Reizhusten (trockener Husten)

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 22. August 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Der Reizhusten tritt im Gegensatz zum normalen feuchten Husten zumeist ohne Auswurf (Hustenschleim) auf und gilt daher auch als sogenannter "trockener Husten". Die dabei häufig auftretenden Hustenanfälle klingen meist bellend und hart. Der trockene Reizhusten tritt zumeist zu Beginn einer Erkältung auf, wandelt sich dann aber im Verlauf zu einem normalen Husten mit Auswurf. Aber auch bei diversen Lungenerkrankungen kann der Reizhusten als Symptom Beschwerden verursachen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Reizhusten (trockener Husten)?

Reizhusten
Ein Reizhusten ist oftmals eine langwierige Angelegenheit, die von typischen Symptomen begleitet wird.
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Als Reizhusten wird ein trockener Husten ohne Auswurf bezeichnet. Er ist charakteristisch für viele verschiedene Erkrankungen und kann auch als Nebenwirkung einer medikamentösen Behandlung auftreten. Der Reizhusten variiert in seiner Heftigkeit: Einige betroffene Patienten hüsteln lediglich und haben dabei keine Schmerzen, während andere Tag und Nacht husten und dadurch nicht nur Atembeschwerden, sondern auch Schlafstörungen haben.

Ursachen

Reizhusten ist in den meisten Fällen krankheitsbedingt und kann charakteristisch für die zugrundeliegende Erkrankung sein. Raucherhusten bringt beispielsweise starken Reizhusten mit sich, der nur zu bestimmten Tageszeiten zum Husten mit Auswurf wird. Er kann aber auch bei Asthma auftreten und unter anderem für die typischen Atembeschwerden sorgen.

Im harmlosesten Fall liegt der Reizhusten lediglich an einer beginnenden Erkältung - durch die Infektion hat sich noch kein Auswurf gebildet, die Schleimhäute sind allerdings bereits durch die fremden Eindringlinge irritiert und wollen sie loswerden, weshalb der Husten ausgelöst wird. In einigen Fällen kann nach der Erkältung auch Reizhusten entstehen, da die Schleimhäute noch nicht realisieren, dass die Erkrankung vorüber ist, oder noch irritiert sind und versuchen, jeden Erreger sofort loszuwerden.

Schlimmstenfalls kann es sich beim Reizhusten auch um eine ernsthafte Erkrankung wie Keuchhusten oder eine durch Medikamente induzierte Erscheinung handeln - ACE-Hemmer sind bekannt dafür.

Symptome, Beschwerden & Anzeichen

Ein Reizhusten weist in der Regel ziemlich eindeutige Symptome auf, die von der betroffenen Person je nach Ausprägung als sehr quälend wahrgenommen werden können. Das wohl häufigste Symptom bei einem bestehenden Reizhusten ist ein starkes und dauerhaftes Kratzen im Rachenbereich. Der Husten bleibt dabei unproduktiv und tritt verstärkt in der Nacht auf.

Daher kann es unter Umständen zu erheblichen Schlafstörungen kommen. Zu Schleimbildung kommt es beim trockenen Reizhusten dagegen kaum; die anhaltenden Hustenanfälle können das Luftholen für betroffene Personen dennoch äußerst schwer machen. Schmerzen im Brustkorb zählen ebenfalls zu den eindeutigen und typischen Symptomen, die in Verbindung mit einem Reizhusten auftreten können. Wer bei einem über Wochen bestehenden Reizhusten auf eine ärztliche Abklärung verzichtet, riskiert, dass eine behandlungsbedürftige Ursache unentdeckt bleibt.

Die bereits beschriebenen Symptome können sich dann erheblich verschlimmern, sodass es sogar zu einer Entzündung in der Lunge kommen kann. Liegt dem Reizhusten ein einfacher Infekt zugrunde, klingen die Beschwerden meist innerhalb weniger Tage ab, und eine frühzeitige Behandlung lindert sie in dieser Zeit. Steckt dagegen eine andere Ursache dahinter, etwa Asthma, ein Medikament oder langjähriges Rauchen, hält der Husten an, bis diese Ursache behandelt wird.

Ein Reizhusten ist oftmals eine langwierige Angelegenheit, die von typischen Symptomen begleitet wird. Dabei handelt es sich in der Regel um belastende Symptome, die sich mit hustenstillenden Mitteln und Hausmitteln lindern lassen; liegt ein einfacher Infekt zugrunde, klingen sie meist auch von selbst wieder ab.

Komplikationen

In den meisten Fällen klingt der Reizhusten nach einigen Tagen wieder ab und geht zusammen mit den anderen Erkältungsbeschwerden zurück. Bei manchen Patienten kann der trockene Husten jedoch einen chronischen Verlauf nehmen, wodurch sich das Risiko von Komplikationen erhöht. Besonders gefährdet für Folgeerscheinungen sind Raucher. Ist der Tabakkonsum der Grund für den Reizhusten, verläuft die Therapie meist erheblich schwieriger.

Zu den häufigsten Komplikationen des Reizhustens zählen stechende Schmerzen in der Brust und Kopfschmerzen. Mitunter ist der trockene Husten auch für die Entstehung von Nasenbluten verantwortlich. Sogar Einblutungen in Haut und Schleimhaut sind im Bereich des Möglichen.

Nicht selten geht der Reizhusten mit Heiserkeit oder einer Rachenentzündung (Pharyngitis) einher. Bei manchen Patienten werden diese Beschwerden auch erst von dem Husten ausgelöst. Die Stimme klingt leise, gepresst und rau. Manchmal bleibt sie sogar vollkommen weg.

Eine gefürchtete Komplikation bei Frauen stellt die Harninkontinenz dar. Dabei geben die Betroffenen, ohne es zu wollen, beim Husten Urin ab. In schweren Fällen ist der trockene Husten für einen Leistenbruch oder Zwerchfellbruch verantwortlich. Eine andere Folgeerscheinung ist die Hustensynkope, die bei den Erkrankten zu Ohnmacht durch Hustenanfälle führt.

Anlass dafür ist der starke Druckanstieg im Brustkorb beim Husten, wodurch es zu einer Behinderung des Blutrückflusses in Richtung Herz kommt. Das Gehirn erhält aus diesem Grund zeitweilig zu wenig Blut und damit zu wenig Sauerstoff, was wiederum eine kurze Bewusstlosigkeit zur Folge haben kann.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Unter einem Reizhusten versteht man einen sehr trockenen Husten, der sich nur sehr schwer abhusten lässt. Häufig ist ein Husten allerdings kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern eher Symptom einer bestehenden Erkrankung. Falls sich der Husten nach einigen Tagen nicht bessert oder sich sogar verschlimmert, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Ein Facharzt kann die Ursache für den Reizhusten ausfindig machen und eine entsprechende Behandlung einleiten. Ein grüner dicker Schleim ist beispielsweise Anzeichen für eine Entzündung in den Atemwegen. Farbiger Auswurf allein beweist allerdings noch keine bakterielle Infektion und ist für sich genommen kein Grund für ein Antibiotikum.

Beim trockenen Reizhusten kommen vor allem hustenstillende Mittel (Antitussiva) zum Einsatz, die den Hustenreiz dämpfen; entzündungshemmende Medikamente helfen nur dann, wenn eine entzündliche Grunderkrankung dahintersteckt. Ohne eine solche Behandlung dauern die Beschwerden meist einige Tage länger an. Hustenstiller heilen die Ursache jedoch nicht und schützen auch nicht vor einer Lungenentzündung; entscheidend ist, dass die Ursache des Hustens gefunden wird.

Sofort ärztliche Hilfe braucht dagegen, wer zusätzlich unter Atemnot, hohem Fieber, Bluthusten oder starken Schmerzen im Brustkorb leidet. Bei plötzlicher schwerer Atemnot ist der Notruf 112 zu wählen. Ärztlich abgeklärt werden muss außerdem jeder Husten, der länger als acht Wochen besteht. Für Raucher und ehemalige Raucher gilt das besonders: Ein neu aufgetretener oder veränderter Husten kann das erste Zeichen einer COPD oder eines Lungenkrebses sein, ebenso ungewollter Gewichtsverlust oder nächtliches Schwitzen.

Behandlung & Therapie

Um den Reizhusten effektiv behandeln zu können, muss zunächst geklärt werden, wo seine Ursachen liegen. Handelt es sich um eine Hinterlassenschaft einer überstandenen Erkältung, wird in der Regel ein leichtes Antitussivum verschrieben, das den Hustenreiz dämpfen und dem Patienten vor allem nachts Linderung verschaffen soll. Solche Hustenstiller sollten nur kurzzeitig eingenommen und nicht mit schleimlösenden Mitteln kombiniert werden, da der gelöste Schleim sonst nicht mehr abgehustet werden kann.

Bei Asthma bessert sich der Reizhusten in der Regel, wenn die Grunderkrankung selbst konsequent behandelt wird – etwa mit den vom Arzt verordneten Inhalationsmitteln. Komplizierter gestaltet sich die Behandlung bei anderen Formen des Reizhustens - das Paradebeispiel dafür ist die durch langjährigen Zigarettenrauch induzierte Form. Wenn der Reizhusten auftritt, ist der Zustand bereits chronisch und es kann nur noch der Versuch unternommen werden, die Lebensqualität des Patienten trotz der Chronifizierung zu steigern.

Liegt die Entstehung des Reizhustens hingegen an Medikamenten, sollte unter Umständen eine Alternative zur Medikation gesucht werden, die symptomfreier verläuft und für den Patienten angenehmer ist. Das betrifft vor allem die ACE-Hemmer: Hier stellt der Arzt in der Regel auf einen Wirkstoff aus der Gruppe der Sartane um. Blutdruckmedikamente dürfen dabei niemals eigenmächtig abgesetzt werden.

Vorbeugung

Die beste Vorbeugung gegen Reizhusten und trockenen Husten besteht darin, sich von Zigaretten und anderen ähnlichen Genussmitteln fernzuhalten und den Rauch auch nicht passiv einzuatmen. Auf diese Weise kann bereits kein chronischer Reizhusten mehr entstehen, der eines Tages auftritt und nie wieder verschwindet, sondern sich schlimmstenfalls in seiner Heftigkeit nur noch vermehrt.

Durch eine Erkältung oder Asthma kann Reizhusten allerdings immer auftreten - die einzige wirksame Möglichkeit der Vorbeugung besteht darin, sich wirksam vor Erkältungen zu schützen und bei bereits bekannter Asthmakrankheit die Hilfe des Arztes in Anspruch zu nehmen, wenn Reizhusten erstmals oder erneut auftritt.

Ärztlich abklären lassen sollte man einen Reizhusten insbesondere dann, wenn man gerade Medikamente einnimmt und das Symptom vorher noch nicht vorhanden war oder sich nicht in gleicher Stärke geäußert hat. Um schlimmerem Reizhusten vorzubeugen, sollte die Medikation angepasst und besser auf die Bedürfnisse des Patienten optimiert werden.

Nachsorge

Eine Erkältung wird neben Schnupfen häufig auch von Reizhusten begleitet. Trockener Husten kann aber auch ein eigenständiges Krankheitsbild darstellen. Solange die Symptome nicht länger als ein bis zwei Wochen anhalten oder eine deutliche Verschlechterung eintritt, bedarf ein trockener Husten keiner weiteren Nachsorge. Dennoch können die Beschwerden eine Behandlung erfordern, da ein ausgeprägter Reizhusten den Patienten vor allem während der Nachtruhe sehr belasten kann.

Pflanzliche Medizin wie Lutschpastillen aus Salbei, Hustentee und Hustensaft bieten dem Betroffenen Linderung. Das Einnehmen von hustenstillenden Medikamenten vor dem Zubettgehen ist ebenfalls eine angebrachte Behandlungsmethode. Hält der Reizhusten über einen Zeitraum von zwei Wochen hinaus an, ist eine Nachsorge sinnvoll, um einen chronischen Krankheitsverlauf zu vermeiden.

Wurden zuvor Medikamente verschrieben und tritt dennoch keine Besserung ein, sind weitere Untersuchungen nötig, um der eigentlichen Ursache auf den Grund zu gehen. Liegt den Symptomen beispielsweise eine Bronchitis zugrunde, wird sie im Rahmen der Nachsorge behandelt und der Heilungsprozess durch den Hausarzt überwacht. Die einzige Nachsorge, die der Patient bei Reizhusten selber unternehmen kann, ist das Meiden von feuchter Kälte sowie das Warmhalten des Halses mithilfe von Halstüchern oder Schals.


Hausmittel & Kräuter gegen Reizhusten

  • Anis hilft gegen Blähungen und Hustenschleim und sorgt für guten Schlaf. Ein Asthma gehört dagegen immer in ärztliche Behandlung und lässt sich mit Anis nicht behandeln.
  • Hustentee bereite man wie folgt zu: je 5 Gramm Spitzwegerich, Lungenkraut, Huflattich, Wollblume, Aniskörner, Süßholz, Eibischwurzeln und 10 Gramm Isländisches Moos.
  • Ein weiterer Hustentee mache man aus einem halben Esslöffel Süßholz, einem halben Esslöffel Veilchenwurzeln, einem Esslöffel Eibischwurzeln, einem halben Esslöffel Huflattichblättern, einem halben Esslöffel Wollblumen und genauso viel Anis-Samen. Von dieser Mischung machen sie dann aus einem Teelöffel eine Tasse Tee. Am besten mit Honig süßen.
  • Gegen Reizhusten hilft regelmäßiger Genuss von Apfelmost: Den Saft saurer Äpfel mit Zucker und Fenchel kochen und langsam einnehmen.
  • Bei Husten wirkt in leichteren Fällen Honigmilch sehr gut. Man löst einen Esslöffel Honig oder Fenchelhonig in einer Tasse heißer Milch. Man trinke morgens und abends je eine Tasse so heiß wie möglich.
  • Fichtennadelhonig ist ein gutes, schleimlösendes Hustenmittel. Die jungen Triebe der Fichte werden dazu mit Zucker angesetzt.
  • Fliederblüten – gemeint sind die Blüten des Schwarzen Holunders, nicht die des Zierflieders – sind sehr schweißtreibend, fiebersenkend und wirken bei Reizhusten und Erkältung.
  • Malventee ist ein gutes Mittel gegen Schnupfen und Reizhusten.
  • Huflattich wirkt appetitanregend und hilft bei Reizhusten, Verschleimung und Heiserkeit.
  • Huflattich enthält allerdings Pyrrolizidinalkaloide, die in größeren Mengen die Leber schädigen können. Das BfArM begrenzt die Anwendung huflattichhaltiger Zubereitungen deshalb auf höchstens vier bis sechs Wochen im Jahr und nur auf Zubereitungen mit einem niedrigen Gehalt dieser Stoffe. In Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Säuglingen und Kleinkindern sollte Huflattich gar nicht angewendet werden. Das gilt auch für die beiden oben genannten Teemischungen, die Huflattich enthalten.
  • Bei hartnäckigem Reizhusten abgekochten Majorantee mit Honig süßen und schluckweise morgens, mittags und abends trinken. Dies ist insbesondere für Kinder geeignet. Säuglinge unter einem Jahr dürfen jedoch keinen Honig bekommen: Er kann Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum enthalten, die im noch unreifen Darm eines Säuglings einen lebensgefährlichen Botulismus auslösen können.

Das können Sie selbst tun

Trockener Reizhusten ist sehr störend und wirkt sich negativ auf die erholsame Nachtruhe aus. Begleitend zur medikamentösen Therapie gibt es verschiedene Selbsthilfestrategien und Hausmittel, die den trockenen Husten lindern und die Heilung unterstützen können:

Das Lutschen von Hustenbonbons und -pastillen regt den Speichelfluss an. Sie enthalten häufig Isländisch Moos oder Eibischextrakte, deren Schleimstoffe sich schützend über die gereizten Schleimhäute legen und dadurch das Kratzen im Rachen lindern. Die gleiche Wirkung geht von warmer Milch mit Honig oder Fenchelhonig aus. Diese können kurz vor dem Schlafengehen eingenommen werden. Kinder unter einem Jahr dürfen allerdings keinen Honig erhalten, da dieser bei Säuglingen einen Botulismus auslösen kann.

Eine wichtige Selbsthilfemaßnahme bei Reizhusten ist eine vermehrte Flüssigkeitszufuhr. Etwa 2 - 3 Liter Flüssigkeit, am besten Wasser oder Tee (bei Reizhusten eignen sich zum Beispiel Tees aus Eibisch, Malve oder Spitzwegerich), sollten es sein, um der Austrocknung der Schleimhäute vorzubeugen und die Sekretion des schützenden Flüssigkeitsfilms in den Atemwegen zu unterstützen. Während der Nachtruhe sollte zudem für erhöhte Luftfeuchtigkeit gesorgt werden. Dazu können spezielle Luftbefeuchter verwendet oder feuchte Tücher aufgehängt werden. In stark beheizten Räumen können Schalen mit Wasser auf die Heizkörper gestellt werden.

Als Hausmittel gegen Reizhusten haben sich neben Dampfbädern und Inhalation mit z. B. Kochsalz oder Thymian, warme Kartoffelwickel für den Oberkörper bewährt.

Rauchen und übermäßige körperliche Anstrengung sollten bei Reizhusten unbedingt vermieden werden.

Quellen

  • Kroegel, C., Costabel, U., Bals, R., et al. (Hrsg.): Referenz Pneumologie.
    ISBN: 9783132416789
  • Lorenz, J., Bals, R.: Checkliste Pneumologie.
    ISBN: 9783131770240
  • Bösch, D.: Pneumologie.
    ISBN: 9783662714430
  • Kochen, M. M. (Hrsg.): Duale Reihe Allgemeinmedizin und Familienmedizin.
    ISBN: 9783132209756
  • Herold, G.: Innere Medizin 2026.
    ISBN: 9783982116655

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