Nickkrankheit
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 20. August 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Bei der Nickkrankheit handelt es sich um eine im Südsudan, Tansania und Norduganda endemisch auftretende neurologische Erkrankung von Kindern und Jugendlichen. Die Erkrankung ist durch ständige Nickanfälle beim Essen und einen allmählichen körperlichen und geistigen Verfall gekennzeichnet. In der Regel führt die Nickkrankheit innerhalb von wenigen Jahren zum Tod.
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Was ist die Nickkrankheit?
Die Nickkrankheit ist eine nur in Ostafrika auftretende Erkrankung. Sie wird seit Anfang der Sechziger Jahre in Tansania und Südsudan beobachtet. Dabei zeichnet sie sich durch Nickanfälle beim Essen oder bei Kälte sowie durch eine allmähliche geistige Retardierung aus. Eine befriedigende Erklärung für ihre Entstehung konnte bis heute nicht gegeben werden.
Vor allem der Neurotoxikologe Peter Spencer untersuchte die Krankheit näher. Dabei konnte er typische Symptome herausstellen. Zur Ursache können derzeit allerdings nur Vermutungen angestellt werden. Peter Spencer beschrieb die Nickkrankheit als langsam fortschreitende tödlich endende Funktionsstörung. Er vermutete eine durchschnittliche Lebensdauer der an dieser Krankheit leidenden Personen zwischen drei und vier Jahren.
Allerdings gibt es auch Fälle, in denen diese Erkrankung bereits über zehn Jahre besteht. Sogar von Heilungen wird berichtet. Die Nickanfälle stehen häufig auch im Zusammenhang mit klassischen epileptischen Anfällen. Durch Hirnstromuntersuchungen konnte festgestellt werden, dass die Nickanfälle von anomalen Hirnstrommustern begleitet werden, die denen bei einer Epilepsie gleichen.
Im Südsudan tritt die Erkrankung vor allem in Flusssiedlungen auf, dort mit einer Prävalenz von 2,3 bis 6,7 Prozent. Bis 2008 hat sich die Erkrankung auch bis in einige Gebiete Nordugandas ausgebreitet.
Ursachen
Eine weitere Vermutung legt den Fokus auf chronische Vergiftung durch Umweltgifte, die im Rahmen des Bürgerkrieges die Gegend verseuchten. Einen starken Hinweis gibt es jedoch in Bezug auf einen Zusammenhang mit dem Fadenwurm Onchocerca volvulus. Bekannt ist bereits, dass dieser Wurm von der Kriebelmücke verbreitet wird und Verursacher der Flussblindheit ist.
Bei fast allen von der Nickkrankheit betroffenen Patienten konnte der Fadenwurm nachgewiesen werden. Merkwürdig ist allerdings auch, dass in anderen Ausbreitungsgebieten dieses Fadenwurms keine Fälle der Nickkrankheit auftreten. Daher liegt die Vermutung für weitere Kofaktoren zur Ausbildung dieser Erkrankung nahe. Das könnten bisher nicht nachgewiesene Chemikalien sein.
Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Fadenwurm in dieser Gegend Träger von speziellen Mikroorganismen oder Parasiten ist, welche als wahre Auslöser der Nickkrankheit infrage kommen. Auch eine Autoimmunerkrankung als Reaktion auf eine Infektion wird für möglich gehalten.
Diese Spur hat sich in den vergangenen Jahren verdichtet: Untersuchungen fanden bei erkrankten Kindern Antikörper gegen ein körpereigenes Nervenzelleiweiß (Leiomodin-1), die sich zugleich an Bestandteile von Onchocerca volvulus binden. Der Wurm selbst gelangt dabei nicht ins Gehirn; die Nervenschäden wären die Folge einer fehlgeleiteten Abwehrreaktion. Bewiesen ist auch das nicht – die Befunde ließen sich bislang nicht in allen Untersuchungen bestätigen, und die Ursache der Nickkrankheit gilt weiterhin als ungeklärt.
Für einen Zusammenhang mit dem Fadenwurm spricht allerdings die Entwicklung in Norduganda: Nachdem dort ab 2012 die Kriebelmücken bekämpft und die Bevölkerung regelmäßig mit dem Wurmmittel Ivermectin behandelt wurde, traten kaum noch neue Erkrankungsfälle auf.
Symptome, Beschwerden & Anzeichen
Die Nickkrankheit ist, wie bereits erwähnt, eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung, deren Hauptsymptom in ständigen Nickbewegungen des Kopfes besteht. Das betroffene Kind wächst nicht mehr und die geistige Entwicklung bleibt stehen. Mit der Zeit findet sogar eine mentale Retardierung statt. Die Kinder verlernen dabei Sprache und alltägliche Fertigkeiten und sind dauerhaft auf Betreuung angewiesen. Im weiteren Verlauf kommen bei vielen Betroffenen zusätzlich andere Anfallsformen bis hin zu großen, generalisierten Krampfanfällen hinzu.
Die Nickanfälle werden ausgelöst beim Essen oder sogar schon beim Ansehen von traditionellen Speisen oder bei Kälte. Werden ungewohnte Speisen wie etwa Schokolade serviert, treten keine Nickanfälle auf. Nach dem Ende des Essens hören die Nickanfälle wieder auf. Während eines Anfalls können zwischen 10 und 20 Nickbewegungen des Kopfes auftreten. Bei sehr starken Anfällen verliert der Körper vollständig die Spannung, sodass das Kind in sich zusammensackt. Das führt häufig zu weiteren Schäden.
So fallen die Kinder nicht selten hin und verletzen sich dabei erheblich. Dabei ist es bereits vorgekommen, dass Betroffene in offene Feuerstellen oder auf spitze Gegenstände gefallen sind. Im Rahmen des Anfalls werden die Kinder auch orientierungslos und verirren sich häufig. Die Prognose der Erkrankung ist sehr schlecht. Nach den bisherigen Erfahrungen ist sie nicht heilbar und schreitet sogar weiter voran.
Nach mehreren Jahren endet die Nickkrankheit in der Regel tödlich. Dabei gibt es unterschiedliche Aussagen zur Dauer der Erkrankung. Nach einigen Beobachtungen soll die Nickkrankheit im Durchschnitt innerhalb von drei bis vier Jahren zum Tode führen. Andererseits wurde auch über Personen berichtet, die bereits über zehn Jahre an dieser Erkrankung leiden. Es gibt allerdings auch Aussagen, wonach auch einige wenige Jugendliche wieder gesund geworden sein sollen.
Diagnose & Krankheitsverlauf
Die Nickkrankheit wird hauptsächlich aufgrund der typischen Symptomatik diagnostiziert. Hirnstrommessungen haben normabweichende Hirnstrommuster während der Nickanfälle nachgewiesen. Bei MRT-Untersuchungen kann ein starker Schwund von Hirnmasse festgestellt werden. Der Hippocampus und die Gliazellen weisen auch eine starke Schädigung auf. Bisher gibt es in den Untersuchungen jedoch noch keine Hinweise auf die wirklichen Auslöser der Erkrankung.
Komplikationen
Die Betroffenen sind während der Attacken nicht mehr Herr ihrer Gliedmaßen. Da die Erkrankung vornehmlich in afrikanischen Ländern wie Uganda vorkommt, fallen die Kinder dabei oft in offene Feuerstellen oder berühren beim Sturz scharfe Gegenstände. Außerdem verlaufen sich solche Kinder oft. Ohne jeden Schutz werden die Orientierungslosen dabei leicht zum Opfer wilder Tiere. Zudem handelt es sich bei der Nickkrankheit um eine Erkrankung, die meist tödlich endet.
Sie schreitet fort und ist eine schwere neurologische Erkrankung. Das größte Problem sind die Seltenheit und das regional eng begrenzte Gebiet, in dem die Nickkrankheit auftritt. Es gibt dort keine ärztliche Versorgung. Eine moderne Diagnostik ist ebenso rar. Doch selbst wenn diese Dinge existieren, ist die Nickkrankheit bisher nicht heilbar.
Warum es bei einer Reihe von Betroffenen zwar zu Komplikationen und geistiger Retardierung, aber nicht zum Tod kommt, ist unklar. Möglicherweise ist das ein Hinweis auf einen parasitischen oder infektiösen Auslöser, der in diesen Regionen häufig vorkommt.
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Eltern, die bei ihrem Kind Anzeichen einer geistigen Retardierung oder die typischen Nickanfälle bemerken, sollten dies umgehend von einem Arzt abklären lassen. Länger andauernde Beschwerden müssen fachärztlich untersucht und therapiert werden, um dauerhafte Schäden abzuwenden. Dauert ein Anfall länger als fünf Minuten, folgen mehrere Anfälle unmittelbar aufeinander oder kommt das Kind danach nicht wieder zu Bewusstsein, handelt es sich um einen Notfall: Dann muss über die Notrufnummer 112 der Notarzt gerufen werden. Das betroffene Kind muss anschließend in einem Krankenhaus behandelt werden. Wenn die beschriebenen Krankheitszeichen während oder nach einem Aufenthalt in einem der Risikogebiete auftreten, muss umgehend ein Arzt hinzugezogen werden.
Spätestens nach Rückkehr in die Heimat sollte sich der Reisende umfassend ärztlich durchchecken und gegebenenfalls behandeln lassen. Die Nickkrankheit muss von einem Neurologen behandelt werden, bei Kindern gemeinsam mit einem Kinderarzt; hinzugezogen wird außerdem ein Arzt für Tropenmedizin. Da die Erkrankung meist mit Langzeitschäden einhergeht, ist auch eine therapeutische Behandlung sinnvoll. Da es sich bei der Nickkrankheit um ein fortschreitendes Leiden handelt, ist außerdem eine engmaschige ärztliche Überwachung vonnöten. Andernfalls kann es zu weiteren gesundheitlichen Problemen kommen, welche die Lebensqualität des Erkrankten zusätzlich einschränken.
Behandlung & Therapie
Da die Ursachen völlig unklar sind, gibt es bisher auch keine befriedigenden Behandlungsmethoden. Es werden sogenannte Antikonvulsiva eingesetzt. Antikonvulsiva sind Mittel gegen epileptische Anfälle. Dabei liegen jedoch noch keine Dokumentationen darüber vor, inwieweit die Erkrankung durch diese Medikamente beeinflusst wird. Auch Antimalariamittel werden eingesetzt. Auch hier sind keine Ergebnisse veröffentlicht.
Aus den Behandlungsprogrammen in Norduganda liegen inzwischen Erfahrungsberichte vor, nach denen sich die Zahl der Anfälle unter Antiepileptika deutlich verringern lässt. Geheilt wird die Erkrankung dadurch nicht. Ziel ist es, die Anfälle und damit die Gefahr von Stürzen und Verbrennungen zu vermindern. Daneben gehören eine ausreichende Ernährung und die Behandlung eines Wurmbefalls zur Versorgung der betroffenen Kinder.
Aussicht & Prognose
Die Prognose der Nickkrankheit ist ungünstig. Trotz aller medizinischen Fortschritte und Bemühungen endet die Erkrankung bislang innerhalb weniger Lebensjahre für den Betroffenen tödlich. Eine Schwierigkeit besteht darin, dass die Erkrankung bislang ausschließlich in Ostafrika auftritt. Eine weitere Herausforderung ist, dass bis heute keine ausreichende Klärung der Ursache stattfinden konnte. Es gibt daher zahlreiche Fragen, die nach dem aktuellen Stand unbeantwortet sind und dadurch eine adäquate medizinische Versorgung verschlechtern oder gar verhindern.
Die Patienten leiden unter motorischen Störungen sowie einer verminderten geistigen Leistungsfähigkeit. Es kommt zu unkontrollierten Krampfanfällen. Hält ein solcher Anfall länger als fünf Minuten an oder gehen mehrere Anfälle ineinander über, spricht man von einem Status epilepticus; er ist lebensbedrohlich und muss schnellstmöglich medizinisch behandelt werden. Aufgrund der vorhandenen Beschwerden ist das allgemeine Verletzungsrisiko bei den Betroffenen erhöht. Es kann zu plötzlichen Unfällen kommen, die eine lebensbedrohliche Entwicklung zeigen. Oft werden offenes Feuer oder scharfe Gegenstände zu einer gesundheitlichen Gefährdung. Die Patienten sind zumeist orientierungslos und sind in ihrer Heimat daher häufig schutzlos der Wildnis ausgeliefert. Sie können keine natürlichen Gefahren einordnen und entsprechend reagieren.
Da die Erkrankung als unheilbar gilt, sind Angehörige oftmals überfordert oder zeigen aus religiösen Gründen ein ablehnendes Verhalten gegenüber dem Patienten. Dies verschlechtert die allgemeine Situation zusätzlich und führt zu einer weiteren Verschlechterung des Gesundheitszustands.
Vorbeugung
Zur Vorbeugung gegen die Nickkrankheit kann bisher wenig gesagt werden, da die wirklichen Ursachen nicht bekannt sind. Es gibt Vermutungen, dass die schlechten hygienischen Verhältnisse den Ausbruch der Erkrankung noch fördern. Vermutlich spielt der Schutz vor dem Befall mit dem Fadenwurm Onchocerca volvulus eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung der Nickkrankheit.
Dafür spricht, dass in Norduganda nach der Bekämpfung der Kriebelmücken und der regelmäßigen Ivermectin-Behandlung der Bevölkerung kaum noch neue Fälle aufgetreten sind. Reisende in die betroffenen Gebiete schützen sich vor Stichen der Kriebelmücke, die tagsüber und vor allem in der Nähe schnell fließender Gewässer sticht, durch langärmelige Kleidung und Insektenschutzmittel.
Nachsorge
Die Nickkrankheit ist eine wenig erforschte Erkrankung, die bislang nicht ursächlich behandelt werden kann. Die Nachsorge konzentriert sich in erster Linie darauf, die behandelte Erkrankung dauerhaft ärztlich zu überwachen. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen stellen sicher, dass die Medikation optimal eingestellt ist und etwaige Komplikationen zügig abgeklärt werden. Zudem werden im Rahmen der Nachsorge etwaige Zwischenfälle abgeklärt.
Eltern von betroffenen Kindern müssen den Arzt zum Beispiel über Stürze oder Verletzungen informieren. Gegebenenfalls kann die Verschreibung eines Beruhigungsmittels sinnvoll sein. Zur Nachsorge zählt auch die Behebung von möglichen Auslösern. Hierzu sollten sich die Eltern regelmäßig mit dem zuständigen Mediziner beraten.
Die Nachsorge erfolgt durch den Arzt, der die Erkrankung diagnostiziert und behandelt hat. Mitunter müssen weitere Fachärzte hinzugezogen werden, da es sich um eine extrem seltene Erkrankung handelt und die Kenntnisse eines Allgemeinmediziners zumeist nicht ausreichen. Im Rahmen der Nachsorge werden die Symptome medikamentös und durch eine Verhaltenstherapie reduziert.
Außerdem gilt es, die betroffenen Kinder über ihre Erkrankung aufzuklären, soweit ihre geistige Entwicklung das zulässt. Da die Kinder in ihrer Entwicklung schwer beeinträchtigt sind, richtet sich die Aufklärung vor allem an Eltern und Betreuungspersonen: Sie lernen, Anfälle zu erkennen, das Kind beim Essen zu beaufsichtigen, Gefahrenquellen wie offene Feuerstellen und Gewässer zu sichern und für die regelmäßige Einnahme der Medikamente zu sorgen.
Das können Sie selbst tun
Die Nickkrankheit ist eine meist tödlich verlaufende Erkrankung. Die Betroffenen und ihre Familien können die Therapie in erster Linie unterstützen, indem sie die ärztlichen Vorgaben einhalten. Wichtig sind vor allem eine ausreichende und ausgewogene Ernährung sowie eine gute Körperhygiene, die Wundinfektionen nach Stürzen vorbeugt. Da die Anfälle beim Essen auftreten, sollte ein Kind nie unbeaufsichtigt essen, und Feuerstellen, heiße Gefäße und spitze Gegenstände gehören außer Reichweite. Darüber hinaus sollte ein Beschwerdetagebuch angelegt werden, in welchem die Eltern etwaige Begleiterscheinungen sowie durch die verordneten Medikamente auftretende Neben- und Wechselwirkungen notieren.
Oftmals helfen auch Gespräche mit anderen Betroffenen, aber auch mit Freunden und Familienangehörigen. Insbesondere bei einem schweren Krankheitsverlauf hilft Reden beim Akzeptieren der Krankheit. Die Angehörigen können dem Betroffenen beistehen und durch eine Umstellung der Lebensgewohnheiten dazu beitragen, dass er sich während der Anfälle nicht verletzt. Von Mensch zu Mensch übertragbar ist die Nickkrankheit nicht; ein hygienischer Haushalt kann sie daher weder verhindern noch aufhalten.
Weil die Erkrankung bislang nicht heilbar ist, rückt mit fortschreitendem Verlauf die lindernde Behandlung in den Vordergrund. Welche Möglichkeiten es dafür vor Ort gibt, klären die Angehörigen mit dem behandelnden Arzt oder der zuständigen Gesundheitsstation. Unter Umständen ist auch eine therapeutische Begleitung sinnvoll, welche den Betroffenen und die Angehörigen während der Krankheit unterstützt und auch bei organisatorischen Aufgaben hilft.
Quellen
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- Berlit, P.: Klinische Neurologie.
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- Suttorp, N., Mielke, M., Kiehl, W., Stück, B. (Hrsg.): Infektionskrankheiten.
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- Lucius, R., Loos-Frank, B.: Biologie von Parasiten.
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- Suerbaum, S., Burchard, G.-D., Kaufmann, S. H. E., et al. (Hrsg.): Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie.
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