Aerosoltherapie
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 1. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Schon die Ärzte der Antike wussten, dass es Patienten mit Atemwegsproblemen hilft, medizinisch wirksame Substanzen einzuatmen. In der modernen Medizin gilt die Inhalation mit einem Aerosol-Gerät als gängige Form der Therapie. Alle Inhalationsgeräte beruhen auf demselben Grundprinzip, den Wirkstoff so fein zu zerteilen, dass er eingeatmet werden kann; die technische Umsetzung unterscheidet sich jedoch erheblich.
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Was ist die Aerosoltherapie?
Bei der Aerosoltherapie atmet der Patient flüssige oder feste Wirkstoff-Partikel ein, die auf eine gerätetypische Weise ausgestoßen werden. Um auch in die unteren Atemwege zu gelangen, müssen die Teilchen kleiner als 10 Mikrometer sein. Die Alveolen erreichen jedoch nur Partikel, die kleiner als 3 Mikrometer sind. Diese Werte gelten für Patienten mit einer gesunden Lunge. Lungen-Partien, die nicht richtig belüftet werden, wie es bei manchen Lungenerkrankungen der Fall ist, können vom Medikament generell nicht wirksam behandelt werden.
Um eine optimale Wirkung zu erzielen, sollte das Medikament möglichst in der ganzen Dosis in die Atemwege gelangen. Wie es in den Atemwegen des Patienten verteilt wird, ist von verschiedenen Faktoren abhängig: Größe, Form, Dichte und elektrische Ladung der Partikel und das für den Patienten typische Atemmuster (Atemfluss und Atemzugvolumen) bestimmen, wie das Medikament ankommt. Außerdem sollte das Aerosol auch auf die individuelle Beschaffenheit der Lunge und der anderen Atemorgane des Patienten abgestimmt sein.
Die Aerosoltherapie bietet den Betroffenen viele Vorteile: Bei mit akuter Atemnot verbundenen Erkrankungen gelangt der Notfall-Wirkstoff sofort dorthin, wo er helfen muss. Die größere Resorptionsfläche ermöglicht einen schnelleren Wirkungseintritt. Der Anwender einer Aerosoltherapie benötigt darüber hinaus nur etwa 10% der sonst erforderlichen Dosis, was mögliche Nebenwirkungen noch zusätzlich verringert.
Funktion, Wirkung & Ziele
Da es vier verschiedene Aerosol-Applikationssysteme gibt und jedes von ihnen Stärken, aber auch Schwächen hat, sollte der verordnende Arzt das anzuwendende System unbedingt auf die speziellen Anforderungen seines Patienten abstimmen. Zwei der Systeme sind noch zusätzlich für die Anwendung unterwegs geeignet (Dosier-Aerosole mit Treibgas und Pulver-Aerosole). Die beiden anderen (Düsen- und Ultraschall-Vernebler) werden überwiegend zu Hause oder in der Praxis eingesetzt. Dosier-Inhalatoren (MDI) werden bei Asthma und COPD sowohl für die Bedarfs- und Notfallmedikation als auch für die Dauertherapie verordnet. Bei ihnen wird das Arzneimittel über ein Treibgas in die Atemwege gesprüht. Das Inhalationssystem hat den Nachteil, dass etwa 10% der Dosis aus technischen Gründen verloren gehen. Außerdem bleiben meist 50% des Wirkstoffs im Mund und können nicht eingeatmet werden.
Pulver-Inhalatoren (DPI) sind ähnlich wirksam wie MDI-Aerosole. Anwendungsvoraussetzung ist, dass der Patient einen Atemfluss von mindestens 30, besser noch 60 Litern pro Minute erreicht. Vernebler-Systeme sind optimal für Patienten mit zu schwacher Lungenfunktion. Es gibt Düsen-Vernebler und Ultraschall-Vernebler. Bei den Düsen-Verneblern wird die Arzneimittel-Lösung oder Suspension durch einen Druckluftstrom an einer Düse zerstäubt. Im Mundstück wird die Strömungsgeschwindigkeit so reduziert, dass der Patient mehr Wirkstoff pro Einzeldosis erhält.
Vernebler sind einfacher zu bedienen, da der Patient bei ihnen keine spezielle Atemtechnik anwenden muss und die Arzneiwirkstoffe in der Lunge besser verteilt werden. Je nach Gerät umschließt der Patient auch beim Vernebler das Mundstück fest mit den Lippen oder verwendet stattdessen eine Atem-Maske. Bei Ultraschall-Verneblern wird die Arzneimittel-Lösung durch hochfrequente Schwingungen zerstäubt.
Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren
Lehnt das Kind die Maske ab, wird sie mitunter nur vor Mund und Nase gehalten; dabei gelangt allerdings deutlich weniger Wirkstoff in die Atemwege. Kindliche Patienten benötigen Vernebler, die sehr kleine Tropfen versprühen. Für Kinder unter 3 Jahren sind Dosieraerosole mit Spacer und Maske sowie Vernebler mit Maske gut geeignet, ab 3 Jahren können sie einen Spacer mit Mundstück verwenden. Patienten zwischen 3 und 6 Jahren nutzen Vernebler mit Mundstück. Kindern, die älter als 6 Jahre sind, kann der Arzt schon Trockenpulver-Inhalatoren verschreiben. Wichtig ist, dass die kleinen Patienten nach jeder Anwendung etwas essen oder trinken, damit es nicht zu Kortikoid- oder Antibiotika-Ablagerungen im Mund kommt. Bei größeren Kindern und erwachsenen Patienten reicht es aus, wenn sie sich danach sofort den Mund ausspülen.
Außerdem empfiehlt es sich, nach der Inhalation das Gesicht zu waschen. Im Umgang mit Verneblern ist besonders viel Hygiene erforderlich. Das gilt für die vom Patienten selbst herzustellende Lösung genauso wie für das Gerät selbst. Nach jeder Anwendung sind noch im Behälter vorhandene Lösungsreste zu entsorgen. Danach sollten alle Teile des Verneblers gründlich gereinigt werden. Außerdem muss er einmal täglich desinfiziert werden. Alle Teile außer dem Schlauch müssen an der Luft trocknen und dürfen nur in völlig trockenem Zustand wieder zusammengebaut werden.
Geschichte & Entwicklung
Das Einatmen von Dämpfen gehört zu den ältesten überlieferten Behandlungsformen. In der Antike wurden getrocknete Pflanzenteile auf glühenden Kohlen verbrannt und der aufsteigende Rauch eingeatmet; auch das Einatmen von Wasserdampf über heißen Aufgüssen ist seit langem gebräuchlich und hat sich als Hausmittel bei Erkältung und Husten bis heute gehalten. Mit diesen Verfahren ließ sich allerdings weder bestimmen, welche Wirkstoffmenge den Patienten erreichte, noch wie tief sie in die Atemwege vordrang.
Im 19. Jahrhundert entstanden die ersten Apparate, die eine Flüssigkeit gezielt zerstäubten. Sie arbeiteten mit Handpumpen oder mit Dampfdruck und gelten als Vorläufer der heutigen Vernebler. Der Begriff Aerosol für ein Gemisch aus feinsten Tröpfchen oder Teilchen und einem Trägergas kam erst im 20. Jahrhundert auf. Mit ihm rückte die Größe der Teilchen in den Blick – jene Eigenschaft, von der abhängt, ob ein Wirkstoff im Rachen hängen bleibt oder bis in die Lunge gelangt.
Mitte der 1950er Jahre kam das Dosier-Aerosol auf: ein handlicher Druckbehälter, aus dem ein Treibgas bei jedem Sprühstoß eine festgelegte Wirkstoffmenge ausstößt. Damit war eine Inhalation erstmals unterwegs und ohne Vorbereitung möglich. In den 1970er Jahren folgten die ersten Pulver-Inhalatoren. Bei ihnen zieht der Patient den Wirkstoff durch den eigenen Atemzug aus dem Gerät, ein Treibgas wird nicht benötigt.
Als Treibmittel der Dosier-Aerosole dienten zunächst Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW). Nachdem sich die Staatengemeinschaft Ende der 1980er Jahre auf den Ausstieg aus diesen ozonschädigenden Stoffen verständigt hatte, wurden auch die Inhalationssprays umgestellt; für Arzneimittel galt dabei zunächst eine Übergangsfrist, weil erst gleichwertige Ersatzstoffe gefunden werden mussten. Weitere Entwicklungen betrafen die Bedienung: Inhalierhilfen, sogenannte Spacer, fangen den Sprühstoß in einer Kammer auf, aus der der Patient anschließend in Ruhe einatmet; atemzuggesteuerte Geräte lösen den Sprühstoß selbst aus, sobald der Patient einatmet. Bei den Verneblern traten neben die Düsen- und Ultraschall-Geräte neuere Bauformen, die die Arzneimittel-Lösung durch eine schwingende, feinporige Membran drücken; sie arbeiten leiser und kommen mit kleineren Flüssigkeitsmengen aus.
Die Geräteklassen und ihre Einsatzgebiete
Welches der Systeme sich für einen Patienten eignet, hängt weniger vom Wirkstoff ab als vom Patienten selbst: von seinem Alter, von seiner Einatemleistung und davon, wie gut er zwei Handgriffe zeitlich aufeinander abstimmen kann. Deshalb steht am Anfang jeder Aerosoltherapie eine Auswahlentscheidung des verordnenden Arztes.
Dosier-Aerosole sind klein, jederzeit einsatzbereit und vom Stromnetz unabhängig. Ihre Schwäche ist die Koordination: Wer den Sprühstoß auslöst, bevor oder nachdem er einatmet, verliert einen großen Teil des Wirkstoffs im Mund und im Rachen. Eine Inhalierhilfe nimmt dem Patienten diese Abstimmung ab, weil das Aerosol in der Kammer für einen Moment stehen bleibt. Sie wird deshalb bei kleinen Kindern, bei alten Menschen und überall dort eingesetzt, wo die Koordination schwerfällt.
Pulver-Inhalatoren verlangen keine solche Abstimmung, dafür aber einen kräftigen und zügigen Atemzug, der das Pulver aus dem Gerät löst und in feine Teilchen zerteilt. Bei stark eingeschränkter Lungenfunktion und im akuten Anfall ist diese Voraussetzung häufig nicht erfüllt. Empfindlich sind diese Geräte außerdem gegen Feuchtigkeit: Atmet der Patient in das Mundstück aus, kann das Pulver verklumpen.
Düsen-Vernebler stellen die geringsten Anforderungen an die Atemtechnik. Der Patient atmet über längere Zeit ruhig ein und aus, während das Gerät fortlaufend Aerosol erzeugt. Der Preis dafür ist der Aufwand: Ein Kompressor wird benötigt, die Geräte sind vergleichsweise laut, und eine Anwendung dauert erheblich länger als ein Sprühstoß. Dafür lassen sich auch Patienten behandeln, die zur Mitarbeit nicht in der Lage sind – Säuglinge etwa oder Menschen in einer akuten Notlage. Aus diesem Grund gehören Vernebler auch zur Ausstattung von Kliniken und des Rettungsdienstes, wo sie sich zudem mit Sauerstoff betreiben lassen.
Ultraschall-Vernebler arbeiten leiser und erzeugen in kürzerer Zeit größere Aerosolmengen. Sie eignen sich jedoch nicht für jede Zubereitung: Suspensionen, bei denen der Wirkstoff in der Flüssigkeit fein verteilt schwebt, sowie wärmeempfindliche Substanzen werden bevorzugt in Düsengeräten vernebelt, weil sich die Flüssigkeit im Ultraschallgerät erwärmt und der Wirkstoff dabei ungleichmäßig ausgetragen werden kann.
Durchführung & Ablauf
Am Anfang steht die ärztliche Verordnung. Neben Wirkstoff und Anwendungshäufigkeit legt der Arzt dabei auch das Gerät fest und weist den Patienten in dessen Bedienung ein. Zur Einweisung gehört, dass der Behandelnde die Anwendung zunächst selbst vorführt und sich anschließend vom Patienten zeigen lässt, wie dieser das Gerät handhabt. Erst dabei zeigen sich die typischen Fehler. Sind mehrere Präparate verordnet, bestimmt der Arzt außerdem, in welcher Reihenfolge sie angewendet werden.
Bei den handlichen Systemen besteht die Anwendung aus wenigen Schritten: Das Gerät wird vorbereitet, der Patient atmet aus, umschließt das Mundstück und zieht den Wirkstoff mit einem Atemzug ein, den er anschließend für einen Moment anhält, damit sich die Teilchen in den Atemwegen absetzen können. Beim Dosier-Aerosol geschieht das langsam und tief, beim Pulver-Inhalator kräftig und zügig – der Unterschied ist einer der Gründe, weshalb ein Wechsel des Gerätetyps eine erneute Einweisung erfordert.
Die Anwendung eines Verneblers ist aufwendiger. Der Verneblerkopf wird zusammengesetzt und mit der verordneten Lösung befüllt, das Gerät an den Kompressor angeschlossen; der Patient atmet dann so lange ruhig durch Mundstück oder Maske, bis kein Aerosol mehr entsteht. Bei Säuglingen und Kleinkindern übernimmt eine Betreuungsperson die Bedienung des Geräts. Im Anschluss werden die Teile des Verneblers gereinigt.
Verordnet und begleitet wird die Aerosoltherapie in der Regel vom Hausarzt oder – bei komplizierteren Verläufen – von einem Facharzt für Lungenheilkunde (Pneumologie); bei Kindern übernimmt das der Kinderarzt. Kontrolliert wird die Anwendung bei den Folgeterminen, häufig anhand einer Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie). Auch strukturierte Patientenschulungen und die Beratung in der Apotheke befassen sich mit der Inhalationstechnik; bei Erkrankungen mit zähem Sekret arbeitet die Aerosoltherapie zudem mit der Atemtherapie und der Physiotherapie zusammen, die das gelöste Sekret aus den Atemwegen befördern helfen.
Grenzen und Fehlerquellen
Die größte Fehlerquelle der Aerosoltherapie ist die Anwendung selbst. Untersuchungen zur Inhalationstechnik zeigen übereinstimmend, dass ein erheblicher Teil der Patienten sein Gerät nicht so benutzt, wie es vorgesehen ist – und dass die Fehler mit der Zeit zunehmen, wenn die Technik nicht regelmäßig überprüft wird. Zu den häufigen Fehlern zählen das Auslösen des Sprühstoßes zum falschen Zeitpunkt, ein zu flacher oder zu hastiger Atemzug, das fehlende Anhalten der Luft nach dem Einatmen und das Ausatmen in ein Pulvergerät. Kommt ein weiteres Präparat mit einem anderen Gerätetyp hinzu, geraten die verschiedenen Atemtechniken leicht durcheinander.
Eine zweite Grenze liegt im Gerät. Bei Dosier-Aerosolen ohne Zählwerk lässt sich der Füllstand nicht zuverlässig erkennen, so dass ein leerer Behälter unbemerkt weiterbenutzt werden kann. Vernebler verlieren an Leistung, wenn Filter oder Schläuche verbraucht sind oder Rückstände die Düse verengen.
Die dritte Grenze setzt der Körper. Ein Aerosol folgt dem Atemstrom und erreicht deshalb vor allem die gut belüfteten Abschnitte der Lunge. Sind Bronchien durch Schleim verlegt oder durch eine Verkrampfung stark verengt, gelangt gerade dorthin wenig Wirkstoff, wo er am nötigsten wäre. Bei sehr schwerer Atemnot kann die Einatemleistung so weit absinken, dass der Arzt auf ein Verneblersystem oder auf eine andere Verabreichungsform ausweicht. Schließlich eignet sich nicht jeder Wirkstoff für die Inhalation: Er muss sich fein genug zerteilen lassen, an Ort und Stelle wirken und von der Schleimhaut vertragen werden. Für Erkrankungen, die den ganzen Körper betreffen, bleibt die Aerosoltherapie deshalb die Ausnahme.
Abgrenzung zu ähnlichen Verfahren
Im Sprachgebrauch wird jede Form des Einatmens von Dämpfen als Inhalation bezeichnet. Die Aerosoltherapie im medizinischen Sinn meint jedoch die Verabreichung eines Arzneimittels in Teilchen von bestimmter Größe, und daran entscheidet sich der Unterschied zu einer Reihe verwandter Anwendungen.
Bei der klassischen Dampfinhalation über einer Schüssel oder mit einem Inhalationsgefäß entstehen vergleichsweise große Tröpfchen. Sie schlagen sich in Nase, Rachen und Kehlkopf nieder und befeuchten dort die Schleimhaut, erreichen die unteren Atemwege aber kaum. Für Beschwerden der oberen Atemwege kann das genügen; ein Ersatz für die Aerosoltherapie bei einer Erkrankung der Bronchien ist es nicht.
Auch Sprays und Spülungen für die Nase sind keine Aerosoltherapie im engeren Sinn, weil sie den Wirkstoff bewusst in der Nase und in den Nasennebenhöhlen halten sollen. Umgekehrt ist die Sauerstofftherapie keine Arzneimittelinhalation: Bei ihr wird kein Wirkstoff zerstäubt, sondern ein Gas zugeführt. Die beiden Verfahren werden allerdings häufig miteinander verbunden, indem ein Vernebler mit Sauerstoff als Treibgas betrieben wird.
Von der Aerosoltherapie zu unterscheiden sind schließlich Anwendungen, bei denen salzhaltige Luft in einem Raum vernebelt oder eingeatmet wird. Sie zielen auf die Befeuchtung der Atemwege und werden von einem Teil der Anwender als wohltuend beschrieben; eine Arzneimittelgabe in kontrollierter Dosis findet dabei nicht statt.
Quellen
- Vogelmeier, C. F. (Hrsg.): Therapie-Handbuch Pneumologie.
ISBN: 9783437238147
- Hausen, T.: Pneumologie für die Praxis.
ISBN: 9783437227127
- Rutte, R., Sturm, S.: Atemtherapie.
ISBN: 9783662669617
- Aktories, K., Flockerzi, V., Förstermann, U., Hofmann, F. (Hrsg.): Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie.
ISBN: 9783437426223
- Herold, G.: Innere Medizin 2026.
ISBN: 9783982116655
