Nierensteine
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 20. August 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Als Nierensteine (Nephrolithiasis) wird eine Harnwegs- bzw. Nierenerkrankung bezeichnet, bei der es im Verlauf zur Bildung von kleinen bis größeren kristallinen Steinen kommt, die nur mit großen Schmerzen ausgeschieden werden können. Typische erste Anzeichen sind starke Schmerzen in der Leistengegend bzw. im Unterbauch. Am Anfang einer Nierensteinerkrankung spüren die Betroffenen jedoch noch keine Beschwerden, da die Nierensteine meist noch klein sind.
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Was sind Nierensteine?
Nierensteine sind feste Gebilde, welche bei der Nierensteinkrankheit (Nephrolithiasis) in der Niere sowie in den ableitenden Harnwegen (Harnblase, Harnleiter) entstehen. Meistens bestehen Nierensteine aus Kalziumsalzen, können jedoch auch aus Harnsäure, Zystin oder Magnesium-Ammonium-Phosphat zusammengesetzt sein. Mit etwa 70 bis 75 Prozent sind Kalziumoxalatsteine die mit Abstand häufigste Form. Es folgen Harnsäuresteine, die sogenannten Struvitsteine aus Magnesium-Ammonium-Phosphat, die sich bei bakteriellen Harnwegsinfekten bilden, und die seltenen, erblich bedingten Zystinsteine. Welche Vorbeugung sinnvoll ist, richtet sich nach der Steinart – deshalb sollte ein abgegangener oder entfernter Stein immer im Labor untersucht werden.
Der Häufigkeitsgipfel liegt bei Erwachsenen, die 30 bis 60 Jahre alt sind. Dabei betrifft es Männer ungefähr doppelt so oft wie Frauen. Die Größe der gebildeten Nierensteine kann sehr unterschiedlich sein. Sie reicht von einigen Millimetern (circa Reiskorngröße) bis zu vielen Zentimetern (sogenannte Nierenbeckenausgusssteine, welche das Nierenbecken völlig ausfüllen können). In etwa 80 Prozent der Fälle treten diese Ablagerungen einseitig auf.
Ursachen
Die Stoffe, die sich an der Entstehung von Nierensteinen beteiligen, sind Bestandteile des Harns, welche normalerweise gelöst über die Niere ausgeschieden werden. Zu diesen Stoffen gehören Kalzium, Phosphat, Harnsäure, Zystin und Oxalat. Wenn sie im Harn so reichlich vorhanden sind und sich nicht mehr lösen können, kristallisieren sie aus. Bei entsprechender Harnkonzentration lagern sich folglich immer neue Stoffschichten an die entstandenen Kristalle an, sodass sich ständig wachsende zwiebelschalenartige Nierensteine bilden.
Symptome, Beschwerden & Anzeichen
Bei Nierensteinen liegt eine Erkrankung der Nieren vor, die mit typischen und ziemlich eindeutigen Symptomen verbunden ist. Im Anfangsstadium sind keinerlei Schmerzen oder Anzeichen wahrzunehmen, da die Nierensteine einfach noch zu klein sind. Wenn diese jedoch an Größe und Gewicht zunehmen, dann ist mit ersten Schmerzen in der Leistengegend zu rechnen.
Vereinzelt kommt es auch zu Krämpfen im Unterbauch. Als weiteres Symptom können Schmerzen und ein Brennen beim Wasserlassen auftreten. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen tritt dieses Symptom auf. Ein weiteres und zugleich sehr typisches Symptom im Zusammenhang mit Nierensteinen ist eine starke Übelkeit. Die Übelkeit löst gleichzeitig ein allgemeines Unwohlsein und Appetitlosigkeit aus, sodass betroffene Personen im Alltag erheblich eingeschränkt sind.
Wer bestehende Nierensteine unbehandelt lässt, der muss mit einer deutlichen Verschlimmerung der auftretenden Symptome rechnen. Nur wenn betroffene Personen umgehend einen Arzt aufsuchen, dann kann eine schnelle Besserung und Heilung erzielt werden. Andernfalls werden sich besonders die Schmerzen beim Wasserlassen verstärken.
Krankheitsverlauf
Werden Nierensteine heutzutage behandelt, so ist fast immer mit einem günstigen Verlauf zu rechnen. Je nach Therapieverfahren ist der Betroffene meist schon nach kurzer Zeit von den Beschwerden befreit. Dennoch kann es auch zu Komplikationen kommen, wenn beispielsweise die Nierensteine die Harnwege blockieren und der Urin bzw. Harn nicht ausgeschieden werden kann. In der Folge können so auch leichter Bakterien in das Nierenbecken eindringen und für Entzündungen sorgen.
Werden die Nierensteine gar nicht behandelt, werden die typischen Schmerzen beim Urinieren immer stärker. Außerdem kann es zu weiteren Symptomen, wie starken Rückenschmerzen, Fieber und Schüttelfrost kommen. In seltenen Fällen kann es gar zum kompletten Versagen der Nierentätigkeit kommen. Dringen zudem Bakterien aus dem gestauten Urin in die Blutbahn, kann eine Blutvergiftung entstehen, die lebensbedrohlich verläuft.
Komplikationen
Zu den unangenehmsten Komplikationen der Nierensteine zählt die Nierenkolik. Sie macht sich durch plötzlich einsetzende starke Schmerzen bemerkbar, die sich anfalls- und krampfartig zeigen. Lokalisiert werden sie im Bereich der Nieren, sie können aber auch bis in die Leisten, den Oberschenkel oder die Genitalien ausstrahlen. Bei vielen Betroffenen kommt es außerdem zu Unruhe, Angst, Übelkeit und Erbrechen.
Die Dauer einer Nierenkolik reicht von wenigen Minuten bis hin zu mehreren Stunden. Damit keine dauerhaften Schäden an den Nieren und Harnwegen auftreten, muss eine ärztliche Therapie erfolgen. Werden die Harnwege durch die Nierensteine verschlossen, können Krankheitserreger wie Bakterien leichter in den Organismus vordringen und Harnwegsinfektionen wie eine Urozystitis hervorrufen.
Nicht selten werden auch die Nieren durch eine Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) in Mitleidenschaft gezogen. Dabei leiden die betroffenen Personen unter Beschwerden beim Wasserlassen, Fieber, Schüttelfrost und starken Rückenschmerzen in der Nierenregion. Eine gefürchtete Komplikation der Nierensteine stellt die Urosepsis dar. Sie entsteht, wenn Bakterien in den Blutkreislauf eingeschwemmt werden. Sie kann mitunter lebensgefährliche Ausmaße annehmen.
Behandlung & Therapie
Gegen akute Nierenkoliken und Nierensteine helfen vor allem eine angemessene Schmerztherapie sowie die Beseitigung einer eventuellen Harnstauung. Meistens gehen Nierensteine von selbst mit dem Harn ab. Den Spontanabgang eines kleinen Steins kann der Betroffene unterstützen, indem er sich viel bewegt und die vom Arzt verordneten krampf- und schmerzlösenden Medikamente einnimmt. Wie viel dabei getrunken werden soll, gibt der Arzt vor: Solange der Harnabfluss durch den Stein blockiert ist, erhöht eine gesteigerte Trinkmenge nur den Druck in der Niere; bei einer Herzschwäche oder eingeschränkter Nierenfunktion kann zu viel Flüssigkeit zusätzlich schaden. Ist der Spontanabgang nicht der Fall, kann der Nierenstein auf unterschiedliche Weise beseitigt werden.
Bei der extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie (ESWL) zertrümmert der Arzt die Nierensteine von außen durch die Stoßwellentherapie unter Ultraschall- oder Röntgenkontrolle. Die dabei entstehenden Steinbruchteile gehen dann normalerweise in den folgenden 3 Monaten von allein mit dem Urin ab.
Die perkutane Nephrolitholapaxie (PCNL) wird vor allem bei größeren Steinen eingesetzt. Dabei wird durch einen winzigen Hautschnitt ein Endoskop eingeführt, über welches der Stein anschließend zerkleinert und entfernt wird.
Die Schlingenextraktion erfolgt ausschließlich bei Nierensteinen, die im unteren Harnleiterdrittel liegen. Dabei führt der Arzt über eine Blasenspiegelung eine spezielle Schlinge in den Harnleiter ein, mit deren Hilfe der Nierenstein herausgezogen wird. Diese blinde Schlingenextraktion gilt heute allerdings als überholt, weil sie den Harnleiter verletzen kann. Stattdessen wird der Stein bei einer Harnleiterspiegelung (Ureterorenoskopie) unter Sicht mit einem feinen Fangkörbchen geborgen oder zuvor mit dem Laser zertrümmert; dieses Verfahren ist bei Steinen im Harnleiter inzwischen die häufigste Behandlung.
Operativ (durch eine Bauchspiegelung oder offene Operationen) werden Nierensteine heutzutage nur noch bei weniger als 5% der Betroffenen entfernt.
Einige Nierensteine (Harnsäure- und Zystinsteine) können unter Umständen durch medikamentöse Therapie aufgelöst werden (sogenannte Chemolitholyse). Zuverlässig gelingt das bei Harnsäuresteinen, die sich auflösen, wenn der Urin mit Citrat- oder Bikarbonatpräparaten dauerhaft weniger sauer gehalten wird; bei Zystinsteinen wirkt das Verfahren nur eingeschränkt. Kalziumhaltige Steine lassen sich dagegen nicht medikamentös auflösen. Außerdem kann der Harnsäurespiegel mithilfe des Medikamentes Allopurinol gesenkt werden.
Aussicht & Prognose
Nierensteine bieten eine variierende Prognose. Vier Fünftel aller Nierensteine gehen von selbst mit dem Harn ab, ohne dass weitere Maßnahmen zu ergreifen sind. Die Patienten sind nach dem Abgang der Nierensteine meist beschwerdefrei und benötigen dann keine weitere Behandlung des Steins. Auf die Kontrolluntersuchung sollten sie dennoch nicht verzichten: Der abgegangene Stein wird im Labor auf seine Zusammensetzung untersucht, und erst dieses Ergebnis erlaubt es, die Vorbeugung gezielt auf die Steinart abzustimmen.
Nierensteine können allerdings auch ernste Komplikationen hervorrufen. Infolge von Nierensteinen können sich zum Beispiel Blutvergiftungen im Bereich der Harnwege, Einengungen in den Harnwegen oder schwere Entzündungen des Nierenbeckens entwickeln. Im schlimmsten Fall lösen die Nierensteine ein akutes Nierenversagen aus. In etwa 50 Prozent der Fälle treten nach einer erfolgreichen Behandlung erneut Nierensteine auf. Eine umfassende Vorsorge senkt die Rückfallquote und verbessert dadurch die Aussicht auf ein beschwerdefreies Leben. Die Prognose bei Nierensteinen stellt der Facharzt.
Es muss die Größe und Anzahl der Nierensteine berücksichtigt werden. Außerdem sind etwaige Begleiterkrankungen sowie der allgemeine Gesundheitszustand des Patienten Teil der Prognose. Der Mediziner bewertet den Krankheitsverlauf im Hinblick auf die Gesundheit der Nieren und die vorbeugenden Maßnahmen, die der Patient ergreift. In der Regel wird die Prognose im Rahmen der regelmäßigen Kontrolluntersuchungen, die nach einer Erkrankung mit Nierensteinen erfolgen müssen, angepasst.
Vorbeugung
Zu den wichtigsten Vorbeugungsmaßnahmen gegen Nierensteine gehört in erster Linie die ausreichende Flüssigkeitszufuhr (etwa 2,5 bis 3 Liter täglich). So wird der Urin verdünnt und seine Übersättigung mit steinbildenden Stoffen verhindert. Dabei sollte das Trinken über den ganzen Tag gleichmäßig verteilt werden, weil die Konzentration von steinbildenden Stoffen ebenso nachts erhöht sein kann. Bei einer Herzschwäche oder einer eingeschränkten Nierenfunktion muss die Trinkmenge allerdings mit dem Arzt abgesprochen werden, weil hier zu viel Flüssigkeit schaden kann.
Das Risiko für Nierensteine kann zudem durch regelmäßige Bewegung, Verhinderung des Übergewichts beziehungsweise durch den Abbau überschüssiger Pfunde gesenkt werden. Die positiven Effekte werden dank einer ausgewogenen und ballaststoffreichen Ernährung unterstützt.
Nachsorge
Da sich oftmals wieder neue Nierensteine bilden, gilt es diesen Kreislauf individuell zu analysieren und vor allem zu durchbrechen. Damit es nicht zur erneuten Steinbildung kommt, sollte das Risiko vor allem durch Trink- und Ernährungsumstellung deutlich gesenkt werden. Die Trinkmenge der Betroffenen sollte dabei dem Körper mindestens eine Urinproduktion von zwei Litern ermöglichen.
Außerdem wird eine ausgewogene Ernährung, die Reduzierung von Übergewicht, moderate körperliche Bewegung und vor allem ausreichendes und regelmäßiges Trinken empfohlen. Betroffene sollten in ihrer Ernährung Obst und Gemüse bevorzugen, insbesondere Zitrusfrüchte gelten als hilfreich. Patienten sollten zudem oxalatreiche Nahrungsmittel meiden, wie beispielsweise Spinat, Rhabarber, Kaffee, Schwarztee, Schokolade, Cola und Nüsse. Das gilt vor allem für Betroffene mit Kalziumoxalatsteinen; bei Harnsäuresteinen kommt es dagegen auf eine purinarme Kost mit wenig Fleisch und Innereien an.
Geachtet werden sollte auch auf eine ausreichende Kalziumzufuhr. Wohingegen die Salzmenge in der Nahrung deutlich reduziert werden sollte. Auch der Konsum der tierischen Eiweiße sollte reduziert werden. Eine kalziumarme Ernährung, wie sie früher empfohlen wurde, ist nach heutigem Kenntnisstand ausdrücklich nicht sinnvoll: Fehlt Kalzium in der Nahrung, wird mehr Oxalsäure aus dem Darm ins Blut aufgenommen, und das Risiko für Kalziumoxalatsteine steigt dadurch sogar an. Auf Milchprodukte muss deshalb nicht verzichtet werden. Als diagnostische Maßnahme nach der Entfernung der Nierensteine empfiehlt sich eine qualitative Harnsteinanalyse.
Patienten wird empfohlen, eine über Tag und Nacht gleichmäßig verteilte Trinkmenge von etwa 2,5 bis 3 Litern einzuhalten. Das Ziel dabei ist eine helle Urinfarbe. Zusätzlich ist meist eine ergänzende Arzneimitteleinnahme notwendig.
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Wenn Nierenschmerzen, rötlicher Urin oder ein verminderter Harnabfluss bemerkt werden, liegen womöglich Nierensteine zugrunde. Ein Arzt sollte konsultiert werden, wenn die Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben oder mit ernsten Beschwerden verbunden sind. So muss mit Blut im Urin oder Harnverhalt ärztlicher Rat eingeholt werden. Auch starke Schmerzen, die das Wohlbefinden beeinträchtigen, bedürfen der Abklärung durch einen Arzt. Kommen zu einer Steinkolik Fieber oder Schüttelfrost hinzu, handelt es sich um einen Notfall: Der gestaute Urin kann sich infizieren und innerhalb weniger Stunden zu einer Blutvergiftung führen. Dann muss über die Notrufnummer 112 der Rettungsdienst gerufen werden, damit die Niere umgehend im Krankenhaus entlastet wird. Dasselbe gilt, wenn überhaupt kein Urin mehr abgeht. Wird die Erkrankung nicht behandelt, kann es zu ernsten Komplikationen kommen, zum Beispiel Harnröhrenverletzungen oder Infektionen. Deshalb sollte spätestens dann ein Termin beim Hausarzt vereinbart werden, wenn stechende Schmerzen auftreten. Personen, die bereits an einer chronischen Erkrankung der Nieren leiden, sprechen am besten mit dem verantwortlichen Internisten.
Risikopatienten wie Menschen, die einen ungesunden Lebensstil pflegen und sich besonders fettreich ernähren, sollten begleitend zur symptomatischen Behandlung mit einem Ernährungsmediziner sprechen. Sollten sich die Beschwerden trotz der Einnahme von Medikamenten und anderen Mitteln nicht bessern, wird am besten der Urologe aufgesucht. Dann kann ein spezielles Kolik-Medikament verordnet werden, welches die Schmerzen lindert und die Verkrampfung des Harnleiters löst. Neben dem Urologen kann ein Nephrologe konsultiert werden; ein Gastroenterologe wird nur hinzugezogen, wenn auch eine Erkrankung der Verdauungsorgane als Ursache der Beschwerden infrage kommt. Bei Frauen kann der Gynäkologe ähnliche Beschwerden abklären, die von den Unterleibsorganen ausgehen; für die Behandlung der Nierensteine selbst ist jedoch der Urologe zuständig. Mit Kindern sollte bei genannten Beschwerden zunächst zum Kinderarzt gegangen werden, der die Symptome abklären und eine Behandlung einleiten kann.
Das können Sie selbst tun
Lautet die Diagnose „Nierensteine“, kommt es in Bezug auf Heilung auf Größe und Lage der Steine an. Handelt es sich um kleine Steine oder den Nierengrieß, können pflanzliche Präparate hilfreich sein. Sehr viel Wasser, Blasen- und Nierentees oder auch Tees von pflanzlichen Präparaten wie zum Beispiel Löwenzahn oder Hauhechelwurzel mit harntreibender Wirkung in Verbindung mit viel Bewegung können schon den Abgang der Steine bzw. des Nierengrießes bewirken. Im Ruhezustand ist Wärme hilfreich. Bei Fieber oder Schüttelfrost darf jedoch keine Wärme angewendet werden – dann besteht der Verdacht auf einen infizierten Harnstau, der sofort ärztlich behandelt werden muss. Auch harntreibende Tees und eine gesteigerte Trinkmenge sind nicht angebracht, solange der Harnabfluss blockiert ist, weil sie den Druck in der Niere zusätzlich erhöhen. Medikamente wird bei Bedarf der Arzt verschreiben.
Um den Erfolg zu kontrollieren, ist das Urinieren durch ein feines Sieb zu empfehlen. Das Ergebnis kann dem behandelnden Arzt beim nächsten Besuch vorgezeigt werden. Löst sich ein Nierenstein nicht, die Harnwege sind blockiert und es entsteht ein Infekt, wird der Arzt entscheiden, auf welche Weise der Nierenstein entfernt wird. In den meisten dieser Fälle werden Nierensteine zertrümmert und gelangen mit dem Urin aus den Harnwegen. Bei hartnäckigen Fällen wird der Stein durch einen kleinen Eingriff entfernt.
Um einer Neubildung von Nierensteinen entgegenzuwirken, gilt weiterhin viel zu trinken, also mindestens 2,5 bis 3 Liter pro Tag – vorausgesetzt, Herz und Nieren sind gesund und es besteht kein Harnstau. Viel Bewegung und gesunde Ernährung sind auf jeden Fall hilfreich. Der Arzt oder ein Ernährungsberater wissen, welche Lebensmittel gemieden werden sollten, um eine erneute Erkrankung zu vermeiden.
Quellen
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