Beliebtheit von CBD-Blüten nimmt immer mehr zu

CBD-Produkte liegen in Deutschland absolut im Trend. Immer mehr Menschen nehmen Cannabidiol-Öl regelmäßig pur ein, andere wiederum vermischen es mit einem erfrischenden Smoothie. Ebenso beliebt sind Tabletten, Sprays, Cremes, Gels oder auch Kaugummis und Gummibärchen mit CBD.

Sogar in der Gastronomie verbreitet sich der Wirkstoff aus der weiblichen Cannabispflanze immer mehr: Spezielle Cafés servieren Tee, Cappuccino und Erfrischungsgetränke mit ein paar Tropfen CBD-Öl. Noch relativ neu auf dem Markt sind CBD-Blüten, die Nachfrage nach ihnen steigt rasant an.

Inhaltsverzeichnis

Das reinste CBD-Produkt: Hanfblüten

CBD ist ein Cannabinoid aus Hanf und ein Hauptwirkstoff von Cannabis. Im Gegensatz zum THC macht CBD aber nicht süchtig. CBD-Öl enthält Vitamine wie B1, B2 und E, Proteine, Eisen, Magnesium, Kupfer, Kalzium, Natrium, Zink und Phosphor, sowie verschiedene Mineralstoffe wie Kalium.

CBD-Öl wird vorrangig aus den Blüten des in der EU zugelassenen Nutzhanfes hergestellt, und zwar aus den weiblichen Pflanzen. Der höchste Anteil an Cannabinoiden befindet sich in den Knospen, genauer gesagt in den Pollen.

CBD-Blüten nehmen im Hinblick auf die Reinheit den ersten Platz unter allen Hanfprodukten ein. Experten gehen davon aus, dass sie vor allem aus diesem Grund besonders beliebt sind. Wer auf höchste Qualität und Natürlichkeit Wert legt, sollte bei der Auswahl auf folgende Punkte achten:

  • keine Verwendung von künstlichem Dünger
  • Verzicht auf chemische Zusätze
  • regelmäßige Qualitätskontrollen
  • seriöse Anbieter von CBP-Blüten und Co. bieten transparente Strukturen

Inhaltsstoffe CBD-Blüten

Cannabis-Produkte werden auch heute noch misstrauisch beäugt – allerdings haben sie einige gesundheitsfördernde Eigenschaften, bei denen sich ein genauerer Blick lohnt. © yanadjan - Fotolia.com

Die Blüten sind der wichtigste Bestandteil der Nutzhanfpflanze zur Herstellung von CBD-Produkten. Sie enthalten zahlreiche Inhaltsstoffe, die sich positiv auf unsere Körperfunktionen auswirken.

Cannabiniode

Sie sind die bekannteste und bedeutendste Ingredienz in den CBD-Blüten. Aufgrund ihrer Interaktion mit den CB1- und CB2-Rezeptoren in unserem Körper haben sie unter anderem Einfluss auf das Nervensystem und Gehirn. Neben dem Cannabiniod CBD gibt es noch viele andere, darunter CBC, CBDA, CBG sowie CBN.

Gamma-Linolensäure

Besonders für Menschen, die an Hautkrankheiten, darunter Schuppenflechte und Neurodermitis, leiden, spielt die Gamma-Linolensäure eine Rolle. Sie ist hauptverantwortlich für die wundheilungsfördernden, entzündungshemmenden sowie blutdruckregulierenden Eigenschaften der CBD-Blüten.

Fettsäuren Omega-3 und -6

Diese Fettsäuren tragen zur Zellenerneuerung und –regeneration bei. Darüber hinaus haben sie einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislaufsystem sowie die Zellmembranen. Zum Beispiel in CBD-Öl stehen sie in einem optimalen Verhältnis für den menschlichen Körper.

Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamine

Zu der Vielzahl an Mineralstoffen und Spurenelementen gehören:

  • Kupfer
  • Mangan
  • Phosphor

Darüber hinaus sind zum Beispiel Vitamin E und B1 enthalten. Ersteres geht mit antioxidativen Eigenschaften einher. Es unterstützt die körpereigenen Zellen und kann die Symptome von Alzheimer verringern. Vitamin B1 hilft unter anderem bei Depressionen und beeinflusst den Serotinspiegel positiv.

Chlorophyll sowie Carotinoide

Auch Carotinoide befinden sich in CBD-Blüten. Sie nehmen Einfluss auf den Cholesterinspiegel sowie das Herz-Kreislaufsystem, weiterhin können sie Arterienverkalkungen vermeiden, die Zellmembranen stärken und die Hautalterung verlangsamen. Ein weiterer Inhaltsstoff ist Chlorophyll, das die körpereigene Zellen reinigt sowie das Immunsystem und die Zellatmung beeinflusst.

Fehlende repräsentative Studien über CBD-Blüten

Während Cannabidiol-Öl mittlerweile gut erforscht ist, fehlen bisher wissenschaftliche Analysen zur Verwendung von CBD-Blüten. Konsumenten berichten von ähnlichen positiven Eigenschaften wie bei vergleichbaren Produkten: Sie wirken unter anderem entspannend, schmerzlindernd, entzündungshemmend und entkrampfend.

Es ist davon auszugehen, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis repräsentative Studienergebnisse vorliegen. Der Wirkstoff Cannabidiol fällt in Deutschland nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. D.h., CBD-Blüten können legal gekauft, konsumiert und auch weiterverarbeitet werden.

Einsatz von CBD in der Medizin

Tumoren sind Gewebeveränderungen, die beim Menschen nicht ansteckend sind. Jedoch können sie erblich sein. Man unterscheidet gutartige und bösartige Tumoren. Klicken, um zu vergrößern.

Mit dem gesteigerten Interesse der Verbraucher an CBD-Blüten und den daraus hergestellten Produkten intensivieren sich auch die Forschungen zu Cannabidiol. Vor allem bezüglich des CBD-Öls werden immer mehr Studien durchgeführt. Im gleichen Atemzug beschäftigen sich zudem mittlerweile viele praktizierende Ärzte mit diesem Thema.

Krebserkrankungen

Laut mehrerer Studien ist CBD zur Bekämpfung von Tumorzellen geeignet. In England wurden 110 Krebspatienten mit Cannabidiol-Öl therapiert. Das eindrucksvolle Ergebnis: 92 Prozent der Teilnehmer wiesen eine Verbesserung ihres Gesundheitszustandes auf. Darüber hinaus kristallisierten sich aus anderen Studien positive Einflüsse auf folgende Krebserkrankungen heraus: Bauchspeicheldrüsen-, Blut-, Leber-, Lungen-, Mund- sowie Prostatakrebs.

Epilepsie

In Israel erhielten 74 Kinder und Jugendliche mit Epilepsie CBD in Form von Öl. In einem Zeitraum von sechs Monaten verbesserte sich bei 89 Prozent der Gesundheitszustand – sie verzeichneten weniger Anfälle. Teilweise verringerten sich diese um 75 oder sogar 100 Prozent.

Alzheimer und Demenz

Bei der Behandlung von Alzheimer und Demenz steht eine Verhinderung des neurodegenerativen Prozesses an erster Stelle. Cannabinoide verfügen über neuroprotektive Eigenschaften. Untersuchungen haben ergeben, dass CBD den Prozess abwenden kann.

Ansprechpartner für den Kauf von CBD-Blüten

CBD-Produkte in allen Variationen werden vor allem im Internet angeboten. Grundsätzlich sollte man bei zertifizierten Shops einkaufen – dort finden sich ausschließlich legale, reine und kontrollierte Angebote. Online besteht der Vorteil, dass in der Regel ausführliche Informationen zur Verfügung stehen.

Manche Drogerien und Apotheken verkaufen mittlerweile zwar auch CBD-Blüten und Co., jedoch kennen sich die Mitarbeiter nicht immer mit dem Thema aus. Wer intensive Beratung sucht, ist dort meist fehl am Platz. Im Netz profitiert man von speziellem Fachwissen und den Erfahrungsberichten verschiedener Menschen.

Wie können CBD-Blüten konsumiert werden?

CBD-Blüten lassen sich auf vielfältige Art und Weise einnehmen:

  • Rauchen – es zählt zu den häufigsten Konsumierungsarten: die Blüten werden zerkleinert und je nach eigenem Geschmack mit oder ohne Tabak zu einer Zigarette gedreht (Anm. d. Redaktion: Wir empfehlen diese Form jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht.)
  • Verdampfen – CBD-Blüten verdampft man am besten in einem Vaporizer, der speziell für getrocknete Kräuter konzipiert wurde
  • Essen – bevorzugt werden die Blüten in selbstgebackene Kuchen und Plätzchen integriert; darüber hinaus kann man aus ihnen CBD-Butter und -Honig herstellen
  • Trinken – zur Bereicherung eines erfrischenden Smoothies oder Zubereitung eines heißen Tees sind CBD-Blüten perfekt geeignet

Zahlreiche Hanfblütensorten

Nur die wenigsten Menschen wissen, dass es eine Vielzahl an unterschiedlichen Sorten gibt. So hängt beispielsweise ihr chemisches Profil von Anbaufaktoren, darunter der Bodenbeschaffenheit, Düngungsart, Erntezeit sowie dem Klima, ab. Diese beeinflussen zudem die Wirkung, sodass selbst die gleiche CBD-Blütensorte individuelle Eigenschaften aufweisen kann.

Darüber hinaus wirken die Produkte bei jedem Konsument anders – Erfahrungsberichte helfen daher nur bedingt bei der Auswahl weiter. Bestenfalls probiert man verschiedene CBD-Blüten selbst aus, um den persönlichen Favoriten herauszufinden.

Bekannte und beliebte Blütensorten

Amnesia Haze

Sie ist bekannt für ihren kräftigen Duft nach Harz sowie ihr fruchtig-pfeffriges Zitronenaroma.

Girl Scout Cookies

Der Ursprungsort der Blütensorte ist Kalifornien. Ihr wird ein süßliches Bouquet zugesagt.

Gorilla Bud

Die für diese Sorte genutzte Hanfpflanze produziert außergewöhnlich viel Harz, deshalb trägt sie den Namen Gorilla Bud. Ihre Geschmacksnoten erinnern an Zitrusfrüchte sowie Kiefernholz. Das Aroma wird als intensiv und frisch beschrieben.

Purple Widow

Aus der Kreuzung von zwei der ältesten Hanfsorten entstand Purple Widow. Ihre Blüten sind leuchtend violett, der Geschmack ist von Zitrone sowie einem Hauch von Pfeffer und Pinien geprägt.

Dieser Artikel wurde unter Maßgabe der naturwissenschaftlichen Fachliteratur und fundierter empirischer Quellen verfasst.
Qualitätssicherung durch: Dipl.-Biol. Elke Löbel
Letzte Aktualisierung am: 4. Mai 2021

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