Geschmacksstörung


Experte: Dr. med. Nonnenmacher
Autor: Medizinredaktion
Aktualisiert am: 26. September 2018
Kategorie: Krankheiten

Eine Geschmacksstörung oder Schmeckstörung äußert sich in einer Beeinträchtigung des Geschmackserlebens. Eine gesunde Lebensweise kann manchmal dazu beitragen, das Erkrankungsrisiko zu senken.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Geschmacksstörung?

In der Medizin wird die Geschmacksstörung auch als Dysgeusie bezeichnet. Dabei umfasst der Begriff der Geschmacksstörung mehrere Formen von Störungen des Geschmacksempfindens:

Zunächst wird die Geschmacksstörung unterteilt in die sogenannte qualitative und die quantitative Geschmacksstörung. Von einer qualitativen Geschmacksstörung sprechen Fachleute, wenn nicht die quantitative Ausprägung der Geschmacksempfindung gestört ist, sondern die Beschaffenheit der Geschmacksempfindung: So zählen zu der qualitativen Geschmacksstörung beispielsweise das Empfinden von Geschmackseindrücken, obwohl kein entsprechender Schmeckreiz (beispielsweise Lebensmittel) vorhanden ist. Man spricht hier von der sogenannten Phantogeusie. Wird dagegen ein Geschmack erlebt, der nicht adäquat für den zu Grunde liegenden Gegenstand ist, so wird dies als Parageusie bezeichnet.

Von einer quantitativen Geschmacksstörung spricht man dagegen, wenn die Ausprägung der Geschmacksempfindung gestört ist; die Hypergeusie beschreibt dabei ein gesteigertes, die Hypogeusie ein eingeschränktes Geschmackserleben. Bei einer Ageusie liegt ein vollständiger Geschmacksverlust vor.

Ursachen

Die Ursachen einer Geschmacksstörung können vielfältig sein. Meist entwickelt sich eine Geschmacksstörung erst mit der Zeit; in seltenen Fällen kann eine Geschmacksstörung angeboren sein.

Bei den Ursachen einer Geschmacksstörung unterscheidet man zwischen den sogenannten nervalen, zentralen und den epithelialen Ursachen: Eine nerval bedingte Geschmacksstörung beruht meist auf der Schädigung verschiedener Hirnnerven, die am Geschmacksempfinden beteiligt sind. Dies kann unter anderem geschehen während Operationen im Kopfbereich oder in Folge von Sturzverletzungen.

Zentrale Ursachen (das zentrale Nervensystem betreffend) einer Geschmacksstörung können hervorgerufen werden durch Verletzungen des Gehirns oder verschiedene neurologische, degenerative Erkrankungen.

Sind epitheliale (das Deck- und Drüsengewebe betreffend) Ursachen für eine Geschmacksstörung vorhanden, können beispielsweise entzündliche oder virale Prozesse, aber auch Nebenwirkungen von Medikamenten vorliegen.

Symptome, Beschwerden & Anzeichen

Geschmacksstörungen können in unterschiedlichen Formen und Ausprägungen auftreten. Die Symptome richten sich danach, wie lange die Störung bereits besteht und welche Ursachen ihr zugrunde liegen. Grundsätzlich äußern sich Geschmacksstörungen dadurch, dass der Betroffene Geschmäcker und teilweise auch Gerüche verändert wahrnimmt.

Bei einigen Menschen kommt es zu einem vollständigen Verlust des Geschmackssinns, andere nehmen Reize verstärkt wahr. Manche Patienten nehmen einen bestimmten Reiz verändert wahr und können beispielsweise den Geschmack von Zwiebeln nicht mehr eindeutig zuordnen. In Einzelfällen wird ein Geschmack wahrgenommen, der nicht vorhanden ist.

Begleitend dazu kommt es häufig auch zu merklichen Empfindungsstörungen im Bereich von Mundraum und Zunge. Die Betroffenen verspüren dann eine Taubheit oder sogar ein Kribbeln im Mund. Die Symptome einer Geschmacksstörung treten oft plötzlich auf und bleiben für Wochen, Monate oder sogar Jahre bestehen. Meist können sie durch eine medikamentöse Behandlung schnell gelindert werden oder sie bilden sich sogar spontan von selbst zurück.

Begleitsymptome treten bei einer Geschmacksstörung normalerweise nicht auf. Allerdings wird das veränderte Geschmacksempfinden von den Betroffenen als sehr unangenehm empfunden. Bei stark ausgeprägten Beschwerden kommt es zu Appetitlosigkeit und in der Folge zu einem unerwünschten Gewichtsverlust.

Diagnose

Der Diagnose einer Geschmacksstörung liegen zunächst die Schilderungen eines betroffenen Patienten zu Grunde. So erkundigt sich ein Mediziner in der Regel zunächst danach, ob eine Einschränkung des Geschmacksempfindens vorliegt und wie ausgeprägt eine solche ist. Auch kann sich der Mediziner danach erkundigen, ob sich das eingeschränkte Geschmacksempfinden im Rahmen einer Geschmacksstörung nur auf bestimmte Geschmacksrichtungen bezieht oder auf das gesamte Geschmacksspektrum. So kann unter anderem die Art einer vorliegenden Geschmacksstörung genauer definiert werden.

Nach dem Einholen der Informationen durch den Patienten sind weitere diagnostische Verfahren üblich; zu diesen zählen unter anderem Geschmackstests und das Untersuchen von Mund und Rachen. Je nach durch den Mediziner vermuteter Ursache einer Geschmacksstörung können außerdem Verfahren angewandt werden, die Hirnströme erkennbar werden lassen, die bei Darbietung eines Geschmacksreizes entstehen (beispielsweise das EEG).

Komplikationen

Eine Geschmacksstörung kann unterschiedliche Ursachen haben, die verschiedene Komplikationen nach sich ziehen kann. Zum Beispiel kann eine Grippe die Störungen verursachen. Im Verlauf können Bakterien neben der Grunderkrankung den Körper infizieren und so zu einer Mittelohrentzündung (Otitis media) führen. Auch eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) oder Bronchitis sind möglich.

Eine der gefürchtetsten Komplikationen beinhaltet die bakterielle Pneumonie. Des Weiteren wird das Herz auch durch die Grippe stark belastet, so dass Herzrhythmusstörungen hinzu kommen können. Auch ein Diabetes mellitus kann ursächlich für die Geschmacksstörungen sein. Ein langjährig erhöhter Zucker kann zu einem Verschluss von Gefäßen führen, was anschließend zu einer Schädigung von bestimmten Organen führt.

Häufigerweise sind dabei die Nieren betroffen, diee im Verlauf der Erkrankung versagen können (Diabetische Nephropathie). Störungen im Elektrolyt- und Wasserhaushalt sind die Folgen. Auch sind die Gefäße am Auge häufig betroffen. Das kann zu Sehschwäche führen, die bis hin zu einer Erblindung führen können (Diabetische Retinopathie).

Nerven können auch geschädigt werden, der Betroffene bekommt dann meist Störungen in der Sensibilität. Dies kann dazu führen, dass der Patient keine Schmerzen mehr fühlt, vor allem am Fuß. Wunden können so nicht mehr gefühlt werden, welche sich ausbreiten können und zu einem Absterben des Fußes führen können.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Ein Arzt ist aufzusuchen, sobald der Betroffene Veränderungen seiner Geschmackswahrnehmung registriert. Stellt er fest, dass seine Geschmacksempfindung von der seiner Mitmenschen erheblich abweicht, ist ein Arztbesuch anzuraten. Bei einem Taubheitsgefühl auf der Zunge oder einer Überempfindlichkeit gegenüber Nahrungsmitteln, ist ein Arzt zu konsultieren. Können durch die Geschmacksstörung Gift- und Gefahrenstoffe nicht mehr erkannt werden, ist es nötig, einen Arzt aufzusuchen.

In vielen Fällen kann auch mit einer Geschmacksstörung der Alltag gut bewältigt werden. Dennoch ist eine ärztliche Untersuchung notwendig, um das Ausmaß und die Ursache der Störung zu ermitteln. Nur so kann ein künftiges Fehlverhalten verhindert werden und auf die Beeinträchtigungen Rücksicht genommen werden. Kommt es unmittelbar nach einer Lebensmittelzufuhr zu Erscheinungen wie plötzlichem Erbrechen, Übelkeit oder Schwindel, ist ein Arzt aufzusuchen. Die Konsultation eines Arztes ist ebenfalls erforderlich, wenn es zu Magenschmerzen oder Beeinträchtigungen des Verdauungstraktes kommt.

Bei Durchfall oder Verstopfung sollte eine ärztliche Kontrolluntersuchung stattfinden, damit keine weiteren Beeinträchtigungen auftreten. Leidet der Betroffene unter Kopfschmerzen, Krämpfen oder einem allgemeinen Unwohlsein, ist ein Arztbesuch vonnöten. Bei einem diffusen Schmerzgefühl, Druck im Brustkorb oder einem Völlegefühl sollte ein Arztbesuch zur Abklärung der Ursache erfolgen. Treten durch die Geschmacksstörung psychische Probleme auf, wird ebenfalls ein Arzt benötigt.

Behandlung & Therapie

Eine effektive Behandlung einer Geschmacksstörung bedarf zunächst einer detaillierten Diagnose. So kann gezielt die Ursache behandelt werden, die hinter einer Geschmacksstörung steht.

Liegt eine qualitative Geschmacksstörung vor (also eine Geschmacksstörung, die sich darin äußert, dass ein Betroffener ein qualitativ verändertes Geschmacksempfinden hat oder Geschmäcker ohne Vorliegen eines realen Geschmackträgers wahrnimmt), besteht eine hohe Chance, dass sich die Symptome nach circa 12 Monaten selbstständig wieder verlieren.

Therapieerfolge werden hier beispielsweise auch verzeichnet nach der therapeutischen Gabe von Zink oder von sogenannter Alpha-Liponsäure, die dazu beitragen sollen, entsprechende Missempfindungen zu bekämpfen. Wird die qualitative Geschmacksstörung beispielsweise verursacht durch die Einnahme von Medikamenten (dies kann sich beispielsweise äußern durch einen bitteren oder metallenen Geschmack), so führt ein Absetzen des entsprechenden Medikaments in der Regel zu einem raschen Wiedererlangen des ursprünglichen Geschmacksempfindens.

Ist eine Geschmacksstörung bedingt durch entzündliche Prozesse im Mundraum (aufgrund mangelnder Mundhygiene oder durch Infektionen), kann eine Behandlung mit Antibiotika wirksam sein.

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Aussicht & Prognose

Die Prognose der Geschmacksstörung richtet sich nach der vorliegenden Ursache. Sind aufgrund einer Verbrennung die Geschmacksknospen in der Zunge zerstört worden, kommt es binnen weniger Tage oder Wochen zu einer Linderung der Beschwerden. Der Organismus kann abgestorbene Geschmacksknospen neu entstehen lassen, so dass nach kurzer Zeit eine Beschwerdefreiheit zu erwarten ist.

Bei einer Schädigung der Nervenbahnen ist zu prüfen, ob diese regenerativ oder irreparabel ist. Eine dauerhafte Beeinträchtigung der Nervenfasern führt zu einer lebenslangen Beeinträchtigung der Geschmackswahrnehmung. Bei einer vorhandenen Lähmung ist beispielsweise keine Genesung mehr möglich.

Liegt eine Tumorerkrankung vor, sinkt die Aussicht auf eine Heilung der Geschmacksstörung ebenfalls. Der gutartige oder maligne Tumor muss restlos entfernt werden, bevor es zu einer Linderung der Beschwerden kommen kann. In einigen Fällen kommt es im Anschluss zu einer Regeneration der Geschmacksstörung, da sich die Geschmacksknospen neu ausbilden. Grundsätzlich ist bei einer Krebserkrankung die Prognosestellung dennoch abhängig von den individuellen Gegebenheiten und der Gesamtdiagnose des Patienten. Nicht immer ist eine Heilung möglich.

Bei einer traumatischen Störung ist eine Linderung der Geschmackswahrnehmung an den Therapieerfolg und die Mitarbeit des Patienten geknüpft. Im Normalfall kommt es zu einer Verbesserung der Gesundheit, sobald die seelischen Belastungen verarbeitet oder kognitiv neu bewertet werden.

Vorbeugung

Ein effektives Vorbeugen gegen eine Geschmacksstörung kann vor allem geschehen durch positives Beeinflussen der möglichen Ursachen. So kann beispielsweise eine konsequente Mundhygiene dazu beitragen, Entzündungen oder Beeinträchtigungen im Mundraum zu vermeiden.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit vorliegenden Grunderkrankungen, die zu einer Geschmacksstörung führen können, kann dazu beitragen, die Risiken der Entwicklung einer Geschmacksstörung zu senken.

Das können Sie selbst tun

Der Betroffene kann je nach der Ursache der Erkrankung einige Beträge leisten, um eine Linderung oder auch Heilung der Beschwerden zu erwirken.

Wird die Geschmacksstörung durch eine ungesunde Lebensweise ausgelöst, kann eine Umstellung der Nahrungsmittel und eine Vermeidung von Gift- und Schadstoffen bereits nach einigen Wochen oder Monaten zu einer Genesung beitragen. Liegt eine genetische Erkrankung oder eine Schädigung der Nerven vor, ist eine Heilung der Geschmacksstörung eher unwahrscheinlich. Der Betroffene sollte in diesen Fällen zum Zwecke der Selbsthilfe die Gestaltung seiner Lebensführung in der Form anpassen, dass er wichtige Gefahrenquellen vermeidet.

Mit dem Ausfall des Geschmackssystems steht ihm ein wichtiges natürliches Warnsignal des Organismus nicht zur Verfügung. Dies ist bei der Aufnahme von Lebensmitteln zu berücksichtigen. Dabei sollte auf die Temperatur, die Optik sowie den Geruch der Nahrung geachtet werden, bevor sie verzerrt werden. So können Verbrennungen im Mund oder die Aufnahme von verdorbenen Lebensmitteln vermieden werden. Besteht Zweifel an der Qualität der Nährmittel, sollte der Rat einer Vertrauensperson erbeten werden. Da der Geschmack vor der Aufnahme von zu scharfen Lebensmitteln warnt, ist es ratsam, auf Produkte mit einem starken Schärfegehalt grundsätzlich zu verzichten. Dies beugt einem Unwohlsein sowie Magen- und Darmproblemen vor.


Quellen

  • Arasteh, K., et. al.: Innere Medizin. Thieme, Stuttgart 2013
  • Hahn, J.-M.: Checkliste Innere Medizin. Thieme, Stuttgart 2013
  • I care Krankheitslehre. Thieme, Stuttgart 2015


Mein Name ist Dr. med. Albrecht Nonnenmacher. Ich bin leitender Oberarzt für Innere Medizin & Pneumologie. Als medizinischer Experte gewährleiste ich mit meiner langjährigen beruflichen Erfahrung die medizinische Qualitätsicherung hier auf MedLexi.de. So kann ich Ihnen helfen, Ihre Gesundheit besser zu verstehen.

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Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

ridge110 kommentierte am 23.11.2012

Hallo, ich finde den Beitrag sehr interessant, da ich seit ca. 4 Wochen nur noch süß und salzig schmecke. Der Geruchssinn ist jedoch nicht eingeschränkt. Mein HNO-Arzt hat mir nur eine Minute in den Mund geschaut, um mir dann zu eröffnen, dass wahrscheinlich meine Riechfäden gerissen seien (aber ich rieche doch?!). Nun habe ich nächsten Mittwoch einen MRT-Termin auf Anraten des HNO-Arztes. Auslöser können m.E. lediglich zwei Ereignisse sein: Ich bin vor ca. 4 Wochen mit der Nase gegen einen Stahlpfeiler geprallt. Es hat stark geblutet und die Nase war geschwollen. Kurz danach hatte ich ewig eine trockene Nase und einen dunklen Belag auf der hinteren Zunge, sowie Schluckbeschwerden. Daraufhin habe ich Ampho-Moronal verschrieben bekommen, habe ich aber nicht vertragen. Die Zunge ist wieder ok, aber nun ist der Geschmack zu 90 % weg und ich habe das Gefühl, dass mir im Rachen ewig etwas "herunterläuft", so dass ich mich ständig räuspern muss. An welchen Arzt wende ich mich jetzt am besten?

Der Patient kommentierte am 17.02.2013

Werde seit 2008 ständig wegen eines Hirntumors Grad 3 behandelt (bereits 3 Operationen). Seitdem ich zusätzlich ertaubt bin, habe ich ein viel empfindlicheres Geschmacksempfinden. 2009 bekam ich wegen eines OP-Fehlers eine starke Meningitis. Kurz vor dem ersten epileptischen Anfall erlebte ich mein erstes vitales Geschmacksempfinden. Ohne echte Ursache erlebte ich alle miesen und überaus ekligen Eindrücke. Frische Luft ergab keine Besserung. 15 Minuten später erlitt ich meinen ersten Krampfanfall. Der Notarzt konnte per Kürztest meine Meningitis feststellen. Die ganze Familie wurde therapiert. Aktuell hatte ich wieder dieses Geschmacksempfinden und auch ohne Meningitis wieder nach länger Zeit einen Krampfanfall, bei dem ich mich schon schwer am Kopf verletzt habe. Die Teilnahme am Straßenverkehr ist mir nun untersagt worden. Ich bin daher verzweifelt, da ich nun meinen Beruf nicht mehr ausüben kann.

engelsilke kommentierte am 19.02.2013

Ich wurde vor 2 Jahren an den Mandeln operiert und habe seitdem Geschmacksstörungen. Leider konnte mir bisher niemand helfen. Auch die wirkliche Ursache wurde noch immer nicht diagnostiziert. Ich kann diverse Nahrungsmittel nicht schmecken und habe ständig einen bitteren und ekligen Geschmack im Mund. Was kann ich tun?

Hermann kommentierte am 25.02.2013

Vier Wochen habe ich während eines Krankenhausaufenthaltes Antibiotika erhalten wegen einer Entzündung einer Herzklappe.
Nach meiner Entlassung ( vor einer Woche ) habe ich festgestellt, dass ich kein Geschmacksempfinden mehr habe.

doro kommentierte am 21.11.2013

@ Silke: Ich habe die gleichen Symptome wie du. Einen bitteren und ekeligen Geschmack im Mund. Ich hatte im März 2013 eine Herz-Operation, seit dem ist mein Geschmackssinn gestört. Aufgrund anderer Krankheiten konnte man mir keine Therapie anbieten.

Eddy kommentierte am 10.05.2015

Ich habe nach der Einnahmen von Normoc und Alkohol wenig Gechmack und keine Sättigung mehr.

wifri kommentierte am 14.06.2015

Meine Frau hat seit etwa 6 Jahren erhebliche Störungen im Geruch,- und Geschmackbereich. Keine Kohlarten sind für sie genießbar. Kombinationen von Gewürzen mit diversen Fleischsorten schmecken scheußlich. Ich vermute, der Schaden ist eine Spätfolge einer Brustkrebs-OP, mit anschliessender Bestrahlung und Hormonbehandlung. Wenn in der Nachbarschaft mit mariniertem Fleisch gegrillt wird, muß meine Frau ins Haus gehen, sonst wird ihr übel. Wir grillen auch, aber mit eigener Marinade. Gottseidank kann meine Frau hervorragend kochen. Wer kann uns eine Gesundheitsinfo zu diesem Problem geben?

Kriss kommentierte am 26.09.2015

Ich habe seit ca. drei Monaten den Eindruck, dass ich weniger schmecke. Ich kann alles noch herausschmecken, aber es schmeckt überhaupt nichts mehr intensiv. Besonders Süßes, wie Schokolade, schmeckt völlig uninteressant. Kaffee schmecke ich auch kaum. Ich kann keinen Auslöser finden. Ich hab vor ca. drei Monaten wieder angefangen eine Zigarette pro Tag zu rauchen, aber das lasse ich inzwischen wieder. Ich habe oft den Eindruck, dass meine Nasennebenhöhle rechts leicht entzündet ist und die Nase schnell zugeht. Manchmal habe ich eine raue Zunge. Mein Arzt konnte dazu nicht viel sagen. Was könnte die Ursache sein? Und zu welchem Facharzt kann ich damit gehen?

Thomas kommentierte am 07.12.2015

Habe seit einiger Zeit eine Geschmacksstörung, und zwar in der Form, dass ich alles zu salzig schmecke. Das ist ziemlich unangenehm und schmälert den Genuss am Essen doch nicht unerheblich. Ich habe die starke Vermutung, dass diese Störung eine Nebenwirkung des Antibiotikums ist, das ich im Moment noch einnehmen muss. Ich kann es allerdings bald absetzen und hoffe, dass sich damit dann auch die Geschmacksstörung von selbst gibt.

Herberg kommentierte am 05.03.2016

Ich habe seit einiger Zeit ein eingeschränktes Geschmacksempfinden. Ich mag nichts Süßes und auch der Wurstgeschmack ist gering. Ich nehme keinerlei Medikamente und bin 86 Jahre alt. Ich habe vor etwa 18 Monaten einen Zahn implantiert bekommen. Kann das eine Ursache sein?

tinlay kommentierte am 21.03.2016

Ich habe eine weiß belegte Zung und daher eine Einschränkung des Geschmacks. Alles schmekt unangenehm, wozu der belegte Speichel beiträgt. Manchmal fällt der Speichel aus und der Mundraum ist so trocken, dass ich nicht sprechen kann. Dieser Zustand dauert dann ca. 10-15 Minuten an. Weiterhin habe ich manchmal über mehrere Wochen kein Hungergefühl und kann nichts essen. Was kann ich machen?

sauna kommentierte am 07.04.2016

Nach Einnahme des Antibiotikums Cipro A1 im vergangenen Oktober, habe ich mit einem mehr oder weniger auftretendem Salzgeschmack im Mund zu tun. Es ist, als ob der Speichel mit Salz vermischt ist. Es war mal für drei bis vier Tage
besser, aber ich bekomme es nicht weg, immer wieder dieser Salzgeschmack im Mund. Manchmal habe ich auch das Gefühl, als ob die Zähne von Salz umgeben sind. Was kann ich machen?

Munkhul kommentierte am 03.09.2016

Seit einigen Wochen kann ich keinen Kaffee, gleich welcher Art genießen. Es schmeckt bitter. Jetzt kommt dazu, dass ich merke, es hat sich auch bei anderen Speisen der Geschmack verändert. Ich hatte eine Darmspiegelung und Magenspiegelung (Divertikel). Alles mehr oder weniger untersucht, ohne Ergebnis. Was kann ich machen?

Arnold K. kommentierte am 19.11.2016

Ich habe Geschmacksverlust seit der Anwendung von sogenannten PerioChips (Chlorhexamed), die der Zahnarzt gegen
Paradontitis in das Zahnfleisch setzte. Wer hat Erfahrung damit, wie das zu beheben ist?

marlies kommentierte am 29.11.2016

Vor ca. fünf Jahren bekam ich eine neue Herzklappe. Seitdem verliere ich immer mehr meinen Geschmacks- und Geruchssinn. Manchmal hatte ich Bruchteile von Sekunden den Geruch wieder. Zurzeit schmecke ich fast nur süß und salzig. Der HNO-Arzt meinte vor drei Jahren, es ist soweit alles in Ordnung. Ich habe Hunger und esse nach Geschmackserinnerung. Was kann man machen?

tantedre kommentierte am 10.03.2017

Mein Freund musste sich vor drei Wochen einer Bypass-OP unterziehen. Zwei Wochen Krankenhaus, jetzt die erste Woche zuhause klagt er über Geschmacksstörungen. Alles hat irgendwie einen komischen Nachgeschmack, schmeckt wie Plastik etc. Könnte soetwas von den Medikamenten kommen, die er im KH bekommen hat (Narkose-, Schmerzmittel etc.) oder kann das an seinen jetzigen Medikamenten liegen? Er bkommt Cholesterinsenker, Blutdrucksenker, ASS. Lyrika und beide Insuline (Diabetiker Typ 1) nimmt er schon seit Jahren.