsg.): Duale Reihe Allgemeinmedizin und Familienmedizin.
    ISBN: 9783132209756
  • Schwartz, F. W., Walter, U., Siegrist, J., et al. (Hrsg.): Public Health.
    ISBN: 9783437222627

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