Kribbeln

Kribbeln, medizinisch auch als Teil einer Parästhesie, ist eine Sensibilitätsstörung (siehe auch Gefühlsstörung) der Nerven. Diese Missempfindungen können an allen Körperstellen auftreten. Medizinisch wird das Kribbeln zu den Parästhesien (Missempfindungen der Hautnerven) gezählt und kann viele Ursachen haben.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Kribbeln?

Kribbeln kann an sämtlichen Körperstellen auftreten. Meist handelt es sich dabei um eine vorübergehende Missempfindung, die von alleine wieder verschwindet.

Kribbeln kann an sämtlichen Körperstellen auftreten. Meist handelt es sich dabei um eine vorübergehende Missempfindung, die von alleine wieder verschwindet.

Es kann jedoch auch passieren, dass die sogenannten Kribbel-Parästhesien über einen längeren Zeitraum anhalten und die betroffenen Patienten zum Teil stark beeinträchtigen. In diesen Fällen ist eine ärztliche Abklärung der Ursache anzuraten, denn nicht immer sind harmlose Ursachen für das Kribbeln verantwortlich.

Typische Kribbel-Erscheinungen sind das Kribbeln an Fingern, Händen oder Armen, sowie das Kribbeln an den Zehen, Füßen oder Beinen. Auch das Kribbeln der Nase ist eine Missempfindung, die häufig auftritt.

Ursachen

Kribbeln kann viele Ursachen haben. Harmlose und schnell vorübergehende Nervenreizungen können ein Kribbelgefühl auslösen. Aber auch Entzündungen und schwere neurologische Erkrankungen können ein Grund für diese Missempfindung sein.

Zu den häufigsten Ursachen gehören Schädigungen einzelner Nerven durch Gifte, Infektionen oder Einklemmungen. Bei den Infektionen können sowohl Virusinfektionen, als auch bakterielle Infektionen Auslöser des Kribbelns sein. Einklemmungen der Nerven treten manchmal bei Bandscheibenvorfällen auf. Auch Allergien, Mangelerscheinungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten können Gründe für das Kribbeln sein.

Häufig wird die Missempfindung durch Durchblutungsstörungen ausgelöst. Dahinter können zum Teil ernsthafte Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems stecken. Auch bei dem Restless-Legs-Syndrom ist Kribbeln ein typisches Symptom.

In manchen Fällen kann das Kribbeln durch weitere schwere Erkrankungen ausgelöst werden. Dazu gehören Schlaganfälle, Hirn- und Rückenmarkstumore und einige neurologische Erkrankungen wie die Parkinson Krankheit und Multiple Sklerose. Wird kein klinischer Befund für das Kribbeln gefunden, müssen auch seelische Ursachen als Auslöser in Betracht gezogen werden. Dabei steht Stress an erster Stelle.

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Diagnose & Verlauf

Jedes langanhaltende Kribbeln sollte immer medizinisch abgeklärt werden. Um eine richtige Diagnose zu finden, wird der Arzt zunächst durch verschiedene Fragen versuchen, die möglichen Ursachen weitgehend einzugrenzen. Dazu gehört eine genau Befragung zu den auftretenden Symptomen und zur Krankheitsgeschichte des Patienten.

Ebenfalls wird nach der Einnahme bestimmter Medikamente gefragt. Eine körperliche und neurologische Untersuchung, sowie eine Blutuntersuchung gehören auf jeden Fall zum Untersuchungsprogramm. Je nach Verdachtsdiagnose und vorläufigem Befund folgen spezielle Untersuchungen. Dazu können weiterführende Blutuntersuchungen oder orthopädische Untersuchungen gehören.

Unter Umständen sind aber auch Röntgenuntersuchungen, CT (Computertomographie), MRT (Kernspintomographie), EEG (Elektroenzephalographie) oder ENG (Elektroneurographie) notwendig. In manchen Fällen erfolgt auch eine Hirnwasseruntersuchung (Liquorpunktion) oder verschiedene Allergietests, um den Ursachen des Kribbelns auf den Grund zu gehen.

Komplikationen

Kribbeln auf der Haut kann sowohl harmlos als auch Symptom einer schwerwiegenden Erkrankung sein. Häufig kommt es mit Taubheitsgefühlen zusammen vor. Harmlos ist das Kribbeln unter anderem, wenn es nach dem Aufwärmen von kalten Händen oder Füßen auftritt. Da die Blutgefäße sich bei Abkühlung zusammenziehen, kommt es beim Aufwärmprozess infolge einer zunächst geringeren Durchblutung zu den oben genannten Parästhesien.

Wenn Kribbeln und Taubheitsgefühle jedoch chronisch werden, kann manchmal eine ernstere Erkrankung wie Arteriosklerose, Diabetes oder Erkrankungen des Zentralnervensystems als Ursache vermutet werden. Als Folgeerkrankung einer schweren Diabetes kann sich das Kribbeln zusammen mit den Taubheitsgefühlen zum sogenannten diabetischen Fußsyndrom entwickeln.

Im Rahmen dieses Syndroms wird der Fuß schlechter durchblutet, sodass es bis zum Absterben von Gewebe kommen kann. Der Fuß wird schwarz. Oft bleibt dann als letzte Möglichkeit nur noch seine Amputation. Plötzlich auftretendes Kribbeln und Taubheitsgefühle im Zusammenhang mit einer einseitigen Körperlähmung sind oft Anzeichen eines Schlaganfalls. Häufig kommen Kribbeln und Taubheitsgefühle auch bei schweren Verbrennungen, Vergiftungen, Medikamenteneinnahme (Herzmedikamente, Medikamente zur Chemotherapie) oder Angststörungen vor.

Kribbeln in den Beinen kann auf eine beginnende multiple Sklerose hindeuten. Auch die Parkinsonkrankheit, Epilepsien, Hirntumoren und Immunreaktionen bei Krebserkrankungen können mit Kribbeln und Taubheitsgefühlen einhergehen. Meist ist das Kribbeln eine Folge von zugrunde liegenden Krankheiten. Es kann jedoch bei chronischem Bestehen auch Ursache für Schlafstörungen und psychische Erkrankungen sein.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Länger andauerndes Kribbeln sollte immer ärztlich abgeklärt werden. Womöglich liegt den Beschwerden eine ernste Erkrankung zugrunde oder es handelt sich um eine harmlose Nervenreizung, die durch Selbstmaßnahmen gelindert werden kann. Vor allem, wenn das Kribbeln unvermittelt und ohne erkennbaren Grund auftritt, empfiehlt sich ein Arztbesuch. Ebenso bei Gefühlsstörungen, die immer wieder auftreten und mit intensiven Missempfindungen einhergehen. Das gilt vor allem dann, wenn zu dem Kribbeln bestimmte Alarmzeichen wie Schmerzen, Sehstörungen, Übelkeit oder Schwindel hinzukommen. Kribbeln mit Lähmungserscheinungen deutet auf eine schwere Nervenstörung hin, die rasch behandelt werden muss, um weitere Komplikationen zu vermeiden.

Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 oder ein anderen Erkrankung sollten Veränderungen an der Körperoberfläche grundsätzlich abklären lassen. Ein Notarzt muss eingeschaltet werden, wenn zu den Missempfindungen plötzliche Taubheitsgefühle und Lähmungen hinzukommen. Entsprechende Beschwerden können einseitig im Arm, Bein oder im Gesicht auftreten und deuten auf einen Schlaganfall hin. Manchmal liegen den Beschwerden auch andere Schädigungen des oberen Rückenmarks oder des Gehirns zugrunde. In jeden Fall ist es ratsam, umgehend zu reagieren und den Rettungsdienst zu verständigen.

Behandlung & Therapie

Kribbeln erfordert nicht immer eine gezielte Behandlung. Oftmals sind die Ursachen harmlos und das Kribbeln geht innerhalb kurzer Zeit, auch ohne ärztliche Behandlung, vorbei. Ein länger andauerndes Missempfinden sollte immer durch den Arzt abgeklärt und behandelt werden.

Dabei richtet sich die Therapie immer nach der ursächlichen Erkrankung. Bei jeder Behandlung steht die Heilung oder Linderung der Grunderkrankung im Vordergrund. Viele Grunderkrankungen können medikamentös behandelt werden. Dazu gehören beispielsweise bakterielle Infektionen und das Restless-Legs-Syndrom.

Bei einigen Grunderkrankungen können auch operative Eingriffe notwendig werden. Bandscheibenvorfälle und Tumorerkrankungen sind typische Erkrankungen, die meist operativ behandelt werden müssen. Auch Medikamente können als Nebenwirkung Kribbeln auslösen. In diesem Fall wird der Arzt prüfen, ob durch die Einnahme eines anderen Präparates das unangenehme Kribbeln vermieden werden kann.

Jedoch sollte auf keinen Fall ein Medikament ohne Anweisung des Arztes einfach abgesetzt werden. Die Bandbreite der Behandlungsmethoden ist so vielfältig, wie die Ursachen für das Kribbeln sein können.

Aussicht & Prognose

In vielen Fällen tritt das Kribbeln an bestimmten Körperstellen nur temporär auf und wird dabei von einem Gefühl der Taubheit begleitet. In diesen Fällen ist das Kribbeln harmlos und führt zu keinen weiteren Beschwerden. Es entsteht durch eingeklemmte Nerven. Das Kribbeln ist auch dann harmlos, wenn es aufgrund von Kälte entsteht und der jeweilige Körperteil danach schlagartig aufgewärmt wird.

Nicht selten tritt das Kribbeln auch bei Diabetes auf und kann dabei die Extremitäten beschädigen. Dies kann zu einer verminderten Durchblutung der Füße führen. Dadurch stirbt Gewebe ab. Im schlimmsten Falle muss der Fuß amputiert werden. Falls das Kribbeln mit einer starken Lähmung auftritt, ist es ein Anzeichen für einen Schlaganfall. In diesem Fall ist eine dringende Behandlung durch einen Arzt notwendig.

Sollte das Kribbeln aufgrund einer falschen Ernährung entstehen, so hilft eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung mit vielen Vitaminen. Eine ärztliche Behandlung ist nur in schwerwiegenden Fällen notwendig. Ihr Erfolg hängt dabei stark von der Ursache des Kribbelns ab. In wenigen Fällen tritt das Kribbeln in den Körperteilen nach der Einnahme eines bestimmten Medikamentes auf. Hier sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden, um das Medikament abzusetzen oder durch ein anderes zu ersetzen.

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Vorbeugung

Einige Auslöser des Kribbelns können bereits durch vorbeugende Maßnahmen vermieden werden. So führen falsche Lebens- und Essgewohnheiten oftmals zu Mangelerscheinungen. Eine ausgewogene Ernährung mit genügend Vitaminen und Mineralstoffen schützt vor Vitamin-, Eisen- oder Magnesiummangel. Auch Stress und psychische Belastungen lösen manchmal unangenehme Missempfindungen der Hautnerven aus. In diesen Fällen können mehr Bewegung und eine bewusste Stressbewältigung hilfreich sein.

Das können Sie selbst tun

Bei Kribbeln an Händen, Füßen und anderen Körperstellen ist ein gesunder Lebensstil elementar. Dazu gehört vor allem körperliche Bewegung. Sport stärkt die Muskulatur und lindert Kribbelgefühle. Zudem wird die Durchblutung verbessert. Empfehlenswert sind u.a. Schwimmen, Entspannungsübungen und/oder Yoga, um Verspannungen zu reduzieren.

Personen mit Kribbelgefühlen sollten nicht allzu lange in derselben Körperhaltung verbleiben, egal ob im Sitzen oder Stehen. Wenn Kribbeln während des Schlafes auftritt, sollte die Schlafposition gewechselt werden. Mithilfe von Kissen können die Beine höher gelagert werden. Vermieden werden sollten auch enge Kleidung oder synthetische Materialien, da sie die Durchblutung hemmen. Besonders nach langem Sitzen sollten Personen mit Kribbelgefühlen einige Schritte gehen. Sinnvoll ist es, sich auf die Fußspitzen zu stellen und anschließend in die normale Position zurück zu gehen. Diese Übung sollte etwa zehnmal wiederholt und jeden Abend vor dem Schlafen durchgeführt werden, um die Durchblutung zu stimulieren.

Bei Kribbeln kann auch eine Massage oder ein starkes Reiben der betroffenen Stellen helfen. [[Eisenmangel] kann Kribbeln verursachen. Linsen, Ei, Walnüsse, Rote Bete, Milch, Bohnen, Erbsen und Blattgrün wie Mangold oder Spinat sind bei Kribbeln und gegen Eisenmangel besonders empfehlenswert. Auf Alkohol und Kaffee sollte nach dem Abendessen verzichtet werden. Ebenso sind üppige oder schwere Mahlzeiten am Abend zu vermeiden.

Quellen

  • Diener, H.-C., et al.: Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie. Thieme, Stuttgart 2012
  • Hacke, W.: Neurologie. Springer, Heidelberg 2010
  • Klingelhöfer, J.: Klinikleitfaden Neurologie. Urban & Fischer, München 2009

Von Ärzten geprüft und nach hohen wissenschaftlichen Standards verfasst
Dieser Artikel wurde anhand medizinischer Fachliteratur, aktuellen Forschungsergebnissen und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

Autor

Experte: Dr. med. Nonnenmacher
Autor: Medizinredaktion
Aktualisiert am: 21. September 2018

Mein Name ist Dr. med. Albrecht Nonnenmacher. Ich bin leitender Oberarzt für Innere Medizin & Pneumologie. Als medizinischer Experte gewährleiste ich mit meiner langjährigen beruflichen Erfahrung die medizinische Qualitätsicherung hier auf MedLexi.de. So kann ich Ihnen helfen, Ihre Gesundheit besser zu verstehen.

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Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

gerdilein kommentierte am 19.01.2013

Ich habe ein Kribbeln an beiden Händen (am Zeigefinger, am Daumen und am Mittelfinger).
Ich habe Gicht. Kann es davon kommen?

Christian kommentierte am 03.02.2013

Ich (75) habe Bandscheibenvorfälle im Lendenbereich und im Nacken. Bei längerem Sitzen baut sich häufig im linken Bein und in der zeitlichen Folge in der linken Wange ein unangenehmes Kribbeln auf. Das ist mit Positionsänderungen zu beherrschen und verschwindet im Liegen.
Ich habe unter Anleitung Rückenübungen gelernt und langfristig zu Hause gemacht. Die helfen zeitweilig. Manchmal lösen sie aber das Missempfinden auch aus. Ich kann also keinen rechten Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung erkennen.
Mir wurde u.a. empfohlen, harte Rückenübungen an entsprechenden Trainingsmaschinen zu machen, bin aber nicht sicher, ob ich da doch eher Schaden anrichte.
An Medikamenten nehme ich nur "Avodart".
Also - falls hier ein Tipp möglich ist, ich nehme ihn gern entgegen. Mit freundlichen Grüßen Christian

Sabine kommentierte am 11.05.2013

Ich habe immer um die Nase ein Kribbeln. Was kann das sein? Habe eine Bandscheibenvorwölbung. Kann es davon kommen?

Dietmar kommentierte am 09.07.2013

Ich bekam schlagartig ein Kribbeln in den Fußspitzen und den Händen (besonders in den Fingerspitzen). Die Symptome bestehen etwa seit zwei Jahren. Es ist keine Diabetes und die Ärzte sind ratlos. Die Nervenbahnen wurden geprüft (mit Hilfe von Stromschlägen) und auch Atherosklerose wurde ausgeschlossen. Weiß jemand vielleicht mehr darüber?

Lida kommentierte am 28.12.2013

Ich habe meine linke Wade in einer Autotür gequetscht. Anfangs schmerzte es nur ein wenig, aber etwa drei Stunden später bemerkte ich ein Kribbeln in meinem Bein. Dann kribbelte zusätzlich mein linker Arm und meine Finger. Tage nach dem Unfall fing das Kribbeln auch am rechten Arm und an den Fingern an. Es ist nicht die ganze Zeit, aber trotzdem sehr unangenehm. Das Schlimme ist, dass ich nicht weiß, ob es jemals weg gehen wird. Der Arzt sagte es würde nach einer Woche weg sein, jetzt sind aber bereits zwei Wochen vergangen.

Sid kommentierte am 18.01.2014

Seit einigen Monaten kribbeln meine Finger, vorwiegend Daumen, Zeige- und Mittelfinger. Auch um die Nase herum kitzelt es. Es bereitet mir Sorgen. Ich werde demnächst zwar auch zum Arzt gehen, aber vielleicht hat hier ja auch jemand eine Idee, was das sein könnte.

Stummer kommentierte am 08.05.2014

Ich habe seit Monaten ein starkes Kribbeln in beiden Pobacken, dieses zieht über beide Oberschenkel bis in die Knie. Die Haut ist in diesem Bereich besonders empfindlich und jede Berührung ist schmerzhaft. Die Haut selbst sieht nicht verändert aus. Hat jemand eine Erklärung dafür?

Lucinda1978 kommentierte am 21.10.2014

Meine Mutter hat sich den Halswirbel gebrochen C3-C7. Es kommen Bewegungen zurück (vereinzelt), aber was sie am meisten beeinträchtigt, sind die Missempfindungen überall am Körper. Opiate etc. verträgt sie nicht. Sie fühlt sich dann schlapp und der Kopf wird schwer. Aber die Schmerzen bleiben. Bis vor Kurzem waren die Missempfindungen nur ein schlechtes Gefühl, nun nach sovielen Medikamenten und Tests sind die Missempfindungen mit Schmerzen verbunden. Was kann ich noch tun? Bin Hilflos und würde so gern helfen!

Dieter kommentierte am 17.11.2014

Seit etwa 2 Monate leide ich unter mäßig starkem Kribbeln, besonders im Ballenbereich beider Fußsohlen. Auffällig sind die Schmerzen im oberen Rückenbereich. Ich bin 75 Jahre und treibe regelmäßig Sport, wie Tennis und Golf. Zusätzlich gehe ich 2 bis 3 mal die Woche in ein Fitnesscenter. Was kann das Kribbeln auf sich haben?

Erwin-Web kommentierte am 30.03.2015

Ich habe starkes Ziehen und Kribbeln im Zeh. 1ter neben dem großen Zeh vom linken Fuß aus gesehen. Bis vor einigen Wochen hatte ich diese Missempfindungen ca. 2x pro Woche und immer nur kurze Zeit. Seit der 12. - 13. Kalenderwoche in diesem Jahr, habe ich diese Missempfindungen jetzt täglich. Die Missempfindungen haben sich sehr stark zur Unerträglichkeit gesteigert. Das Zubettgehen muss ich sehr oft bis in die Nacht hinein verschieben, bis der Zeh etwas Ruhe gibt. Eine Zeitlang glaubte ich festgestellt zu haben, diese Missempfindungen würden immer dann auftreten, nachdem ich Süßes gegessen hatte. Ich habe dann in der letzten Zeit versucht mit Saures gegen zu steuern (z.B. mit sauren Gurken). Ich habe den Verzehr von Süßem stark reduziert. Trotzdem gibt der Zeh keine Ruhe mehr. Ich bin Diabetiker Typ 2 und spritze täglich. Zusätzlich nehme ich noch Metformin 1000mg. Zu meinen weiteren Krankheiten zählt auch das RLS-Syndrom. Gegen das Kribbeln und Zucken im Zeh nehme ich bereits Medikamente wie Liponsäure 300, Milgamma Protekt 300mg. Zur Zeit hilft alles nichts mehr, selbst bei gesteigerter Medikamenteneinnahme. Wer hat hilfsreiche Tipps für mich? Ich bedanke mich schon mal im Voraus.
Euer Erwin.

Christian Knap kommentierte am 29.05.2015

Ich habe komisches Gefühl im linken Fuß. Es fühlt sich an, als würden meine Zehen im Schuh mit Wasser befeuchtet werden, wie nasse Füße.

Möller kommentierte am 08.08.2015

Mir wurden vor 8 Tagen (ich bin 32 Jahre) die Mandeln in einer Not-OP entfernt (Abzessbildung). Ich war 5 Tage im Krankenhaus. Mir wurde Tramadol, Ibuprofen 400, Novaminsulfon Ratio 500ml und Antibiotikum Cerufox 500 verabreicht. Seitdem 7. Tag verspüre ich ein starkes Brennen im rechten Mandelbereich und vor allem ein starkes Kribbeln mit Taubheitsgefühl im rechten Unterarm. Könnte dies durch den Vitaminmangel entstanden sein oder liegt es an der 8 tägigen Einnahme von dem Antibiotikum Cerufox 500? Das Taubheitsgefühl nimmt zu und die Schmerzen bzw. das Brennen im Mandelbereich werden immer schlimmer.
Bitte um eine kleine Informationsanalyse.
Vielen vielen Dank.

ela kommentierte am 07.09.2015

Ich (40) habe ein Kribbeln in den Beinen und oberhalb
der Brust, bis in die Arme hinein. Was kann das sein?

elfriede kommentierte am 20.12.2015

Ich habe schlaflose Nächte, weil das Missempfinden bzw. Kribbeln, oder auch wie Nadelstiche am Rücken, nicht aufhört. Laut Krankenhaus habe ich Diabetische Polyneuropathie. Welche Salbe oder Medikament kann helfen? Bei neurologischen Tabletten wird alles nur noch schlimmer. Wer weiß Rat?

Floh kommentierte am 31.12.2015

Ich bin 52 Jahre alt und habe das Kribbeln seit ein paar Wochen. Es tritt vor allem nachts auf, wenn ich aufwache. Ich bin in den Wechseljahren und fühle mich nervlich angespannt. Ich schlafe schlecht, wache nachts mehrfach auf und kann schlecht wieder einschlafen. Dann spüre ich das Kribbeln sehr stark. Ich gehe viel an die frische Luft und mache Sport. Woher kommt das Kribbeln? Ich bin auch sehr unruhig und kann nicht lange sitzen bleiben. Das Kribbeln belastet mich sehr. Wer hat einen Rat?

Sylvia kommentierte am 13.10.2016

Ich habe seit mehreren Wochen schon Kribbeln im linken Arm. Tag für Tag. Durch Blutuntersuchung wurde festgestellt, dass ich mit Borrelien in Kontakt gekommen bin. Für 21 Tage habe ich Antibiotika eingenommen. Ich dachte, dass das die Ursache ist. Aber das Kribbeln ist immer noch da. Was kann ich machen?

Johanna kommentierte am 10.02.2017

Ich hatte vor zwei Monaten eine OP an der linken Schädelseite. Entfernung eines Meningeoms. Es ist alles gut verlaufen, aber die Nachsorge dauert noch an. Zweimal wöchentlich Lymphdrainage, aber erst seit zehn Tagen habe ich den Eindruck, dass sich in der Wange etwas tut. Es kribbelt bei Berührung. Halte ich eine Fingerspitze leicht an die Haut, vibriert es, aber auch an ganz anderen Stellen: unterm Auge, Richtung Schläfe usw. Der Bereich unter der Narbe, die ein paar Zentimeter oberhalb des Ohrs verläuft, ist im Bereich der Schläfe noch recht dick. Dick fühlt sich auch seit einiger Zeit der Unterkiefer an, als hätte eine Biene da reingestochen. Schmerzen habe ich nicht, es fühlt sich aber an, als stünde die linke Kopfseite in großen Bereichen unter Spannung. Hat jemand Erfahrung mit diesem Phänomen? Wie lange dauert das noch? Gibt es Methoden, wie man die Heilung beschleunigen kann oder muss ich einfach noch Geduld haben? Können sich Komplikationen entwickeln? Wie merkt man das?

jupie1947 kommentierte am 14.02.2017

Nach einer Spritze wegen Schulterbeschwerden (Schleimbeutel) habe ich nun anfallartig ein Kribbeln im linken Arm. Das trat nach der Spritze auf. Geht das von selbst wieder weg oder muss ich einen Arzt aufsuchen?

goldfinger55 kommentierte am 01.03.2017

Ich habe starkes Kribbeln mit zusätzlichen Schmerzen nach einem Benzodiazepin-Entzug bekommen. Aber erst besonders stark, nachdem ich einen Rückfall mit Diazepam erlitten hatte.
Was nun? Absetzen von Diazepam? Hilft Lyrica gegen Kribbeln und Nervenschmerzen?

peter kommentierte am 02.03.2017

Ich habe ein periodisches Kribbeln in der linken Hand. Daumen und Zeigefinger, manchmal auch in der Schulter. Das Kribbeln tritt seit einem Skiausflug vor einem Monat auf.
Was kann das sein? Was kann ich machen?

Lila kommentierte am 04.05.2017

Seit Monaten hatte ich Schlafstörungen mit eingeschlafenen Händen und Füßen. Es wurde Borreliose festgestellt und ich habe 14 Tage Antibiotika eingenommen. Durch das Medikament ist auch ein Taubheitsgefühl in Armen und Beinen mit Kribbeln und Kälte aufgetaucht. Kur beendet, Symptom noch da. Soll ich noch abwarten? Oder soll ich wieder beim Arzt vorstellig werden?

Prima55 kommentierte am 14.10.2017

Angefangen hat es vor zwei Jahren, wenn ich vom Ruhemodus in den Bewegungsmodus wechselte, bekam ich ein inneres Kribbeln, welches ca. zwei Min. dauerte, danach aber wieder weg war. Seit ca. einem halben Jahr habe ich aber nun das Kribbeln ständig, es tritt wellenartig auf. Es beginnt im Brustbereich, läuft in die Arme und Hände und in den Bauch, bis zu den Füßen. Auch wenn ich schlafen gehe, titt es auf wenn ich mich drehe oder die Schlafposition wechsele. Seit einigen Wochen habe ich nun auch ein Taubheitsgefühl in den Fingern, besonders in der rechten Hand. Bin in ärztlicher Behandlung, Herzspezialist und Neurologe haben nichts gefunden. Ich fühlte mich, bis ich diese Symptome bekommen habe, nicht unter Stress. Auch bewege ich mich täglich mindestens eine halbe Stunde an der frischen Luft. Welche Untersuchungen müssten bei mir noch gemacht werden?