Metronidazol
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 17. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
Sie sind hier: Startseite Wirkstoffe Metronidazol
Metronidazol gehört zu den Antibiotika. Es wird in der Medizin zur Behandlung und Vorbeugung von verschiedenen Entzündungen genutzt, die durch bestimmte Bakterien, so zum Beispiel Clostridien, verursacht werden. Häufig treten als Nebenwirkungen Durchfall, Übelkeit und Erbrechen auf; allergische Hautreaktionen wie etwa Rötungen oder Pustelbildung kommen gelegentlich vor. Im ersten Drittel der Schwangerschaft darf Metronidazol nur bei schweren, lebensbedrohlichen Infektionen eingenommen werden.
Inhaltsverzeichnis |
Was ist Metronidazol?
Metronidazol ist ein Medikament, das zu den Antibiotika gehört. Es tötet anaerobe Bakterien (Bakterien, die in sauerstofffreier Umgebung leben) und Parasiten ab und findet daher häufig Anwendung bei der Behandlung von Erkrankungen, die durch solche Bakterien und Parasiten verursacht werden.
Werden die Erkrankungen durch andere Bakterien oder etwa durch Viren ausgelöst, wirkt es dagegen nicht. Aufgrund seines speziellen Wirkspektrums ist die Anwendung von Metronidazol nur bei bestimmten Erkrankungen angezeigt.
Darüber entscheidet stets der behandelnde Arzt. Metronidazol ist von unterschiedlichen Herstellern unter verschiedenen Handelsnamen (u.a. Clont®, Arilin®, Flagyl®) erhältlich.
Pharmakologische Wirkung
Metronidazol wird von bestimmten Bakterien und Parasiten in eine aktive Form umgewandelt. Dies geschieht durch die Umlagerung von Elektronen (geladene Teilchen) im Metronidazol durch Enzyme der Bakterien.
Dadurch ändern sich die Eigenschaften des Antibiotikums. Die aktive Form schiebt sich in die Erbsubstanz der Bakterien, die DNA, ein, und zerstört diese. Auf diese Weise kommt der Stoffwechsel der Bakterien zum Erliegen, und sie sterben ab. Metronidazol und seine Abbauprodukte werden durch die Niere wieder ausgeschieden. Bei verminderter Nierenfunktion bleibt die Halbwertszeit allerdings unverändert, weil der Wirkstoff dann vermehrt über den Stuhl ausgeschieden wird; erst bei fehlender Harnproduktion ist die Dosis zu verringern. Bei einer Blutwäsche werden Metronidazol und seine Abbauprodukte im Lauf einer achtstündigen Behandlung vollständig entfernt; das Arzneimittel wird deshalb unmittelbar danach gegeben. Abgebaut wird Metronidazol vor allem in der Leber, weshalb bei eingeschränkter Leberfunktion besondere Vorsicht geboten ist.
Auf dem Mechanismus der DNA-Schädigung beruht auch die Vermutung, dass Metronidazol bei Schwangeren dem ungeborenen Kind schaden könnte. Obwohl dies beim Menschen nie nachgewiesen werden konnte, soll Metronidazol innerhalb der ersten drei Schwangerschaftsmonate nur bei schweren, lebensbedrohlichen Infektionen eingenommen werden.
Medizinische Anwendung & Verwendung
Metronidazol wird vor allem zur Behandlung von Erkrankungen angewendet, die von sogenannten anaeroben Bakterien, welche in einer Umgebung ohne Sauerstoff vorkommen, verursacht werden.
Dazu zählen zum Einen Infekte des Dickdarms, die durch Bakterien ausgelöst werden, und zum Anderen auch Abszesse, d.h. abgekapselte Eiterbeulen, im Knochen, im Zahn-, Mund- und Kieferbereich, in der Haut, in der Bauchhöhle oder im Gehirn. Zu den zugelassenen Anwendungsgebieten gehört außerdem die Infektion mit Helicobacter pylori, dem Erreger vieler Formen der bakteriellen Magenschleimhautentzündung; dieses Bakterium wächst nicht anaerob, sondern mikroaerophil, und wird in Kombination mit weiteren Medikamenten behandelt. Ein weiterer Anwendungsbereich von Metronidazol sind Erkrankungen, die durch Parasiten ausgelöst werden. Dazu zählen etwa die Trichomoniasis, eine sexuell übertragbare Entzündung des Genitals, die Lambliasis, eine Durchfallerkrankung, und die Amöbenruhr, eine Durchfallerkrankung mit krampfartigen Bauchschmerzen.
Zusätzlich wird Metronidazol bei Operationen an Dick- und Enddarm sowie an den weiblichen Geschlechtsorganen zur Vorbeugung von Wundentzündungen genutzt. Für all diese Zwecke steht Metronidazol in verschiedenen Formen zur Verfügung, zum Beispiel als Tablette zur oralen Einnahme, als Salbe, als Vaginaltablette, als Zäpfchen oder als Infusionslösung (zur Gabe über die Vene).
Wie alle Antibiotika muss Metronidazol immer vom Arzt verschrieben und auch nach ärztlicher Anweisung eingenommen werden. Besonders wichtig ist dabei die Dauer der Einnahme. Sie übersteigt 10 Tage in der Regel nicht, bei zu kurzer Einnahme drohen aber anhaltende Entzündungen und Komplikationen. Wird sie in begründeten Einzelfällen überschritten, verlangen die Fachinformationen eine angemessene Überwachung durch klinische Untersuchung und Laboruntersuchungen. Unter sehr hoher Dosierung oder Langzeitbehandlung können Krampfanfälle auftreten; sie bilden sich nach einer Verringerung der Menge oder nach dem Absetzen zurück.
Verabreichung & Dosierung
Metronidazol ist ein Antibiotikum, das häufig zur Behandlung von bakteriellen Infektionen, insbesondere von Anaerobiern, und von Protozoeninfektionen wie Trichomoniasis verwendet wird. Bei der Verabreichung und Dosierung von Metronidazol sind mehrere wichtige Aspekte zu beachten:
Dosierung: Die Dosierung von Metronidazol hängt von der Art der Infektion, dem Alter, der Nierenfunktion des Patienten und weiteren individuellen Faktoren ab. Für Erwachsene liegt die übliche orale Dosis für die Behandlung von bakteriellen Infektionen bei 250 bis 500 mg dreimal täglich, während bei schweren Infektionen höhere Dosen benötigt werden können. Für die Behandlung von Trichomoniasis wird oft eine Einzeldosis von 2 g gegeben.
Verabreichungsformen: Metronidazol ist oral, intravenös und als topisches Gel oder Creme verfügbar. Die Auswahl der Verabreichungsform hängt von der Art und Schwere der Infektion ab.
Behandlungsdauer: Die Dauer der Metronidazol-Behandlung variiert je nach Infektion. Es ist wichtig, den vollen vorgeschriebenen Kurs zu absolvieren, auch wenn sich die Symptome vorzeitig verbessern, um ein Wiederauftreten der Infektion zu verhindern.
Nebenwirkungen und Vorsichtsmaßnahmen: Häufige Nebenwirkungen umfassen Übelkeit, einen metallischen Geschmack im Mund und manchmal Durchfall. Metronidazol kann mit Alkohol interagieren und eine Disulfiram-ähnliche Reaktion auslösen, was zu Übelkeit, Erbrechen, Hautrötungen, Kopfschmerzen und Bauchkrämpfen führen kann. Während der Behandlung und noch einige Tage danach sollte kein Alkohol konsumiert werden.
Überwachung: Bei längerer Anwendung oder hoher Dosierung kann eine Überwachung des Blutbildes, der Leber- und Nierenfunktion notwendig sein, um mögliche toxische Effekte zu erkennen.
Die genaue Einhaltung der Anweisungen zur Dosierung und Dauer der Behandlung mit Metronidazol ist entscheidend, um die Wirksamkeit zu maximieren und das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren.
Risiken & Nebenwirkungen
Zu den häufigen Nebenwirkungen bei der Einnahme von Metronidazol gehören Störungen des Magen-Darm-Traktes wie Durchfall, Übelkeit und Erbrechen.
Bei der Einnahme von Metronidazol in Tablettenform tritt häufig ein metallischer Geschmack auf. Da der Wirkstoff zudem bitter schmeckt, sollten die Tabletten nicht zerdrückt werden. Außerdem kann sich der Urin dunkel verfärben, was durch die Abbauprodukte des Metronidazols zustande kommt und keinen Krankheitswert hat.
Gelegentlich kommt es auch zu allergischen Reaktionen der Haut wie Juckreiz, Rötungen oder Pustelbildung. Mitunter können Kopfschmerzen und Schwindel, teilweise auch Krampfanfälle, Koordinationsstörungen und Kribbeln an Händen und Füßen auftreten. Auf den Genuss von Alkohol sollte während der Einnahme von Metronidazol verzichtet werden, da sonst besonders heftige Nebenwirkungen zu erwarten sind.
Kontraindikationen
Metronidazol ist ein wirksames Antibiotikum zur Behandlung von Infektionen durch bestimmte Bakterien und Protozoen. Trotz seiner Nützlichkeit gibt es einige typische Kontraindikationen, bei denen die Verwendung von Metronidazol vermieden werden sollte. Als einzige echte Gegenanzeige führen die deutschen Fachinformationen dabei die Überempfindlichkeit gegen Metronidazol oder andere 5-Nitroimidazole auf; die übrigen der folgenden Punkte sind Warnhinweise, die eine sorgfältige Abwägung von Nutzen und Risiko verlangen:
Neurologische Erkrankungen: Bei Patienten mit aktiven oder chronischen schweren neurologischen Störungen ist vor einer Behandlung mit Metronidazol aufgrund des Risikos neurotoxischer Effekte eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung nötig. Dazu gehören Zustände wie Epilepsie oder multiple Sklerose, da Metronidazol Krampfanfälle oder neurologische Verschlechterungen auslösen kann.
Schwere Lebererkrankungen: Bei Patienten mit schweren Lebererkrankungen oder eingeschränkter Leberfunktion kann Metronidazol akkumulieren und zu erhöhten Plasmaspiegeln führen, die toxisch wirken können. Daher ist Vorsicht geboten, und eine Dosisanpassung oder eine alternative Behandlung kann notwendig sein.
Erstes Trimester der Schwangerschaft: Metronidazol soll im ersten Trimester der Schwangerschaft aufgrund möglicher schädigender Wirkungen auf das ungeborene Kind nur bei schweren, lebensbedrohlichen Infektionen angewendet werden. Obwohl spätere Trimester als sicherer gelten, sollte die Anwendung sorgfältig abgewogen werden.
Stillzeit: Metronidazol geht in die Muttermilch über, was für den Säugling schädlich sein kann. Wenn die Anwendung von Metronidazol während der Stillzeit als notwendig erachtet wird, sollte das Stillen unterbrochen oder beendet werden.
Überempfindlichkeit: Patienten, die eine bekannte Überempfindlichkeit gegen Metronidazol oder andere Nitroimidazole haben, sollten das Medikament nicht verwenden. Dies kann allergische Reaktionen wie Hautausschläge, Urtikaria oder schwerere allergische Reaktionen einschließen.
Cockayne-Syndrom: Bei Menschen mit dieser seltenen Erbkrankheit sind unter Metronidazol zur Anwendung im ganzen Körper Fälle schwerer Leberschädigung bis hin zum akuten Leberversagen beschrieben worden, teils mit tödlichem Ausgang und sehr rasch nach Behandlungsbeginn. In dieser Gruppe darf Metronidazol nach den deutschen Fachinformationen nur angewendet werden, wenn der Nutzen das Risiko überwiegt und keine andere Behandlung zur Verfügung steht. Die Leberwerte sind dann unmittelbar vor Beginn, während und nach Ende der Behandlung zu bestimmen, bis sie wieder im Normbereich oder auf ihrem Ausgangswert liegen; steigen sie unter der Behandlung deutlich an, wird das Arzneimittel abgesetzt. Betroffene sind darauf hinzuweisen, jedes Anzeichen einer Leberschädigung sofort zu melden und die Einnahme zu beenden. Das amerikanische Zulassungsdokument geht hier weiter als die deutschen Fachinformationen: Dort steht das Cockayne-Syndrom nicht unter den Warnhinweisen, sondern unter den Gegenanzeigen.
Vorbehandlung mit Disulfiram: Auch in einem zweiten Punkt weichen die Regelwerke voneinander ab. Die deutschen Fachinformationen führen unter den Wechselwirkungen auf, dass die gleichzeitige Anwendung von Disulfiram, einem Mittel zur Unterstützung der Alkoholentwöhnung, zu Psychosen und Verwirrtheitszuständen führen kann. Das amerikanische Zulassungsdokument macht daraus eine Gegenanzeige: Metronidazol soll dort nicht erhalten, wer in den zurückliegenden zwei Wochen Disulfiram eingenommen hat.
Aufgrund dieser Kontraindikationen ist es wichtig, dass die Anwendung von Metronidazol unter sorgfältiger medizinischer Überwachung erfolgt, insbesondere bei Patienten mit vorbestehenden Erkrankungen oder besonderen gesundheitlichen Bedingungen.
Interaktionen mit anderen Medikamenten
Metronidazol kann zahlreiche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten eingehen, die dessen Effektivität beeinflussen oder das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen können. Hier sind einige der wichtigsten Medikamenteninteraktionen:
Alkohol: Die gleichzeitige Einnahme von Metronidazol und Alkohol kann zu einer Disulfiram-ähnlichen Reaktion führen, die durch Übelkeit, Erbrechen, Hautrötung, Kopfschmerzen, Schwindel und Bauchkrämpfe gekennzeichnet ist. Es wird dringend empfohlen, während der Behandlung mit Metronidazol und noch einige Tage nach Abschluss der Therapie keinen Alkohol zu konsumieren.
Antikoagulantien (Warfarin und ähnliche Medikamente): Metronidazol kann die Wirkung von oralen Antikoagulantien verstärken, was das Blutungsrisiko erhöht. Bei gleichzeitiger Anwendung sollten die Prothrombinzeit oder INR-Werte engmaschig überwacht und gegebenenfalls die Dosierung der Antikoagulantien angepasst werden.
CYP450-Enzyminduktoren und -hemmer: Metronidazol wird durch Leberenzyme metabolisiert und kann mit Medikamenten interagieren, die diese Enzyme beeinflussen. Medikamente, die CYP450-Enzyme hemmen, können die Metronidazol-Clearance reduzieren und zu erhöhten Plasmakonzentrationen führen, während Enzyminduktoren die Clearance erhöhen und die Wirksamkeit verringern können.
Lithium: Die gleichzeitige Verabreichung von Metronidazol und Lithium kann zu einer Erhöhung des Lithiumspiegels und zu einer erhöhten Toxizität führen. Patienten, die beide Medikamente einnehmen, sollten auf Anzeichen von Lithiumtoxizität überwacht werden.
Ciclosporin: Unter gleichzeitiger Anwendung besteht nach den deutschen Fachinformationen das Risiko, dass der Ciclosporin-Wert im Blut ansteigt. Ist die gemeinsame Gabe erforderlich, sollen der Ciclosporin-Spiegel und der Kreatininwert genau überwacht werden.
5-Fluorouracil: Metronidazol verringert die Ausscheidung dieses Zytostatikums, was dessen Giftigkeit erhöhen kann.
Phenytoin und Phenobarbital: Diese Medikamente können den Metabolismus von Metronidazol beschleunigen, was die Wirksamkeit von Metronidazol verringert. Gleichzeitig kann Metronidazol die Plasmakonzentration von Phenytoin erhöhen, was zu einer verstärkten Wirkung und möglicherweise zu Toxizität führen kann.
Diese Interaktionen erfordern häufig eine Anpassung der Dosierung oder eine sorgfältige Überwachung durch einen Arzt, um sicherzustellen, dass die Behandlung sicher und wirksam bleibt. Es ist wichtig, den behandelnden Arzt über alle Medikamente, einschließlich rezeptfreier Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, die ein Patient einnimmt, zu informieren.
Alternative Behandlungsmethoden
Wenn Metronidazol aufgrund von Unverträglichkeiten oder Kontraindikationen nicht geeignet ist, stehen verschiedene alternative Wirkstoffe und Behandlungsmethoden zur Verfügung, abhängig von der Art der Infektion:
Clindamycin: Dieses Antibiotikum ist besonders wirksam gegen anaerobe Bakterien und kann als Alternative zu Metronidazol bei der Behandlung von bakteriellen Infektionen wie bakterieller Vaginose oder intraabdominellen Infektionen verwendet werden. Clindamycin ist oral und intravenös verfügbar.
Tinidazol: Ein weiteres Nitroimidazol-Antibiotikum ähnlich wie Metronidazol, aber manchmal besser verträglich. Es ist wirksam bei der Behandlung von Trichomoniasis, Giardiasis und Amöbiasis sowie bei der Behandlung von anaeroben bakteriellen Infektionen. In Deutschland ist derzeit allerdings kein Fertigarzneimittel mit Tinidazol im Handel; in anderen Ländern wird der Wirkstoff weiter eingesetzt.
Vancomycin: Bei schweren Clostridium difficile-Infektionen, insbesondere wenn Metronidazol kontraindiziert ist oder nicht gut vertragen wird, ist Vancomycin eine wirksame Alternative. Es wird üblicherweise oral verabreicht, um eine maximale Konzentration im Darm zu erreichen, da es systemisch kaum absorbiert wird. Lange Zeit galt Metronidazol hier als Mittel der ersten Wahl. Heute empfehlen die europäischen Fachgesellschaften stattdessen Fidaxomicin, ersatzweise Vancomycin; Metronidazol kommt nur noch dann in Betracht, wenn keines von beiden verfügbar ist. Der Erreger trägt seit 2016 den Namen Clostridioides difficile.
Fidaxomicin: Ein weiteres spezifisches Antibiotikum für die Behandlung von Clostridium difficile-Infektionen. Nach den europäischen Empfehlungen ist es dort das Mittel der ersten Wahl, besonders bei Patienten mit einem Rückfall.
Andere Antibiotika: Je nach Art der Infektion und Erregerspezifität können auch andere Antibiotika in Betracht gezogen werden, wie beispielsweise Ciprofloxacin oder Doxycyclin, insbesondere bei gemischten Infektionen, die gramnegative Bakterien einschließen.
Die Auswahl der Alternative sollte auf der Grundlage der spezifischen Krankheitserreger, der lokalen Resistenzmuster und der individuellen Patientenmerkmale getroffen werden. Es ist wichtig, die Entscheidung in enger Zusammenarbeit mit einem medizinischen Fachpersonal zu treffen, um die beste und sicherste Behandlungsoption zu wählen.
Quellen
- Brodt, H.-R., Simon, C. (Hrsg.): Infektionstherapie.
ISBN: 9783132423435
- Frank, U.: Antibiotika am Krankenbett.
ISBN: 9783662583371
- Suerbaum, S., Burchard, G.-D., Kaufmann, S. H. E., Schulz, T. F. (Hrsg.): Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie.
ISBN: 9783662613849
- Ackermann, G. (Hrsg.): Antibiotika und Antimykotika.
ISBN: 9783804729407
- Aktories, K., Flockerzi, V., Förstermann, U., Hofmann, F. (Hrsg.): Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie.
ISBN: 9783437426223
