Mammasonographie

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 3. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Als Mammasonographie wird die Untersuchung der weiblichen Brust per Ultraschall bezeichnet. Hierbei wird über ein Schnittbildverfahren nach gut- und bösartigen Veränderungen des Brustgewebes gesucht. Gerade in der frühen Erkennung von Brustkrebs spielt das Verfahren eine wichtige Rolle.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Mammasonographie?

Mammasonographie
Als Mammasonographie wird die Untersuchung der weiblichen Brust per Ultraschall bezeichnet.

Die Mammasonographie, die auch Brustultraschall genannt wird, ist eine ergänzende Untersuchung zur Mammographie. Bei letzterem Verfahren wird die Brust geröntgt, um Tumore zu entdecken. Dadurch entsteht eine, wenn auch sehr geringe, Strahlenbelastung für die Patientin. Zudem ist sie durch das Zusammendrücken der Brust schmerzhaft. Die Mammographie wird vor allem bei Frauen jenseits der 40 angewendet.

Bei jüngeren Frauen kommt die Sonographie zum Einsatz, da ihr Brustgewebe noch sehr dicht ist und daher das Röntgen keine belastbaren Bilder hervorbringt. Der Ultraschall ist ein Verfahren, bei dem Schallwellen über dem hörbaren Bereich in eine Körperregion, hier die Brust, gesendet werden. Dort werden sie reflektiert und anschließend am Absendeort empfangen, wo sie in ein optisches Bild verwandelt werden. Anhand von diesem werden Gewebeveränderungen sichtbar, die eine Aussage über die Gut- oder Bösartigkeit bereits in einem sehr frühen Stadium zulassen.

Der Ultraschall wird angewandt, wenn Strukturveränderungen der Brustdrüsen beispielsweise durch eine Tastuntersuchung vermutet werden. Hierbei wird immer auch die Achselhöhle untersucht, da die dortigen Lymphknoten mit dem Brustgewebe verbunden sind. Die Untersuchung kommt ohne Strahlenbelastung aus und wird in der Regel als schmerzarm empfunden.

Funktion, Wirkung & Ziele

Die Mammasonographie findet in der Krebsvorsorge Anwendung. Mit ihr werden Veränderungen des Brustgewebes untersucht. Sie wird als erstes bildgebendes Verfahren eingesetzt, wenn das Brustgewebe der Frau noch fest und die Drüsen daher eng beieinander zu finden sind; Bestandteil des organisierten Früherkennungsprogramms ist sie in Deutschland nicht.

Auch während der Schwangerschaft und in der Stillzeit gilt die Anwendung von Ultraschall als richtige Wahl, da es durch sie keine Strahlenbelastung gibt. Zudem ist sie nach dem Abtasten der Brust leicht ergänzbar. Als Übergangsmoment zur Mammographie gilt die Menopause, denn dann gilt die Familienplanung als abgeschlossen und das Drüsengewebe verliert seine Festigkeit. Dadurch ist die Trefferquote der Mammographie höher. Im Gegensatz zum Röntgen ist der Ultraschall der Brust eine dynamische Untersuchung, die bestenfalls in der Woche nach der Periode durchgeführt wird.

Zu diesem Zeitpunkt ist das Brustgewebe weich, was der Untersuchung zuträglich ist. Nach dem Auftragen eines durchsichtigen und wasserhaltigen Gels wird die Brust mehrfach und unterschiedlich mit dem Untersuchungsschallkopf abgefahren. Dabei wird ein leichter Druck ausgeübt, der jedoch nicht schmerzhaft ist. Auf diese Weise erschließt sich die Bruststruktur gründlicher, denn sie wird durch unterschiedliche Bewegungen mehrmals durchschallt. So soll ausgeschlossen werden, dass sich ein eventueller Tumor hinter Gewebeschichten verstecken kann und unentdeckt bleibt. Der Übergang von der Brust zur Achselhöhle wird dabei genauso gründlich untersucht, da die dortigen Lymphknoten ebenfalls von einem Tumor betroffen sein können.

Ergänzend zur Mammographie wird die Mammasonographie als sekundäres Screening eingesetzt. Haben sich Mikrokalkablagerungen beim Röntgen gezeigt, kann dies ein Hinweis auf tumorartige Entwicklungen sein. Ein anschließender Ultraschall klärt nun genauer auf, da es bei ihm möglich ist, die einzelnen Gewebeschichten deutlicher voneinander zu unterscheiden. Der Mikrokalk selbst lässt sich im Ultraschall allerdings nur eingeschränkt darstellen; die Sonographie sucht in solchen Fällen vor allem nach einem zugehörigen Herdbefund im Gewebe.

Die Mammasonographie kann zur ergänzenden Führung bei Biopsien verwandt werden. Gibt es einen Verdacht auf einen Tumor kann hierbei mit einer Hohlnadel eine Gewebeprobe entnommen werden. Mit Hilfe der Sonographie wird die Trefferquote erhöht, denn so kann die Nadel punktgenau eingesetzt werden. Dies beugt fehlerhaften Eingriffen vor. Anschließend wird die Gewebeprobe untersucht. Sie erlaubt dann eine Aussage über die Gut- oder Bösartigkeit des Tumors. So ist das weitere Vorgehen leichter bestimmbar.


Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren

Die Mammasonographie wird trotz der nicht vorhandenen Strahlenbelastung, der besseren Darstellung der Gewebestrukturen und der schmerzlosen Anwendung immer noch seltener eingesetzt als die Mammographie.

Die Durchsetzung des letzteren Verfahrens liegt an einem geringeren Zeitaufwand und einer einfacheren Analyse der Bilder. Auch haben ältere sonographische Geräte eine nicht so hohe Auflösung, wodurch ihr Potential nicht voll ausgeschöpft werden kann. Die Entwicklung der Sonographie hat gerade in den letzten Jahren einen großen Sprung gemacht, so dass die Bilder mit einer größeren Differenzierung der Graustufen die Bruststruktur abbilden können. So können gerade die Milchkanäle deutlich gezeigt werden, wofür die Mammographie nicht ausgelegt ist.

Ein weiteres Problem der Mammasonographie sind fehlende Richtlinien zur gründlichen Untersuchung. So ist ihre Qualität nicht gesichert und kann von Praxis zu Praxis sowie auch von Gerät zu Gerät variieren. Im Gegensatz zur Mammographie ist der Ultraschall aufwändiger, da für die gründliche Untersuchung bis zu einer Stunde veranschlagt werden kann. So wird durch eine fehlende Ausstattung mit aktuelleren Modellen zu flüchtig geschallt. Das kann dazu führen, dass gewebliche Veränderungen erst später entdeckt werden.

Die Mammographie wird von der Krankenkasse übernommen, wenn sie im Rahmen des Früherkennungsprogramms erfolgt oder ein konkreter Krankheitsverdacht besteht. Ihre Durchführung durch entsprechende Geräte und durch geschultes Personal ist flächendeckend in ganz Deutschland gegeben. Anders sieht es bei der Mammasonographie aus. Da variiert nicht nur das Niveau der Geräte, sondern auch der Schulungsgrad des Personals. So kann eine Patientin nur schwer abschätzen, wie gründlich die Untersuchung war und damit auch die Aussagekraft der Ergebnisse beurteilen. Auch richtig eingesetzt kann keine der beiden Methoden alle Krebsarten entdecken. Insofern ist es bei einem Verdacht nur folgerichtig, beide anzuwenden, um ein möglichst gründliches Ergebnis zu erhalten.

Das eigentliche Risiko der Mammasonographie liegt weniger im Verfahren selbst als in der Deutung seiner Bilder. Weil der Ultraschall auch kleine Gewebeunterschiede darstellt, macht er zahlreiche harmlose Strukturen sichtbar: mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume, gutartige Bindegewebsknoten oder die knotigen Umbauten des Drüsenkörpers, die als Mastopathie bezeichnet werden. Jeder dieser Befunde muss eingeordnet werden, und nicht jeder lässt sich allein am Bild sicher zuordnen. Daraus entstehen Kontrolltermine, ergänzende Untersuchungen und mitunter Gewebeentnahmen, die sich im Nachhinein als unnötig erweisen.

Für die betroffene Frau bedeutet das eine Belastung, die im Verfahren selbst nicht sichtbar wird: Zwischen einem auffälligen Bild und dem endgültigen Befund liegt eine Wartezeit, die viele als sehr beunruhigend erleben. Fachleute fassen diesen Nachteil unter dem Begriff des falsch positiven Befundes zusammen. Er ist der Preis dafür, dass ein empfindliches Verfahren möglichst wenig übersieht.

Umgekehrt schließt ein unauffälliger Ultraschall eine Erkrankung nicht aus. Verändertes Gewebe kann dem Schallkopf entgehen, wenn es sehr klein ist, sich dem umgebenden Gewebe im Bild stark ähnelt oder in einem Bereich liegt, der schwer einzusehen ist – etwa nahe der Brustwand oder im Ausläufer der Brustdrüse zur Achselhöhle hin. Ein unauffälliges Ergebnis ist deshalb eine Momentaufnahme und kein Freibrief: Neu auftretende Knoten, Hauteinziehungen oder Absonderungen aus der Brustwarze gehören unabhängig vom letzten Befund ärztlich abgeklärt.

Ablauf der Untersuchung

Für eine Mammasonographie ist keine besondere Vorbereitung nötig. Die Frau muss nicht nüchtern sein und benötigt kein Kontrastmittel. Sinnvoll ist es, Untersuchungsergebnisse früherer Termine mitzubringen, denn der Vergleich mit älteren Aufnahmen ist eines der wichtigsten Hilfsmittel bei der Beurteilung: Eine Struktur, die über Jahre unverändert geblieben ist, wird anders bewertet als eine, die neu aufgetreten ist.

Untersucht wird im Liegen. Die Frau macht den Oberkörper frei und legt den Arm der zu untersuchenden Seite über den Kopf, damit sich das Drüsengewebe flach auf dem Brustkorb ausbreitet und der Ausläufer zur Achselhöhle zugänglich wird. Auf die Haut kommt ein wasserhaltiges Gel, das die Luft zwischen Schallkopf und Haut verdrängt; ohne diesen Kontakt würde der Schall an der Hautoberfläche zurückgeworfen. Verwendet werden flache, hochfrequente Schallköpfe, die oberflächennahes Gewebe fein auflösen.

Der Untersucher fährt die Brust anschließend in einem festen Schema ab, meist in überlappenden Bahnen oder strahlenförmig vom Warzenhof nach außen, damit kein Bereich ausgelassen wird. Auffällige Stellen werden aus zwei zueinander senkrechten Richtungen dargestellt, weil sich Form und Ausdehnung eines Herdes erst dann beurteilen lassen. Ergänzend kann die Durchblutung eines Befundes mit dem Farbdoppler dargestellt werden. An manchen Geräten steht zusätzlich die Elastographie zur Verfügung, die misst, wie stark sich Gewebe unter leichtem Druck verformt. Beide Zusatzverfahren liefern Hinweise, ersetzen aber keine Gewebeuntersuchung.

Zum Abschluss werden die Achselhöhle und die Bereiche ober- und unterhalb des Schlüsselbeins mituntersucht, weil die dortigen Lymphknoten den Abflussweg des Brustgewebes bilden. Die Bilder auffälliger Stellen werden gespeichert und mit Angaben zu Lage, Größe und Beschaffenheit dokumentiert, damit spätere Untersuchungen an derselben Stelle ansetzen können.

Was sich im Ultraschallbild unterscheiden lässt

Die wichtigste Leistung der Mammasonographie ist die Unterscheidung zwischen flüssigkeitsgefüllten und soliden, also gewebedichten Veränderungen. Eine einfache Zyste stellt sich im Ultraschall dunkel und scharf begrenzt dar; hinter ihr erscheint das Gewebe heller, weil der Schall die Flüssigkeit fast ungehindert durchdringt. Solche Zysten sind gutartig und bedürfen in der Regel keiner weiteren Abklärung. Sie können jedoch spannen oder schmerzen; in diesem Fall lässt sich der Inhalt unter Ultraschallsicht mit einer feinen Nadel entlasten.

Solide Herde werden nach mehreren Merkmalen beurteilt: nach der Begrenzung, der Form, dem Verhalten des Schalls hinter dem Befund und der Ausrichtung im Gewebe. Als eher gutartig gelten glatt begrenzte, breiter als hohe Strukturen, wie sie für gutartige Bindegewebsknoten typisch sind. Als verdächtig gelten unscharf oder gezackt begrenzte Herde, die den Schall hinter sich abschwächen und quer zur Gewebeschichtung stehen. Auch vergrößerte Lymphknoten mit aufgehobener innerer Struktur zählen zu den beachtenswerten Befunden.

Damit diese Einschätzung nicht von Formulierung zu Formulierung schwankt, ordnen Radiologinnen und Radiologen ihre Befunde einem international gebräuchlichen Kategoriensystem zu, das unter der Abkürzung BI-RADS bekannt ist. Es reicht von einem unauffälligen Bild über sicher gutartige und wahrscheinlich gutartige Befunde bis zu Stufen, bei denen eine Gewebeentnahme angeraten wird. Zu jeder Stufe gehört eine Empfehlung, sodass aus dem Bild ein nachvollziehbarer nächster Schritt folgt.

Was aus dem Befund folgt

Aus einem unauffälligen oder sicher gutartigen Ergebnis folgt in der Regel nichts weiter als die Rückkehr in den üblichen Vorsorgerhythmus. Bei wahrscheinlich gutartigen Veränderungen wird meist eine Kontrolle nach einigen Monaten vereinbart: Bleibt der Befund unverändert, spricht das für seine Gutartigkeit; wächst er oder verändert er seine Form, wird weiter abgeklärt.

Bleibt ein Verdacht bestehen, führt der Weg zur Gewebeentnahme. Der Ultraschall ist dabei das bevorzugte Hilfsmittel, wenn der Befund im Schallbild sichtbar ist: Die Nadel lässt sich in Echtzeit verfolgen, sodass sich ihre Lage im Herd während des Eingriffs überprüfen lässt. Ist eine Veränderung dagegen nur in der Mammographie zu sehen – wie es bei feinen Kalkablagerungen ohne zugehörigen Knoten häufig der Fall ist –, wird die Entnahme unter Röntgenkontrolle gesteuert. Erst die feingewebliche Untersuchung entscheidet über Gut- oder Bösartigkeit; das Bild allein kann diese Frage nicht beantworten.

Weitere Einsatzgebiete

Über die Krebsfrüherkennung hinaus wird die Mammasonographie bei einer Reihe anderer Fragestellungen eingesetzt. Bei einer Entzündung der Brustdrüse, wie sie in der Stillzeit vorkommt, hilft sie zu klären, ob sich bereits ein abgekapselter Eiterherd gebildet hat, der entlastet werden muss. Bei Schmerzen, Knotenbildung oder einer Absonderung aus der Brustwarze dient sie der ersten Einordnung.

Auch bei Frauen mit Brustimplantaten kommt sie zum Einsatz, etwa zur Beurteilung der Implantathülle und des umgebenden Gewebes, wobei die Magnetresonanztomographie hier feinere Aussagen erlaubt. Bei Männern wird der Brustultraschall vor allem eingesetzt, um eine gutartige Vergrößerung des Drüsenkörpers, die Gynäkomastie, von einer bösartigen Veränderung abzugrenzen. Und bei einer bereits gesicherten Krebserkrankung dient er der Verlaufsbeurteilung, etwa um zu verfolgen, wie ein Tumor auf eine vorgeschaltete Chemotherapie anspricht.

Abgrenzung zu Mammographie und Kernspinuntersuchung

Die drei Verfahren der Brustdiagnostik beantworten unterschiedliche Fragen und stehen nicht in Konkurrenz zueinander. Die Mammographie ist das Verfahren, das im organisierten Früherkennungsprogramm eingesetzt wird und als einziges feine Kalkablagerungen zuverlässig darstellt, die eine frühe Vorstufe anzeigen können. Der Ultraschall stellt dafür Gewebeschichten und Flüssigkeitsansammlungen genauer dar und kommt ohne Strahlung und ohne Zusammendrücken der Brust aus.

Die Magnetresonanztomographie der Brust arbeitet mit Magnetfeldern und einem Kontrastmittel. Sie wird vor allem bei Frauen mit stark erhöhtem familiärem Erkrankungsrisiko eingesetzt sowie dann, wenn die Ausdehnung eines bereits bekannten Tumors bestimmt werden muss. Sie ist aufwendig und zeigt ebenfalls viele Veränderungen an, die sich später als harmlos herausstellen; als Untersuchung für alle Frauen ist sie deshalb nicht vorgesehen.

Durchgeführt wird die Mammasonographie in gynäkologischen und radiologischen Praxen sowie in Kliniken, häufig unmittelbar im Anschluss an das Abtasten der Brust. Da die Aussagekraft des Verfahrens stark davon abhängt, wie sorgfältig geschallt und wie sicher das Bild gedeutet wird, spielen die Erfahrung der untersuchenden Person und die Qualität des Geräts eine größere Rolle als bei anderen bildgebenden Verfahren. In spezialisierten Brustzentren werden Tastbefund, Ultraschall und Röntgenaufnahme deshalb zusammengeführt und gemeinsam bewertet.

Außerhalb eines konkreten Verdachts und außerhalb des organisierten Programms wird der Brustultraschall häufig als Selbstzahlerleistung angeboten. Ob er im Einzelfall zusätzlichen Nutzen bringt, hängt vor allem von der Dichte des Drüsengewebes ab und sollte im ärztlichen Gespräch geklärt werden.

Quellen

  • Debus, J., Delorme, S., Jenderka, K.-V.: Duale Reihe Sonografie.
    ISBN: 9783131519139
  • Görg, C., Schmidt, G., Becker, D., et al.: Kursbuch Ultraschall.
    ISBN: 9783132035164
  • Weyerstahl, T., Stauber, M.: Duale Reihe Gynäkologie und Geburtshilfe.
    ISBN: 9783132411012
  • Kreienberg, R. (Hrsg.): Mammakarzinom, interdisziplinär.
    ISBN: 9783642126802
  • Reiser, M., Kuhn, F.-P., Debus, J.: Duale Reihe Radiologie.
    ISBN: 9783132444621

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