Ambroxol

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 7. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Ambroxol gehört zur Gruppe der Mukolytika (Hustenlöser) und dient der Bekämpfung von akuten und chronischen Atemwegs- und Lungenerkrankungen, die mit einer Störung von Schleimbildung und Schleimabtransport einhergehen. Ambroxol hat sich als verträglicher Husten- und Schleimlöser bewährt. Auch akuter Halsschmerz kann durch die lokale, anästhetische Wirkung Ambroxols gelindert werden.

Ambroxol ist ein einzelner Arzneistoff und nicht die Bezeichnung einer Wirkstoffgruppe. Zur Gruppe der Mukolytika gehören daneben unter anderem Acetylcystein, Carbocistein und Guaifenesin, die den Schleim auf jeweils anderem Weg beeinflussen. Was für die Gruppe insgesamt gilt, trifft deshalb nicht ohne Weiteres auch auf Ambroxol zu, und umgekehrt. Zubereitungen zum Einnehmen sind in Deutschland apothekenpflichtig, aber nicht verschreibungspflichtig; Ambroxol gehört damit zu den Wirkstoffen, die ohne ärztliche Verordnung in der Apotheke abgegeben werden.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Ambroxol?

Ambroxol
Ambroxol hat sich als verträglicher Husten- und Schleimlöser bewährt.

Ambroxol hat sich die Wirkungsweise, Befreiung für die Atemwege, der Natur abgeschaut. Seit Jahrtausenden bereits werden die Blätter des indischen Lungenkrauts (Adhatoda-vasica-Strauch) in der indischen Heilkunst Ayurveda in der Hustentherapie eingesetzt.

Die Wirksubstanz der Pflanze, das Vasicin, wurde von der medizinischen Forschung isoliert und für Ambroxol deutlich verbessert. Es ist gegenüber dem Naturprodukt exakter dosierbar und besser verträglich. Zwischen dem Naturstoff und Ambroxol steht dabei der Wirkstoff Bromhexin: Ambroxol ist dessen wirksamer Abkömmling, der im Körper aus Bromhexin entsteht und heute selbst als Arzneistoff hergestellt wird.

Das Vasicin, an dem sich die Entwicklung orientierte, ist ein Alkaloid des indischen Lungenkrauts und wirkt selbst schleimlösend. Für eine Anwendung als Arzneimittel war es dennoch wenig geeignet: Sein Gehalt schwankt von Pflanze zu Pflanze, und die Substanz ist chemisch wenig beständig. Die pharmazeutische Forschung nahm deshalb den Grundbauplan des Naturstoffs auf und veränderte ihn so lange, bis ein Stoff entstand, der sich gleichbleibend herstellen und genau bemessen lässt. Bromhexin ist das Ergebnis des ersten Schrittes dieser Entwicklung, Ambroxol das des zweiten.

Chemisch zählt Ambroxol zu den Benzylamin-Abkömmlingen; seine vollständige Bezeichnung lautet trans-4-[(2-Amino-3,5-dibrombenzyl)amino]cyclohexanol. Die beiden Bromatome, die dieser Name nennt, stammen bereits aus dem Bromhexin und bleiben beim Umbau im Körper erhalten. Von Bromhexin unterscheidet den Stoff im Wesentlichen eine zusätzliche Hydroxylgruppe am Ringgerüst und das Fehlen einer Methylgruppe am Stickstoff, beides Ergebnis dieses Umbaus.

Weil Ambroxol im Körper aus Bromhexin entsteht, werden Sicherheitsfragen für beide Stoffe gemeinsam bewertet: Das europäische Verfahren, das zu den Warnhinweisen vor schweren Hautreaktionen führte, erfasste ambroxol- und bromhexinhaltige Arzneimittel gleichermaßen. Umgekehrt bedeutet die Wahl zwischen den beiden Stoffen kein anderes Wirkprofil, denn bei einer Einnahme von Bromhexin entsteht der eigentlich wirksame Stoff erst im Körper.

Ambroxol wurde 1979 als Mucosolvan® in Deutschland auf den Markt gebracht und hat sich als Hustenlöser bewährt. Mucosolvan gehört mit Ambroxol zu den weltweit meistverwendeten Hustenmedikamenten.

Nach dem Ablauf des Patentschutzes kamen zahlreiche wirkstoffgleiche Präparate anderer Hersteller hinzu, sodass Ambroxol heute nicht mehr an einen einzelnen Handelsnamen gebunden ist. Der Wirkstoff findet sich unter verschiedenen Bezeichnungen sowohl in Mitteln für die Atemwege als auch in Zubereitungen gegen Halsbeschwerden. Maßgeblich für die Beurteilung eines einzelnen Präparats ist deshalb die Angabe des Wirkstoffs und nicht der Handelsname.

Der Wirkstoff Ambroxol ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten Mukolytika (Arzneimittel zur Verflüssigung zähen Schleims in den Atemwegen). Ambroxol gibt es in verschiedenen Darreichungsformen wie beispielsweise Tropfen, Tabletten, Retardkapseln, Brausetabletten, Saft, Zäpfchen oder Inhalationskonzentrat.

Die Darreichungsformen unterscheiden sich weniger im Wirkstoff als darin, wo und wie er freigesetzt wird. Tabletten, Säfte und Tropfen geben ihn im Magen-Darm-Trakt ab, von wo aus er über das Blut in die Atemwege gelangt. Retardkapseln setzen ihn verzögert frei, sodass sich der Wirkstoffspiegel gleichmäßiger hält. Zäpfchen kommen ohne die Einnahme über den Mund aus, und Inhalationszubereitungen bringen den Stoff unmittelbar in die Atemwege. Die Wahl der Form richtet sich damit vor allem nach Alter und Situation der behandelten Person, nicht nach der Art der Atemwegserkrankung.

Für den Rachenraum stehen daneben Lutschtabletten zur Verfügung. Sie nutzen nicht die schleimlösende, sondern die örtlich betäubende Eigenschaft des Stoffes und setzen ihn unmittelbar an der gereizten Schleimhaut frei.

Pharmakologische Wirkung

Atemwegserkrankungen mit Verschleimungen gehen immer mit einer Einschränkung der Atmung einher. Der Einschränkung der Atmung und der damit verminderten Sauerstoffversorgung des Körpers können Infektionen, Verengungen der Atemwege, Zerstörung des Lungengewebes, Krankheiten der Blutgefäße im Atemwegssystem, Allergien oder auch Tumoren zugrunde liegen.

Verschleimungen in den Lungen bieten einen guten Nährboden für Viren und Bakterien. Bei einem viralen grippalen Infekt sind Viren ursächlich für die Erkrankung und es wird weißlicher Schleim abgehustet. Bei einem grippalen Infekt und dem Auftreten von gelblich-grünem Sekret galten früher Bakterien als wahrscheinliche Verursacher des Hustens. Nach heutigem Kenntnisstand lässt die Farbe des Auswurfs jedoch keinen sicheren Rückschluss auf den Erreger zu: Auch bei einem rein viralen Infekt kann das Sekret gelblich-grün werden.

Ist der Auswurf blutig, könnte es z. B. ein Hinweis auf eine beginnende Lungenentzündung sein. Auf jeden Fall sollte man sofort ärztlichen Rat einholen.

Hierbei setzt Ambroxol mit seiner schleimlösenden und schmerzlindernden Wirkung an. Ambroxol wirkt darüber hinaus auch lokalanästhetisch, indem es die Schmerzweiterleitung unterbricht. Daher wird Ambroxol seit einiger Zeit auch als Wirkstoff in Halsschmerztabletten verwendet.

Ob eine Verschleimung überhaupt behandlungsbedürftig ist, entscheidet dabei weniger die Menge des Sekrets als die Frage, ob sein Abtransport gelingt. Ein zähes, festhaftendes Sekret behindert die Atmung und bietet Krankheitserregern eine Grundlage, selbst wenn seine Menge gering ist; ein reichliches, aber dünnflüssiges Sekret wird dagegen mühelos abgehustet. Genau hier setzt der Gedanke hinter den Mukolytika an: Sie sollen nicht die Bildung des Schleims unterdrücken, sondern seine Beschaffenheit so verändern, dass die körpereigene Reinigung wieder greift.

Der schleimlösende Effekt beruht nicht auf einem einzelnen Angriffspunkt, sondern auf mehreren zugleich. Ambroxol regt die serösen Drüsenzellen der Bronchialschleimhaut an, sodass der dünnflüssige Anteil des Sekrets zunimmt und der Schleim insgesamt weniger zäh wird. Es steigert zugleich die Schlagfrequenz der Flimmerhärchen, wodurch das verflüssigte Sekret rascher in Richtung Rachen befördert wird. Und es fördert in den Deckzellen der Lungenbläschen die Bildung des oberflächenaktiven Films, der die Bläschen entfaltet hält und dafür sorgt, dass Sekret weniger fest an der Wand haftet.

Die örtlich betäubende Wirkung hat einen davon unabhängigen Angriffspunkt: Ambroxol hemmt die spannungsabhängigen Natriumkanäle in den Nervenendigungen der Schleimhaut, über die ein Schmerzreiz weitergegeben wird. Diese Eigenschaft wirkt nur dort, wo der Stoff unmittelbar aufgebracht wird, und hat mit der Schleimlösung sachlich nichts zu tun.

Nach dem Schlucken wird Ambroxol rasch und weitgehend vollständig aus dem Dünndarm aufgenommen. Ein beträchtlicher Teil wird jedoch schon bei der ersten Passage durch die Leber umgebaut, sodass nur ein Bruchteil der aufgenommenen Menge unverändert in den Blutkreislauf gelangt. Im Gewebe reichert sich der Stoff bevorzugt in der Lunge an, also am Ort der erwünschten Wirkung. Abgebaut wird er in der Leber, unter anderem durch Kopplung an Glucuronsäure und durch Umwandlung in Dibromanthranilsäure; ausgeschieden wird er danach ganz überwiegend über die Nieren mit dem Urin. Weil dieser letzte Schritt an der Nierenfunktion hängt, ist eine schwere Nierenschwäche der Grund dafür, dass die Anwendung in solchen Fällen der ärztlichen Entscheidung vorbehalten bleibt.

Medizinische Anwendung & Verwendung

Schleimhaut und Flimmerepithel bilden das Reinigungssystem der Atemwege, welches entscheidend für die Reinhaltung der Atemwege von Fremdsubstanzen sorgt.

Ambroxol unterstützt dieses mukoziliäre Reinigungssystem, welches den größten Teil der Atemwege auskleidet, indem es den Schleim verflüssigt und die Flimmerhärchen in den Bronchien zu Bewegungen anregt.

Zwischen den Flimmerhärchen befinden sich Schleim produzierende Zellen und Drüsen. Der von ihnen produzierte Bronchialschleim bindet schädliche Fremdsubstanzen, die dann von den Flimmerhärchen aus den Atemwegen abtransportiert werden. Wird dieses mukoziliäre Reinigungssystem der Atemwege jedoch überlastet, entwickelt sich ein Hustenreiz.

Durch kräftiges Husten wird der Bronchialschleim dann zusammen mit den Fremdsubstanzen oder auch Fremdkörpern abgehustet. Der Husten mit Auswurf, sogenannter produktiver Husten, ist vom trockenen Reizhusten zu unterscheiden, der durch eine Reizung der Atemwege entsteht und nicht zur Reinigung der Atemwege beiträgt.

Ambroxol wird bei folgenden Erkrankungen eingesetzt: Asthma, akute/chronische Bronchitis, COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung), Erkältungskrankheiten oder Mukoviszidose. Untersuchungen weisen darüber hinaus auf entzündungshemmende Eigenschaften des Wirkstoffs hin. Der Nutzen von Schleimlösern bei akutem Husten ist allerdings umstritten: Die hausärztliche Leitlinie zum Husten empfiehlt Expektoranzien für diese Anwendung nicht, weil überzeugende Wirksamkeitsnachweise fehlen.

Das zugelassene Anwendungsgebiet ist enger gefasst, als die Aufzählung der Krankheitsbilder vermuten lässt. Ambroxolhaltige Arzneimittel sind zur sekretolytischen Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen der Atemwege zugelassen, die mit einer gestörten Schleimbildung und einem gestörten Schleimtransport einhergehen. Nicht die einzelne Erkrankung ist damit das Anwendungsgebiet, sondern die Schleimstörung, die sie begleitet. Das erklärt, warum derselbe Wirkstoff bei einer Erkältung ebenso genannt wird wie bei einer dauerhaften Lungenerkrankung.

Von den hustenstillenden Mitteln unterscheidet sich Ambroxol grundsätzlich in der Zielrichtung. Antitussiva dämpfen den Hustenreiz und kommen beim trockenen Reizhusten in Betracht, während Ambroxol den Abtransport des Schleims erleichtern soll und damit den produktiven Husten betrifft. Aus dieser gegenläufigen Zielrichtung erklärt sich die Zurückhaltung gegenüber der gleichzeitigen Anwendung beider Mittelgruppen.

Bei den dauerhaften Krankheitsbildern hat die Schleimstörung ein anderes Gewicht als bei einem vorübergehenden Infekt. Bei der Mukoviszidose ist das Sekret krankheitsbedingt ständig zäh; bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung kommt zur vermehrten Schleimbildung eine Verengung der Atemwege hinzu. In beiden Fällen steht ein schleimlösender Wirkstoff neben anderen Maßnahmen wie der Atemphysiotherapie, dem Erlernen wirksamer Hustentechniken und der Inhalation von Salzlösungen, und er ersetzt diese nicht.

Für Säuglinge und sehr kleine Kinder sind die rezeptfreien Zubereitungen nicht vorgesehen; in dieser Altersgruppe entscheidet die Ärztin oder der Arzt über eine Anwendung. Die auf Kinder zugeschnittenen Darreichungsformen wie Säfte und Tropfen richten sich an das Vorschul- und Schulalter.


Risiken & Nebenwirkungen

Nebenwirkungen während der Behandlung mit Ambroxol müssen nicht zwangsweise auftreten, dennoch sind einige bekannt. Da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente reagiert, sind auch die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform (Tablette, Spritze, Salbe) eines Medikaments unterschiedlich.

Bei Ambroxol-Gabe ist gelegentliches Auftreten von Magen-Darm-Beschwerden beobachtet worden, auch kann es vereinzelt zu Bauchschmerzen und Diarrhoe kommen. Fieber und allergische Reaktionen wie Atemnot, Urticaria mit Juckreiz oder Gesichtsschwellung sind in seltenen Fällen möglich. In den Produktinformationen wird seit 2016 europaweit zusätzlich vor sehr seltenen, aber schweren Hautreaktionen wie dem Erythema multiforme und dem Stevens-Johnson-Syndrom gewarnt; treten Hautausschlag oder Veränderungen an den Schleimhäuten auf, ist Ambroxol abzusetzen und ärztlicher Rat einzuholen.

Die schweren Hautreaktionen, auf die dieser Warnhinweis zielt, sind sehr selten. Bedeutsam ist ihr frühes Erkennen gleichwohl, weil sie lebensbedrohlich verlaufen können und weil ihre ersten Anzeichen, also Hautausschlag, Blasenbildung und Veränderungen an Lippen, Augen oder Mundschleimhaut, leicht als Teil des Infekts missgedeutet werden, wegen dessen der Wirkstoff eingenommen wurde.

Seltenere Nebenwirkungen:

Trockenheit von Mund und oberen Luftwegen, erhöhter Speichelfluss, vermehrtes Nasenlaufen, Obstipation oder erschwertes Wasserlassen.

Sehr seltene Nebenwirkungen: allergischer Schock (anaphylaktischer Schock)

Bei den Lutschtabletten für den Rachenraum kommen Beschwerden hinzu, die auf der örtlich betäubenden Wirkung beruhen: ein pelziges oder taubes Gefühl im Mund- und Rachenraum sowie Geschmacksveränderungen. Sie klingen ab, sobald der Wirkstoff aus der Schleimhaut verschwunden ist.

Bei stark überhöhter Zufuhr stehen Beschwerden des Magen-Darm-Trakts im Vordergrund, also Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Die vergleichsweise große Spanne zwischen der üblichen und einer schädlichen Zufuhr ist einer der Gründe dafür, dass der Wirkstoff ohne ärztliche Verordnung abgegeben werden darf.


Kontraindikationen:

Ambroxol soll nicht bei Überempfindlichkeit gegen Ambroxol oder einen seiner sonstigen Bestandteile eingenommen werden. Bei eingeschränkter Nierenfunktion, schwerer Leberinsuffizienz sowie bei Magen- oder Darmgeschwür ist die Einnahme nur nach ärztlicher Anweisung angezeigt. Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Ambroxol ist während der Schwangerschaft und Stillzeit erforderlich.

Die Gegenanzeigen folgen zwei Linien. Die eine ist die Überempfindlichkeit gegen den Stoff selbst. Die andere betrifft Zustände, in denen entweder die Ausscheidung des Wirkstoffs gestört ist, woraus sich die Zurückhaltung bei eingeschränkter Nierenfunktion und schwerer Leberschwäche erklärt, oder in denen der gelöste Schleim nicht abtransportiert werden kann. Ist der Hustenstoß geschwächt, etwa bei einer Schwäche der Atemmuskulatur, nützt die Verflüssigung des Sekrets wenig; es droht dann ein Sekretstau in den Atemwegen.

Wechselwirkungen mit Ambroxol:

Es sollte nicht gemeinsam mit einem hustenstillenden Arzneimittel (Antitussivum) eingenommen werden, da es aufgrund eines dann verminderten Hustenreflexes zu einer vermehrten Sekretansammlung kommen kann, die nicht abgehustet werden kann. Sollte die Anwendung beider Medikamente jedoch indiziert sein, dann sollte diese Therapie in jedem Fall ärztlich begleitet werden.

Über diese eine Wechselwirkung hinaus ist das Zusammenwirken von Ambroxol mit anderen Arzneimitteln wenig ausgeprägt; der Stoff greift nicht nennenswert in den Abbau anderer Wirkstoffe ein. Beschrieben ist allerdings eine Erhöhung der Konzentration einiger Antibiotika im Bronchialsekret bei gleichzeitiger Gabe.

Ambroxol wird im Allgemeinen gut vertragen. Wenn sich das Krankheitsbild jedoch verschlimmert oder nach 4 bis 5 Tagen keine Besserung eintritt, sollte ein Arzt aufgesucht werden.


Quellen

  • Aktories, K., Flockerzi, V., Förstermann, U., Hofmann, F. (Hrsg.): Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie.
    ISBN: 9783437426223
  • Geisslinger, G., Gudermann, T., Hinz, B., et al.: Mutschler Arzneimittelwirkungen.
    ISBN: 9783804746541
  • Lorenz, J., Bals, R.: Checkliste Pneumologie.
    ISBN: 9783131770240
  • Kroegel, C., Costabel, U., Bals, R., et al. (Hrsg.): Referenz Pneumologie.
    ISBN: 9783132416789
  • Graefe, K.-H., Lutz, W., Bönisch, H.: Duale Reihe Pharmakologie und Toxikologie.
    ISBN: 9783131692924

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