Urologe
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 6. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Ein Urologe ist der geeignete Ansprechpartner für alle, die an Problemen oder Erkrankungen des Harnsystems leiden. Auch für Männer, die unter sexuellen Problemen leiden, ist der Urologe der geeignete Spezialist zu diesem Thema.
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Was ist ein Urologe?
Der Urologe ist ein Facharzt, der sich in erster Linie mit Erkrankungen der Blase, der Niere, der Harnleiter sowie der Harnröhre befasst. Außerdem zählen zu seinem Fachgebiet auch die Feststellung und Behandlung von Erkrankungen der männlichen Geschlechtsteile, zu denen Penis, Samenleiter, Hoden und Nebenhoden, Samenbläschen sowie Prostata zählen.
Urologen, die sich in erster Linie mit Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane oder der männlichen Fruchtbarkeit beschäftigen, bezeichnet man als Andrologen. Die Andrologie ist dabei keine eigene Facharztbezeichnung, sondern eine Zusatz-Weiterbildung, die neben Urologen auch Endokrinologen und Hautärzte erwerben können. Wer Urologe werden möchte, der muss zunächst ein Medizinstudium absolvieren. Im Anschluss daran erfolgt die Weiterbildung zum Facharzt für Urologie, die fünf Jahre dauert und dem Arzt erlaubt, sich als Urologe zu bezeichnen.
Nach der Musterweiterbildungsordnung der Bundesärztekammer umfasst das Gebiet Urologie die Vorbeugung, Erkennung, Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von Erkrankungen, Funktionsstörungen, Fehlbildungen und Verletzungen des männlichen Urogenitalsystems und der weiblichen Harnorgane. In dieser Definition steckt eine Asymmetrie, die Patientinnen häufig überrascht: Bei Frauen ist der Urologe für die Harnorgane zuständig, nicht für die Geschlechtsorgane. Für die Weiterbildung sind 60 Monate vorgesehen, von denen bis zu zwölf Monate zum Erwerb einzelner Kompetenzen in anderen Gebieten abgeleistet werden dürfen; anerkannt und geprüft wird am Ende von der jeweiligen Landesärztekammer. Nach der Ärztestatistik der Bundesärztekammer waren zum 31. Dezember 2025 bundesweit 6.858 Urologinnen und Urologen berufstätig, rund 2.600 davon in eigener Praxis und etwa 2.900 im Krankenhaus.
Ausbildung & Qualifikation
Ein Urologe ist ein medizinischer Facharzt, der sich auf die Diagnose, Behandlung und das Management von Erkrankungen des Harntraktes und des männlichen Reproduktionssystems spezialisiert. Die Ausbildung zum Urologen beginnt mit einem abgeschlossenen Medizinstudium, welches in der Regel sechs Jahre dauert. Nach dem Studium folgt eine mehrjährige Weiterbildung in der Urologie, die fünf Jahre in Anspruch nimmt und mit einer Facharztprüfung abschließt.
Im Laufe dieser spezialisierten Weiterbildung erwerben angehende Urologen umfangreiche Kenntnisse in Bereichen wie der Behandlung von Nierensteinen, Prostataerkrankungen, Harninkontinenz sowie urologischen Krebserkrankungen. Sie lernen auch operative Techniken, einschließlich minimal-invasiver und roboterassistierter Chirurgie.
Das Berufsbild eines Urologen beinhaltet nicht nur medizinische und chirurgische Fähigkeiten, sondern auch eine hohe ethische Verantwortung. Urologen behandeln oft sehr persönliche, intime Gesundheitsprobleme, was ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Diskretion erfordert. Sie müssen ethische Prinzipien wie Patientenautonomie, Vertraulichkeit und informierte Zustimmung wahren.
Urologen unterscheiden sich von ähnlichen medizinischen Fachgebieten wie Nephrologen, die sich auf Erkrankungen der Nieren konzentrieren, aber nicht operativ tätig sind. Im Gegensatz dazu behandeln Urologen ein breiteres Spektrum an Erkrankungen, die sowohl die operativen als auch nicht-operativen Aspekte des Harn- und männlichen Geschlechtssystems umfassen.
Aufgabenbereich
Ein Urologe ist ein medizinischer Facharzt, der sich auf die Erkennung, Behandlung und das Management von Erkrankungen und Störungen des Harntraktes bei Männern und Frauen sowie des männlichen Reproduktionssystems spezialisiert. Das Fachgebiet der Urologie ist weitreichend und umfasst sowohl konservative als auch operative Therapien.
Diagnostik: Die Grundlage der urologischen Praxis bildet eine umfassende Diagnostik. Urologen führen eine Vielzahl von Untersuchungen durch, um die genaue Ursache von Symptomen wie Blut im Urin, Schmerzen beim Wasserlassen, häufiges Urinieren, Inkontinenz, oder Schmerzen im Unterbauch zu ermitteln. Zu den diagnostischen Methoden gehören Ultraschalluntersuchungen der urologischen Organe, Röntgen, CT- und MRT-Scans, Uroflowmetrie zur Messung des Urinflusses und Zystoskopien, bei denen das Innere der Harnblase und der Harnröhre mit einem speziellen Endoskop betrachtet wird.
Behandlung von Harnwegsinfektionen und Entzündungen: Urologen behandeln akute und chronische Harnwegsinfektionen sowie spezifische Entzündungen der Blase, Prostata und Hoden. Sie verschreiben und managen die entsprechende Antibiotikatherapie und beraten zur Prävention weiterer Infektionen.
Steinerkrankungen: Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Behandlung von Nieren- und Harnsteinen. Urologen verwenden verschiedene Techniken zur Steinentfernung, einschließlich der extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie (ESWL), bei der Steine durch Schallwellen zerkleinert werden, oder endoskopische Methoden, bei denen die Steine direkt aus den Harnwegen entfernt werden.
Prostataerkrankungen: Ein großer Teil der urologischen Praxis widmet sich der Behandlung von Prostataerkrankungen, einschließlich gutartiger Prostatavergrößerung und Prostatakrebs. Therapeutische Ansätze können Medikamente, minimal-invasive Therapien oder operative Eingriffe umfassen, je nach Stadium und Art der Erkrankung.
Männliche Sexualgesundheit: Urologen sind auch auf die Behandlung von Erkrankungen der männlichen Sexualität spezialisiert, darunter erektile Dysfunktion und vorzeitige Ejakulation. Sie bieten Beratung und Behandlungsoptionen, die Medikamente, Injektionstherapien oder Implantate umfassen können.
Urologische Onkologie: Ein kritischer Bereich der Urologie ist die Behandlung urologischer Krebserkrankungen wie Blasenkrebs, Nierenkrebs, Hodenkrebs und Prostatakrebs. Urologen arbeiten oft in multidisziplinären Teams, um eine umfassende Betreuung zu gewährleisten, die Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie einschließen kann.
Kinderurologie: Einige Urologen spezialisieren sich auf kinderurologische Probleme, wie angeborene Fehlbildungen der Harnwege, nächtliches Einnässen oder vesikoureteralen Reflux.
Chirurgische Eingriffe: Urologen führen eine Vielzahl chirurgischer Eingriffe durch, von kleinen ambulanten Operationen bis hin zu komplexen Eingriffen wie der Zystektomie (Entfernung der Blase) oder Prostatektomie (Entfernung der Prostata). Sie beherrschen sowohl offene chirurgische Techniken als auch minimal-invasive Verfahren, einschließlich der Verwendung von Robotern.
Zusammengefasst deckt der Aufgabenbereich eines Urologen eine breite Palette von Erkrankungen und Therapien ab, die ein hohes Maß an Fachwissen und spezialisierte Fähigkeiten erfordern. Urologen spielen eine zentrale Rolle in der Diagnose, Behandlung und Langzeitbetreuung ihrer Patienten, wobei sie stets ein hohes Maß an Empathie und ethischer Verantwortung wahren.
Spezialisierungen
Nach der Grundausbildung und Facharztanerkennung in Urologie haben Urologen verschiedene Möglichkeiten, sich weiterzubilden und zu spezialisieren, um ihr Fachwissen zu vertiefen und auf spezifische Patientenbedürfnisse oder medizinische Fortschritte zu reagieren.
1. Urologische Onkologie: Eine Spezialisierung, die sich mit der Diagnose und Behandlung von urologischen Krebserkrankungen befasst, wie Prostatakrebs, Blasenkrebs, Nierenkrebs und Hodenkrebs. Urologen in diesem Bereich arbeiten oft in interdisziplinären Teams zusammen mit Onkologen und Strahlentherapeuten.
2. Kinderurologie: Diese Subspezialität konzentriert sich auf urologische Probleme bei Kindern, die von angeborenen Fehlbildungen wie Hypospadien oder kryptorchiden Hoden bis zu funktionellen Störungen wie nächtliches Einnässen reichen.
3. Endourologie und minimal-invasive Techniken: Diese Spezialisierung umfasst die Behandlung von Harnsteinen, Tumoren und anderen urologischen Erkrankungen durch minimal-invasive Techniken, einschließlich der Verwendung von Lasern, Ultraschall und anderen endoskopischen Instrumenten.
4. Neurourologie: Urologen können sich auf die Behandlung von urologischen Problemen spezialisieren, die durch neurologische Erkrankungen wie multiple Sklerose, Rückenmarksverletzungen oder Parkinson-Krankheit verursacht werden.
5. Andrologie: Dies ist die Spezialisierung auf männliche Gesundheitsprobleme, insbesondere auf die reproduktive Gesundheit und Sexualfunktion, einschließlich der Behandlung von Unfruchtbarkeit, erektiler Dysfunktion und Hypogonadismus.
6. Rekonstruktive Urologie: Urologen in diesem Bereich behandeln strukturelle oder angeborene Anomalien des Harntraktes und der männlichen Genitalien, oft unter Verwendung komplexer chirurgischer Techniken zur Wiederherstellung der normalen Funktion und des Erscheinungsbildes.
Durch diese Weiterbildungen und Spezialisierungen können Urologen ihr Wissen erweitern und verbessern sowie auf spezifische und oft komplexe Patientenanforderungen reagieren. Jede Spezialisierung erfordert zusätzliche Schulungen, oft in Form von Kursen, Workshops und praktischen Erfahrungen unter der Anleitung erfahrener Fachärzte.
Formal geregelt sind von diesen Feldern jedoch nur einzelne. Die Musterweiterbildungsordnung kennt als Zusatz-Weiterbildungen, die unmittelbar auf dem Gebiet aufsetzen, unter anderem die Andrologie und die Spezielle Kinder- und Jugend-Urologie; für letztere sind 18 Monate vorgesehen, und außer Urologen können sie nur Fachärzte für Kinder- und Jugendchirurgie erwerben. Die medikamentöse Tumortherapie ist bei Urologen bereits fester Bestandteil der Facharzt-Weiterbildung, sodass sie dafür keine gesonderte Bezeichnung erwerben. Endourologie, Neurourologie und rekonstruktive Urologie sind demgegenüber keine Weiterbildungsbezeichnungen, sondern Tätigkeitsschwerpunkte, die sich über Erfahrung, Fortbildung und die Ausstattung der jeweiligen Einrichtung ausprägen. Für Patienten hat das eine praktische Folge: Wer nach einem Schwerpunkt sucht, findet ihn seltener im Titel als in der Leistungsbeschreibung der Praxis oder der Klinikabteilung.
Behandlungen
Ein Urologe deckt ein relativ breites Behandlungsspektrum ab. So führt er beispielsweise Voruntersuchungen für Krebserkrankungen der Prostata oder der Hoden durch. Auch Nieren, Blase und Harnleitersystem werden von einem Urologen auf mögliche bösartige Veränderungen kontrolliert.
Darüber hinaus zählen zum Behandlungsspektrum eines Urologen aber auch die Untersuchung auf Erkrankungen wie beispielsweise Entzündungen der Blase, Niere oder Prostata. Ein Teilgebiet der Urologie ist die Kinderurologie, bei der der Urologe sich mit typischen Problemen des Kindes- und Jugendalters befasst.
Dazu zählen beispielsweise der Hodenhochstand, die Vorhautverengung oder das langjährige Einnässen. Wenn ein Urologe auf Andrologie spezialisiert ist, so beschäftigt er sich in erster Linie mit Hormon-, Fruchtbarkeits- und Erektionsproblemen des Mannes sowie mit Problemen beim Kinderwunsch.
Der Urologe kennt sich beispielsweise mit vorzeitigem Samenerguss, Fruchtbarkeitsproblemen, Erektionsstörungen und hormonell bedingten Erkrankungen aus und behandelt diese. Ein Urologe ist jedoch nicht nur für Männer zuständig, sondern bei Problemen mit Niere und Blase selbstverständlich auch für Frauen. Auch bei Inkontinenzproblemen ist ein Urologe der richtige Ansprechpartner.
Diagnose- & Untersuchungsmethoden
Begibt sich ein Patient bei einem Urologen in Behandlung, so richten sich die Methoden zur Stellung einer Diagnose in erster Linie nach dem Beschwerdebild des Patienten. Dem Urologen steht ein breites Spektrum unterschiedlicher Methoden zur Verfügung. So kann er durch eine Laboruntersuchung des Urins Entzündungsparameter sowie Tumormarker erkennen.
Auch Veränderungen wie beispielsweise Harn- oder Nierensteine hinterlassen Anzeichen im Urin. Eine Laboruntersuchung des Blutes kann bei vielen Diagnosen hilfreich sein - so geben das Blutbild und die Entzündungswerte Aufschluss über Entzündungen, die Nieren- und Leberwerte über Funktionsstörungen der Organe und Tumormarker wie das PSA über einen Krebsverdacht. Ein wichtiges Hilfsmittel, das der Urologe nutzt, ist die Ultraschalluntersuchung. Mit ihrer Hilfe kann er sich die Strukturen von Niere, Blase, Hoden und Penis ansehen und eventuell vorhandene Auffälligkeiten erkennen.
Auch eine Tastuntersuchung zählt zu den von einem Urologen angewendeten Methoden, um Veränderungen im Uro-Genital-Bereich zu erkennen. Vor allem bei der Untersuchung der Prostata ist eine Tastuntersuchung unumgänglich.
Von dieser Untersuchung im Krankheitsfall zu unterscheiden ist die gesetzliche Früherkennung. Die Krebsfrüherkennungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses sieht für Männer ab 45 Jahren einmal jährlich eine Untersuchung auf Krebserkrankungen der Prostata und des äußeren Genitales vor. Sie besteht aus der gezielten Anamnese, der Inspektion und Betastung des äußeren Genitales einschließlich der zugehörigen Hautareale, dem Abtasten der Prostata vom After aus, der Betastung der regionären Lymphknoten und der Mitteilung des Befundes mit anschließender Beratung. Die Bestimmung des PSA-Wertes im Blut gehört ausdrücklich nicht dazu: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat sich 2020 gegen ein Screening mittels PSA-Bestimmung entschieden, weil der Hinweis auf einen Nutzen den belegten Schaden durch Überdiagnosen und falsch-positive Befunde nicht aufwiegt. Bei einem auffälligen Tastbefund und in der Verlaufskontrolle bereits behandelter Patienten bleibt der Wert dagegen in Gebrauch.
Röntgenbilder geben dem Urologen Aufschluss über mögliche Nierenprobleme. Bei Fruchtbarkeitsproblemen führt der Urologe neben einer hormonellen Analyse des Blutes auch ein Spermiogramm durch. Dies bedeutet, dass er die Zusammensetzung des Ejakulats auf Spermienanzahl, Menge, Konsistenz und weitere Parameter überprüft. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden anschließend in einem ausführlichen Beratungsgespräch mit dem Urologen besprochen.
Moderne Technologien und Hilfsmittel
Urologen nutzen eine Vielzahl von diagnostischen Geräten, Instrumenten und Ausrüstungen, um eine präzise Diagnose zu stellen und effektive Behandlungen durchzuführen. Diese Werkzeuge ermöglichen es ihnen, die Funktionalität des Harntrakts und der männlichen Geschlechtsorgane detailliert zu untersuchen und zu behandeln.
1. Zystoskop: Dies ist ein dünnes, flexibles Instrument mit einer Kamera und Lichtquelle am Ende, das in die Harnröhre und Blase eingeführt wird, um das Innere dieser Organe visuell zu inspizieren. Es wird zur Diagnose von Blasenentzündungen, Blasensteinen, Tumoren und anderen Anomalien verwendet.
2. Ultraschallgerät: Urologen verwenden Ultraschall, um Bilder der Nieren, Blase, Prostata und anderen urologischen Organen zu erstellen. Dieses Gerät ist besonders nützlich für die Beurteilung von Organstrukturen und dem Fluss von Körperflüssigkeiten sowie zur Führung bei biopsischen Verfahren.
3. Uroflowmeter: Ein Gerät zur Messung der Urinflussrate. Es wird verwendet, um festzustellen, ob eine Harnwegsobstruktion oder eine Blasenfunktionsstörung vorliegt.
4. Urodynamisches Testsystem: Dieses umfassende System beurteilt die Funktion der Blase und der Harnröhre. Es misst den Blasendruck während der Füllung und Entleerung und ist entscheidend für die Diagnose von Inkontinenz und anderen Dysfunktionen.
5. Nierensteinzertrümmerer: Ein Gerät, das Stoßwellen erzeugt, um Nierensteine zu zerkleinern, sodass sie natürlich ausgeschieden werden können. Dieses nicht-invasive Verfahren wird als extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL) bezeichnet.
6. Endourologische Instrumente: Dazu gehören verschiedene Werkzeuge wie Laser, spezielle Zangen und Schlingen, die durch das Zystoskop eingeführt werden können, um Steine zu entfernen oder Gewebeproben zu entnehmen.
Diese spezialisierten Instrumente und Geräte sind unerlässlich für moderne urologische Praktiken, da sie eine genaue Diagnose und effektive Behandlung urologischer Erkrankungen ermöglichen. Sie tragen dazu bei, den Patientenkomfort zu erhöhen und die Erholungszeiten zu verkürzen.
Worauf sollte der Patient achten?
Wer einen Urologen aufsuchen möchte oder muss, der benötigt als gesetzlich versicherter Kassenpatient keine Überweisung, kann sich aber vom Hausarzt überweisen lassen, der meist auch einen geeigneten Kollegen empfehlen kann.
Außerdem können die Erfahrungen von Bekannten hilfreich sein, um herauszufinden, welcher Urologe einen guten Ruf genießt. Letztendlich ist es jedoch unerlässlich, den Urologen kennenzulernen und zu überprüfen, ob ein Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient entstehen kann.
Für Männer, die Probleme mit der Fruchtbarkeit oder sexuelle Störungen haben, ist es empfehlenswert, einen Andrologen aufzusuchen, der seinen Hauptaufgabenbereich in diesem Gebiet hat. Manche Urologen arbeiten auch direkt mit einer Kinderwunschklinik zusammen. Die Ausstattung der Praxis, also beispielsweise Röntgengerät oder Möglichkeit zum Spermiogramm, unterscheidet sich je nach Schwerpunktsetzung des Urologen.
Quellen
- Michel, M. S., Thüroff, J. W., Janetschek, G., Wirth, M. (Hrsg.): Die Urologie.
ISBN: 9783662634011
- Schmelz, H.-U., Sparwasser, C., Ruf, C., Nestler, T.: Facharztwissen Urologie.
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- Gasser, T., Eberli, D., Thomas, C.: Basiswissen Urologie.
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- Michel, M. S., Thüroff, J. W. (Hrsg.): Urologische Differenzialdiagnose.
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- Nieschlag, E. (Hrsg.): Andrologie.
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