Nystatin
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 18. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Nystatin wird in der Medizin zur Behandlung von Pilzinfektionen eingesetzt, es handelt sich also bei dem Wirkstoff um ein sogenanntes Antimykotikum. Mit Nystatin können sowohl Haut als auch Schleimhäute behandelt werden. Pilzerkrankungen werden beim Menschen durch drei unterschiedliche Klassen von humanpathogenen Pilzen verursacht, es handelt sich dabei um sogenannte Dermatophyten, Hefen und Schimmelpilze. Der Wirkstoff Nystatin kommt insbesondere in der Behandlung von Hefepilzerkrankungen zum Einsatz.
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Was ist Nystatin?
Nystatin ist sowohl in Zubereitungen vorhanden, die direkt auf die Haut aufgetragen werden als auch in Präparaten, die oral zur Anwendung kommen.
Pilzerkrankungen im Mundbereich werden häufig durch sogenannte Hefepilze verursacht, deshalb kommt der Wirkstoff Nystatin beim Mundsoor gezielt zum Einsatz. Hefepilze sind ebenfalls verantwortlich für das Entstehen einer sogenannten Windeldermatitis bei Neugeborenen und Kleinkindern, auch in diesen Fällen wird der Wirkstoff Nystatin lokal erfolgreich zur Behandlung eingesetzt. Weitere Anwendungsgebiete sind die Scham- und Afterregion sowie der gesamte Verdauungstrakt.
Nystatin hat als chemische Substanz die Eigenschaft, das Wachstum von Pilzen zu hemmen. Die ungestörte Ausbreitung und Vermehrung der Pilze wird durch die Anwendung von Nystatin unterbunden. Bei höheren Konzentrationen tötet Nystatin die Pilze zudem ab: Der Wirkstoff bildet mit Sterolen in der Zellmembran der Pilze einen Komplex; die Membran wird dadurch durchlässig, Zellbestandteile treten aus, und die Pilzzelle stirbt ab.
Medizinische Anwendung & Verwendung
Nystatin ist deshalb dazu geeignet, einen Pilzbefall auf der Haut oder auf der Schleimhaut nachhaltig zu bekämpfen. So können die Symptome von Hefepilzerkrankungen im Bereich der Schleimhäute des Verdauungstraktes, des Afters oder auch der Geschlechtsorgane gelindert werden.
Durch die orale Gabe von Nystatin können Hefepilzherde im Verdauungskanal beseitigt werden. Bei Nystatin handelt es sich um ein Antimykotikum auf der Basis von Polyen. Bei nachgewiesener Überempfindlichkeit gegen Antipilzmittel auf Polyen-Basis darf Nystatin nur nach ausdrücklicher Rücksprache mit dem behandelnden Arzt angewendet werden. Grundsätzlich darf der Wirkstoff Nystatin während der Schwangerschaft und Stillzeit zur Anwendung kommen, denn es konnten bisher keine nachteiligen Wirkungen nachgewiesen werden.
Auch bei Kindern mit Hefepilzinfektionen darf der Wirkstoff Nystatin verwendet werden, bei sehr untergewichtigen oder unreifen Frühgeborenen sollte eine Behandlung mit Nystatin jedoch unterbleiben. Wie andere Antipilzmittel auch, so kann der Wirkstoff Nystatin zu gewissen Nebenwirkungen führen. Die Nebenwirkungen durch Nystatin sind als selten zu bezeichnen und treten nur bei wenigen Patienten auf.
Medikamente und Präparate mit Nystatin stehen als Tabletten, Suspensionen, Salben oder Scheidenzäpfchen zur Verfügung. Reine Nystatin-Präparate sind in Deutschland apothekenpflichtig, aber nicht verschreibungspflichtig; das gilt für die Suspension, die Filmtabletten, die Salbe und die Vaginaltabletten gleichermaßen. Kombinationspräparate, die neben Nystatin ein Kortison enthalten, unterliegen dagegen der Verschreibungspflicht. In solchen Kombinationen steckt neben dem Antimykotikum ein entzündungshemmendes Kortison; sie sind für Hauterkrankungen gedacht, bei denen zum Hefepilzbefall eine Entzündung mit Juckreiz hinzukommt. Nur eines der drei in Deutschland angebotenen Präparate enthält zusätzlich ein Mittel gegen Bakterien und ist damit auch für Mischinfektionen mit Bakterien bestimmt; ein anderes darf bei bakteriellen Hautinfektionen gerade nicht angewendet werden. Weil das enthaltene Kortison eigene Risiken mit sich bringt, gehören sie in ärztliche Hand. Eine Besonderheit des Wirkstoffes Nystatin ergibt sich bei dessen oraler Anwendung. Denn Nystatin wird über den Verdauungstrakt kaum in den Körper aufgenommen; bei den empfohlenen Dosierungen werden keine messbaren Blutspiegel erreicht.
Vielmehr entfaltet der Wirkstoff Nystatin bei der Anwendung als Tablette seine volle Wirksamkeit im gesamten Magen-Darm-Trakt. Es wurde allerdings auch beobachtet, dass Hefepilze gegenüber dem Wirkstoff Nystatin eine Resistenz entwickeln können. Dann wäre besonders bei immer wiederkehrenden Infektionen zu prüfen, ob eine Behandlung mit Nystatin noch angezeigt ist. Nach den deutschen Fachinformationen ist eine solche Resistenzentwicklung unter der Behandlung allerdings sehr selten.
Dass Nystatin praktisch nicht ins Blut gelangt, ist kein Nachteil, sondern die Grundlage seines Einsatzgebietes – und es hat eine ganze Reihe von Folgen. Verantwortlich dafür ist die Größe des Moleküls: Es ist zu sperrig, um die Darmwand oder die unversehrte Haut in nennenswertem Umfang zu durchdringen. Der Wirkstoff bleibt deshalb dort, wo er aufgetragen oder eingenommen wird, und wirkt allein durch den Kontakt mit dem befallenen Gewebe. Pilze, die sich bereits im Blut oder in inneren Organen ausgebreitet haben, erreicht er nicht; für solche Fälle sind Antimykotika nötig, die in den Kreislauf aufgenommen werden.
Umgekehrt folgt aus derselben Eigenschaft die gute Verträglichkeit. Bei der Anwendung auf der Haut findet keine Aufnahme in den Körper statt, sodass Nystatin auf diesem Weg als nahezu ungiftig gilt. Der Wirkstoff überquert auch die Plazenta nicht, und ein Übertritt in die Muttermilch ist nicht zu erwarten – der Grund dafür, dass die reinen Nystatin-Präparate in Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden dürfen. Für die Kombinationen mit einem Kortison gilt das nicht: Eine von ihnen darf in der Schwangerschaft überhaupt nicht angewendet werden, eine zweite nicht im ersten Drittel.
Eine dritte Folge betrifft die Bakterien: Nystatin greift sie nicht an und beeinflusst ihre Vermehrung nicht. Anders als ein Antibiotikum bringt es die natürliche Bakterienbesiedlung von Darm und Schleimhäuten also nicht durcheinander. Die Filmtabletten nutzen diese Eigenschaft gezielt: Sie sollen nicht eine Infektion im Blut bekämpfen, sondern den Vorrat an Hefepilzen im Magen-Darm-Trakt vermindern, aus dem sich eine Pilzerkrankung an Mund oder Scheide wiederholt neu speisen kann. Häufig kommen sie während oder nach einer Behandlung mit Zytostatika, Kortikosteroiden oder Antibiotika zum Einsatz, weil unter diesen Mitteln Hefepilze besonders gut gedeihen.
Verabreichung & Dosierung
Bei der Verabreichung und Dosierung von Nystatin, einem Antimykotikum zur Behandlung von Pilzinfektionen, gibt es mehrere wichtige Aspekte zu beachten. Nystatin wird häufig zur Behandlung von Infektionen durch Candida-Arten eingesetzt, die Haut, Mund, Magen-Darm-Trakt oder Genitalien betreffen können.
Die Darreichungsformen von Nystatin umfassen Suspensionen, Tabletten, Cremes, Salben und Vaginalzäpfchen. Die Wahl der Form hängt von der Lokalisation der Infektion ab. Für orale Candida-Infektionen (Mundsoor) wird häufig eine Nystatin-Suspension verwendet. Sie wird mehrmals täglich in den Mund gegeben; wie viel davon jeweils einzunehmen ist und wie oft, hängt vom Alter ab und steht in der Packungsbeilage des jeweiligen Präparats. Die Suspension sollte nach den Mahlzeiten eingenommen werden, wobei sie einige Minuten im Mund behalten werden sollte, bevor sie geschluckt wird, um die Wirkung zu maximieren.
Bei Hautinfektionen wird Nystatin in Form von Cremes oder Salben aufgetragen. Die betroffenen Stellen sollten 2-3 Mal täglich mit einer dünnen Schicht des Präparats behandelt werden. Es ist wichtig, die Behandlung auch nach dem Abklingen der Symptome fortzusetzen, um ein Wiederauftreten der Infektion zu verhindern.
Für die Behandlung von vaginalen Pilzinfektionen werden Nystatin-Zäpfchen beziehungsweise Vaginaltabletten verwendet. Sie werden vorzugsweise vor dem Schlafengehen tief in die Scheide eingeführt; wie viele Tage die Behandlung dauert und wie viele Zäpfchen dabei täglich anzuwenden sind, gibt die Packungsbeilage des jeweiligen Präparats an.
Nystatin wird in der Regel gut vertragen, aber es können Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall oder Hautirritationen auftreten. Bei schweren Nebenwirkungen oder allergischen Reaktionen sollte die Behandlung abgebrochen und ein Arzt konsultiert werden.
Es ist wichtig, die gesamte vorgeschriebene Behandlungsdauer einzuhalten, auch wenn die Symptome früher abklingen, um eine vollständige Heilung zu gewährleisten. Patienten sollten auch über die richtige Anwendung und Dosierung des Medikaments informiert werden, um die Wirksamkeit der Behandlung sicherzustellen und das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren.
Risiken & Nebenwirkungen
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind im Zusammenhang mit der Behandlung von Nystatin kaum bekannt. Bei örtlicher Anwendung auf Haut oder Schleimhaut kann Nystatin in seltenen Fällen zu Überempfindlichkeitsreaktionen führen, dazu zählen insbesondere Juckreiz, Brennen oder Rötungen.
Bei sogenannten Streureaktionen sollte die Behandlung mit Nystatin vorzeitig abgebrochen werden. Hierbei breiten sich die Papeln, Rötungen oder Bläschen auch über die Auftragsstelle hinaus aus.
Der häufigste krankmachende Hefepilz beim Menschen ist Candida albicans. Es handelt sich um einen so genannten fakultativ-pathogenen Krankheitskeim, der also nicht zwingend, sondern nur unter bestimmten Voraussetzungen überhaupt Infektionskrankheiten verursacht.
Auch bei einem gesunden Menschen besiedelt diese Pilzart Haut und Schleimhaut. Nur durch ein geschwächtes Immunsystem können sich die Hefepilze explosionsartig vermehren und ausbreiten. In diesen Fällen ist die Behandlung mit dem Wirkstoff Nystatin angezeigt.
Nach dem Absetzen der entsprechenden Präparate sollten die Nebenwirkungen innerhalb kürzester Zeit verschwunden sein. Nebenwirkungen, die im Zusammenhang mit der Anwendung von Nystatin beobachtet wurden, sind Magen-Darm-Störungen, beispielsweise Übelkeit sowie Durchfall und Erbrechen. Nesselfieber und Hautausschlag können bei der Anwendung von Nystatin gelegentlich auftreten. Eine schwere Hautreaktion, das sogenannte Stevens-Johnson-Syndrom, tritt bei der Behandlung mit Nystatin selten auf.
Kontraindikationen
Bei der Verwendung von Nystatin gibt es mehrere typische Kontraindikationen, die beachtet werden müssen, um unerwünschte Nebenwirkungen und Komplikationen zu vermeiden.
Eine der Hauptkontraindikationen ist eine bekannte Überempfindlichkeit oder Allergie gegen Nystatin oder einen seiner Bestandteile. Patienten, die auf Nystatin allergisch reagieren, können Symptome wie Hautausschläge, Juckreiz, Schwellungen oder in seltenen Fällen anaphylaktische Reaktionen entwickeln. Daher sollte Nystatin bei solchen Patienten nicht angewendet werden.
Eine weitere Kontraindikation betrifft die Anwendung bei schweren systemischen Pilzinfektionen. Nystatin wird nicht für die Behandlung von systemischen Mykosen empfohlen, da es hauptsächlich lokal wirkt und im Magen-Darm-Trakt nicht gut resorbiert wird. Systemische Antimykotika wie Fluconazol oder Amphotericin B sind in solchen Fällen vorzuziehen.
Bei der Anwendung von Nystatin-Suspension ist Vorsicht geboten, wenn der Patient an schweren gastrointestinalen Störungen leidet, die den Kontakt des Wirkstoffs mit der befallenen Schleimhaut beeinträchtigen könnten. Auch bei Patienten mit Diabetes mellitus sollte die Verwendung von Nystatin-Suspensionen, die Zucker enthalten, mit Vorsicht erfolgen, um eine Beeinflussung des Blutzuckerspiegels zu vermeiden.
Schwangere und stillende Frauen sollten vor der Anwendung von Nystatin ihren Arzt konsultieren, obwohl Nystatin allgemein als sicher während der Schwangerschaft und Stillzeit gilt, da es im Wesentlichen nicht systemisch resorbiert wird.
Zusätzlich sollten Patienten, die gleichzeitig andere Medikamente einnehmen, ihren Arzt über alle aktuellen Medikamente informieren, um mögliche Wechselwirkungen zu vermeiden, auch wenn Nystatin aufgrund seiner geringen systemischen Resorption typischerweise nur wenige Interaktionen aufweist.
Diese Kontraindikationen sollten sorgfältig berücksichtigt werden, um die Sicherheit des Patienten zu gewährleisten und eine wirksame Behandlung zu ermöglichen. Ein ärztliches Beratungsgespräch vor Beginn der Therapie mit Nystatin ist daher empfehlenswert.
Interaktionen mit anderen Medikamenten
Nystatin ist ein Antimykotikum, das hauptsächlich zur Behandlung lokaler Candida-Infektionen eingesetzt wird. Aufgrund seiner geringen systemischen Absorption sind Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten selten, aber es gibt einige wichtige Aspekte zu berücksichtigen.
Für die gleichzeitige Anwendung von Nystatin mit Antimykotika, die über den Blutkreislauf wirken, etwa Fluconazol oder Itraconazol, ist keine Wechselwirkung beschrieben. Welche Mittel miteinander kombiniert werden und in welcher Menge, entscheidet der behandelnde Arzt.
Die meisten deutschen Fachinformationen der Nystatin-Präparate vermerken unter den Wechselwirkungen „keine bekannt“. Einzelne nennen dort aber doch andere Arzneimittel: Für zwei Hautzubereitungen ist beschrieben, dass Flucytosin und Tetracyclin die Wirkung von Nystatin gegen Hefepilze auf Nährböden ergänzen oder verstärken; für eine Kombinationssalbe ist vermerkt, dass Nystatin die Wirkung von Oxytetracyclin verstärken und die von Chloramphenicol abschwächen kann. Insbesondere ist dort kein Einfluss säurebindender Mittel (Antazida) auf die Wirkung von Nystatin beschrieben.
Bei der Anwendung von Nystatin-Suspensionen, die Zucker enthalten, sollten Patienten mit Diabetes vorsichtig sein. Obwohl dies keine direkte Wechselwirkung mit anderen Medikamenten darstellt, kann der Zuckeranteil in der Suspension den Blutzuckerspiegel beeinflussen und möglicherweise die Wirkung von Antidiabetika verändern.
Zusätzlich sollte bei der Anwendung von topischen Nystatin-Präparaten, wie Cremes oder Salben, darauf geachtet werden, keine anderen topischen Medikamente gleichzeitig auf derselben Hautstelle anzuwenden. Einen Einfluss auf die Aufnahme oder die Wirksamkeit von Nystatin beschreiben die deutschen Fachinformationen dabei nicht.
Trotz der geringen systemischen Resorption von Nystatin ist es immer ratsam, den Arzt über alle aktuellen Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel zu informieren, um potenzielle Wechselwirkungen zu vermeiden und eine sichere Anwendung zu gewährleisten. Regelmäßige ärztliche Überwachung und Kommunikation sind der Schlüssel, um unerwünschte Nebenwirkungen zu minimieren und die Behandlungseffektivität zu maximieren.
Alternative Behandlungsmethoden
Wenn Nystatin nicht vertragen wird, stehen mehrere alternative Behandlungsmethoden und Wirkstoffe zur Verfügung, um Pilzinfektionen effektiv zu behandeln. Ein gängiger Ersatz für Nystatin ist Clotrimazol. Clotrimazol ist ein Antimykotikum, das in Deutschland äußerlich angewendet wird, in Form von Cremes, Salben, Lösungen und Vaginaltabletten. Es wirkt durch Hemmung der Ergosterol-Synthese, die für die Zellmembran der Pilze essentiell ist.
Ein weiteres alternatives Medikament ist Fluconazol. Fluconazol ist ein systemisches Antimykotikum, das oral oder intravenös verabreicht werden kann. Es ist besonders wirksam bei systemischen und schweren mukokutanen Candida-Infektionen. Fluconazol hemmt ebenfalls die Ergosterol-Synthese und ist gut resorbierbar, was es zu einer effektiven Alternative bei Nystatin-Intoleranz macht.
Für topische Anwendungen können auch Miconazol und Ketoconazol verwendet werden. Beide Wirkstoffe sind in Form von Cremes, Salben und Lotionen erhältlich und eignen sich zur Behandlung von Haut- und Vaginalinfektionen durch Candida.
Bei schweren systemischen Infektionen oder bei Patienten, die orale Therapien nicht vertragen, kann Amphotericin B als Alternative eingesetzt werden. Amphotericin B wird intravenös verabreicht und ist ein Breitband-Antimykotikum, das bei lebensbedrohlichen Pilzinfektionen verwendet wird. Allerdings ist es mit einer höheren Nebenwirkungsrate verbunden und wird daher nur bei schweren Fällen eingesetzt.
Als ergänzende, nicht-medikamentöse Maßnahme werden mitunter Probiotika eingesetzt, insbesondere bei leichten oralen und gastrointestinalen Candida-Infektionen. Probiotika helfen, das Gleichgewicht der Mikroflora im Körper wiederherzustellen und können das Wachstum von Candida hemmen.
Bei der Wahl der Alternativen zu Nystatin sollte stets eine ärztliche Beratung erfolgen, um die beste Therapieoption basierend auf dem spezifischen Zustand des Patienten und dem Schweregrad der Infektion zu finden. Regelmäßige Überwachung und Anpassung der Behandlung sind entscheidend, um die Wirksamkeit zu gewährleisten und Nebenwirkungen zu minimieren.
Quellen
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ISBN: 9783437426223
- Ackermann, G. (Hrsg.): Antibiotika und Antimykotika.
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- Hof, H., Schlüter, D. (Hrsg.): Medizinische Mikrobiologie.
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- Jung, N., Rieg, S. (Hrsg.): Klinikleitfaden Infektiologie.
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- Moll, I. (Hrsg.): Dermatologie.
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