Adipositaschirurgie
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 3. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Die Adipositaschirurgie ist ein Teilgebiet der Viszeralchirurgie und umfasst sämtliche anerkannte Maßnahmen zur Bekämpfung von krankhaftem Übergewicht, worunter sowohl das Magenband, als auch der Schlauchmagen, der Magenbypass und die biliopankreatische Diversion mit Duodenalswitch fallen.
Voraussetzung für einen adipositaschirurgischen Eingriff ist neben einem Body-Mass-Index über 40 — oder über 35 bei bestehenden Begleiterkrankungen — vor allem die erfolglose Ausschöpfung von konservativen Methoden zur Gewichtsreduktion, aber auch Begleiterkrankungen und Altersparameter müssen in Betracht gezogen werden. Die Beratung der Patienten erfolgt in speziell dazu zertifizierten Institutionen, wobei auch nach der Operation eine kompetente Betreuung erforderlich ist, da der Patient zum Beispiel seine Ernährung umstellen muss, um von der chirurgischen Veränderung seines Magen-Darm-Trakts dauerhaft profitieren zu können.
Was ist die Adipositaschirurgie?
Unter dem Begriff der Adipositaschirurgie oder auch bariatrischen Chirurgie werden alle operativen Eingriffe zur Bekämpfung von krankhaftem Übergewicht zusammengefasst. Als Spezialgebiet der Viszeralchirurgie beschäftigt sich die Adipositaschirurgie insbesondere mit dem Magen-Darm-Trakt. Im Zuge eines adipositaschirurgischen Eingriffs wird so durch die operative Veränderung des Magen-Darm-Trakts dem Übergewicht entgegengewirkt.
Damit ist die Adipositaschirurgie die invasivste Methode zur Gewichtsreduktion; mit der Gewichtsabnahme soll zugleich das Risiko für Folgeerkrankungen sinken. Die vier anerkannten Standardverfahren dieser Chirurgierichtung sind das Magenband, die biliopankreatische Diversion mit Duodenalswitch, der Magenbypass und der Schlauchmagen. Allein das Magenband begrenzt ausschließlich die Menge der aufnehmbaren Nahrung. Bei Schlauchmagen, Magenbypass und biliopankreatischer Diversion mit Duodenalswitch kommen weitere Wirkungen hinzu, etwa eine veränderte Nahrungspassage durch den Dünndarm oder ein veränderter Hormonhaushalt.
Funktion, Wirkung & Ziele
Der Magendurchmesser wird dabei im Eingangsbereich eingeengt, indem der Arzt im Zuge einer laparoskopischen Operation ein Silikonband unterhalb des Mageneingangs um den oberen Magenabschnitt legt und einen Zugang vor dem Brustbein oder in der Bauchwand herstellt. Beim Magenbypass wird dagegen aus dem oberen Magenabschnitt ein miniaturisierter Magen gebildet, der vom Arzt mit einer Schlinge des Dünndarms in Verbindung gesetzt wird. Ein anderer Abschnitt des Dünndarms fängt fortan die Verdauungssäfte auf. Bei einer biliopankreatischen Diversion mit Duodenalswitch verhindert wiederum ein Pförtnermechanismus im Magen die Sturzentleerung von Zucker und damit den Blutzuckeranstieg.
Bei diesem Eingriff wird der Duodenalstumpf abgeriegelt, wobei der Arzt den Zwölffingerdarm mit dem Ileum verbindet. Die vierte und letzte als Standardverfahren anerkannte Methode der Adipositaschirurgie ist der Schlauchmagen. Dieser Eingriff zählt letztlich zu den Gastroplastiken und ist als erster Schritt der sogenannten Zwei-Schritt-Methode bekannt geworden. Dabei reseziert der Arzt den Magen entlang der Kurvatur, was einen schlauchartigen Magenrest zurückbleiben lässt, der ein deutlich geringeres Volumen aufweist als der eigentliche Magen. Den abgetrennten Teil des Magens nimmt der Arzt vollständig heraus.
Die Nähte werden in der Regel laparoskopisch vorgenommen. Nach dieser chirurgischen Veränderung des Magens zum Schlauchmagen stellt sich die erste Gewichtsreduktion ein. Bei der Zwei-Schritt-Methode folgt etwa zwei Jahre später ein zweiter Eingriff, beispielsweise eine biliopankreatische Diversion nach Scopinaro, der die Annäherung an das Zielgewicht unterstützen soll. Heute wird der Schlauchmagen allerdings überwiegend als alleiniges Verfahren durchgeführt; ein zweiter Eingriff folgt nur, wenn die Gewichtsabnahme nicht ausreicht. Der eigentliche Weg der Nahrungspassage wird bei dieser Methode nicht abgeändert, wobei auch endoskopische Verfahren im Schlauchmagen im Bereich des Möglichen liegen.
Muss ein Magenband später wieder entfernt werden — etwa weil es verrutscht ist, weil es Beschwerden bereitet oder weil die Gewichtsabnahme ausbleibt —, wird bei diesem Eingriff häufig zugleich ein Schlauchmagen angelegt. Das heißt, dass bei einer Operation zur Entfernung eines Magenbandes oft gleichzeitig ein Schlauchmagen angelegt wird. Welches adipositaschirurgische Verfahren im Einzelfall zum Einsatz kommt, hängt von den persönlichen Zielen und Wünschen des Patienten sowie der Form des Übergewichts ab.
Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren
Zu den Voraussetzungen für einen adipositaschirurgischen Eingriff zählt ein Body-Mass-Index über 40 oder ein BMI über 35 kombiniert mit Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus oder arterieller Hypertonie. Die krankhafte Form des Übergewichts muss außerdem seit mindestens drei Jahren bestehen und der Patient sollte ein biologisches Alter zwischen 18 und 65 Jahren aufweisen. Konservative Methoden wie ein multimodales Therapieprogramm mit Ernährungsberatung und Bewegungstraining müssen vorab gänzlich ausgeschöpft worden sein.
Außerdem darf der Patient weder tiefgreifende Psychosen, noch Suchtproblematiken mitbringen. Die tatsächlichen Risiken des Eingriffs hängen stark mit der gewählten Methode und der eigenen Konstitution zusammen. Da Übergewicht das Narkose- und Operationsrisiko aber generell negativ beeinflusst, werden die Eingriffe heutzutage, soweit möglich, laparoskopisch oder in Form der NOTES- beziehungsweise SILS-Technik durchgeführt. Damit ist die aktuelle Adipositaschirurgie mit deutlich weniger Komplikationen verbunden, als noch vor einigen Jahren.
Mit dem Gewicht kann sich bei einem Teil der Operierten auch der allgemeine Gesundheitszustand bessern, weil krankhaftes Übergewicht seinerseits die Gesundheit belastet. Allerdings erfordert jeder adipositaschirurgische Eingriff im Nachhinein eine konsequente Umstellung der Ernährung. Zum Regelleistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gehören adipositaschirurgische Eingriffe nach wie vor nicht. Die Kosten werden deshalb nur im Einzelfall übernommen: Der Patient muss die Kostenübernahme vor dem Eingriff beantragen und begründen, die Krankenkasse prüft den Antrag in der Regel unter Einschaltung des Medizinischen Dienstes und muss ihn genehmigen.
Geschichte der Adipositaschirurgie
Operative Verfahren gegen krankhaftes Übergewicht entstanden in den 1950er Jahren. Am Anfang stand der jejunoileale Bypass, bei dem ein großer Teil des Dünndarms aus der Nahrungspassage ausgeschaltet wurde. Das Verfahren führte zwar zu einer erheblichen Gewichtsabnahme, zog aber schwere Stoffwechselstörungen, Mangelzustände und Schäden an der Leber nach sich; es wird heute nicht mehr angewandt.
In den 1960er Jahren beschrieb der amerikanische Chirurg Edward Mason den Magenbypass. Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass Patienten nach einer Teilentfernung des Magens dauerhaft an Gewicht verloren. Aus derselben Arbeitsrichtung ging später die vertikale Gastroplastik hervor, bei der der Magen durch eine Klammernahtreihe und ein Band verkleinert wurde. Der italienische Chirurg Nicola Scopinaro stellte in den 1970er Jahren die biliopankreatische Diversion vor, die die Aufnahme von Fetten und anderen Nährstoffen begrenzen sollte.
Das verstellbare Magenband kam in den 1980er Jahren auf. Seine Verbreitung nahm zu, als es sich seit Anfang der 1990er Jahre laparoskopisch, also über kleine Zugänge in der Bauchdecke, einsetzen ließ; im selben Zeitraum wurde auch der Magenbypass erstmals laparoskopisch durchgeführt. Der Schlauchmagen war zunächst als erster von zwei Schritten bei sehr schwerem Übergewicht gedacht. Erst später zeigte sich, dass ein Teil der Patienten schon nach diesem ersten Schritt das angestrebte Gewicht erreichte — worauf er sich als eigenständiges Verfahren durchsetzte.
Parallel dazu änderte sich das Selbstverständnis des Fachgebiets. Weil sich bei einem Teil der Operierten ein bestehender Diabetes mellitus vom Typ 2 nach dem Eingriff deutlich besserte, wird die Adipositaschirurgie heute auch als metabolische Chirurgie bezeichnet — als Chirurgie also, die nicht allein auf das Gewicht zielt, sondern auf den Stoffwechsel.
Vorbereitung & Ablauf des Eingriffs
Vor einem adipositaschirurgischen Eingriff steht eine ausführliche Begutachtung, an der mehrere Fachrichtungen beteiligt sind: Chirurgie, Innere Medizin, Ernährungsmedizin und in der Regel auch Psychosomatik oder Psychotherapie. Erhoben werden der Gewichtsverlauf, die bisherigen Abnehmversuche, die Begleiterkrankungen und das Essverhalten. Zu den Voruntersuchungen gehören Laborwerte, eine Magenspiegelung, mit der Entzündungen der Magenschleimhaut und andere Veränderungen ausgeschlossen werden, sowie eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraums, bei der unter anderem die Gallenblase beurteilt wird. Bestehende Erkrankungen wie Bluthochdruck, eine Schlafapnoe oder eine Fettleber werden vor der Operation mitbehandelt.
Im Aufklärungsgespräch erläutert der Operateur das vorgesehene Verfahren, dessen Alternativen und die möglichen Komplikationen; die Einwilligung des Patienten ist Voraussetzung des Eingriffs. Häufig wird vor der Operation eine Ernährungsumstellung angesetzt, die die Leber verkleinern und damit die Übersicht im Operationsgebiet verbessern soll.
Der Eingriff selbst findet unter Vollnarkose statt und wird heute weit überwiegend laparoskopisch durchgeführt: Über mehrere kleine Zugänge werden Kamera und Instrumente eingebracht, der Bauchraum wird dazu mit Gas gefüllt. Klammernahtgeräte durchtrennen und verschließen das Gewebe in einem Arbeitsgang. Am Ende prüft der Operateur die Nahtreihen auf Dichtigkeit, bevor die Zugänge verschlossen werden.
Nach der Operation wird der Patient zunächst überwacht. Frühe Bewegung schon am Operationstag und eine medikamentöse Vorbeugung gegen eine Thrombose gehören zum üblichen Vorgehen, weil starkes Übergewicht das Risiko für Blutgerinnsel und damit auch für eine Lungenembolie erhöht. Der Kostaufbau beginnt mit Flüssigkeit und geht über breiige zu fester Nahrung über. Wie lange der stationäre Aufenthalt dauert, richtet sich nach dem Verfahren und nach dem Verlauf.
Nachsorge & Ernährung nach dem Eingriff
Ein adipositaschirurgischer Eingriff endet nicht mit der Entlassung. Alle Standardverfahren verlangen eine lebenslange Nachsorge, die in dem Zentrum stattfindet, das operiert hat, oder in Zusammenarbeit mit der Hausarztpraxis. Kontrolliert werden der Gewichtsverlauf, die Verträglichkeit der Nahrung und die Laborwerte.
Weil der verkleinerte Magen weniger Nahrung aufnimmt und bei den umleitenden Verfahren zusätzlich ein Teil des Dünndarms nicht mehr an der Verdauung teilnimmt, können Nährstoffe fehlen. Betroffen sind vor allem Eiweiß, Vitamin B12, Eisen, Folsäure, Calcium, Vitamin D und Zink. Um einen Vitaminmangel, eine Blutarmut oder — über den gestörten Calcium- und Vitamin-D-Haushalt — eine Osteoporose zu vermeiden, werden diese Stoffe nach dem Eingriff dauerhaft zugeführt und im Blutbild sowie in weiteren Laborwerten regelmäßig überprüft. Auch Haarausfall in den Monaten nach der Operation wird häufig berichtet und mit der raschen Gewichtsabnahme und einer knappen Eiweißversorgung in Verbindung gebracht.
Die Ernährungsberatung begleitet die Umstellung dauerhaft. Sie sieht kleine Portionen, gründliches Kauen und eine zeitlich getrennte Aufnahme von Speisen und Getränken vor, weil der verkleinerte Magen nur ein geringes Volumen fasst. Bei den umleitenden Verfahren kann zuckerreiche Nahrung zu rasch in den Dünndarm gelangen und ein Dumping-Syndrom mit Herzrasen, Schwitzen und Kreislaufbeschwerden auslösen. Nach einer schnellen Gewichtsabnahme bilden sich außerdem häufiger Gallensteine.
Komplikationen & Folgeeingriffe
Wie jeder Eingriff am Magen-Darm-Trakt kann auch eine adipositaschirurgische Operation Komplikationen nach sich ziehen. Früh nach der Operation stehen Nachblutungen, Wundinfektionen und die Undichtigkeit einer Nahtreihe im Vordergrund. Tritt dabei Darminhalt in die Bauchhöhle aus, droht eine Peritonitis; eine solche Leckage gilt als die gefürchtetste Komplikation und macht in der Regel einen erneuten Eingriff erforderlich.
Im weiteren Verlauf können Engstellen an den Verbindungsstellen entstehen, die sich meist endoskopisch aufdehnen lassen. Nach einem Magenbypass sind innere Brüche beschrieben, bei denen sich Dünndarmschlingen durch eine Lücke im Bauchfell zwängen und einen Ileus verursachen können. Beim Magenband kann sich das Band verschieben, in die Magenwand einwandern, oder das unter der Haut liegende Portsystem bereitet Beschwerden. Nach einem Schlauchmagen treten bei einem Teil der Operierten Sodbrennen und andere Zeichen einer Refluxkrankheit neu auf oder verstärken sich.
Nicht jeder Eingriff führt dauerhaft zum angestrebten Gewicht. Bleibt die Gewichtsabnahme aus, oder nimmt der Patient wieder zu, kommt ein Folgeeingriff in Betracht — etwa die Umwandlung eines Schlauchmagens in einen Magenbypass, die zugleich ausgeprägte Refluxbeschwerden bessern soll. Nach starker Gewichtsabnahme bleibt häufig überschüssige Haut zurück. Straffungsoperationen an Bauch, Armen und Oberschenkeln werden erst vorgenommen, wenn sich das Gewicht stabilisiert hat; ihre Kosten müssen ebenfalls gesondert bei der Krankenkasse beantragt werden.
Psychosoziale Begleitung & Anlaufstellen
Krankhaftes Übergewicht ist selten allein eine Frage der Ernährung. Vor dem Eingriff gehört deshalb eine psychologische oder psychosomatische Begutachtung zum Standard. Sie klärt, ob eine Essstörung wie die Binge-Eating-Störung vorliegt, ob eine Depression oder eine Angststörung behandelt werden muss und ob der Patient die dauerhafte Umstellung tragen kann. Eine solche Erkrankung schließt einen Eingriff nicht grundsätzlich aus, sie wird aber zunächst behandelt.
Nach der Operation verändert sich mit dem Körper auch das Selbstbild, und zwar oft schneller, als die Betroffenen es erwarten. Berichtet werden Schwierigkeiten, sich mit dem neuen Aussehen zurechtzufinden, Verschiebungen in Partnerschaft und Beruf und eine erneute Auseinandersetzung mit den Gründen des früheren Essverhaltens. Beschrieben ist zudem, dass Alkohol nach umleitenden Verfahren rascher aufgenommen wird und stärker wirkt und dass problematischer Alkoholkonsum in dieser Gruppe häufiger vorkommt.
Als Anlaufstellen dienen die zertifizierten Adipositaszentren mit ihren Sprechstunden, ernährungsmedizinische und psychotherapeutische Praxen sowie Selbsthilfegruppen, die an vielen Kliniken und überregional bestehen. Der Austausch mit anderen Operierten wird von vielen Betroffenen als Entlastung beschrieben, weil dort Fragen des Alltags offen besprochen werden können — die Verträglichkeit einzelner Speisen, der Umgang mit Rückschlägen, die Reaktionen des Umfelds.
Abgrenzung zu anderen Verfahren der Gewichtsreduktion
Die Adipositaschirurgie steht am Ende einer Reihe von Behandlungsmöglichkeiten, nicht an ihrem Anfang. Grundlage jeder Behandlung von krankhaftem Übergewicht ist das multimodale Konzept aus Ernährungsberatung, Bewegungstherapie und verhaltenstherapeutischer Begleitung. Es wird auch nach einer Operation fortgeführt, weil der Eingriff zwar die Nahrungsaufnahme begrenzt, das Essverhalten aber nicht ersetzt.
Zwischen dem konservativen Vorgehen und der Operation stehen endoskopische Verfahren. Der Magenballon etwa wird über eine Magenspiegelung eingebracht, füllt einen Teil des Mageninnenraums aus und wird nach begrenzter Zeit wieder entfernt; er verändert den Magen-Darm-Trakt nicht dauerhaft und gilt nicht als Ersatz für die anerkannten Standardverfahren. In den vergangenen Jahren sind zudem Arzneimittel hinzugekommen, die das Sättigungsgefühl beeinflussen sollen, unter ihnen die Gruppe der GLP-1-Rezeptoragonisten. Sie werden dauerhaft angewendet; ihr Stellenwert im Verhältnis zur Operation wird gegenwärtig noch untersucht.
Von der Adipositaschirurgie zu unterscheiden sind schließlich Eingriffe, die allein das Aussehen verändern. Eine Fettabsaugung entfernt Fettgewebe unter der Haut, greift aber weder in den Magen-Darm-Trakt ein, noch beeinflusst sie das Fettgewebe im Bauchraum; sie ist kein Verfahren zur Behandlung der Adipositas.
Quellen
- Kreis, M., Beyer, K. (Hrsg.): Chirurgie des oberen Gastrointestinaltrakts und Adipositaschirurgie.
ISBN: 9783662633601
- Henne-Bruns, D. (Hrsg.): Chirurgie.
ISBN: 9783132431874
- Largiadèr, F., Saeger, H.-D., Keel, M. J. B., Bruns, C. (Hrsg.): Checkliste Chirurgie.
ISBN: 9783132451834
- Schumpelick, V., Kasperk, R., Stumpf, M.: Operationsatlas Chirurgie.
ISBN: 9783132438484
- Herold, G.: Innere Medizin 2026.
ISBN: 9783982116655
