Ursachen und Behandlung von Heuschnupfen

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 1. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

Sie sind hier: Startseite Krankheiten Ursachen und Behandlung von Heuschnupfen

Jährlich gibt es Tausende und aber Tausende von Heuschnupfenkranken. Ihre Krankheit ist meist ungefährlich, aber sie ist lästig, behindernd und beeinträchtigt alljährlich mehrere Wochen Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit der Betreffenden. Jedes Jahr während der Gräserblüte verspüren sie Kribbeln und Brennen an den Schleimhäuten der Nase, der Augen, des Mundes und des Rachens. Diese Erscheinungen verschlimmern sich nach einigen Tagen.

Inhaltsverzeichnis

Symptome, Beschwerden & Anzeichen

Ursachen und Behandlung von Heuschnupfen
Normalerweise wird der Heuschnupfen nicht zu den ernsten Erkrankungen gerechnet. In manchen Fällen sind jedoch gravierende Komplikationen möglich.
© schulzie – stock.adobe.com

Im Mund tritt ein Wundgefühl auf, die Bindehäute entzünden sich; brennende Augen und Tränen sind die Folge davon. Am charakteristischsten sind die Veränderungen an der Nase: Die Schleimhaut rötet sich und schwillt an. Die Nasenhöhle wird enger, durch sie kann nicht mehr frei geatmet werden und sie ist verstopft.

Aus dem anfänglichen Niesreiz entwickelt sich ein unaufhörlicher Schnupfen mit Niesanfällen und starker Schleimsekretion. Auch die äußere Nase und die Augenlider schwellen an und röten sich - alles zusammen: Schwellung und Rötung des Gesichts, Tränen und Lichtempfindlichkeit der Augen, Niesanfälle, Schnupfen und Verstopfung der Nase geben dem Kranken ein typisches Aussehen, das zum Glück nur in besonders schweren Fällen so ausgeprägt ist.

Man nahm schon vor Jahrhunderten an, dass derartige Beschwerden irgendwie mit der Blüte der Gräser zusammenhängen müssten, aber erst seit dem 19. Jahrhundert weiß man, dass die Krankheitserscheinungen durch die in der Luft herumfliegenden Blütenpollen hervorgerufen werden. Sie werden mit der Atemluft eingeatmet und kommen mit den Schleimhäuten der Luftwege in Berührung. Beim Heuschnupfen, auch Heufieber genannt, spielen Bakterien oder Mikroorganismen keine Rolle, er ist also keine Infektionskrankheit und daher auch nicht ansteckend.

Indessen zählt er zu den allergischen Erkrankungen und entsteht durch Überempfindlichkeit des Körpergewebes gegen das körper- beziehungsweise artfremde Eiweiß der Blütenpollen. Bei manchen Menschen bildet der Körper gegen das sogenannte Antigen der Pollen in vermehrter Weise Antikörper im Gewebe. Die biologischen Reaktionen äußern sich dann in Form einer Gefäßerweiterung und einer vermehrten Sekretion von Gewebsflüssigkeit.

Der Entstehung dieser speziellen Überempfindlichkeit geht eine Sensibilisierung (Empfindlichmachung durch wiederholte Injektion oder auf natürlichem Wege) voraus, die meist schon in den Kindheitsjahren entstanden ist. Durch wiederholte Kontakte mit den allergisierenden Pollen wird die Überempfindlichkeit immer stärker und lässt erst im mittleren Alter wieder nach. Interessant ist, dass der Heuschnupfen in ländlicher, bäuerlich geprägter Umgebung deutlich seltener vorkommt als in städtisch geprägten Regionen und dort mehr und mehr zuzunehmen scheint. Mindestens ein bis zwei Prozent der Gesamtbevölkerung sind davon befallen, wobei die Stadtbevölkerung erheblich stärker beteiligt ist als der Landbewohner. Nach heutigen Erhebungen liegt der Anteil der Betroffenen allerdings deutlich höher.

Die starke Verbreitung und die vermutlich ständige Zunahme allergischer Erkrankungen des Menschen im allgemeinen und des Heuschnupfens im besonderen erklärte man lange Zeit hauptsächlich daraus, dass die nervlichen und mit der Lebensweise des einzelnen zusammenhängenden Belastungen die zur Zeit jeweils vorhandene biologische Reaktionsfähigkeit des Organismus bei vielen Menschen überforderten. Das führe zu Neurosen und damit zu Funktionsschwächen, die erst zusammen mit Antigen-Antikörper-Reaktion zur Basis für allergische Krankheitserscheinungen werden könnten.

Nach heutigem Kenntnisstand trägt dieses Erklärungsmodell nicht: Der Heuschnupfen ist eine Fehlreaktion des Immunsystems und geht nicht aus einer seelischen Störung hervor. Für die Zunahme allergischer Erkrankungen werden heute vor allem veränderte Umwelt- und Lebensbedingungen verantwortlich gemacht, unter anderem der geringere Kontakt mit Mikroorganismen in der frühen Kindheit sowie die Luftverschmutzung.

In Deutschland sind es vorwiegend Gräserpollen, die die Beschwerden auslösen. Besonders oft besteht die Überempfindlichkeit gegen weißes Straußgras, Roggen, Goldhafer, Wiesen-Schwingel, Wiesen-Kammgras, Rot-Schwingel, Wiesenfuchsschwanz, Rispengras, Raygras, Schafschwingel und manche andere. Aber auch die Blüten der Linde und anderer Bäume können derartige allergische Reaktionen an den Schleimhäuten auslösen. Am einfachsten wäre es, man würde von solchen Menschen jegliche Pollen fernhalten, denn schon kleinste Pollenmengen können Reize auslösen. Aber die Gräserpollen fliegen sehr weit und sehr hoch; sie finden sich auch in großen Höhen und selbst auf dem Meer noch in relativ großer Entfernung vom Land.

Komplikationen

Normalerweise wird der Heuschnupfen nicht zu den ernsten Erkrankungen gerechnet. In manchen Fällen sind jedoch gravierende Komplikationen möglich. Zu den typischen Folgeerscheinungen des Heuschnupfens zählen deutliche Beeinträchtigungen der Lebensqualität. So rufen ausgeprägte Symptome nicht selten Fehlzeiten in der Schule oder am Arbeitsplatz hervor.

Nicht selten leiden die betroffenen Personen zudem unter Schlafstörungen, die wiederum negative Auswirkungen auf ihre Produktivität und Lebensqualität haben. Ohne eine Behandlung verschlimmert sich die allergische Rhinitis mit der Zeit immer mehr.

Wird ein Heuschnupfen nicht fachgerecht behandelt, drohen Komplikationen wie eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis). Diese tritt normalerweise bei herkömmlichen Erkältungen auf. Das Risiko, eine Sinusitis zu erleiden, vergrößert sich durch die allergische Rhinitis jedoch. Bemerkbar macht sich die Nasennebenhöhlenentzündung durch eine Verstopfung der Nase, grünes Sekret, Kopfschmerzen, Schmerzen im Gesicht und Fieber. Manchmal tritt in der Nase zudem unangenehmer Eitergeruch auf.

Zu den häufigsten Folgeerkrankungen des Heuschnupfens zählt das allergische Asthma, das bei circa 40 Prozent aller Patienten auftritt. Asthmaanfälle gelten als überaus unangenehm. Im Extremfall können sie sogar lebensgefährliche Ausmaße annehmen.

Ebenfalls bedrohlich ist das Auftreten einer Kreuzallergie. So birgt diese das Risiko eines anaphylaktischen Schocks in sich. Dabei leiden die Patienten unter intensivem Hautausschlag, Juckreiz und Atembeschwerden, die sich rasch verschlimmern. Besonders gefährliche Auswirkungen sind ein Atemstillstand oder Herzstillstand.


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Die Konsultation eines Arztes ist anzuraten, sobald der Betroffene unter einem zunehmenden Unwohlsein leidet und sich körperliche Unregelmäßigkeiten einstellen. Plötzliche Niesattacken, Schwellungen der Schleimhäute, Juckreiz und Beeinträchtigungen der Atmung sind Hinweise einer gesundheitlichen Störung. Rötungen der Nase, der Augen oder anderer Bereiche im Gesicht, Verstopfungen der Nase und Sensibilitätsstörungen sollten einem Arzt vorgestellt werden. Ein unkontrollierter Verlust von Sekreten, brennende Augen oder Schmerzen sind Anzeichen einer vorliegenden Erkrankung.

Kommt es zu einer Atemnot, dem Gefühl des Erstickens oder zu Auffälligkeiten des Herzkreislaufs, wird ein Arzt benötigt. Treten die Beschwerden plötzlich unter bestimmten Umgebungseinflüssen auf, sollte eine Abklärung der Ursache erfolgen. Charakteristisch ist eine Beschwerdefreiheit an anderen Orten oder zu bestimmten Jahreszeiten. Zur Vermeidung von Komplikationen oder eines lebensbedrohlichen Zustandes ist ein Arztbesuch notwendig. Durch medizinische Tests kann neben einer Diagnosestellung auch das Ausmaß der Erkrankung festgestellt werden.

Eine Empfindlichkeit gegenüber Berührungseinflüssen, eine nasale Sprachgebung oder eine Gereiztheit sind weitere Beschwerden, die von einem Arzt näher untersucht werden sollten. In besonders schweren Fällen wird ein Rettungsdienst benötigt. Bei einer schweren allergischen Reaktion ist der Notruf 112 zu wählen, sobald Atemnot auftritt, Lippen, Zunge oder Rachen anschwellen, sich Quaddeln über den ganzen Körper ausbreiten oder der Kreislauf schwach wird — nicht erst, wenn die Betroffenen das Bewusstsein verlieren. Kommt es zu einem Verlust des Bewusstseins, einem Atemstillstand oder einem starken Abfall des Blutdrucks, ist über den Notruf 112 ein Notarzt zu alarmieren. Parallel ist von anwesenden Personen Erste Hilfe zu leisten: Atmet die bewusstlose Person nicht oder nicht normal, wird sofort mit der Herzdruckmassage begonnen; atmet sie normal, wird sie in die stabile Seitenlage gebracht. Wer bereits ein ärztlich verordnetes Notfallset für allergische Reaktionen besitzt, sollte es unverzüglich anwenden.

Behandlung & Vorbeugung

In der weiten Verbreitung der Pollen liegt auch die Hauptschwierigkeit sowohl für die Behandlung als auch für die Prophylaxe. Trotzdem aber kann man sagen, dass sich die Beschwerden meist auf ein erträgliches Maß herabmindern lassen. Einmal kann man versuchen, die allgemeine Überempfindlichkeit zu dämpfen, zum anderen lässt sich eine Herabsetzung der Reizbarkeit gegen bestimmte Allergene erreichen, die man jedoch erst durch Testungen herausfinden muss.

Der Heuschnupfen selbst ist nicht erblich, wohl aber spielt bei seinem Entstehen in gewissem Sinne die Neigung zu Überempfindlichkeitsreaktionen eine Rolle. Diese Neigung ist eine Eigenschaft des Immunsystems; mit dem Charakter oder der seelischen Verfassung der Betroffenen hat sie nichts zu tun.

Deshalb erfordert die Behandlung verschiedene Maßnahmen. Früher begann man zwei bis drei Monate vor der Gräserblüte, etwa Ende Februar oder Anfang März, in schwereren Fällen mit einer Desensibilisierung durch die vorher ausgetesteten Pollenextrakte, das heißt mit einer Unempfindlichmachung. Diese Behandlungsmethode besteht in einer Injektionskur mit steigenden Antigenmengen. Heute wird mit der Hyposensibilisierung in der Regel nach dem Ende der Pollensaison begonnen, also im Herbst oder Winter, und sie wird über mehrere Jahre fortgeführt.


Doch ist es meist nicht mit einer Einjahreskur getan; diese Maßnahmen müssen vielmehr mehrere Jahre hintereinander vorgenommen werden. Das hat aber nur für jene Sinn, deren Beschwerden ausschließlich saisongebunden, also zur Gräser- und Getreideblüte auftreten. Darüber hinaus entwickeln sich aber oft noch Überempfindlichkeiten gegen andere artfremde Eiweißstoffe, wie beispielsweise Hausstaub, Tierhaare oder bestimmte Nahrungsmittel, die das ganze Jahr über einwirken.

In solchen Fällen wurde die Behandlung früher durch eine für den einzelnen Kranken individuell hergestellte Autovaccine unterstützt. In der heutigen Allergiebehandlung spielen solche Autovakzinen keine Rolle mehr. Die Entzündung an den Schleimhäuten in Form von Schwellung und vermehrter Sekretion spricht auf entzündungshemmende Medikamente, insbesondere auf Nebennierenrindenpräparate, meist recht gut, oft sogar überraschend gut an. Nebennierenrindenpräparate werden heute als Kortisonpräparate bezeichnet; beim Heuschnupfen kommen sie vor allem als Nasenspray zum Einsatz. Da bei einer allergischen Gewebsreaktion eine vermehrte Histaminbildung vorliegt, können Antihistaminpräparate oft von günstiger Wirkung sein. Vorsicht ist jedoch bei abschwellenden Nasentropfen geboten, denn ihre längere Anwendung kann zu bleibenden Schäden an der Schleimhaut führen.

Es gibt heute noch kein Mittel, mit dem wir den Heuschnupfen restlos verhindern oder vollends heilen könnten. Alle erwähnten Maßnahmen können aber, wenn sie zeitrichtig und sinnvoll angewandt sowie zweckmäßig kombiniert werden, Erfolg bringen, wenngleich die Behandlung auch oftmals nur zunächst eine Linderung der Beschwerden herbeizuführen vermag und jährlich wiederholt werden muss. Dabei ist naturgemäß auch die allgemeine Lebensweise von Einfluss: Mäßige, gesunde Ernährung, allgemeine Abhärtung und ein geringeres Maß nervlicher Belastungen können sehr viel dazu beitragen, den Gesundheitszustand der Betreffenden zu verbessern. Bei starken Beschwerden sollte auch der Jahresurlaub mit als Heilfaktor dienen. Deshalb sollten Heuschnupfenkranke ins Gebirge oder dorthin fahren, wo noch keine Gräserblüte ist, um wenigstens einen Teil der Gefahrenzeit ohne größere Beschwerden zu verbringen.

Wenn auch der Heuschnupfen bis heute noch nicht zu verhüten ist, so können seine Beschwerden doch - wie wir gesehen haben - auf ein erträgliches Maß herabgemindert, ja in manchen Fällen überraschend gut beeinflusst werden. Dazu aber bedarf es einerseits vielfältigen ärztlichen Bemühens, das sich auf die sinnvolle Kombination verschiedenster Behandlungsprinzipien erstrecken muss, und andererseits ganz besonders der Geduld und Ausdauer des einzelnen Patienten.

Nachsorge

Heuschnupfen tritt bei Betroffenen immer zur Saison des Pollenflugs auf. Statt einer Nachsorge sind bei dieser Allergie vorsorgende Maßnahmen sinnvoll. Dafür kann der Allergologe auf mehrere Ansätze zurückgreifen. Die jeweiligen Behandlungsmöglichkeiten schlagen bei jedem Patienten unterschiedlich an.

Eine einheitliche Therapie gegen Heuschnupfen gibt es aus diesem Grund nicht. Das Ziel der Vorsorge liegt auf einem Abschwächen der Symptome während der nächsten Pollensaison. Zudem soll die Entstehung von Asthmaanfällen unterbunden werden. Die Behandlung muss daher rechtzeitig, also vor den Frühjahrs- und Sommermonaten, einsetzen.

Ein bekannter Ansatz ist die Hyposensibilisierung. Alternativ hat die Verabreichung von antihistaminen Medikamenten bei vielen Patienten gute Prognosen. Bei der ersten Variante erstreckt sich die Behandlung über eine Zeitspanne von insgesamt zwei bis maximal fünf Jahren. Dem Betroffenen werden die Allergene vor der Pollensaison mit einer Injektion in abgeschwächter Dosierung eingespritzt.

Im Laufe der Zeit erhöht der Facharzt die Dosis. Das Immunsystem soll auf diese Weise mit den auslösenden Stoffen vertraut gemacht werden. Die alternative Medikamentengabe zielt vorwiegend auf die Beschwerdenlinderung ab. Eine Kombination von beiden Methoden ist in manchen Fällen nach Ermessen des Arztes ebenfalls möglich. Manche Betroffene nehmen zusätzlich Schwarzkümmelkapseln ein; ein Nutzen bei Heuschnupfen ist wissenschaftlich allerdings nicht belegt. Die Tabletten werden in der Apotheke oder in Reformhäusern angeboten.

Das können Sie selbst tun

Die effektivste Form der Selbsthilfe bei Heuschnupfen besteht darin, die Allergene soweit als möglich zu meiden. Die Pollenvorhersagen im Fernsehen und im Internet informieren die Patienten über Belastungsspitzen, die Betroffenen sollten, sofern möglich, an diesen Tagen das Haus nicht verlassen und die Fenster und Türen geschlossen halten.

Nach einem Aufenthalt im Freien ist es wichtig, sofort die Kleider zu wechseln und die getragene Kleidung nicht im Schlaf- oder Wohnzimmer aufzubewahren. Sehr viele Patienten leiden besonders häufig nachts an akuten Heuschnupfen-Attacken. Diese können verhindert oder zumindest gelindert werden, indem die Betroffenen abends duschen und sich die Haare waschen. Abendliche Nasenduschen mit Salzwasser können zudem das Anschwellen der Schleimhäute und eine verstopfte Nase verhindern.

Gegen geschwollene Nasenschleimhäute helfen auch rezeptfreie Antihistaminika aus der Apotheke. Diese Präparate werden als Nasensprays sowie als Tropfen und Tabletten angeboten. Wer besonders stark unter juckenden und brennenden Augen leidet, kann in der Apotheke zusätzlich spezielle Augentropfen für Allergiker erwerben. Auf Kontaktlinsen sollte bei stark geschwollenen Augen verzichtet werden, es besteht sonst die Gefahr, dass die Linsen nicht mehr herausgenommen werden können.

Patienten, die besonders stark unter einer laufenden Nase leiden, helfen häufig apothekenpflichtige Medikamente mit dem Wirkstoff Pseudoephedrin. Pseudoephedrin kann selbst einen heftigen Fließschnupfen innerhalb kurzer Zeit deutlich lindern. Der Wirkstoff steigert allerdings Blutdruck und Herzfrequenz und ist deshalb bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, einer Schilddrüsenüberfunktion oder einem grünen Star nicht geeignet. Er sollte nur kurzzeitig und nach Beratung in der Apotheke eingenommen werden.

Quellen

  • Biedermann, T., Heppt, W., Renz, H., Röcken, M. (Hrsg.): Allergologie.
    ISBN: 9783642372025
  • Saloga, J., Klimek, L., Buhl, R., et al. (Hrsg.): Allergologie-Handbuch.
    ISBN: 9783794527298
  • Probst, R., Grevers, G., Iro, H.: Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde.
    ISBN: 9783131521231
  • Reiß, M. (Hrsg.): Facharztwissen HNO-Heilkunde.
    ISBN: 9783662581773
  • Herold, G.: Innere Medizin 2026.
    ISBN: 9783982116655

Das könnte Sie auch interessieren