Tetanus-Impfung

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 5. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Die Tetanus-Infektion (Wundstarrkrampf) gilt immer noch als eine der lebensbedrohlichsten Infektionskrankheiten. Daher wird die Tetanus-Impfung von den meisten Ärzten als unverzichtbar betrachtet, um bei Verletzungen einer Erkrankung vorzubeugen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Tetanus-Impfung?

Tetanus Impfung
Die Tetanus-Impfung wird verabreicht, um Wunden vor der Gefahr einer hochgefährlichen, selbst bei moderner Intensivtherapie in 10 bis 20 Prozent der Fälle tödlich endenden Tetanus-Infektion zu schützen.

Die Tetanus-Impfung wird verabreicht, um Wunden vor der Gefahr einer hochgefährlichen, selbst bei moderner Intensivtherapie in 10 bis 20 Prozent der Fälle tödlich endenden Tetanus-Infektion zu schützen. Bei dieser Krankheit kommt es zu Krämpfen und Lähmungszuständen, wenn Tetanus-Bakterien über eine Wunde in den Körper eingedrungen sind.

Tetanus-Bakterien (Clostridium tetani) sind als Sporen überall in unserer Umwelt vorhanden, z.B. in Erde, Staub, Holz und auf der Haut, außerdem in tierischen Ausscheidungen. Diese Bakterien können nur unter Sauerstoffausschluss gedeihen, weshalb vor allem tiefe Stich- und Quetschwunden mit Luftabschluss eine Infektion begünstigen. Ausgelöst wird die Tetanus-Erkrankung durch einen von den Bakterien freigesetzten Giftstoff.

Genauer beschrieben handelt es sich beim Erreger um ein grampositives, bewegliches, sporenbildendes Stäbchenbakterium. Seine Sporen überdauern im Erdreich jahrelang; nachweisen lässt er sich außerdem im Darminhalt und im Kot von Pferden, seltener von Rindern. Von Mensch zu Mensch wird Tetanus nicht übertragen, weshalb der Impfschutz allein dem Geimpften selbst zugutekommt und nicht, wie bei anderen Infektionskrankheiten, zugleich seiner Umgebung. Zwischen der Verletzung und den ersten Beschwerden liegen meist drei Tage bis drei Wochen, in Einzelfällen aber auch nur ein Tag oder mehrere Monate. Kennzeichnend für die häufigste Verlaufsform sind eine Kieferklemme, ein durch die Verkrampfung der Gesichtsmuskeln verzerrter Ausdruck und eine Überstreckung des Rückens.

Bei der Tetanus-Impfung wird ein Tetanustoxoid-Impfstoff in einen Muskel gespritzt, der gegen die Giftstoffe (Tetanustoxine) schützt, indem er die Bildung neutralisierender Antikörper anregt. Auch wenn bei einer Verletzung kein ausreichender Impfschutz besteht, kann meist eine rasch erfolgende Tetanus-Impfung eine Erkrankung verhindern. Bei Ungeimpften reicht der Impfstoff allein allerdings nicht aus; er wird dann mit Tetanus-Immunglobulin kombiniert (Simultanprophylaxe). Eine Tetanus-Impfung als Vorbeugung und Schutz ist vor allem deshalb besonders wichtig, weil das bereits an die Nervenzellen gebundene Gift durch kein Medikament mehr unschädlich gemacht werden kann.

Geschichte & Entwicklung

Die Entdeckung und Entwicklung der Tetanus-Impfung begann Ende des 19. Jahrhunderts. Tetanus, auch Wundstarrkrampf genannt, wurde erstmals durch den deutschen Arzt Arthur Nicolaier im Jahr 1884 als eine durch Bakterien verursachte Krankheit erkannt. Er zeigte, dass Erreger aus dem Erdboden Tetanus verursachen können, indem er Tiere mit kontaminiertem Boden infizierte. Später isolierte der japanische Bakteriologe Kitasato Shibasaburō 1889 den Erreger und entdeckte das Tetanustoxin, das die typischen Muskelkrämpfe der Krankheit auslöst.

Die erste bedeutende Entwicklung bei der Prävention erfolgte 1924, als der französische Tierarzt Pierre Descombey das erste Tetanustoxoid herstellte. Grundlage war das kurz zuvor von dem französischen Forscher Gaston Ramon und, unabhängig von ihm, von dem Briten Alexander Glenny entwickelte Verfahren, Bakteriengifte mit Formaldehyd zu entgiften. Tetanustoxoid ist ein entgiftetes Tetanustoxin, das das Immunsystem stimuliert, ohne die Krankheit auszulösen. Dies bildete die Grundlage für die Tetanusimpfung.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Tetanusimpfung weit verbreitet eingesetzt, um Soldaten vor Infektionen durch Wundkontamination zu schützen. Diese Maßnahmen reduzierten die Sterblichkeitsrate durch Tetanus erheblich. Heutzutage wird die Tetanusimpfung als Teil von Kombinationsimpfstoffen, wie dem Diphtherie-Tetanus-Pertussis-Impfstoff (DTP), verabreicht und ist in vielen Ländern ein Standardbestandteil von Kinderimpfprogrammen.

Einsatz & Indikation

Die Tetanus-Impfung wird in der Regel bereits im Kindesalter im Rahmen von Standardimpfprogrammen verabreicht. Der Impfplan sieht meist vor, dass Säuglinge im Alter von 2, 4 und 11 Monaten die drei Dosen des Kombinationsimpfstoffs gegen Diphtherie, Tetanus und Pertussis (DTP) erhalten. Eine Auffrischungsimpfung erfolgt dann im Alter von 5 bis 6 Jahren sowie im Jugendalter zwischen 9 und 16 Jahren.

Für Erwachsene wird eine Auffrischungsimpfung alle 10 Jahre empfohlen, um den Impfschutz aufrechtzuerhalten. Besonders wichtig ist die Tetanusimpfung für Personen, die im Freien arbeiten oder in Berufen tätig sind, bei denen häufig Verletzungen auftreten können, etwa im Bauwesen oder in der Landwirtschaft.

In Deutschland ist Tetanus dank der weit verbreiteten Impfung selten geworden: In den vergangenen Jahren wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts weniger als 15 Erkrankungsfälle jährlich verzeichnet, überwiegend bei älteren Erwachsenen. Eine krankheits- oder erregerspezifische Meldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz besteht für Tetanus allerdings nicht, sodass diese Zahlen nur die Größenordnung wiedergeben. Weltweit sieht das Bild anders aus: Dort, wo Schwangere nicht geimpft sind und unter unhygienischen Bedingungen entbunden wird, tritt Tetanus auch bei Neugeborenen auf; nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation entfiel noch im Jahr 2006 der weitaus größte Teil der weltweiten Todesfälle an dieser Krankheit auf diese Form. Ist die Mutter grundimmunisiert und hat sie die empfohlenen Auffrischungen erhalten, sind Neugeborene über die mütterlichen Antikörper geschützt.

Eine Tetanus-Impfung wird auch bei bestimmten Verletzungen notwendig. Bei tiefen oder stark verschmutzten Wunden, insbesondere durch Kontakt mit Erde oder Metall, besteht ein erhöhtes Risiko für eine Tetanusinfektion. In diesen Fällen wird der Impfstatus überprüft, und falls die letzte Auffrischung mehr als 5 Jahre zurückliegt, wird eine erneute Impfung empfohlen. Bei sauberen, geringfügigen Wunden bleibt es dagegen beim regulären Abstand von zehn Jahren. Bei tiefen oder verschmutzten Wunden wird ungeimpften oder unvollständig geimpften Verletzten zusätzlich Immunglobulin verabreicht, um den Körper gegen das bereits eingedrungene Tetanustoxin zu schützen.

Vorteile & Nutzen

Die Tetanus-Impfung bietet gegenüber anderen Behandlungsmethoden erhebliche Vorteile, vor allem durch die Möglichkeit der Prävention. Tetanus wird durch ein Neurotoxin des Bakteriums Clostridium tetani verursacht, das schwere Muskelkrämpfe und im schlimmsten Fall den Tod hervorrufen kann. Im Gegensatz zu therapeutischen Maßnahmen, die nach dem Auftreten der Symptome eingeleitet werden, verhindert die Impfung bereits im Vorfeld eine Infektion, indem sie das Immunsystem darauf vorbereitet, das Tetanustoxin unschädlich zu machen.

Ein weiterer Vorteil der Impfung ist ihre hohe Wirksamkeit und lang anhaltende Schutzwirkung. Ein vollständiger Impfschutz in Kombination mit regelmäßigen Auffrischungen bietet einen sicheren und effektiven Schutz für viele Jahre, während eine Therapie bei einer Infektion meist umfangreiche und intensive medizinische Maßnahmen erfordert. Dazu gehört die Verabreichung von Tetanus-Immunglobulin, das sofort wirken soll, jedoch eine bereits begonnene Infektion nicht vollständig aufhalten kann.

Zudem ist die Behandlung einer akuten Tetanusinfektion oft kostspielig und mit längeren Krankenhausaufenthalten verbunden, da Tetanus intensivmedizinische Überwachung und möglicherweise maschinelle Beatmung erfordern kann. Im Gegensatz dazu ist die Impfung eine kostengünstige und unkomplizierte Maßnahme, die das Risiko einer Erkrankung minimiert und schwere Komplikationen verhindert.

Ein praktischer Vorteil liegt darin, dass der Tetanus-Schutz kaum je für sich allein verabreicht wird. Er ist regelmäßig Bestandteil eines Kombinationsimpfstoffs, der zugleich gegen weitere Erkrankungen schützt. Für den Geimpften bedeutet das weniger Injektionen und weniger Arzttermine bei gleichem Schutzumfang. Steht bei Erwachsenen die fällige Auffrischung gegen Tetanus und Diphtherie an, soll dafür nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts einmalig ein Impfstoff verwendet werden, der zusätzlich die Keuchhusten-Komponente enthält.

Funktion, Wirkung & Ziele

Ohne eine Tetanus-Impfung besteht ständig die Gefahr, sich zu infizieren. Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Grundimmunisierung sowie regelmäßige Auffrischungen, denn der erlangte Impfschutz hält nur über einen gewissen Zeitraum vor. Bei einer frischen, tiefen oder verschmutzten Verletzung wird unabhängig vom Lebensalter zusätzlich eine Auffrisch-Impfung empfohlen, sollte die letzte Tetanus-Impfung mehr als fünf Jahre zurückliegen. Betroffene ohne Impfschutz, die sich verletzt haben, sollten sofort den Arzt aufsuchen, um sich eine Tetanus-Impfung geben zu lassen. Sie erhalten dann zusätzlich Tetanus-Immunglobulin, das sofort wirkt, während die Impfung den eigenen Schutz erst nach einigen Tagen aufbaut.

Die Grundimmunisierung von drei Impfungen wird meist zusammen mit anderen Impfungen schon im Säuglingsalter vorgenommen; zwischen der zweiten und der dritten Impfung soll dabei ein Abstand von mindestens sechs Monaten liegen. Sollte sie versäumt worden sein, kann sie später nachgeholt werden. Ist eine komplette Grundimmunisierung durchgeführt worden, muss diese lebenslang nicht wieder erfolgen.

Allerdings muss die Tetanus-Impfung wieder aufgefrischt werden, zunächst zwischen dem 5. und 6. Lebensjahr, dann zwischen dem 9. und 16. Lebensjahr, meistens auch wieder kombiniert mit anderen wichtigen Impfungen wie die gegen Diphtherie, Keuchhusten und Polio. Wichtig ist, dass auch Erwachsene die Tetanus-Impfung etwa alle zehn Jahre auffrischen lassen sollten.

Eine Tetanus-Impfung wird in den Oberarm-Muskel injiziert. Sie ist eine sogenannte Totimpfung, da sie nur das unschädlich gemachte Gift des Tetanus-Bakteriums (Tetanus-Toxin) enthält. Das bedeutet, bei dem Geimpften wird zwar keine Infektion, dafür aber eine gewünschte Abwehrreaktion im Körper ausgelöst. Die Tetanus-Impfung veranlasst das Immunsystem, Antikörper gegen das Tetanustoxin zu bilden. Die Schutzrate der Tetanus-Impfung beträgt nahezu 100%.


Durchführung & Ablauf

Eine Tetanus-Impfung erfolgt in der Regel durch eine intramuskuläre Injektion. Der Impfstoff enthält Tetanustoxoid, eine inaktivierte Form des Tetanustoxins, das keine Erkrankung auslöst, jedoch das Immunsystem zur Bildung von Antikörpern anregt. Diese Antikörper schützen vor einer Infektion, indem sie das Toxin neutralisieren, falls es durch eine Wunde in den Körper gelangt.

Die Impfung wird typischerweise in den Oberarmmuskel verabreicht. Bei kleinen Kindern erfolgt die Injektion meist in den Oberschenkelmuskel, da dieser bei ihnen besser zugänglich ist. Der Tetanusimpfstoff wird häufig als Teil eines Kombinationsimpfstoffs verabreicht, der auch Schutz gegen Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten) bietet.

Der Grundimpfschutz besteht aus drei Dosen im Säuglingsalter, die im Alter von 2, 4 und 11 Monaten gegeben werden; zwischen der zweiten und der dritten Dosis soll dabei ein Abstand von mindestens sechs Monaten liegen. Um die Immunität aufrechtzuerhalten, sind Auffrischungsimpfungen notwendig. Eine erste Auffrischung erfolgt im Kindesalter, eine weitere im Jugendalter. Erwachsene sollten alle 10 Jahre eine Auffrischungsimpfung erhalten.

Im Falle von stark verschmutzten oder tiefen Wunden wird der Impfstatus überprüft. Ist die letzte Auffrischung länger als 5 Jahre her, wird eine weitere Impfung empfohlen. Bei fehlendem oder unklarem Impfschutz wird zusätzlich Tetanus-Immunglobulin verabreicht, um einen schnellen Schutz gegen das Tetanustoxin zu gewährleisten.

Von einer Bestimmung der Antikörper im Blut vor der Impfung rät das Robert Koch-Institut ab; maßgeblich ist der dokumentierte Impfstatus. Jede Impfung wird deshalb in den Impfausweis eingetragen. Dieser Nachweis entscheidet im Verletzungsfall darüber, wie zu verfahren ist: Er zeigt, wie viele Impfungen bereits verabreicht wurden und wann die letzte erfolgte, und erst aus beidem zusammen ergibt sich das weitere Vorgehen. Liegt kein Nachweis vor und lässt sich der Schutz auch sonst nicht belegen, wird ein unklarer Impfstatus so behandelt wie ein unzureichender.

Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren

Die Tetanus-Impfung selbst kann keine Tetanus-Erkrankung auslösen, da der Impfstoff lediglich das unschädlich gemachte Gift des Bakteriums beinhaltet. Auf der anderen Seite entsteht durch die Tetanus-Impfung aber auch kein dauerhafter Schutz, sie muss also regelmäßig aufgefrischt werden, was vielen Menschen nicht bewusst ist.

Besonders ältere Menschen über 60 vergessen oft, wann eine Auffrisch-Impfung fällig ist. Gerade für diese Bevölkerungsgruppe stellt aber eine Tetanus-Infektion eine größere Gefahr dar als für jüngere Menschen. Eine Tetanus-Impfung sollte in einigen Fällen nur nach sorgfältiger Besprechung mit dem Arzt erfolgen, z.B. wenn der Betroffene unter einem schweren Defekt der Immunabwehr leidet oder während einer Behandlung mit Medikamenten, die die körpereigene Abwehr schwächen.

Das Gleiche gilt für den Fall, dass ein Patient bereits vorher einmal ernsthafte Schwierigkeiten nach einer Impfung hatte. Vorsicht ist auch vor einer Operation geboten. Von einer Impfung während der Schwangerschaft wurde früher abgeraten. Nach heutigem Kenntnisstand ist die Tetanus-Impfung als Totimpfstoff dagegen unbedenklich; die Ständige Impfkommission empfiehlt sogar in jeder Schwangerschaft eine Impfung gegen Keuchhusten, die üblicherweise als Kombinationsimpfstoff zusammen mit dem Tetanus-Schutz verabreicht wird. Auch wenn die Tetanus-Impfung mit Totimpfstoff erfolgt und daher normalerweise gut verträglich ist, entsteht oft durch die Anregung der körpereigenen Abwehr eine Rötung, Druckschmerzhaftigkeit, Juckreiz oder Schwellung an der Injektionsstelle. Andere Nebenwirkungen sind seltener.

So können bei Betroffenen nach der Impfung z.B. eine starke Schwellung, Temperaturerhöhung oder Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Doch diese Beschwerden verschwinden meist nach wenigen Tagen. Noch seltener sind allergische Reaktionen, und nur in Einzelfällen ist es nach einer Tetanus-Impfung zu Erkrankungen des Nervensystems gekommen.

Alternativen

Wenn eine Tetanus-Impfung nicht möglich ist, gibt es alternative Verfahren, um das Risiko einer Tetanusinfektion zu minimieren oder eine bereits bestehende Infektion zu behandeln. Die wichtigste Alternative ist die Verabreichung von Tetanus-Immunglobulin. Dieses Immunglobulin enthält bereits fertige Antikörper gegen das Tetanustoxin und wird bei Patienten eingesetzt, die entweder nicht geimpft sind oder bei denen die Immunantwort unzureichend ist. Es bietet sofortigen, aber kurzfristigen Schutz, der besonders in Notfallsituationen nützlich ist, etwa nach einer tiefen oder stark verschmutzten Wunde.

Darüber hinaus spielen gründliche Wundreinigungen und die Anwendung von antiseptischen Lösungen eine entscheidende Rolle in der Vermeidung von Tetanusinfektionen. Durch die sorgfältige Entfernung von Schmutz und abgestorbenem Gewebe wird die Anzahl der Bakterien, die die Infektion auslösen könnten, reduziert.

In schweren Fällen einer bestehenden Tetanusinfektion kommt eine intensivmedizinische Behandlung zum Einsatz. Diese umfasst die Verabreichung von Antibiotika wie Metronidazol, die das Wachstum der Bakterien hemmen, sowie die symptomatische Behandlung von Muskelkrämpfen, etwa mit Muskelrelaxantien oder krampflösenden Medikamenten. In extremen Fällen ist auch eine mechanische Beatmung notwendig, um die Atemfunktion zu unterstützen.

Trotz dieser Alternativen bleibt die Impfung der effektivste Schutz, da sie präventiv wirkt und eine Infektion von vornherein verhindert.

Quellen

  • Salzberger, B. (Hrsg.): Therapie-Handbuch - Infektionskrankheiten und Impfungen.
    ISBN: 9783437238178
  • Suttorp, N., Mielke, M., Kiehl, W., Stück, B. (Hrsg.): Infektionskrankheiten.
    ISBN: 9783131585813
  • Suerbaum, S., Burchard, G.-D., Kaufmann, S. H. E., Schulz, T. F. (Hrsg.): Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie.
    ISBN: 9783662613849
  • Hof, H., Schlüter, D. (Hrsg.): Duale Reihe Medizinische Mikrobiologie.
    ISBN: 9783132443174
  • Jung, N., Rieg, S. (Hrsg.): Klinikleitfaden Infektiologie.
    ISBN: 9783437223228

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