Multipler-Schlaf-Latenz-Test
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 3. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Der multiple Schlaf-Latenz-Test ist ein diagnostischer Apparatetest in der Schlafmedizin, er wird insbesondere bei Schlafstörungen mit vermehrter Tagesschläfrigkeit sowie in der Narkolepsiediagnostik eingesetzt.
Was ist der multiple Schlaf-Latenz-Test?
Der multiple Schlaf-Latenz-Test ist eine Entwicklung amerikanischer Schlafforscher und wird daher original auch als Multiple Sleep Latency Test bezeichnet, im deutschen Sprachgebrauch konnte sich die englische Bezeichnung aber nicht durchsetzen.
Den ersten klinischen Einsatz hatte der multiple Schlaf-Latenz-Test im Jahre 1976. Es ging damals um die Erforschung einer Tendenz zur vermehrten Tagesschläfrigkeit. Schon bald konnten sogenannte Sleep Onset Perioden des REM-Schlafes nachgewiesen werden, die bis heute in der Narkolepsiediagnostik bedeutsam sind. MSLT ist der wichtigste schlafmedizinische Test in der Narkolepsiediagnostik.
In der Schlafmedizin wird der multiple Schlaf-Latenz-Test auch mit der Buchstabenfolge MSLT abgekürzt. Werden Patienten beim Arzt vorstellig, die unter einer vermehrten Tagesschläfrigkeit leiden, dann wird zur Abklärung der Ursache neben der Polysomnografie im sogenannten Schlaflabor auch der multiple Schlaf-Latenz-Test eingesetzt. Insbesondere eine Narkolepsie, die zu spontanen Schlafattacken auch tagsüber führen kann, geht typischerweise mit verfrüht auftauchenden REM-Perioden einher. Diese können zur Diagnosesicherung mit Hilfe des multiplen Schlaf-Latenz-Tests in der grafischen Auswertung sichtbar gemacht werden.
Funktion, Wirkung & Ziele
Die Elektrosensoren können bei der Testdurchführung registrieren, ob, wann und wie tief ein Proband einschläft. MSLT besteht aus mehreren Durchgängen. Im Gegensatz zur ambulanten Polysomnografie gibt es beim multiplen Schlaf-Latenz-Test kein tragbares Aufzeichnungsgerät, das der Patient mit nach Hause nehmen kann. MSLT muss also zwingend in einem Schlaflabor durchgeführt werden. Die meisten Schlaflabore sind in deutschen Krankenhäusern den internistischen Abteilungen angegliedert.
Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin empfiehlt fünf Durchgänge in einem 2-Stunden-Intervall, diese Messintervalle beginnen etwa drei Stunden nach der nächtlichen Polysomnografie, welche einem multiplen Schlaf-Latenz-Test also in der Regel vorgeschaltet ist. Um den Schlaf-Wach-Rhythmus eines Probanden sicher beurteilen zu können, ist das Führen eines sogenannten Schlaftagebuchs erforderlich. Bei der ausführlichen Version des MSLT soll der eigentlichen Testdurchführung eine durchgehende Schlafperiode von sechs Stunden vorausgegangen sein. Die verkürzte Testversion mit vier Durchgängen ist für die Frage nach einer Narkolepsie nur dann aussagekräftig, wenn in ihr bereits mindestens zwei verfrüht einsetzende REM-Schlafphasen, SOREM, aufgetreten sind.
Vor der Durchführung des Tests müssen alle stimulierenden oder sedierenden Arzneien abgesetzt werden, um ein unverfälschtes Ergebnis erhalten zu können. Auch Nahrungsaufnahme oder Koffeinkonsum können die Testwerte verfälschen. Am Testtag sollen schwere körperliche Arbeiten ebenso vermieden werden wie eine zu lange Sonnenexposition.
Der MSLT umfasst als Volltest EEG, EOG, EMG sowie EKG. Es werden also die Gehirnströme gemessen, die schnellen Bewegungen der Augen während der REM-Schlafphase, die Aktivität der Skelettmuskulatur sowie die Erregungsleitung des Herzens. Nachdem der Patient eine angenehme Position eingenommen hat, wird er aufgefordert, einzuschlafen. Ist dies geglückt, wird der Patient nach der Messung wieder aufgeweckt und aufgefordert, das Bett zu verlassen, um bis zum nächsten Durchgang am Schlafen gehindert zu werden.
Die Auswertung umfasst insbesondere die Analyse des REM-Schlafverhaltens sowie Einschlaflatenz und Schlafstadien. Kann der Patient nicht einschlafen, dann endet ein Messzyklus nach 20 Minuten. Aus allen Messparametern des MSLT entsteht ein visuelles Bild, das sogenannte Hypnogramm. Die klinische Beurteilung einer Tagesschläfrigkeit bei Narkolepsie wird sich nie nur auf die Ergebnisse des MSLT stützen, sondern auch auf bestimmte Blutwerte, körperliche Untersuchungen und Anamnese.
Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren
Zur korrekten Durchführung des Tests hat die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin Richtlinien herausgegeben, nicht jedes Schlaflabor hält sich jedoch daran, sodass es in der Testdurchführung durchaus Variationen geben kann. Die Durchführung des MSLT gilt als besonders personalintensiv, denn der Patient muss vor, während und auch nach dem Test ständig beobachtet werden. Nur ärztliches und nichtärztliches Personal mit ausreichend Erfahrung in der Schlafmedizin sollte mit der Durchführung des MSLT betraut werden.
Bei zu großen Messwertabweichungen kann der Test auch wiederholt werden, was sich an einigen Schlafzentren auch schon als Standard etabliert hat, um möglichst viele Fehlerquellen auszuschließen. Besonders die Testergebnisse nach einer ersten Nacht im Schlaflabor sind häufig nicht verwertbar, Schlafmediziner sprechen auch vom First-Night-Phänomen.
Vom sogenannten Multiplen Wachbleibetest unterscheidet sich der MSLT vor allem durch die liegende Körperhaltung, die geringere Raumhelligkeit sowie durch die Aufforderung, einzuschlafen, anstatt wach zu bleiben. Um wirklich valide Testergebnisse zu erhalten, sind standardisierte Testbedingungen nach den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin einzuhalten. Das Einhalten der Testvorgaben sollte anhand einer Liste für jeden Patienten abgearbeitet und dokumentiert werden.
Auch auf den Schlafraum selbst kommt es an. Dieser sollte völlig abgedunkelt werden können, ohne Restlichteinfall durch offene Vorhänge oder Straßenlaternenbeleuchtung. Absolute Ruhe im Schlafraum ist ebenfalls zwingend. Da dies nicht immer gewährleistet werden kann, können auch Ohrstöpsel zur Eliminierung von Restgeräuschen eingesetzt werden. Ebenfalls von hoher Bedeutung für valide Ergebnisse ist eine optimale Temperierung des Schlafraums.
Abgrenzung zum Multiplen Wachbleibetest
Der multiple Schlaf-Latenz-Test und der Multiple Wachbleibetest stammen aus derselben Familie schlafmedizinischer Labortests und werden gelegentlich verwechselt. Sie stellen jedoch entgegengesetzte Aufgaben; ein Wert aus dem einen Test lässt sich nicht in einen Wert des anderen übersetzen.
Beim multiplen Schlaf-Latenz-Test lautet die Aufforderung, einzuschlafen. Die Testperson liegt dafür im Bett, schließt die Augen, und der Raum wird abgedunkelt. Beim Wachbleibetest lautet die Aufforderung umgekehrt, dem Einschlafen so lange wie möglich zu widerstehen; dort sitzt die Testperson angelehnt, hält die Augen offen, und der Raum ist nicht dunkel, sondern schwach beleuchtet. Auch die Zeitraster unterscheiden sich: Der Schlaf-Latenz-Test läuft in fünf Durchgängen von jeweils bis zu zwanzig Minuten, der Wachbleibetest in vier deutlich längeren Durchgängen.
Entsprechend verschieden sind die Fragen, die beide beantworten. Der multiple Schlaf-Latenz-Test misst, wie rasch jemand unter einschlaffördernden Bedingungen einschläft, und macht dabei die verfrüht einsetzenden REM-Phasen sichtbar, auf die es in der Narkolepsiediagnostik ankommt; die Sicherung einer Narkolepsie erfolgt deshalb über ihn. Der Wachbleibetest trifft über diese verfrühten REM-Phasen keine Aussage. Er misst stattdessen das Durchhaltevermögen gegen den Schlaf unter reizarmen Bedingungen und eignet sich damit vor allem für die Frage, ob eine begonnene Behandlung der Tagesschläfrigkeit etwas gebracht hat. Die beiden Verfahren ersetzen einander nicht: Aus einer kurzen Einschlaflatenz im einen folgt nicht zwingend ein schlechtes Ergebnis im anderen.
Vorbereitung auf den Test
Die Aussagekraft des multiplen Schlaf-Latenz-Tests hängt stark davon ab, was in den Tagen und Wochen davor geschehen ist. Wer über längere Zeit zu wenig schläft, schläft tagsüber rasch ein — der Test würde dann eine Schläfrigkeit abbilden, die schlicht auf Schlafmangel beruht und nichts über eine zugrunde liegende Erkrankung aussagt. Aus diesem Grund wird vor dem Termin in aller Regel ein Schlaftagebuch verlangt, und die üblichen Zubettgeh- und Aufstehzeiten sollen in dieser Zeit beibehalten werden. Manche Einrichtungen ergänzen das Tagebuch durch ein am Handgelenk getragenes Aufzeichnungsgerät, das Ruhe- und Bewegungsphasen erfasst und die eigenen Angaben damit überprüfbar macht.
Ebenso wichtig ist die Frage der Medikamente. Vor allem Mittel aus der Gruppe der Antidepressiva unterdrücken den REM-Schlaf und können die entscheidenden verfrühten REM-Phasen verhindern; umgekehrt kann ihr Absetzen vorübergehend zu vermehrtem REM-Schlaf führen, was das Bild in die andere Richtung verzerrt. Auch Beruhigungsmittel, stimulierende Substanzen sowie manche Schmerz- und Allergiemittel verändern das Ergebnis. Welches Präparat wie lange vor dem Test pausiert werden kann und welches keinesfalls weggelassen werden darf, entscheiden die behandelnden Ärzte gemeinsam mit dem Schlaflabor. Auf eigene Faust sollte niemand ein verordnetes Medikament absetzen. Geht es um eine Begutachtung, bei der ein bestimmtes Ergebnis erwünscht sein könnte, wird zur Absicherung mitunter am Testtag eine Urinprobe auf solche Substanzen untersucht.
Praktisch bedeutet der Test einen Aufenthalt von einer Nacht und dem folgenden Tag im Schlaflabor. Bequeme Kleidung, das gewohnte Waschzeug und eine Beschäftigung für die Pausen zwischen den Durchgängen gehören ins Gepäck; Haarpflegeprodukte am Testabend sind dagegen ungünstig, weil die Elektroden auf der Kopfhaut halten müssen. Wie die Rückfahrt am Ende des Tages gelingt, sollte vorab geklärt sein: Nach Stunden, in denen wiederholt Schlaf angestrebt wurde, ist das eigene Steuern eines Fahrzeugs nicht ratsam.
Ablauf eines einzelnen Durchgangs
Die Elektroden werden bereits am Vorabend für die nächtliche Polysomnographie angebracht. Sie verbleiben danach an Ort und Stelle; ein erneutes Ansetzen vor jedem einzelnen Durchgang entfällt. Der erste Durchgang beginnt einige Stunden nach dem morgendlichen Aufwachen; die weiteren folgen im festgelegten Abstand.
Vor jedem Durchgang folgt eine kurze Eichung. Auf Ansage sind dabei einige festgelegte Bewegungen auszuführen — ein Blick zur Seite, ein Lidschlag, ein kurzes Zusammenpressen der Kiefer. Diese Bewegungen erzeugen im Aufzeichnungsgerät charakteristische Ausschläge und erlauben es später, Augenbewegungen und Muskelanspannung sicher von den Hirnstromkurven zu unterscheiden. Danach legt sich die Testperson hin, das Licht wird gelöscht, und es folgt die Aufforderung, sich zu entspannen und einzuschlafen.
Schläft die Testperson ein, wird die Aufzeichnung nicht sofort beendet, sondern noch eine Weile fortgesetzt. Nur so lässt sich erkennen, ob unmittelbar nach dem Einschlafen bereits REM-Schlaf auftritt. Anschließend wird die Testperson geweckt und gebeten, das Bett zu verlassen. Bleibt sie wach, endet der Durchgang nach zwanzig Minuten. In den Pausen darf nicht geschlafen werden; das Personal überwacht dies, weil ein Nickerchen zwischendurch die Einschlafneigung im folgenden Durchgang verändern würde. Mahlzeiten und Getränke sind zeitlich festgelegt, damit sie sich bei allen Durchgängen gleich auswirken.
Schmerzhaft ist der Test nicht. Die Elektroden werden mit Paste oder Klebstoff befestigt; das zieht mitunter an den Haaren und hinterlässt Rückstände, die sich auswaschen lassen. Als unangenehm empfinden viele Teilnehmer eher die Aufgabe selbst: Wer ohnehin schlecht einschläft, gerät leicht unter Druck, weil das Einschlafen ausdrücklich verlangt wird. Es hilft zu wissen, dass ein Wachbleiben in einzelnen Durchgängen ein ganz normales Ergebnis ist und kein Versagen darstellt.
Wie das Ergebnis gelesen wird
Für jeden Durchgang hält das Labor fest, wie viel Zeit zwischen dem Löschen des Lichts und dem ersten Schlafzeichen verstrichen ist. Aus den Einzelwerten bildet das Labor einen Mittelwert, die mittlere Einschlaflatenz. Je kürzer dieser Wert ausfällt, desto ausgeprägter ist die Einschlafneigung am Tage. Zusätzlich wird gezählt, in wie vielen Durchgängen REM-Schlaf schon kurz nach dem Einschlafen auftrat — die bereits erwähnten SOREM-Perioden.
Nach den international gebräuchlichen Kriterien der Schlafmedizin gilt eine mittlere Einschlaflatenz von höchstens acht Minuten als Hinweis auf eine erhebliche Tagesschläfrigkeit. Für die Narkolepsie kommt als zweite Bedingung hinzu, dass in mindestens zwei Durchgängen eine SOREM-Periode auftritt; eine davon darf auch aus der vorausgehenden nächtlichen Aufzeichnung stammen, wenn der REM-Schlaf dort ungewöhnlich früh einsetzte. Findet sich eine kurze Einschlaflatenz ohne solche verfrühten REM-Phasen, kommt unter anderem eine Hypersomnie ohne Narkolepsie in Betracht.
Wichtig ist, was der Test nicht leistet. Eine kurze Einschlaflatenz ist für sich genommen unspezifisch: Sie findet sich auch bei chronischem Schlafmangel, bei unbehandelter Schlafapnoe, bei einem Restless-Legs-Syndrom mit gestörtem Nachtschlaf, bei Arbeit in wechselnden Schichten und als Wirkung von Medikamenten. Der Test benennt also die Schwere der Schläfrigkeit, nicht ihre Ursache. Umgekehrt schließt ein unauffälliges Ergebnis eine Narkolepsie nicht mit Sicherheit aus; bei fortbestehendem Verdacht wird der Test daher gelegentlich zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt.
Grenzen und Fehlerquellen
Der multiple Schlaf-Latenz-Test ist ein Momentbild eines einzelnen Tages unter Laborbedingungen. Diese Bedingungen sind dem Einschlafen günstiger als der Alltag: Es gibt nichts zu tun, keine Ablenkung, kein Licht und keine Verpflichtung. Rückschlüsse darauf, wie jemand am Arbeitsplatz oder am Steuer reagiert, sind deshalb nur im Zusammenhang mit der Krankengeschichte, der Schilderung von Angehörigen und dem bisherigen Verlauf zu ziehen.
Hinzu kommt, dass sich nicht alle Einrichtungen an dasselbe Vorgehen halten. Abweichungen in der Zahl der Durchgänge, in der Länge der Aufzeichnung nach dem Einschlafen, im Umgang mit Mahlzeiten oder in der Abdunklung führen dazu, dass Werte aus verschiedenen Häusern nur eingeschränkt vergleichbar sind. Wer den Test zur Verlaufsbeurteilung wiederholen lässt, sollte das nach Möglichkeit unter denselben Bedingungen tun.
Bei Kindern ist der Test grundsätzlich durchführbar, seine Beurteilung richtet sich aber nach dem Alter, da jüngere Kinder von Natur aus deutlich länger zum Einschlafen brauchen. Bei ausgeprägter Angst vor der Untersuchung, bei Menschen, die den Anweisungen nicht sicher folgen können, und bei Personen, deren Nachtschlaf im Labor stark gestört war, ist die Aussagekraft eingeschränkt. Ob das Ergebnis in solchen Fällen belastbar genug ist oder durch eine weitere Untersuchung ergänzt werden muss, wägt das Schlaflabor mit den überweisenden Behandelnden ab.
Nach dem Test
Die Auswertung übernimmt eine schlafmedizinisch erfahrene Ärztin oder ein entsprechender Arzt, meist einige Tage nach dem Aufenthalt. Der Befund fasst die mittlere Einschlaflatenz, die Zahl der SOREM-Perioden und die Schlafstadien zusammen und ordnet sie in das Gesamtbild ein. Erst aus der Zusammenschau mit Anamnese, Fragebögen zur Selbsteinschätzung, körperlicher Untersuchung und den Ergebnissen der nächtlichen Aufzeichnung entsteht eine Diagnose.
Bestätigt sich der Verdacht auf eine Narkolepsie, können weitere Untersuchungen folgen. Dazu gehören die Bestimmung eines bestimmten erblichen Gewebemerkmals, das bei Betroffenen deutlich häufiger vorkommt als in der übrigen Bevölkerung, sowie in unklaren Fällen die Untersuchung des Nervenwassers auf den Botenstoff Orexin, der bei einem Teil der Erkrankten stark vermindert ist. Beide Befunde werden nicht bei jedem Verdacht erhoben, sondern nur dann, wenn sie eine Entscheidung ändern.
Ergibt sich stattdessen ein Hinweis auf eine andere Ursache der Tagesschläfrigkeit, richtet sich das weitere Vorgehen nach dieser. Führt eine unbehandelte Atemstörung im Schlaf zu der Schläfrigkeit, steht deren Behandlung im Vordergrund; liegt eine Depression zugrunde, ist sie der Ansatzpunkt. In allen Fällen gilt, dass die Frage der Fahreignung und der Tätigkeit an gefährlichen Arbeitsplätzen gesondert und ärztlich zu klären ist, und zwar unabhängig davon, wie das Testergebnis ausgefallen ist.
Quellen
- Stuck, B., Heidbreder, A., Maurer, J. T., et al.: Praxis der Schlafmedizin.
ISBN: 9783662700303
- Peter, H., Penzel, T., Peter, J. H. (Hrsg.): Enzyklopädie der Schlafmedizin.
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- Masuhr, K. F., Masuhr, F., Neumann, M.: Duale Reihe Neurologie.
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- Falkai, P., Laux, G., Deister, A.: Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.
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- Berlit, P. (Hrsg.): Klinische Neurologie.
ISBN: 9783662606742
